[OTS] Verlängerung der U1 Süd nach Rothneusiedl
125 Beiträge · Seite 4 von 7
12.06.2008, 04:36#61
Eine kleine Rechnung zur U1-Süd
Um den U-Bahn-Euphorikern (wieder) einmal den Nutzen der heiligen U-Bahn drastisch vor Augen zu führen, mache ich ein kleines Rechenbeispiel, wie sich so eine U-Bahn in die Pampa auswirkt!
Ziel ist, die wahren Mehrkosten gegenüber dem heutigen Zustand aufzuzeigen, um sie einem allfälligen Mehrnutzen gegenüberstellen zu können.
30 plus 30 plus 10 ergibt 70. Plus Finanzierung sind das gut 75 Millionen Euro pro Jahr! Oder 200.000 Euro pro Tag.
Benützen dann pro Tag durchschnittlich 20.000 Fahrgäste diesen Abschnitt der U1, kommt man auf Kosten von 2 Euro (Mehrkosten gegenüber jetzt!) pro Fahrgast auf der U1-Süd. Nimmt man nun an, die Hälfte dieser Leute spart auf ihrer Fahrt gegenüber heute effektiv 2 Minuten Zeit ein, kommt man drauf, dass eine Minute grad einen Euro kostet. Ein schöner Stundenlohn! Dabei habe ich jene anderen, die bei der Zeitbilanz künftig negativ aussteigen werden, nobel unter den Tisch fallen lassen, schließlich gibt denen niemand einen Euro pro verlorener Minute.
Einen Euro kostet eine gewonnene Minute auf der U1-Süd, Verlierer gehen leer aus. Verlierer sind auch künftige Steuerzahler, denn auf einen Wiener Steuerzahler kommen rechnerisch 75 Euro pro Jahr (nur) für die U1-Süd!
Ich habe keine Horrorzahlen verwendet, sondern sehr vorsichtige Annahmen eingesetzt. Und wer glaubt, nach 30 Jahren ist der Spuk vorbei, der irrt, denn nach so langer Zeit fallen schon heftige Rekonstruktionskosten an, auch neue Fahrzeuge sind dann beispielsweise längst fällig, womit sich das Rad aufs Neue zu drehen beginnt! Die Baukosten "verschwinden" ja buchhalterisch im Zuge der jährlich aufgewendeten Bauraten irgendwann im Budget und es bleibt nur mehr die (nicht mehr gewollt zuordenbare) Zinsenbelastung, da weder Budget noch U-Bahnbetrieb Überschüsse zu verzeichnen haben, um die zu tilgen. Auch alle anderen Kosten, welche den Erlös aus den Fahrscheinen übersteigen, bleiben der öffentlichen Hand "auf ewig".
Seht ihr, und drum habe ich für das kindische "mit dem Fuß auf den Boden stampfen" und lapidare Krakelen "Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! . . . .", nur um der U-Bahn willen, weil man sie eben so cool, zeitgeistg oder geil findet, sehr wenig Verständnis. Verstehen kann ich's ja, einsehen und gutheißen halt nicht!
Ziel ist, die wahren Mehrkosten gegenüber dem heutigen Zustand aufzuzeigen, um sie einem allfälligen Mehrnutzen gegenüberstellen zu können.
- Die Baukosten für die Verlängerung werden mit 860 Millionen Euro angegeben. Dazu kommen noch Kosten für die Fahrzeugbeschaffung, die Kosten für die Abtragung des 67ers, div. heute noch unvorhersehbare Aufwendungen usw. Das sind gern noch mal 100 Mio. Euro, aber sind wir großzügig, nehmen wir an, der Gesamtbetrag seien "nur" € 900 Mio. Rechnen wir mit einer 30-jährigen Abschreibung, ergibt das pro Jahr eine Belastung von 30 Millionen Euro.
- Die Betriebskosten des 67ers fallen weg, dazu kommen die Kosten für die U1-Verlängerung und die erforderlichen Erschließungsbusse. Ein Saldo von etwa 30 Millionen Euro jährlich.
- Auch nach dem Bauende, während des Normalbetriebes, fallen immer wieder Kosten an, die in den laufenden Betriebs- und Erhaltungskosten nicht kalkulierbar sind. Adaptierungen und Umbauten, die aufgrund geänderter Gegebenheiten nötig werden, unvorhersehbare (Schadens-)Ereignisse, Schienenersatzverkehre und mit dem Lauf der Jahre zunehmend Kosten für Renovierungs- und Rekonstruktionsarbeiten. Ich setze hier mal vorsichtig einen Betrag von nur 10 Millionen Euro jährlich ein.
30 plus 30 plus 10 ergibt 70. Plus Finanzierung sind das gut 75 Millionen Euro pro Jahr! Oder 200.000 Euro pro Tag.
Benützen dann pro Tag durchschnittlich 20.000 Fahrgäste diesen Abschnitt der U1, kommt man auf Kosten von 2 Euro (Mehrkosten gegenüber jetzt!) pro Fahrgast auf der U1-Süd. Nimmt man nun an, die Hälfte dieser Leute spart auf ihrer Fahrt gegenüber heute effektiv 2 Minuten Zeit ein, kommt man drauf, dass eine Minute grad einen Euro kostet. Ein schöner Stundenlohn! Dabei habe ich jene anderen, die bei der Zeitbilanz künftig negativ aussteigen werden, nobel unter den Tisch fallen lassen, schließlich gibt denen niemand einen Euro pro verlorener Minute.
Einen Euro kostet eine gewonnene Minute auf der U1-Süd, Verlierer gehen leer aus. Verlierer sind auch künftige Steuerzahler, denn auf einen Wiener Steuerzahler kommen rechnerisch 75 Euro pro Jahr (nur) für die U1-Süd!
Ich habe keine Horrorzahlen verwendet, sondern sehr vorsichtige Annahmen eingesetzt. Und wer glaubt, nach 30 Jahren ist der Spuk vorbei, der irrt, denn nach so langer Zeit fallen schon heftige Rekonstruktionskosten an, auch neue Fahrzeuge sind dann beispielsweise längst fällig, womit sich das Rad aufs Neue zu drehen beginnt! Die Baukosten "verschwinden" ja buchhalterisch im Zuge der jährlich aufgewendeten Bauraten irgendwann im Budget und es bleibt nur mehr die (nicht mehr gewollt zuordenbare) Zinsenbelastung, da weder Budget noch U-Bahnbetrieb Überschüsse zu verzeichnen haben, um die zu tilgen. Auch alle anderen Kosten, welche den Erlös aus den Fahrscheinen übersteigen, bleiben der öffentlichen Hand "auf ewig".
Seht ihr, und drum habe ich für das kindische "mit dem Fuß auf den Boden stampfen" und lapidare Krakelen "Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! . . . .", nur um der U-Bahn willen, weil man sie eben so cool, zeitgeistg oder geil findet, sehr wenig Verständnis. Verstehen kann ich's ja, einsehen und gutheißen halt nicht!

12.06.2008, 07:28#62
RE: Eine kleine Rechnung zur U1-Süd
Liest sich eh nett, aber erstens kalkulieren die Wiener Linien OHNE Errrichtungskosten und zweitens, wenn sie es täten, hätte eine U-Bahn eher eine längere Lebensdauer als 30 Jahre. Bei den Zügen kommst du wahrscheinlich hin.
Aber sogar die kann man ausdehnen wie man an den zahlreichen Kraxen sieht, die unterwegs sind.
Aber sogar die kann man ausdehnen wie man an den zahlreichen Kraxen sieht, die unterwegs sind.

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von marsupialeater (12.06.2008, 07:29)
12.06.2008, 19:33#63
Es geht nicht um die Gesamtlebensdauer der Dinge, sondern um die finanztechnisch vorgesehenen Abschreibungszeiträume und die daraus resultierenden Annuitäten. Die von mir angenommenen Werte sind nur plakativ um eine ungefähre Vorstellung geben zu können, in welchen Größenordnungen und Zeiträumen sich das abspielt. Und auch, um endlich mit der Ansicht aufzuräumen, "Bau' ma halt schnell a U-Bahn und ham ewig a Freud' damit" und ein bisschen zu zeigen, welches Fass ohne Boden das ist. Alles nur reduziert, auf ein paar grundlegende finanziell Aspekte.
12.06.2008, 23:29#65
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
Das lag heute vor der Wohnungstür
Die Aufschrift auf der LED-Anzeige sieht aber sehr realistisch aus!

Hat man da etwa die Zieleinstellung eines Zuges manipuliert und dann abfotografiert?
13.06.2008, 09:33#66
RE: Eine kleine Rechnung zur U1-Süd
ZitatOriginal von hema
Seht ihr, und drum habe ich für das kindische "mit dem Fuß auf den Boden stampfen" und lapidare Krakelen "Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! Aber ich will eine U-Bahn! . . . .", nur um der U-Bahn willen, weil man sie eben so cool, zeitgeistg oder geil findet, sehr wenig Verständnis. Verstehen kann ich's ja, einsehen und gutheißen halt nicht!
und du glaubst, dass solche Zahlen und Beschreibungen jemanden beeindrucken, der sich monatlich seinen Hunderter von der Mama zustecken lasst? "1 Euro pro Minute??? baaam, da krieg ich in 90 Sekunden ein Leberkassemmerl!!!"

18.06.2008, 22:42#67
Ich hatte heute Zeit die oben angekündigte Ausstellung über den aktuellen Planungsstand der U1-Verlängerung zu besuchen. Hier einige der Infos von den dortigen Infotafeln:
ZIEL DER U1 VERLÄNGERUNG
Durch die Verlängerung der U1 von der Station Reumannplatz Richtung Süden wird eine hochwertige und attraktive öffentliche Verkehrsanbindung im Süden von Favoriten errichtet. Die optimale Erschließung von Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen steht bei diesem Projekt im Vordergrund. Mit dem Gründerzeitviertel südlich des Reumannplatzes und der Hansson-Siedlung werden zwei dicht besiedelte Gebiete direkt angebunden. Insgesamt werden künftig ca. 30.000 EinwohnerInnen in der direkten U-Bahn-Umgebung wohnen.
Züsätzlich wird durch die Verlängerung eine Entlastung der Station Reumannplatz erreicht, die durch die vielen Umsteigerelationen (Busse) stark belastet ist.
Um die Endstation im Entwicklungsgebiet Rothneusiedl wird gemäß Stadtentwicklungsplan (STEP05) ein neuer, auf die U-Bahn ausgerichteter Stadtteil, errichtet. Eine optimale regionale Erreichbarkeit ist durch die Anlenkung von Regionalbussen und durch Radwege in das Umland garantiert. Eine große Park&Ride-Anlage mit direktem Anschluss an die S1 wird ein attraktives Angebot für die PendlerInnen aus dem Südraum Wiens bieten.
BESCHREIBUNG DER TRASSE
Strecke Reumannplatz - Troststraße in Tieflage in geschlossener Bauweise (= Tunnelbauweise, nur unterirdisch), anschließend an die bestehende Wendeanlage
Station Troststraße teilweise unter der Favoritenstraße und teilweise unter der Bebauung, in geschlossener Bauweise. An beiden Stationsenden in der Klasuenburger Straße und im Kreuzungsbereich Angeligasse/Favoritenstraße werden die Stationszugänge in offener Bauweise (= offene Baugrube) errichtet.
Strecke Troststraße - Altes Landgut teilweise unter der Favoritenstraße und teilweise unter der Bebauung in Tieflage (geschlossene Bauweise).
Station Altes Landgut in Tieflage unter der Favoritenstraße und dem Verteilerkreis, teilweise unter der Bebauung. Der nördliche Aufgang befindet sich in der Favoritenstraße, nördlich und südlich der Katharinengasse, der südliche innerhalb des "Verteilerkreises" (Altes Landgut).
Strecke Altes Landgut - Alaudagasse unterquert den A23-Tunnel und östlich entlang der Favoritenstraße in geschlossener Bauweise etwa bis zur Sapphogasse, danach Tieflage offene Bauweise für die Station Alaudagasse.
Station Alaudagasse in seichter Tieflage in offener Bauweise in der Favoritenstraße (östliche Seitenlage) zwischen Sapphogasse und Parkplatz EKZ, wo sich auch die Aufgänge befinden.
Strecke Alaudagasse- Stockholmer Platz in der Favoritenstraße in östlicher Seitenlage, nach dem Portal im offenen Einschnitt bzw. in Niveaulage bis vor die Franz-Koci-Straße, danach Hochlage bis zur Station Stockholmer Platz.
Station Stockholmer Platz in Hochlage in der Favoritenstraße (östliche Seitenlage). Der nördliche Aufgang befindet sich südlich der Franz-Koci-Straße, der südliche bei der Olaus-Petri-Gasse.
Strecke Stockholmer Platz - Oberlaaer Straße schwenkt nach Überquerung der Donauländebahn in die Mühlstraße in den für die U-Bahn freigehaltenen Grundstücksstreifen in Hochlage ein.
Station Oberlaaer Straße in der Mühlstraße (westlich der derzeitigen Fahrbahn) in Hochlage. Der nördliche Aufgang befindet sich südlich der Oberlaaer Straße, der südliche bei der Berlepschgasse.
Strecke Oberlaaer Straße - Rothneusiedl in der Mühlstraße (westlich der derzeitigen Fahrbahn) in Hochlage. Nach der Liesingbachstraße taucht die Trasse zur Tieflage ab (Rosiwalgasse wird verlegt).
Station Rothneusiedl (Endstelle) im "Entwicklungsgebiet" Rothneusiedl in Tieflage (offene Bauweise). Die genaue Stationslage und Stationsumgebung ist in Abhängigkeit der zukünftigen städtebaulichen Absichten noch zu fixieren. Bei der Station Rothneusiedl ist eine Park&Ride-Anlage vorgesehen.
Im Anschluss an die Endstelle ist eine Wende- und Abstellanlage für 14 Züge sowie eine Revisionsanlage für 2 Züge in Tieflage angeordnet. Sie ist teilweise überbaubar geplant.
UMGESTALTUNG FAVORITENSTRASSE
Die Baumallee prägt das Straßenbild der Favoritenstraße zwischen Gellertgasse und Altes Landgut. Dieser Baumbestand kann im Bereich der geschlossenen Bauweise großteils erhalten werden. In den Bereichen der Aufnahmegebäude müssen auf Grund der Bauweise (Schächte) und den beengten Verhältnissen einige Bäume gefällt werden. Die Baumallee teilt die Favoritenstraße im Querschnitt in 3 Teilbereiche. Derzeit wird der mittlere Bereich durch die Straßenbahn und 2 Fahrspuren belegt. In den beiden Randbereichen befindet sich je eine Nebenfahrbahn mit einer Parkspur, die sich zum Teil auf dem Gehsteig befindet. Für die FußgängerInnen steht derzeit nur eine Gehsteigbreite von ca. 2 m Breite zur Verfügung.
Der Entfall der Straßenbahn nach Inbetriebnahme der U1-Verlängerung in diesem Bereich bietet die Möglichkeit, die Oberfläche der Favoritenstraße neu zu gestalten: Durch den Entfall der Nebenfahrbahnen sind sowohl breite Gehsteige, die Errichtung eines Radweges als auch eine großzügige Auslegung des Grünstreifens der Baumallee möglich.
Auf der Fläche der aufgelassenen Straßenbahntrasse werden die zwei Richtungsfahrbahnen situiert. Die Parkplätze, die zur Zeit direkt an den Gehsteig anschließen, können beidseitig der Fahrbahnen angeordnet werden. Damit werden der fließende und der ruhende Verkehr von der Bebauung distanziert und in den mittleren Straßenraum verlegt. Bei diesem Lösungsvorschlag kommt die gewonnene Fläche durch den Entfall der Straßenbahntrasse den FußgängerInnen und RadfahrerInnen zugute.
BESCHREIBUNG DER STATIONEN
STATION TROSTSTRASSE
Die Station Troststraße liegt zwischen der Klausenburger Straße und Angeligasse in 2-facher Tieflage unter dem Straßenraum und der angrenzenden Bebauung.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene und geschlossene Bauweise, kleiner Schacht im Norden, Anfahrschacht im Süden
Bahnsteig: zwei Stationsröhren
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 15,00 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
3 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: westlich der Favoritenstraße in der Klausenburgerstraße
Höhendifferenz: 18,60 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
3 30°-Fahrtreppen
STATION ALTES LANDGUT
Die Station Altes Landgut liegt im Bereich der nördlichen Einmündung der Favoritenstraße in den Verteilerkreis ("Altes Landgut") in 3-facher Tieflage unter dem Straßenraum.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene und geschlossene Bauweise, zwei kleine Schächte im Norden und ein Anfahrschacht im Süden
Bahnsteig: zwei Stationsröhren
Aufgang Nord mit Aufzügen und Stiege:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, südlich der Katharinengasse
Höhendifferenz: 23,40 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Nord mit Fahrtreppen:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, nördlich der Katharinengasse
Höhendifferenz: 22,80 m
Aufsteigshilfen: 3 30°-Fahrtreppen
Aufgang Süd:
Lage: im Alten Landgut
Höhendifferenz: 21,75 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
3 30°-Fahrtreppen
STATION ALAUDAGASSE
Die Station Alaudagasse liegt in der Favoritenstraße zwischen der Ausfahrt des Hansson-Zentrums und der Sapphogasse. Diese Station ist in Tieflage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene Bauweise
Bahnsteig: Mittelbahnsteig
Breite Bahnsteig: 10,60 m
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße zwischen Alauda- und Sapphogasse
Höhendifferenz: 9,00 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 5,40 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
STATION STOCKHOLMER PLATZ
Die Station Stockholmer Platz liegt in östlicher Seitenlage der Favoritenstraße zwischen Olaus-Petri-Gasse und Franz-Koci-Straße. Sie ist in Hochlage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Hochstation
Bauart: Brückentragwerk
Bahnsteig: Mittelbahnsteig eingehaust
Breite Bahnsteig: 11,00 m
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, südlich der Franz-Koci-Straße
Höhendifferenz: 7,35 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 10,35 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
STATION OBERLAAER STRASSE
Die Station Oberlaaer Straße liegt in einem freigehaltenen Grundstreifen parallel zur Mühlstraße zwischen Oberlaaer Straße und Berlepschgasse. Sie ist in Hochlage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Hochstation
Bauart: Brückentragwerk
Bahnsteig: Mittelbahnsteig eingehaust
Breite Bahnsteig: 9,00 m
Aufgang Nord:
Lage: in der Mühlstraße, südlich der Oberlaaer Straße
Höhendifferenz: 7,65 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge
Aufgang Süd:
Lage: in der Mühlstraße
Höhendifferenz: 10,95 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge
STATION ROTHNEUSIEDL
Die Station Rothneusiedl liegt südlich der Rosiwalgasse im "Entwicklungsgebiet Rothneusiedl". Sie ist in Tieflage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
seichte Tieflage mit natürlicher Brandrauchabluft
Bauart: offene Bauweise
Bahnsteig: Mittelbahnsteig (1,4‰ geneigt)
Breite Bahnsteig: 11,00 m
Aufgang Nord:
Höhendifferenz: 5,85 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Höhendifferenz: 6,75 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
UMSTEIGEMÖGLICHKEITEN ENTLANG DER NEUEN U1
Vorschlag MA 18
Reumannplatz: 6, 67, 7A, 14A, 65A, 66A, 68A, regionale Buslinien
Troststraße: keine
Altes Landgut: 15A
Alaudagasse: 17A
Stockholmer Platz: 17A, 67A
Oberlaaer Straße: 17A, 70A
Rothneusiedl: 19A, regionale Buslinien
ÄNDERUNGEN IM STRASSENBAHN- UND BUSNETZ NACH DER VERLÄNGERUNG
Vorschlag MA 18
67: Otto-Probst-Platz - Reumannplatz U - ?
Einstellung der Strecke Reumannplatz U - Kurzentrum Oberlaa
möglicherweise neue Strecke ab Reumannplatz U Richtung Südosten
16A: Hetzendorf S - Inzersdorf Friedhof
17A: Alaudagasse U - Unterlaa, Stadtgrenze
19A: Rothneusiedl U - Inzersdorf, Slamastraße bzw. Kolpingstraße
67A: Birostraße - Stockholmer Platz U - Kurzentrum Oberlaa
70A: Inzersdorf, Großmarkt - Oberlaaer Straße U
PROJEKTDATEN
Baulänge: 4,85 km
Länge Umbau Bestand: 0,23 km
Betriebslänge (Reumannplatz bis Rothneusiedl): 4,68 km
Anzahl neue Stationen: 6
davon in Hochlage: 2
davon in Tieflage: 4
Betriebsanlage Rothneusiedl
Abstellkapazität: 14 Langzüge
Revisionsgleise: 2
Investitionskosten inkl. Wagenbau: ca. 860 Mio. €
Geplanter Baubeginn: Ende 2010
Geplante Inbetriebnahme: Ende 2015
Die Besucher konnten am Ende der Ausstellung ihre Ideen und Anregungen auf Zetteln schreiben und aufkleben. Die zwei häufigsten Forderungen der Besucher waren "U1 bis Kurzentrum" und "U-Bahn unter die Erde".
Dass die Station Rothneusiedl unbedingt in Tieflage errichtet werden muss verstehe ich nicht ganz. Interessant ist auch, dass es in jeder Station mindestens 4 Aufzüge gibt. 2 sollten ja eigentlich doch reichen.
Edit: Ausgelassenes Wort eingefügt
Edit 2: Projektdaten ergänzt
ZIEL DER U1 VERLÄNGERUNG
Durch die Verlängerung der U1 von der Station Reumannplatz Richtung Süden wird eine hochwertige und attraktive öffentliche Verkehrsanbindung im Süden von Favoriten errichtet. Die optimale Erschließung von Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen steht bei diesem Projekt im Vordergrund. Mit dem Gründerzeitviertel südlich des Reumannplatzes und der Hansson-Siedlung werden zwei dicht besiedelte Gebiete direkt angebunden. Insgesamt werden künftig ca. 30.000 EinwohnerInnen in der direkten U-Bahn-Umgebung wohnen.
Züsätzlich wird durch die Verlängerung eine Entlastung der Station Reumannplatz erreicht, die durch die vielen Umsteigerelationen (Busse) stark belastet ist.
Um die Endstation im Entwicklungsgebiet Rothneusiedl wird gemäß Stadtentwicklungsplan (STEP05) ein neuer, auf die U-Bahn ausgerichteter Stadtteil, errichtet. Eine optimale regionale Erreichbarkeit ist durch die Anlenkung von Regionalbussen und durch Radwege in das Umland garantiert. Eine große Park&Ride-Anlage mit direktem Anschluss an die S1 wird ein attraktives Angebot für die PendlerInnen aus dem Südraum Wiens bieten.
BESCHREIBUNG DER TRASSE
Strecke Reumannplatz - Troststraße in Tieflage in geschlossener Bauweise (= Tunnelbauweise, nur unterirdisch), anschließend an die bestehende Wendeanlage
Station Troststraße teilweise unter der Favoritenstraße und teilweise unter der Bebauung, in geschlossener Bauweise. An beiden Stationsenden in der Klasuenburger Straße und im Kreuzungsbereich Angeligasse/Favoritenstraße werden die Stationszugänge in offener Bauweise (= offene Baugrube) errichtet.
Strecke Troststraße - Altes Landgut teilweise unter der Favoritenstraße und teilweise unter der Bebauung in Tieflage (geschlossene Bauweise).
Station Altes Landgut in Tieflage unter der Favoritenstraße und dem Verteilerkreis, teilweise unter der Bebauung. Der nördliche Aufgang befindet sich in der Favoritenstraße, nördlich und südlich der Katharinengasse, der südliche innerhalb des "Verteilerkreises" (Altes Landgut).
Strecke Altes Landgut - Alaudagasse unterquert den A23-Tunnel und östlich entlang der Favoritenstraße in geschlossener Bauweise etwa bis zur Sapphogasse, danach Tieflage offene Bauweise für die Station Alaudagasse.
Station Alaudagasse in seichter Tieflage in offener Bauweise in der Favoritenstraße (östliche Seitenlage) zwischen Sapphogasse und Parkplatz EKZ, wo sich auch die Aufgänge befinden.
Strecke Alaudagasse- Stockholmer Platz in der Favoritenstraße in östlicher Seitenlage, nach dem Portal im offenen Einschnitt bzw. in Niveaulage bis vor die Franz-Koci-Straße, danach Hochlage bis zur Station Stockholmer Platz.
Station Stockholmer Platz in Hochlage in der Favoritenstraße (östliche Seitenlage). Der nördliche Aufgang befindet sich südlich der Franz-Koci-Straße, der südliche bei der Olaus-Petri-Gasse.
Strecke Stockholmer Platz - Oberlaaer Straße schwenkt nach Überquerung der Donauländebahn in die Mühlstraße in den für die U-Bahn freigehaltenen Grundstücksstreifen in Hochlage ein.
Station Oberlaaer Straße in der Mühlstraße (westlich der derzeitigen Fahrbahn) in Hochlage. Der nördliche Aufgang befindet sich südlich der Oberlaaer Straße, der südliche bei der Berlepschgasse.
Strecke Oberlaaer Straße - Rothneusiedl in der Mühlstraße (westlich der derzeitigen Fahrbahn) in Hochlage. Nach der Liesingbachstraße taucht die Trasse zur Tieflage ab (Rosiwalgasse wird verlegt).
Station Rothneusiedl (Endstelle) im "Entwicklungsgebiet" Rothneusiedl in Tieflage (offene Bauweise). Die genaue Stationslage und Stationsumgebung ist in Abhängigkeit der zukünftigen städtebaulichen Absichten noch zu fixieren. Bei der Station Rothneusiedl ist eine Park&Ride-Anlage vorgesehen.
Im Anschluss an die Endstelle ist eine Wende- und Abstellanlage für 14 Züge sowie eine Revisionsanlage für 2 Züge in Tieflage angeordnet. Sie ist teilweise überbaubar geplant.
UMGESTALTUNG FAVORITENSTRASSE
Die Baumallee prägt das Straßenbild der Favoritenstraße zwischen Gellertgasse und Altes Landgut. Dieser Baumbestand kann im Bereich der geschlossenen Bauweise großteils erhalten werden. In den Bereichen der Aufnahmegebäude müssen auf Grund der Bauweise (Schächte) und den beengten Verhältnissen einige Bäume gefällt werden. Die Baumallee teilt die Favoritenstraße im Querschnitt in 3 Teilbereiche. Derzeit wird der mittlere Bereich durch die Straßenbahn und 2 Fahrspuren belegt. In den beiden Randbereichen befindet sich je eine Nebenfahrbahn mit einer Parkspur, die sich zum Teil auf dem Gehsteig befindet. Für die FußgängerInnen steht derzeit nur eine Gehsteigbreite von ca. 2 m Breite zur Verfügung.
Der Entfall der Straßenbahn nach Inbetriebnahme der U1-Verlängerung in diesem Bereich bietet die Möglichkeit, die Oberfläche der Favoritenstraße neu zu gestalten: Durch den Entfall der Nebenfahrbahnen sind sowohl breite Gehsteige, die Errichtung eines Radweges als auch eine großzügige Auslegung des Grünstreifens der Baumallee möglich.
Auf der Fläche der aufgelassenen Straßenbahntrasse werden die zwei Richtungsfahrbahnen situiert. Die Parkplätze, die zur Zeit direkt an den Gehsteig anschließen, können beidseitig der Fahrbahnen angeordnet werden. Damit werden der fließende und der ruhende Verkehr von der Bebauung distanziert und in den mittleren Straßenraum verlegt. Bei diesem Lösungsvorschlag kommt die gewonnene Fläche durch den Entfall der Straßenbahntrasse den FußgängerInnen und RadfahrerInnen zugute.
BESCHREIBUNG DER STATIONEN
STATION TROSTSTRASSE
Die Station Troststraße liegt zwischen der Klausenburger Straße und Angeligasse in 2-facher Tieflage unter dem Straßenraum und der angrenzenden Bebauung.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene und geschlossene Bauweise, kleiner Schacht im Norden, Anfahrschacht im Süden
Bahnsteig: zwei Stationsröhren
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 15,00 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
3 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: westlich der Favoritenstraße in der Klausenburgerstraße
Höhendifferenz: 18,60 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
3 30°-Fahrtreppen
STATION ALTES LANDGUT
Die Station Altes Landgut liegt im Bereich der nördlichen Einmündung der Favoritenstraße in den Verteilerkreis ("Altes Landgut") in 3-facher Tieflage unter dem Straßenraum.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene und geschlossene Bauweise, zwei kleine Schächte im Norden und ein Anfahrschacht im Süden
Bahnsteig: zwei Stationsröhren
Aufgang Nord mit Aufzügen und Stiege:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, südlich der Katharinengasse
Höhendifferenz: 23,40 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Nord mit Fahrtreppen:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, nördlich der Katharinengasse
Höhendifferenz: 22,80 m
Aufsteigshilfen: 3 30°-Fahrtreppen
Aufgang Süd:
Lage: im Alten Landgut
Höhendifferenz: 21,75 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
3 30°-Fahrtreppen
STATION ALAUDAGASSE
Die Station Alaudagasse liegt in der Favoritenstraße zwischen der Ausfahrt des Hansson-Zentrums und der Sapphogasse. Diese Station ist in Tieflage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
Bauart: offene Bauweise
Bahnsteig: Mittelbahnsteig
Breite Bahnsteig: 10,60 m
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße zwischen Alauda- und Sapphogasse
Höhendifferenz: 9,00 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 5,40 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
STATION STOCKHOLMER PLATZ
Die Station Stockholmer Platz liegt in östlicher Seitenlage der Favoritenstraße zwischen Olaus-Petri-Gasse und Franz-Koci-Straße. Sie ist in Hochlage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Hochstation
Bauart: Brückentragwerk
Bahnsteig: Mittelbahnsteig eingehaust
Breite Bahnsteig: 11,00 m
Aufgang Nord:
Lage: im Osten der Favoritenstraße, südlich der Franz-Koci-Straße
Höhendifferenz: 7,35 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Lage: im Osten der Favoritenstraße
Höhendifferenz: 10,35 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
STATION OBERLAAER STRASSE
Die Station Oberlaaer Straße liegt in einem freigehaltenen Grundstreifen parallel zur Mühlstraße zwischen Oberlaaer Straße und Berlepschgasse. Sie ist in Hochlage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Hochstation
Bauart: Brückentragwerk
Bahnsteig: Mittelbahnsteig eingehaust
Breite Bahnsteig: 9,00 m
Aufgang Nord:
Lage: in der Mühlstraße, südlich der Oberlaaer Straße
Höhendifferenz: 7,65 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge
Aufgang Süd:
Lage: in der Mühlstraße
Höhendifferenz: 10,95 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge
STATION ROTHNEUSIEDL
Die Station Rothneusiedl liegt südlich der Rosiwalgasse im "Entwicklungsgebiet Rothneusiedl". Sie ist in Tieflage als Mittelbahnsteigstation mit beidseitigen Endaufgängen konzipiert.
Stationsdaten:
Stationstypus: Tiefstation
seichte Tieflage mit natürlicher Brandrauchabluft
Bauart: offene Bauweise
Bahnsteig: Mittelbahnsteig (1,4‰ geneigt)
Breite Bahnsteig: 11,00 m
Aufgang Nord:
Höhendifferenz: 5,85 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
Aufgang Süd:
Höhendifferenz: 6,75 m
Aufstiegshilfen: 1 feste Stiege mit 4 Gehspuren
2 Aufzüge (Durchlader)
UMSTEIGEMÖGLICHKEITEN ENTLANG DER NEUEN U1
Vorschlag MA 18
Reumannplatz: 6, 67, 7A, 14A, 65A, 66A, 68A, regionale Buslinien
Troststraße: keine
Altes Landgut: 15A
Alaudagasse: 17A
Stockholmer Platz: 17A, 67A
Oberlaaer Straße: 17A, 70A
Rothneusiedl: 19A, regionale Buslinien
ÄNDERUNGEN IM STRASSENBAHN- UND BUSNETZ NACH DER VERLÄNGERUNG
Vorschlag MA 18
67: Otto-Probst-Platz - Reumannplatz U - ?
Einstellung der Strecke Reumannplatz U - Kurzentrum Oberlaa
möglicherweise neue Strecke ab Reumannplatz U Richtung Südosten
16A: Hetzendorf S - Inzersdorf Friedhof
17A: Alaudagasse U - Unterlaa, Stadtgrenze
19A: Rothneusiedl U - Inzersdorf, Slamastraße bzw. Kolpingstraße
67A: Birostraße - Stockholmer Platz U - Kurzentrum Oberlaa
70A: Inzersdorf, Großmarkt - Oberlaaer Straße U
PROJEKTDATEN
Baulänge: 4,85 km
Länge Umbau Bestand: 0,23 km
Betriebslänge (Reumannplatz bis Rothneusiedl): 4,68 km
Anzahl neue Stationen: 6
davon in Hochlage: 2
davon in Tieflage: 4
Betriebsanlage Rothneusiedl
Abstellkapazität: 14 Langzüge
Revisionsgleise: 2
Investitionskosten inkl. Wagenbau: ca. 860 Mio. €
Geplanter Baubeginn: Ende 2010
Geplante Inbetriebnahme: Ende 2015
Die Besucher konnten am Ende der Ausstellung ihre Ideen und Anregungen auf Zetteln schreiben und aufkleben. Die zwei häufigsten Forderungen der Besucher waren "U1 bis Kurzentrum" und "U-Bahn unter die Erde".
Dass die Station Rothneusiedl unbedingt in Tieflage errichtet werden muss verstehe ich nicht ganz. Interessant ist auch, dass es in jeder Station mindestens 4 Aufzüge gibt. 2 sollten ja eigentlich doch reichen.
Edit: Ausgelassenes Wort eingefügt
Edit 2: Projektdaten ergänzt
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von Floster (19.06.2008, 11:10)
18.06.2008, 22:46#68
ZitatOriginal von Floster
Dass die Station Rothneusiedl unbedingt in Tieflage errichtet werden muss verstehe ich nicht ganz.
Das stört die Erdäpfel weniger beim Wachsen.

18.06.2008, 23:08#69
Linie 67: gänzlich eingestellt
Linie O: verlängert von Raxstraße zum Otto-Probst-Platz; weiters Einbau einer Ablenkung über die Buchenschleife in Fahrtrichtung Praterstern
[/?]
Linie O: verlängert von Raxstraße zum Otto-Probst-Platz; weiters Einbau einer Ablenkung über die Buchenschleife in Fahrtrichtung Praterstern
[/?]
19.06.2008, 02:04#70
Was ich von unserer Stadtregierung halte, darf ich nicht schreiben, sonst schmeißt mich Gerardo aus dem Forum! 
Jedenfalls würde ich keinem auch nur eine Träne nachweinen, wenn sie noch morgen geschlossen und spontan den Rücktritt und entgültigen Rückzug aus der Politik erklären würden!

Jedenfalls würde ich keinem auch nur eine Träne nachweinen, wenn sie noch morgen geschlossen und spontan den Rücktritt und entgültigen Rückzug aus der Politik erklären würden!

19.06.2008, 02:38#71
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
19.06.2008, 07:30#72
ZitatOriginal von Linie 41
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Jetzt bauen sie den Arbeitern in der Hanssonsiedlung die schöne neue, die 40% teurer ist als veranschlagt (siehe hier, das hab ich mir jetzt mal sicherheitshalber heruntergeladen, sonst glaubt mir das wieder keiner), und du schimpfst?

Die immense erwartete Frequenz zeigt sich ja wieder daran, dass es keine Rolltreppe südlich vom Verteilerkreis geben wird... Häuseln wahrscheinlich auch keine.

Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von marsupialeater (19.06.2008, 07:35)
19.06.2008, 11:27#73
ZitatOriginal von c4-1337
Linie O: verlängert von Raxstraße zum Otto-Probst-Platz; weiters Einbau einer Ablenkung über die Buchenschleife in Fahrtrichtung Praterstern
Das geht doch jetzt schon, was muss man da einbauen?
mfg ulf67
19.06.2008, 11:32#74
ZitatOriginal von marsupialeater
Jetzt bauen sie den Arbeitern in der Hanssonsiedlung die schöne neue, die 40% teurer ist als veranschlagt (siehe hier, das hab ich mir jetzt mal sicherheitshalber heruntergeladen, sonst glaubt mir das wieder keiner), und du schimpfst?
Ok, dann halt passend zur EM: Wer nicht hüpft, der ist ein Sozi, hey, hey!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (19.06.2008, 11:32)
19.06.2008, 12:16#75
ZitatOriginal von Linie 41
Ok, dann halt passend zur EM: Wer nicht hüpft, der ist ein Sozi, hey, hey!
Sehr schön, das ist besser!

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von marsupialeater (19.06.2008, 12:17)
19.06.2008, 12:27#76
ZitatOriginal von c4-1337
Linie 67: gänzlich eingestellt
Linie O: verlängert von Raxstraße zum Otto-Probst-Platz; weiters Einbau einer Ablenkung über die Buchenschleife in Fahrtrichtung Praterstern
[/?]
Natürlich!!! Wieso ist mir das nicht aufgefallen,ich dachte zwar das der 67 dann nur bis zum Reumannplatz fährt,aber wie konnte ich nur so Naiv sein um zu denken die die WiLi nicht eine komplette Strassenbahn als Gegenzug einer U-Bahn einstellen wollen. Andererseits muss dazusagen das das Intervall am O Wagen wohl etwas zu dünn ist ausserdem mögen die WiLi den O Wagen sowieso nicht besonders, da er mit der U1 "Parrallel" fährt
ZitatOriginal von Floster
Dass die Station Rothneusiedl unbedingt in Tieflage errichtet werden muss verstehe ich nicht ganz.
Ich verstehe nicht wiese die U2 Stationen am Flugfeld in Hochlage errichtet werden ,jetzt wo noch nix gebaut ist, könnte man doch einfach mit dem Bagger eine Grube schaufeln,ausbetonieren "Deckeldruf" fertig ist ein U-bahntunnel
@ulf 67: gemeint ist ein Gleisbogen in die bestehende Schleife Migerkastrasse, wobei ich nicht glaube das das passieren wird .Die Leute werden dann zur Kreuzung und über die Strasse gehen müssen.Es steigen eh nicht sonderlich viele Fahrgäste bei der Migerkastrasse ein.
19.06.2008, 12:56#77
Hier noch ein paar Bilder; ich hoffe man erkennt etwas:

Station Troststraße (Anklicken zum Vergrößern)

Station Altes Landgut (Anklicken zum Vergrößern)

Station Alaudagasse (Anklicken zum Vergrößern)

Vorgeschlagenes Verkehrsnetz nach der U1-Verlängerung (Anklicken zum Vergrößern)

Anregungen der Besucher (Anklicken zum Vergrößern)
Gerade das ist ja der Vorteil des Bauens auf der "grünen Wiese": Man hat noch alle Möglichkeiten für eine Trasse in Hochlage zur Verfügung. Ein unterirdischer Kilometer ist teurer als einer in Hochlage.
Ursprünglich hätten die Stationen Alaudagasse und Rothneusiedl in Hoch- bzw. Niveaulage errichtet werden sollen.
Edit: Antwort auf Zitat geschrieben

Station Troststraße (Anklicken zum Vergrößern)

Station Altes Landgut (Anklicken zum Vergrößern)

Station Alaudagasse (Anklicken zum Vergrößern)

Vorgeschlagenes Verkehrsnetz nach der U1-Verlängerung (Anklicken zum Vergrößern)

Anregungen der Besucher (Anklicken zum Vergrößern)
ZitatOriginal von 38A
Ich verstehe nicht wiese die U2 Stationen am Flugfeld in Hochlage errichtet werden ,jetzt wo noch nix gebaut ist, könnte man doch einfach mit dem Bagger eine Grube schaufeln,ausbetonieren "Deckeldruf" fertig ist ein U-bahntunnel
Gerade das ist ja der Vorteil des Bauens auf der "grünen Wiese": Man hat noch alle Möglichkeiten für eine Trasse in Hochlage zur Verfügung. Ein unterirdischer Kilometer ist teurer als einer in Hochlage.
Ursprünglich hätten die Stationen Alaudagasse und Rothneusiedl in Hoch- bzw. Niveaulage errichtet werden sollen.
Edit: Antwort auf Zitat geschrieben
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Floster (19.06.2008, 12:59)
19.06.2008, 13:18#78
Der 19A soll nach dem "vorgeschlagenem Verkehrsnetz" dann wohl die neue Wohnsiedlung nah versorgen.
19.06.2008, 13:42#79
ZitatOriginal von hema
Was ich von unserer Stadtregierung halte, darf ich nicht schreiben, sonst schmeißt mich Gerardo aus dem Forum!
Erkenne ich da die Ironie nicht oder wie?
19.06.2008, 13:44#80
Es ist schon ein Hammer... Der 67er geht nach rechts mit einem Pfeil (bedeutet so viel wie "Wir verlängern euch den 67er ganz bestimmt irgendwo dort hin, aber nach der Wahl wird alles anders"), und das Kurzentrum wird mit einer miesen Buslinie angebunden. Warum nicht gleich, wenn der 67er schon weg muß über den Laaer Berg zum Kurzentrum führen
