Konkreter Vorschlag Sitzplatzanordnung der E2/c5

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10.11.2009, 17:37#1
Ich hielte es für vernünftig, die Sitzplatzanordnung in den in der Überschrift genannten Wagenreihen zu ändern. Es fehlt - wie hier im Forum schon öfters angesprochen - v.a. ein den E1/cx entsprechender Auffangraum im Heck. Eine Minimallösung wäre es, die beiden dort situierten Einzelsitze zu entfernen. Natürlich wäre der gewonnene Platz hierbei eher gering, da die E2/c5 leider kein Wiener Heck aufweisen. Eine großzügigere und auch naheliegende Variante könnte z.B. bedeuten, dass zwischen Tür 3 und 4 (Tw.) bzw. 2 und 3 (Bw.) sämtliche Doppel- durch Einfachsitze ersetzt werden.

Störend sind weiters die Dreier-"Bänke" jeweils gegenüber den Türen 2 und 3 beim Triebwagen. Dies zu ändern wäre freilich eher schwierig, da ich annehme, dass die gelben Podeste, auf denen besagte Sitze ruhen, irgendwelche technischen Einrichtungen von Bedeutung bergen.* Beim Gelenk könnte - allerdings ohne derartige Probleme - ebenfalls etwas aufgeräumt werden.

*Bitte mein Unwissen zu entschuldigen - das Schaltwerk kann's ja nicht sein, da sich dieses ja nicht auf drei Stellen verteilen kann. Oder doch? :O
10.11.2009, 19:03#2
Die Idee, die Sitze im Heck zugunsten von Auffangräume aufzulassen halte ich prinzipiell für eine Gute. Davon abgesehen,dass wenn ich alleine in einem E2 unterwegs bin der gegen die Fahrtrichtung schauende Sitz im Heck der Wagen mein bevorzugter Sitzplatz ist :].

Zum allgemeinen Thema Sitzplatzanordnung: ich hielte es wirklich für großartig wenn man in den ULF Garnituren die 2. und 4. Zweiergruppe pro Modul gegen die Fahrtrichtung zu drehen würde (wobei es zwar mit Sicherheit um einiges enger wäre als die Vierergruppen in den Autobussen). Es ist doch ziemlich unangenehm sich bei einer Konversation mit einem Bekannten den Rücken zu verrenken. Natürlich gilt das auch für die E1, c3, c4 Garnituern.
10.11.2009, 19:46#3
Ich bin der selben Meinung von N1_2888. Schließlich ist es im Stadtverkehr nicht notwendig, möglichst viele Sitzplätze wie möglich unterzubringen. Weniger Sitzplätze bedeuten auch mehr Platz für die Fahrgäste.
11.11.2009, 11:11#4
Warum hat man nicht einfach die Platzanordnung vom E1 ungefähr übernommen? Die finde ich die beste von allen Schienenfahrzeugen, die auf Wiens Straßen unterwegs sind.
11.11.2009, 11:18#5
Glücklicherweise ist man beim ULF ja wieder zur "üblichen" Sitzordnung für Einrichtungswagen zurückgekehrt.
11.11.2009, 12:09#6
Zitat
Original von 13er
Warum hat man nicht einfach die Platzanordnung vom E1 ungefähr übernommen? Die finde ich die beste von allen Schienenfahrzeugen, die auf Wiens Straßen unterwegs sind.

Weil der E2 die so ziemlich in allen Details misslungene Neuerfindung des Rades ist - kurz: Klumpert eben! :D
11.11.2009, 13:43#7
Ich muss ganz ehrlich sagen, die Einrichtungsbestuhlung wie sie im ULF so forciert eingesetzt wurde passt mir überhaupt nicht, die macht das Fahrzeug noch enger als es ohnehin schon ist. Und wenn man mal in einer Gruppe unterwegs ist, sitze ich auch lieber meinen Freunden gegenüber anstatt neben oder gar hinter ihnen.
Die Beste hybridlösung ist vermutlich eh die, die sich momentan in allen Autobussen findet: 2 bis 4 Sitzgruppen pro Fahrzeug, möglicherweise ein paar Quersitze, sonst Sitze in Fahrtrichtung. Die Sitzplatzanordnung im E2 ist eh nicht so schlecht - weiß gar nicht, was alle dagegen haben?
PS: Auch gut gelungen finde ich die Sitzanordnung in den T-Zügen: Im Mittelteil viel Platz, außen an den Wagenenden viele Sitzplätze. So verteilen sich (im Idealfall) Kurz- und Langstreckenfahrgäste automatisch.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von monolith (11.11.2009, 13:48)
11.11.2009, 14:37#8
Zitat
Original von monolith
Die Sitzplatzanordnung im E2 ist eh nicht so schlecht - weiß gar nicht, was alle dagegen haben?

Etwa 75%, wenn nicht mehr, der Fahrgäste sitzen lieber in Fahrtrichtung.
11.11.2009, 14:43#9
Mir geht's gar nicht so um die Fahrtrichtung, aber ich sitze ungern dauernd Leuten so eng gegenüber, die ich nicht kenne. In der Straßenbahn möchte ich meistens eher meine Ruhe und Rest-Privatsphäre haben, die man in einem öffentlichen Verkehrsmittel der E1-Bestuhlung haben kann. Also "unbeobachtet" lesen, mit dem iPhone spielen, vor mich hin dösen etc.
11.11.2009, 14:44#10
Zitat
Original von 13er
Mir geht's gar nicht so um die Fahrtrichtung, aber ich sitze ungern dauernd Leuten so eng gegenüber, die ich nicht kenne. In der Straßenbahn möchte ich meistens eher meine Ruhe und Rest-Privatsphäre haben, die man in einem öffentlichen Verkehrsmittel der E1-Bestuhlung haben kann. Also "unbeobachtet" lesen, mit dem iPhone spielen, vor mich hin dösen etc.

Das sowieso, deshalb nehme ich im E2 immer die Asozialensitze im Heck.
11.11.2009, 15:10#11
Aber wenn man in Gruppen unterwegs ist, sind die E2-c5-Garnituren ein hit.
11.11.2009, 15:17#12
Also die lösung im E2 finde ich nicht mal so schlecht da sowohl ich als auch meine Göttergattin gern am Fenster sitzen, und das ist in der Strassenbahn nur im E2 möglich. :D
11.11.2009, 20:09#13
Zitat
Original von Paul Posch
Also die lösung im E2 finde ich nicht mal so schlecht da sowohl ich als auch meine Göttergattin gern am Fenster sitzen, und das ist in der Strassenbahn nur im E2 möglich. :D


Neben E2 und c5 aber auch ganz vorne im c3 (2 Plätze)!
11.11.2009, 21:21#14
Zitat
Original von umweltretter
Neben E2 und c5 aber auch ganz vorne im c3 (2 Plätze)!


Mal ganz ehrlich, wieviel Relevanz hatte das jetzt, abgesehen davon, dass diese Plätze mMn ziemlich furchtbar sind...
11.11.2009, 21:22#15
Zitat
Korrektur des Originals von 13er
In der Straßenbahn möchte ich meistens eher meine Ruhe und Rest-Privatsphäre haben, die man in einem öffentlichen Verkehrsmittel der E1-Bestuhlung haben kann. Also "unbeobachtet" lesen, mit dem iPhone spielen, vor mich hin dösen, mein Gammelkebab verdrücken etc.

:D

Während man sich im E1 an maximal einer Person vorbeibewegen muss, um auf einen freien Sitzplatz zu gelangen, können das im E2 schon einmal bis zu drei Leute sein, wenn in einer Vierergruppe nur mehr der Fensterplatz gegen die Fahrtrichtung unbesetzt ist. Und der bleibt auch meistens bis zuletzt frei, denn:

(1) Der erste Fahrgast setzt sich auf den Fenstersitz in Fahrtrichtung.
(2) Der zweite Fahrgast nimmt konfliktvermeidend den Gangsitz gegen die Fahrtrichtung.
(3) Der dritte Fahrgast platziert sich konfliktminimierend auf dem Gangsitz in Fahrtrichtung.
(4) siehe oben.
12.11.2009, 00:45#16
Zitat
Original von Linie 41
Zitat
Original von monolith
Die Sitzplatzanordnung im E2 ist eh nicht so schlecht - weiß gar nicht, was alle dagegen haben?

Etwa 75%, wenn nicht mehr, der Fahrgäste sitzen lieber in Fahrtrichtung.

Ich zähle mich im übrigen auch zu diesen 75%.
@ monolith: Bist zu schon einmal in einem gut gefüllten E2 oder c5 gefahren? :rolleyes: Auch wenn das in diesem Thread irgendwie unterzugehen droht, ging es mir v.a. um den Mangel an Auffangräumen und nicht primär um die Konferenzbestuhlung.

Zitat
Original von Linie 41
Zitat
Original von 13er
Mir geht's gar nicht so um die Fahrtrichtung, aber ich sitze ungern dauernd Leuten so eng gegenüber, die ich nicht kenne. In der Straßenbahn möchte ich meistens eher meine Ruhe und Rest-Privatsphäre haben, die man in einem öffentlichen Verkehrsmittel der E1-Bestuhlung haben kann. Also "unbeobachtet" lesen, mit dem iPhone spielen, vor mich hin dösen etc.

Das sowieso, deshalb nehme ich im E2 immer die Asozialensitze im Heck.

@ 13er: :daumenhoch:
Die Anzahl derer, die in Gruppen von drei Personen aufwärts reisen und deshalb gegenüberliegende Doppelbänke bevorzugen, wird wohl eher gering sein. Auch die Zahl der Leute, die zu zweit unterwegs sind und die nicht neben-, sondern einander unbedingt gegenüber sitzen wollen, ist wahrscheinlich endenwollend. ;)

@ Linie 41: Ich saß heute auf dem Pendant im Beiwagen. Leider setzte sich ein leicht müffelnder Mann mittleren Alters auf den von den dortigen gelben Maxplatten gebildeten Vorsprung und verspeiste dort schmatzend irgendetwas, das in einem triefenden weißen Papier verborgen war und noch eine Spur stärker roch als er.
Sprich: Das asoziale Charakeristikum dieses Sitzes geht bei zunehmender Besetzung des Wagens ungewollt mehr und mehr verloren. :tongue:

Zitat
Original von monolith
Zitat
Original von umweltretter
Neben E2 und c5 aber auch ganz vorne im c3 (2 Plätze)!


Mal ganz ehrlich, wieviel Relevanz hatte das jetzt, abgesehen davon, dass diese Plätze mMn ziemlich furchtbar sind...

Warum soll das jetzt keine Relevanz haben?

Zitat
Original von 95B
Während man sich im E1 an maximal einer Person vorbeibewegen muss, um auf einen freien Sitzplatz zu gelangen, können das im E2 schon einmal bis zu drei Leute sein, wenn in einer Vierergruppe nur mehr der Fensterplatz gegen die Fahrtrichtung unbesetzt ist. Und der bleibt auch meistens bis zuletzt frei, [...]

... aber nicht immer. Gestern abend wollte sich eine Dame, die nicht so aussah, als ob sie die Fahrt nicht auch stehend überstanden hätte, genau auf diesen Platz setzen. Die anderen drei waren darüber nicht gerade erfreut, auch wenn sie versuchten, sich das nicht anmerken zu lassen. Allerdings waren deren Anstrengungen, der Frau die Erreichbarkeit ihres gewünschten Sitzplatzes zu ermöglichen, nicht übermäßig groß, so dass der Vorgang dann doch etwas unelegant ausfallen musste.

Gut, die Relevanz dieses G'schichterls ist jetzt wirklich fragwürdig, aber sei's drum. :D
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Wie schon oben erwähnt, stört es mich eher, dass die E2/c5 für stehende Fahrgäste zu wenig Platz bieten. Ich hab absolut nichts gegen Sitzplätze, aber in diesem Fall sind sie dermaßen ungünstig platziert, dass bei stärkerem Aufkommen von Beförderungsfällen sich diese gegenseitig auf die Füße treten. Ich frag mich schon, warum das in den zwölf Jahren, in denen diese Reihen gebaut wurden, niemandem aufgefallen ist und warum zwischenzeitlich im Gegensatz zu so wichtigen Dingen, wie der Form des Gelenkportals oder der Ausführung des Innendachs, nichts daran geändert wurde.

P.S.: Was befindet sich nun unter den gelben Podesten, auf denen im E2 jeweils dreimal drei Einzelsitze nebeneinander situiert sind? Ich weiß, die Frage ist hier etwas OT und möglicherweise wegen dem Unwissen, das den Grund für sie darstellt, etwas peinlich, aber interessieren würd's mich trotzdem. =)
12.11.2009, 08:22#17
Zitat
Original von N1_2888
P.S.: Was befindet sich nun unter den gelben Podesten, auf denen im E2 jeweils dreimal drei Einzelsitze nebeneinander situiert sind? Ich weiß, die Frage ist hier etwas OT und möglicherweise wegen dem Unwissen, das den Grund für sie darstellt, etwas peinlich, aber interessieren würd's mich trotzdem. =)

Ist da nicht irgendein Sandbehälter darunter oder so?
12.11.2009, 16:48#18
Der Kasten unter den Sitzen gegenüber Tür 2 klingt verdächtig nach Schaltwerk oder Ähnlichem.
12.11.2009, 17:28#19
Zitat
Original von N1_2888
Die Anzahl derer, die in Gruppen von drei Personen aufwärts reisen und deshalb gegenüberliegende Doppelbänke bevorzugen, wird wohl eher gering sein.


Da kennt man als Schüler aber ganz andere Auffassungen zu diesem Thema.

Zitat
Original von 13er
Mir geht's gar nicht so um die Fahrtrichtung, aber ich sitze ungern dauernd Leuten so eng gegenüber, die ich nicht kenne.


Geht mir manchmal ähnlich, aber trotzdem ist mir die E2-Variante (4er-Sitze) lieber (s.o.).

Zitat
Original von monolith
Die Beste hybridlösung ist vermutlich eh die, die sich momentan in allen Autobussen findet: 2 bis 4 Sitzgruppen pro Fahrzeug, möglicherweise ein paar Quersitze, sonst Sitze in Fahrtrichtung. Die Sitzplatzanordnung im E2 ist eh nicht so schlecht - weiß gar nicht, was alle dagegen haben?
PS: Auch gut gelungen finde ich die Sitzanordnung in den T-Zügen: Im Mittelteil viel Platz, außen an den Wagenenden viele Sitzplätze. So verteilen sich (im Idealfall) Kurz- und Langstreckenfahrgäste automatisch.


Dem stimme ich größtenteils zu, abgesehen von den Lion`s citys, bei denen es MAN geschafft hat, eine 4er- durch eine 3er-Gruppe zu ersetzen, ohne dabei einen Stehplatz zu gewinnen.
12.11.2009, 18:23#20
Diese 3er Sitzgruppe ist eigentlich eher für zweitüruge Busse gedacht, sie vermindert effektiv Vandalismus, da das Fahrzeug offener wirkt und man sich beobachteter fühlt. Bei dreitürigen Fahrzeugen macht das Ganze natürlich wenig Sinn.