Linie 40/41/42

7 Beiträge
13.12.2003, 16:30#1
Ich fahre diese Strecke täglich, aber das heute hat echt dem Fass den Boden ausgeschlagen!
Von Währinger Str/Volksoper bis Spitalgasse hat der 41er über 10 Minuten gebraucht (zu Fuß ca. 3-4 Minuten, lt. Fahrplan 3 Minuten in der HVZ)! Und das alles nur wegen undisziplinierter Autofahrer (ohne Unfall).
Sind die verantwortlichen Politiker im 9. Bezirk echt so auf das Wohl der Autofahrer aus, dass täglich 3 Straßenbahnlinien im Stau stehen? Es muss doch möglich sein, den Öffis in der HVZ absoluten Vorrang durch Lichtsignalanlagen, eigenen Gleiskörper etc. einzuräumen? Ich denke die Beschleunigung der Öffentlichen ist wichtiger als 15 Parkplätze.
lg, Oswald
13.12.2003, 16:30#2
Ich kenne das...kenn das nur vom 37er/38er. Nußdorfer Straße (Gürtelkreuzung).
Mit der vertrottelten abbiegespur FR Grinzing. Nur ein kleines Bsp.
bey
13.12.2003, 16:30#3
Bin gestern auch im 40er auf der Währinger Straße im Stau gestanden. Das ist wirklich die schlimmste Straßenbahnstrecke von Wien. Vertrottelt ist aber auch die Ampelschaltung bei der Kreuzung Spitalgasse. Es ist natürlich schwierig, dort eine vernünftige Ampelbeeinflussung einzuführen bei den sieben dort verkehrenden Straßenbahnlinien, aber irgendwie muss es doch möglich sein, etwas länger grün zu machen, wenn eh schon so viel los ist.
13.12.2003, 16:30#4
> Es muss doch möglich sein, den Öffis in der HVZ absoluten Vorrang durch Lichtsignalanlagen, eigenen Gleiskörper etc. einzuräumen? Ich denke die Beschleunigung der Öffentlichen ist wichtiger als 15 Parkplätze.

Ein richtiger eigener Gleiskörper geht sich dort einfach nicht aus. Stadteinwärts ist sowieso schon ein HVZ-Parkverbot vorhanden. Meiner Meinung nach, wäre dort die einzige Möglichkeit ein komplettes Fahrverbot für Autos, absoluter Traum wäre eine Fußgängerzone mit Straßenbahn. Aber bei den Wiener Politikern würde man eher die Straßenbahn durch eine unterirdisch verlaufende U-Bahn ersetzen, die dann den Autoverkehr nicht mehr behindern kann...
13.12.2003, 16:30#5
Der Stau in der Währinger Straße,Fahrtrichtung Schottentor,ist auf die Sperre der Maria-Theresien-Straße zurückzuführen.
Es handelt sich teilweise um den Rückstau (!) vom Ring,da die Umleitungsstrecke das Verkehrsaufkommen der Maria-Theresien-Straße nicht aufnehmen kann.zB die Ampel am Ring beim Schottentor gibt sicher bei weitem nicht so lang grün für die Fahrzeuge,wie die Ampel in die (gesperrte) Maria-Theresien-Straße,dadurch bildet sich der Stau.
Da die Baustelle in der M-T-Straße eine U-Bahn-Baustelle der Wiener Linien ist,sind sie mehr oder weniger selbst dafür verantwortlich,das die Staßenbahnen in der Währinger Straße (manchmal sind es bis zu 5 oder mehr Züge zwischen Währinger Straße/Volksoper und Spitalgasse) im Stau stecken.

Wieso wird die U2 Strecke zwischen Schottentor und Schottenring überhaupt in Oberbauweise adaptiert?normalerweise baut man ja eine U-Bahn nicht von oben?Gibt es spezielle Gründe dafür?
13.12.2003, 16:31#6
Diese Rückstaus geb es schon vor der sperre der Maria Theresienstraße, mag sein, dass sie dadurch ärger wurden.
Die Sperre der Währinger Straße stadteinwärts für den Autoverkehr zwischen WUK und Spitalgasse halte ich auch für eine gute Idee, zwischen Volksoper und WUK wäre die derzeitige Regelung mit dem Teilzeithalteverbot wohl ausreichend.
Die U2 wird übrigens deshalb in offener Bauweise gebaut, weil sie UMgebaut wird, um unter dem Donaukanal durchzukommen.
(Ich will jetzt nicht über die Sinnhaftigkeit der U2-Verlängerung reden, sonst werd ich agressiv)
lg, Oswald
14.12.2003, 12:55#7
Danke für die Info Oswald...