ÖBB-Bahnverkehr in Niederösterreich

29 Beiträge · Seite 1 von 2
28.07.2010, 20:10#1
Zitat
Original von http://noe.orf.at/stories/458792/
ÖBB streichen 34 Züge ab 2. August

Der Sommerfahrplan der ÖBB bringt für Niederösterreichs Bahnbenützer Einschränkungen. Ab 2. August werden 200.000 Bahnkilometer bzw. 34 Züge weniger angeboten. Dafür sind elf neue Züge im ÖBB-Fahrplan.


34 von 2.100 täglichen Zügen werden eingestellt.
ÖBB: "Finanzierung des Landes fehlt"
In Niederösterreich fahren täglich etwa 2.100 Züge. Ende des Jahres soll das Fahrplanangebot um weitere 450.000 km reduziert werden, schreiben die ÖBB in einer Aussendung am Dienstag.

"Grund für die Fahrplanrücknahmen ist die fehlende Finanzierung des Landes für diese Züge. Die ÖBB bedauern diese Rücknahme außerordentlich, weisen aber darauf hin, dass im Nahverkehr die Unterstützung der Länder unumgänglich ist", so die ÖBB.

"Die ÖBB bedauern diese Rücknahme außerordentlich."

Heuras: "Nicht mit dem Land abgesprochen"
Der zuständige Landesrat Johann Heuras (ÖVP) sieht das hingegen anders und spricht von einem völligen Alleingang der Bundesbahnen.

Die heute verlautbarten Kürzungen seien nicht mit dem Land abgestimmt. Außerdem, so Heuras, werde es im nächsten Jahr mit dem Verkehrsdienstevertrag solche Alleingänge nicht mehr geben.


ÖBB nimmt "Rücksicht auf Verträglichkeit"
Für die Bahnkunden bedeute dies "sicher eine Erschwernis, bei der Auswahl der Züge wurde aber auf eine größtmögliche Verträglichkeit (zeitnahe Ersatzverbindungen) für die Kunden zum einen, und auf möglichst frequenzschwache (wenig Fahrgäste) Züge zum anderen, geachtet", heißt es in der ÖBB-Aussendung.

Für das Land Niederösterreich gebe es aber jederzeit die Möglichkeit, wieder mehr Züge für die Bahnkunden zu bestellen, so die ÖBB.

Sommerfahrplan bereits im Jänner vereinbart.
Land: "Nur dort, wo geringe Betroffenheit"
Das Land Niederösterreich wiederum verweist darauf, dass nur Strecken eingestellt werden, wo die Betroffenheit gering ist, das heißt, wo wenige bis keine Pendler unterwegs sind.

Nach Angaben der ÖBB wurde dieser Sommerfahrplan zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB bereits im Jänner 2010 vereinbart.

Informationen über die Fahrplanänderungen
Über die bevorstehenden Änderungen wurden die betroffenen Kunden umfassend informiert, erklären die ÖBB.

Neben der Verteilung von Gratisfahrplänen wurden die neuen Ankunfts- und Abfahrtsfahrpläne in den Bahnhöfen angebracht.


Die Änderungsangaben für die einzelnen Strecken stammen von den ÖBB.
Änderungen auf der Westbahn
Umstellung im Abschnitt St.Pölten - Amstetten in der Schwachlastzeit auf einen 2-Stundentakt.

Ausfall folgender Züge aufgrund geringer Nachfrage erforderlich:
R 2060 St. Pölten (9:39) - Amstetten
R 2063 Amstetten (8:20) - St. Pölten
R 2064 St. Pölten (11:39) - Amstetten
R 2067 Amstetten (10:20) - St. Pölten


Südbahn
Entfall eines Regionalzuges im Abschnitt Leobersdorf (13.11 Uhr) - Wiener Neustadt an Schultagen.

Alternative Fahrmöglichkeit mit REX 4 Minuten zuvor.


Wien - Krems
18 Züge sind von Änderungen betroffen, Details sind auf der Website der ÖBB zu finden.


Wien - Tulln - Tulln Stadt
Der Forderung der Stadtgemeinde Tulln nach zusätzlichen Zügen zur neuen Haltestelle Tulln Stadt wird ab 6.September nachgekommen (wegen Bauarbeiten nicht früher möglich).

Somit bestehen aus Richtung Wien FJB und retour neun weitere Direktverbindungen für Pendler zwischen Wien FJB und Tulln Stadt. Details stehen auf der ÖBB-Website.


Südwestbahn
Entfall des letzten Zugspaares wegen geringer Nachfrage (0-3 Fahrgäste) zwischen Leobersdorf und Weißenbach-Neuhaus (20.07 ab Weissenbach-Neuhaus /20.18 Uhr ab Leobersdorf).

Alternative Fahrmöglichkeit in zeitnaher Lage (19.46 ab Weissenbach-Neuhaus /20.38 Uhr ab Leobersdorf).


Aspangbahn
Aspangbahn zwischen Wr. Neustadt Hbf. - Aspang Regional-Zugpaar Wiener Neustadt - Aspang um ca. 20.37 Uhr hin/20.35 Uhr retour wird aufgelassen.

Im Gegenzug nimmt REX ab Wr. Neustadt um 20.30 Uhr nach Oberwart im Abschnitt des aufgelassenen R-Zuges alle Halte des R-Zuges.


Gutensteiner Bahn
Rücknahme eines Frühzuges um 8.05 Uhr ab Gutenstein und 5.40 Uhr ab Wr. Neustadt entgegen der Lastrichtung.

Umstellung am Nachmittag auf einen Stundentakt, Entfall der zusätzlichen Verstärkerzüge aufgrund geringer Fahrgastfrequenzen.


Stockerau - Absdorf-Hippersdorf
Aufgrund der schwachen Fahrgastfrequenzen erfolgt eine Reduktion auf 2-Stundentakt an Werktagen in der Schwachlastzeit zw. 8.30 und 11.30 Uhr.

Entfall S-Bahn ab Stockerau um 8.46 und 10.46 Uhr.

Entfall S-Bahn ab Absdorf-Hippersdorf um 9.30 und 11.30 Uhr. Neu wird für Pendler ab Hausleiten in der Morgenspitze seit Frühjahr 2010 eine zusätzliche S-Bahn angeboten. Im Morgenverkehr existiert so ein Halbstundentakt Richtung Wien.


Kamptalbahn - Verkehrstageänderung
Entfall R-Zug 6200 Sigmundsherberg - Horn um 4.48 Uhr an Samstagen. Kein Ersatz auf Grund mangelnder Inanspruchnahme.

Entfall R-Zug 6521 Horn - Sigmundsherberg um 5.04 Uhr an Samstagen. Kein Ersatz auf Grund mangelnder Inanspruchnahme.



Zitat
Original von http://noe.orf.at/stories/459055/
Wegfall der Zugverbindungen: Kritik an ÖVP

Scharfe Kritik kommt von den NÖ Grünen an der ÖVP im Zusammenhang mit dem Wegfall von 34 Zugsverbindungen und weiteren geplanten Kürzungen im Bahnverkehr in NÖ. Die ÖVP habe gewusst, dass es zu Verschlechterungen kommen wird.

Grüne: ÖVP wusste im Jänner Bescheid
Es sei regelrecht eine Politshow aufgeführt worden, die ÖVP habe schon im Jänner mit der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung mit den ÖBB und dem Bund zur Übernahme der Bahnstrecken gewusst, dass es zu Verschlechterungen für die Pendler und zu einer Reduzierung des Zugangebots kommen wird, kritisiert die Grüne Verkehrssprecherin Amrita Enzinger.

Das jetzt einige ÖVP-Bürgermeister wegen Verkürzungen des Bahnangebots auf die Barrikaden gehen, sei eine "Augenauswischerei", sagt Enzinger, denn sie müssten sich ja auch informiert haben und spätestens seit Februar Bescheid gewusst haben.


"Wegfall weiterer 800.000 Zugskilometer sind geplant".
"Leidtragende sind die Pendler"
"Wir die Grünen haben im Jänner schon darauf hingewiesen, dass es da mögliche Absprachen gibt zwischen ÖBB und NÖ. Leidtragende sind die Pendler, denn die fahren mit dem Zug, weil es sicherer, bequemer und günstiger ist", so Enzinger.

Tatsache sei nun aber, so die Grüne Verkehrssprecherin, dass die mit 2. August wegfallenden 400.000 Zugskilometer noch lange nicht alles seien, und der Wegfall von weiteren 800.000 Zugskilometern, die durch ein untaugliches Buskonzept ersetzt werden sollen, drohe.

Für die Grünen habe sich die ÖVP vom Schienenverkehr in NÖ gänzlich verabschiedet, man setze im Land praktisch nur mehr auf den Ausbau von Schnellstraßen, Autobahnen und Umfahrungen, sagen sie.

SPÖ sieht "Angriff auf tausende Pendler"
Kritik kommt auch von SPÖ und FPÖ. SPÖ-Landtagsabgeordneter Gerhard Razborcan bezeichnet den Sommerfahrplan als Angriff auf tausende Pendler.

Landesrat Heuras betreibe "politische Kindesweglegung". Die SPÖ fordert für künftige Fahrplanänderungen, dass die Gemeinden eingebunden werden.

FPÖ: ÖBB und Land - "Totengräber der Bahn"
FPÖ-Landtagsabgeordneter Erich Königsberger macht Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ)und ÖVP-Landesrat Heuras gemeinsam für die Einschränkungen beim Sommerfahrplan verantwortlich.

Er bezeichnet die ÖBB und das Land NÖ als "Totengräber der Bahn" und fordert die Verantwortlichen auf, ihrem Versorungsauftrag für die Bevölkerung nachzukommen.

ÖVP: Kürzungen waren nicht abgestimmt
Der Verkehrssprecher der ÖVP NÖ, Karl Wilfing, weist die Kritik zurück. Die von den ÖBB verlautbarten Kürzungen seien nicht mit dem Land abgestimmt und daher ein völliger Alleingang der ÖBB.

In Richtung SPÖ sagt Wilfing wörtlich, dass sie den ÖBB immer wieder die Mauer gemacht habe und es "keinen Mucks zur Misswirtschaft der ÖBB-Bosse" gegeben habe.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (05.03.2012, 19:25): Threadtitel verallgemeinert
28.07.2010, 20:31#2
RE: Niederösterreich: ÖBB streichen 34 Züge ab 2. August
Zitat
Original von umweltretter
Ausfall folgender Züge aufgrund geringer Nachfrage erforderlich:
R 2060 St. Pölten (9:39) - Amstetten

Ergibt an Sonntagen ein tolles 3-Stunden-Loch und das an einer Hauptstrecke. :(
28.07.2010, 20:46#3
Aus Fahrgastsicht einfach eine Frechheit. Angebotskürzungen in Kombination mit Preiserhöhungen, dabei tatkräftig von der ÖVP NÖ unterstützt. Hauptsache, jeder Railjet hält in "St. Pröllten".
28.07.2010, 21:26#4
RE: Niederösterreich: ÖBB streichen 34 Züge ab 2. August
Ich kenne die Situation nicht auf allen betroffenen Linien, manche Einstellungen sind aber definitiv eine Sauerei!

Zitat
Original von http://noe.orf.at/stories/458792
Südwestbahn
Entfall des letzten Zugspaares wegen geringer Nachfrage (0-3 Fahrgäste) zwischen Leobersdorf und Weißenbach-Neuhaus (20.07 ab Weissenbach-Neuhaus /20.18 Uhr ab Leobersdorf).

Schwachsinn. Diese Verbindung ist in Richtung Leobersdorf im Sommer-Ausflugsverkehr bzw. samstags von Ausgehenden sehr gut ausgelastet, in Richtung Weißenbach-Neuhaus fahren Berufspendler. Die Aussage "0-3 Fahrgäste" ist aus meiner Sicht nicht zutreffend. Wahrscheinlich hat man die Zählungen im gerade laufenden Schienenersatzverkehr durchgeführt.
Außerdem kanns nicht sein, daß am Wochenende nun nach 18:20 (an den Endpunkten) keine Zugverbindungen ins Triestingtal mehr bestehen. :daumenrunter:

Zitat
Alternative Fahrmöglichkeit in zeitnaher Lage (19.46 ab Weissenbach-Neuhaus /20.38 Uhr ab Leobersdorf).

Das sind Busverbindungen, keine Bahnverbindungen! :achtung: Wieder Verschlechterungen: Keine Fahrradmitnahme (für Ausflügler wichtig), langes Umsteigeloch in die Gegenrichtung!

In der üblichen Hin- und Herschieberei der Schuld zwischen Land und ÖBB bin ich diesmal eher geneigt, den ÖBB zu glauben, daß der Fahrplan bereits im Jänner fixiert wurde. Und daß das Land NÖ die Bahn auf Mindestniveau hält, ist ohnehin bekannt.

E: Hinzugefügt, Zitate
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (28.07.2010, 21:50)
28.07.2010, 21:30#5
RE: Niederösterreich: ÖBB streichen 34 Züge ab 2. August
Zitat
Original von 29er
Ergibt an Sonntagen ein tolles 3-Stunden-Loch und das an einer Hauptstrecke. :(

"De Leit soin mit da U-Bahn... äh, mitn Auto foahrn!" 8-)
01.06.2011, 11:15#6
RE: Niederösterreich: ÖBB streichen 34 Züge ab 2. August
Zitat
Original von bernhard222
Südwestbahn
Entfall des letzten Zugspaares wegen geringer Nachfrage (0-3 Fahrgäste) zwischen Leobersdorf und Weißenbach-Neuhaus (20.07 ab Weissenbach-Neuhaus /20.18 Uhr ab Leobersdorf).
[...]
Außerdem kanns nicht sein, daß am Wochenende nun nach 18:20 (an den Endpunkten) keine Zugverbindungen ins Triestingtal mehr bestehen. :daumenrunter:

Erfreuliches aus dem Triestingtal: in dieser Fahrplanperiode gibt es den Spätzug wieder, wie ich gerade bemerkt habe. Zwar um eine halbe Stunde vorverlegt, aber immerhin. =)

Ich hoffe nur, daß im Sommer nicht schon wieder große Kahlschläge stattfinden, so wie voriges Jahr. :(
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (01.06.2011, 11:16)
10.06.2011, 22:29#7
Verbesserungen ab 12. Juni 2011
Zitat
Original von bernhard222
Ich hoffe nur, daß im Sommer nicht schon wieder große Kahlschläge stattfinden, so wie voriges Jahr. :(

Im Gegenteil: Ab 12. Juni 2011 treten zahlreiche Verbesserungen in Kraft: :daumenhoch:

Mit 12. Juni 2011 tritt der Sommerfahrplan in Kraft, auf einigen Strecken kommt es zu Anpassungen des Angebotes, die bereits in die Fahrplanauskunft eingearbeitet wurden.

Die einzelnen Änderungen umfassen:

Linie 100, 110 Westbahn Wien Westbahnhof – St. Pölten - Linz

Zwei neue Morgenzüge verkehren von Montag bis Freitag:
- REX 1610 Wien Westbahnhof 6:10 – St. Valentin 8:40 hält in der Station Krummnußbaum um 7:52 Uhr
- R 20108 Wien Westbahnhof 6:30 – alle Halte bis Unter Purkersdorf – Tullnerbach-Pressbaum 6:56 – Rekawinkel 7:01
- R 2048 St. Pölten 4:16 - Prinzersdorf 4:24 – Loosdorf 4:32 – Melk 4:37 – Pöchlarn 4:44
- R 2045 St. Pölten 21:11 – Wien Westbahnhof 22:30 hält in der Station Hofstatt um 21:38 Uhr

Linie 120 Erlauftalbahn Pöchlarn - Scheibbs

Am Wochenende (Samstag, Sonn– und Feiertag) verkehrt ein neuer Zug Scheibbs Abfahrt 21:27 – Pöchlarn Ankunft 22:06 und Abfahrt 22:07 Uhr – St. Pölten 22:29 für die Rückfahrt von Tagestouristen sowie für Wochenendpendler.

Linie 112 Traisentalbahn St. Pölten – Hainfeld/Schrambach

Die Busse der Kraftfahrlinie 1545 werden außerhalb der Hauptverkehrszeitlagen halbstündlich versetzt zu den Traisentalbahnzügen verkehren. Ein entsprechender Mischfahrplan der Züge und Busse ist auf der Homepage des Verkehrsverbunds Ostregion (siehe VOR Fahrplanauskunft www.vor.at) abrufbar.

Linie 500, 510 Südbahn Wien Meidling – Wr. Neustadt – Payerbach-Reichenau

- R 2261 Neue Abfahrtszeit mit neuem Haltemuster von Wien Meidling NEU um 19:46 (bisher 19:59) nach Payerbach-Reichenau mit Halten ab 13. Juni 2011 von Montag bis Freitag, jedoch nicht am 24., 31.Dez., in Mödling 19:56 - Baden 20:03 - Leobersdorf 20:10 - Wiener Neustadt Ankunft 20:21/ Abfahrt 20:35 - bis Payerbach-Reichenau 21:05 mit Halten in allen Verkehrsstationen.
- IC 755 bietet weiterhin eine schnelle Verbindung Wien Meidling Abfahrt 20:02 - Wiener Neustadt mit Umsteigemöglichkeit in Wiener Neustadt zum R 2261 in Richtung Payerbach-Reichennau
- R 2359 verkehrt nur noch Wien Meidling Anfahrt 19:34 - Wiener Neustadt und entfällt im Abschnitt Wiener Neustadt Abfahrt 20:17 - Payerbach-Reichenau Ankunft 20:47

Linie 800, 810 Franz-Josefs-Bahn Wien FJB – Tulln – Krems/Gmünd

Zwei neue Morgenzüge verkehren zusätzlich von Montag bis Freitag, wenn Werktag:
- R 2124 Wien Franz-Josefs-Bahnhof 6:10– St. Andrä-Wördern 6:46 mit Halten in allen Stationen
- R 2126 Wien Franz-Josefs-Bahnhof 7:55– Kritzendorf 8:12 mit Halten in allen Stationen

Linie 800, 810, 903 Bahnhofsumbau Absdorf-Hippersdorf

Die Umbauarbeiten für die Erneuerung der Infrastruktur im Bahnhof Absdorf-Hippersdorf laufen bereits seit Jahresbeginn 2011 und werden während des laufenden Betriebes durchgeführt.
Im Zeitraum vom 06. August – 15. August 2011 kommt es zu einer Sperre der Strecken nach Absdorf-Hippersdorf mit einem Schienenersatzverkehr mit Autobussen im Abschnitt Tulln – Absdorf/H. für Reisende von/nach Simungsherberg oder Gmünd und zwischen Tulln – Kirchberg/W. für Reisende von/nach Krems/D.. Detaillierte Informationen darüber werden zeitgerecht vor Ort, via Internet und an die Gemeinden übermittelt.

Linie 820 Kamptalbahn Krems – Hadersdorf - Sigmundsherberg

Ein neuer Zug an Sonn- und Feiertagen vom 12. Juni – 25. September 2011 bietet ein erweitertes Angebot für Wochenendpendler sowie im touristischen Bereich Richtung Wien und Krems:
- R 6238 Sigmundsherberg 20:00 – hält in allen Stationen – Hadersdorf/K. 21:08 / 21:10– Krems/D. 21:21 mit Anschluss in Hadersdorf nach Wien REX 7131 Hadersdorf Abfahrt 21.11 – Wien FJB Ankunft 22.04

Weitere Fahrplananpassungen im Abschnitt Hadersdorf - Horn:
- SEV 16203 Anschlussbus Hadersdorf/K. 7:04 – Gobelsburg Kriegerdenkmal 7:10 - Langenlois Bahnhof 7:13 – Langenlois Volksschule 7:14 – Langenlois Hauptschule 7:16 auf den REX 7100 Wien FJB 5:53 – Absdorf-Hippersdorf 6:53/6:56 – Hadersdorf 7:03 – Krems 7:14 (Zug R 6203 hat aus betrieblichen Gründen leider keinen Anschluss auf REX 7100)
- R 6236 verkehrt 7 Minuten früher zwecks besserer Erreichbarkeit der Schulen in Krems: Horn 6:17 – hält in allen Stationen – Hadersdorf Ankunft 7:11/ Abfahrt 7:12 – Krems 7:19

Weitere Fahrplananpassungen Horn – Sigmundsherberg:
- R 6254 neuer Anschlusszug Sigmundsherberg 7:42 – Horn 7:53 vom REX 2100 Wien FJB 6:22 – Sigmundsherberg 7:39
- R 6255 Horn 8:25 – Sigmundsherberg 8:37 mit Anschluss zu REX 2102 Sigmundsherberg 8:39 – Gmünd 9:39
- R 6261 Verkehrstageanpassung Horn 12:03 – Sigmundsherberg 12:15 mit Anschluss an REX 2111 Sigmundsherberg 12:17 – Wien FJB 12:15
- R 6262 Verkehrstageanpassung mit einer um zwei Minuten späteren Abfahrt Sigmundsherberg 20:15 – Breiteneich 20:24 – Horn 20:26 mit Anschluss vom REX 2118 Wien FJB 18:57 – Sigmundsherberg 20:09
- R 6271 – entfällt an Werktag außer Samstag Horn 19:33 – Sigmundsherberg 19:44

Linie 910 Marchegger Ostbahn Wien Südbahnhof Ostseite – Stadlau – Marchegg – Bratislava

Zusätzliche Halte der Regionalzüge Wien Südbahnhof Ostseite – Raasdorf/Marchegg in der Station Wien Lobau. Folgende Züge ab 12. Juni 2011 zusätzlich in der Station Wien Lobau: 2595, 2594, 2593, 2591, 2588, 2587, 2585, 2584, 2579, 2578, 2575, 2574, 2573, 2560, 2561, 2564 - 2570, 2551, 2549
11.06.2011, 15:49#8
Ich staune und freue mich - vor allem über die zahlreichen neuen Abendverbindungen und die vielen Halte in Wien Lobau. Top! :daumenhoch:
05.03.2012, 19:27#9
Zitat
Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2523672/

27 Millionen Euro für pünktliche Züge

Nach zwei Jahren Verhandlung ist am Montag der so genannte „Verkehrsdienste-Vertrag“ zwischen dem Bund und NÖ unterschrieben worden. Er soll mehr Zugverbindungen, mehr Sauberkeit und Pünktlichkeit bringen. 27 Millionen Euro betragen die Kosten.

Ab dem kommenden Dezemberfahrplan werden in Niederösterreich um 42 Züge mehr als bisher unterwegs sein, das sind zehntausend Sitzplätze. Von den 24,5 Millionen Zugkilometern werden 23 die ÖBB zahlen und knapp eineinhalb das Land, bestätigt Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP): „Bisher trägt das Land Niederösterreich rund 18 Millionen Euro pro Jahr zur Fianzierung des Nahverkehrs in Niederösterreich bei, künftig werden 27 Millionen Euro im Jahr sein. Und zusätzlich sind dann noch drei Millionen Euro für weitere Angebotsverbesserungen vorgesehen.“

Damit seien aber auch Qualitätskriterien wie Pünktlichkeit und Sauberkeit der Züge geregelt, sagt Pröll. Der Verkehrsdienstevertrag ist heute von Landeshauptmann Erwin Pröll, Landesrat Karl Wilfing (ÖVP), Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) und ÖBB-Vorstandsdirektor Christian Kern unterzeichnet worden. Er gilt bis 31. Dezember 2019.

Mehr Pendler, die Bahn fahren als Aufgabe
Noch mehr Bahnfahrer unter den Pendlern seien ein Ziel, sagte Verkehrsministerin Doris Bures (S). Sie erinnerte dabei daran, dass allein nach Wien täglich 180.000 Niederösterreicher unterwegs seien. Mit der Eröffnung des Lainzer Tunnels werde sich die Fahrzeit von bzw. nach St. Pölten auf 25 Minuten verkürzen, so Bures weiter. Ab 2014 werden es auch von der Landeshauptstadt zum Flughafen Wien in Schwechat nur mehr 45 Minuten sein - derzeit sei es noch eine ganze Stunde mehr.

Landesrat Karl Wilfing stellte die Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs in den Vordergrund. Mit Frühjahr 2014 würden daher in Niederösterreich 35 neue Nahverkehrszüge unterwegs sein.


Zitat
Quelle: http://www.noen.at/news/politik/Neuer-Verkehr…rreich;art150,376910

Neuer Verkehrsdienstevertrag für Niederösterreich

Das Land Niederösterreich, der Bund und die ÖBB haben am Montag in St. Pölten einen neuen Verkehrsdienstevertrag unterzeichnet. Landeshauptmann Pröll kündigte diesbezüglich bessere Angebote für die Pendler an.

Der neue Verkehrsdienstevertrag werde u.a. schnellere Pendlerverbindungen auf der neuen und Taktverdichtungen auf der alten Westbahnstrecke bringen, so Pröll. Zum ersten Mal überhaupt sei - "nach Schweizer Muster" - auch die Pünktlichkeit geregelt, die bei 95 Prozent liegen müsse. Andernfalls seien Abzüge vorgesehen. Ebenfalls geregelt seien u.a. Sauberkeit und Schadensfreiheit von Garnituren. Von den 24,5 Millionen Zugkilometern in Niederösterreich seien 23,1 Millionen durch den Bund und 1,4 Millionen durch das Land bestellt worden.

Noch mehr Bahnfahrer unter den Pendlern seien ein Ziel, sagte Verkehrsministerin Bures. Sie erinnerte dabei daran, dass allein nach Wien täglich 180.000 Niederösterreicher unterwegs seien. Mit der Eröffnung des Lainzer Tunnels werde sich die Fahrzeit von bzw. nach St. Pölten auf 25 Minuten verkürzen, so Bures weiter. Ab 2014 werden es auch von der Landeshauptstadt zum Flughafen Wien in Schwechat nur mehr 45 Minuten sein - derzeit sei es noch eine ganze Stunde mehr.

Kern bezeichnete den neuen Vertrag als "Geschäftsabschluss mit einem unserer größten Kunden". Ab Dezember werde es auf der Westbahnstrecke 42 zusätzliche Züge geben.

Landesrat Karl Wilfing stellte die Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs in den Vordergrund. Mit Frühjahr 2014 würden daher in Niederösterreich 35 neue Nahverkehrszüge unterwegs sein.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von umweltretter (05.03.2012, 19:32): Ergänzung
05.03.2012, 21:19#10
tvthek.orf.at/programs/70017-Niederoesterreic…-keine-Stilllegungen

Na viel gibts da auch nicht mehr zum Stilllegen!!! :boese:
17.03.2012, 20:53#11
Zitat
Quelle http://noe.orf.at/news/stories/2524926/

(...)

Nur ÖVP lobte Verkehrsdienstevertrag

Das Hauptthema der Sitzung am Nachmittag war der vergangene Woche unterzeichnete neue Verkehrsdienstevertrag des Landes mit den ÖBB. Der Vertrag wurde von der ÖVP gelobt, während es von SPÖ, FPÖ und Grünen Kritik gab.

Das Land investiert bis 2019 jährlich 27 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr. Die Vereinbarung bringe mehr Angebot und Service, mehr Pünktlichkeit und höheren Komfort, hieß es im Landtag von der ÖVP.

„Ich denke, dass das eine der Hauptkriterien ist, die Frage der Sauberkeit, der WCs, der Sicherheit“, sagte der ÖVP-Abgeordnete Hans Stefan Hintner, der den Vertrag als Meilenstein bezeichnete. Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) wies auf die Sicherheiten durch den Vertrag hin: „Wir haben im Verkehrsdienstevertrag 24,5 Millionen Zugkilometer garantiert. Wir nehmen hier wirklich eine Vorbildfunktion in ganz Österreich ein.“

SPÖ für Ausbau des Schienenverkehrs

Gerhard Razborcan (SPÖ) trat für ein verstärktes Engagement für den Ausbau des Schienenverkehrs ein. Der Verkehrsdienstevertrag sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber „der Vertrag bringt nicht, dass ein Zug oder ein Kilometer mehr fährt. Es ist nur das abgegolten und sichergestellt worden, was es bisher auch schon gegeben hat.“

Zusätzliche Züge und Taktverdichtungen auf der Westbahnstrecke würden den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen, andere wichtige Linien, etwa an der Südbahn, seien jedoch vernachlässigt worden.

FPÖ: ÖVP „Tötengräber des öffentlichen Verkehrs“

Erich Königsberger von der FPÖ warf der ÖVP vor, „Totengräber des öffentlichen Verkehrs“ im Bundesland zu sein. Von 28 durch das Land übernommenen Nebenbahnen seien 26 zugesperrt, viele Bezirkshauptstädte per Zug gar nicht mehr erreichbar. „Der Busverkehr funktioniert nicht, wie er soll. Die Nebenbahnen sind tot. Dort, wo es rührige Initiativen zur Erhaltung der Bahn gibt, lässt man sie hängen“, sagt Königshofer.

Grüne: Vertrag „nicht das Gelbe vom Ei“

Der Verkehrsdienstevertrag sei „nicht das Gelbe vom Ei“, meinte Amrita Enzinger von den Grünen. Das Schienennetz sei „zur Zeit der Monarchie besser ausgebaut“ gewesen. Es werde noch immer zu wenig in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert: „Zwettl 70 Millionen. Maissau 95 Millionen Euro. Der öffentliche Verkehr 27 Millionen. Hier herrscht keine Gleichheit mit den Umfahrungen.“
15.04.2012, 23:30#12
Schade, dass man nicht gleich auch den im Dezember 2010 eingestellten Personenverkehr wieder aufnimmt.

Zitat
Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2529106/
Traisentalbahn fährt wieder

Die Traisentalbahn wird am Sonntag feierlich wieder eröffnet. Die ÖBB wollten die regionale Anschlussbahn zwischen Freiland und St. Aegyd auflassen, nun haben zehn Gemeinden eine GmbH gegründet, damit der Güterbetrieb weiterbetrieben wird.

Die zehn von der Einstellung der Bahn betroffenen Gemeinden haben sich zur Traisen-Gölsental GmbH zusammengetan und den 17 Kilometer langen Schienenabschnitt gekauft. Seit Anfang Anfang April stellen sie ihn als Betreiber der ÖBB Rail Cargo zur Verfügung.
4,5 Millionen Euro zur Instandhaltung

Obwohl die Nebenbahn durch das Traisental das höchste Frachtaufkommen hat, hätte sich für den Staatsbetrieb die Sanierung nicht gelohnt. 4,5 Millionen Euro müssen in den kommenden Jahren zur Instandhaltung investiert werden.

Da springt zu einem großen Teil das Land NÖ ein aber auch der Klima-und Energiefonds des Bundes zahlt dazu. Denn durch den Erhalt der Bahnstrecke werden der Region eine Million Lkw-Kilometer pro Jahr erspart, mit einer entsprechenden CO2-Belastung. Auch 500 Arbeitsplätze wären durch den Verlust der Güterstrecke in Gefahr gewesen.
16.04.2012, 09:26#13
Danke für die gute Nachricht! Habe von der Kindheit an bis in die 1970er Jahre meine Sommer in Hohenberg verbracht und die Bahn ist mir echt ans Herz gewachsen. Wie die ÖBB solche Dinge handhaben magst du aus der Vergangenheit sehen: Da wurde der Abschnitt St. Ägyd - Kernhof aus "Ersparnisgründen" eingestellt (1 lächerliche Stationslänge und nicht ohne vorher auf diesem Abschnitt schnell noch eine neue Brücke über die Bundesstraße zu bauen). Die Wahrheit war, dass in Kernhof große Holzmengen verladen wurden und das musste man ja abwürgen um die Strecke unrentabel zu machen! :daumenrunter:
16.04.2012, 11:56#14
Ergänzung:
Die "regionale Anschlussbahn" war bislang eine öffentliche Eisenbahn, numehr ist sie ab Freiland tatsächlich eine Anschlussbahn, somit nicht-öffentlich.
24.05.2012, 18:22#15
Zitat
Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2534162/

Eisenbahnkreuzungen sollen entschärft werden

Der Unfall auf einer Eisenbahnkreuzung bei Grimmenstein war einer von mehreren, die in den vergangenen Wochen passiert sind. Heute soll ein weiteres Maßnahmenpaket präsentiert werden, um Eisenbahnkreuzungen sicherer zu machen.

In den vergangenen zwei Wochen sind bei Unfällen auf Eisenbahnkreuzungen in NÖ zwei Menschen gestorben. Zu verhindern werden solche Unfälle wohl nie gänzlich sein, denn beide Bahnübergänge waren mit Lichtsignalen abgesichert. Aber das letzte Maßnahmenpaket vom Jahr 2007 hat laut Kuratorium für Verkehrssicherheit doch zur Folge gehabt, dass es seitdem weniger Unfälle mit Zügen gibt.

Eisenbahnkreuzungen, die entschärft werden sollen:

Ganz bei Schwarzenau (Linie: Schwarzenau-Zwettl)
Weinzierl (Linie: Wieselberg-Gresten)
Kröllendorf (Linie: Amstetten-Selzthal)
Wang (Linie: Wieselburg-Gresten)
Wieselburg (Linie: Pöchlarn-Kienberg)
Petzenkirchen (Linie: Pöchlarn-Kienberg)
Teesdorf (Linie: Wien Zvbf Ausfahrtsgruppe - Felixdorf)
Bad Erlach (Linie: Wr. Neustadt-Friedberg)
Traiskirchen (Linie: Wien Zvbf Ausfahrtsgruppe-Felixdorf)
Petronell (Linie: Wien Rennweg-Wolfsthal)
Blockfließ (Linie: Obersdorf-Groß Schweinbarth)
Raggendorf (Linie: Gänserndorf-Bad Pirawarth)
Matzen (Gänserndorf-Bad Pirawarth)

Neues Sicherungspaket präsentiert

Von 2007 bis 2010 sind 376 Eisenbahnkreuzungen mit neuen Bodenmarkierungen ausgestattet worden. Die 17 nach Unfallzahlen gefährlichsten Kreuzungen sind zusätzlich mit Schranken- oder Lichtzeichen gesichert worden. Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP)und Verkehrministerin Doris Bures (SPÖ) haben heute nicht zuletzt wegen der jüngsten Unfälle ein weiteres Maßnahmenpaket vorgestellt: 13 gefährliche Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich sollen sicherer gemacht werden.

Weniger Unfälle seit 2007

Durch die bisher entschärften Eisenbahnkreuzungen sei von 2007 bis 2010 die Zahl der Unfälle um 60 Prozent, die Zahl der Verletzten um 76 und jene der tödlich Verunglückten um 88 Prozent gesunken, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll: „Das ist schon ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass wir offensichtlich mit diesen Sicherheitsmaßnahmen einen ordentlichen Fortschritt in Richtung mehr Sicherheit an den Eisenbahnkreuzungen erreichen.“

Dennoch sollten sich Verkehrsteilnehmer nicht nur auf technische Einrichtungen verlassen, sondern bei Kreuzungen immer besondere Vorsicht an den Tag legen, so Pröll.

35 Millionen für Sicherung von Eisenbahnkreuzungen

Gerade bei Eisenbahkreuzungen herrsche ein extrem hohes Gefahrenpotenzial, sagte Verkehrsministerin Doris Bures. Seit 2008 seien die 100 gefährlichsten Eisenbahnkreuzungen in Österreich entschärft worden.

„Wir investieren da gemeinsam sehr viel Geld - österreichweit. Es sind allein 35 Millionen Euro, die jährlich in die Sicherung von Eisenbahnkreuzungen fließen“, so Bures.

Im heurigen und im kommenden Jahr werden um 1,8 Millionen Euro 13 Eisenbahnkreuzungen sicherer gemacht - die größten Projekte sind in Matzen, Petzenkirchen, Teesdorf und Traiskirchen.
25.05.2012, 19:37#16
Blockfließ (Linie: Obersdorf-Groß Schweinbarth)
Wohl zuviel vom Streckenblock gelesen in Bockfließ?
26.05.2012, 02:58#17
Schönreden seitens der ÖBB ist ja weitläufig bekannt. Aber bitte GEHTS NOCH ?!
Neu wird für Pendler ab Hausleiten in der Morgenspitze seit Frühjahr 2010 eine zusätzliche S-Bahn angeboten
26.05.2012, 12:07#18
Schönreden seitens der ÖBB ist ja weitläufig bekannt. Aber bitte GEHTS NOCH ?!
Neu wird für Pendler ab Hausleiten in der Morgenspitze seit Frühjahr 2010 eine zusätzliche S-Bahn angeboten

Du hast jetzt aber schon gesehen, von wann der von dir gezeigte Beitrag ist? ?(
26.05.2012, 12:38#19
Ja. Vom Juli. Frühjahr ist das nimma.
26.05.2012, 17:58#20
Ich habe meinen Führerschein 1966 erworben und fahre seit damals (großteils berufsbedingt) Auto. Einige der Bahnübergänge sind mir wohl bekannt. Es ist mir ein Rätsel, wie man bei entsprechender Aufmerksamkeit mit einem Zug kollidieren kann. Es ist aber Mode geworden in den Massenmedien die ÖBB und die Bahnübergänge als Schuldigen hinzustellen, nur weil offenbar immer mehr Autofahrer es an der nötigen Konzentration fehlen lassen oder sich für unverwundbar halten. Und die ÖBB lassen sich unter dem Druck der Straßenpolitik breit schlagen. Dazu noch ein völlig skurriles Beispiel aus meiner unmittelbaren Umgebung: In Mistelbach kreuzt die Ebendorfer Straße die Landesbahn Hohenau - Mistelbach. Die Kreuzung ist mit Stop-Tafeln und Bodenmarkierungen gesichert. Auf "politischen Wunsch" sollte jetzt dort ein vom Zugbegleiter zu betätigender, versperrbarer Handschranken installiert werden (Situation: Etwa 2 bis 3 Lastzüge pro Woche, genau gecheckt habe ich das nicht). Begründung: Endlich verschwinden die lästigen Stop-Schilder (Quelle: Bezirksblätter Mistelbach). Abgesehen von jenen "Lenkradmeistern" die die Stop-Tafel ignorieren (etwa 1 von 10 KFZ) gibt es jetzt folgende Fasschingssituation: In Fahrtrichtung nach Ebendorf ist dieser Schranken seit Wochen montiert und ragt noch eingepackt mit Schutzumschlag gegen Himmel. Sein "Bruder" auf der Ebendorfer Seite fehlt nach wie vor. Ich habe den Verdacht, dass das mit dem Einstellungswunsch der ÖBB für diese Bahnlinie zu tun hat. "Eine Hälfte haben wir leider schon aufgestellt, die andere Hälfte rentiert sich nimmer". Ich dachte immer, der Fasching beginnt am 11.11. um 11 Uhr 11. In Mistelbach beginnt er offensichtlich früher. :D