Kaltenleutgebner Bahn soll Busstraße werden
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31.03.2012, 19:40#1
ZitatQuelle: http://diepresse.com/home/panorama/wien/73348…werk-geht-Stau-kommt
Wien: Zementwerk geht, Stau kommt
19.02.2012 | 18:21 | GERHARD BITZAN (Die Presse)
Bei Kaltenleutgeben entsteht statt einer über hundert Jahre alten Zementfabrik eine Wohnanlage. In Liesing fürchten Anwohner eine massive Verkehrszunahme und drohen mit Blockaden.
Wien. Im Mai könnte es im engen Kaltenleutgebener Tal am Rand von Wien noch enger werden: Dann werden Spezialmaschinen auffahren, um einer historischen Industrieruine zu Leibe zu rücken. Die über hundert Jahre alte, seit Längerem leer stehende Perlmooser Zementfabrik soll abgerissen werden. Angesichts von bis zu 80 Meter hohen Betontürmen und rund 200.000 Tonnen Abbruchmaterial eine schwierige und teure Aufgabe, die ein Jahr lang dauern wird.
Gerald Parzer, Geschäftsführer der Waldmühle Rodaun Errichtungsgesellschaft, betont, dass es sich um keinen normalen Abbruch handeln wird. „Hier wird Urban Mining praktiziert. Das heißt, der überwiegende Anteil des Materials wird nicht abtransportiert, sondern vor Ort aufbereitet und für den Unterbau verwendet.“ Ansonsten wären 20.000 Lkw-Fahrten für den Abtransport nötig gewesen.
Doch während es gegen den Abriss keinerlei Bedenken gibt, erregt das Nachfolgeprojekt die Gemüter der Bevölkerung in Liesing und in den angrenzenden niederösterreichischen Gemeinden. Denn auf dem frei werdenden Gelände, das noch im Wiener Stadtgebiet liegt, soll eine Wohnanlage mit 450 Einheiten errichtet werden.
Gerd Zöhling von der Rodauner Bürgerinitiative warnt vor einem Verkehrskollaps. Er weist darauf hin, dass von Kaltenleutgeben nur eine einzige Straße nach Wien führt. „Schon jetzt ersticken wir im Stau. Wenn diese Wohnanlage gebaut wird und einige hundert Menschen mehr mit dem Auto reinfahren, gibt es ein Chaos.“ Die Initiative will das Projekt verhindern und fordert von der Stadt Wien, die Widmung zu ändern oder zumindest optimale Verkehrslösungen zu präsentieren. Um den Forderungen Gewicht zu verleihen, werden auch Blockadeaktionen im Frühjahr angedacht.
Tatsächlich ist der Liesinger Ortsteil Rodaun verkehrsmäßig schwer überlastet. Von und nach Breitenfurt fahren jeden Tag mehr als 18.000 Autos. In Kaltenleutgeben sind es 6300. „Ein Nadelöhr“, sagt auch Liesings Bezirksvorsteher Manfred Wurm (SP). Öffentlicher Verkehr ist kaum vorhanden, 85 Prozent der Kaltenleutgebener fahren mit dem Auto.
Perchtoldsdorf „enttäuscht“
Den heraufbeschworenen Verkehrsinfarkt durch neue Wohnanlagen sieht er allerdings nicht. Die entsprechenden Kreuzungen in Rodaun würden demnächst umgebaut, sagt Wurm zur „Presse“. Und Verkehrssimulationen hätten gezeigt, dass damit der Verkehr künftig flüssiger ablaufen werde als jetzt.
Abgelehnt wird das Projekt aber nicht nur von den Bürgerinitiativen, sondern auch von den Bürgermeistern in Kaltenleutgeben und Perchtoldsdorf. Martin Schuster, Ortschef von Perchtoldsdorf, das verkehrsmäßig von neuen Wohnanlagen auch stark belastet würde, befürchtet das Schlimmste. „Uns wurde von der Stadt Wien gesagt, dass das Bauvorhaben weit kleiner und damit erträglicher ausfallen wird. Und jetzt heißt es lapidar, 450 Wohnungen werden gebaut. Ich finde das unverständlich und bin persönlich enttäuscht.“ Die geplanten Ampellösungen seien reine Kosmetik.
Perchtoldsdorf sieht neben der Verkehrsbelastung aber ein anderes Problem. Knapp ein Fünftel des Perchtoldsdorfer Wassers kommt von einer Quelle gleich neben dem Areal der künftigen Wohnanlage. Und der Bau einer Großwohnanlage könne große Auswirkungen auf das Trinkwasser der Perchtoldsdorfer haben, fürchtet Schuster. Als Teillösung gegen einen Verkehrskollaps kommt eine alte Idee ins Spiel. „Da bietet sich die Reaktivierung der historischen, noch aus der Monarchie stammenden Kaltenleutgebener Eisenbahn an“, sagt VP-Verkehrssprecher Roman Stiftner. Die sei zwar für den Personenverkehr stillgelegt, aber die Gleiskörper seien vorhanden. Und die Bahn, die von Kaltenleutgeben über Perchtoldsdorf nach Liesing führt, zu aktivieren komme billiger als andere Verkehrslösungen, sagt Stiftner.
Bezirksvorsteher Wurm: „Technisch ist alles möglich. Nur zahlen muss es jemand.“ Aber weder ÖBB noch die Länder Wien und Niederösterreich haben Geld für ein Projekt, das laut Studien um die 30 Millionen Euro kosten würde.
ZitatQuelle: http://derstandard.at/1328507764824/Verkehrsd…rasse-am-Stau-vorbei
Verkehrsdiskussion
Rodaun: Bus und Radler auf Güterbahntrasse am Stau vorbei
14. Februar 2012 19:18
Bezirk Liesing will eigene Straße bauen, bevor 450 neue Wohnungen errichtet werden
Wien - Die Entlastung der Kaltenleutgebner Straße in Wien-Liesing durch eine S-Bahn-Anbindung, wie von Bürgern und der Bezirks-VP gefordert, wird es allem Anschein nach nicht spielen. Sehr wohl im Gespräch ist aber eine alternative Nutzung der bisher von Güterzügen befahrenen Trasse der Kaltenleutgebner Bahn. Diese Variante könnte, so heißt es vonseiten des Bezirks, noch vor der Besiedlung der in Rodaun geplanten 450 Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Zementfabrik und der Polsterermühle, die frühestens Ende 2014 erfolgen könnte, realisiert werden.
Sowohl im Bezirk als auch bei der Stadt wird die Personenzug-Idee als "utopisch" abgelehnt. Der grüne Planungssprecher Christoph Chorherr hält aber die kostengünstigere Schaffung einer "Spezialstraße" auf der Bahntrasse für denkbar. Darauf könnten Radfahrer und Busse am Stau vorbeifahren. Aus Chorherrs Sicht müsste aber auch das Wohnbauressort in die Pflicht genommen werden. Von dort hieß es am Dienstag, die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Realisierung des "Wohnprojekts Waldmühle" seien gegeben. Außerdem beteilige sich die Waldmühle Rodaun Errichtungs- und Verwertungs GmbH an den Adaptierungen, die bei Kreuzungen der Kaltenleutgebner Straße vorgenommen würden.
Bahnidee jahrelang diskutiert
Der Liesinger Bezirksvorsteher-Stellvertreter Gerald Bischof (SP) will aber mehr: Er sagt, der Bezirk forciere jetzt die Idee der Bus- und Radstraße. Über eine Nutzung der Bahntrasse habe man seit Jahren - Verkehrsprobleme existieren in dem Gebiet ja schon länger - diskutiert, die ÖBB habe bei einer Anfrage aber abgewinkt: Das Einzugsgebiet sei zu klein. Die Bürgerinitiative "Rodaun droht Verkehrsinfarkt" befürchtet, dass Busse trotz Trasse an einem Punkt weiterhin im Stau stünden. (spri, DER STANDARD, Printausgabe, 15.2.2012)
ZitatQuelle: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreic…statt-bummel-zug.php
Ziesel-Bus statt Bummel-Zug
Die Umwandlung einer Bahntrasse in eine Bus-Spur zur U-Bahn soll bei 4000 Pendlern mehr Lust auf die Öffis wecken.
Letztes Update am 24.02.2012, 18:20
Das Ziesel ist nicht nur ein kleiner und putziger Bewohner der Perchtoldsdorfer Heide, es soll auch in Anlehnung an den „Wiesel-Bus“ Namensgeber für eine neue Öffi-Verbindung nach Wien sein. Das Projekt soll die Trasse der Kaltenleutgebner Bahn nutzen, ist komplett durchgeplant und soll nun mit Land Niederösterreich und Stadt Wien auf seine Umsetzung diskutiert werden.
„Das ist keine Hirngespinst, sondern ein durchgerechnetes Projekt. Die Baukosten würden 1,2 Millionen Euro betragen. Für die Betriebskosten kann man zur Orientierung rund 100.000 Euro ansetzen, die uns der bestehende Ortsbus jährlich kostet“, erklärt Gemeinderat Alexander Nowotny (ÖVP). Über fünf Kilometer soll dieser „Ziesel-Express“ führen, vom Perchtoldsdorfer Ortszentrum zur S-Bahn nach Liesing und weiter zu U-6-Station Perfektastraße.
Innerhalb von 10 Minuten soll man auf diese Art Liesing, innerhalb von 15 Minuten die U-Bahn erreichen. Auf eineinhalb Kilometern Länge soll der Bus dabei die Trasse der (derzeit nicht mehr genutzten) Kaltenleutgebner Bahn nutzen. Und damit den Stau auf den Straßen elegant umgehen.
„Wir haben in Perchtoldsdorf täglich 4000 Auspendler nach Wien. Lediglich 1500 von ihnen nutzen derzeit bereits die öffentlichen Verkehrsmittel. Es sollte möglich sein, mit dem Ziesel-Express ein weiteres Drittel zu bewegen“, sagt Nowotny.
Mit der Asphaltierung der Bahntrasse wäre aber jede Diskussion über eine Wiederinbetriebnahme der Zugstrecke beendet. Was durchaus gewollt ist: „Die Elektrifizierung würde enorm teuer kommen, eine Anbindung an die U-Bahn ist nicht möglich und ein Zug ist deutlich lauter. Immerhin leben entlang der Bahnlinie rund tausend Menschen“, sagt Nowotny. Ein Gas- oder sogar Elektrobus wäre kostengünstiger und leiser.
Eine Weiterführung des Busses nach Kaltenleutgeben – auch in Hinblick auf das umstrittene Bauprojektes „Waldmühle“ in Wien mit 450 geplanten Wohneinheiten mache Sinn. „Aus dieser Region erfolgen schon jetzt täglich rund 2000 Autofahrten nach und durch Perchtoldsdorf“, meint Nowotny. Der sich eine Umsetzung relativ rasch vorstellen kann. Verhandlungen mit dem Land NÖ, der Stadt und den ÖBB Wien werden folgen. In Vorgesprächen habe es jedenfalls bereits „positives Interesse“ auf die Vorstellungen gegeben.
ZitatQuelle: http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/moe…rasse;art2664,375769
Ziesel auf Bahn-Trasse
INITIATIVE / Eine neue Buslinie soll ein Drittel der täglichen Auspendler nach Wien auf das öffentliche Verkehrsmittel bringen.
VON CHRISTOPH DWORAK
PERCHTOLDSDORF / Alexander Nowotny, ÖVP, ist unter anderem geschäftsführender Gemeinderat für Kommunale Infrastruktur & Energie sowie Ortsparteivorsitzender des NÖAAB. Angesichts der etwa 4.000 täglichen Auspendler nach Wien will er ein Schnellverkehrssystem Richtung Schnellbahn nach Liesing (geplante Fahrzeit: 10 Minuten) sowie zur U-Bahn-Station Perfektastraße (15) auf die Beine stellen. Umsteigeknoten im Ort soll die Spitalskirche (Linien 256, 258, 259) werden.
Gleisstrecke für Busse befahrbar machen
Zur Gewährleistung, dass das öffentliche Verkehrsmittel nicht im Stau steckt, zieht Nowotny die Kaltenleutgebner Bahn-Trasse in seine Überlegungen mit ein. „Der Unterbau ist massiv. Es müsste nur noch asphaltiert werden.“ Baulicher Schwerpunkt sei die Rampe im Bereich Aspetten, um zur Ketzergasse zu gelangen, betonte Nowotny.
Vorerst angedacht sei ein Viertelstundentakt. Das ambitionierte Ziel: „Wir wollen ein Drittel derjenigen, die mit dem Auto nach Wien pendeln, auf den Ziesel bringen.“ Dazu sei aber eines Bedingung: „Perchtoldsdorf muss endlich der VOR-Zone 100 angehören. Die Gespräche laufen.“ Nicht scheitern sollte das Projekt an den Kosten, meint Nowotny. Etwa 1,2 Millionen Euro wären aufzubringen, die zwischen der Marktgemeinde, Wien und dem Land NÖ aufgeteilt werden müssen.
Kein Zusammenhang mit Mega-Wohnprojekt
Das Ziesel-Projekt sei unabhängig von der geplanten Wiener Wohnverbauung im Kaltenleutgebner Tal zu sehen, lässt Nowotny nicht unerwähnt: „Wir sind nach wie vor gegen dieses Projekt und machen keine Vorschläge, wie das Gebiet öffentlich angebunden werden könnte.“ Man dürfe nicht vergessen, dass die Trasse der Kaltenleutgebner Bahn die Probleme der dann dort Wohnenden nicht lösen werden würde: „Die Kinder müssen nach Rodaun in Kindergarten und Schule.“ Nachsatz: „Wir lassen uns keinen Zug nach Kaltenleutgeben durch Perchtoldsdorf schicken. Immerhin wohnen etwa 1.000 Bürgerinnen und Bürger entlang der Trasse!“
ZitatQuelle: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreic…-verkehrsloesung.php
Nach Projekt-Vorstellung: Gegner missen Verkehrslösung
Letztes Update am 08.03.2012, 18:30
Waldmühle Rodaun – 450 neue Wohnungen, 10.000 Lkw-Fahrten, 90 Millionen Euro Gesamtkosten. So lauten die Eckdaten des strittigen Wohnbauprojekts Waldmühle am äußersten Zipfel Wiens.
Wie berichtet, laufen die niederösterreichischen Gemeinden Perchtoldsdorf und Kaltenleutgeben Sturm gegen das Projekt. Bereits im Sommer sollen die Abrissarbeiten beginnen, Verkehrslösungen für das chronisch überlastete Kaltenleutgebner Tal liegen hingegen keine auf dem Tisch, sagen die Kritiker.
Die Ideen zur Lösung des Problems reichen von einer Nutzung der Kaltenleutgebner Bahn für den Personenverkehr, bis zu einer Busspur auf der Zugtrasse. Das sehen manche Anrainer kritisch.
„Vor wenigen Jahren ist der Oberbau erneuert worden und nun sollen die Gleise entfernt werden – das ist doch Verschwendung von Steuergeld“, sagt ein Perchtoldsdorfer zum KURIER.
Unterdessen sorgt sich Bürgermeister Martin Schuster um die Henneberg- und Prießnitzquelle. Beide liegen im unmittelbaren Gebiet des 128.000 großen Areals.
02.06.2012, 18:24#2
17.6.2012: Stundentakt auf Kaltenleutgebnerbahn
ZitatQuelle: http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/events.htm
In Perchtoldsdorf findet von 9-11 Uhr ein eindrucksvoller Fronleichnams- Umgang statt. Zu diesem Anlass zeigt der Verein Pro Kaltenleutgebnerbahn gemeinsam mit der Raaberbahn AG, wie ein regulärer Personenverkehr auf der Kaltenleutgebnerbahn aussehen könnte. Wir freuen uns, Sie als Fahrgäste begrüßen zu dürfen.
Zum Einsatz kommt ein Triebwagen der Reihe 5047.
Der Fahrplan ist auf unserem PLAKAT ersichtlich.
Zum FAHRKARTENKAUF.
Anhänge
📎 Sonderfahrten 17.6.2012.pdf (271,6 KB)
03.06.2012, 20:55#3
Fronleichnam ist doch bereits am 7. Juni. Ist der Umgang aus einem anderen Anlass (evtl. Patrozinium)? Oder feiert man in Perchtoldsdorf Fronleichnam als lokale Besonderheit später?
04.06.2012, 00:58#4
Google hat mich derweil wegen einer passenden Antwort auf diese Frage rüber zu YouTube geschickt:
Beste Grüße
VT
EDIT: Layout-Korrektur
In Perchtoldsdorf findet das Fronleichnamsfest seit dem Jahr 1452 nachweislich 10 Tage später statt, wie durch eine Ablassbulle von Papst Nikolaus V. bestätigt wird! [...]
Beste Grüße
VT
EDIT: Layout-Korrektur
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von VT 5081 (04.06.2012, 01:15)
15.06.2012, 20:44#5
[PM] Einen Tag lang rollen Personenzüge Richtung Kaltenleutgeben
16.06.2012, 00:20#6
Man könnte mal für eine Fahrplanperiode einen Probebetrieb im Stundentakt machen, Bahnsteige müssen dafür nicht extra gemacht werden, primitive Wartehäuschen wären vorerst ausreichend. Wenn sich das Konzept bewährt, sollte man die Strecke grundlegend sanieren.
16.06.2012, 00:35#7
Man könnte mal für eine Fahrplanperiode einen Probebetrieb im Stundentakt machen, Bahnsteige müssen dafür nicht extra gemacht werden, primitive Wartehäuschen wären vorerst ausreichend. Wenn sich das Konzept bewährt, sollte man die Strecke grundlegend sanieren.
Doch, und das in Kombination mit Fahrzeugen, in die man ohne Niveauunterschied vom Bahnsteig in den Zug kommt.
Schließlich will man in so einer ggf. Probezeit die Leute als Kundschaft gewinnen, und da ist es heute nun mal notwendig, auch (vma Behelfs-)Bahnsteige anzulegen und auf Niederflur zu setzen.
Stundentakt wär eindeutig zu wenig, wenn man bedenkt wie oft der Postbus zwischen Liesing und Perchtoldsdorf fährt - sonst fehlt ja der Anreiz die Bahn in dem Abschnitt zu benützen
Zusätzlich müsste die Bahn komplett reaktiviert werden - also bis Kaltenleutgeben! (derzeit hören die Schienen bei Waldmühle/Zementwerk auf!)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 76A (16.06.2012, 00:42)
16.06.2012, 00:37#8
Man könnte mal für eine Fahrplanperiode einen Probebetrieb im Stundentakt machen, Bahnsteige müssen dafür nicht extra gemacht werden, primitive Wartehäuschen wären vorerst ausreichend. Wenn sich das Konzept bewährt, sollte man die Strecke grundlegend sanieren.Bahnsteige aus Metallgittern sind schnell und billig errichtet, eine grundlegende Sanierung der gesamten Strecke ist vermutlich nicht erforderlich, da erst vor wenigen Jahren ein Teil der Strecke komplett erneuert wurde, siehe ... http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/neues_gleis.htm und http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/ek_donauw.htm und http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/sanierung_rodaun-neumuehle.htm
16.06.2012, 00:39#9
@76A: Dichter als 45 Minuten könnte der Takt gar nicht sein wegen fehlender Kreuzungsmöglichkeiten, es sei denn, man errichtet wieder eine Gleiskreuzung.
18.06.2012, 21:54#10
18.06.2012, 22:11#11
Alle Fahrten waren relativ gut ausgelastet.
... obwohl ja wohl nur sehr wenige Fahrgäste wegen dem Fronleichnamsumgang die Bahn verwendet haben. Die meisten sind bis zur Waldmühle und gleich wieder retour gefahren (die Wendezeit hat für einen Buffetbesuch mit Würschtln und Kuchen gereicht).
05.07.2012, 20:20#12
ZitatOriginal von http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/presse_2012.htm
Quelle: BZ - Wiener Bezirkszeitung (Ausgabe Liesing) vom Mittwoch, den 27. Juni 2012 (Seite 16/17)
10.08.2012, 19:31#13
16.9.2012: Fahrten mit ÖBB-Reihe 5022 (Desiro)
16. September 2012: Regionalbahntag
Nach dem Erfolg des Probebetriebstages im Juni 2012 gehen wir noch einen Schritt weiter und fahren anlässlich des Regionalbahntages mit dem ÖBB-Dieseltriebwagen (Reihe 5022) der neusten Generation zwischen Meidling und Waldmühle.
Überzeugen Sie sich selbst von einem modernen Betrieb auf unserer Kaltenleutgebnerbahn.
siehe auch www.regionalbahntag.at
Der Fahrplan ist in Ausarbeitung!
Mit der Kaltenleutgebnerbahn zum Rodauner Kirtag
Am 16. September gibt es erstmals die Gelegenheit, mit der Kaltenleutgebnerbahn zum Rodauner Kirtag anzureisen. Damit die Besucher besonders bequem anreisen können, ist auch ein zusätzlicher Halt bei der Sonnbergstraße geplant.
Steigen Sie ein und fahren Sie mit! Umweltfreundlich und modern!
Nähere Informationen zum Rodauner Kirtag.
Kartenbestellung. Der Vorverkauf endet am 10. September.
Plakat
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (10.08.2012, 23:32): Überschrift erstellt
03.09.2012, 22:03#14
RE: 16.9.2012: Fahrten mit ÖBB-Reihe 5022 (Desiro)
Am 16.9. wird nun doch kein Desiro zum Einsatz kommen.
Facebook: "Da die ÖBB-Erlebnisbahn für den Desiro Reihe 5022 eine völlig übertriebene Preisvorstellung hatte, kommt stattdessen ein Nostalgiezug mit 2062 und Spantenwagen zum Einsatz."
Fahrplan Meidling - Liesing - Waldmühle
Flyer
Facebook: "Da die ÖBB-Erlebnisbahn für den Desiro Reihe 5022 eine völlig übertriebene Preisvorstellung hatte, kommt stattdessen ein Nostalgiezug mit 2062 und Spantenwagen zum Einsatz."
Fahrplan Meidling - Liesing - Waldmühle
Flyer 04.09.2012, 15:41#15
Damit wird der Einsatz eher für Nostalgiker interessant, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.
Ich unterstelle der ÖBB, dass sie gar keinen 5022 dafür bereitstellten wollten, damit nicht Verkehrsinitiativen und Politiker auf bestimmte Ideen wie die Einführung eines regelmäßigen Personenverkehrs kommen.
Ich unterstelle der ÖBB, dass sie gar keinen 5022 dafür bereitstellten wollten, damit nicht Verkehrsinitiativen und Politiker auf bestimmte Ideen wie die Einführung eines regelmäßigen Personenverkehrs kommen.
04.09.2012, 21:07#16
Damit wird der Einsatz eher für Nostalgiker interessant, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.
Ich unterstelle der ÖBB, dass sie gar keinen 5022 dafür bereitstellten wollten, damit nicht Verkehrsinitiativen und Politiker auf bestimmte Ideen wie die Einführung eines regelmäßigen Personenverkehrs kommen.
Da stimme ich dir zu. Habe heute mit dem neuen Bezirksvorsteher gesprochen, der sagte mir das die Studie bis mitte 2013 fertig ist!! Es wird nich nur die Variante als Vollbahn genommen sondern auch eine Variante wo der 60er verlängert wird und noch ne Variante die bis Liesing als Lightbim (Badnerbahn) fährt. Beide Straßenbahnvarianten werden bis ins Ortszentrum verlängert!!
04.09.2012, 21:46#17
Na immerhin scheint man also wirklich ernsthaft an das Thema heranzugehen.Damit wird der Einsatz eher für Nostalgiker interessant, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.
Ich unterstelle der ÖBB, dass sie gar keinen 5022 dafür bereitstellten wollten, damit nicht Verkehrsinitiativen und Politiker auf bestimmte Ideen wie die Einführung eines regelmäßigen Personenverkehrs kommen.
Da stimme ich dir zu. Habe heute mit dem neuen Bezirksvorsteher gesprochen, der sagte mir das die Studie bis mitte 2013 fertig ist!! Es wird nich nur die Variante als Vollbahn genommen sondern auch eine Variante wo der 60er verlängert wird und noch ne Variante die bis Liesing als Lightbim (Badnerbahn) fährt. Beide Straßenbahnvarianten werden bis ins Ortszentrum verlängert!!
05.09.2012, 08:17#18
Es wird nich nur die Variante als Vollbahn genommen sondern auch eine Variante wo der 60er verlängert wird und noch ne Variante die bis Liesing als Lightbim (Badnerbahn) fährt. Beide Straßenbahnvarianten werden bis ins Ortszentrum verlängert!!Wobei ich die Variante mit der "Lightbim" für die unwahrscheinlichste halte, gefolgt vom verlängerten 60er.
05.09.2012, 13:36#19
Da stimme ich dir zu. Habe heute mit dem neuen Bezirksvorsteher gesprochen, der sagte mir das die Studie bis mitte 2013 fertig ist!! Es wird nich nur die Variante als Vollbahn genommen sondern auch eine Variante wo der 60er verlängert wird und noch ne Variante die bis Liesing als Lightbim (Badnerbahn) fährt. Beide Straßenbahnvarianten werden bis ins Ortszentrum verlängert!!
Wobei es genau so eine Ausarbeitung zu diesen 3 Betriebsvarianten schon gibt. Hierder Link.
Wenn man die Kaltenleutgebner Bahn wieder in Betrieb nimmt, dann MUSS sie aber auf jeden Fall auch ins Ortszentrum von Kaltenleutgeben verlängert werden, weil jetzt endet die Strecke ja im Nichts bei der Waldmühle.
05.09.2012, 13:42#20
Dieses Problem hat man jetzt auch nur, weil man in den 50ern den Streckenteil eiligst abtragen zu müssen meinte.








