Zukunftsvision Linienkreuz U2/U5 und Alternativen
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05.10.2011, 15:32#1
Anmerkung Floster:
Über das im U-Bahn-Zielnetz vorgesehene Linienkreuz U2/U5 gibt es im Forum immer wieder Diskussionen. Ich habe mich nun entschlossen an dieser Stelle einen Thread einzurichten, in dem alle Facetten der offiziellen Planungen, aber auch mögliche Alternativen dazu diskutiert werden können.
Dieses Posting war ursprünglich eine Antwort auf diesen Beitrag.
Wenn der Bund das überhaupt gestattet. Üblicherweise werden Gelder für ein bestimmtes Projekt genehmigt und dürfen dann nur dort eingesetzt werden. Nur weil etwas billiger wird als geplant, heißt das nicht, dass man den Rest so einfach auf andere Projekte umschichten kann.
Vergiss' es. Die U5 wäre (egal wie man sie baut) ein Monsterprojekt, das mehrere Milliarden Euro kosten und viele Jahre Bauzeit erfordern wird.
Über das im U-Bahn-Zielnetz vorgesehene Linienkreuz U2/U5 gibt es im Forum immer wieder Diskussionen. Ich habe mich nun entschlossen an dieser Stelle einen Thread einzurichten, in dem alle Facetten der offiziellen Planungen, aber auch mögliche Alternativen dazu diskutiert werden können.
Dieses Posting war ursprünglich eine Antwort auf diesen Beitrag.
ZitatOriginal von Anid
Das eingesparte Geld wird man beim Linienkreuz U2/U5 eh gut brauchen können, sollte es tatsächlich vorgezogen werden.
Wenn der Bund das überhaupt gestattet. Üblicherweise werden Gelder für ein bestimmtes Projekt genehmigt und dürfen dann nur dort eingesetzt werden. Nur weil etwas billiger wird als geplant, heißt das nicht, dass man den Rest so einfach auf andere Projekte umschichten kann.
ZitatWäre eh interessant wie man das dann macht.. U5 mal zwischen Karlsplatz und Michelbeuern, U2 zwischen Rathaus und Pilgramgasse? Ginge es sich mit dem Budget auch eventuell aus gleich bis zum Matz zu bauen? Eröffnet man dan beide Strecken gleichzeitig
Vergiss' es. Die U5 wäre (egal wie man sie baut) ein Monsterprojekt, das mehrere Milliarden Euro kosten und viele Jahre Bauzeit erfordern wird.
05.10.2011, 16:17#2
Die Budget-Umschichtung hat man schonmal gemacht, soweit ich weiß war für die 3. Ausbaustufe ursprünglich vorgesehen zuerst die U1 an beiden Enden zu verlängern und auch die U6 nach Stammersdorf zu führen. Wie so oft wurden dann die Pläne geändert und man entschied sich statt U1 Süd und U6 Nord die U2-Verlängerung bis Aspernstraße vorzuziehen. Genehmigt und finanziert wurden ursprünglich die ersteren Varianten.
Eine Umwidmung der Gelder scheint also kein Problem zu sein.
Dass das Linienkreuz wohl ohnehin einen weit höheren Verkehrswert hätte als ein wie auch immer gearteter Wurmfortsatz der U2 nach dem Karlspatz versteht sich von selbst.
Dass diese beiden Strecken recht teuer würden, stimme ich zu, aber von mehreren Milliarden für das kurze Stück Rathaus-Michelbeuern und Rathaus-Matzleindorfer Platz zu veranschlagen ist unrealistisch, selbst wenn mit einbezieht wie tief die U2-Neu runter muss um U3 und Wienfluss zu unterqueren.
Daniel
Eine Umwidmung der Gelder scheint also kein Problem zu sein.
Dass das Linienkreuz wohl ohnehin einen weit höheren Verkehrswert hätte als ein wie auch immer gearteter Wurmfortsatz der U2 nach dem Karlspatz versteht sich von selbst.
Dass diese beiden Strecken recht teuer würden, stimme ich zu, aber von mehreren Milliarden für das kurze Stück Rathaus-Michelbeuern und Rathaus-Matzleindorfer Platz zu veranschlagen ist unrealistisch, selbst wenn mit einbezieht wie tief die U2-Neu runter muss um U3 und Wienfluss zu unterqueren.
Daniel
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Anid (05.10.2011, 16:20)
05.10.2011, 16:30#3
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von Anid
Das eingesparte Geld wird man beim Linienkreuz U2/U5 eh gut brauchen können, sollte es tatsächlich vorgezogen werden.
Wenn der Bund das überhaupt gestattet. Üblicherweise werden Gelder für ein bestimmtes Projekt genehmigt und dürfen dann nur dort eingesetzt werden. Nur weil etwas billiger wird als geplant, heißt das nicht, dass man den Rest so einfach auf andere Projekte umschichten kann.
ZitatWäre eh interessant wie man das dann macht.. U5 mal zwischen Karlsplatz und Michelbeuern, U2 zwischen Rathaus und Pilgramgasse? Ginge es sich mit dem Budget auch eventuell aus gleich bis zum Matz zu bauen? Eröffnet man dan beide Strecken gleichzeitig
Vergiss' es. Die U5 wäre (egal wie man sie baut) ein Monsterprojekt, das mehrere Milliarden Euro kosten und viele Jahre Bauzeit erfordern wird.
"Mehrere Milliarden" wohl auch wieder nicht. Die gesamte neue U2 (Schottentor-Seestadt inkl. Betriebsgleis Stadion-Erdberg) kostet kolportierte 1,4 Milliarden Euro, das sind aber über 16 (!) Kilometer U-Bahn-Strecke - so lange ist die gesamte U4! - mit 15 neuen Stationen.
Selbst, wenn man die U5 ausschließlich unterirdisch und möglichst kompliziert baut, müssten das um die 10-11 Kilometer Neubaustrecke sein (Hochstrecken sind bekanntlich billiger), und so viel ist mWn gar nicht geplant.
Edit: was spricht eigentlich dagegen, die U5 von Dornbach via Schottentor zum Stephansplatz zu bauen?
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (05.10.2011, 16:41)
05.10.2011, 16:33#4
ZitatOriginal von p16
Die gesamte neue U2 (Schottentor-Seestadt inkl. Betriebsgleis Stadion-Erdberg) kostet kolportierte 1,4 Milliarden Euro, das sind aber über 16 (!) Kilometer U-Bahn-Strecke - so lange ist die gesamte U4! - mit 15 neuen Stationen. Dornbach-Schottentor bzw. Dornbach-Rathaus wären rund 4,5 Kilometer Neubaustrecke, vorausgesetzt man fährt dann weiter bis zum Karlsplatz. Dafür "mehrere Milliarden"?
Wenn man entsprechend tief graben muß, ziemlich sicher... (Es sei denn, man schafft es tatsächlich, auf den meisten Streckenkilometern eine Hochbahntrasse hinzustellen.
)Beste Grüße
VT
05.10.2011, 16:39#5
ZitatOriginal von p16
"Mehrere Milliarden" wohl auch wieder nicht. Die gesamte neue U2 (Schottentor-Seestadt inkl. Betriebsgleis Stadion-Erdberg) kostet kolportierte 1,4 Milliarden Euro, das sind aber über 16 (!) Kilometer U-Bahn-Strecke - so lange ist die gesamte U4! - mit 15 neuen Stationen. Dornbach-Schottentor bzw. Dornbach-Rathaus wären rund 4,5 Kilometer Neubaustrecke, vorausgesetzt man fährt dann weiter bis zum Karlsplatz. Dafür "mehrere Milliarden"?
Die U2-Nord fährt ja auch größtenteils oberirdisch auf Stelzen. Unterirdische Strecken kosten ein Vielfaches. Eine Milliarde ist da bald einmal beisammen, noch dazu wenn man die Strecke im Bereich Neubaugasse im 5. Untergeschoß (unter der U3) bohren muss. Die gesamte U2/U5 würde in extremer Tieflage durch dicht bebaute Gebiete führen.
05.10.2011, 16:47#6
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von p16
"Mehrere Milliarden" wohl auch wieder nicht. Die gesamte neue U2 (Schottentor-Seestadt inkl. Betriebsgleis Stadion-Erdberg) kostet kolportierte 1,4 Milliarden Euro, das sind aber über 16 (!) Kilometer U-Bahn-Strecke - so lange ist die gesamte U4! - mit 15 neuen Stationen. Dornbach-Schottentor bzw. Dornbach-Rathaus wären rund 4,5 Kilometer Neubaustrecke, vorausgesetzt man fährt dann weiter bis zum Karlsplatz. Dafür "mehrere Milliarden"?
Die U2-Nord fährt ja auch größtenteils oberirdisch auf Stelzen. Unterirdische Strecken kosten ein Vielfaches. Eine Milliarde ist da bald einmal beisammen, noch dazu wenn man die Strecke im Bereich Neubaugasse im 5. Untergeschoß (unter der U3) bohren muss. Die gesamte U2/U5 würde in extremer Tieflage durch dicht bebaute Gebiete führen.
Ja, die U2 und U5 zusammen würden garantiert viel kosten, du hast aber ausschließlich von der U5 gesprochen bzw. habe ich dann deinen Beitrag entsprechend interpretiert. Eine Neubaustrecke nach Dornbach könnte man über weite Teile direkt unter der breiten Hernalser Hauptstraße bauen, so tief ist das nicht. Bei der U2 (Rathaus-Matzleinsdorfer Platz) hast du allerdings Recht, da gehts weit unter die Erde.
Edit: zum Vergleich: der Abschnitt Schottentor-Stadion der U2 hat 890 Millionen gekostet. Auf diesem Abschnitt hast du rund drei Kilometer unterirdische Neubautrasse, wo zum Teil auch sehr tief gegraben werden musste (Stichwort: Taborstraße!). Die Milliarde wurde dennoch nicht überschritten. Wenn also das Gesamtprojekt U2/U5 tatsächlich so viele Milliarden verschlingt, dann liegt das ziemlich sicher zum Großteil an der U2 (was irgendwo klar ist, wenn man ins 5. Untergeschoß muss...)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (05.10.2011, 16:52)
05.10.2011, 16:56#7
ZitatOriginal von p16
Eine Neubaustrecke nach Dornbach könnte man über weite Teile direkt unter der breiten Hernalser Hauptstraße bauen, so tief ist das nicht. Bei der U2 (Rathaus-Matzleinsdorfer Platz) hast du allerdings Recht, da gehts weit unter die Erde.
Da bin ich mir nicht so sicher. Unter der Trasse des 43ers verläuft ein unterirdischer Bach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Als_%28Fluss%29
05.10.2011, 17:11#8
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von p16
Eine Neubaustrecke nach Dornbach könnte man über weite Teile direkt unter der breiten Hernalser Hauptstraße bauen, so tief ist das nicht. Bei der U2 (Rathaus-Matzleinsdorfer Platz) hast du allerdings Recht, da gehts weit unter die Erde.
Da bin ich mir nicht so sicher. Unter der Trasse des 43ers verläuft ein unterirdischer Bach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Als_%28Fluss%29
Im Artikel steht leider nur, wie der Bach ursprünglich geflossen ist, und zwar nicht entlang der Hernalser Hauptstraße.
Bist du dir ganz sicher, dass er im 17. direkt unter dem 43er fließt und nicht etwa unter der Alszeile? Die Mündung in den Donaukanal ist nämlich viel weiter nördlich!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (05.10.2011, 17:11)
05.10.2011, 18:13#9
ZitatOriginal von marsupialeater
Die WL würden die Kohle lieber in das Linienkreuz U2/5 stecken.
Das wäre auch sinnvoller!
05.10.2011, 21:39#10
ZitatOriginal von Floster
ZitatOriginal von marsupialeater
Die WL würden die Kohle lieber in das Linienkreuz U2/5 stecken.
Das wäre auch sinnvoller!
Und ob! Volle Zustimmung.
05.10.2011, 22:43#11
ZitatOriginal von monolith
ZitatOriginal von Floster
ZitatOriginal von marsupialeater
Die WL würden die Kohle lieber in das Linienkreuz U2/5 stecken.
Das wäre auch sinnvoller!
Und ob! Volle Zustimmung.
Darf ich euch fragen, warum!? Ist das euer Ernst? Haben wir nicht wichtigere Dinge mit einigen hundert Millionen Euro zu tun, als sie für ein U-Bahnprojekt auszugeben, das - außer das Linienschema zu vervollständigen - nicht viel mehr tut außer teuer zu sein? Man kann mehr Kapazität auf den entsprechenden Relationen auch wesentlich billiger bekommen, als sich quer unter die Bezirke von der Autolobby weg in den Boden zu buddeln..

05.10.2011, 23:29#12
ZitatOriginal von ULF
ZitatOriginal von monolith
ZitatOriginal von Floster
ZitatOriginal von marsupialeater
Die WL würden die Kohle lieber in das Linienkreuz U2/5 stecken.
Das wäre auch sinnvoller!
Und ob! Volle Zustimmung.
Darf ich euch fragen, warum!? Ist das euer Ernst? Haben wir nicht wichtigere Dinge mit einigen hundert Millionen Euro zu tun, als sie für ein U-Bahnprojekt auszugeben, das - außer das Linienschema zu vervollständigen - nicht viel mehr tut außer teuer zu sein? Man kann mehr Kapazität auf den entsprechenden Relationen auch wesentlich billiger bekommen, als sich quer unter die Bezirke von der Autolobby weg in den Boden zu buddeln..
Richtig, ich teile diese Zustimmung auch überhaupt nicht. Durch andere Maßnahmen wie die Errichtung des 13ers könnte man die Unmengen an Geld, die das Linienkreuz sowohl beim Bau als auch beim Betrieb verschlingen würde, einsparen. Man auch davon ausgehen, dass aufgrund der enormen Betriebskosten bedenkliche Einsparungen im restlichen Liniennetz erfolgen würden.
05.10.2011, 23:34#13
Weil es bis jetzt keine wirklich schnelle Verbindung von Nordwest-Wien nach Südost-Wien gibt. Und wenn die künftige U5 dann sogar noch den Hauptbahnhof erreicht (ohne Schlangenlinienführung), dann wäre schon viel gewonnen.
05.10.2011, 23:39#14
ZitatOriginal von monolith
Weil es bis jetzt keine wirklich schnelle Verbindung von Nordwest-Wien nach Südost-Wien gibt. Und wenn die künftige U5 dann sogar noch den Hauptbahnhof erreicht (ohne Schlangenlinienführung), dann wäre schon viel gewonnen.
Einerseits gibt's die U6 und außerdem könnte man (wie schon öfters hier im Forum diskutiert) mit einer neuen Linie S46 (Handelskai-Vorortelinie-Penzing-Meidling-Hauptbahnhof-...) eine weitere Verbindung schaffen - und zwar um Welten billiger als das Linienkreuz. Und für die Innenbezirke gehört eben außerdem endlich der 13er errichtet.
05.10.2011, 23:43#15
Das Problem mit der von dir vorgeschlagenen S46 ist aber, dass sie eben nicht, wie die bisher geplante U5, durch die City "durchschneidet", und so attraktive Umsteigeverbindungen bietet, sondern quasi außen herum führt.
Und der 13er, sollte er tatsächlich kommen, ist in keinem Fall ein Expressverkehrsmittel, sondern wird genauso im Stau stehen und durch die Gassln zuckeln, wie der jetztige Bus.
EDIT: Vertippsler ausgebessert.
Und der 13er, sollte er tatsächlich kommen, ist in keinem Fall ein Expressverkehrsmittel, sondern wird genauso im Stau stehen und durch die Gassln zuckeln, wie der jetztige Bus.
EDIT: Vertippsler ausgebessert.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von monolith (05.10.2011, 23:46)
05.10.2011, 23:54#16
Ich bin der Auffassung dass sowohl das Linienkreuz ALS auch der 13er Sinn machen würde - die U5 als Schnellverbindung, der 13er als Oberflächenverkehrsmittel für die Kurzstreckenfahrgäste, die es auf der Relation mehr als genug gibt - sowie als Verbindung zum Hbf.
Ich finde sowieso dass die U5, wenn sie gebaut wird, über Michelbeuern geführt werden sollte um als Ergänzung, nicht als Ersatz für die Straßenbahn im Westen zu fungieren - Fahrgastpotential gäbe es sicher mehr als ausreichend.
Warum sollte die U-Bahn eigentlich teurer werden je tiefer man runter muss? doch nur wegen der Stationen, oder?
Daniel
Ich finde sowieso dass die U5, wenn sie gebaut wird, über Michelbeuern geführt werden sollte um als Ergänzung, nicht als Ersatz für die Straßenbahn im Westen zu fungieren - Fahrgastpotential gäbe es sicher mehr als ausreichend.
Warum sollte die U-Bahn eigentlich teurer werden je tiefer man runter muss? doch nur wegen der Stationen, oder?
Daniel
05.10.2011, 23:59#17
Ich finde eh auch, dass beide Projekte Sinn hätten. Wo genau die U5 jetzt die U6 kreuzt, und wie's danach weiter geht, kann man ja dann im weiteren Planungsverlauf genauer analysieren und evaluieren.
Bezüglich Tiefbau: Naja, je tiefer du gräbst, desto mehr Aufwand ist das Ganze. Denk alleine an die Dutzenden Rohr- und Stromleitungen die du evtl. verlegen musst. Dann brauchst du noch Liftanlagen und elends lange Rolltreppen, etc. Und der ganze Schutt muss auch irgendwo hin gebracht und zwischengelagert werden.
Bezüglich Tiefbau: Naja, je tiefer du gräbst, desto mehr Aufwand ist das Ganze. Denk alleine an die Dutzenden Rohr- und Stromleitungen die du evtl. verlegen musst. Dann brauchst du noch Liftanlagen und elends lange Rolltreppen, etc. Und der ganze Schutt muss auch irgendwo hin gebracht und zwischengelagert werden.
05.10.2011, 23:59#18
Das Gestein wird je tiefer umso härter und umso mehr Druck von oben müssen die Tunnel aushalten.
06.10.2011, 00:06#19
ZitatOriginal von p16
Bist du dir ganz sicher, dass er im 17. direkt unter dem 43er fließt und nicht etwa unter der Alszeile? Die Mündung in den Donaukanal ist nämlich viel weiter nördlich!
Leider findet man unter Google sehr wenig darüber. Zumindest unter der Jörgerstraße dürfte der Bachkanal aber auch heute noch verlaufen, ab Gürtel dann weiter über die Lazarettgasse bis Alserbachstraße und schließlich in den rechten Hauptsammelkanal.
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die U5 entlang des 43ers größtenteils ähnlich verlaufen würde, wie die U3 in der Mariahilfer Straße, also recht tief unter der Erde und sicher nicht besonders billig in der Errichtung.
ZitatOriginal von monolith
Weil es bis jetzt keine wirklich schnelle Verbindung von Nordwest-Wien nach Südost-Wien gibt. Und wenn die künftige U5 dann sogar noch den Hauptbahnhof erreicht (ohne Schlangenlinienführung), dann wäre schon viel gewonnen.
Wieso gibt es die nicht? Mit U6, S45 und Stammstrecke ist der Nordwesten sehr gut versorgt und mit maximal einmal umsteigen erreicht man so auch den Hauptbahnhof oder Wien Meidling (wo Fernzüge ja ebenfalls halten werden).
06.10.2011, 00:07#20
ZitatOriginal von p16
was spricht eigentlich dagegen, die U5 von Dornbach via Schottentor zum Stephansplatz zu bauen?
Oder zum Karlsplatz, damit man auch die U4 erreicht. Mit Zwischenstation Herrengasse. Einen Tunnel für die U-Bahn und darüber noch einen Tunnel um die Straßenbahnen die an Karlsplatz und Schottentor enden durchzubinden.