Historische Fotos
201 Beiträge · Seite 2 von 11
09.09.2009, 23:02#21
Der letzte Strassenbahnfrühling in Kaisermühlen.
Ein herrlicher Sonntag.
Links das Expedit, rechts der Expeditor, der gerade (eh in seiner Pause)
an seinem Auto bastelt und friedliche Stille.
Es war damals so schön, wie die Tram ihre Runden um den Schüttauplatz gezogen hat.
Warum hat man nicht den Ast bis zur Erzherzog Karlstrasse leben lassen???
Warum???
Das weiss ich deswegen weil Er mir damals Wagenpässe des 22er geschenkt hat, die ich leider nicht mehr habe
Ein herrlicher Sonntag.
Links das Expedit, rechts der Expeditor, der gerade (eh in seiner Pause)
an seinem Auto bastelt und friedliche Stille.Es war damals so schön, wie die Tram ihre Runden um den Schüttauplatz gezogen hat.
Warum hat man nicht den Ast bis zur Erzherzog Karlstrasse leben lassen???
Warum???
Das weiss ich deswegen weil Er mir damals Wagenpässe des 22er geschenkt hat, die ich leider nicht mehr habe

Dieser Beitrag wurde 4-mal editiert, zuletzt von SGN (09.09.2009, 23:04)
09.09.2009, 23:06#22
Was zur Hölle macht der 10er in der Babenbergerschleife?
09.09.2009, 23:14#23
Ich glaube, das war eine Ablenkung, deswegen habe ich das auch festgehalten
)
) 09.09.2009, 23:39#24
ZitatOriginal von Linie 41
Wo genau ist das erste Photo entstanden? Liechtensteinstraße konnte ich noch entziffern, aber der Platz kommt mir unbekannt vor.
Wie würde 95B sagen? Mehr historische Netzkenntnis, Herr Kollege!

Dabei ist ohnehin über dem Triebwagen die Pfeillaterne der E-Weiche in die Newaldschleife zu sehen, die durch die Liechtensteinstraße und die Newaldgasse zur Althanstraße führte.
09.09.2009, 23:42#25
ZitatOriginal von Linie 41
Was zur Hölle macht der 10er in der Babenbergerschleife?
ZitatOriginal von SGN
Ich glaube, das war eine Ablenkung, deswegen habe ich das auch festgehalten)
Möglicherweise war das der Grund (kenn das Aufnahmedatum ja nicht
):ZitatGleis- und Straßenbauarbeiten in der Hadikgasse erforderten eine besondere Linienführung. Einige Wochen lang führte man die Linie 10 von Ottakring über die Mariahilfer Straße zum Burgring.*
Quelle: Bahn im Bild 62, S. 94
_____
*EDIT: Im März und April des Jahres 1984 jeweils am Wochenende.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (09.09.2009, 23:45)
09.09.2009, 23:44#26
ZitatOriginal von SGN
Ich glaube, das war eine Ablenkung, deswegen habe ich das auch festgehalten)
Die Linienführung Dornbach - 10 - 52 - Burgring gab es vom 23. 3. 1984 - 15. 4. 1984 und vom 27. 4. 1984 - 27. 5. 1984 jeweils Freitag ab 20 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig. Grund dafür waren Bauarbeiten.
09.09.2009, 23:52#27
ZitatOriginal von SGN
Das Decksignal Hintergrund zeigt ROT:
An die Experten:
Wer weiss noch, was der weisse Querstrich darauf bedeutet???)
Die an eingleisigen Strecken verwendeten selbsttätigen Lichtsignale "Halt" verfügten über eine Vor- und eine Nachrangseite. Letztere war durch den weißen Streifen am Signal gekennzeichnet.
10.09.2009, 00:00#28
Ich muss sagen, hier sind ja absolute Topprofis, alle Achtung !!!
Nun, jetzt kann ich endlich meine Bilder zeitlich zuordnen !
Unfassbar, was ich da alles in Schachteln jahrzehnte hatte und fast bei den vielen Übersiedlungen wegeschmissen hätte !
Ich hoffe, ich habe den hier aktiven Tramfans eine Freude mit den Bildern gemacht.
Übrigens, das war scheinbar damals die Baustelle auf der Hadikgasse
Nun, jetzt kann ich endlich meine Bilder zeitlich zuordnen !
Unfassbar, was ich da alles in Schachteln jahrzehnte hatte und fast bei den vielen Übersiedlungen wegeschmissen hätte !
Ich hoffe, ich habe den hier aktiven Tramfans eine Freude mit den Bildern gemacht.
Übrigens, das war scheinbar damals die Baustelle auf der Hadikgasse
10.09.2009, 00:04#29
Aber das letzte Relikt aus meiner Tramzeit hängt bei mir zu Haus, wo ich auch wohne
)
Wie ich diese Tafeln in den tagen nach dem 3.9.1982 im bahnhof VOR von
netten Mitarbeitern geschenkt bekommen habe, die gerade die Sachen zusammengepackt haben hätte ich mir nie gedacht, dass ich 16 Jahre später dorthin ziehen werde.
War sehr traurig, wie am Tag danach die Garnituren nacheinander mit weisser Scheibe ausfuhren und auf die anderen Bahnhöfe aufgeteilt wurden und
sich der Bahnhof nach und nach leerte.
Ich glaube mich noch zu erinnern, dass ein M in der 1er Halle zurückblieb.
Weiss da wer mehr????
)Wie ich diese Tafeln in den tagen nach dem 3.9.1982 im bahnhof VOR von
netten Mitarbeitern geschenkt bekommen habe, die gerade die Sachen zusammengepackt haben hätte ich mir nie gedacht, dass ich 16 Jahre später dorthin ziehen werde.
War sehr traurig, wie am Tag danach die Garnituren nacheinander mit weisser Scheibe ausfuhren und auf die anderen Bahnhöfe aufgeteilt wurden und
sich der Bahnhof nach und nach leerte.
Ich glaube mich noch zu erinnern, dass ein M in der 1er Halle zurückblieb.
Weiss da wer mehr????
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von SGN (10.09.2009, 00:07)
10.09.2009, 00:31#30
RE: Brünnerstrasse
ZitatOriginal von SGN
Da war noch richtige Dorfstimmung dort
Und der 2423 war auch noch nicht gemeuchelt. ;(
10.09.2009, 09:30#31
ZitatOriginal von SGN
Ich glaube mich noch zu erinnern, dass ein M in der 1er Halle zurückblieb.
Und ein L(3), dessen Nummer ich aber leider nicht mehr weiß.
@Revisor: der 2423 ist auch jetzt nicht "gemeuchelt".
10.09.2009, 11:35#32
ZitatOriginal von Ferry
@Revisor: der 2423 ist auch jetzt nicht "gemeuchelt".
Nur hinich!
10.09.2009, 12:24#33
ZitatOriginal von Revisor
ZitatOriginal von Ferry
@Revisor: der 2423 ist auch jetzt nicht "gemeuchelt".
Nur hinich!
Das ist leider richtig. Aber es besteht ja noch immerhin eine Chance auf Reparatur...

10.09.2009, 22:16#34
ZitatOriginal von SGN
Das Decksignal Hintergrund zeigt ROT:
An die Experten:
Wer weiss noch, was der weisse Querstrich darauf bedeutet???)
Soviel ich mich noch dunkel daran erinner kann, hat es mit der Wartepflicht bei Ausfall des Decksignals zu tun.. Der weiße Querstrich besagt dass auf dieser Seite des eingleisigen Abschnittes Wartepflicht herrscht.
10.09.2009, 22:51#35
ZitatOriginal von lachkater
Soviel ich mich noch dunkel daran erinner kann, hat es mit der Wartepflicht bei Ausfall des Decksignals zu tun.. Der weiße Querstrich besagt dass auf dieser Seite des eingleisigen Abschnittes Wartepflicht herrscht.
Bei Ausfall des Nachrangsignals mußte die Weiterfahrt durch Vorgehen gesichert werden. Trafen sich zwei Zugführer oder Schlußmänner (je nachdem in welchem Zeitraum es sich ereignet hat) in der Mitte der eingleisigen Strecke, so mußten sie sich ausmachen, wessen Zug nun als erster fährt, wobei natürlich auch die Stadtregel anzuwenden war. Eine Wartepflicht war mit der Kennzeichnung der sogenannten Nachrangseite nicht verbunden. Bei einem derartigen Signalausfall war selbstverständlich sofort die BI zu verständigen, die umgehend für die Sicherung durch Funkstreifenbeamte bis zur Reparatur der Anlage sorgte.
10.09.2009, 23:53#36
Technisch war es ja so, dass der Zug in der Ausweiche, die Vorrang hatte, bereits zwei Fahrdrahtdrähte hatte und in der nächsten Ausweiche bereits 'Rot' erzeugte, obwohl er noch in der Ausweiche stand und noch gar nicht in den eingleisigen Abschnitt eingefahren war.
Der Gegenzug in der Ausweiche oder am Beginn des eingleisigen Abschnitts hatte nur den stromführenden Fahrdraht, den weissen Strich und somit Rot, obwohl sein Gegenzug auch am Beginn des eingleisigen Abschnitts stand.
Somit wurde gewährleistet, damit nicht beide gleichzeitig in den eingleisigen Abschnitt einfahren und gleichzeitig sich die roten Laternen angezündet hätten nur da hätte keiner der beiden Züge ein 'Rot' gesehen.
Der NAchrangzug bekam den 3. Draht erst am Beginn des eingleisigen Abschnitts als Decklicht, sprich hinter ihm konnte keiner nachfahren, da der Zug bereits mit dem Bügel alle drei Drähte kurzschloss und beide Laternen rot zeigten, bis der Zug den Abschnitt wieder verlassen hat.
Simpel, primitiv und effektiv.
Problem gab es halt nur, wenn der Bügel im eingleisigen Abschnitt gezogen wurde, aber da gab es Vorschriften.
Auch hatten diese Signallaternen zwei Glühlampenringe, da die Lampen in Serie geschaltet waren und bei Ausfall einer es finster gewesen wäre.
Anders war es an Vollbahnkreuzungen, dort war ein Schalter an einem Mast, wo mittels Vierkant das ROT ein/ausgeschaltet wurde.
APROPOS: Wer hat noch Bilder von Wiens letzter Vollbahnkreuzung und weiss, wann diese entgpltig verschwand??
Sie war auf der Strecke der Linie 21 beim Kühllagerhaus. Ursprünglich noch zwei Gleise, dann verschwand eines und jetzt ist das zweite auch weg.
Der Bahndamm und der Dammverschluss ist heute noch bei der Offenbahcgasse samt roten Steher neben dem 21er Gleis zu sehen.
Der Gegenzug in der Ausweiche oder am Beginn des eingleisigen Abschnitts hatte nur den stromführenden Fahrdraht, den weissen Strich und somit Rot, obwohl sein Gegenzug auch am Beginn des eingleisigen Abschnitts stand.
Somit wurde gewährleistet, damit nicht beide gleichzeitig in den eingleisigen Abschnitt einfahren und gleichzeitig sich die roten Laternen angezündet hätten nur da hätte keiner der beiden Züge ein 'Rot' gesehen.
Der NAchrangzug bekam den 3. Draht erst am Beginn des eingleisigen Abschnitts als Decklicht, sprich hinter ihm konnte keiner nachfahren, da der Zug bereits mit dem Bügel alle drei Drähte kurzschloss und beide Laternen rot zeigten, bis der Zug den Abschnitt wieder verlassen hat.
Simpel, primitiv und effektiv.
Problem gab es halt nur, wenn der Bügel im eingleisigen Abschnitt gezogen wurde, aber da gab es Vorschriften.
Auch hatten diese Signallaternen zwei Glühlampenringe, da die Lampen in Serie geschaltet waren und bei Ausfall einer es finster gewesen wäre.
Anders war es an Vollbahnkreuzungen, dort war ein Schalter an einem Mast, wo mittels Vierkant das ROT ein/ausgeschaltet wurde.
APROPOS: Wer hat noch Bilder von Wiens letzter Vollbahnkreuzung und weiss, wann diese entgpltig verschwand??
Sie war auf der Strecke der Linie 21 beim Kühllagerhaus. Ursprünglich noch zwei Gleise, dann verschwand eines und jetzt ist das zweite auch weg.
Der Bahndamm und der Dammverschluss ist heute noch bei der Offenbahcgasse samt roten Steher neben dem 21er Gleis zu sehen.
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von SGN (10.09.2009, 23:55)
11.09.2009, 09:14#37
1997 gab es sie noch, ich hab den Fotostandort damals extra dort gewählt.
11.09.2009, 10:19#38
ZitatOriginal von SGN
Fahrdrahtdrähte
Schwanzhund? Ein Fahrdraht, zwei Fahrdrähte!

Das letzte Mal waren derartige Sicherungsanlagen übrigens im Einsatz, als die Linie O im Jahr 2001 wegen Bauarbeiten eingleisig über die Markthallenbrücke geführt werden musste. Als 2002 das andere Gleis dran war, kam schon eine elektronische Anlage gemäß StrabVO 1999 zum Einsatz.
11.09.2009, 20:30#39
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von SGN
Ich glaube mich noch zu erinnern, dass ein M in der 1er Halle zurückblieb.
Und ein L(3), dessen Nummer ich aber leider nicht mehr weiß.
@Revisor: der 2423 ist auch jetzt nicht "gemeuchelt".
Und warum hat man die in der Halle zurückgelassen und danach Gleis samt Oberleitung entfernt.
Es war ja absehbar, dass diese Hallen nie wieder an das Gleisnetz angeschlossen werden.
Und was ist aus denen passiert, als die Wohnungen später drauf gebaut wurden?
Weiss das wer?
11.09.2009, 20:39#40
ZitatOriginal von SGN
Und was ist aus denen passiert, als die Wohnungen später drauf gebaut wurden?
Soweit ich weiß, wurde das Fahrgestell des L3 zur Rekonstruktion des in Mariazell befindlichen L 2602 verwendet.



