ÖBB ticketsystem einfacher
118 Beiträge · Seite 5 von 6
23.01.2011, 17:47#81
Hmm, ich bin gespannt wie das weitergeht 
wenn sicher der VOR auch darüber beschwert, werden die ÖBB nochmal darüber verhandeln schätze ich

wenn sicher der VOR auch darüber beschwert, werden die ÖBB nochmal darüber verhandeln schätze ich
23.01.2011, 18:10#82
Ja dann sollen die "ab Stadtgrenze"-Schaltflächen doch verschwinden! Gebe ich den betroffenen Bahnhof eben manuell ein. Wenn die ÖBB den Fahrgast verarschen wollen, dann verarscht der Fahrgast eben zurück. 

23.01.2011, 18:29#83
ZitatOriginal von penner16
Ja dann sollen die "ab Stadtgrenze"-Schaltflächen doch verschwinden! Gebe ich den betroffenen Bahnhof eben manuell ein.
Das dauert dann halt nur ein bißl länger und sorgt für Zuwächse in den Warteschlangen, die eventuell durch die Aufstellung zusätzlicher Automaten kompensiert werden. Somit wandert das mutmaßlich gescheffelte "Körberlgeld" vom Verkehrsunternehmen zum Automatenhersteller... *fg*
Beste Grüße
VT
23.01.2011, 19:42#84
ZitatOriginal von penner16
Ja dann sollen die "ab Stadtgrenze"-Schaltflächen doch verschwinden! Gebe ich den betroffenen Bahnhof eben manuell ein. Wenn die ÖBB den Fahrgast verarschen wollen, dann verarscht der Fahrgast eben zurück.
Die ÖBB unterstützen das ja sogar und haben jetzt auf allen Automaten Listen mit den Zonengrenzen angebracht! Allerdings eben nur aufgeklebt, d.h. man kann davon ausgehen, dass sie mit der "Ticketreform" im Sommer wieder verschwinden...

(Übrigens natürlich wieder mit Fehlern: Kledering und Gerasdorf haben den falschen Zusatz "bei Wien" und Kahlenberger Dorf heißt eigentlich Kahlenbergerdorf.)
23.01.2011, 19:53#85
ZitatOriginal von umweltretter
ZitatOriginal von penner16
Ja dann sollen die "ab Stadtgrenze"-Schaltflächen doch verschwinden! Gebe ich den betroffenen Bahnhof eben manuell ein. Wenn die ÖBB den Fahrgast verarschen wollen, dann verarscht der Fahrgast eben zurück.
Die ÖBB unterstützen das ja sogar und haben jetzt auf allen Automaten Listen mit den Zonengrenzen angebracht! Allerdings eben nur aufgeklebt, d.h. man kann davon ausgehen, dass sie mit der "Ticketreform" im Sommer wieder verschwinden...
(Übrigens natürlich wieder mit Fehlern: Kledering und Gerasdorf haben den falschen Zusatz "bei Wien" und Kahlenberger Dorf heißt eigentlich Kahlenbergerdorf.)
Abgesehen davon gibt es die Station Wien Kahlenbergerdorf schon länger nicht mehr. Müsste nicht Wien Nußdorf stehen???

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Ildi (23.01.2011, 19:54)
23.01.2011, 19:55#86
Ist so irgendwie eine Kuriosität.
Die Hst. Kahlenbergerdorf gibts zwar wirklich nicht mehr, ist aber dennoch die Zonengrenze. Das stimmt schon so.
Die Hst. Kahlenbergerdorf gibts zwar wirklich nicht mehr, ist aber dennoch die Zonengrenze. Das stimmt schon so.
23.01.2011, 19:55#87
ZitatOriginal von Ildi
ZitatOriginal von umweltretter
ZitatOriginal von penner16
Ja dann sollen die "ab Stadtgrenze"-Schaltflächen doch verschwinden! Gebe ich den betroffenen Bahnhof eben manuell ein. Wenn die ÖBB den Fahrgast verarschen wollen, dann verarscht der Fahrgast eben zurück.
Die ÖBB unterstützen das ja sogar und haben jetzt auf allen Automaten Listen mit den Zonengrenzen angebracht! Allerdings eben nur aufgeklebt, d.h. man kann davon ausgehen, dass sie mit der "Ticketreform" im Sommer wieder verschwinden...
(Übrigens natürlich wieder mit Fehlern: Kledering und Gerasdorf haben den falschen Zusatz "bei Wien" und Kahlenberger Dorf heißt eigentlich Kahlenbergerdorf.)
Abgesehen davon gibt es die Station Wien Kahlenbergerdorf schon länger nicht mehr. Müsste nicht Wien Nußdorf stehen???
Aktuellen Gleisplan 25.01.2011, 18:40#88
ZitatOriginal von umweltretter
Die ÖBB unterstützen das ja sogar und haben jetzt auf allen Automaten Listen mit den Zonengrenzen angebracht! Allerdings eben nur aufgeklebt, d.h. man kann davon ausgehen, dass sie mit der "Ticketreform" im Sommer wieder verschwinden...
Leider ist auch so dass sich manche Scherzbolde gerne was erlöauben und solche Infozettel abreißen - und dann weiß man wieder nicht Beschied. ÖBB wollen informieren nur dass wird auch erschwert.
25.01.2011, 19:54#89
ZitatOriginal von Millie
ÖBB wollen informieren nur dass wird auch erschwert.
Wenn die ÖBB kundenfreundlich agieren wollen, gibt es nur eine Möglichkeit:
Schaltfläche wiederherstellen -> Problem gelöst.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (25.01.2011, 19:55)
25.01.2011, 20:12#90
ZitatOriginal von umweltretter
Schaltfläche wiederherstellen -> Problem gelöst.
Wann wurde in unserem Land jemals eine derartig geradlinige, einfache Lösung gefunden und durchgesetzt? Da könnte ja sich niemand darüber aufregen und die Presse hätte auch nix zu schreiben ("Alles ist toll"-Meldungen verkaufen sich grausamerweise nicht). Außerdem hat niemand den Mumm etwas rückgängig zu machen - das würde ja sie doppelt als Trotteln hinstellen, ist wohl die einhellige Meinung. Da druckt man lieber irgendwelche Zetteln, schweißt die ein und kleistert sie auf diese Metallkästen, als einfach per Fern-Update wieder alles gut zumachen. Außerdem kann man so noch ein bisschen Geld aus dem Fenster haun.
Weiters:
"It's not a bug - it's a feature!"
Und:
"Des geht so net... - Und wieso? - Na, so hoit."

PS: Es wäre schön, wenn zumindest im Threadtitel ein einigermaßen richtiges Deutsch zu finden wäre...

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von ULF (25.01.2011, 20:16)
30.01.2011, 13:50#91
ZitatOriginal von http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_201101…am-1-februar-zurueck
Stadtgrenze-Button kehrt am 1. Februar zurück
Auch Ticketgültigkeit wieder ein Monat
2011-01-30/10:00
Die ÖBB haben die im Zuge des Winterfahrplanwechsels eingeführten Änderungen geprüft. Das Ergebnis: Die ÖBB reagieren auf vielfachen Kundenwunsch und führen ab 1. Februar den "ab Stadtgrenze"-Button wieder ein. Auch die einmonatige Gültigkeitsdauer der Retourtickets im Fernverkehr über 100 Kilometer gilt wieder, ohne ein Rückreisedatum angeben zu müssen. Generell ist festzuhalten, dass die ÖBB derzeit die Gültigkeitsdauer als auch die Systematik des Ticketverkaufs auf leichtere Verständlichkeit und Kundenfreundlichkeit prüfen. Bis zum Sommer 2011 soll es eine Gesamtüberarbeitung geben.
Die ÖBB halten fest, dass das Kundenservice weiter verbessert werden muss und alles daran gesetzt wird, dieses Ziel zu erreichen. Es hat sich gezeigt, dass es den Kunden schwer zumutbar ist, die Stadtgrenze - wie z.B. Purkersdorf-Sanatorium - extra einzutippen. Der Stadtgrenze-Button wird in der Nacht auf 1. Februar 2011 wieder auf die Automaten hochgeladen und ist sofort ab 1. Februar gültig. Die Wiedereinführung der einmonatigen Ticketgültigkeit dauert aus technischen Gründen länger, wird aber bis spätesten Ende Februar umgesetzt sein. Bis dahin gilt die Kulanzregelung bei der Ticketkontrolle.
Aktuell erarbeitet bei den ÖBB eine Projektgruppe die Vereinfachung und Optimierung des Angebots für Bahnkunden. Die Entscheidung für den "Reset" der bei Fahrplanumstellung eingeführten Maßnahmen ist das erste Ergebnis der Experten
Viel Lärm um nichts...

07.02.2011, 17:49#92
na bitte, geht ja.
Wenigstens sind die ÖBB da auf die Kunden zugegangen, wenns zu Kritik kommt reagieren sie schon und ziehen nicht stur ihr Programm durch. Hat beim Sommerticket ja auch (teilweise) funktioniert
Wenigstens sind die ÖBB da auf die Kunden zugegangen, wenns zu Kritik kommt reagieren sie schon und ziehen nicht stur ihr Programm durch. Hat beim Sommerticket ja auch (teilweise) funktioniert

02.12.2013, 12:25#93
*Thread entstaub*
Beste Grüße
VT
ÖBB lichten Tarifdschungel weiter, Neuerungen ab 1.1.2014
Basisangebote (PDF)
Wien (OTS) -Die ÖBB setzen Ihre Maßnahmen zur Vereinfachung der Tariflandschaft fort, die neuen Tarife gelten ab 1. Jänner 2014. Mit der bisher größten Vereinfachungswelle bei der Tariflandschaft sowie dem VORTEILSCARD-Angebot wird Bahnfahren für Kunden noch einfacher und übersichtlicher.
- Tarife & VORTEILSCARD-Angebot vereinfacht
- Anpassung des ÖBB-Haustarifs unter der Inflation um durchschnittlich 2 Prozent
- Pendler und Fahrgäste mit Verbundfahrscheinen von Preisanpassungen nicht betroffen
Obwohl die Inflation seit der letzten Preiserhöhung 3,2 Prozent* beträgt, passen die ÖBB den Haustarif um durchschnittlich nur 2 Prozent und somit unter der Inflationsrate an. Mehr als 80 Prozent der Kunden sind von den Erhöhungen nicht betroffen, für fast ein Viertel der Fahrgäste mit ÖBB-Fahrkarten kommt es sogar zu Preissenkungen von bis zu 19 Prozent oder gleich bleibenden Preisen. Große Preissprünge für Einzelverbindungen gehören mit der Neugestaltung der Tariflandschaft der Vergangenheit an - sie werden fair und gleichmäßig verteilt. Die Zahl der Tarife wird nach der ersten Vereinfachung im Juli 2012 nochmals von derzeit 61 auf 31 Tarife halbiert - vor allem durch die Vereinheitlichung von Nutzungsbestimmungen sowie die Vereinfachung des VORTEILSCARD-Angebots.
- Weitere Reduktion von 61 auf 31 Tarife
- Faire Tarifgestaltung: Abschaffung großer Preissprünge
- Vereinheitlichung: 5 Basisangebote mit jeweils einheitlichen Nutzungsbestimmungen
- VORTEILSCARD wird digital: Online-Bestellung und Karte am Smartphone
Vielfahrer- und Sparangebote bleiben erhalten
Der Preis der günstigen ÖSTERREICHCARD (ÖBB-Jahresnetzkarte) bleibt unverändert. Ebenso bleiben die bewährten Vorteile der VORTEILSCARD mit bis zu 50 Prozent Ermäßigung auf ÖBB-Standard-Einzelfahrkarten sowie 25 Prozent RAILPLUS-Rabatt bei Bahnreisen ins Ausland bestehen. Die günstige SparSchiene mit Tickets ab EUR 9,-- (in der 2. Klasse) bleibt ebenso unverändert im Angebot. Künftig können pro SparSchiene-Ticket einheitlich zwei Kinder (bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres) gratis mitgenommen werden. Der Preis für das "Einfach-Raus-Ticket", die Tagesnetzkarte für 2 bis 5 Personen im ÖBB-Nahverkehr, wird moderat von EUR 32,-- auf EUR 35,-- angepasst und der des "Einfach-Raus-Radtickets" von EUR 39,-- auf EUR 44,--.
Tarif-Beispiele:
Beispiele für günstigere PreiseGleichbleibende oder höhere Preise
VORTEILSCARD-Angebot wird modernisiert
Die ÖBB stellen das VORTEILSCARD-Angebot auf neue Beine. Künftig können VORTEILSCARDs online bestellt, erneuert und bezahlt werden. Zur Bestellung der VORTEILSCARD wird kein Foto mehr benötigt. Die VORTEILSCARD gilt daher nur in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis mit Altersangabe (z.B. Führerschein, Personalausweis, Schülerausweis). Wer die ÖBB-Ticket App als registrierter meineÖBB-Kunde nutzt, hat die VORTEILSCARD künftig auch digital in der App und kann diese bei Reisen mit den ÖBB innerhalb Österreichs am Smartphone dem Zugbegleiter vorweisen.
Weniger Karten - mehr Übersicht
Das VORTEILSCARD-Angebot wird deutlich übersichtlicher. Statt bisher 8 verschiedener Karten mit vielen Variationen gibt es künftig 4 VORTEILSCARD-Varianten im freien Verkauf: Classic, Jugend, Senior und Family. Für Rekruten und Zivildiener werden weiterhin kostenlose VORTEILSCARD Heer/Zivil über das Bundesheer bzw. die Zivildienstorganisation bereitgestellt. Die bisherige VORTEILSCARD Familie wird durch eine neue, flexible VORTEILSCARD Family abgelöst. Menschen mit Behinderung erhalten ab 1. Jänner 2014 auch ohne VORTEILSCARD 50 Prozent Ermäßigung auf ÖBB Standard-Einzelfahrkarten - damit entfallen die VORTEILSCARD Blind, Spezial und Schwerkriegsbeschädigt. Einzige Voraussetzung: Ein österreichischer Behindertenpass oder ein österreichischer Schwerkriegsbeschädigtenausweis gemäß Bundesbehindertengesetz mit dem Eintrag des Grads der Behinderung von mindestens 70 Prozent oder mit dem Vermerk "kann die Fahrpreisermäßigung nach Bundesbehindertengesetz in Anspruch nehmen". Alle im Umlauf befindlichen VORTEILSCARDs können bis zum Ende ihrer Gültigkeit wie gewohnt genutzt werden.
VORTEILSCARD: leichte Preisänderungen
Nach zehn Jahren kommt es erstmals zu Preisanpassungen bei der ÖBB VORTEILSCARD. Die VORTEILSCARD Jugend wird um EUR 0,90 billiger, die VORTEILSCARD Classic ebenso. Der Preis der VORTEILSCARD Senior steigt um EUR 2,10 auf EUR 29,--. Männer können seit 1. Jänner 2012 die VORTEILSCARD Senior bereits fünf Jahre früher beziehen. Wie angekündigt, wird die Altersgrenze zum Bezug von Seniorenleistungen in Gleichklang mit allen Verkehrsverbünden alle zwei Jahre um ein Jahr angehoben. Ab 1. Jänner 2014 ist die VORTEILSCARD Senior daher ab dem 61. Geburtstag erhältlich. Die beliebte jährliche Seniorenaktion bleibt wie gewohnt unverändert bestehen. Mindestrentner erhalten die VORTEILSCARD Senior weiterhin kostenlos.
Die neuen VORTEILSCARD-Preise:
** für Mindestrentner kostenlos
Neue VORTEILSCARD Family: flexibler mit Kindern reisen
Die VORTEILSCARD Familie wird durch eine neue, flexible Familienkarte abgelöst. Mit der neuen VORTEILSCARD Family um Euro 19 kann ein Erwachsener mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf ÖBB-Standard-Einzelfahrkarten maximal zwei Kinder (zwischen 6 und 14 Jahren) gratis mitnehmen. Die VORTEILSCARD Family gilt nur, wenn die Kartenbesitzerin oder der Kartenbesitzer mit mindestens einem Kind gemeinsam reist und die mitreisenden Kinder auf der Fahrkarte eingetragen sind. Kleinkinder unter 6 Jahren reisen weiterhin gratis mit. Zu den mitgenommenen Kindern muss mit der neuen Family-Karte kein Verwandtschaftsverhältnis mehr nachgewiesen werden. Damit passen die ÖBB ihr Produkt an die Lebensrealität vieler Familien an. Patchwork-Familien oder ältere Geschwister bzw. Großeltern, die gemeinsam mit Kindern im Zug unterwegs sind, profitieren. InhaberInnen einer VORTEILSCARD Familie können diese selbstverständlich bis zum Ende ihrer Gültigkeit wie gewohnt nutzen und danach auf die neue VORTEILSCARD Family umsteigen.
EU-Vorgaben bringen Änderungen: Einstellung der VC-Zahlungsfunktion
Ab 1. Februar 2014 gilt ein einheitlicher Zahlungsverkehrsraum in der Europäischen Union (SEPA). Durch die SEPA-Bestimmungen steigen die Informationspflichten zu Bankeinzügen stark. Bei jedem Bankeinzug müssen Kunden in Zukunft schriftlich verständigt werden. Da dies für die derzeit gratis verfügbare Zahlungsfunktion der VORTEILS- und ÖSTERREICHCARD enorm hohe Zusatzkosten verursachen würde, stellen die ÖBB die Zahlungsfunktion im Auftrag und im Namen der card complete Service Bank AG zum 15. Jänner 2014 ein. Das mit der Zahlungsfunktion eng verknüpfte Club & Bonusprogramm läuft ebenfalls an diesem Tag aus. VORTEILSCARDs mit Zahlungsfunktion behalten natürlich weiterhin ihre Gültigkeit als Rabattkarte. Die betroffenen Kunden wurden bereits am 15. November per Brief über diese Änderungen informiert.
Einheitliche Nutzungsbestimmungen
Um Bahnfahren noch einfacher zu machen, haben die ÖBB für ihre Kunden 5 Basisangebote definiert, die jeweils mit einheitlichen Nutzungsbestimmungen versehen sind. Damit bieten die ÖBB ihren Fahrgästen mehr Übersicht und erleichtern die Wahl der richtigen Fahrkarte. Standard-Einzelfahrkarten sind künftig unabhängig von der Länge der Fahrtstrecke oder dem Vertriebskanal zwei Tage gültig. Daher muss bei gleichzeitiger Buchung einer Rückfahrt künftig ein Reisedatum für die Rückfahrt angegeben werden. Durch die einheitliche Gültigkeitsdauer ab 1. Jänner 2014 wird diese auf kurzen Strecken verlängert und auf langen Strecken verkürzt. Dies wird durch großzügige Erstattungsmöglichkeiten kompensiert: Vor dem ersten Gültigkeitstag können Standard-Tickets (Sonderbestimmungen für Online-/Mobile-Tickets) kostenlos erstattet werden. Die bisherige Gebühr von EUR 3,-- entfällt.
Unsere 5 Basisangebotefinden Sie im angehängten PDF.
- Standard-Tickets
- Komfort-Tickets
- SparSchiene-Tickets
- Einfach-Raus-Tickets
- ÖSTERREICHCARD
Online-Tickets stornierbar
Vor dem ersten Geltungstag können die meisten Online-Standard-Tickets kostenlos storniert und umgebucht werden, wenn diese noch nicht bezogen wurden (Generierung als PDF, Ausdruck am Fahrkartenautomaten, Bezug in der Ticket-App, etc.). Für die Nutzung der Stornomöglichkeit müssen die Online-Tickets mit Kreditkarte bezahlt werden. Nicht stornierbar sind Online-Tickets, die per paybox oder Bankeinzug bezahlt wurden.
Neue Regelung für Fahrrad- und Hundemitnahme
Wer künftig sein Fahrrad im Zug innerhalb Österreichs mitnehmen will, muss nicht mehr aus 5 unterschiedlichen Tickets wählen - künftig gibt es einen einheitlichen Tarif für Nah- und Fernverkehr. Fahrradtickets sind als Einzelfahrkarte sowie als Wochen- oder Monatskarte erhältlich. Wichtig: Im Fernverkehr ist eine Reservierung für das Fahrrad um EUR 3,-- automatisch inkludiert. Im Nahverkehr bleibt das Einfach-Raus-Radticket, die günstige Tagesnetzkarte für 2 bis 5 Personen mit inkludierter Fahrradbeförderung, bestehen. Auch bei den Hundetickets wird künftig nur mehr zwischen Einzelfahrkarten sowie Wochen- und Monatskarten unterschieden. Hunde und Fahrräder kosten 10 Prozent des Fahrpreises 2. Klasse.
Der Preis von Fahrrad- und Hundekarten wird nicht mehr pauschal, sondern entfernungsabhängig berechnet. Dadurch sinken die Preise auf Kurz- und Mittelstrecken oder bleiben gleich. Auf Langstrecken muss entsprechend der Entfernung mehr bezahlt werden. Das fördert die Intermodalität im urbanen Raum und sorgt für mehr Tarifgerechtigkeit.
Schwarzfahren wird teurer
Fahrgäste, die ohne gültiges Ticket unterwegs sind, zahlen künftig EUR 70,--, wenn Sie die Fahrgeldnachforderung sofort im Zug begleichen, und EUR 100,-- bei nachträglicher Zahlung.
Inkrafttreten der neuen Tarife
In Abstimmung mit den Nachbarbahnen werden mit dem europaweiten Fahrplanwechsel am 15. Dezember Preisanpassungen für internationale Bahnreisen vorgenommen. Die ÖBB haben sich entschlossen, den ÖBB-Haustarif für Inlandsreisen sowie das VORTEILSCARD-Angebot erst nach dem Weihnachtsreiseverkehr am 1. Jänner 2014 anzupassen. Bis dahin gelten die aktuellen Inlands-Tarife. VORTEILSCARDs und ÖSTERREICHCARDs behalten ihre Gültigkeit bis zum aufgedruckten Ablaufdatum. Alle Infos sind auf oebb.at abrufbar. [...]
* Quelle: Statistik Austria (7-12/2012); Österr. Nationalbank (Prognose 2013)
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
02.12.2013, 13:08#94
Manche Vollpreisangaben sind allerdings für den Hugo, da die Verkehrsverbünde nicht berücksichtigt werden.
St. Pölten Hbf - Krems/Donau: EUR 6,90 --> EUR 5,70 (neu)
Wien Praterstern - Flughafen Wien: EUR 5,70 --> EUR 4,10 (derzeit)
Feldbach - Graz Hbf: EUR 11,80 --> EUR 9,60 (derzeit)
St. Pölten Hbf - Krems/Donau: EUR 6,90 --> EUR 5,70 (neu)
Wien Praterstern - Flughafen Wien: EUR 5,70 --> EUR 4,10 (derzeit)
Feldbach - Graz Hbf: EUR 11,80 --> EUR 9,60 (derzeit)
05.12.2013, 21:19#95
Naja, wenn man dann nachfragt wird man wohl zur Antwort bekommen, dass das Online und Handyticket sehr wohl zum ÖBB-Tarif kaufen kann. Dieses Geld geht auch im Gegensatz zu den Verbundtickets 1:1 an die ÖBB.
Manche Vollpreisangaben sind allerdings für den Hugo, da die Verkehrsverbünde nicht berücksichtigt werden.
St. Pölten Hbf - Krems/Donau: EUR 6,90 --> EUR 5,70 (neu)
Wien Praterstern - Flughafen Wien: EUR 5,70 --> EUR 4,10 (derzeit)
Feldbach - Graz Hbf: EUR 11,80 --> EUR 9,60 (derzeit)

14.12.2013, 13:23#96
Radfahrer, die "Drahtesel im Reisezug" spielen möchten, dürften vom neuen Tarifsystem auch eher wenig haben (sofern sich die Mitnahme überhaupt kapazitätsmäßig ausgeht):
Beste Grüße
VT
EDIT: Tipp-Ex
Fahrradmitnahme im Zug wird teurer
Die Tickets für Zugfahrten werden im Schnitt zwei Prozent teurer. Noch mehr kostet die Mitnahme eines Fahrrades, wenn man weitere Strecken fährt oder mehrere Züge am Tag benutzt. Die ARGE Radlobby kritisiert, dass man Räder in den Railjets gar nicht mitnehmen kann.
Derzeit kostet die Tageskarte für ein Fahrrad fünf Euro bzw. 2,50 Euro für Vorteilscard-Kunden. Damit können alle Züge einen Tag lang benützt werden. Nun muss der Kunde aber für die zurückgelegte Strecke zahlen, das Fahrradticket kostet zehn Prozent vom Vollpreis. Man muss pro Fahrt aber mindestens zwei Euro für das Rad zahlen.
Verdoppelung der Radgebühr
Wer beispielsweise eine Zug-Rad-Tour macht, von Klagenfurt nach Villach mit dem Zug fährt, dann mit dem Rad ins Drautal fährt und von dort mit dem Zug zurück nach Klagenfurt fährt, zahlt mindestens sechs Euro für die Fahrradmitnahme. Für die Vorteilscardkunden bedeutet das eine Verdoppelung, kritisierte Heidi Schmitt von der Arbeitsgemeinschaft Radlobby: „Wenn ich auch nur ein kleines Stück fahre, zahle ich jedes mal zwei Euro. Gerade für Ausflügler in der näheren Umgebung ist das ein Problem.“ Es komme laut Schmitt häufig vor, dass man ein Stück mit dem Zug fahre, dann eine kleine Tour mache und entweder zurück oder an einen weiteren Ort fahre.
ÖBB Sprecher Christoph Posch verteidigte die höheren Preise für die Mitnahme des Fahrrades im Zug: „Wenn jemand eine Leistung in Anspruch nimmt und eine längere Strecke fährt, muss jedem klar sein, dass das auch mehr kostet. Die Tageskarten selbst waren ein sehr sehr günstiges Angebot. Für Vielfahrer oder Radgruppen gibt es nach wie vor das beliebte ‚Einfach raus‘-Radticket.“ Gruppen von zwei bis fünf können damit sehr günstig fahren.
Railjet soll fahradfit werden
Schmitt kritisierte außerdem, dass die Mitnahme von Fahrrädern in den neuen Railjet-Fernverkehrszügen zwischen Villach und Wien gar nicht möglich ist. Und das, obwohl Fahrradfahrer auch eine gute Gästeschichte im Tourismus seien betonte Schmitt. Dazu sagte Posch, man plane, den Railjet auch fahradfit zu machen. Ein Konzept sei in Ausarbeitung. Für den bei Fahrradfahrern sehr beliebten Micotra-Nahverkehrszug von Villach nach Udine gelten die höheren Preise für die Fahrradmitnahme nicht.
Beste Grüße
VT
EDIT: Tipp-Ex
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von VT 5081 (14.12.2013, 13:26)
14.12.2013, 19:26#97
Wer seine Anfang 2014 ablaufende VORTEILScard schon jetzt verlängert, zahlt drauf:
Beste Grüße
VT
Verwirrung um ÖBB-Vorteilskarten
Kunden der ÖBB haben ein Schreiben erhalten, in dem Vorteilskarten mit den alten, höheren Preisen angeboten werden. Die ÖBB versprachen jedoch, die Karten zu verbilligen. Wer den höheren Preis zahlt, bekommt Gutscheine, sagt die Bahn
Da haben sich 90 Cent zu viel eingeschlichen, denken sich viele ÖBB-Kunden, die eine sogenannte „Vorteilscard“ besitzen. Mit dieser Karte bekommen Bahnfahrer ein Jahr lang bis zu 50 Prozent Ermäßigung auf die Fahrpreise. Die ÖBB haben jedoch erst vor kurzem angekündigt, die Preise für die Vorteilskarten genau um diese 90 Cent zu senken. Die klassische Vorteilskarte kostet dann genau 99 Euro, für Senioren gibt es Ermäßigungen.
90 Cent zu viel
In diesen Tagen werden aber Schreiben mit der Post verschickt, in denen um eine Verlängerung zum alten Preis geworben wird - für alle Kunden, deren Karten bald ablaufen. Wie viele der eine Million Vorteilskarten-Besitzer in ganz Österreich dies betrifft, können die ÖBB nicht sagen, ein „Körberlgeld“ dürfte jedoch herausschauen. Noch ist es nämlich nicht möglich seine Karte zum neuen Preis zu kaufen, heißt es von den ÖBB. Erst mit 1. Jänner sind die neuen Preise im ÖBB-System eingearbeitet, davor müssen die alten bezahlt werden.
Gutschein Erster Klasse
Wer also für die Verlängerung seiner Vorteilskarte weniger zahlen möchte, sollte bis nächstes Jahr warten, wer zu viel bezahlt, bekommt automatisch einen Gutschein, versprechen die ÖBB. Damit darf dann eine Fahrt Zweiter Klasse in der Ersten Klasse gemacht werden.
Beste Grüße
VT
20.12.2013, 11:10#98
Die Arbeiterkammer ortet nicht nur preisliche Fallstricke für Langstrecken-Pendler:
Beste Grüße
VT
AK zu ÖBB: Neue Tarife für Fahrgäste nicht durchschaubar
Reisen schwerer planbar. Flexibilität für Fahrgäste wird eingeschränkt
Wien (OTS) - "Wer ab 1. Jänner per Wochenkarte von Wien nach Linz und zurück will, weiß heute noch nicht, was das kosten wird", sagt AK Präsident Rudi Kaske. Die neuen Tarife der ÖBB sind zwar breit beworben worden und bringen auch einige Verbesserungen etwa für Familien, MindestpensionistInnen und Menschen mit Behinderungen. Klare Infos, was welche Fahrt im Detail kostet, gibt es aber nur für Einzelbeispiele. "Das ist eine kundenfeindliche Informationspolitik. Wer eine neue Preisstruktur einführt, muss auch die einfache und schnelle Info darüber bereitstellen. Ratespiele gehören in die Millionenshow und nicht in die ÖBB-Kundeninformation", so Kaske. Wer jetzt schon weiß, wann er im Jänner verreisen will, kann zwar zum Jetzt-Preis buchen. Er erfährt aber nicht, ob eine Buchung im Jänner nach den neuen Tarifen günstiger für ihn wäre. Auch eine kritische Beurteilung aus Sicht des Konsumentenschutzes wird durch diese Geheimniskrämerei ums neue Tarifsystem unmöglich gemacht. So viel aber kann man schon jetzt aus den spärlichen Informationen herauslesen: Die Flexibilität, die für die Fahrgäste immer ein Vorteil ist, wird deutlich eingeschränkt und nachvollziehbare, übersichtliche Tarifinformationen fehlen.
Hin- und Rückfahrttickets für längere Reisen, also jene die über Strecken von 100 Kilometern hinaus gehen, galten früher 30 Tage. Ab 1. Jänner sind sie nur noch für 2 Tage gültig. Die Rückgabe von Tickets noch vor Antritt der Reise wird zwar günstiger, statt bisher 3 Euro kostet das die Fahrgäste nichts mehr. Aber ab dem ersten Gültigkeitstag wird sofort die höhere Rückgabe-Gebühr von mind. 15 Euro oder 50 Prozent des Ticketpreises fällig. Noch schwerer wiegt jedoch, dass Fahrkarten an einem Bahnhof mit besetztem Schalter zurückzugeben sind. Und das ist vor allem am Wochenende außerhalb der Zentren fast unmöglich.
Aus Sicht der AK wird mit dem neuen Tarifsystem der Tarifdschungel gelichtet, was auch für die Fahrgäste Vorteile bringt. So kommen Menschen mit Behinderungen in Zukunft unbürokratisch zu einem ermäßigten Ticket. Eine echte Verbesserung bringt die neue Vorteilscard Family, bei der man nicht nur die eigenen Kinder gratis mitnehmen kann. Positiv ist auch, die Gratis-Vorteilscard Senior für MindestrentnerInnen. Aber auch hier sind die Informationen für die NutzerInnen noch zu verbessern und kundenfreundlicher zu gestalten.
Für die Fahrgäste wird das neue Tarifsystem in einigen Bereichen auch undurchsichtiger: Preise sind nur mehr direkt bei der Buchung für einzelne Fahrtstrecken angegeben, eine übersichtliche Tarifinformation über Standardpreise nach Kilometern oder Tarifeinheiten, Gebühren und Kosten für Kundenkarten fehlt. Teilinformationen sind unübersichtlich auf der Internetseite verteilt. So wird die Beurteilung, ob ein Spar- oder Kombi-Angebot wirk-lich günstiger ist, für die Kunden und Kundinnen unmöglich.
Die Angabe der Bahnkilometer war bisher Standard bei der ÖBB Fahrplan-Auskunft am Telefon und im Internet. Sie soll künftig abgeschafft werden. Damit sind Preistransparenz und Vergleichbarkeit für die Fahrgäste nicht mehr gegeben. "Im Handel werden auf Druck der Konsumentenschützer wieder Grundpreise mit ausgezeichnet. Die Bahn geht mit der Abschaffung der Bahnkilometer-Angabe genau den anderen Weg", so Kaske weiter. "Die neue Tarifstruktur beginnt mit einem Fehlstart. Wie sich die neue Tarifstruktur für die Fahrgäste auswirkt, werden wir genau im Auge behalten", kündigte der Arbeiterkammerpräsident an.
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
22.09.2014, 19:12#99
16.09.2014
ÖBB verkaufen künftig auch Verbundtickets
Bei den ÖBB können künftig auch Verbundtickets erstanden werden: Mit den Verkehrsverbünden Oberösterreich (OÖVV) und Steiermark (Verbund Linie) wird beim Verkauf kooperiert. Ab sofort können ausgewählte Verbundtickets online gebucht und ausgedruckt werden.
Zunächst wird das Angebot über die Online-Seite ticketing.oebb.at zugänglich, in einigen Wochen soll es auch für die ÖBB-Ticket-App für Android und iOS ausgerollt werden, die derzeit neu gestaltet wird. Pendler und Reisende in der Steiermark und Oberösterreich können dann ihre Verbundtickets via oebb.at oder per Handy kaufen.
Die Integration von Tickets weiterer Verkehrsverbünde ist für die kommenden Monate geplant. Wenn allerdings im Zuge von Ausschreibungen Bieter zum Zug kommen wie zuletzt im Verkehrsverbund VOR in Niederösterreich, deren Fahrer ohne Ortskenntnis und deren Busse nicht mit Ticketlesegeräten ausgestattet seien, werde eine Kooperation schwer möglich sein, so der ÖBB-Sprecher.
Der Seitenhieb am Ende ist amüsant, wo doch auch Buslenker innerhalb des Konzerns Fahrpläne sehr frei interpretieren und fahrplanmäßige Kurse als Leerfahrten durchführen (zB Kurs 146 auf der Linie 232).
22.09.2014, 20:40#100
Ketzer! Du wagst es, gegen den Postbus zu wettern
na im ernst, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.
na im ernst, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.
