Berner Ansage
40 Beiträge · Seite 2 von 2
25.09.2004, 14:04#21
ZitatIndem er auf die in jedem Fahrzeug ausgehängten Tafeln schaut bzw. auf die Ansagen hört![]()
Ich will aber schon vorher wissen, ob es für meine ... zurückzulegenden Stationen besser wäre diese oder jene Fahrkarte zu kaufen und nicht erst die Taferln studieren, Ansagen beachten und mir dann überlegen wo ich jetzt überhaupt diesen einen Fahrschein herkriege, weil es Automaten ja anscheinend nur an U Bahn Stationen gibt, bzw in den Straßenbahnen vorne, für Nostalgietechnik- Tüftler.
Das System ist einfach nur ärgerlich! Ich frage mich, wie blöd ich mich erst anstellen würde, wenn ich nicht Deutsch könnte, oder nebenbei andere Dinge zu tun hätte in der Tramway.
26.09.2004, 04:08#22
95B:
Die Haltestellennummer anzuschreiben ist sicher besser, weil damit Debatten mit Kontrollorganen wegfallen, wenn irgendwo eine Haltestelle nur in einer Richtung existiert. Von Nr.4 bis Nr.9, das ist leicht einsichtig. Einzige Ausnahme, es steigt jemand bei Hst.4 ein, Hst.9 gibt es nicht, dann muss er längstens bei Nr.10 raus. Auch für die Kontrollore wäre es einfacher, weil wer kennt schon das ganze Netz auswendig; außerhalb seiner Stammlinien sagt jeder 'danke', soweit die Zeit stimmt und Fahrtrichtung und Linie plausibel erscheinen. Die Überprüfung wäre leichter und die Einschulung einfacher.
Tip am Rande: denk dir ein halbwegs kniffliges Tarif- oder Fahrscheinproblem aus und frage drei beisammenstehende Fahrscheinprüfer. Ich wette, vorerst 'drei Kontrollore - vier Meinungen', dann Beratung und Debatte und schließlich die Auskunft, dass man das im konkreten Fall nicht so eng sehen würde. Oder sie verweisen dich an den Kundendienst, um nach deinem Abgang die Köpfe zusammenzustecken. Die letzte Variante wäre eine kryptische Auskunft à la "Orakel von Delphi".
Besten Gruß.
Die Haltestellennummer anzuschreiben ist sicher besser, weil damit Debatten mit Kontrollorganen wegfallen, wenn irgendwo eine Haltestelle nur in einer Richtung existiert. Von Nr.4 bis Nr.9, das ist leicht einsichtig. Einzige Ausnahme, es steigt jemand bei Hst.4 ein, Hst.9 gibt es nicht, dann muss er längstens bei Nr.10 raus. Auch für die Kontrollore wäre es einfacher, weil wer kennt schon das ganze Netz auswendig; außerhalb seiner Stammlinien sagt jeder 'danke', soweit die Zeit stimmt und Fahrtrichtung und Linie plausibel erscheinen. Die Überprüfung wäre leichter und die Einschulung einfacher.
Tip am Rande: denk dir ein halbwegs kniffliges Tarif- oder Fahrscheinproblem aus und frage drei beisammenstehende Fahrscheinprüfer. Ich wette, vorerst 'drei Kontrollore - vier Meinungen', dann Beratung und Debatte und schließlich die Auskunft, dass man das im konkreten Fall nicht so eng sehen würde. Oder sie verweisen dich an den Kundendienst, um nach deinem Abgang die Köpfe zusammenzustecken. Die letzte Variante wäre eine kryptische Auskunft à la "Orakel von Delphi".
Besten Gruß.
26.09.2004, 04:09#23
Wenn du eine Haltestelle vor einer Kurzstreckengrenze dich befindest,
musst du dann 2x stempeln? Eigentlich schon. Nur es auch tun ist doch was anderes.
musst du dann 2x stempeln? Eigentlich schon. Nur es auch tun ist doch was anderes.
26.09.2004, 18:34#24
ZitatOriginal von hema
Die Haltestellennummer anzuschreiben ist sicher besser, weil damit Debatten mit Kontrollorganen wegfallen, wenn irgendwo eine Haltestelle nur in einer Richtung existiert.
Genau deswegen würd ich sie nicht anschreiben. Der Fahrscheinprüfer markiert einen Entwerterprüfzettel beim Einsteigen und hat damit alles, was er zum Vergleich mit den Fahrscheinen der Fahrgäste braucht. Daher würde ich auch die Haltestellen so nummerieren, dass je Fahrtrichtung keine Lücke auftritt. Dadurch hätten Haltestellen manchmal je nach Fahrtrichtung unterschiedliche Nummern, aber das ist egal, da sowieso nur die Differenz zur Nummer auf dem Prüfzettel des Fahrscheinprüfers zählt.
ZitatOriginal von hema
Tip am Rande: denk dir ein halbwegs kniffliges Tarif- oder Fahrscheinproblem aus und frage drei beisammenstehende Fahrscheinprüfer. Ich wette, vorerst 'drei Kontrollore - vier Meinungen',
So was hab ich schon einmal gemacht - es ging dabei um ein relativ einfaches Problem: nämlich, ob eine Monatskarte auch im Nachtverkehr des letzten Gültigkeitstages gültig bleibt, obwohl ja kalendermäßig schon der Folgetag angebrochen ist. (Korrekte Antwort ist JA.)
27.09.2004, 00:05#25
95B:
Im Prinzip ist es "eh wurscht", wie wir es machen würden, weil sie einen Vorschlag von uns ohnehin nie akzeptieren würden. Sie würden sogar reflexartig 'nein' sagen, wenn wir vorschlagen, Ihre Gagen zu verdoppeln!
Besten Gruß.
Im Prinzip ist es "eh wurscht", wie wir es machen würden, weil sie einen Vorschlag von uns ohnehin nie akzeptieren würden. Sie würden sogar reflexartig 'nein' sagen, wenn wir vorschlagen, Ihre Gagen zu verdoppeln!
Besten Gruß.
27.09.2004, 09:17#26
ZitatOriginal von hema
Im Prinzip ist es "eh wurscht", wie wir es machen würden, weil sie einen Vorschlag von uns ohnehin nie akzeptieren würden.
Genau - do kennt jo a jeda kumman!
ZitatOriginal von hema
Sie würden sogar reflexartig 'nein' sagen, wenn wir vorschlagen, Ihre Gagen zu verdoppeln!
Auch wahr - verdoppeln? Geht ned, des woar no nie so!
29.10.2004, 17:21#27
Hallo ersteinmal, ich habe schon eine Weile mitgelesen und mich heute registriert.
Das mit den Kurzstreckengrenzen ist ja wohl wirklich ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Ich habe mich noch nie mit dem Kurzstreckensystem beschäftigt oder womöglich was genau eine Markierungs- und eine Gültigkeitsgrenze ist. Sogar die Vollpreis-Einzelfahrscheine sollen ja angeblich nur von wenigen % der Fahrgäste verwendet werden. Dass man mit einem Halbpreis-Fahrschein nicht nur ein Fahrrad in der U-Bahn mitnehmen kann, sondern auch eine Kurzstrecke fahren habe ich irgendwann zufällig wo gehört
Ich gehe kurze Strecken ja an sich gleich zu Fuß, aber das kann man natürlich nicht allen zumuten und das System ersatzlos streichen. Wie wäre es mit einer Regelung, dass ein Kurzstreckenfahrschein z.B. 15 Minuten ab Entwertung gilt anstatt einem Nummernsystem wo eh nur Hardcore-Öffi-Fans durchblicken?
Das mit den Kurzstreckengrenzen ist ja wohl wirklich ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Ich habe mich noch nie mit dem Kurzstreckensystem beschäftigt oder womöglich was genau eine Markierungs- und eine Gültigkeitsgrenze ist. Sogar die Vollpreis-Einzelfahrscheine sollen ja angeblich nur von wenigen % der Fahrgäste verwendet werden. Dass man mit einem Halbpreis-Fahrschein nicht nur ein Fahrrad in der U-Bahn mitnehmen kann, sondern auch eine Kurzstrecke fahren habe ich irgendwann zufällig wo gehört

Ich gehe kurze Strecken ja an sich gleich zu Fuß, aber das kann man natürlich nicht allen zumuten und das System ersatzlos streichen. Wie wäre es mit einer Regelung, dass ein Kurzstreckenfahrschein z.B. 15 Minuten ab Entwertung gilt anstatt einem Nummernsystem wo eh nur Hardcore-Öffi-Fans durchblicken?
29.10.2004, 17:34#28
In 15 Minuten kommst in Wien entweder überall hin, oder ca. eine halbe Station 

29.10.2004, 22:03#29
ZitatOriginal von madmaxx
Hallo ersteinmal, ich habe schon eine Weile mitgelesen und mich heute registriert.
Willkommen hier!
ZitatSogar die Vollpreis-Einzelfahrscheine sollen ja angeblich nur von wenigen % der Fahrgäste verwendet werden.
2003:
37% Jahreskarten
23% Schülerkarten
17% Monatskarten
9% Wochenkarten
6% Fahrscheine
5% Kurzzeitnetzkarten
3% sonst. Netzkarten
ZitatIch gehe kurze Strecken ja an sich gleich zu Fuß, aber das kann man natürlich nicht allen zumuten und das System ersatzlos streichen.
Gut, dass Du "kurze Strecken" und nicht "Kurzstrecken" geschrieben hast, weil sonst hätte ich Dich zu einem Spaziergang Südbahnhof - Kledering (= 1 Kurzstrecke) eingeladen.

ZitatWie wäre es mit einer Regelung, dass ein Kurzstreckenfahrschein z.B. 15 Minuten ab Entwertung gilt anstatt einem Nummernsystem wo eh nur Hardcore-Öffi-Fans durchblicken?
Ich würde bei Bus und Tramway eine 5-Stationen-Regelung einführen - technisch ist es machbar. Deine Idee ist nur bei einer generellen Neugestaltung des Tarifsystems sinnvoll.
Wolfgang
29.10.2004, 23:16#30
ZitatOriginal von schaffnerlos
Gut, dass Du "kurze Strecken" und nicht "Kurzstrecken" geschrieben hast, weil sonst hätte ich Dich zu einem Spaziergang Südbahnhof - Kledering (= 1 Kurzstrecke) eingeladen.
Wusste gar nicht dass es das auch auf den ÖBB-Strecken gibt. Es ist z.B. auf dem 48A die Strecke von der Schrekergasse bis zur Baumgartner Höhe eine Kurzstrecke, und da dürfte man kaum über 10 Minuten gehen.
Zitat
Ich würde bei Bus und Tramway eine 5-Stationen-Regelung einführen - technisch ist es machbar. Deine Idee ist nur bei einer generellen Neugestaltung des Tarifsystems sinnvoll.
Wäre sicher auch eine gute Idee wenn das irgendwie machbar ist. Bei den (Vollpreis-) Einzelfahrscheinen wäre ich aber auch eher für 90 oder ev. 120 Minuten Gültigkeit (auch in anderen Städten üblich) anstatt "eine Fahrt ohne Unterbrechung". Beim Handyticket sind es dzt. ja auch 90 Minuten, allerdings sind 2,20 + SMS-Gebühren und die relativ komplizierte Handhabung im Vergleich zu den Papierfahrscheinen nicht wirklich attraktiv.
Aber zurück zum Thema - nur der Haltestellenname so wie in der Schnellbahn (zumindest in der S45?) würde mir an sich auch reichen. Auf dem 51A gab es lange überhaupt keine Ansagen und die Leute haben sich anscheinend auch ausgekannt.
29.10.2004, 23:28#31
Kurzstrecke:
Innerhalb der Kernzone 100: 2 Stationen auf U-Bahn und S-Bahn, auch mit Umsteigen. Burggasse-Stadthalle - Penzing via Westbahnof geht also auch.
Notgedrungen, wie willst Du für einen Linienabdruck das Handy in den Entwerter strecken

Wolfgang
ZitatOriginal von madmaxx
Wusste gar nicht dass es das auch auf den ÖBB-Strecken gibt.
Innerhalb der Kernzone 100: 2 Stationen auf U-Bahn und S-Bahn, auch mit Umsteigen. Burggasse-Stadthalle - Penzing via Westbahnof geht also auch.
ZitatBeim Handyticket sind es dzt. ja auch 90 Minuten,...
Notgedrungen, wie willst Du für einen Linienabdruck das Handy in den Entwerter strecken

Wolfgang
30.10.2004, 10:34#32
ZitatOriginal von schaffnerlos
ZitatBeim Handyticket sind es dzt. ja auch 90 Minuten,...
Notgedrungen, wie willst Du für einen Linienabdruck das Handy in den Entwerter strecken![]()
![]()
Hätten die WL das Handyticket-System im Alleingang entwickelt, wäre es durchaus denkbar gewesen, dass sie bei der Ticketbestellung verlangen, die gewünschte Einstiegstelle in der Bestell-SM anzugeben und dann zusammen mit dem Code auch die entsprechende Entwertermarkierung als Antwort-SM zurück schicken.

30.10.2004, 15:45#33
ZitatOriginal von madmaxx
Aber zurück zum Thema - nur der Haltestellenname so wie in der Schnellbahn (zumindest in der S45?) würde mir an sich auch reichen.
Es wird bei U-Bahnstationen aber auch die Linie angesagt. ZB "Nächster Halt: Wien Ottakring U3" Manchmal werden auch Schnellbahnlinien angesagt. zB "Nächster Halt: Wien Handelskai U6, S45" Wenn sich die Züge trennen wird auch noch ein Hinweis auf die Fahrtrichtung erteilt: "Nächster Halt: Wien Rennweg. Dieser Zug fährt nach Mödling"
Jetzt fällt mir eine Frage ein. Wieso wird die S45 in Hütteldorf und Handelskai von anderen Schnellbanlinien angesagt, die S60 und S80 am Südbahnhof aber nicht?
mfg ulf67
30.10.2004, 18:28#34
Und noch eine Frage als Ergänzung!
Wieso wird die S40 von der S45 nicht angesagt???
Wieso wird die S40 von der S45 nicht angesagt???

30.10.2004, 23:22#35
Die Umsteigeansagen in den Wiener Schnellbahnen sind überhaupt sehr inkonsequent und unvollständig. Interessanterweise werden die U-Bahn-Linien "richtiger" angesagt als die eigenen Schnellbahnlinien.
Wolfgang
Wolfgang
04.11.2004, 12:08#36
ZitatOriginal von hema
Der Stationsname sollte doch reichen, oder ist dieses endlose Herumgequatsche bei uns noch aushaltbar? Die meisten hören ohnehin weg, soweit die Ansage nicht zu laut dafür ist. Wer sich nicht schon vorher informiert hat, wo er aussteigen muss, ist sowieso ein armer Hund, weil er vielleicht 20 Ansagen lang aufpassen muss, wie der legendäre Haftelmacher, um nicht zu weit zu fahren. Und wenn seine Linie gar nicht angesagt wurde, merkt er bei der Endstation sofort, dass er falsch gefahren ist. Solch naive Leute soll es geben, aber der "normale" Fahrgast fragt eben rechtzeitig, oder studiert (so vorhanden) den Haltestellenaushang, oder die Tafeln im Wageninneren.
... die aber auch weiß Gott nicht fehlerlos sind!
Würd' mich auch interessieren, warum man auf den neuen Haltestellenfahrplänen die Schnellbahnlinien nicht mehr anführt.
(Damit meine ich nicht nur die "ganz" neuen, sondern auch deren (ähnlich aussehende) Vorgänger.)
Vielleicht weil dann irgendjemand 2 Handgriffe mehr beim Tippen machen müsste ...
mfg
robby
04.11.2004, 12:09#37
ZitatOriginal von Linie 41
Da bin ich entschieden dagegen. Die Ansagen sollen so bleiben wie sie sind. Es soll Leute geben, die sich in Wien nicht so gut auskennen - Taxifahrer zum Beispiel.
Da Verweise ich gleich auf eine neue Umfrage
Genau!
Die Ansagen sollten so bleiben, wie sie sind (von einzelnen Korrekturen abgesehen ...)
mfg
robby
04.11.2004, 12:12#38
ZitatOriginal von Linzer
Das Wiener Kurzsstreckensystem halte ich für einen ziemlichen Irrsinn, ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Woher soll denn der normalsterbliche Fahrgast wissen, wo die Kurzstrecke gerade anfängt, und wo sie aufhört?
Vielleicht von den Haltestellenfahrplänen, den "Streckenskizzen" in den Fahrzeugen, dem VOR-Fahrplanbuch?

mfg
robby
04.11.2004, 12:14#39
ZitatOriginal von hema
Das mit dem Studieren der Tafeln ist gar nicht so einfach (so sie nicht gerade als beliebtes Souvenir entwendet wurden), schließlich gibt es neben den Kurzstreckengrenzen, noch die Markierungsgrenzen und die Gültigkeitsgrenzen - zum Glück ist die tageszeitliche Begrenzung schon weggefallen.

Was meinst du damit?
mfg
robby
05.11.2004, 04:50#40
Also einen Beitrag vorher sagst du noch, wie einfach es ist nachzuschauen und dann musst du gleich fragen, ob solcher kleinen Alltäglichkeiten? Damit es ganz logisch und klar wird, ein praktisches Beispiel - für WiLi-Fahrgäste locker durchschaubar.
Linie 5 Fahrtrichtung Praterstern. Die Kurzstrecke 4 beginnt bei der Währinger Straße und endet beim Franz-Josefs Bahnhof, dann kommt Nr. 3 bis zum Wallensteinplatz. Ist doch einfach, oder? Bei der Nußdorfer Straße springt aber der Entwerter auf die Markierung 3, obwohl man noch in der Kurzstrecke 4 unterwegs ist, daher ist dort die Markierungsgrenze. Hat man auf seinem Kurzstreckenfahrschein die Markierung 4, muss man allerdings nicht bei der Kurzstreckengrenze Franz-Josefs Bahnhof aussteigen, sondern darf bis zur Friedensbrücke weiterfahren, weil dort ist die Gültigkeitsgrenze der Kurzstrecke 4, obwohl man schon in der Kurzstrecke 3 unterwegs ist. Daraus ergibt sich, dass man von der Währinger Straße bis zur Friedensbrücke und von der Nußdorfer Straße bis zum Wallensteinplatz fahren darf, obwohl die Grenze beim Franz-Josefs Bahnhof liegt.
Das dürfte so kompliziert sein, dass es sogar auf den neuen Fahrplänen auf der WiLi-Hompage falsch angegeben wird, da steht jetzt, dass ein Kurzstreckenfahrschein von der Währinger Straße bis zum Wallensteinplatz gilt. Vielleicht meinen die den Trick, nach dem Einsteigen die nächste Ansage (Nußdorfer Straße) abzuwarten und dann gleich KS 3 zu stempeln, weil die geht ja schließlich bis zum Wallensteinplatz.
Es lebe das einfache und völlig transparente System, das ohnehin keiner nutzt! (Ich hab's auch nicht auf Anhieb durchschaut.)
Besten Gruß.
P.S.: Fährt man mit der U3 von der Zieglergasse zum Westbahnhof, darf man mit dem selben Kurzstreckenfahrschein mit der U6 weiterfahren zur Burggasse oder Gumpendorfer Straße, aber nicht mit der Straßenbahn. Oder: mit der U-Bahn ist es von der Schweglerstraße zur Gumpendorfer Straße eine Kurzstrecke, mit der Straßenbahn kostet es den vollen Preis.
Linie 5 Fahrtrichtung Praterstern. Die Kurzstrecke 4 beginnt bei der Währinger Straße und endet beim Franz-Josefs Bahnhof, dann kommt Nr. 3 bis zum Wallensteinplatz. Ist doch einfach, oder? Bei der Nußdorfer Straße springt aber der Entwerter auf die Markierung 3, obwohl man noch in der Kurzstrecke 4 unterwegs ist, daher ist dort die Markierungsgrenze. Hat man auf seinem Kurzstreckenfahrschein die Markierung 4, muss man allerdings nicht bei der Kurzstreckengrenze Franz-Josefs Bahnhof aussteigen, sondern darf bis zur Friedensbrücke weiterfahren, weil dort ist die Gültigkeitsgrenze der Kurzstrecke 4, obwohl man schon in der Kurzstrecke 3 unterwegs ist. Daraus ergibt sich, dass man von der Währinger Straße bis zur Friedensbrücke und von der Nußdorfer Straße bis zum Wallensteinplatz fahren darf, obwohl die Grenze beim Franz-Josefs Bahnhof liegt.
Das dürfte so kompliziert sein, dass es sogar auf den neuen Fahrplänen auf der WiLi-Hompage falsch angegeben wird, da steht jetzt, dass ein Kurzstreckenfahrschein von der Währinger Straße bis zum Wallensteinplatz gilt. Vielleicht meinen die den Trick, nach dem Einsteigen die nächste Ansage (Nußdorfer Straße) abzuwarten und dann gleich KS 3 zu stempeln, weil die geht ja schließlich bis zum Wallensteinplatz.
Es lebe das einfache und völlig transparente System, das ohnehin keiner nutzt! (Ich hab's auch nicht auf Anhieb durchschaut.)
Besten Gruß.
P.S.: Fährt man mit der U3 von der Zieglergasse zum Westbahnhof, darf man mit dem selben Kurzstreckenfahrschein mit der U6 weiterfahren zur Burggasse oder Gumpendorfer Straße, aber nicht mit der Straßenbahn. Oder: mit der U-Bahn ist es von der Schweglerstraße zur Gumpendorfer Straße eine Kurzstrecke, mit der Straßenbahn kostet es den vollen Preis.
