Straßenbahn in Groß-Enzersdorf
22 Beiträge · Seite 1 von 2
03.08.2009, 19:32#1
03.08.2009, 20:44#2
Im Straßenbahnjournal ist eine Art Spurensuche zu finden.
03.08.2009, 20:46#3
RE: Straßenbahn in Groß-Enzersdorf
ZitatOriginal von 5er-Franzi
Wo genau befanden sich die Gleise bzw. die Haltestelle(n) der Straßenbahn in Groß-Enzersdorf? Gib es noch sichtbare Überreste davon?
Unter anderem würde mich interessieren wo genau sich die Stelle befindet, an der diese Bilder gemacht wurden.
Auf Tramtrack habe ich leider nichts dazu gefunden.
Der 317 fuhr von Eßling kommend die Wienerstraße entlang hatte bei der Smolakaserne eine Haltestelle fuhr weiter übern Kirchenplatz zum Hauptplatz wo er wieder eine Haltstelle hatte und dann weiter über den Anton Krabichlerplatz die Schlosshoferstraße entlang bis zur Endstation bei der BOKU.
Die ersten Bilder wurden bei der Wendeanlage, diese Befand sich am östlichen Ende von Groß Enzersdorf.
Bild: Google Earth
Das Häuschen im schwarzen Kreis ist das letzte Überbleibsel von der Straßenbahn in Groß Enzersdorf.
Das 6. Bild ist auf der Wienerstraße dort wo der Zielpunkt drinnen war aufgenommen worden.( Nähe Smola Kaserne)
Das 7. Bild wurde auf der Schlosshoferstraße aufgenommen FR Wien auf der Höhe mit der Kreuzung mit dem Schiessstattring.
Das 8. Bild wurde an der gleichen Stelle wie Bild 6 aufgenommen nur mit Blickrichtung stadteinwärts.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Wir alle wären heilfroh wenn endlich wieder eine Straßenbahn nach Groß Enzersdorf fahren würde, nur wirds das leider nicht mehr spielen.
Edit: Hatte leichte Probleme mit dem Bild
Dieser Beitrag wurde 4-mal editiert, zuletzt von 26A (03.08.2009, 21:08)
03.08.2009, 21:10#4
RE: Straßenbahn in Groß-Enzersdorf
Danke euch beiden. Damit bin ich schon etwas schlauer. 
Hier sieht man das Häuschen etwas besser. Das ist aber nicht dass Gebäude dass man hier sieht oder? Das Dach auf dem Luftbild ist nämlich ein Flachdach.

ZitatOriginal von 26A
Bild: Google Earth
Das Häuschen im schwarzen Kreis ist das letzte Überbleibsel von der Straßenbahn in Groß Enzersdorf.
Hier sieht man das Häuschen etwas besser. Das ist aber nicht dass Gebäude dass man hier sieht oder? Das Dach auf dem Luftbild ist nämlich ein Flachdach.
03.08.2009, 21:13#5
Doch, doch
Ursprünglich standen 2 Häuschen auf dem Grundstück.
Vor einigen Jahren ließ aber der Grundstücksbesitzer(eine bekannte Groß Enzersdorfer Person) ein Häuschen abreißen und das Zweite renovieren, verschandeln wie auch immer.
Ursprünglich standen 2 Häuschen auf dem Grundstück.
Vor einigen Jahren ließ aber der Grundstücksbesitzer(eine bekannte Groß Enzersdorfer Person) ein Häuschen abreißen und das Zweite renovieren, verschandeln wie auch immer.
03.08.2009, 21:16#6
[OT]Tipp: Auf herold.at gibt's auch bessere Karten als sie Google Earth zu bieten hat. Ich würde bei der Einbindung solcher Karten aber wegen dem Copyright vorsichtig sein, denn ich hab schon erlebt, dass dem Betreiber einer kleinen Webseite mit dem Anwalt gedroht wurde nur weil er irgendein kleines Bild ohne Erlaubnis verwendet hat.
[/OT]
[/OT] 03.08.2009, 21:21#7
ZitatOriginal von N1_2888
[OT]Tipp: Auf herold.at gibt's auch bessere Karten als sie Google Earth zu bieten hat. Ich würde bei der Einbindung solcher Karten aber wegen dem Copyright vorsichtig sein, denn ich hab schon erlebt, dass dem Betreiber einer kleinen Webseite mit dem Anwalt gedroht wurde nur weil er irgendein kleines Bild ohne Erlaubnis verwendet hat.[/OT]
Danke für den Tipp.
Bei Bedarf könnte ich die die Fotostellen nochmals fotografieren damit ihr seht wie es heute dort aussieht und den Streckenverlauf, Haltstellen und Fotostellen auf einer Landkarte einzeichnen.
19.10.2013, 20:54#8
*Thread ausgrab*
Eine Straßenbahn für Groß Enzersdorf?
Wann? 23.10.2013 19:30 Uhr
Wo? Pfarrsaal, Kirchenpl. 20, 2301 Groß-Enzersdorf
Das Problem: Wir Groß Enzersdorfer wollen und müssen nach Wien – es gibt Staus, und eine Autobahn quer durch die Lobau hilft da genau nichts…
Die Lösung: In aller Welt verbinden moderne Straßenbahnen Großstädte mit ihrem Umland. Sie sind schnell, sauber und leistungsfähig!
Warum nicht auch bei uns?
Vortrag & Podiumsdiskussion
Traditionsreiches Verkehrsmittel auf neuen Gleisen:
Eine Straßenbahn für Groß Enzersdorf?
Die BürgerInitiative Marchfeld – Groß Enzersdorf (BIM) veranstaltet zu diesen Fragen einen Info-Abend:
Vortrag: Harald A. Jahn, Verkehrsexperte & Sachbuch-Autor, zeigt internationale Beispiele mit Bildern und Daten
Diskussion: Andreas Vanek (Stadtrat Groß Enzersdorf), Rüdiger Maresch (Stadt Wien), weiters eingeladen: Vertreter von VOR, Wiener Linien und Land NÖ; Moderation: Ingrid Erkin
Mitreden: Gedankenaustausch und Entwicklung eigener, neuer BürgerInnen-Ideen - am BIM-Buffet
Mi, 23. Okt. 2013, 19.30 Uhr
Pfarrsaal Groß Enzersdorf, Kirchenplatz 20, 2301 Groß Enzersdorf
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
19.10.2013, 23:13#9
Finde ich echt gut, dass sich da eine Bürgerinitiative gebildet hat.
Ich bin auch dafür, dass Groß-Enzersdorf wieder einen Straßenbahnanschluss bekommt.
Hoffentlich stoßen sie mit der Forderung auf ehrliches Gehör der verantwortlichen Politik......
Ich bin auch dafür, dass Groß-Enzersdorf wieder einen Straßenbahnanschluss bekommt.
Hoffentlich stoßen sie mit der Forderung auf ehrliches Gehör der verantwortlichen Politik......
20.10.2013, 00:23#10
Geplant wurde eine (Wieder)-Verlängerung der Straßenbahn nach Groß-Enzersdorf schon lange, leider ist das ganze irgendwann Mitte des letzten Jahrzehntes wieder eingeschlafen und verschwand aus den Planungen. Find ich toll dass man das jetzt versucht wiederzubeleben! Gerade grenzüberschreitend nach Niederösterreich gäbe es mehr als genug Bedarf für (Lokal)-Straßenbahnlinien. Schwechat wär da auch so ein Kandidat...
Daniel
Daniel
20.10.2013, 16:37#11
Ich fände das auch gut.
Auch könnte man dann auch gleich über eine Wiedereingemeindung der betreffenden Gebiete nachdenken. 

20.10.2013, 17:04#12
Und was bekommt NÖ dafür. So ohne wird das wohl nix. Eine Straßenbahn nach Groß Enzersdorf wäre schon genial. Nur wie sollte man diese führen, ohne das sie so im Stau steht wie der Bus. Und vorallem wenn man den 25er verlängert, wie kommt der aus dem Park raus. Ist ja dort (was ich mich so noch erinnern kann) eine "kleine" Steigung
.
Hier ein Video aus Zeiten der Straßenbahn nach Groß Enzersdorf
.
lg sheldor
.Hier ein Video aus Zeiten der Straßenbahn nach Groß Enzersdorf
.lg sheldor
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von sheldor (20.10.2013, 17:08)
20.10.2013, 17:15#13
Und vorallem wenn man den 25er verlängert, wie kommt der aus dem Park raus. Ist ja dort (was ich mich so noch erinnern kann) eine "kleine" Steigung.
Der Siegesplatz liegt ziemlich genau auf derselben Höhe wie die Langobardenstraße. Es geht dort zuerst von der Langobardenstraße runter und dann wieder zum Siegesplatz hinauf. Man müsste das also nur begradigen.
20.10.2013, 18:18#14
Eine Straßenbahn nach Groß Enzersdorf wäre schon genial.
Höchstens ein genialer Schwachsinn, denn die Anzahl an potenziellen Fahrgästen rechtfertigen keinesfalls eine Straßenbahn, schon gar nicht am Wochenende. Der 26A ist derzeit (und wohl auch noch in den nächsten Jahren) eine völlig ausreichende Alternative - es gab hier ja in den letzten Jahren ein umfangreiches Beschleunigungsprogramm.
20.10.2013, 18:36#15
Bei einer Gelenkbuslinie, die Mo-Fr alle 5-6 Minuten verkehrt, wie es beim 26A der Fall ist, sind Überlegungen zur Umstellung auf Straßenbahn aus meiner Sicht keineswegs abwegig.
20.10.2013, 18:56#16
Bei einer Gelenkbuslinie, die Mo-Fr alle 5-6 Minuten verkehrt, wie es beim 26A der Fall ist, sind Überlegungen zur Umstellung auf Straßenbahn aus meiner Sicht keineswegs abwegig.Wenn die Fahrgastzahlen in den kommenden Jahren signifikant steigen, kann man sicherlich Überlegungen anstellen aber derzeit wäre eine Umstellung schon ziemlich abwegig (die Fahrgäste werden ihre Freude haben wenn es nach einer Umstellung nur mehr halb so viele Verbindungen pro Stunde geben wird wie bisher). Durch die U2-Verlängerung hat die Auslastung zwischen Kagran und Aspernstraße deutlich abgenommen (früher hat man es in Kagran wirklich schwer gehabt einen Sitzplatz zu finden) und durch die jetzige Verlängerung sind einige Eßlinger auf den neuen Buslinien umgestiegen (den 99A/B habe ich vor dem 5. Oktober noch nie so gut ausgelastet gesehen - die NM 223 wären da manchmal fast zu klein).
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von 29er (20.10.2013, 18:59)
20.10.2013, 19:40#17
Eine Verlängerung von 25er Aspern - Gross Enzersdorf ist für mir sehr gut
21.10.2013, 10:42#18
Find ich toll dass man das jetzt versucht wiederzubeleben!Einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion kann man wohl kaum als einen Versuch zum Wiederbeleben bezeichnen. Und ansonsten schließe ich mich der Ansicht von User "29er" an - für einen Straßenbahnlinie ist dort kein Bedarf.
25.10.2013, 12:54#19
Was ist los mit den Strassenbahn in Gross-Enzersdorf von 23.10.2013 ???
29.10.2013, 00:33#20
Letztes Update am 25.10.2013, 08:27
Starker Bevölkerungszuwachs bringt „Öffis“ an ihre Grenzen
Wegen überfüllter Busse fordern die Pendler ein nachhaltiges Verkehrskonzept.
Die Stimmung im Pfarrheim in Groß-Enzersdorf war angespannt, die Interessenten waren sich einig. Die derzeitige Verkehrssituation Richtung Wien muss sich ändern. Die Bürgerinitiative „Marchfeld – Groß-Enzersdorf“ hatte deshalb zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion geladen. Auf die derzeitigen und künftigen Probleme sollte aufmerksam gemacht werden. „Der Norden Wiens wurde leider immer stiefmütterlich behandelt“, klagt Ingried Erkin.
Seit Anfang Oktober fährt die Linie 26A zumindest durchgehend bis nach Groß-Enzersdorf, bisher kehrte jeder zweite Bus an der Stadtgrenze Wien wieder um. Am dichten Gedränge, vor allem zu den Stoßzeiten, hat sich aber wenig geändert. „Die Busse sind immer noch maßlos überfüllt“, zeigt sich eine weitere Pendlerin enttäuscht und stellt klar: „Hat der Bus bis zur Stadtgrenze bereits zehn Minuten Verspätung , so wird er auch weiterhin dort umdrehen.“
Dass sich am Pendleraufkommen auch künftig wenig ändern wird, vermutet Margit Huber von der Bürgerinitiative: „Wir waren bisher ein kräftiges Zuzugsgebiet und ich sehe keinen gegenteiligen Trend.“ Kurzfristig können ohnehin keine großen Würfe erwartet werden, „umso wichtiger ist es daher, jetzt die ersten Samen zu säen“, meint Stadtrat Andreas Vanek. Beispiele für einen verkehrstechnischen Umbau gibt es laut dem Verkehrsexperten Harald Jahn rund um Österreich genug. „Leider trauen sich die Politiker nicht, entschlossen gegen den Autoverkehr aufzutreten“, sieht Jahn die derzeitigen Knackpunkte. Die Badner Bahn ist für den Experten allerdings ein gelungenes Beispiel, Wien mit dem Umland zu verbinden.
Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt. „Ich hatte bereits bei drei Bürgermeistern wegen der Bus-Verlängerung vorgesprochen und jetzt wurde es umgesetzt. Ich bin daher auch für die Zukunft guten Mutes“, fühlt sich Peter Semper gestärkt.
