Essen erwünscht [vom Rätselersteller verbockt und gelöst]
15 Beiträge
18.11.2009, 15:35#1
Während heutzutage in diversen Foren seitenweise Diskussionen über Sinn und Unsinn der Nahrungsaufnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden sind, gab es einige Zeit lang in Wien ein Verkehrsmittel des ÖPNV, in dem Essen nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht war.
Die Fragen:
- Welches Verkehrsmittel war das?
- Wo fuhr es?
- Wie äußerte sich das "Essgebot"?
- Von wann bis wann war es aufrecht?
EgdüR!
EDIT: Deutsch
Die Fragen:
- Welches Verkehrsmittel war das?
- Wo fuhr es?
- Wie äußerte sich das "Essgebot"?
- Von wann bis wann war es aufrecht?
EgdüR!
EDIT: Deutsch
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Zug fährt ab! (19.11.2009, 14:14)
18.11.2009, 15:41#2
PN 18.11.2009, 15:42#3
PN 18.11.2009, 16:06#4
ZitatOriginal von darkweasel
PN
ZitatOriginal von DUEWAG-IBK
PN
18.11.2009, 19:00#5
Ich hoffe ich denke an das richtige, köstliche und vorallem kostenlose Essen. 
PN

PN 18.11.2009, 19:00#6
Schienengebundenes Verkehrsmittel?
Fuhr das Verkehrsmittel im oder an einem den Prater begrenzenden Straßenzug?
19. Jahrhundert?
Ströck-Weihnachtsbim?
Fuhr das Verkehrsmittel im oder an einem den Prater begrenzenden Straßenzug?
19. Jahrhundert?
Ströck-Weihnachtsbim?

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (18.11.2009, 19:01)
18.11.2009, 19:17#7
ZitatOriginal von 29er
Ich hoffe ich denke an das richtige, köstliche und vorallem kostenlose Essen.
PN
ZitatOriginal von bernhard222
Schienengebundenes Verkehrsmittel?
Fuhr das Verkehrsmittel im oder an einem den Prater begrenzenden Straßenzug?
19. Jahrhundert?
Ströck-Weihnachtsbim?
18.11.2009, 20:45#8
Da gäbe es aber auch noch den EW 6600 als Israel-Bim (Falafel!)... 

18.11.2009, 21:10#9
Da diese Lösung (auch per PM) mehrmals kam...
Das zählt für mich nicht als "Verkehrsmittel des ÖPNV".
ZitatOriginal von benkda01
Da gäbe es aber auch noch den EW 6600 als Israel-Bim (Falafel!)...
Das zählt für mich nicht als "Verkehrsmittel des ÖPNV".
18.11.2009, 21:43#10
Vielleicht die Wien-Rundfahrten in den Exkursionswagen?
18.11.2009, 22:37#11
ZitatOriginal von benkda01
Vielleicht die Wien-Rundfahrten in den Exkursionswagen?
Ich weiß nicht, ob es da Essen gab, aber auch das fällt für mich nicht unter ÖPNV.
19.11.2009, 07:45#12
War dieses Verkehrsmittel die WLB? Äusserte sich dieses Essens - "Gebot" dadurch, dass es eigene Speisewägen gab?
19.11.2009, 10:43#13
ZitatOriginal von U-Bahnfahrer
War dieses Verkehrsmittel die WLB? Äusserte sich dieses Essens - "Gebot" dadurch, dass es eigene Speisewägen gab?
Ja, das soll es gegeben haben. Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Wien%E2%80%93Baden:
Nach Probe- und Besichtigungsfahrt am 15. Mai 1927 wurde ab 1. Juni selben Jahres auf der Strecke Wien-Oper – Baden-Josefsplatz und retour bei 36 Zügen ein Kaffeehausbetrieb offeriert, in sogenannten Speisewagen, vollständig neuartigen Triebwagen, jeweils ausgestattet mit einem eleganten Büfettkasten, der mit Kältevorrichtungen und einem elektrisch geheizten Kaffeeapparat den Passagieren an Speisen und Getränken stets das bietet, was im Kaffeehause selbst erhältlich ist. Die Innenausstattung der Wagen war, für eine Lokalbahn, luxuriös gehalten: nussholzverkleidete Wände, modernste Deckenbeleuchtungskörper, rindslederbezogene Sitze sowie bei allen Sitzen Klapptische, die, ohne Konsumationszwang, zu einem Imbiss einladen sollten. Die Speisewagen wurden in Schnellzügen geführt, welche den Fahrgast die auf der ziemlich eintönigen Strecke nunmehr mit 60 Minuten festgelegte Reisezeit in angenehmster Weise vertreiben ließ.
Das war aber im 20. Jahrhundert. Zug fährt ab! verwies aber auf das 19. Jahrhundert. Also muß es sich um die Dampf- oder Pferdetramway gehandelt haben, bzw. um eine dampfbetriebene Lokalbahn, wenn man von den wenigen elektrischen Strecken gegen Ende des 19. Jahrunderts absieht.
19.11.2009, 14:13#14
ZitatOriginal von U-Bahnfahrer
War dieses Verkehrsmittel die WLB?Äusserte sich dieses Essens - "Gebot" dadurch, dass es eigene Speisewägen gab?
ZitatOriginal von Conducteur
ZitatOriginal von U-Bahnfahrer
War dieses Verkehrsmittel die WLB? Äusserte sich dieses Essens - "Gebot" dadurch, dass es eigene Speisewägen gab?
Ja, das soll es gegeben haben. Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Wien%E2%80%93Baden:
Nach Probe- und Besichtigungsfahrt am 15. Mai 1927 wurde ab 1. Juni selben Jahres auf der Strecke Wien-Oper – Baden-Josefsplatz und retour bei 36 Zügen ein Kaffeehausbetrieb offeriert, in sogenannten Speisewagen, vollständig neuartigen Triebwagen, jeweils ausgestattet mit einem eleganten Büfettkasten, der mit Kältevorrichtungen und einem elektrisch geheizten Kaffeeapparat den Passagieren an Speisen und Getränken stets das bietet, was im Kaffeehause selbst erhältlich ist. Die Innenausstattung der Wagen war, für eine Lokalbahn, luxuriös gehalten: nussholzverkleidete Wände, modernste Deckenbeleuchtungskörper, rindslederbezogene Sitze sowie bei allen Sitzen Klapptische, die, ohne Konsumationszwang, zu einem Imbiss einladen sollten. Die Speisewagen wurden in Schnellzügen geführt, welche den Fahrgast die auf der ziemlich eintönigen Strecke nunmehr mit 60 Minuten festgelegte Reisezeit in angenehmster Weise vertreiben ließ.
Das war aber im 20. Jahrhundert. Zug fährt ab! verwies aber auf das 19. Jahrhundert. Also muß es sich um die Dampf- oder Pferdetramway gehandelt haben, bzw. um eine dampfbetriebene Lokalbahn, wenn man von den wenigen elektrischen Strecken gegen Ende des 19. Jahrunderts absieht.
Gemeint war natürlich das 20. Jahrhundert, allerdings habe ich beim raschen Beantworten der Fragen - ich musste gleich danach weg - nicht daran gedacht, dass 1927 im 20. und nicht im 19. Jahrhundert liegt ...

EDIT: Korrekturen
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Zug fährt ab! (19.11.2009, 14:15)
19.11.2009, 19:08#15
ZitatOriginal von Zug fährt ab!
Gemeint war natürlich das 20. Jahrhundert, allerdings habe ich beim raschen Beantworten der Fragen - ich musste gleich danach weg - nicht daran gedacht, dass 1927 im 20. und nicht im 19. Jahrhundert liegt ...
Nichts für ungut. Das kann jedem passieren. War trotzdem oder vielleicht gerade deshalb interessant, nach einer Lösung zu grübeln. Penicillin ist auch nur unbeabsichtigt als Nebeneffekt entdeckt worden.
Wenn Du nicht mit "schienengebundenes Verkehrsmittel" geantwortet hättest, hätte ich einen Schuß ins Blaue mit dem Wiener Neustädter Kanal versucht. Dort gab es ja am Anfang des 19. Jahrhunderts Personenverkehr zwischen Wien und Laxenburg, wobei eine Fahrt etwa 4 Stunden dauerte. Habe leider keine Informationen darüber, wie es auf so einer Fahrt zuging und wie komfortabel die Verkehrsmittel waren. Sollen angeblich gut ausgestattet gewesen sein. Hätte mir gedacht, daß man 4 Stunden schon recht gut mit Essen hätte verbringen können (ähnlich wie heute das Bordservice in Flugzeugen). Wäre interessant, ob es darüber Dokumentation gibt.
Na ja, im weitesten Sinne könnte man ja einen Kanal als eine "Wasserschiene" betrachten, die die Bewegungsfreiheit auf eine Dimension reduziert. Wird halt üblicherweise nicht so gesehen. Deshalb, und weil ich wirklich keine Informationen über den Ablauf solcher Fahrten habe, habe ich mich auch beim Antworten zurückgehalten.