Stadtbahn - Schleifen und Co.
132 Beiträge · Seite 7 von 7
23.01.2013, 10:24#121
23.01.2013, 14:27#122
Auch der Hinweis "Richtung Friedensbrücke" zeigt, dass das Foto frühestens 1976 entstanden sein kann.
23.01.2013, 14:56#123
Auch der Hinweis "Richtung Friedensbrücke" zeigt, dass das Foto frühestens 1976 entstanden sein kann.
Wann das Foto entstanden ist, steht auf der Bildbeschreibungsseite deutlich lesbar ...
23.01.2013, 15:39#124
Foto stammt vom 26. Juli 1978 – zwei Tage nach meinem 25. Geburtstag . . . 

24.01.2013, 12:28#125
Ja, und deswegen ist mir wohl die Station als eine mit Mittelbahnsteig in Erinnerung geblieben. Danke an alle für die Klarstellung!
Jedenfalls erfolgte der Umbau auf Mittelbahnsteig erst im Zuge der Umbauarbeiten zur U4 (wie ja auch das Foto aus 1979 zeigt).
01.02.2013, 14:17#126
Auch der Hinweis "Richtung Friedensbrücke" zeigt, dass das Foto frühestens 1976 entstanden sein kann.Wüsste man das genaue Aufnahmedatum nicht, dann wäre die bloße Tatsache, dass auf dem Foto ein N1 mit Helvetica-Zielschild in der Station Schwedenplatz abgebildet ist, Hinweis genug, dass es irgendwann zwischen 1. April und 11. August 1978 erstellt wurde.

Die Richtungsangaben in den Stationen bezogen sich nur auf die jeweils nächste Abzweigung bzw. den nächsten möglichen Endpunkt. Eigentlich hätte es damals bereits "Richtung Schottenring" heißen müssen. Mit dem Jahr 1976 hat die Angabe jedenfalls nichts zu tun.
21.02.2013, 08:07#127
Die Lokale in den Stadtbahnbögen am Gürtel sind vor einiger Zeit restauriert worden, und in einigen sind heute recht schicke "In-Lokale" drinnen.
Ich kann mich daran erinnern, daß in meiner Kindheit die Stadtbahnbögen recht unterschiedlich genützt wurden; in einigen waren Lakale untergebracht, die man im wienerischen als "Brandineser" umschreibt, in anderen Werkstätten, Lagerräume, wieder in anderen waren Geschäfte drinnen (ich kann mich z.Bsp. an ein Möbelgeschäft und an eine Kohlenhandlung erinnern).
Neulich habe ich im Bekanntenkreis eine Debatte gehabt, und da wurde auch diskutiert, ob nicht einige Bögen als Wohnungen genützt wurden.
Im "Bahn im Bild Band22-die Wr.Stadtbahn" habe ich auf Seite 45 ein Bild gefunden (allerdings von den Stadtbahnbögen am Donaukanal), die schon den Eindruck erwecken,als ob Sie als Wohnraum genützt worden sind, als das Bild entstanden ist (Fenster und Türen wie ein Wohnhaus, sogar ein kleiner Vorgarten davor).
Kann es Wohnungen einmal in den Stadtbahnbögen gegeben haben (vllt. auch nur temporär, etwa wegen Wohnungsnot nach den Krieg)?
Ich kann mich daran erinnern, daß in meiner Kindheit die Stadtbahnbögen recht unterschiedlich genützt wurden; in einigen waren Lakale untergebracht, die man im wienerischen als "Brandineser" umschreibt, in anderen Werkstätten, Lagerräume, wieder in anderen waren Geschäfte drinnen (ich kann mich z.Bsp. an ein Möbelgeschäft und an eine Kohlenhandlung erinnern).
Neulich habe ich im Bekanntenkreis eine Debatte gehabt, und da wurde auch diskutiert, ob nicht einige Bögen als Wohnungen genützt wurden.
Im "Bahn im Bild Band22-die Wr.Stadtbahn" habe ich auf Seite 45 ein Bild gefunden (allerdings von den Stadtbahnbögen am Donaukanal), die schon den Eindruck erwecken,als ob Sie als Wohnraum genützt worden sind, als das Bild entstanden ist (Fenster und Türen wie ein Wohnhaus, sogar ein kleiner Vorgarten davor).
Kann es Wohnungen einmal in den Stadtbahnbögen gegeben haben (vllt. auch nur temporär, etwa wegen Wohnungsnot nach den Krieg)?
22.02.2013, 10:32#128
[. . .]
Kann es Wohnungen einmal in den Stadtbahnbögen gegeben haben (vllt. auch nur temporär, etwa wegen Wohnungsnot nach den Krieg)?
Soweit ich weiß, gab's in den Stadtbahnbögen nie Wohnungen, aus einem ganz einfachen Grund: Es gab/gibt weder Wasser- noch Kanalanschluss. Vorübergehende Notquartiere könnten möglich gewesen sein, aber ich hab' nichts dergleichen je gehört oder gelesen.
22.02.2013, 10:48#129
Es gab/gibt weder Wasser- noch Kanalanschluss.
Heute wohl wahrscheinlich schon - zumindest stelle ich mir sonst den McDonald's etwas schwierig vor?
22.02.2013, 11:53#130
Es gab/gibt weder Wasser- noch Kanalanschluss.Da bin ich der Meinung von darkweasel. Schließlich gab/gibt es genug Firmen in den Bögen und wo Arbeitsplätze sind, benötigt man auch sanitäre Einrichtungen (Betriebsanlagengenehmigung! Arbeitsinspektorat!). In meiner Kindheit gab es die unmöglichsten Wohnverhältnisse (z.B. in feuchten Kellern, von denen man zum "indischen Klo" (WC jenseits des Ganges) und zur "Gangbassena" (Wasserhahn am Gang, Erklärung für Spätgeborene) ins Erdgeschoß aufsteigen musste. Es würde mich daher nicht wundern, wenn es nach dem Krieg unter den Bögen auch Wohnungen gegeben hätte, denn gegen die Kellerwohnungen wären die (allein schon wegen des Tageslichts) der pure Luxus gewesen.
22.02.2013, 18:42#131
Es gab/gibt weder Wasser- noch Kanalanschluss.
Heute wohl wahrscheinlich schon - zumindest stelle ich mir sonst den McDonald's etwas schwierig vor?
Ja freilich, ich geb Euch selbstverständlich Recht. Aber historisch stimmt's, die Stadtbahn hatte seinerzeit, also wie sie gebaut wurde, kein Wasser und keinen Kanal.
22.02.2013, 18:55#132
Zu der Zeit, zu der die Stadtbahnbögen errichtet wurden, hatten - speziell in den Vorstädten - noch viele Objekte weder Wasser- noch Kanalanschluss.Insoferne war das also nichts Besonderes.Es gab/gibt weder Wasser- noch Kanalanschluss.
Heute wohl wahrscheinlich schon - zumindest stelle ich mir sonst den McDonald's etwas schwierig vor?
Ja freilich, ich geb Euch selbstverständlich Recht. Aber historisch stimmt's, die Stadtbahn hatte seinerzeit, also wie sie gebaut wurde, kein Wasser und keinen Kanal.


