Kahlschlag bei Semmering-Zügen geplant

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20.10.2014, 13:32#41
Die direkten Züge Wien – Mürzzuschlag sind wegen der Doppelstockgarnituren entfallen, weil diese nicht über den Semmering dürfen. Und das Betriebskonzept des SBT ist darauf auslelegt, dass die Bestandstrecke erhalten bleibt.

In dem Fall hätten sie nicht entfallen müssen, sondern durch andere Garnuituren ersetzt werden müssen!! X(
20.10.2014, 13:36#42
Die direkten Züge Wien – Mürzzuschlag sind wegen der Doppelstockgarnituren entfallen, weil diese nicht über den Semmering dürfen. Und das Betriebskonzept des SBT ist darauf auslelegt, dass die Bestandstrecke erhalten bleibt.

In dem Fall hätten sie nicht entfallen müssen, sondern durch andere Garnuituren ersetzt werden müssen!! X(

Diese hätten aber zuwenig Kapazität. Dir ist eh klar, dass es sich um die Regionalzüge Bernhardshal – Payerbach-Reichenau handelt? Und parallel zu diesen nochmals R-Züge zu führen ist nicht drinnen.
20.10.2014, 13:41#43
Ja ist mir klar, dennoch: Man darf es sich nicht einfach "leicht machen" und sie bei Problemen einfach entfallen zu lassen, sondern man muss eine gleichwertige Lösung finden! Das meine ich jetzt generell und nicht nur auf diese Züge bezogen.
20.10.2014, 15:58#44
Ich würde eher sagen, dass diese nicht durch den Tunnel passen (DoSto höhe)
Vollkommen richtig. Die Eilzüge nach Mürzzuschlag waren früher eben nur Wendezüge.
Naja, so würde ich das nicht sagen. Hab jetzt mal 18. Dez. 14 eingegeben. Da bleiben deutlich mehr Züge (R, REX) stehen als nur 1 Zugpaar. Zumindest in Spital/Semmering (von WN und Mürz).
Ich habs vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Es sind jetzt auch mehr Züge, als ein Zugpaar, allerdings eben einige davon früh morgens vor 5 Uhr bzw. nach 20 Uhr.
Diese hätten aber zuwenig Kapazität. Dir ist eh klar, dass es sich um die Regionalzüge Bernhardshal – Payerbach-Reichenau handelt? Und parallel zu diesen nochmals R-Züge zu führen ist nicht drinnen.
Müsste ja nicht parallel zu den andren Zügen sein, hätte aber durchaus wie früher eben nur zwischen Wien Süd und Mürz fahren können. Dann abend mit ein paar Waggons mehr.
Aber in Zeiten fix vorgegebener Garnituren ist das eben nicht mehr drin. Aufgrund des Fahrgastpotentials zwischen Pr und Bel wird man die Züge ja nicht durchbinden =)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 5047.090 (20.10.2014, 16:02)
20.10.2014, 17:12#45
Ja ist mir klar, dennoch: Man darf es sich nicht einfach "leicht machen" und sie bei Problemen einfach entfallen zu lassen, sondern man muss eine gleichwertige Lösung finden! Das meine ich jetzt generell und nicht nur auf diese Züge bezogen.

Sorry, aber wenn ich solche Kommentare lese wird mir schlecht. Du weißt schon, dass es um ein bisschen mehr geht als Modelleisenbahn spielen, wo man halt statt den einen Waggons dan halt andere anhängt. :rolleyes:
20.10.2014, 17:42#46
Sorry, aber wenn ich solche Kommentare lese wird mir schlecht. Du weißt schon, dass es um ein bisschen mehr geht als Modelleisenbahn spielen, wo man halt statt den einen Waggons dan halt andere anhängt. :rolleyes:
Das es um mehr geht ist mir schon klar. Nur darf man sich es eben nicht zu einfach machen. Wenn der Wille da ist, funktioniert es auch. Man könnte die R auch wieder bis WN kürzen. Ich vermute auch, dass das früher oder später so kommen wird. Die CJ kannst in Wien vergessen, da sie binnen kürzester Zeit zu voll sind. Der CS hat da doch mehr Fassungsvermögen.
20.10.2014, 18:05#47
Die direkten Züge Wien – Mürzzuschlag sind wegen der Doppelstockgarnituren entfallen, weil diese nicht über den Semmering dürfen. Und das Betriebskonzept des SBT ist darauf auslelegt, dass die Bestandstrecke erhalten bleibt.

In dem Fall hätten sie nicht entfallen müssen, sondern durch andere Garnuituren ersetzt werden müssen!! X(

Diese hätten aber zuwenig Kapazität. Dir ist eh klar, dass es sich um die Regionalzüge Bernhardshal – Payerbach-Reichenau handelt? Und parallel zu diesen nochmals R-Züge zu führen ist nicht drinnen.


Wieso kann man nicht die Züge aus Bernhardsthal in Wr. Neustadt enden lassen und dann von dort die Verbindung mit direktem Anschluss weiter bis Mürzzuschlag führen (z.B. mit Talent)? Die R haben ja heute schon in Wr. Neustadt ca. 15 Minuten Aufenthalt vor der Weiterfahrt und sind somit für direkt Reisende relativ unattraktiv. Da kann die Weiterfahrt gleich ein Talent durchführen.
Ich glaub nicht, dass man zwischen Wr. Neustadt und Payerbach unbedingt DoStos braucht.
20.10.2014, 18:19#48
Ich glaub nicht, dass man zwischen Wr. Neustadt und Payerbach unbedingt DoStos braucht.
So wie du sagst, unbedingt sind diese nicht erforderlich. Fahre des öfteren nach Neunkirchen, und da steigen schon mal die meisten aus. Nur wenn das Land NÖ diese (DoSto) bestellt, werden diese auch bis Payerbach geführt. Das mit dem 15 min. aufenthalt ist sicher für viele nervig (für einen Raucher aber ein Vorteil :D).
20.10.2014, 18:21#49
Die Idee ging mir auch grad durch den Kopg. Vielleicht könnte man dann sogar auf der Relation Bernhardstal-Wr. Neustadt 1-2 Züge einsparen!
20.10.2014, 22:43#50
Ja ist mir klar, dennoch: Man darf es sich nicht einfach "leicht machen" und sie bei Problemen einfach entfallen zu lassen, sondern man muss eine gleichwertige Lösung finden! Das meine ich jetzt generell und nicht nur auf diese Züge bezogen.

Sorry, aber wenn ich solche Kommentare lese wird mir schlecht. Du weißt schon, dass es um ein bisschen mehr geht als Modelleisenbahn spielen, wo man halt statt den einen Waggons dan halt andere anhängt. :rolleyes:

Ja eh! X( Ändert aber nichts daran, dass ich mir in solchen Fällen eine andere Lösung erwarte. Nur weil gewisse Waggons nicht auf gewisse Strecken dürfen, heißt das noch lange nicht , dass man dann das Angebot abdrehen darf!
20.10.2014, 23:31#51
Nur weil gewisse Waggons nicht auf gewisse Strecken dürfen, heißt das noch lange nicht , dass man dann das Angebot abdrehen darf!
Hat man eh nicht zu Beginn an, denn es gab nach der Umstellung immer einen guten Anschluss in Payerbach-Reichenau nur wenn dann irgendwann einmal die Länder zu geizig werden und zu wenige Leistungen bestellen kann man auch nichts dagegen machen.


Die R haben ja heute schon in Wr. Neustadt ca. 15 Minuten Aufenthalt vor der Weiterfahrt und sind somit für direkt Reisende relativ unattraktiv. Da kann die Weiterfahrt gleich ein Talent durchführen.
Viel mehr Spielraum bleibt in Wiener Neustadt wegen dem Taktknoten allerdings nicht übrig. Durch den längeren Aufenthalt hat man von Wien aus wenigstens durch die RJ/EC und künftig D-Züge eine flotte Verbindung samt schlanken Anschluss.
20.10.2014, 23:47#52
Wieso dürfen die DOSTO eigentlich nicht über den Semmering fahren?
21.10.2014, 00:10#54
Wegen der Tunnel mit zu kleinem Profil.

Also bei manchen Kommentaren hier kann man echt nur mehr den Kopf schütteln, alles Experten hier :achtung: :rolleyes:
21.10.2014, 01:05#55
Viel mehr Spielraum bleibt in Wiener Neustadt wegen dem Taktknoten allerdings nicht übrig. Durch den längeren Aufenthalt hat man von Wien aus wenigstens durch die RJ/EC und künftig D-Züge eine flotte Verbindung samt schlanken Anschluss.


OT, aber da's hier erwähnt wurde:
Welche D-Züge?
Ab wann - wie oft - woher und wohin?
21.10.2014, 08:06#56
Vielleicht dann mit Fahrplanwechsel 2015? Immerhin soll es da dann ja größere Änderungen beim Fahrplan in der Ostregion geben, während beim demnächst kommenden Wechsel ja so gut wie alles gleich bleibt.

Für die Semmering-Bestandsstrecke stellt sich aber dann wirklich die Sinnfrage, wenn der Schienenverkehr dort quasi eh darnieder liegt und es den Bundesländern NÖ und Stmk offenbar komplett egal ist.
Immerhin hätte man dann 2 Gleise und annähernd gleich viel Betrieb wie auf der inneren Aspangbahn.
21.10.2014, 08:59#57

Welche D-Züge?
Ab wann - wie oft - woher und wohin?
Wien Hauptbahnhof - Wiener Neustadt mit einer fünfteiligen Garnitur (Bmz/Bmpz + Steuerwagen), jeweils freitags ab Fahrplanwechsel.

D 15073: Wien Hbf 12:50 - Wien Meidling 12:55/12:58 - Wiener Neustadt 13:25
D 15076: Wiener Neustadt 14:04 - Wien Meidling 14:27/14:30 - Wien Hbf 14:35
D 15075: Wien Hbf 14:50 - Wien Meidling 14:55/14:58 - Wiener Neustadt 15:25
D 15078: Wiener Neustadt 16:04 - Wien Meidling 16:27/16:30 - Wien Hbf 16:35
21.10.2014, 09:56#58
Leute, es wollen wesentlich mehr Fahrgäste von Wien nach Payerbach-Reichenau als von Wiener Neustadt auf den Semmering. Daher ist es völlig gerechtfertigt, dass die Dosto-Regionalzüge bis Payerbach fahren. Und wie 29er schrub, hat man in Payerbach ja eh einen schlanken Anschluss Richtung Semmering. Das alles ist ja auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass keiner – und damit ist in erster Linie das Land Steiermark gemeint – die Züge von Payerbach bzw. Semmering nach Mürzzuschlag zahlen will.
22.10.2014, 07:02#59
Leute, es wollen wesentlich mehr Fahrgäste von Wien nach Payerbach-Reichenau als von Wiener Neustadt auf den Semmering. Daher ist es völlig gerechtfertigt, dass die Dosto-Regionalzüge bis Payerbach fahren.
Ich glaub, von Direktzügen Nb-Sem hat eh keiner gesprochen. Es ging da eher um Nb-Mz, was dann aber ein Umsteigen in Nb zur Folge hätte, weil man dann wohl nicht extra die Weiterfühung der DoStos hätte.
Ob man von der Kapazität her mit einer 5-teiligen CityShuttle-Garnitur zwischen Nb und Mz das Auslangen findet, kann ich nicht beurteilen!
22.10.2014, 11:14#60
Leute, es wollen wesentlich mehr Fahrgäste von Wien nach Payerbach-Reichenau als von Wiener Neustadt auf den Semmering. Daher ist es völlig gerechtfertigt, dass die Dosto-Regionalzüge bis Payerbach fahren.
Ich glaub, von Direktzügen Nb-Sem hat eh keiner gesprochen. Es ging da eher um Nb-Mz, was dann aber ein Umsteigen in Nb zur Folge hätte, weil man dann wohl nicht extra die Weiterfühung der DoStos hätte.
Ob man von der Kapazität her mit einer 5-teiligen CityShuttle-Garnitur zwischen Nb und Mz das Auslangen findet, kann ich nicht beurteilen!

Dann müssten die täglichen Pendler umsteigen, nur damit ein paar Wochenendpendler, Touristen und Ferrosexuelle besser auf den Semmering fahren können. Eine geniale Lösung :rolleyes:.

Bitte allgemein bedenken: Die Semmeringbahn wurde im Gegensatz zu vielen anderen Eisenbahnstrecken nicht so geplant um die Kuhkäffer am Berg (sofern sie damals schon überhaupt existiert haben) an die Bahn anzubinden, sondern weil es schlichtweg wegen der Steigung notwendig war diese Streckenführung zu wählen.