Aus für weitere U-Bahnverlängerungen?

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05.10.2011, 14:10#21
Zitat
Original von Clemens
Zitat
Original von matboy
Ich würde auch eine Streckenlegung nach Oberlaa befürworten, dann würde die schöne Straßenbahnstrecke ab Rothneusiedl zumindest in irgendeiner Form erhalten bleiben. Und solange es auf der Donauländebahn keinen Personenverkehr gibt, muss sich dort auch keine U-Bahnhaltestelle befinden.

Welche Straßenbahnstrecke bleibt erhalten? ?( ?(

Ich muss dich enttäuschen, aber der 67er ist mit der U1-Süd auf jeden Fall weg, egal ob diese jetzt nach Rothneusiedl oder zur Therme Oberlaa gebaut wird.

Er meint wohl, dass die dortige Strecke (Rothneusiedl - Oberlaa Therme Wien) von der U1 weiterbenutzt wird und somit erhalten bleibt - wenn auch nicht als Straßenbahn-, sondern als U-Bahn-Strecke.
05.10.2011, 14:11#22
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Original von Clemens
Zitat
Original von matboy
Ich würde auch eine Streckenlegung nach Oberlaa befürworten, dann würde die schöne Straßenbahnstrecke ab Rothneusiedl zumindest in irgendeiner Form erhalten bleiben. Und solange es auf der Donauländebahn keinen Personenverkehr gibt, muss sich dort auch keine U-Bahnhaltestelle befinden.

Welche Straßenbahnstrecke bleibt erhalten? ?( ?(

Ich muss dich enttäuschen, aber der 67er ist mit der U1-Süd auf jeden Fall weg, egal ob diese jetzt nach Rothneusiedl oder zur Therme Oberlaa gebaut wird.

In Form der U1. :achtung:
Man wird ja hoffentlich die gesamte Trasse abreißen und eine neue U-Bahn Trasse bauen
05.10.2011, 14:19#23
Zitat
Original von P.S.38
Man wird ja hoffentlich die gesamte Trasse abreißen und eine neue U-Bahn Trasse bauen

Hoffentlich nicht! Ich hoffe, dass man beim Bau halbwegs kostensparend agiert und nach Möglichkeit die alte 67er-Trasse im Niveau für die U1 weiterverwendet. So bleiben wenigstens die Zugangswege zu den Stationen halbwegs kurz und es werden nicht unnötig zig Millionen verbraten.

Aber weil die Gelder eh vom Bund kommen, hält man bekanntlich von Sparsamkeit nicht viel. Aller Voraussicht nach wird es also wieder einmal eine hässliche Hochstrecke auf Stelzen, wie auf der U1-Nord.
05.10.2011, 15:25#24
Was bis jetzt so durchgsickert ist will man die U1 entlang der Donauländebahn tatsächlich im Niveau führen (warum hier auch aufstelzen?) - es liegt also nahe dass man auf die bereits vorhandene Trasse zurückgreifen wird.

Das eingesparte Geld wird man beim Linienkreuz U2/U5 eh gut brauchen können, sollte es tatsächlich vorgezogen werden.
Wäre eh interessant wie man das dann macht.. U5 mal zwischen Karlsplatz und Michelbeuern, U2 zwischen Rathaus und Pilgramgasse? Ginge es sich mit dem Budget auch eventuell aus gleich bis zum Matz zu bauen? Eröffnet man dan beide Strecken gleichzeitig?

Daniel
05.10.2011, 18:44#25
Zitat
Also 15 Minuten fährt man heute kaum noch. Planfahrzeit sind 9 Minuten und selbst in der Stosszeit schafft man es in rund 12 Minuten.


War eh meine Rechnung => 10 Minuten Fahrzeit + 2-3 Minuten zur Station + 2-3 Minuten Wartezeit (zur HVZ). Es entfällt ja der komplette Umsteigevorgang (zumindest für mich).

Zitat
Unterirdische Strecken kosten ein Vielfaches.


Ich hab mal irgendwo gehört das in Wie ein (unterirdischer) U-Bahnkilometer rund 200-250 Millionen Euro kostet und das dies in anderen Ländern erheblich günstiger ist. Selbst in Amsterdam wo ein Großteil aus 'Sumpfgebiet' und Wasser besteht, soll das nicht so teuer sein wie in Wien. Stimmt das?
02.11.2011, 22:27#27
Zitat
Original von Anid
Was bis jetzt so durchgsickert ist will man die U1 entlang der Donauländebahn tatsächlich im Niveau führen (warum hier auch aufstelzen?) - es liegt also nahe dass man auf die bereits vorhandene Trasse zurückgreifen wird.

Es wäre wirklich wünschenswert wenn man hier nur eine U-Bahn"light" errichten würde:
  • eingezäunte Trasse in Niveaulage
  • Hochbahnsteige ohne Einhausung und Überdachung mit einfachen Wartehäuschen
  • möglichst einfache Zugänge, idealerweise als schienengleicher Übergang (unrealistisch, ich weiß)


77 Beiträge verschoben:
----> Zukünftiges: Linienkreuz U2/U5 und Alternativen
03.11.2011, 12:53#28
Ich rechne schon damit dass es zu einer Einhausung oder zumindest Überdachung der Bahnsteige kommen wird, selbstverständlich im normalen U1-AGU-Design.
Vielleicht überdacht man dann auch nur teilweise, ähnlich wie bei der U6 Süd...

Daniel
03.11.2011, 13:26#29
Das hängt wohl auch davon ab, ob man Mittel- oder Seitenbahnsteige errichtet. Mittelbahnsteige ohne Komplettabdeckung sind immer eine extrem zugige Geschichte, bei Seitenbahnsteige ist das weniger ein Problem, da die Seitenwände den Wind etwas abhalten.

Wie man auch an den letzten beiden U-Bahn-Verlängerungen gesehen hat (U1, U2) scheinen Kompletteinhausungen aller Stationsbauwerke mittlerwieile Standard zu sein. So wird man vermutlich auch auf der U1-Süd diesen Standard umsetzen.
04.11.2011, 12:44#30
Zitat
Original von Clemens
Das hängt wohl auch davon ab, ob man Mittel- oder Seitenbahnsteige errichtet. Mittelbahnsteige ohne Komplettabdeckung sind immer eine extrem zugige Geschichte, bei Seitenbahnsteige ist das weniger ein Problem, da die Seitenwände den Wind etwas abhalten.

Wie man auch an den letzten beiden U-Bahn-Verlängerungen gesehen hat (U1, U2) scheinen Kompletteinhausungen aller Stationsbauwerke mittlerweile Standard zu sein. So wird man vermutlich auch auf der U1-Süd diesen Standard umsetzen.

Eine Einhausung der Station Stockholmer Platz ist laut den bisherigen Ausbauplänen fix, was bei einer möglichen Verlängerung nach Oberlaa mit den Stationen entlang der Donauländebahn passiert, ist noch unklar. Optimal wäre es eben, die U-Bahn in Niveaulage über die Schnellstraßenbahnstrecke zu schicken und die Hst. Per Albin Hansson Siedlung Ost mit Seitenbahnsteigen zu errichten. Dort bräuchte man dann keine Einhausung.
28.11.2011, 11:19#31
Frage: könnte es nicht sein, daß wegen der "Sparwut" der Regierung auch die Förderung des Bundes für die U-Bahn "wackelt", d.h.der Bund nicht mehr die Hälfte zuschießen wird, und deshalb U-Bahnausbau Projekte auf Eis gelegt werden ?
28.11.2011, 15:02#32
Der Bund sollte auch ohne Sparwut nicht so viel zuschiessen, dann gäbe es schon jetzt keine U-Bahnen ins Gemüsefeld....
21.03.2012, 23:43#33
Im Artikel der Wiener Zeitung zum Baustart der U1-Verlängerung wurde auch die U2 Süd thematisiert. Ich zitiere die relevanten Absätze:

Zitat
Für die U1-Planänderung musste sich Brauner zuerst die Zustimmung des Bundes, mit dem die 4.Ausbaustufe anno 2007 vereinbart worden war, holen. Die U2-Südverlängerung ab Karlsplatz, die ebenfalls massiv wackelt, sei bei den Gesprächen noch kein Thema gewesen, versicherten sowohl Brauer als auch Steinbauer.

Neues U-Bahn-Paket?

Letzterer erwartet in dieser Sache "bis Jahresende" eine definitive Entscheidung, ob die ursprüngliche U2-Planung (2019 bis Gudrunstraße) "wirtschaftlich sinnvoll" ist, wie Steinbauer im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" erörtert. So sei zum einen noch nicht geklärt, ob die Gebiete wie Arsenal, Hauptbahnhof-Süd und Eurogate tatsächlich eine U-Bahn benötigen; zum anderen sei die technische Machbarkeit fraglich: "Wir müssten zum Beispiel den Karlsplatz wieder aufmachen", so der Wiener-Linien-Chef. Alternativ ist ja laut internen Plänen eine U2-Verlängerung ab Schottentor zum Wienerberg angedacht - womit das U-Bahn-Paket völlig umgekrempelt wäre.
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz…ur-Thermenlinie.html
22.03.2012, 10:30#34
Bin nicht ganz sicher ob das hier der richtige Thread ist um das zu posten... immerhin ist hier keine Rede davon dass weitere U-Bahn-Verlängerungen ausbleiben werden, sondern es wird vielmehr angedeutet dass die Gelder in andere U-Bahn-Projekte umgeschichtet werden...

Daniel
22.03.2012, 19:52#35
Bin nicht ganz sicher ob das hier der richtige Thread ist um das zu posten... immerhin ist hier keine Rede davon dass weitere U-Bahn-Verlängerungen ausbleiben werden, sondern es wird vielmehr angedeutet dass die Gelder in andere U-Bahn-Projekte umgeschichtet werden...
Angesichts der derzeitigen Finanzsituation besteht immerhin die Hoffnung, dass nach der U1-Süd endlich einmal eine Pause beim U-Bahn-Bau einkehrt.
22.03.2012, 23:12#36
Die U2 nach St. Marx wird wahrscheinlich auch noch gebaut, aber dann passiert U-Bahntechnisch nicht mehr viel.
23.03.2012, 08:39#37
Die U2 nach St. Marx wird wahrscheinlich auch noch gebaut, aber dann passiert U-Bahntechnisch nicht mehr viel.
Ich dachte, gerade diese eher obskure U2 Verlängerung fällt unter den Rotstift? Da wurde doch im Dunstkreis des Rathauses schon darüber nachgedacht, woher da ein halbwegs rentables Einzugsgebiet herkommen soll? "Eurogate" allein? :daumenrunter:
23.03.2012, 10:59#38
Die U2 nach St. Marx wird wahrscheinlich auch noch gebaut, aber dann passiert U-Bahntechnisch nicht mehr viel.
Abwarten ;) Noch ist nichts fix
23.03.2012, 15:22#39
Also ich finde das sie die U5 noch nicht so schnell verwerfen sollten, denn die Pläne dieser Linie wären ja nicht so schlecht, ja und in diesem Gebiet wohnen genug Leute die davon profitieren würden. Wäre noch besser als die U2 zu verlängern. Wird aber wahrscheinlich am finanziellen scheitern, da es für diese Abschnitte womöglich zu teuer werden wird. Mal sehen was die Zukunft so bringt.
23.03.2012, 19:10#40
Die U2 nach St. Marx wird wahrscheinlich auch noch gebaut, aber dann passiert U-Bahntechnisch nicht mehr viel.
Ich dachte, gerade diese eher obskure U2 Verlängerung fällt unter den Rotstift? Da wurde doch im Dunstkreis des Rathauses schon darüber nachgedacht, woher da ein halbwegs rentables Einzugsgebiet herkommen soll? "Eurogate" allein? :daumenrunter:
Anschluss an die S7 bzw. die Bahnstrecke nach Wolfsthal, die vermutlich aufgewertet wird, sonst würde man nicht den Bahnhof am Flughafen für den Fernverkehr ausbauen.