[BVG] Weitere 2,2km Neubaustrecke für die Tram
9 Beiträge
21.04.2008, 15:48#1
Während in Wien noch nicht einmal annähernd ernsthaft über den Bau einer weiteren Tramstrecke nachgedacht wird, ist man in Berlin schon etwas weiter.
Nach der Inbetriebnahme des Straßenbahn-Neubauprojektes "Alex II" am 30.Mai 2007, folgt nun die nächste Tram-Neubaustrecke.
Quelle: BVG-Kundenmagazin "plus 04/05 2008"
Mit der Tram zum ICE
Das Planfeststellungsverfahren für die Straßenbahn-Trasse zum Hauptbahnhof ist eröffnet
Die ersten fünfzig Meter Gleis für die neue Tram-Verbindung zum Hauptbahnhof – direkt über dem Tiergartentunnel – liegen schon, für die „restlichen“ 2,2 Kilometer ist jetzt das Planfeststellungsverfahren eröffnet worden. Damit fährt die Straßenbahn einer mehrjährigen Verspätung entgegen, denn ursprünglich sollte sie bereits zur Eröffnung des Hauptbahnhofs im Mai 2006 rollen. Jetzt gehen die Planer im BVG-Zentralbereich Infrastruktur von einer Eröffnung im Jahr 2011 aus, doch auch dieser Termin scheint angesichts noch zu nehmender Hürden fraglich. plus_04/05 mit einer Visitenkarte der neuen Straßenbahnstrecke.
Die im Februar öffentlich ausgelegten Planungsunterlagen beinhalten sowohl die Tramverlängerung als auch den vierspurigen Ausbau der Invalidenstraße als wichtige Ost-West-Magistrale. Die enge Verknüpfung beider Vorhaben ist schuld an der verspäteten Straßenbahn-Ankunft am Hauptbahnhof. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Anlieger erhoben massive Einwände gegen die 2000/2001 vorgelegten Planungen, sodass ein kurz vor der Eröffnung stehendes Verfahren wieder gestoppt wurde. Die Kritik richtete sich damals wie heute weniger gegen die Straßenbahn, dafür umso stärker gegen den vierspurigen Ausbau der Straße.Mehr Lärm, mehr Feinstaub, mehr Staus – so die Befürchtungen. Die jetzt vorgelegten Planungen stellen einen Kompromiss dar. Sie gehen immer noch von zwei Fahrspuren je Richtung aus, beinhalten aber auch Radwege, breite Bürgersteige und berücksichtigen Denkmalschutzaspekte.
Die Tram wird sich vom Beginn der Neubautrasse in Höhe Gartenstraße bis zur Sandkrugbrücke eine Fahrspur mit dem übrigen Verkehr teilen, von dort geht’s auf separatem „grünen“ Gleis bis zum Hauptbahnhof. Geplant sind vier neue Haltestellenpaare: S Nordbahnhof (behindertengerechter Ausbau der bestehenden M8-Haltestelle in der Invalidenstraße), Zinnowitzer Straße, Platz vor dem Neuen Tor und Hauptbahnhof.
Dazu kommen drei Einzelhaltestellen für die eingleisige Schleifenfahrt im Anschluss an die eigentliche Endhaltestelle am Hauptbahnhof. Sie tragen die Arbeitstitel Lesser-Ury-Weg, Alt-Moabit und Clara-Jaschke-Straße. Zwischen den beiden letztgenannten Stationen unmittelbar hinter dem mittlerweile geschlossenen
Berliner Leichenschauhaus und auf der Fläche des alten Stadtbahnviadukts dienen drei Aufstellgleise und ein Umfahrungsgleis als Betriebshaltestelle.
Das Bauvorhaben kann mit einigen Novitäten im Berliner Straßenbahn-Netz aufwarten. So wird es an den Haltestellen Zinnowitzer Straße und Platz vor dem Neuen Tor die ungewöhnliche Kombination von Haltestelleninsel (Richtung Westen) und -kaps (Richtung Osten) geben. Die Kaps, eine Ausbuchtung des Bürgersteigs auf die Fahrbahn, sind als Haltestellenform auch beim Bus bekannt.
Apropos Bus: Dessen Haltestellensituation am Hauptbahnhof ist nach wie vor unbefriedigend, er wurde bei den DB-Planungen für Berlins Superbahnhof schlichtweg „vergessen“. Die jetzigen Planungen bieten die Option für eine fahrgast- und betriebsfreundliche Endstelle an der Nordseite des Bahnhofs am Europaplatz.
Ebenfalls ungewöhnlich, aber angesichts der örtlichen Gegebenheiten nicht anders machbar: Straßenbahn und Autos wechseln im Trassenverlauf mehrfach die Spuren – nämlich an besagten Kaps. Am Knotenpunkt Invaliden/Chausseestraße entsteht eine dreigleisige Vorsortierung mit dem Kuriosum, dass sich rechtsabbiegende Straßenbahnen links neben dem Geradeausgleis einordnen – aufmerksamen Fahrgästen vielleicht noch von der inzwischen stillgelegten Strecke in der Köpenicker Altstadt bekannt.
Wie geht es jetzt weiter? Am 5. März endete die Einspruchsfrist zu den ausgelegten Unterlagen. Jetzt sind die so genannten Träger öffentlicher Belange an der Reihe, sich zu möglichen Einwendungen zu äußern. Es folgen Stellungnahmen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (voraussichtlich im April) und der so genannte Erörterungstermin (Juni). „Mit dem eigentlichen Planfeststellungsbeschluss – er sichert das Baurecht rechnen wir frühestens Ende des Jahres, wahrscheinlich eher Anfang 2009“, schätzen die Tram-Planer Peter Aschenbrenner und Wulf Heineking-Fürstenau. Mit anderen Worten – Baubeginn für die dritte Straßenbahnverlängerung in den ehemaligen Westteil Berlins ist frühestens 2009. Wie üblich stehen dann zunächst umfangreiche Leitungs-Neuverlegungen auf dem Programm. Der eigentliche Trassenbau erfolgt in mehreren Etappen. Begonnen wird am eher unkritischen Ende, der eingleisigen Umfahrung des Hauptbahnhofs. Den „dicken Brocken“ am neuralgischen Knoten
Invaliden-/Chausseestraße heben sich die Gleisbauer für den Schluss auf, denn damit ist die bisherige Endstelle Schwartzkopffstraße vom Netz abgetrennt und M6/M8 müssen bereits am Hackeschen Markt wenden.
Wenn die neue Trasse fertig ist, geht der Abzweig zur Schwartzkopffstraße – bisher Endstelle der M8 – nicht wieder in Betrieb. Für die Linien M6 (voraussichtlich), M8 und M10 und damit für prognostizierte 22.000 Fahrgäste pro Tag heißt es dann: Endstation Hauptbahnhof. Bis dahin aber dauert es noch ein Weilchen, mindestens bis 2011…
Nach der Inbetriebnahme des Straßenbahn-Neubauprojektes "Alex II" am 30.Mai 2007, folgt nun die nächste Tram-Neubaustrecke.
Quelle: BVG-Kundenmagazin "plus 04/05 2008"
Mit der Tram zum ICE
Das Planfeststellungsverfahren für die Straßenbahn-Trasse zum Hauptbahnhof ist eröffnet
Die ersten fünfzig Meter Gleis für die neue Tram-Verbindung zum Hauptbahnhof – direkt über dem Tiergartentunnel – liegen schon, für die „restlichen“ 2,2 Kilometer ist jetzt das Planfeststellungsverfahren eröffnet worden. Damit fährt die Straßenbahn einer mehrjährigen Verspätung entgegen, denn ursprünglich sollte sie bereits zur Eröffnung des Hauptbahnhofs im Mai 2006 rollen. Jetzt gehen die Planer im BVG-Zentralbereich Infrastruktur von einer Eröffnung im Jahr 2011 aus, doch auch dieser Termin scheint angesichts noch zu nehmender Hürden fraglich. plus_04/05 mit einer Visitenkarte der neuen Straßenbahnstrecke.
Die im Februar öffentlich ausgelegten Planungsunterlagen beinhalten sowohl die Tramverlängerung als auch den vierspurigen Ausbau der Invalidenstraße als wichtige Ost-West-Magistrale. Die enge Verknüpfung beider Vorhaben ist schuld an der verspäteten Straßenbahn-Ankunft am Hauptbahnhof. Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Anlieger erhoben massive Einwände gegen die 2000/2001 vorgelegten Planungen, sodass ein kurz vor der Eröffnung stehendes Verfahren wieder gestoppt wurde. Die Kritik richtete sich damals wie heute weniger gegen die Straßenbahn, dafür umso stärker gegen den vierspurigen Ausbau der Straße.Mehr Lärm, mehr Feinstaub, mehr Staus – so die Befürchtungen. Die jetzt vorgelegten Planungen stellen einen Kompromiss dar. Sie gehen immer noch von zwei Fahrspuren je Richtung aus, beinhalten aber auch Radwege, breite Bürgersteige und berücksichtigen Denkmalschutzaspekte.
Die Tram wird sich vom Beginn der Neubautrasse in Höhe Gartenstraße bis zur Sandkrugbrücke eine Fahrspur mit dem übrigen Verkehr teilen, von dort geht’s auf separatem „grünen“ Gleis bis zum Hauptbahnhof. Geplant sind vier neue Haltestellenpaare: S Nordbahnhof (behindertengerechter Ausbau der bestehenden M8-Haltestelle in der Invalidenstraße), Zinnowitzer Straße, Platz vor dem Neuen Tor und Hauptbahnhof.
Dazu kommen drei Einzelhaltestellen für die eingleisige Schleifenfahrt im Anschluss an die eigentliche Endhaltestelle am Hauptbahnhof. Sie tragen die Arbeitstitel Lesser-Ury-Weg, Alt-Moabit und Clara-Jaschke-Straße. Zwischen den beiden letztgenannten Stationen unmittelbar hinter dem mittlerweile geschlossenen
Berliner Leichenschauhaus und auf der Fläche des alten Stadtbahnviadukts dienen drei Aufstellgleise und ein Umfahrungsgleis als Betriebshaltestelle.
Das Bauvorhaben kann mit einigen Novitäten im Berliner Straßenbahn-Netz aufwarten. So wird es an den Haltestellen Zinnowitzer Straße und Platz vor dem Neuen Tor die ungewöhnliche Kombination von Haltestelleninsel (Richtung Westen) und -kaps (Richtung Osten) geben. Die Kaps, eine Ausbuchtung des Bürgersteigs auf die Fahrbahn, sind als Haltestellenform auch beim Bus bekannt.
Apropos Bus: Dessen Haltestellensituation am Hauptbahnhof ist nach wie vor unbefriedigend, er wurde bei den DB-Planungen für Berlins Superbahnhof schlichtweg „vergessen“. Die jetzigen Planungen bieten die Option für eine fahrgast- und betriebsfreundliche Endstelle an der Nordseite des Bahnhofs am Europaplatz.
Ebenfalls ungewöhnlich, aber angesichts der örtlichen Gegebenheiten nicht anders machbar: Straßenbahn und Autos wechseln im Trassenverlauf mehrfach die Spuren – nämlich an besagten Kaps. Am Knotenpunkt Invaliden/Chausseestraße entsteht eine dreigleisige Vorsortierung mit dem Kuriosum, dass sich rechtsabbiegende Straßenbahnen links neben dem Geradeausgleis einordnen – aufmerksamen Fahrgästen vielleicht noch von der inzwischen stillgelegten Strecke in der Köpenicker Altstadt bekannt.
Wie geht es jetzt weiter? Am 5. März endete die Einspruchsfrist zu den ausgelegten Unterlagen. Jetzt sind die so genannten Träger öffentlicher Belange an der Reihe, sich zu möglichen Einwendungen zu äußern. Es folgen Stellungnahmen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (voraussichtlich im April) und der so genannte Erörterungstermin (Juni). „Mit dem eigentlichen Planfeststellungsbeschluss – er sichert das Baurecht rechnen wir frühestens Ende des Jahres, wahrscheinlich eher Anfang 2009“, schätzen die Tram-Planer Peter Aschenbrenner und Wulf Heineking-Fürstenau. Mit anderen Worten – Baubeginn für die dritte Straßenbahnverlängerung in den ehemaligen Westteil Berlins ist frühestens 2009. Wie üblich stehen dann zunächst umfangreiche Leitungs-Neuverlegungen auf dem Programm. Der eigentliche Trassenbau erfolgt in mehreren Etappen. Begonnen wird am eher unkritischen Ende, der eingleisigen Umfahrung des Hauptbahnhofs. Den „dicken Brocken“ am neuralgischen Knoten
Invaliden-/Chausseestraße heben sich die Gleisbauer für den Schluss auf, denn damit ist die bisherige Endstelle Schwartzkopffstraße vom Netz abgetrennt und M6/M8 müssen bereits am Hackeschen Markt wenden.
Wenn die neue Trasse fertig ist, geht der Abzweig zur Schwartzkopffstraße – bisher Endstelle der M8 – nicht wieder in Betrieb. Für die Linien M6 (voraussichtlich), M8 und M10 und damit für prognostizierte 22.000 Fahrgäste pro Tag heißt es dann: Endstation Hauptbahnhof. Bis dahin aber dauert es noch ein Weilchen, mindestens bis 2011…
21.04.2008, 15:51#2
Na bleibt nur zu hoffen, daß die Straßenbahn in Berlin weiter den "Westen" erobert! Die Berliner Straßenbahn ist wahrscheinlich der letzte verbliebende Exportrest der DDR 

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (21.04.2008, 15:51)
21.04.2008, 16:54#3
2,2km zu bauen, und erst 2011 soll die Eröffnung sein. 
Dauert es wirklich so lange ein paar Haltestellen und ein paar Kilometer Gleise zu bauen. Noch dazu sind es ja Straßenbahngleise und keine U-Bahngleise der so.

Dauert es wirklich so lange ein paar Haltestellen und ein paar Kilometer Gleise zu bauen. Noch dazu sind es ja Straßenbahngleise und keine U-Bahngleise der so.
21.04.2008, 17:11#4
Abgesehen davon, dass es gegen neue Straßenbahnprojekte immer wieder politische- und bürgerliche Einwände gibt, hat die Stadt Berlin derzeit absolut kein Geld für den Ausbau von Infrastruktur.
An der U55 (HBF - Bundestag - Unter den Linden) wird ebenfalls schon seit Jahren gebaut. Die Verknüpfung der U55 mit der U5 (Alexanderplatz-Hönow) kann ebenfalls erst 2019 realisiert werden. Erst ab diesen Zeitpunkt macht für mich die U55 (bzw. die dann Verlängerte U5) Sinn.
Der Bau anderer U-Bahnverlängerungen in Berlin ist derzeit nicht geplant, da wie schon erwähnt, kein Geld dafür vorhanden ist. Selbst der verhältnismäßig kurze Abschnitt zwischen dem S-Bahnhof "Mexikoplatz" und dem nur ca. 800 Meter entfernten U-Bahnhof "Krumme Lanke" im Südwesten der Stadt (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) wird nicht realisiert, obwohl dieser sinnvoll wäre und die Fahrgastzahlen der immer wieder von der Einstellung gefährdeten U3 erhöhen würden.
An der U55 (HBF - Bundestag - Unter den Linden) wird ebenfalls schon seit Jahren gebaut. Die Verknüpfung der U55 mit der U5 (Alexanderplatz-Hönow) kann ebenfalls erst 2019 realisiert werden. Erst ab diesen Zeitpunkt macht für mich die U55 (bzw. die dann Verlängerte U5) Sinn.
Der Bau anderer U-Bahnverlängerungen in Berlin ist derzeit nicht geplant, da wie schon erwähnt, kein Geld dafür vorhanden ist. Selbst der verhältnismäßig kurze Abschnitt zwischen dem S-Bahnhof "Mexikoplatz" und dem nur ca. 800 Meter entfernten U-Bahnhof "Krumme Lanke" im Südwesten der Stadt (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) wird nicht realisiert, obwohl dieser sinnvoll wäre und die Fahrgastzahlen der immer wieder von der Einstellung gefährdeten U3 erhöhen würden.
21.04.2008, 19:29#5
ZitatOriginal von D Wagen
Der Bau anderer U-Bahnverlängerungen in Berlin ist derzeit nicht geplant, da wie schon erwähnt, kein Geld dafür vorhanden ist. Selbst der verhältnismäßig kurze Abschnitt zwischen dem S-Bahnhof "Mexikoplatz" und dem nur ca. 800 Meter entfernten U-Bahnhof "Krumme Lanke" im Südwesten der Stadt (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) wird nicht realisiert, obwohl dieser sinnvoll wäre und die Fahrgastzahlen der immer wieder von der Einstellung gefährdeten U3 erhöhen würden.
Vielleicht sollte die Stadt Wien die U2 einstellen und das Geld, das dabei übrig bleibt, der Stadt Berlin schenken.

22.04.2008, 14:08#6
Das Argument, kein Geld für zwei Kilometer Straßenbahngleis zu haben, ist lächerlich. Da fehlt eindeutig der politische Wille! Wäre der allseits vorhanden, würde es bis zur Eröffnung keine zwei Monate dauern.
Ein kleines Rechenbeispiel: Allein mit der Summe, welche die Gemeinde Wien in das Donauinselfest steckt (Subvention, Reinigung, div. Nebenaufwände) könnte man jährlich locker zwei Kilometer Straßenbahnstrecke neu bauen!
Ein kleines Rechenbeispiel: Allein mit der Summe, welche die Gemeinde Wien in das Donauinselfest steckt (Subvention, Reinigung, div. Nebenaufwände) könnte man jährlich locker zwei Kilometer Straßenbahnstrecke neu bauen!
26.12.2008, 18:36#7
Pläne, die Strßenbahn näher an den Westteil zu bringen, gibt es viele, die Tram ins Kulturforum, nach Steglitz etc. Leider ist immernoch zu sagen das die Stadt sich teilweise aus denselben -Autogerechten_ Gründen wie in Wien dagegen sträubt, zur Diskussion stehen allein 4 Strecken zur Stilllegung, das Neubaustrecken realisiert werden wie zum Beispiel die neue strecke zumAlexanderplatz, zum Nordbahnhof oder auch die in Bau befindliche nach Adlershof ist aber ein Zeichen das man will, es mangelt aber vorallem an Geld..
26.12.2008, 22:42#8
ZitatOriginal von Betriebshof Reick
es mangelt aber vorallem an Geld..
Ich wünschte, in Wien würde es auch endlich an Geld mangeln - für diesen unsäglichen U-Bahn-Wahn, der grenzenlos zu sein scheint. Vielleicht würde bei einer etwas angespannteren Finanzlage der Stadt endlich Vernunft einkehren und sinnvolle Straßenbahnprojekte gebaut werden statt exorbitant teure U-Bahn-Linien mit wahnwitzigen Betriebskosten.
Aber gut, die Sozis würden wohl lieber Milliaren-Schulden machen, als auf das goldene Kalb der U-Bahn zu verzichten.

23.06.2016, 20:41#9
Bis 2020 soll die Straßenbahnstrecke ab Hauptbahnhof zur Turmstraße verlängert werden:
http://www.morgenpost.de/berlin/article207711…die-Turmstrasse.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article207711…die-Turmstrasse.html