27.01.2012 | Mit der Zahnradbahn auf den Kahlenberg - Dia-Vortrag
19 Beiträge
12.01.2012, 00:08#1
12.01.2012, 11:48#2
Danke für den Hinweis, nur eine kleine Frage:
Glaubst Du, dass man dort mehr erfährt – oder sehen wird –, als in den bisher erschienenen Büchern – immerhin sind es vier(!) an der Zahl.
Glaubst Du, dass man dort mehr erfährt – oder sehen wird –, als in den bisher erschienenen Büchern – immerhin sind es vier(!) an der Zahl.
12.01.2012, 12:42#3
Danke für den Hinweis, nur eine kleine Frage:
Glaubst Du, dass man dort mehr erfährt – oder sehen wird –, als in den bisher erschienenen Büchern – immerhin sind es vier(!) an der Zahl.
Nachdem ich mich bislang weder besonders ausführlich mit diesem Thema beschäftigt habe noch in Besitz diesbezüglicher Literatur bin, kann ich Deine Frage nicht beantworten; vielleicht spricht dieser Vortrag ja gerade jene Menschen an, die - wie ich - gerne mehr über den Betrieb der Zahnradbahn auf den Kahlenberg erfahren würden, diesem Thema aber nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet hatten.
12.01.2012, 17:53#4
Aha, trotzdem dankeschön!
Für die, die es interessiert, das sind die vier Werke:
– Alfred Niel, "Unvergessene alte Kahlenbergbahn", Verlag Carinthia, Klagenfurt 1974, 96 S., gebunden, 12 x 19,5 cm.
– "Wiener Bergbahnen. Kahlenberg, Leopoldsberg, Sophienalpe", Helfried Seemann & Christian Lunzer (Hrsg.), Texte von Richard Heinersdorff, Album Verlag, Wien 2001, 92 S., gebunden, 20,5 x 23 cm.
– Hans Peter Pawlik, "Unvergessene Kahlenbergbahn", Verlag Josef Otto Slezak, Wien 2001, 96 S., gebunden, 17,5 x 24 cm.
– Martin Fuchs, "Bergbahnen im Wienerwald. Zahnradbahn, Drahtseilbahn, Knöpferlbahn", Eigenverlag Martin Fuchs, Wien 2004, 96 S., broschiert, 15 x 21 cm.
Alle vier mit vielen Fotos versehen.
Für die, die es interessiert, das sind die vier Werke:
– Alfred Niel, "Unvergessene alte Kahlenbergbahn", Verlag Carinthia, Klagenfurt 1974, 96 S., gebunden, 12 x 19,5 cm.
– "Wiener Bergbahnen. Kahlenberg, Leopoldsberg, Sophienalpe", Helfried Seemann & Christian Lunzer (Hrsg.), Texte von Richard Heinersdorff, Album Verlag, Wien 2001, 92 S., gebunden, 20,5 x 23 cm.
– Hans Peter Pawlik, "Unvergessene Kahlenbergbahn", Verlag Josef Otto Slezak, Wien 2001, 96 S., gebunden, 17,5 x 24 cm.
– Martin Fuchs, "Bergbahnen im Wienerwald. Zahnradbahn, Drahtseilbahn, Knöpferlbahn", Eigenverlag Martin Fuchs, Wien 2004, 96 S., broschiert, 15 x 21 cm.
Alle vier mit vielen Fotos versehen.
12.01.2012, 18:10#5
Ich sehe gerade, dass da offenbar noch ein Opus geplant war, allerdings ist es weder unter der ISBN-Nummer noch antiquarisch zu finden, weshalb das Projekt offenbar auf Eis liegt oder eingestellt wurde. Im Fuchs-Opus wird es auf U3 vorgestellt (Tippfehler nicht verbessert):
– "Martin Fuchs, 'Was dampft da auf den Kahlenberg? Die Geschichte der Wiener Bergbahnen', gebunden, mehr als 250 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Pläne und Skizzen, Doppelseitiger A3 Poster, Format 15 x 21 cm, ISBN 3-9501257-6-0, Vertrieb Othmar Edelmann, 1100 Wien"
Zwei Zitate von dort:
"Dieses Buch wird die drei Bergbahnen in einem neuen Licht erscheinen lassen."
"Dieses Buch ist das das bisher Umfassendste und Ausführlichste, das zum Thema 'Bergbahnen im Wienerwald' erschienen ist. Mit seinen mehr als 250 Seiten und dem A3 Poster setzt es neue Maßstäbe in Sachen Eisenbahnpublkationen."
Edit: Dürfte doch erschienen sein, wenn auch ein bissel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Katalog der ÖNB steht's jedenfalls drinn, Erscheinungsdatum 2002.
– "Martin Fuchs, 'Was dampft da auf den Kahlenberg? Die Geschichte der Wiener Bergbahnen', gebunden, mehr als 250 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Pläne und Skizzen, Doppelseitiger A3 Poster, Format 15 x 21 cm, ISBN 3-9501257-6-0, Vertrieb Othmar Edelmann, 1100 Wien"
Zwei Zitate von dort:
"Dieses Buch wird die drei Bergbahnen in einem neuen Licht erscheinen lassen."
"Dieses Buch ist das das bisher Umfassendste und Ausführlichste, das zum Thema 'Bergbahnen im Wienerwald' erschienen ist. Mit seinen mehr als 250 Seiten und dem A3 Poster setzt es neue Maßstäbe in Sachen Eisenbahnpublkationen."
Edit: Dürfte doch erschienen sein, wenn auch ein bissel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Katalog der ÖNB steht's jedenfalls drinn, Erscheinungsdatum 2002.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von pronay (13.01.2012, 10:50): Recherche im Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek
14.01.2012, 18:18#6
16.01.2012, 08:07#7
Der Nachbauwaggon am Kahlenberg schaut aber ziemlich schräg aus: die Spurweite dünkt mir merklich zu weit (die Kahlenbergbahn hatte Normalspur), auch die Stirnseite sieht im unteren Teil doch deutlich anders aus, als es auf den wenigen Fotografien der Fall ist. Auch hatten die Waggons seinerzeit richtige Achsen, dürften also höher gestanden sein als der Nachbau.
20.01.2012, 15:54#8
So sieht die Trasse der Zahnradbahn heute aus (Abschnitt Höhenstraße - Nußdorf):
https://vimeo.com/35168253
https://vimeo.com/35168253Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (16.04.2013, 23:46): URL-Bezeichnung geändert.
09.12.2012, 14:51#9
Buchergänzungen
Für die, die es interessiert, das sind die vier Werke:
– Alfred Niel, "Unvergessene alte Kahlenbergbahn", Verlag Carinthia, Klagenfurt 1974, 96 S., gebunden, 12 x 19,5 cm.
– "Wiener Bergbahnen. Kahlenberg, Leopoldsberg, Sophienalpe", Helfried Seemann & Christian Lunzer (Hrsg.), Texte von Richard Heinersdorff, Album Verlag, Wien 2001, 92 S., gebunden, 20,5 x 23 cm.
– Hans Peter Pawlik, "Unvergessene Kahlenbergbahn", Verlag Josef Otto Slezak, Wien 2001, 96 S., gebunden, 17,5 x 24 cm.
– Martin Fuchs, "Bergbahnen im Wienerwald. Zahnradbahn, Drahtseilbahn, Knöpferlbahn", Eigenverlag Martin Fuchs, Wien 2004, 96 S., broschiert, 15 x 21 cm.
Alle vier mit vielen Fotos versehen.
Ergänzungen: Im Bahnhofsbuchhandel gab es einige Zeit die schöne Broschüre "Bergbahnen im Wienerwald" aus dem Fuchs Verlag. Es war dies eine Publikation in sehr guter Buchdruckqualität und als der kleine Bruder des Buches "Was dampft da auf den Kahlenberg?" publiziert. Das Kapitel "Kahlenberger Sehenswürdigkeiten" gab es im Buch nicht. Man kann somit wohl sagen, dass es eine "Auskoppelung" des eigentlichen Buches war (Low Price 9,90). Die Broschüre dürfte wohl besseren Anklang gefunden haben da es von ihr eine 2. leicht veränderte Auflage gab. Das Buch selber wurde übrigens im Bezirksmuseum Döbling päsentiert, aufgrund des Umstandes, dass aus dem Slezak Verlag zeitgleich ein ähnliches Buch erschienen ist und dann auch noch fast zur selben Zeit der Bildband vom Album Verlag erschienen ist, ging das Buch ein wenig unter. Der Preis war auch etwas höher als die anderen beiden! Für Tramway Liebhaber ist das Buch aus dem Fuchs Verlag jedoch unbedingt zu empfehen, da dort tolle neue Fakten und Zeichnungen über das Strassenbahnprojekt der Kahlenbergbahn berichtet wird.
Das Buch gibt es nur mehr im Aniquariat (habe es aber dort leider noch nie gesehen, was wohl für die Qualität des Werkes spricht?). Die Auflage dürfte wohl nicht über die 1000 gekommen sein.
09.12.2012, 15:18#10
Also ich hab das Buch (280 S.). Vielleicht einmal bei Othmar Edelmann (Verlagsauslieferung – steht im Herold) anrufen?
09.12.2012, 15:46#11
Also ich hab das Buch (280 S.). Vielleicht einmal bei Othmar Edelmann (Verlagsauslieferung – steht im Herold) anrufen?Den Verlag Fuchs gibt es nicht mehr!
Ebenso nicht mehr bei der Verlagsauslieferung oder sonst wo in Wien?! Und wenn wäre der Preis sicherlich über 50 Euro!!! 09.12.2012, 16:49#12
Der nachgebaute Zahnradbahnwaggon dürfte überhaupt in einen sehr großen Ausmaß "künstlerische Freiheiten" eingebaut haben:außer der zu großen "Spurweite" & Fahrzeugbreite-die originalen Wagen waren Abeteilwagen mit seitlichen Türen und keine Großraumwagen, auch die Fenster sind aus verständlichen Gründen verglast, aber das ist auch nicht original, da die Wagen in Wirklichkeit offene Sommerwagen waren(siehe auch das Plakat mit Original-Abb. bei Antwort 6).
Ich würde sagen, die (Original-)Wagen der Kahlenbergbahn hatten am ehesten noch eine Ähnlichkeit mit den Wagen der Achenseebahn(um einen heute noch möglichen Vergleich her zu nehmen).
Ich würde sagen, die (Original-)Wagen der Kahlenbergbahn hatten am ehesten noch eine Ähnlichkeit mit den Wagen der Achenseebahn(um einen heute noch möglichen Vergleich her zu nehmen).
11.12.2012, 13:02#13
Ich würde sagen, die (Original-)Wagen der Kahlenbergbahn hatten am ehesten noch eine Ähnlichkeit mit den Wagen der Achenseebahn(um einen heute noch möglichen Vergleich her zu nehmen).
Die Fahrzeuge der Kahlenbergbahn sind jenen der Schwabenbergbahn in Budapest ähnlich wenn nicht sogar gleich! Es gab übrigens in einer Eisenbahnzeitschrift mal einen Bildbericht, dass man so einen Waggon wieder "Nachgebaut" hat (ich glaube es war die Rede von der IG Mariazell..)
14.12.2012, 15:45#14
Die Original-Loks & Wagen der Schwabenbergbahn in Budapest waren meines Wissen nach weitgehenst baugleich mit den Fahrzeugen der Kahlenbergbahn-ich habe die Fahrzeuge der Achenseebahn deswegen als Vergleich herangezogen, weil diese im Gegensatz zu den originalen Fahrzeuge der Schwabenbergbahn eben noch heute existieren-sie sind natürlich schon verschieden gegenüber den Kahlenbergbahnwagen.
Die Achenseebahn hatte übrigens auch eine "Schwesterbahn" im damaligen Ungarn(heute Slowakei), die Csorbaseebahn,die modernisiert und elektrifiziert, heute noch existiert.
Allerdings ist vom ursprünglichen-fast baugleichen Fahrzeugpark(die Loks hatten eine etwas andere Kesselneigung) meines Wissens auch nichts erhalten geblieben.
Die Achenseebahn hatte übrigens auch eine "Schwesterbahn" im damaligen Ungarn(heute Slowakei), die Csorbaseebahn,die modernisiert und elektrifiziert, heute noch existiert.
Allerdings ist vom ursprünglichen-fast baugleichen Fahrzeugpark(die Loks hatten eine etwas andere Kesselneigung) meines Wissens auch nichts erhalten geblieben.
14.12.2012, 17:51#15
Ja, eine Elektrifizierung hätte die Kahlenbergbahn sicherlich bis heute gerettet (trotz Höhenstrasse)! Die Schwabenbergbahn, Wendelsteinbahn, Drachenfelsbahn, Csorbaseebahn sowie die Zahnradbahn in Stuttgart, welche ja einen ÖPNV Aufrag hat, exestieren alle noch.
Na ja, wir hier können dafür nur in der Nostalgie schwelgen........
Na ja, wir hier können dafür nur in der Nostalgie schwelgen........

16.12.2012, 16:50#16
Eine-zugegebenermaßen-fiktive Frage:Auf allen Bildern, die ich kenne, wirkt die Kahlenbergerbahn nicht so extrem Steil wie z.Bsp. eine Schneeberg- oder Schafbergbahn(oder täusche ich mich da?).
War die Zahnstange nur den Dampfbetrieb geschuldet(so wie bei der Erzbergbahn)-wäre es möglich gewesen, nach einer Elektrifizierung die Kahlenbergbahn im reinen Addhäsions-Betrieb zu betreiben?
Die Kahlenbergbahn war normalspurig und zweigleisig(bis auf ein kurzes Stück vor der Bergstation,das eingleisig war)-die Zahnrad-Schleppweichen hätte man sowieso gegen "normale" Weichen austauschen müssen-was wäre wenn man in den 1920er-Jahren die Kahlenbergbahn mit 600V elektrifiziert hätte,in Nussdorf ein ganz kurzes Verbindungsgleis gelegt hätte, und der D-Wagen eine neue Endstelle bekommen hätte:Kahlenberg?
Wäre die Steigung für Straßenbahnzüge "packbar"?
War die Zahnstange nur den Dampfbetrieb geschuldet(so wie bei der Erzbergbahn)-wäre es möglich gewesen, nach einer Elektrifizierung die Kahlenbergbahn im reinen Addhäsions-Betrieb zu betreiben?
Die Kahlenbergbahn war normalspurig und zweigleisig(bis auf ein kurzes Stück vor der Bergstation,das eingleisig war)-die Zahnrad-Schleppweichen hätte man sowieso gegen "normale" Weichen austauschen müssen-was wäre wenn man in den 1920er-Jahren die Kahlenbergbahn mit 600V elektrifiziert hätte,in Nussdorf ein ganz kurzes Verbindungsgleis gelegt hätte, und der D-Wagen eine neue Endstelle bekommen hätte:Kahlenberg?
Wäre die Steigung für Straßenbahnzüge "packbar"?
16.12.2012, 17:20#17
Die Elektrifizierungsprojekte auf den Kahlenberg
Mh, wir nähern uns einem richtigen Strassenbahnthema. Die Beantwortung der Frage von SchienenWolf wäre vermutlich Thema einer neuen Rubrik, welche reichlich Platz zum Diskutieren lässt. Falls das Gewünscht, bitte ich um Nachricht!
Hier nun in aller Kürze die Antworten:
Die Maximalsteigung der Kahlenbergbahn betrug im steilsten Abschnitt (935,5m) lediglich 100 Promille!
Zahnstangenmaterial und eine Weicheskizze mit Plan, für einen zweigleisigen Ausbau der eingleisigen Strecke gab es bereits!
Das erste Elektrifizierungsprojekt gab es noch von der KEG (Kahlenberg Eisenbahngesellschaft) und stammt aus dem Jahre 1914 mit einigen sensationellen Überraschungen....
Das zweite Elektrifizierungsprojekt stammt aus dem Jahre 1927 (Münz Projekt), also schon nach der Einstellung und sah eine Verbindung mit dem Netz der Wiener Strassenbahn vor..
Beste Grüße
81er
Hier nun in aller Kürze die Antworten:
Die Maximalsteigung der Kahlenbergbahn betrug im steilsten Abschnitt (935,5m) lediglich 100 Promille!
Zahnstangenmaterial und eine Weicheskizze mit Plan, für einen zweigleisigen Ausbau der eingleisigen Strecke gab es bereits!
Das erste Elektrifizierungsprojekt gab es noch von der KEG (Kahlenberg Eisenbahngesellschaft) und stammt aus dem Jahre 1914 mit einigen sensationellen Überraschungen....
Das zweite Elektrifizierungsprojekt stammt aus dem Jahre 1927 (Münz Projekt), also schon nach der Einstellung und sah eine Verbindung mit dem Netz der Wiener Strassenbahn vor..
Beste Grüße
81er
16.12.2012, 20:19#19
Danke für den Hinweis. Ich denke aber, dass diese Diskussion hier aus dem Ruder läuft? Der Titel lautete zwar Kahlenbergbahn, aber mit dem Zusatz Dia Vortrag. Die vorherigen Links befassen das Thema Kahlenberg aus heutiger Sicht. In diesem Beitrag geht es jedoch um die "Historischen-Wurzeln", so wie ich das sehe. Daher werde ich, wenn kein Administrator was dagegen hat, eine neue Rubrik mit der Überschrift "Die Kahlenbergbahn und ihre Elektrifizierungsprojekte" erstellen.
81er
Ergänzung: Neue Rubrik eröffnet Die Kahlenbergbahn und ihre Elektrifizierungspojekte
81er
Ergänzung: Neue Rubrik eröffnet Die Kahlenbergbahn und ihre Elektrifizierungspojekte
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 81er (16.12.2012, 20:38): Link Ergänzung