Rot-Grün in Wien: Vassilakou bekommt Verkehrs- und Planungsressort mit Energieagenden
290 Beiträge · Seite 2 von 15
12.11.2010, 17:46#21
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
"Wien fordert weiterhin eine Aufhebung der Radwegebenützungspflicht in der Straßenverkehrsordnung (StVO)"
Wunderbar, denn es halten sich jetzt schon viele nicht daran und Gesetze die nicht eingehalten werden gehören per se schärfer kontrolliert oder abgeschafft, in diesem Fall bin ich für letzteres, denn ein Fahrradbote ist oft auf der Straße schneller, als am oft kurvenreicheren Radweg, bei die Straßenseite häufig wechselnden Radwegen ist die Benutzung desselben auch nicht immer sinnvoll und bei Mehrzweckstreifen im Winter sowieso nicht, schließlich schaufeln die Schneepflüge den ganzen Weg immer auf die Mehrzweckstreifen!
In der Tullnerbachstraße in Purkersdorf gibt (oder gab zumindest vor einigen Jahren) es eine Zusatztafel zu einem Geh- und Radwegschilde: "Keine Benützungspflicht für Radfahrer". Ist sowas rechtlich gedeckt? Wenn ja, wäre das ja eine Lösung ...
Selbst wenn ja wäre es eine unnötig komplizierte Lösung! Warum auf allen Radwegen solche Tafeln anbringen, wenn man auch einfach die Benutzungspflicht abschaffen kann? Ist ja auch allen anderen Verkehrsteilnehmern lieber, wenn es nicht noch mehr (Badarf an) Regulierungsschilder(n) gibt!
ZitatOriginal von Alex
Dem kann ich nicht zustimmen, ich konnte erst diese Woche beobachten, wie ein Radfahrer, der neben dem Radweg auf der Wagramer Straße mitten im Autoverkehr unterwegs war sich und viele Mitbenützer der Fahrbahn sinnlos in Gefahr gebracht hat, weil er einfach blind quer über alle Fahrbahnen zum Links-Abbiegen hinübergeschnitten ist. Wenn so etwas kommt, dann sehe ich das nur unter gewissen Voraussetzungen machbar:
- Radfahrer müssen auch auf den Autoverkehr achten und dürften nicht blind alles und der Autofahrer bleibt über
- auch für Radfahrer gelten Ampeln (speziell im 7. und 8. Bezirk, konkret auf der 2er-Linie beobachte ich oft, dass Radfahrer einfach bei Rot über Kreuzungen fahren)
- Radfahrer dürfen bei mehrspurigen Straßen nur den rechtesten Fahrstreifen benützen und müssen sich auch dort am rechten Rand halten
- Zum Übersetzen, speziell beim Linksabbiegen von mehrspurigen Straßen ist die ampelgeregelte Radfahrerüberfahrt zu benutzen
Als Alternative könnte ich mir vorstellen, speziell stark frequentierte Radwege zu verbreitern (durchaus unter Wegnahme eines Fahrstreifens vom MIV), dass Radfahrer einander auch überholen können, ohne gefährliche Situationen hervorzurufen.
(zur Aufhebung der Fahrradbenutzungspflicht):
ich habe meine Argumente, warum ich das befürworte dargelegt und Deine gehen erstens nicht darauf ein und gehen zweitens an der Sache vorbei, ich behaupte Dein Vergleich hinckt, denn nur weil ein Fahrradfahrer nicht schaut, wo er hinfährt kann man deshalb ja nicht allen verbieten Fahrrad zu fahren!
Gerade wenn ein Radfahrer links abbiegen will ist es oft dumm den Radweg zu benutzen, da dieser moralisch illegal errichtet wurde, will heißen ich benötige als Radfahrer zwei Grünphasen zum überqueren, während der Autofahrer bloß eine benötigt. Da wird der Radfahrer schon per se zu gesetzlich illegalem Handeln gezwungen, den verarschen lassen mus man sich ja wirklich nicht!
Und ob ich vor dem nach links abbiegen nach llinks schaue oder nicht, hat ja wohl nichts, aber auch gar nichts mit der Radwegbenutzungspflicht zu tun, sondern mit dem individuellen Fahrverhalten von einzelnen Verkehrsteilnehmern!
Bitte stelle es nicht so dar, als ob man von individuellen Verhalten auf gesetzliche Lagen schließen könnte, wenn man Deinen Text liest hat man das Gefühl, Du würdest meinen es wäre legal mit dem Fahrrad bei rot über die Ampel zu fahren (was ebenfalls nichts mit der Radwegbenutzungspflicht zu tun hat!)
Wo ich Dir als (auch manchmal bei rot fahrender Radfahrer) jedoch zustimme ist, dass Radfahrer generell das Recht haben sollten auf einer Rechtsabbiegespur zu stehen wenn sie geradeaus fahren wollen, denn in der Mitte einer Fahrspur zu stehen trauen sich viele Radfahrer nicht, obwohl das natürlich auf einer Straße ohne Radweg die sicherste Variante ist, da man 1. von anderen leichter gesehen wird und 2. die Türe aufreißende parkende Autos einen nicht zum Salto mortale zwingen und am rechten Rand einer Fahrspur zu stehen quasi Selbstmord ist, wenn rechts von einem erstmal alles losbraust! Klar, dass das nur machbar ist, wenn die Rechtsabbieger nicht vor den Geradeausfahrern grün bekommen, was aber ohnehin meistens der Fall ist!
ZitatOriginal von Alex
Ich weiß ja nicht, warum der Lobau-Tunnel zu verteufelt wird. Der Verkehr ist da, der Autobahnring seit 31.10. mit Ausnahme dieses einen Stückes geschlossen. Die Lobau wird weit untertunnelt, die Entlüftung erfolgt so, dass die Lobau nicht beeinträchtigt wird. Ist euch der Durchzugsverkehr mit täglichem Stau auf der Tangente lieber? Das ist a la long für die Natur sicherlich schädlicher, als vermutlich relativ lockerer, aber fließender Verkehr durch einen Tunnel außerhalb der Stadt. Gegen den Transitverkehr, der kommt und wieder mehr kommen wird, kann eine Wiener Stadtregierung relativ wenig unternehmen
Die Lobau ist ein Naturschutzgebiet, hier eine Schneise durchzuschlagen ist nicht gerade gut für ein Naturschutzgebiet, als Brücke wäre die Durchquerung natürlich machbar, dann sollte die Autobahn aber zumindest eingehaust werden, da ansonsten die Lärmemissionen das Naturschutzgebiet sogar für Menschen (!!!) unattraktiv machen würde. Die Variante im Tunnel natürlich ist die allerschlimmste: Nicht wegen dem Lärm, nicht wegen der Emissionen, sondern vielmehr, weil in einem grundwassertechnisch sensiblen Auengebiet eine durch den Tunnel notwendige Regulierung des Grundwassers nichts gutes bedeuten kann!
Darüber hinaus generiert natürlich jede gebaute Straße Verkehr, denn wenn die Südosttangente in zehn Jahren freie Kapazitäten hat, dann wird sich in elf Jahren herumsprechen, dass man recht schnell ist auf der Tangente, daher werden mehr Menschen fahren und es kommt zu dem Zustand, den wir schon vor dem Lobautunnel hatten, wozu also das Geld rausschmeißen? Oder denkst Du jemand benützt die U-Bahn durch den Lobautunnel? Insbesondere ein Tunnel von der Länge ist ja wohl nichts billiges!
Und ich garantiere Dir: Würde man die Südosttangente dreistöckig ausbauen, hätten wir 10 oder 20 Jahre danach drei Mal so viel Verkehr über die Tangente, wie derzeit!
12.11.2010, 17:51#22
ZitatOriginal von Alex
ZitatOriginal von 38ger
Bei den Straßenausbauten sind die A23 Hirschstetten-Raasdorf und die A24 Abfahrt Rothneusiedl zu nennen, immerhin ist der Lobau-Tunnel nicht enthalten, das ist schon sehr begrüßenswert!
Ich weiß ja nicht, warum der Lobau-Tunnel zu verteufelt wird. Der Verkehr ist da, der Autobahnring seit 31.10. mit Ausnahme dieses einen Stückes geschlossen. Die Lobau wird weit untertunnelt, die Entlüftung erfolgt so, dass die Lobau nicht beeinträchtigt wird. Ist euch der Durchzugsverkehr mit täglichem Stau auf der Tangente lieber? Das ist a la long für die Natur sicherlich schädlicher, als vermutlich relativ lockerer, aber fließender Verkehr durch einen Tunnel außerhalb der Stadt. Gegen den Transitverkehr, der kommt und wieder mehr kommen wird, kann eine Wiener Stadtregierung relativ wenig unternehmen
Zu diesem Punkt möchte ich auch eine Anmerrkung anführen.
@Alex glaubst du im ernst dass sich die Kosten für einen Lobautunnel rechtfertigen. Mit diesem Geld könnte man viel positivere Verkehrsprojekte finanzieren.
Ich weiß nicht jetzt die genauen Zahlen und meine hier angeführten sind von mir grob geschätzt.
Ca. 25-30% der Tangentenbenützer kommen von der A22 und nur ein Bruchteil dürfte auf der A4 Richtung Schwechat weiterfahren, die dann den Lobautunnel benützen könnten. Setzt allerdings eine Weiterführung der A22 auf der Linie der Raffineriestraße voraus, die sicher noch eine größere Umweltsünde als der Lobautunnel darstellt. Weitere geschätzte 8-10% der Tangentenbenützer kommen von den Zufahrten Raffineriestraße, Donaustadtstraße und Erzherzog Karl Straße. Schätzungsweise um die 15% kommen von Hirschstettner Straße, Breitenleer Straße und Rautenweg. Auch wenn jene die östlich der A23/S2 zustreben den Lobautunnel benützen und nicht in die südlichsten Gebiete des 10ten und 23sten wollen, müssten sie ab Schwechat über die jetzt schon überlastete A4 zum Knoten Prater. Der Rest eben von den Gemeinden nördlich von Wien über die neue S1 und B8 zur Anschlußstelle Süßenbrunn. Von diesen 45-50% fahren sicher aber die wenigsten bis zum Knoten Vösendorf durch, sondern sie verlassen die A23 bei den Ausfahrten Zentrum, Gürtel, Verteilerkreis und Inzersdorf. Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch wenn die Verbindung Süßenbrunn - Lobautunnel - Schechat gebaut wäre, der Großteil die durchfahren die ca. 20 Kilometer über die A23 nach Vösendorf fahren, und nicht ca. 50-60 Kilometer durch den Tunnel und über Schwechat - Oberlaa. Man sieht es ja auch an der S1/west vom Knoten Eibesbrunn nach Korneuburg, die auch jetzt nach fast einem Jahr noch immer eine "Geisterschnellstraße" geblieben ist und die B7 nicht entlastet.
12.11.2010, 17:51#23
ZitatOriginal von 38ger
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
"Wien fordert weiterhin eine Aufhebung der Radwegebenützungspflicht in der Straßenverkehrsordnung (StVO)"
Wunderbar, denn es halten sich jetzt schon viele nicht daran und Gesetze die nicht eingehalten werden gehören per se schärfer kontrolliert oder abgeschafft, in diesem Fall bin ich für letzteres, denn ein Fahrradbote ist oft auf der Straße schneller, als am oft kurvenreicheren Radweg, bei die Straßenseite häufig wechselnden Radwegen ist die Benutzung desselben auch nicht immer sinnvoll und bei Mehrzweckstreifen im Winter sowieso nicht, schließlich schaufeln die Schneepflüge den ganzen Weg immer auf die Mehrzweckstreifen!
In der Tullnerbachstraße in Purkersdorf gibt (oder gab zumindest vor einigen Jahren) es eine Zusatztafel zu einem Geh- und Radwegschilde: "Keine Benützungspflicht für Radfahrer". Ist sowas rechtlich gedeckt? Wenn ja, wäre das ja eine Lösung ...
Selbst wenn ja wäre es eine unnötig komplizierte Lösung! Warum auf allen Radwegen solche Tafeln anbringen, wenn man auch einfach die Benutzungspflicht abschaffen kann? Ist ja auch allen anderen Verkehrsteilnehmern lieber, wenn es nicht noch mehr (Badarf an) Regulierungsschilder(n) gibt!
Das stimmt schon, aber die StVO ist ein Bundesgesetz, daher kann Wien da nichts ändern. Durch solche Zusatztafeln könnte man das aber umgehen.
12.11.2010, 17:55#24
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
"Wien fordert weiterhin eine Aufhebung der Radwegebenützungspflicht in der Straßenverkehrsordnung (StVO)"
Wunderbar, denn es halten sich jetzt schon viele nicht daran und Gesetze die nicht eingehalten werden gehören per se schärfer kontrolliert oder abgeschafft, in diesem Fall bin ich für letzteres, denn ein Fahrradbote ist oft auf der Straße schneller, als am oft kurvenreicheren Radweg, bei die Straßenseite häufig wechselnden Radwegen ist die Benutzung desselben auch nicht immer sinnvoll und bei Mehrzweckstreifen im Winter sowieso nicht, schließlich schaufeln die Schneepflüge den ganzen Weg immer auf die Mehrzweckstreifen!
In der Tullnerbachstraße in Purkersdorf gibt (oder gab zumindest vor einigen Jahren) es eine Zusatztafel zu einem Geh- und Radwegschilde: "Keine Benützungspflicht für Radfahrer". Ist sowas rechtlich gedeckt? Wenn ja, wäre das ja eine Lösung ...
Selbst wenn ja wäre es eine unnötig komplizierte Lösung! Warum auf allen Radwegen solche Tafeln anbringen, wenn man auch einfach die Benutzungspflicht abschaffen kann? Ist ja auch allen anderen Verkehrsteilnehmern lieber, wenn es nicht noch mehr (Badarf an) Regulierungsschilder(n) gibt!
Das stimmt schon, aber die StVO ist ein Bundesgesetz, daher kann Wien da nichts ändern. Durch solche Zusatztafeln könnte man das aber umgehen.
Okay, dann ist es wohl als Notlösung geeignet, aber wenn man die StVO ändern könnte (durch Druck auf den Bund), wäre das natürlich die elegantere und sinnvollere Lösung.
12.11.2010, 18:26#25
ZitatOriginal von Floster
Update: Rothneusiedl soll eintwickelt werden, in welcher Form die U1 verlängert wird, will Vassilakou erst in ein paar Wochen bekannt geben.
Häupl: "In wogende Ährenfelder bau' ma sicher ka U-Bahn."
Nein, eh nicht! Wahrscheinlich / vielleicht meint er damit, dass die U-Bahn erst dann fertiggestellt wird, wenn die Felder bereits abgeerntet sind!

;(
12.11.2010, 18:45#26
ZitatOriginal von marsupialeater
Es gibt auch eine ungustige Nachricht in dem Zusammenhang...
Wolfgang Gerstl wird nicht-amtsführender Stadtrat
Na, wenn er eh "nicht-amtsführend" ist, kann er ja auch keinen Schaden an richten (von seinem astronimischen Gehalt einmal abgesehen)

12.11.2010, 19:28#27
Naja....
Ich werd mal 2-3 Jahre warten und dann schaun ob mir rot grün Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht hat. Alles davor ist für mich nicht mehr als ein Blick in die Kristallkugel.
Ich werd mal 2-3 Jahre warten und dann schaun ob mir rot grün Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht hat. Alles davor ist für mich nicht mehr als ein Blick in die Kristallkugel.
12.11.2010, 20:09#28
ZitatOriginal von Dungeon
Ich werd mal 2-3 Jahre warten und dann schaun ob mir rot grün Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht hat. Alles davor ist für mich nicht mehr als ein Blick in die Kristallkugel.
OT.Modus an:
Na dann frag halt mal die Gerda Rogers. Die sieht auf ihrem Laptop bedeutend besser als jemand mit Kristallkugel

OT Modus aus:
13.11.2010, 07:56#29
Das Vasilliakou das Verkehrsresort bekommt ist wohl die einzige Möglichkeit, dass diverse Strassenbahnlinien ausgebaut bzw. neue Linien gebaut werden. Deswegen freut mich das auch sehr. Die Frage ist nur welche und wie viele Linien die Grünen dann durchsetzen. An den 13er glaub ich z.B. nicht.
13.11.2010, 11:27#30
@38ger und lachkater bezüglich der Antworten zum Lobautunnel:
Meine Argumentation bezüglich Lobautunnel hat sich jetzt rein auf den Umweltfaktor und nicht auf den Kostenfaktor bezogen, dass es kostentechnisch vermutlich gescheiter wäre, bei Fischamend eine neue Donaubrücke Richtung Groß-Enzersdorf bzw. Wittau zu bauen und den Autobahnring weiter östlich zu schließen mag ist keine Frage.
Die Gefährdung des Grundwassers sehe ich aufgrund der Tiefe in der der Tunnel unter der Lobau durchführen soll nicht wirklich als groß an (siehe http://www.asfinag.at/c/document_library/get_file?uuid=f5b316f1-ab2f-44dd-8b56-9b093c4c32d0&groupId=10136)
Ich sehe als Verkehr, der diese Relation benutzen sollte Schwerverkehr aus/nach dem Osten (primär Ungarn, Rumänien, Serbien), der als Ziel/Quellgebiete Unternehmen in Nordösterreich nördlich von Wien (z.B. entlang der B7) bzw. in Süd-Tschechien hat. Diese müssen heute alle über die Südosttangente und die A4 und sind dort ZUSÄTZLICH zum bereits vorhandenen Berufsverkehr (der natürlich reduziert werden kann, auf den der Autobahnring aber wenig Auswirkung hat) unterwegs.
Dazu kommen natürlich auch noch Anwohner großer Teile des 21. und 22. Bezirkes, die speziell aus dem Süden und Südosten Richtung Wien kommend auf die Tangente angewiesen sind und dadurch eine Alternative zur Entlastung hätten.
Bezüglich S1 West und überlasteter B7: Die B7 ist hauptsächlich durch Pendler aus dem Gebiet nördlich von Wien überlastet und für die ist die S1 West nicht geeignet. Nach der Eröffnung der Donaubrücke bei Traismauer wird sich jetzt herausstellen, ob die S1 West nicht doch mehr Anklang findet, da sie ohne die Donaubrücke wenig bis gar keinen Sinn hatte.
Meine Argumentation bezüglich Lobautunnel hat sich jetzt rein auf den Umweltfaktor und nicht auf den Kostenfaktor bezogen, dass es kostentechnisch vermutlich gescheiter wäre, bei Fischamend eine neue Donaubrücke Richtung Groß-Enzersdorf bzw. Wittau zu bauen und den Autobahnring weiter östlich zu schließen mag ist keine Frage.
Die Gefährdung des Grundwassers sehe ich aufgrund der Tiefe in der der Tunnel unter der Lobau durchführen soll nicht wirklich als groß an (siehe http://www.asfinag.at/c/document_library/get_file?uuid=f5b316f1-ab2f-44dd-8b56-9b093c4c32d0&groupId=10136)
Ich sehe als Verkehr, der diese Relation benutzen sollte Schwerverkehr aus/nach dem Osten (primär Ungarn, Rumänien, Serbien), der als Ziel/Quellgebiete Unternehmen in Nordösterreich nördlich von Wien (z.B. entlang der B7) bzw. in Süd-Tschechien hat. Diese müssen heute alle über die Südosttangente und die A4 und sind dort ZUSÄTZLICH zum bereits vorhandenen Berufsverkehr (der natürlich reduziert werden kann, auf den der Autobahnring aber wenig Auswirkung hat) unterwegs.
Dazu kommen natürlich auch noch Anwohner großer Teile des 21. und 22. Bezirkes, die speziell aus dem Süden und Südosten Richtung Wien kommend auf die Tangente angewiesen sind und dadurch eine Alternative zur Entlastung hätten.
Bezüglich S1 West und überlasteter B7: Die B7 ist hauptsächlich durch Pendler aus dem Gebiet nördlich von Wien überlastet und für die ist die S1 West nicht geeignet. Nach der Eröffnung der Donaubrücke bei Traismauer wird sich jetzt herausstellen, ob die S1 West nicht doch mehr Anklang findet, da sie ohne die Donaubrücke wenig bis gar keinen Sinn hatte.
13.11.2010, 13:35#31
ZitatOriginal von Alex
@38ger und lachkater bezüglich der Antworten zum Lobautunnel:
Meine Argumentation bezüglich Lobautunnel hat sich jetzt rein auf den Umweltfaktor und nicht auf den Kostenfaktor bezogen, dass es kostentechnisch vermutlich gescheiter wäre, bei Fischamend eine neue Donaubrücke Richtung Groß-Enzersdorf bzw. Wittau zu bauen und den Autobahnring weiter östlich zu schließen mag ist keine Frage.
Die Gefährdung des Grundwassers sehe ich aufgrund der Tiefe in der der Tunnel unter der Lobau durchführen soll nicht wirklich als groß an (siehe http://www.asfinag.at/c/document_library/get_file?uuid=f5b316f1-ab2f-44dd-8b56-9b093c4c32d0&groupId=10136)
Ich sehe als Verkehr, der diese Relation benutzen sollte Schwerverkehr aus/nach dem Osten (primär Ungarn, Rumänien, Serbien), der als Ziel/Quellgebiete Unternehmen in Nordösterreich nördlich von Wien (z.B. entlang der B7) bzw. in Süd-Tschechien hat. Diese müssen heute alle über die Südosttangente und die A4 und sind dort ZUSÄTZLICH zum bereits vorhandenen Berufsverkehr (der natürlich reduziert werden kann, auf den der Autobahnring aber wenig Auswirkung hat) unterwegs.
Dazu kommen natürlich auch noch Anwohner großer Teile des 21. und 22. Bezirkes, die speziell aus dem Süden und Südosten Richtung Wien kommend auf die Tangente angewiesen sind und dadurch eine Alternative zur Entlastung hätten.
Bezüglich S1 West und überlasteter B7: Die B7 ist hauptsächlich durch Pendler aus dem Gebiet nördlich von Wien überlastet und für die ist die S1 West nicht geeignet. Nach der Eröffnung der Donaubrücke bei Traismauer wird sich jetzt herausstellen, ob die S1 West nicht doch mehr Anklang findet, da sie ohne die Donaubrücke wenig bis gar keinen Sinn hatte.
Es gibt natürlich weitere Argumente gegen den Lobautunnel, ein wichtiger ist der unnötige Verbrauch unnötiger Resourcen durch die S1, damit meine ich jetzt nicht, den Tunnel an sich, sondern insbesondere, jene Tankstellen, Raststätten, Baumarktzentren, Fachmarktzentren, Einkaufszentren, Parkplätze usw. usf. die durch die S1 aus dem Boden schießen würden ("Speckgürtel").
Das der vorhandene Berufsverkehr wenige Auswirkungen hat auf die Südosttangente will ich so nicht stehen lassen, denn natürlich würde jeder, der die S1 (sinnvoll) benutzen kann diese benutzen um die verstopfte Südosttangente zu umfahren, also auch Platz für neuen Verkehr auf der Südosttangente schaffen, ZUSÄTZLICH zum Umfahrungsverkehr (er würde jedenfalls zusätzlichen Verkehr generieren). Möchte man den LKW-Verkehr durch Wien verringern sollte man lieber auf den Ausbau der Autobahnen in Ungarn, Slowakei und Tschechien hoffen! Warum sich die diese Last aufbürden sollten? Weil letzten Endes alle Staaten dieselben Fehler machen und keiner aus den Fehlern der anderen lernen will. Ist ja auch der Grund, warum der Brenner so verstopft ist, weil die Schweiz halt die LKWs nicht so bedingungslos durchs Land brausen lässt UND die Schiene entsprechend ausgebaut ist!
Bezüglich Grundwasser kenne ich mich nicht so gut aus, zum einen ist es aber so, dass Naturschützer insbesondere damit argumentieren und sogar eine Brücke für das geringere Übel halten, zum anderen bin ich bezüglich der Abbildung von der ASFINAG auch ein wenig skeptisch, diese ist wohl eher symbolisch zu sehen und nicht maßstabsgetreu. Insbesondere im Bereich der Halbanschlussstelle Eßling, die ja unmittelbar an die Lobau anschließt (!) ist sie sicher NICHT so tief unter der Erde, wie am westlichen Ende der Lobau!
Es ist aber prinzipiell jeder Ausbau einer Straße abzulehnen, wenn damit der IV dem ÖV und den Radfahrern besser gestellt wird bzw. das Aussterben der lokalen Versorgung gefördert wird!
Möchte man Verkehrsstaus verhindern braucht man halt Lenkungsmaßnahmen wie City-Maut, Parkraumbewirtschaftung und das ganze zeitlich tariflich und je nach Straße je nach Verkehrsaufkommen gestaffelt, ist ja nicht so, das es das in anderen Ländern nicht gäbe!
Übrigens auch eine Möglichkeit den LKW-VErkehr einzudämmen: hohe Maut in der Zeit, zu der die Pendlerverkehrsspitze herrscht, keine Maut, in den Nebenlastzeiten --> so lange Linz Bratislava Györ etc. nicht dieselben Maßnahmen setzt (womit nicht zu rechnen ist) könnte man so das Frachtaufkommen auf jene Zeiten verlagern zu denen die Autobahn noch Kapazitäten frei hat, man schafft so zusätzliche Kapazitäten und erhält Mittel die Autobahn im Schuss zu halten!
13.11.2010, 21:18#32
RE: Öffentlicher Verkehr im rot-grünen Regierungsübereinkommen
ZitatOriginal von 38ger
ZitatOriginal von highspeedtrain
ZitatOriginal von Dan
Das rot-grüne Koalitionsabkommen (hier) beinhaltet einige für den ÖV interessante Punkte:
Insbesondere sind meiner Interpretation nach sowohl die Straßenbahnlinie 13 als auch die Wiederbelebung des 21ers in der einen oder anderen Form Teil des Koalitionsabkommens.
Wobei letzteres wenig sinnvoll ist und erstere sehr sinnvoll wäre, aber gar ein bisserl vage umschrieben.
"Durchmesserlinien" könnte auch einfach den Ausbau des Ringsystems bedeuten, z.B. Linie 71 verlängert, oder die Verknüpfung der "kurzen Linie 21 neu" Praterstern - Schwedenplatz, die ja explizit kommen soll, mit einer anderen Linie ...
Den 13A las ich ehrlich gesagt eher aus dem Punkt "innerstädtisch sollen bei besonders überlasteten Buslinien [...] schienengebundene Verkehrsmittel [...] geprüft werden" heraus. Denn meiner Ansicht nach ist der 13A das Paradebeispiel für eine Buslinie, die a) innerstädtisch und b) (besonders) überlastet ist.
14.11.2010, 11:51#33
RE: Öffentlicher Verkehr im rot-grünen Regierungsübereinkommen
ZitatOriginal von Dan
ZitatOriginal von 38ger
ZitatOriginal von highspeedtrain
ZitatOriginal von Dan
Das rot-grüne Koalitionsabkommen (hier) beinhaltet einige für den ÖV interessante Punkte:
Insbesondere sind meiner Interpretation nach sowohl die Straßenbahnlinie 13 als auch die Wiederbelebung des 21ers in der einen oder anderen Form Teil des Koalitionsabkommens.
Wobei letzteres wenig sinnvoll ist und erstere sehr sinnvoll wäre, aber gar ein bisserl vage umschrieben.
"Durchmesserlinien" könnte auch einfach den Ausbau des Ringsystems bedeuten, z.B. Linie 71 verlängert, oder die Verknüpfung der "kurzen Linie 21 neu" Praterstern - Schwedenplatz, die ja explizit kommen soll, mit einer anderen Linie ...
Den 13A las ich ehrlich gesagt eher aus dem Punkt "innerstädtisch sollen bei besonders überlasteten Buslinien [...] schienengebundene Verkehrsmittel [...] geprüft werden" heraus. Denn meiner Ansicht nach ist der 13A das Paradebeispiel für eine Buslinie, die a) innerstädtisch und b) (besonders) überlastet ist.
Ja und?
Durchmesserlinien - 71-21 oder was auch immer
Innerstädtische Buslinien - 13A. Ist ja kein WIderspruch!
14.11.2010, 19:47#34
Es meldet sich zu Wort ... zwar nicht die Vassilakou, sondern der Herr Schicker, passt aber trotzdem ganz gut hierher denke ich:
"Rathauskorrespondenz vom 12.11.2010:
Schicker: "Positiver Abschluss der Koalitionsverhandlungen erfreulich - guter Weg für Wien wird fortgesetzt."
Verkehrs- und Planungsstadtrat DI Rudi Schicker zeigt sich über den positiven Abschluss der Wiener Koalitionsverhandlungen erfreut: "Der bewährte Weg für diese Stadt wird fortgesetzt. Die vereinbarten Ziele und Maßnahmen im Koalitionsabkommen für die Bereiche Stadtentwicklung und Verkehr gewährleisten, dass sich Wien auch weiterhin erfolgreich entwickeln kann."
"Das Ressort ist mit seinen mehr als 4.000 höchst kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut aufgestellt. Ich übergebe meiner Nachfolgerin ein geordnetes Haus und bin fest davon überzeugt, dass der verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Weg im Sinne aller Wienerinnen und Wiener fortgeführt wird", betont Schicker abschließend." (http://www.wien.gv.at/rk/msg/2010/12/12015.html)

Na, wollen wir trotzdem mal zuversichtlich sein, und hoffen dass ein besserer, als der "bewährte" Weg eingeschlagen werden wird!
U1 nur bis Alaudagasse wäre ja mal ein Anfang, die beschlossenen Linien 16, 26er-Umlegung und D-Wagen-Verlängerung ein guter nächster Schritt und wenn tatsächlich der 11er und/oder 13er käme wäre ich schon sehr glücklich, selbst mit diversen Verlängerungen statt dem 13er bzw. 11er wäre ich sehr zufrieden ...
"Rathauskorrespondenz vom 12.11.2010:
Schicker: "Positiver Abschluss der Koalitionsverhandlungen erfreulich - guter Weg für Wien wird fortgesetzt."
Verkehrs- und Planungsstadtrat DI Rudi Schicker zeigt sich über den positiven Abschluss der Wiener Koalitionsverhandlungen erfreut: "Der bewährte Weg für diese Stadt wird fortgesetzt. Die vereinbarten Ziele und Maßnahmen im Koalitionsabkommen für die Bereiche Stadtentwicklung und Verkehr gewährleisten, dass sich Wien auch weiterhin erfolgreich entwickeln kann."
"Das Ressort ist mit seinen mehr als 4.000 höchst kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut aufgestellt. Ich übergebe meiner Nachfolgerin ein geordnetes Haus und bin fest davon überzeugt, dass der verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Weg im Sinne aller Wienerinnen und Wiener fortgeführt wird", betont Schicker abschließend." (http://www.wien.gv.at/rk/msg/2010/12/12015.html)

Na, wollen wir trotzdem mal zuversichtlich sein, und hoffen dass ein besserer, als der "bewährte" Weg eingeschlagen werden wird!

U1 nur bis Alaudagasse wäre ja mal ein Anfang, die beschlossenen Linien 16, 26er-Umlegung und D-Wagen-Verlängerung ein guter nächster Schritt und wenn tatsächlich der 11er und/oder 13er käme wäre ich schon sehr glücklich, selbst mit diversen Verlängerungen statt dem 13er bzw. 11er wäre ich sehr zufrieden ...

14.11.2010, 20:00#35
ZitatOriginal von 38ger
die beschlossenen Linien 16
Was habe ich verpasst?
14.11.2010, 20:22#36
ZitatOriginal von Alex
Diese müssen heute alle über die Südosttangente und die A4 und sind dort ZUSÄTZLICH zum bereits vorhandenen Berufsverkehr (der natürlich reduziert werden kann (...) ) unterwegs.
Eben.
Die Schienenverkehrsinfrastruktur ins Umland gehört einfach endlich ausgebaut, für Personenverkehr und für den Güterverkehr. Sei es durch eine attraktive (mind. 20-Min-Takt) und in beide Richtungen (Hütteldorf & Marchegg) verlängerte S80, durch eine zweigleisige elektrifizierte Ostbahn, durch direkte Züge von Laa über Stadlau und Simmering Richtung Hauptbahnhof und weiter in den Süden, etc, etc.
Begleitet von entsprechenden Maßnahmen, die die Schiene bevorzugen braucht man sich dann keine Sorge mehr über eine belastete Tangente machen.
Der Lobautunnel bringt das Gegenteil. Mehr Straßen entlasten weniger, sondern sie schaffen erneut mehr Straßenverkehr.
15.11.2010, 07:57#37
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von 38ger
die beschlossenen Linien 16
Was habe ich verpasst?
Wahrscheinlich hat er den 25er gemeint.
Weil, ein 16er nach Eßling ist zugunsten eines 25er zum Flugfeld vom Tisch, glaube ich.
15.11.2010, 09:48#38
ZitatOriginal von P.S.38
Wahrscheinlich hat er den 25er gemeint.
Weil, ein 16er nach Eßling ist zugunsten eines 25er zum Flugfeld vom Tisch, glaube ich.
Vielleicht änder sich das ja jetzt? Immerhin scheint der 26A, wie hier gestern zu lesen war, jetzt schon völlig überlastet.
Apropos: Vassilakou heute im Standard-Interview... (http://derstandard.at/1289607875206/STANDARD-…-fairen-Wahlrecht-ab)
Standard: Der Autoverkehr soll um ein Drittel gesenkt werden. Gleichzeitig kommt die Öffi-Verbilligung nicht so wie im Wahlkampf gefordert. Wie wollen Sie die Leute zum Umsteigen auf die Öffis bringen?
Vassilakou: Erst einmal abwarten, was die Tarifreform-Arbeitsgruppe vorschlagen wird. Das soll noch 2011 der Fall sein und auch schon umgesetzt werden. Das Ziel ist eine Tarifreform, die soziale wie Klimaschutz-Kriterien erfüllt. Und es soll für Langzeitkarten-Besitzer einen finanziellen Anreiz geben. Im Koalitionsprogramm steht außerdem, dass zum Beispiel stark frequentierte Buslinien in Straßenbahnlinien umgewandelt werden sollen. Weiters sollen Park&Ride-Anlagen auch im Umland entlang der Schnellbahnlinien entstehen. Das kann man nicht in 100 Tagen umsetzen, aber in fünf Jahren ist das sehr wohl möglich.
Standard: Sie werden in ihrem Bereich viel mit den Bezirken zu tun haben. Nun gab es gerade in den Flächenbezirken keine große Begeisterung für Rot-Grün. Wie wollen Sie diese Bezirke überzeugen?
Vassilakou: Mit besseren und schnelleren Öffis. Wobei ich ein erklärter Fan von neuen Straßenbahnen bin. Gute Anbindungen sind in den Flächenbezirken und in den Stadterweiterungsbezirken von zentraler Bedeutung. Es kann ja nicht sein, dass Niederösterreich im Geld erstickt und Wien im Verkehr.
15.11.2010, 10:07#39
ZitatOriginal von highspeedtrain
Vassilakou: Erst einmal abwarten, was die Tarifreform-Arbeitsgruppe vorschlagen wird. Das soll noch 2011 der Fall sein und auch schon umgesetzt werden. Das Ziel ist eine Tarifreform, die soziale wie Klimaschutz-Kriterien erfüllt. Und es soll für Langzeitkarten-Besitzer einen finanziellen Anreiz geben.
Die Vorschläge zur Tarifreform liegen schon seit mehreren Jahren in den Schubladen. Diese "Arbeitsgruppe" wird ein Kasperle-Theater sein, welches das vorstellt, was ohnehin schon (jetzt) feststeht...
15.11.2010, 10:10#40
ZitatOriginal von umweltretter
Der Lobautunnel bringt das Gegenteil. Mehr Straßen entlasten weniger, sondern sie schaffen erneut mehr Straßenverkehr.
Sagts, seid ihr Oberzyniker eigentlich schon einmal in der Geiereckstraße gewesen (Wohnhäuser mit ~10m Abstand zur Tangente)? Oder bei den Gemeindebauten an der Gürtelabfahrt der Tangente?
Wenn ihr wirklich Angst habt, dass der Autobahnring neuen Verkehr bringen könnte, dann fordert doch gefälligst den Abriss der Tangente nach Fertigstellung des Lobautunnels und nicht die Verhinderung des Autobahnrings, der die Verkehrshölle wenigstens in unbewohnte Gebiete verlagert.
Wunderbar, denn es halten sich jetzt schon viele nicht daran und Gesetze die nicht eingehalten werden gehören per se schärfer kontrolliert oder abgeschafft, in diesem Fall bin ich für letzteres, denn ein Fahrradbote ist oft auf der Straße schneller, als am oft kurvenreicheren Radweg, bei die Straßenseite häufig wechselnden Radwegen ist die Benutzung desselben auch nicht immer sinnvoll und bei Mehrzweckstreifen im Winter sowieso nicht, schließlich schaufeln die Schneepflüge den ganzen Weg immer auf die Mehrzweckstreifen! 