Weichensteller - aber wo?
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29.07.2010, 16:03#21
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von Revisor
Als Beispiele fallen mir so auf die Schnelle ein:
Die Abzweigweiche von der Landstraßer Haptstraße in den Rennweg Richtund Simmering zu Allerheiligen,
Und später (ab 1984) bei der Kreuzung Rennweg/Ungargasse für den dann über diese Strecke geführten 29er.
Fußball-EM 2008: 1er-Kurzführung, Schleife Schottentor

29.07.2010, 18:58#22
Die meines Wissens letzten beiden Weichenposten, die zwar nicht ganztägig, aber doch an allen Werktagen von Montag bis Freitag in der HVZ Dienst taten, waren die beiden Posten am Matzleinsdorfer Platz zum Anhalten der Stellhebelweichen für die HVZ-Linie 18 (später 7). Alle anderen damals eingesetzen Weichenposten verdankten ihre Beschäftigung irgend welchen besonderen Anlässen.
Edit: Kasus
Edit: Kasus
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Revisor (01.08.2010, 00:00)
29.07.2010, 23:27#23
Warum waren die Schleifen Lusthaus und Hauptallee eigentlich prinzipiell gleich, aber spiegelverkehrt angelegt? Im Linksverkehr ist das Stockgleis beim Lusthaus in Abfahrtsrichtung, das (die) bei der Hauptallee aber in Ankunftsrichtung...?
30.07.2010, 02:23#24
ZitatOriginal von tramway.at
Warum waren die Schleifen Lusthaus und Hauptallee eigentlich prinzipiell gleich, aber spiegelverkehrt angelegt? Im Linksverkehr ist das Stockgleis beim Lusthaus in Abfahrtsrichtung, das (die) bei der Hauptallee aber in Ankunftsrichtung...?
In Erinnerung unserer Familienausflüge in die Praterauen waren beide Endstellen ziemlich gleich angelegt. Zu meinem Leid waren die interessanten Teile nach außen mit gestutzten und Hecken Maschendrahtzaun fast blickdicht. Beim Lusthaus führte der Gleistutzen in einen niederen Schuppen. Jetzt spekuliere ich ein wenig und meine ursprünglich für die Aufstellung eines Expeditwagens angelegt, während der Beiwagenstapel im äußersten Schleifengleis erfolgte.
In der Endstelle Hauptallee erinnere ich mich an abgestellte Zweiwagenzüge in den
beiden Stockgleisen.
Das war so Mitte der Sechzigerjahre.
Das foto aus 1968 zeigt den kleinen Schuppen
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von WIENTAL DONAUKANAL (30.07.2010, 02:24)
30.07.2010, 08:57#25
ZitatOriginal von tramway.at
Warum waren die Schleifen Lusthaus und Hauptallee eigentlich prinzipiell gleich, aber spiegelverkehrt angelegt? Im Linksverkehr ist das Stockgleis beim Lusthaus in Abfahrtsrichtung, das (die) bei der Hauptallee aber in Ankunftsrichtung...?
Nein, sie waren nicht gleich. Die Schleife Hauptallee verfügte ja ursprünglich über zwei Stockgleise.
30.07.2010, 15:23#26
ZitatOriginal von WIENTAL DONAUKANAL
Beim Lusthaus führte der Gleistutzen in einen niederen Schuppen. Jetzt spekuliere ich ein wenig und meine ursprünglich für die Aufstellung eines Expeditwagens angelegt, während der Beiwagenstapel im äußersten Schleifengleis erfolgte.
Der kleine Schuppen gehörte der Bauleitung, die darin einen Bahnmeisterwagen abgestellt hatte und diverse Arbeitsgeräte aufbewahrte.
31.07.2010, 12:58#27
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von tramway.at
Warum waren die Schleifen Lusthaus und Hauptallee eigentlich prinzipiell gleich, aber spiegelverkehrt angelegt? Im Linksverkehr ist das Stockgleis beim Lusthaus in Abfahrtsrichtung, das (die) bei der Hauptallee aber in Ankunftsrichtung...?
Nein, sie waren nicht gleich. Die Schleife Hauptallee verfügte ja ursprünglich über zwei Stockgleise.
Das weiss ich schon, deswegen schrub ich ja "prinzipiell".
02.08.2010, 14:47#28
ZitatOriginal von tramway.at
Das weiss ich schon, deswegen schrub ich ja "prinzipiell".
Naja, es fragt sich nur, was man unter "prinzipiell" versteht. Aber auch wenn man die Stockgleise vernachlässigt, waren die Schleifenanlagen definitiv nicht gleich. So reichte z.B. das innere Überholgleis in der Schleife Hauptallee viel weiter nach vorne als bei der Schleife Lusthaus.
Es gibt hier im Forum Pläne beider Schleifen, du brauchst nur zu vergleichen.
Edit: man korrigiert.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Ferry (02.08.2010, 17:35)
02.08.2010, 16:42#29
Und überdies hatte die Schleife Hauptallee ursprünglich nur zwei Schleifengleise. Das mittlere wurde erst später dazugebaut.
09.08.2010, 22:11#30
Einen Weichensteller, der ganztägig arbeitete, gab es noch bis zum 27.06.1980 im Bereich Nußdorfer Straße/Währinger Gürtel, zumindest die paar Wochen, in denen die Linie G2 (vor der Einstellung) bis zum Bhf. Währinger Gürtel verkürzt war. Hinter dem weißen Peugeot 504 ist der Weichensteller zu sehen, der die Weiche zwischen 8er und G2 umstellen mußte (vorne abbiegend 595+1836 am 27.06.1980 - und ja, vorne auf der Seite fehlt die Signalscheibe, denn da waren schon einige "Sammler" unterwegs):

23.08.2010, 03:50#32
ZitatOriginal von 13er
Im Wandel der Zeiten...
Mei! So schen könnt's überall sein! Ich sag's ja immer, weg mit der depperten Tramway!

Man kann dem Rathaus gar nicht dankbar genug sein, für all die Bemühungen um eine zeitgemäße Adaptierung der Stadt. Gegen jeden Widerstand einiger nostalgisch pervertierter Ewignörgler und besserwisserischer Bewahrer!

23.08.2010, 22:03#33
Auch ich habe einmal einen vorübergehenden Einsatz eines Weichenstellers fotografiert. Wegen einer Ringsperre mußten die davon betroffenen Linien bei der Babenbergerstraße wenden, was den Einsatz von zwei Weichenposten erforderlich machte. Einen, wie zu sehen, in der Babenbergerstraße und einen zweiten in der Eschenbachgasse. Auch auf diesem Bild ist vieles schon Geschichte: die Linie, der Triebwagen und die im Vordergrund zusehenden Gleise sowie der soeben befahrene Gleisbogen.
23.08.2010, 22:21#34
Sehr schönes (und auch melancholisches) Bild! Hast du zufällig vom zweiten Weichensteller auch noch ein Foto gemacht?
23.08.2010, 22:36#35
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von Revisor
Als Beispiele fallen mir so auf die Schnelle ein:
Die Abzweigweiche von der Landstraßer Haptstraße in den Rennweg Richtund Simmering zu Allerheiligen,
Und später (ab 1984) bei der Kreuzung Rennweg/Ungargasse für den dann über diese Strecke geführten 29er.
Ich glaube mich dunkel zu erinnern, daß es beim Abzweigen des vom Zentralfriedhof kommenden 6ers von der Simmeringer Hauptstraße in die Gottschalkgasse bei Betrieb bis Zentralfriedhof auch einen Weichensteller gab. Erinnere ich mich da richtig?
23.08.2010, 22:39#36
Ja. selbstverständlich.
23.08.2010, 23:12#37
ZitatOriginal von Revisor
Ja. selbstverständlich.
Danke für die Bestätigung. Habe jetzt beim Kramen in meiner Photokiste ein leider nicht sehr gutes Photo vom 1.11.1978 von der Abzweigeweiche Simmeringer Hauptstraße in die Gottschalkgasse gefunden:
24.08.2010, 01:12#38
ZitatOriginal von 13er
Sehr schönes (und auch melancholisches) Bild! Hast du zufällig vom zweiten Weichensteller auch noch ein Foto gemacht?
Nein, leider ist das das einzige Dia das ich dort an diesem Tag aufgenommen habe.
Nachzutragen zu der am Bild ohnehin erkennbaren Triebwagennummer 500 wäre noch die Nummer des c3: 1287.
24.08.2010, 09:04#39
ZitatOriginal von Revisor
Auch auf diesem Bild ist vieles schon Geschichte: die Linie, der Triebwagen und die im Vordergrund zusehenden Gleise sowie der soeben befahrene Gleisbogen.
Und der c3 mit doppelter Zierleiste.
24.08.2010, 09:15#40
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von Revisor
Auch auf diesem Bild ist vieles schon Geschichte: die Linie, der Triebwagen und die im Vordergrund zusehenden Gleise sowie der soeben befahrene Gleisbogen.
Und der c3 mit doppelter Zierleiste.
Nicht nur die doppelte Zierleiste, da sich der 1287 seit 2005 in Krakau befindet.



