Ernstbrunn: Mini-Zug soll Pendler befördern
33 Beiträge · Seite 1 von 2
24.04.2012, 00:00#1
ZitatQuelle: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreic…ndler-befoerdern.php
Mini-Zug soll Pendler befördern
800 Personen pendeln täglich mit dem Pkw aus der Gemeinde Ernstbrunn aus.
Letztes Update am 23.04.2012, 09:54
Hektik herrscht auf dem Ernstbrunner Bahnhof schon lange keine mehr. Vor Jahrzehnten wurde der Personenverkehr eingestellt.
Jetzt wird die Strecke nur noch für Nostalgiefahrten und den Güterverkehr genutzt – und auch der wird immer weniger. „Weil der Transport auf den Schienen immer teurer wird“, schüttelt Bürgermeister Johann Prügl den Kopf. „Dabei gibt’s hier einige Betriebe, die das gerne und sofort nutzen würden.“ Sein Herz hängt an der Strecke. „Mein Wunsch ist, dass sie in den nächsten drei Jahren wieder aktiviert wird.“ Und zwar für die Pendler. Ein Betreiber wird gesucht.
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Auspendler
600 bis 800 Menschen pendeln täglich aus der Gemeinde aus. Der Großteil fährt nach Wien. Und nach langen Jahren des Bevölkerungsrückganges wächst die Gemeinde wieder deutlich. „Der Großteil der Auspendler fährt mit dem Auto über die B 6. „Zu den Pendlerzeiten spielt es sich auf der Strecke ziemlich ab“, sagt Vizebürgermeister Horst Gangl. Busse fahren zwar nach Korneuburg, doch die werden hauptsächlich von den Schülern genutzt.
Deshalb haben sich Prügl und Gangl nach Alternativen umgesehen – und sind in Deutschland fündig geworden. In der „Donnersberg-Bahn“ haben sie ihr Vorbild gefunden. „Dabei handelt es sich um ein Leichtschienen-Fahrzeug mit 70 Sitzplätzen. Im Prinzip ist das ein klimatisierter Waggon mit Fahrschein-Automat und Toilette“, beschreibt der Bürgermeister.
Die Donnersberg-Bahn verkehrt im Stundentakt. Und die wünschen sich auch die Gemeindevertreter von 5.30 bis 22 Uhr für ihre Strecke bis Wien. „Die anderen betroffenen Gemeinden würden mitmachen“, sagt Prügl. Und schon jetzt treffe man dafür Vorkehrungen. „Wir haben die Eisenbahnkreuzungen minimiert, um die Strecke dafür fit zu machen.“
Allein: Ein Betreiber fehlt. „Aber es wird Gespräche geben“, erklärt Prügl. Das Konzept eines Verkehrsplaners würde zudem bescheinigen, dass sich ein derartiges Projekt rechnet. „Das ist eine Zukunftschance“, sind Prügl und Gangl überzeugt.
24.04.2012, 16:43#2
Ich würde so eine Bahn selbstverständlich begrüßen, vor Allem, da laut diesem Bürgermeister die anderen betroffenen Gemeinden mitmachen würden und die Infrastruktur offenbar (zumindest zum Großteil) ohnehin vorhanden scheint. Der RS1 (Der Spitznahme Mini-Zug will mit nicht gefallen) ist mit Sicherheit für so eine Bahnlinie prädestiniert. Schade, dass die ÖBB sich hier nicht einschalten.
24.04.2012, 17:10#3
Ich würde so eine Bahn selbstverständlich begrüßen, vor Allem, da laut diesem Bürgermeister die anderen betroffenen Gemeinden mitmachen würden und die Infrastruktur offenbar (zumindest zum Großteil) ohnehin vorhanden scheint. Der RS1 (Der Spitznahme Mini-Zug will mit nicht gefallen) ist mit Sicherheit für so eine Bahnlinie prädestiniert. Schade, dass die ÖBB sich hier nicht einschalten.
Wäre sicher eine gute Idee nur ist das gegen die offizielle NÖ Politik. Breitscheitel Pröll sind soch ein paar Kreisverkehre die noch ausgebaut werden müssen und ein Radlweg wichtiger als eine leistungsfähige Bahnverbindung.
24.04.2012, 20:08#4
Die könnten ja einen 810er von der CD oder ZSSK chartern!
24.04.2012, 20:11#5
Wäre sicher eine gute Idee nur ist das gegen die offizielle NÖ Politik. Breitscheitel Pröll sind soch ein paar Kreisverkehre die noch ausgebaut werden müssen und ein Radlweg wichtiger als eine leistungsfähige Bahnverbindung.Leistungsfähig? Für ein paar Leute? Selbst wenn man jeden vierten MIV-Pendler entlang der Strecke zum ÖV-Umstieg zu bewegen würden die Fahrgastzahlen einen sinnvollen Betrieb nicht rechtfertigen.
24.04.2012, 22:05#6
Wisst ihr, dass in ein, zwei Jahren mit der Umfahrung von Tresdorf und Rückersdorf begonnen werden soll? Und warum wohl? Wegen ein paar Pendlern?
24.05.2012, 18:19#7
Man meint's offenbar ernst mit der Wiedereröffnung...
ZitatQuelle: http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreic…ahn-kann-starten.php
Die „regiobahn“ kann starten
Die Revitalisierung der Bahnlinie nach Ernstbrunn ist das große Ziel der Gemeinden. Das Firmenlogo ist schon fix.
Stefan Straka
Das Baby braucht einen Namen. Auch wenn es sich bei dem „Baby“ um die Regionalbahn Korneuburg-Ernstbrunn handelt. Der Name für die Betreiberfirma ist mit „regiobahn Leiser Berge“ schon gefunden. Als nächste Etappe wird die Firmengründung vorangetrieben.
Freitagabend wurde im Fahrrad-Draisinenbahnhof zwischen Thomasl und Ernstbrunn die „regiobahn Leiser Berge“ inoffiziell aus der Taufe gehoben und das Firmen-Logo präsentiert. Und zwar auf einer nigelnagelneuen Fahrrad-Draisine, die quasi von der noch zu gründenden Bahnbetreiber-Firma schon im Vorfeld gesponsert wurde.
„Die Strecke hat ein hohes Potenzial. Im Tourismus zeigt sich das schon“, sagte Johann Narrenhofer. Als gebürtiger Ernstbrunner tritt er seit Jahren als (unbezahlter) Lobbyist für das Bahnprojekt auf. „Im Güterverkehr steckt noch ein viel höheres Potenzial als bei der Personenbeföderung“, ist Narrenhofer überezugt. 150.000 Tonnen Güter könnten künftig jährlich statt auf der Straße über die Schiene transportiert werden. Die Präsentation des Logos ist für Narrenhofer wichtig. „Die Bevölkerung soll einfach weiter darüber diskutieren.“ Die ehrgeizigen Bahn-Pläne haben auch schon einiges ausgelöst. Es gibt schon die ersten Angebote von Grundstückeigentümern entlang der Strecke, die eine Fläche für einen Park & Ride Parkplatz verkaufen wollen.
„Ich werde schön langsam zu einem Eisenbahner“, sagt Bürgermeister Johann Prügl. Auch er ist mittlerweile ein glühender Befürworter der Regionalbahn-Reaktivierung geworden. „Die Sechser-Bundesstraße stößt an die Grenzen ihrer Belastung und für die Umwelt ist es auch nicht gut“, sagt Prügl.
Die regiobahn-Fahrraddraisine sollte natürlich standesgemäß „getauft“ werden. Die Flasche DAC war zwar schnell an einen Bindfaden gewickelt und Landtagsabgeordneter Hermann Haller hatte schon zum Schwung zum Zerschellen der Flasche ausgeholt, da fiel ihm ein: „Den trink’ma’ lieber.“
02.09.2012, 21:08#8
Regionalbahntag in ERNSTBRUNN
Am 16. September 2012 werden am Bahnhof Ernstbrunn die Mobilitätsleistungen in der Region und für die Region vor den Vorhang gestellt.
Eine attraktive, moderne Regionalbahnpräsentation sowie die verfügbaren Mobilitätsprojekte und Elektrofahrzeuge werden vorgestellt.
Projekt - "Regiobahn Leiser Berge":
Naturparkbus:
weitere Mobilitätsprojekte - Verein "Ernsti-Mobil" & Personentrans Cepera:
Ernsti-Mobil Personentrans Cepera
Elektromobilität in der Marktgemeinde Ernstbrunn:
Elektrofahrzeug der Marktgemeinde Ernstbrunn Elektrotankstelle - Photovoltaik
„regiobahn Leiser Berge“ – hat Potential für eine dynamische Entwicklung der Regionen 10 vor Wien und Leiser Berge.
Informieren Sie sich am Bahnhof Ernstbrunn anlässlich des 1. Österreichischen Regionalbahntages am 16. September 2012
Programm: ab 10:00 Uhr
• Möglichkeit zur Besichtigung des modernen, kundenfreundlichen
Regionalbahntriebwagens „Stadler GTW“ der Graz Köflacher Eisenbahn (GKB)
• Lokfahrsimulator - einmal selber Lokführer sein !
• Informations-Stand „Mikromobilitätssystem Ernsti-Mobil“
• Informationen zur Elektromobilität – Probefahren mit Elektroautos
• Informations-Stand „NaturparkTaxi“ HC Personentransport
• Informations-Stand „NaturparkBus“
• Infostand „Güterverkehrspotential der regiobahn Leiser
Berge“
11:00 Vorführung Schwerlastumschlag der Spezialtransportfirma Gruschina
14:30 "EINSTEIGEN BITTE"
Gelegenheit zu einer Schnupperfahrt mit dem modernen Regionalbahntriebwagen
„Stadler GTW“ Ernstbrunn – Karnabrunn und zurück.
Kinderprogramm während der gesamten Veranstaltung !
„Stadtrundfahrten“ mit dem Naturparkbus ! „Ab sofort sollen regelmäßig Veranstaltungen auf die Bedeutung der Regionalbahn Korneuburg – Ernstbrunn für die weitere Entwicklung der Regionen „1o vor Wien“ und „Leiser Berge“ aufmerksam machen.
Diese Diskussionen dienen vor allem dazu einen intensiven Dialog mit den potentiellen künftigen Nutzern zu führen um deren Wünsche und Ideen in die Feinkonzeption der „regiobahn Leiser Berge“ einfließen zu lassen.“ betonte LAbg. Ing. Hermann Haller Aktuell ist die „regiobahn Leiser Berge“ im Bereich Tourismus mit dem NostalgieExpress Leiser Berge + NaturparkBus bereits seit 5 Jahren eine Erfolgsgeschichte.
Es schlummern in ihr noch wesentlich spannendere Potentiale im Bereich Mobilitätslösungen für Pendler, Schüler und Individualreisende. Im Gütertransport könnte ein Potential von ~ 150.000 Gütertonnen auf die Schienen der „regiobahn“ verlagert werden. So könnten die Anrainergemeinden entlang der LB 6 rasch und spürbar vom Schwerverkehr entlastet werden. „Auf der Themenliste des Projektes MOBILITÄT 2020 PLUS steht die „regiobahn“ jedenfalls in der Prioritätenliste ganz oben!“ betont LAbg Ing. Hermann Haller !
Termin So, 16.09.2012
Zeit 10:00-14:00 Uhr
Ort Bahnhof Ernstbrunn
Hirschmillerstraße 44
2115 Ernstbrunn
16.09.2012, 21:40#9
Mittlerweile gibt es eine Website des Projekts, laut der mit Fahrplanwechsel 2015 der Betrieb aufgenommen werden soll:
http://regiobahn.at/
Ich weiß noch immer nicht, wie man das einschätzen kann. Ob das nur ein Wunschtraum der Region oder eine realistische Initiative mit politischer Rückendeckung ist.
http://regiobahn.at/Ich weiß noch immer nicht, wie man das einschätzen kann. Ob das nur ein Wunschtraum der Region oder eine realistische Initiative mit politischer Rückendeckung ist.
16.09.2012, 21:48#10
Will man die Strecke nach Ernstbrunn tatsächlich elektrifizieren?
Lg ULF B 1000
Lg ULF B 1000
17.09.2012, 10:08#11
Will man die Strecke nach Ernstbrunn tatsächlich elektrifizieren?Das glaub ich nicht! Jetzt muss mal überhaupt was gemacht werden! Die Infrastruktur ist an manchen Stellen nicht mehr die beste, und die engen Bögen werden auch noch eine kleine Hinderung sein. (neu Schienen verlegen und schweißen (Annahme)).
05.10.2012, 08:06#12
Will man die Strecke nach Ernstbrunn tatsächlich elektrifizieren?Über eine Elektrifizierung der Strecke zu spekulieren, bevor dort überhaupt erst die Realisierung eines normalen Planverkehrs spruchreif ist, scheint mir gewagt.
Lg ULF B 1000
Z.B. sind selbst bis 2013 geplante Elektrifizierungen wie Wr.Neustadt-Sopron bis heute nichtmal begonnen worden.
Zudem sind Fürst Erwin und Autobahnmeister Wilfing am Bahnverkehr nicht interessiert.
05.10.2012, 09:08#13
Mittlerweile gibt es eine Website des Projekts, laut der mit Fahrplanwechsel 2015 der Betrieb aufgenommen werden soll:![]()
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http://regiobahn.at/
Stadler GTW, Elektrifizierung, aber kein Bahnsteig ... alles sehr realistisch!

06.10.2012, 00:25#14
War am 16.9. bereits Realität. (Siehe Beitrag Nr. 8)Mittlerweile gibt es eine Website des Projekts, laut der mit Fahrplanwechsel 2015 der Betrieb aufgenommen werden soll:![]()
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http://regiobahn.at/
Stadler GTW, (...) aber kein Bahnsteig ... alles sehr realistisch!![]()
09.10.2012, 20:47#15
Bilder davonWar am 16.9. bereits Realität. (Siehe Beitrag Nr. 8)Mittlerweile gibt es eine Website des Projekts, laut der mit Fahrplanwechsel 2015 der Betrieb aufgenommen werden soll:![]()
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http://regiobahn.at/
Stadler GTW, (...) aber kein Bahnsteig ... alles sehr realistisch!![]()
http://www.n-mobil.at/?p=5508 18.10.2012, 21:40#16
In 48 Minuten zur U-Bahn
In 1150 Tagen sollen zwischen Ernstbrunn und Wien wiederZüge verkehren. Der Fahrplan bis dorthin ist dicht gedrängt.
Nächster Halt Ernstbrunn Hauptbahnhof! Die Chance auf die Wiederbelebung der einst still gelegten Regionalbahn zwischen Korneuburg und Ernstbrunn bleibt aufrecht. Im Gemeindeamt in Ernstbrunn waren am Dienstag schon erste Herzschläge zu hören. Und die geben Anlass zur Hoffnung, dass die Strecke künftig wirtschaftlich betrieben werden kann.
Noch vor kurzem war die Reaktivierung der Bahn in die Kategorie Visionen einzuordnen. Doch die Parkpickerlzonen-Erweiterung hat die Sache massiv beschleunigt. Verkehrslandesrat Karl Wilfing zieht einen Vergleich zum einstigen Weinskandal. Der führte letztendlich auch zu einer Qualitätsverbesserung. „So sehe ich es mit dem Parkpickerl. Aus dem Pfusch kann eine Dynamik für den öffentlichen Verkehr entstehen.“
Laut nö. Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka sind die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Bahnbetrieb gegeben. 100.000 Tonnen Güterbeförderung jährlich und 2000 Passagiere täglich nennt der Rechnungshof als wirtschaftliche Basis. Bei der „Regiobahn Leiser Berge“ könnte man sogar auf 150.000 Tonnen Fracht jährlich kommen. Dazu kommt noch die touristische Nutzung mit Sonder- und Dampfzügen. Für Zibuschka sind die Voraussetzungen besonders gut. „Weil wir hier eine vorhandene Infrastruktur ist.“
Weiterer Zuzug
Die Ortschefs entlang der Strecke stehen hinter dem Projekt. „Zumal wir wissen, dass sich die Menschen gerne entlang der Bahn ansiedeln“, sagt Wilfing. Als ersten Schritt zur Realisierung hat das Land eine Wirtschaftlichkeitsstudie und eine Raumordnungsstudie beauftragt. Im Frühjahr 2013 sollen die Daten auf dem Tisch liegen. Danach stehen Verhandlungen mit den ÖBB über den Streckenkauf an. Dann muss noch ein privater Streckenbetreiber per Ausschreibung gefunden werden. Den Anfang will man mit Diesel-Triebwagen (Fahrzeit Ernstbrunn – Wien Floridsdorf 48 Minuten) machen. Eine Elektrifizierung wäre laut Zibuschka das höchste Ziel. Der (ehrgeizige) Termin für die Inbetriebnahme lautet 9. Dezember 2015.
19.10.2012, 11:52#17
Ich glaubs erst, wenn dort der erste reguläre Personenzug fährt.
Nö-Typisch wäre jedoch, wenn sichs - wie immer - nur um heiße Luft handelt, von der in 3 Jahren keiner mehr etwas weiß.
Nö-Typisch wäre jedoch, wenn sichs - wie immer - nur um heiße Luft handelt, von der in 3 Jahren keiner mehr etwas weiß.
19.10.2012, 18:19#18
Glaubwürdig ist es dann, wenn das Projekt nach den Landtagswahlen weiter verfolgt wird.
22.11.2012, 10:38#20
Man darf gespannt sein - bis dato waren in den Medien eigentlich ausschließlich nur Ankündigungen den Strassenbau betreffend.
1Mrd für A5 und S8 und S3, Umfahrung Mistelbach,...
1Mrd für A5 und S8 und S3, Umfahrung Mistelbach,...





