Konkreter Vorschlag Vorschlag Optimierung Straßenbahnlinien 18 und 6

68 Beiträge · Seite 2 von 4
18.05.2012, 01:51#21

Oder gibt es technische Schwierigkeiten? ?(

Es gibt jedenfalls "technische" Schwierigkeiten, die sitzen im Rathaus und zittern vor der Krone&Co. und erfinden alle möglichen Ausreden, warum das leider nicht in Betrieb gehen kann.
18.05.2012, 10:27#22
Zitat von »Öffi Freund«









Oder gibt es technische Schwierigkeiten?
Es gibt jedenfalls "technische" Schwierigkeiten, die sitzen im Rathaus und zittern vor der Krone&Co. und erfinden alle möglichen Ausreden, warum das leider nicht in Betrieb gehen kann.




Kannst du vielleicht ein bisschen mehr darüber erzählen? Seit wann sind diese Vorrichtungen installiert? Bedeutet dies, dass 18er und 6er eigentlich von Eichenstraße bis Margaretengürtel eine eigene Lichtsignalansteuerung hätten/haben?



Vielen Dank für die Infos!
18.05.2012, 11:34#23
Ich weiß ich bin neu und spät dran mit meiner "einmischung" aber ich stimme "Bus" zu wer soll das alles bezahlen? Die Stadt Wien war leztes Jahr schon mit 400Milliarden Euro im Defizit.
Außerdem wird sich die Stadt Wien in einer relativen Finanzkrise sich nicht um so etwas kümmern. ;)
18.05.2012, 15:06#24
Es gibt jedenfalls "technische" Schwierigkeiten, die sitzen im Rathaus und zittern vor der Krone&Co. und erfinden alle möglichen Ausreden, warum das leider nicht in Betrieb gehen kann.
Kleiner Beitrag zur "Beschleunigung" der Straßenbahn kommentarlos im Anhang. Quelle: Ausschnitt aus dem Artikel "Köpferollen bei den Wiener Linien", im "Schienenverkehr aktuell" Ausgabe 8/2011 (habe das Heft erst jetzt ausgegraben). Gruß Öffi Freund
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19.05.2012, 13:44#25


Kannst du vielleicht ein bisschen mehr darüber erzählen? Seit wann sind diese Vorrichtungen installiert? Bedeutet dies, dass 18er und 6er eigentlich von Eichenstraße bis Margaretengürtel eine eigene Lichtsignalansteuerung hätten/haben?

Die Ampeln von der Maria vom Siege-Kirche bis zur Eichenstraße haben alle eine Funkanmeldung für die Straßenbahn, teils schon seit einigen Jahren, zumindest aber seit einem Jahr. Ist aber nicht aktiv, weil die 46er dagegen ist. Brauchst ja nur mitzufahren, dann siehst du am IBIS-Display immer das "LSA" für die An- und Abmeldungen.
20.05.2012, 13:37#26
Es gibt jedenfalls "technische" Schwierigkeiten, die sitzen im Rathaus und zittern vor der Krone&Co. und erfinden alle möglichen Ausreden, warum das leider nicht in Betrieb gehen kann.

Lies mal den eingescannten Beitrag in meinem letzten posting! Die "technischen Schwierigkeiten" sitzen offenbar nicht nur im Rathaus!

Liebe Grüße Öffi Freund :D
20.05.2012, 21:23#27
Auf diese Fakten müssten einmal diverse Medien aufmerksam gemacht werden. :evil: Das kann es wirklich nur in Österreich geben.
21.05.2012, 10:38#28
Auf diese Fakten müssten einmal diverse Medien aufmerksam gemacht werden. Das kann es wirklich nur in Österreich geben.
Ganz meine Meinung. Die Schwierigkeit ist nur, welche wirksamen Medien mit Breitenwirkung man für den ÖV anstelle des MIV begeistern kann. Aus dem Stegreif fällt mir dazu nichts ein (sonst hätte ich es wahrscheinlich schon versucht). :daumenhoch:
21.05.2012, 21:58#29
Auf diese Fakten müssten einmal diverse Medien aufmerksam gemacht werden. Das kann es wirklich nur in Österreich geben.
Ganz meine Meinung. Die Schwierigkeit ist nur, welche wirksamen Medien mit Breitenwirkung man für den ÖV anstelle des MIV begeistern kann. Aus dem Stegreif fällt mir dazu nichts ein (sonst hätte ich es wahrscheinlich schon versucht). :daumenhoch:
Eventuell der Kurier. Früher hätte es eventuell auch bei "Heute" funktioniert, die ist mittlerweile aber mehr an den Interessen der Autofahrer als an jenen von ÖV-Fahrgästen interessiert. Bei Standard und Presse könnte man es eventuell auch probieren.
21.05.2012, 22:25#30
Ich höre/lese nun schon zum vermehrten Male, dass sich die Gewerkschaft gegen Beschleunigungsmaßnahmen sträubt. Ich habs allerdings noch immer nicht ganz verstanden, warum sie sich dagegen wehren.

Ist das auch die selbe Ursache, wie der Widerstand gegen 30er Zonen entlang von Buslinien?

Vielen Dank im Voraus für die Aufklärung!
21.05.2012, 23:57#31
Ich höre/lese nun schon zum vermehrten Male, dass sich die Gewerkschaft gegen Beschleunigungsmaßnahmen sträubt. Ich habs allerdings noch immer nicht ganz verstanden, warum sie sich dagegen wehren.
Die haben Angst um ihre Fahrdienstzulagen. Das geht manchmal soweit, dass FahrerInnen ABSICHTLICH derart langsam fahren, um durch ihre großen Verspätungen längere Fahrzeiten herauszupressen. Interessanterweise gibt es diese Phänomene vor allem bei der Straßenbahn. Dem könnte man abhelfen, in dem man die Zulage an die Durchschnittsgeschwindigkeit koppelt.
22.05.2012, 22:31#32
Die beschriebene Streckenführung in Hochlage wäre massivst überdimensioniert und auch unmöglich in einer akzeptablen Form in das Stadbild einzubinden. Von den Kosten (tatsächlich rausgeworfenes Geld) ganz zu schweigen. Tatsächlich bedarf es nur der bereits beschriebenen Bevorrangung der Straßenbahn, allerdings nicht nach dem (deaktivierten) Wiener Modell, sondern nach dem französischen, bei dem der IV immer steht wenn die Straßenbahn kommt, völlig egal ob es in die Ampelphasen passt oder nicht. Dann fährt die Straßenbahn nämlich tatsächlich so, als ob es keine Kreuzungen gäbe. Der Mut auf diese Weise auch Staus zu provozieren würde mittelfristig sogar noch dazu führen, dass mehr frustrierte Stausteher auf die Öffis umsteigen....
23.05.2012, 00:08#33
Ich höre/lese nun schon zum vermehrten Male, dass sich die Gewerkschaft gegen Beschleunigungsmaßnahmen sträubt. Ich habs allerdings noch immer nicht ganz verstanden, warum sie sich dagegen wehren.
Die haben Angst um ihre Fahrdienstzulagen. Das geht manchmal soweit, dass FahrerInnen ABSICHTLICH derart langsam fahren, um durch ihre großen Verspätungen längere Fahrzeiten herauszupressen. Interessanterweise gibt es diese Phänomene vor allem bei der Straßenbahn. Dem könnte man abhelfen, in dem man die Zulage an die Durchschnittsgeschwindigkeit koppelt.
Richtig. Die Gehaltszulage wird nämlich unsinnigerweise nach FahrZEIT, nicht nach Fahrtstrecke berechnet.
23.05.2012, 02:14#34

Die Gehaltszulage wird nämlich unsinnigerweise nach FahrZEIT, nicht nach Fahrtstrecke berechnet.

Die Zulage heißt eh "Effizienzbonus". Je langsamer, desto mehr! Wichtig ist nicht, wie weit die Bim in einer bestimmten Zeit kommt, sondern wie lange sie für eine bestimmte Strecke braucht. ;)
23.05.2012, 10:15#35
Vielen Dank für die Antwort.

Allerdings verstehe ich dann nicht, warum sich die WiLi immer wieder gegen 30er Zonen sträuben. Das müsste ja im Interesse der FahrerInnen liegen.
23.05.2012, 13:57#36
Allerdings verstehe ich dann nicht, warum sich die WiLi immer wieder gegen 30er Zonen sträuben. Das müsste ja im Interesse der FahrerInnen liegen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist: Für den Betrieb Wiener Linien sind Fahrzeitverkürzungen wünschenswert, wenn dadurch Kurse (samt Personal) eingespart werden können. Für die Personalvertretung sind hingegen längere Fahrzeiten besser, weil mehr Personal benötigt wird und das Gehalt höher ist. Und die Personalvertretung hat im Betrieb durchaus ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, aber eben nicht alles. Beim Tempo 30 würde es zumindest keine Verschlechterung für's Personal geben.
23.05.2012, 17:50#37
Und die Personalvertretung hat im Betrieb durchaus ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, aber eben nicht alles
Aber offensichtlich viel zu viel. Auch wenn es brutal klingt: In einem kundenorientierten Unternehmen wichtige Grundprinzipien (Beschleunigung, Bevorrangung etc.) zu sabotieren kann nicht Aufgabe einer Gewerkschaft sein. Verbesserungen und Gratifikationen für das Personal kann man auch auf anderen Wegen erwirken. Für mich ist das politische Großmannssucht ("mir san mir"). Ich kenne einen Angestellten der WL persönlich (ich sage jetzt absichtlich nicht in welcher Sparte um ihm nicht zu schaden) der hat seinen Job überhaupt erst sicher bekommen, nachdem er über "Empfehlung" der Gewerkschaft beigetreten ist. Und da hört bei mir der Spass auf. :boese: :daumenrunter:
23.05.2012, 22:26#38
ber offensichtlich viel zu viel. Auch wenn es brutal klingt: In einem kundenorientierten Unternehmen wichtige Grundprinzipien (Beschleunigung, Bevorrangung etc.) zu sabotieren kann nicht Aufgabe einer Gewerkschaft sein. Verbesserungen und Gratifikationen für das Personal kann man auch auf anderen Wegen erwirken. Für mich ist das politische Großmannssucht ("mir san mir").

:daumenhoch: Dieser Aussage kann ich nur zustimmen.
25.11.2012, 16:55#39
Anläßlich der Vor-Eröffnung des neuen Hbf hab ich mir als (ab 2014 leidtragender) Bahnbenützer Gedanken zur Anbindung des Hbf an die westlichen Bezirke gemacht. Schließlich wird dann für uns der Zeitgewinn des Wienerwaldtunnnels dann wieder zunichte gemacht, weil wir entweder vom Westbhf mit dem 18er zum Hbf gondeln oder auf irgendeine (und immer umständliche) Art zur U1 oder S-Bahn zu kommen. Da vermutlich bei den Railjets/ICEs analog zur heutigen Situation in Hütteldorf diese kaum in Meidling halten werden, stünde den um 20 Minuten kürzeren Bahnfahrzeiten eine (inklusive durchschnittlicher Wartezeiten) um mehr als 30 Minuten lange "Spazierfahrt" von den Bezirken 12 - 19 gegenüber.
Meine Idee wäre, den 18er zur heutigen D-Wagen-Schleife zu kürzen. Damit wäre diese Linie auf der ganzen Strecke Westbhf - Hauptbahnhof auf einem eigenen Gleiskörper unterwegs und die Behinderungen durch den MIV würden sich auf die Kreuzungsbereiche Arbeitergasse, Schönbrunner Straße und Wientalstraße reduzieren. Dann müßte da doch ein 5-Min.-Intervall möglich sein, weil die Staustrecke Schlachthausgasse (die ja der eigentlich einzige Grund für die unregelmäßigen und teilweise indiskutablen Zugsfolgen sein dürfte) wegfiele. Den Ast Südtiroler Platz - Schlachthausgasse könnte eventuell ein verlängerter 67er-Westast übernehmen (da ja hier auch in absehbarer Zeit der Ast Reumannplatz-Oberlaa wegfällt).
25.11.2012, 18:43#40
Also ich gehe davon aus, dass auch die Fernverkehrszüge in Meidling halten werden (Vor allem Richtung Westen). Würde sonst auch irgendwie nicht sehr viel Sinn machen.