Zukunftsvision Linie 18 Verlängerung nach Stadion

79 Beiträge · Seite 4 von 4
25.11.2015, 17:55#61
Stimmt. Auf google earth sieht man die Bauarbeiten. Hab ich garnicht mitbekommen.
26.11.2015, 11:06#62
Ein eindeutiger Beweis das auf der Donaustadtstraße nie eine Bim hinkommen wird ist, dass sie jetzt zwei eingezäunte Fußballplätze in der mitte von der Donaustadtstraße höhe Aminenstraße gebaut haben auf dem Grünstreifen. Den werden sie ja wohl kaum sofort wieder abreisen.


Naja, die sind auch schnell wieder weg, wenns sein muss.
26.11.2015, 11:35#63
Das wäre dann Steuergeldverschwendung vom Feinsten.
26.11.2015, 16:13#64
Das wäre dann Steuergeldverschwendung vom Feinsten.


Das alleine ist in Wien noch kein Grund, es nicht trotzdem zu tun.
26.11.2015, 17:02#65
Trotzdem ist es nicht erstrebenswert, es hier überhaupt in Erwägung zu ziehen.
26.11.2015, 19:04#66
Man braucht da jetzt nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen. Die Sportkäfige bleiben jetzt sowieso ein paar Jahre und falls die Straßenbahnstrecke dort mittelfristig einmal kommt, kommen sie weg. Das wird weder nächstes noch übernächstes Jahr sein, sodass die Plätze auch bei einem Abriss keine Fehlinvestition sondern mehrere Jahre in Verwendung waren. Derzeit gibt es keine konkreten Pläne für eine Strecke dort, man braucht aber nicht aufgrund aufgestellter Sportkäfige von einer Verunmöglichung der Straßenbahn sprechen.
30.11.2015, 12:18#67
Sündteuer? Wo genau soll diese Verlängerung sündteuer sein? Vielleicht ist dir entgangen das auch der mögliche Stadion Um/Neubau ein Thema im Thread war, gemeinsam mit dem realisiert wär zumindest der Abschnitt Hauptallee-Stadion keine Hexerei,
Ich habe nicht behauptet, dass der Bau eine Hexerei wäre, ich habe nur behauptet, dass diese "Hexerei" eine Kleinigkeit kostet. Geht dich einmal über die Errichtungskosten von 1 km Neubaustrecke informieren, bevor du von "keiner Hexerei" schreibst. :rolleyes:

Zitat von Negjana
Und ja ich denke schon das Beförderungsfällen eine moderne, "hübsche", Straßenbahn um einiges lieber ist als ein Bus.
Du denkst das, ja. Dem durchschnittlichen Fahrgast ist es aber vollkommen egal, ob jetzt ein Bus oder eine Bim daherkommt. Hauptsache, es ist schnell, zuverlässig und einigermaßen bequem.

Zitat von Negjana
Aber mit den Kosten zu argumentieren ist in dem Fall wo ein drittel der Strecke durchs grüne, ein drittel durch Kleingärten führt, echt stark!
Deswegen kostet die Errichtung aber auch etwas, und den Kleingartenbesitzern müsste man ihre Gründe auch erst ablösen. Natürlich ist die Errichtung billiger als eine U-Bahn-Strecke, aber "keine Hexerei" ist es deswegen noch lange nicht. Mit dem Geld für die Errichtung deiner Straßenbahnstrecke könnte man eine Buslinie, die in dieser Relation vollkommen ausreicht, über Jahre betreiben.
30.11.2015, 12:42#68
Zitat von Negjana
Aber mit den Kosten zu argumentieren ist in dem Fall wo ein drittel der Strecke durchs grüne, ein drittel durch Kleingärten führt, echt stark!
Deswegen kostet die Errichtung aber auch etwas, und den Kleingartenbesitzern müsste man ihre Gründe auch erst ablösen. Natürlich ist die Errichtung billiger als eine U-Bahn-Strecke, aber "keine Hexerei" ist es deswegen noch lange nicht. Mit dem Geld für die Errichtung deiner Straßenbahnstrecke könnte man eine Buslinie, die in dieser Relation vollkommen ausreicht, über Jahre betreiben.
Warum bauen und planen wir dann überhaupt Straßenbahnen, wenn der Bus eh um längen billiger ist?
30.11.2015, 12:50#69
Warum bauen und planen wir dann überhaupt Straßenbahnen, wenn der Bus eh um längen billiger ist?
Deine Frage zeigt, dass du nicht verstanden hast, dass es für jedes Verkehrsaufkommen das entsprechende Verkehrsmittel gibt. Eine Straßenbahn hat eine wesentlich größere Beförderungskapazität als ein Bus und wird daher nur dort zum Einsatz kommen, wo dafür Bedarf besteht. Und das ist auf der von dir genannten Strecke - ich wiederhole mich jetzt zum dritten Mal - ganz einfach nicht der Fall. Und da die Errichtungskosten einer Neubaustrecke bei der Straßenbahn wesentlich höher sind als bei einem Bus, der die vorhandene Infrastruktur praktisch zum Nulltarif mitbenutzen kann, haben solche Überlegungen - hinsichtlich der Auslastung - natürlich eine ungleich höhere Priorität. Daher planen und bauen "wir" durchaus neue Straßenbahnstrecken, aber nur dort, wo es sinnvoll ist.
30.11.2015, 13:43#70
Ich habe mehrmals geschrieben, das solch eine Verlängerung auf keinen Fall Top-Priorität in Wien sein muss. Aber - im Sinne einer möglichen Direktverbindung Hbf-Stadion, einer Netzwirkung mit möglichst durchgehenden Linien, und, wurde auch mehrmals erwähnt, bei einer möglichen Neugestaltung der ganzen Stadion-Gegend, versteh ich nicht wieso das Projekt scheinbar mit Kosten totargumentiert werden muss.

Bzgl. Verkehrsmittel entsprechend dem Verkehrsaufkommen, ich hab mich klar ausgedrückt, das nicht unter den JETZTIGEN, aber unter möglichen ZUKÜNFTIGEN Rahmenbedingungen eine Umstellung sehr wohl sinnvoll. Mir ist durchaus bewusst, dass es viele Buslinien gibt, die eher umgestellt werden sollten und könnten.

Was ich auch nicht versteh, warum nie jemand mit den Jahrzehnten argumentiert, die man eine Buslinie mit den U2/U5 Kosten betreiben könnte.....
30.11.2015, 14:22#71
Eine Straßenbahn hat eine wesentlich größere Beförderungskapazität als ein Bus und wird daher nur dort zum Einsatz kommen, wo dafür Bedarf besteht. Und das ist auf der von dir genannten Strecke - ich wiederhole mich jetzt zum dritten Mal - ganz einfach nicht der Fall. Und da die Errichtungskosten einer Neubaustrecke bei der Straßenbahn wesentlich höher sind als bei einem Bus, der die vorhandene Infrastruktur praktisch zum Nulltarif mitbenutzen kann, haben solche Überlegungen - hinsichtlich der Auslastung - natürlich eine ungleich höhere Priorität. Daher planen und bauen "wir" durchaus neue Straßenbahnstrecken, aber nur dort, wo es sinnvoll ist.

Genau das würde ich nicht vorbehaltlos unterschreiben... Denn der sogenannte Bedarf (das Verkehrsaufkommen) steigt mit dem Angebot. ;)
Das Paradebespiel dafür ist für mich in Wien der 82A. Bei dem ist das Intervall ein schlechter Witz, die Betriebszeiten ein schlechter Witz und das, obwohl er eine Universität mit zigtausend Studenten bedient und einen im Wachsen begriffenen Stadtei und zudem nicht gerade irgendwo am Stadrand fährt sondern mitten im 2. Bezirk... Würde man dort anständige Intervalle und Betriebszeiten anbieten, würde er bestimmt x-Mal besser angenommen werden.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass (jedenfalls bei Veranstaltungen beim Stadion) das Gebiet in dem die 18er-Verlängerung angedacht ist, einen Straßenbahnanschluss rechtfertigt. Denn dann ist die U2 überfüllt, der 11A überfüllt und der 77A überfüllt. Daher wäre mE auf jeden Fall die Verlängerung des 18ers in absehbarer Zeit angebracht. Von einer Umstellung des 11A auf Straßenbahn ganz zu schweigen, abe das steht auf einem anderen Blatt. ;)
30.11.2015, 14:41#72
Ich habe mehrmals geschrieben, das solch eine Verlängerung auf keinen Fall Top-Priorität in Wien sein muss. Aber - im Sinne einer möglichen Direktverbindung Hbf-Stadion, einer Netzwirkung mit möglichst durchgehenden Linien, und, wurde auch mehrmals erwähnt, bei einer möglichen Neugestaltung der ganzen Stadion-Gegend, versteh ich nicht wieso das Projekt scheinbar mit Kosten totargumentiert werden muss.

Bzgl. Verkehrsmittel entsprechend dem Verkehrsaufkommen, ich hab mich klar ausgedrückt, das nicht unter den JETZTIGEN, aber unter möglichen ZUKÜNFTIGEN Rahmenbedingungen eine Umstellung sehr wohl sinnvoll.
OK. Bei einer möglichen Neugestaltung der ganzen Gegend macht die mögliche Neuerrichtung einer Straßenbahnstrecke zum Stadion möglicherweise Sinn. Darüber sollte wir dann aber erst weiterdiskutieren, wenn es möglicherweise so weit ist. ;)
30.11.2015, 16:08#73
Möglicherweise ist es bereits so weit. Der 77A wird mit den Schülern Morgens nicht fertig. Meist gibt es eine Konvoifahrt mit 2 Bussen, einer halbleer, der andere aus allen Nähten platzend. Verteilt würden beide Busse voll sein. (5 Minuten-Intervall)
Ich finde eine Straßenbahn (18) sogar bis zur Stadlauer Brücke auf jeden Fall angebracht, aber Wien ist halt eher eine U-Bahn, als Straßenbahn-bau-Stadt. Und auch wenn es eine mittlere Hexerei ist, denke ich, dass auch die Fahrgäste mit dem Angebot kommen (ich kenne viele Leute, die mit der U2 zum Volkstheater fahren und dann mit der U3 raus nach Erdberg. Ich mache das auch oft, wenn ich morgens keine Lust auf den 77A habe).
30.11.2015, 18:02#74
Dem durchschnittlichen Fahrgast ist es aber vollkommen egal, ob jetzt ein Bus oder eine Bim daherkommt.
Nein, es gibt bekanntlich den Schienenbonus, der schienengebundenen Verkehrsmitteln eine höhere Akzeptanz verleiht - das hängt mit mehreren Gründen zusammen, vom höheren Fahrkomfort bis zu einer besseren Sichtbarkeit und Merkbarkeit der Strecke.

und den Kleingartenbesitzern müsste man ihre Gründe auch erst ablösen.
Dort ist auch ohne Grundablösen Platz.

Eine Straßenbahn hat eine wesentlich größere Beförderungskapazität als ein Bus und wird daher nur dort zum Einsatz kommen, wo dafür Bedarf besteht. Und das ist auf der von dir genannten Strecke - ich wiederhole mich jetzt zum dritten Mal - ganz einfach nicht der Fall.
Erstens verkehrt der Bus bereits jetzt in der HVZ im 5-Minuten-Takt, was straßenbahntauglichen Werten entspricht, zweitens greift eine Eins-zu-eins-Übertragung der Fahrgastzahlen zu kurz, da dabei zum Einen der Schienenbonus unberücksichtigt bleibt und zum Anderen auch der Faktor, dass sich das Umsteigen für Fahrten aus dem 3., 4., 5. und 10. Bezirks entlang des 18ers zur U2 reduziert und daher zusätzliche Fahrten auf dieser Strecke zuständekämen, die derzeit woanders verlaufen.

Und da die Errichtungskosten einer Neubaustrecke bei der Straßenbahn wesentlich höher sind als bei einem Bus, der die vorhandene Infrastruktur praktisch zum Nulltarif mitbenutzen kann, haben solche Überlegungen - hinsichtlich der Auslastung - natürlich eine ungleich höhere Priorität.
Busse belasten Straßen massiv, umso mehr, wenn sie niederflurig sind und im 5-Minuten-Takt verkehren. Die Wiener Linien selbst zahlen zwar keine Straßenbenützungsgebühr an die Stadt - die Straßenerhaltung zahlt aber genauso der Steuerzahler wie die Zuschüsse der Stadt Wien an die Wiener Linien für den Erhalt der Straßenbahn-Infrastruktur.
13.12.2015, 19:08#75
Warum belastet ein Niederflurbus die Fahrbahn mehr als ein Normaler Bus?

Die Niederflur Busse haben aufgrund ihrer spartanischen Ausstattung ein niedrigeres Eigengewicht als zb Reisebusse, also somit geringere Achsdrücke.

Natürlich je öfter der Bus fährt umso höher ist die Belastung! ;)
14.12.2015, 19:25#76
Warum belastet ein Niederflurbus die Fahrbahn mehr als ein Normaler Bus?

Wegen der ungleichen Verteilung der Masse ist das zumindest bei gepflasterten Straßen manchmal ein Problem. Ob das bei Asphalt auch relevant ist, weiß ich nicht.
15.12.2015, 10:48#77
Warum belastet ein Niederflurbus die Fahrbahn mehr als ein Normaler Bus?

Wegen der ungleichen Verteilung der Masse ist das zumindest bei gepflasterten Straßen manchmal ein Problem. Ob das bei Asphalt auch relevant ist, weiß ich nicht.
Kannst du mir bitte erklären, inwieweit sich bei einem NF-Bus die Masse "ungleich verteilt"? Das auf die vier Räder wirkende Gewicht ist dasselbe wie bei einem Hochflurer.
15.12.2015, 15:18#78
Wegen der ungleichen Verteilung der Masse ist das zumindest bei gepflasterten Straßen manchmal ein Problem. Ob das bei Asphalt auch relevant ist, weiß ich nicht.
Kannst du mir bitte erklären, inwieweit sich bei einem NF-Bus die Masse "ungleich verteilt"? Das auf die vier Räder wirkende Gewicht ist dasselbe wie bei einem Hochflurer.

Die ganze Ausrüstung (Motor, Tank, etc.) sind ja nicht gleichmäßig verteilt. Bei den Achsen selbst werden die Räder auch unterschiedlich stark belastet (va. bei stehendem Motor).

z.B.: für den NG 265 MB
Achsdruck VA: 7.245 kg
Achsdruck MA: 10.000 kg
Achsdruck NLA: 11.500 kg
15.12.2015, 15:29#79
Bei "Nicht-Gelenkern" wird die hintere Achse vielleicht stärker belastet, weil der Motor etc aus Platzgründen hinten-unten untergebracht sein muss. Bei einem Hochflurer könnte, man das Gewicht gleichmäßiger verteilen.