2013-08-16 | Neugestaltung Mariahilfer Straße - Auswirkungen auf den ÖV

564 Beiträge · Seite 1 von 29
20.10.2012, 16:15#1
Die Stadt Wien hat jetzt die Pläne zur Neugestaltung der Mariahilfer Straße fixiert.

Die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr:
  • Die Buslinie 2A bekommt eine neue Route, über die die Anrainer im Jänner 2013 abstimmen sollen.
    Ich bin gespannt, ob am Ende eine sinnvolle Streckenführung herauskommt. Was wären eure Vorschläge dazu?
  • Die Linie 13A behält trotz Fußgängerzone die derzeitige Linienführung. Es soll eine abgegrenzte Fahrspur für die Busse geben.
  • Auf der Burgasse, Neustiftgasse und Gumpendorfer Straße soll Tempo 30 kommen, während die Linienbusse weiterhin 50 km/h fahren dürfen.
    Ich frage mich, wie das in der Gumpendorfer Straße funktionieren soll, wo der 57A ja keine eigene Busspur hat.


Hier der Artikel von derstandard.at:

Zitat
Mariahilfer Straße: 450 Meter nur für Fußgänger

JULIA HERRNBÖCK, 19. Oktober 2012, 17:53

Mit der Einigung der Wiener Bezirksvorsteher im sechsten und siebten Bezirk fällt der Startschuss für die Umgestaltung. Fußgänger bekommen mehr Platz, Burggasse, Neustiftgasse und Gumpendorfer Straße werden verkehrsberuhigte Tempo-30-Zonen

Wien - Künftig wird die Mariahilfer Straße in Wien - eine der größten Einkaufsmeilen Österreichs - für Autos weitgehend gesperrt.

Am Freitag präsentierte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) gemeinsam mit den Bezirksvorstehern Renate Kaufmann (SP) im sechsten Bezirk und Thomas Blimlinger (Grüne) im siebten Bezirk die konkreten Pläne für die Umgestaltung: Der gesamte Abschnitt von Karl-Schweighofer-Gasse bis Kaiserstraße (siehe Grafik) wird verkehrsberuhigt. Die Kernzone für Fußgänger erstreckt sich auf etwa 450 Meter zwischen Andreasgasse und Kirchengasse. Rad fahren soll auch hier im Schritttempo erlaubt sein, ebenso wie der Lieferverkehr zu bestimmten Zeiten, die noch mit der Wirtschaftskammer verhandelt werden.

Ohne Parkplatz keine Zufahrt
Ansonsten soll das Teilstück autofrei bleiben. Weil es hier keine privaten Stellplätze oder Garagen gibt, werden keine Sondergenehmigungen erteilt. Im restlichen Bereich soll das Zufahren für Anrainer mit dem Nachweis eines Garagenparkplatzes direkt an der Mariahilfer Straße möglich sein.

Über die Querungsmöglichkeiten für Autos und die zukünftige Route der Buslinie 2A sollen die Anrainer der beiden Bezirke im Jänner 2013 abstimmen dürfen. Der 13A wird mit einer abgegrenzten Fahrspur seine Streckenführung behalten.

Damit es in den umliegenden Straßen nicht zu massivem Verdrängungsverkehr kommt, werden die Burggasse, die Neustiftgasse und die Gumpendorfer Straße verkehrsberuhigte Tempo-30-Zonen. Linienbusse sollen weiterhin auf den ersten beiden Straßen 50 km/h fahren können, weil eine eigene Spur bereits vorhanden ist.

Die Anrainer der Gumpendorfer Straße hatten Protestaktionen - etwa ein Frühstück auf der Straße - angekündigt, sollte es keine Verkehrsberuhigung geben. Es soll künftig nicht mehr möglich sein, von der Gumpendorfer Straße am Getreidemarkt nach links Richtung Museumsquartier abzubiegen, sondern nur noch nach rechts Richtung Naschmarkt.

"Ein Meilenstein für die Lebensqualität" sei die Umgestaltung, sagte Vassilakou. Der frei gewordene Platz soll mit Sitzgelegenheiten und Grünflächen gestaltet werden. Auch Bezirksvorsteherin Kaufmann freute sich, sie habe seit ihrem Amtsantritt vor zwölf Jahren für die Fußgängerzone gekämpft: "Das ist der einzige Weg, die Mariahilfer Straße konkurrenzfähig zu halten."

Zweistelliger Millionenbetrag
Im Vorfeld hatte es viele Diskussionen zwischen den Bezirken gegeben. Blimlinger räumte ein, skeptisch gewesen zu sein, sich jetzt aber über die Realisierung unter grüner Regierungsbeteiligung in Wien zu freuen.

Der überwiegende Teil der Finanzierung kommt von der Stadt, der Rest aus den Bezirksbudgets. Eine genaue Summe wollte Vassilakou nicht nennen, grob geschätzt werden sich die Kosten im "zweistelligen Millionenbreich" bewegen.

Auf die Befragung der Anrainer im Jänner 2013 folgt eine etappenweise Umsetzung. Frühestens im Sommer könnte die Fußgängerzone in einem Pilot getestet werden, allerdings noch ohne Umbaumaßnahmen, sagte Kaufmann. Die Bauarbeiten, beispielsweise Niveauangleichungen oder breitere Gehsteige, starten im Frühjahr 2014. Vassilakou erhofft sich einen Rückgang von derzeit bis zu 12.000 täglichen Kfz-Fahrten auf 2000. Poller für die Kontrolle der Zufahrtsberechtigungen schließt sie aus.

Als "teuer und stadtplanerisch fragwürdig" bezeichnet Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank die Pläne in einer Aussendung. Das vorliegende Modell weiche stark von den mit Vassilakou im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen ab. Die zeitliche Einschränkung des Lieferverkehrs gefährde den Geschäftserfolg.

Mit Kritik reagierte auch die Opposition: Die FP wünscht sich stattdessen mehr Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und bessere Beleuchtung der Gehsteige. Die VP prophezeite "verkehrspolitisches Chaos" , sollte die Stadt an ihren Plänen festhalten. Sie fordert eine breite Bürgerbeteiligung, um über die Details abzustimmen. Laut Vassilakou ist es international gängige Praxis, eine Befragung auf die direkten Anrainer zu beschränken. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 20/21.10.2012
Quelle: http://derstandard.at/1350258822127/Fussgaeng…lfer-Strasse-fixiert
20.10.2012, 16:35#2
Kommt der 57A wirklich über die 40 kmh Grenze hinaus auf der Strecke?
20.10.2012, 19:21#3
Mein Vorschlag: Unbedingt 52er und 58er bis zum Burgring verlängern.
20.10.2012, 20:30#4
Kommt der 57A wirklich über die 40 kmh Grenze hinaus auf der Strecke?

Das kann ich mir kaum vorstellen. Wegen der relativ schmalen Fahrbahn und den parkenden Autos auf beiden Seiten wird die Geschwindigkeit kaum erreicht. Es passen ja nicht einmal zwei Busse problemlos nebeneinander.
Ein weiterer Grund sind die Kurven wie z.B. beim Haus des Meeres, der Esterhazygasse oder bei der Laimgrubengasse.
Vielleicht komm ich einmal dazu das genauer zu messen.
20.10.2012, 21:30#5
Die Ausnahme für den Bus gilt nur in der Neustift- und Burggasse. In der Gumpendorfer Straße gilt künftig für ale Fahrzeuge Tempo 30.
21.10.2012, 11:13#6
So etwas gab es schon einmal beim 42B auf den Schafberg, da wurde eine 30er Zone errichtet, ausgenommen Linienbusse, es dauerte nicht lange da wurde die Zusatztafel wieder entfernt, großer Protest, denn auch die Busse dürfen nicht rasen, so damals die Begründung!

Mal sehen wie das beim 48A ausgehen wird. Grundsätzlich eh wurscht, denn mit den zahlreichen Haltestellen zahlt es sich eh kaum aus schneller als 30 zu fahren!
22.10.2012, 02:20#7
Mal sehen wie das beim 48A ausgehen wird. Grundsätzlich eh wurscht, denn mit den zahlreichen Haltestellen zahlt es sich eh kaum aus schneller als 30 zu fahren!

Ich glaube, es wird sich eher auf den 46er auswirken, weil dadurch die Lerchenfelderstraße für AutofahrerInnen attraktiver wird.
22.10.2012, 07:13#8
weil dadurch die Lerchenfelderstraße für AutofahrerInnen attraktiver wird.

Wird die jetzt untertunnelt?
22.10.2012, 13:56#9
weil dadurch die Lerchenfelderstraße für AutofahrerInnen attraktiver wird.

Wird die jetzt untertunnelt?

Du kannst mit dem Kanu auf dem Ottakringerbach im Tunnel fahren!
22.10.2012, 14:45#10
Mein Vorschlag: Unbedingt 52er und 58er bis zum Burgring verlängern.
Das kommt ganz bestimmt nicht und steht ja auch gar nicht zur Debatte.
22.10.2012, 15:46#11
Also ich würde ja eher sagen das die Alternative zur Mahü die Gumpendorferstraße ist, denn die Lerchenfelderstraße ist schon ein schönes stückerl weg und außerdem ist auf der Lerchenfelderstraße in der Früh zumindest auch schon genug los. Oder kommt auf der Gumpendorferstraße auch was neues? Man könnte es ja ermöglichen das man vom Getreidemarkt wieder in die Gumpendorferstraße einbiegen kann!
06.03.2013, 14:31#12
Verkehrslösung für Neugestaltung Mariahilfer Straße steht fest
FußgängerInnenzone zwischen Andreasgasse und Kirchengasse - Begegnungszonen zwischen Museumsplatz/Kirchengasse und Andreasgasse/Kaiserstraße


Wien (OTS) - Nach den Befragungen zu den Querungen steht nun die Verkehrslösung für die gesamte Mariahilfer Straße fest. Im Kernbereich zwischen Kirchengasse und Andreasgasse wird es eine FußgängerInnenzone geben, der 13A wird dort eine eigene Fahrbahn bekommen und auf der gewohnten Linie fahren. In den anderen Bereichen der Mariahilfer Straße, zwischen Museumsplatz/Kirchengasse und Andreasgasse/Kaiserstraße, werden zum ersten Mal in Wien so genannte Begegnungszonen verwirklicht. Das ermöglicht die Zufahrt zu den Parkgaragen, verhindert aber den Durchzugsverkehr. Begegnungszonen sind seit der jüngsten Reform der Straßenverkehrsordnung in Österreich möglich. Diese Lösung wurde gemeinsam mit den BezirksvorsteherInnen des 6. und des 7. Bezirks, Renate Kaufmann und Thomas Blimlinger, ausgearbeitet.

"Damit haben wir für die Mariahilfer Straße eine einfache, innovative und moderne Lösung für die Verkehrsberuhigung gefunden. Mit diesen Maßnahmen attraktivieren wir die Mariahilfer Straße nicht nur für AnrainerInnen, sondern für alle Wirtschaftstreibenden und die vielen tausend BesucherInnen der Mariahilfer Straße. Mit dieser Verkehrslösung und den damit verbundenen Maßnahmen in den Bezirken gehen wir ab Sommer in die Testphase", so Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin. "Jetzt kann die BürgerInnenbeteiligung zur Oberflächengestaltung beginnen."

In einer Begegnungszone ist der FußgängerInnen-Verkehr überall zulässig, der Radverkehr ist in beiden Richtungen erlaubt. Generell gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h. Grundsätzlich ist das Befahren der Begegnungszone auch für Kraftfahrzeuge möglich, das Parken und Halten ist nicht erlaubt, außer für den Lieferverkehr. Die Zufahrt zu Garagen und Einfahrten wird durch diese Verkehrslösung garantiert.

In den kommenden Wochen erhalten alle BewohnerInnen des 6. und 7. Bezirks genaue Informationen über die zukünftige Regelungen in ihren Bezirken. Die Umsetzung der Verkehrsmaßnahmen wird im Sommer erfolgen. Erste bauliche Umsetzungen können nach einer Testphase im Frühjahr 2014 in Angriff genommen werden.

Die Gespräche mit der Wirtschaftskammer über Lieferzeiten werden nun auf Basis der festgelegten Verkehrslösung weiter geführt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.

Komisch, daß man hier nix über das weitere Schicksal des 2A liest...

Beste Grüße
VT
06.03.2013, 14:57#13
Ich denke allerdings nicht, das der 2A aus dem Bereich der Mariahilferstr. ,,verschwindet". Schließlich kommen ja gerade erst die neuen ALE EL!(Eine Möglichkeit wäre noch, ihn bei der Zweierlinie umzukehren)
06.03.2013, 20:53#14
Komisch, daß man hier nix über das weitere Schicksal des 2A liest...
Die Linie 2A wird weiterhin auf der derzeitigen Route verkehren. Die angedachte Anrainerbefragung zu diesem Thema wurde abgeblasen.
06.03.2013, 21:06#15


Komisch, daß man hier nix über das weitere Schicksal des 2A liest...

Die Linie 2A wird weiterhin auf der derzeitigen Route verkehren. [...]

<utopie>
Sollte sich dann herausstellen, daß sich die kleinen Busse doch ganz gut mit der "Begegnungszone" vertragen, könnte man sich ja ähnlich nette Sachen für die Linien im 1. Bezirk überlegen... :-)
</utopie>

Hoffnungsvolle Grüße
VT
07.03.2013, 14:50#16
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
08.04.2013, 12:40#17
Man bittet in Bälde zur "Generalprobe":

Mariahilfer Straße: Erste „Proberäume“

Nach der Anrainerbefragung zur Mariahilfer Straße gibt es ab Anfang Mai sogenannte „Proberäume“, in denen für einige Tage ein Teilstück zur Fußgängerzone wird. Im Herbst wird es dann nochmals eine Befragung in Mariahilf und Neubau geben.


Vorraussichtlich für drei Tage wird ein Abschnitt der Mariahilfer Straße Anfang Mai zur Fußgängerzone. Aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) hieß es dazu gegenüber „Radio Wien“, dass damit Gusto auf die künftige Gesamtgestaltung gemacht werden soll. Man soll sehen, wie es ohne Autos sein wird und gestalterische Ideen sammeln.

Bild

Befragung im Herbst fix
Der beschlossene Fahrplan der Umgestaltung sieht in den nächsten Monaten die Umsetzung der Verkehrslösung, also die Einrichtung der Fußgängerzone und der Begegnungszonen vor. Im Herbst wird es eine weitere Befragung geben, um zu sehen, wie das neue Gesicht der Strasse bei den Bürgern der Bezirke Mariahilf und Neubau ankommt.

Dazu erklärte Verkehrsstadträtin Vassilakou bereits am 1. März im Gemeinderat, dass beim Ausgang dieser Befragung alles offen sei - also sogar eine Ablehnung der Neugestaltung samt Abkehr vom Projekt. Wenn die Befragung katastrophal ausginge, werde eben nichts veränderte, bekräftigte Vassilakou in einem Interview mit der „Kronen Zeitung“ am Samstag.

Proteste von Unternehmern und Ärzten
Das neue Verkehrskonzept für die Umgebung der Wiener Mariahilfer sieht Tempo 30 auf den benachbarten Durchzugsstraßen Gumpendorfer Straße, Neustiftgasse und Burggasse vor - mehr dazu in Tempo 30 rund um Mariahilfer Straße (wien.ORF.at; 15.3.2013).

Von den Neuerungen betroffene Ärzte und Unternehmer fürchten lange Wege für ihre Patienten und Kunden - mehr dazu in Einbahnen regen Unternehmer auf (wien.ORF.at; 25.3.2013).

Beste Grüße
VT
08.04.2013, 12:58#18
Bitte was?? Im Herbst gibt es schon wieder eine Befragung? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Die ÖVP wird mal wieder eine massive Kamagne fahren um die Fuzo zu verhindern, und im Endeffekt könnte es sein dass es gar nicht erst zu der Umgestaltung kommt... Ich glaub ich spinne :rolleyes:

Daniel
13.04.2013, 01:13#19
Die genaue Fläche des "Proberaums" steht nun auch fest:

Mehr Mariahilfer Straße: Dialog-Box startet auf der Mariahilfer Straße
Feedback und Ideen werden gesammelt - Proberaum für 3. bis 5. Mai geplant


Wien (OTS) - Ab sofort können die BürgerInnen auch vor Ort ihre Meinung zur Neugestaltung der Mariahilfer Straße einbringen und sich ausführlich über das Projekt informieren. Die "Dialog-Box" in der Mariahilfer Straße bietet die Möglichkeit, Pläne einzusehen, mit Fachleuten und PolitikerInnen zu sprechen und die eigenen Ideen, Wünsche und Interessen zu vertreten.

"Wir bekommen viele Rückmeldungen zur vorgeschlagenen Verkehrslösung und arbeiten diese derzeit in die Planung ein. Mit einer adaptierten Lösung werden wir dann ab Sommer an den Start gehen. Ab sofort startet zusätzlich der Beteiligungsprozess zur Oberflächengestaltung der Mariahilfer Straße. In diesem Sinne möchte ich alle, die sich einbringen wollen, herzlich einladen, mitzuarbeiten, mitzuplanen und mitzubestimmen", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou anlässlich der Eröffnung.

"Die Beteiligung an der Umgestaltung Mariahilfer Straße ist keine Bringschuld der BürgerInnen. Daher kommen wir auch zu den MariahilferInnen und holen uns ihre Ideen direkt vor Ort ab. Auch ich werde an einem Tag meine Sprechstunde in die Box verlegen", betont Renate Kaufmann, Bezirksvorsteherin Mariahilf.

"Die Mariahilfer Straße ist einzigartig und aufgrund ihrer Breite und Beschaffenheit für neue Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten prädestiniert. Durch den über die FußgängerInnenzone gewonnenen Raum entstehen neue Möglichkeiten, die es unter Teilnahme der NutzerInnen zu entdecken und zu gestalten gilt. Mit der Eröffnung der Dialog-Box bietet sich ein Ort an, der genau diese Teilnahme ermöglicht und fördert", hebt der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger, hervor.

So tun, wie's wird - die Neuentdeckung der Mariahilfer Straße

Über einen Zeitraum von 3 Tagen, vom 3. bis 5. Mai 2013, soll die Bevölkerung die Möglichkeiten, die sich durch die Neuorganisation der Mariahilfer Straße ergeben, testen und für sich nutzen können. Geplant ist, auf einem kurzen Abschnitt der Mariahilfer Straße - zwischen Esterhàzygasse und Neubaugasse - die künftige FußgängerInnenzone zu simulieren und diesen Bereich für den Autoverkehr zu sperren.

Dieser "Proberaum" soll als Praxistest Hinweise und Anregungen für die Planungen zur Umgestaltung der Mariahilfer Straße liefern.
  • Welche Ansprüche und Erwartungen stellen die NutzerInnen an den künftigen Freiraum?
  • Wie soll die neue Mariahilfer Straße gestaltet werden, damit man sich wohl fühlt?
Die Erfahrungen mit dem Proberaum und die sich daraus ergebenden Anregungen zur Umgestaltung der Mariahilfer Straße kann die Bevölkerung direkt vor Ort bei der Dialogbox einbringen. Sie sind Grundlage für den anschließenden Planungsprozess.

Öffnungszeiten Dialog-Box Mariahilfer Straße

Ab 12. April 2013 steht Ihnen die Dialogbox direkt in der Mariahilfer Straße als Informations- und Anlaufstelle zur Verfügung.
Standort: vor Mariahilfer Straße 76, gegenüber vom Stadtsaal

Öffnungszeiten bis 4. Mai 2013:
Montag bis Freitag: 12.30 Uhr bis 19 Uhr
Samstag: 12 Uhr bis 16 Uhr

Sprechstunden:
Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger, 13.4.2013, 14-16 Uhr
FußgängerInnen-Beauftragte Petra Jens, 23.4.2013, 12.30-15 Uhr
Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann, 30.4.2013, 15-19 Uhr

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.

Beste Grüße
VT
13.04.2013, 04:05#20
Mein Vorschlag: Unbedingt 52er und 58er bis zum Burgring verlängern.
Das kommt ganz bestimmt nicht und steht ja auch gar nicht zur Debatte.

Dafür wäre auch ICH!!
Funktioniert in Linz ja auch in der Fußgängerzone!! Und wenn man den 3er bedenkt, ist der eigentlich auch schon fast eine U-Bahn und warum sollte dies nicht in Wien möglich sein?
und bis 1989 darf man in Wien die Meidlinger-Hauptstraße nicht vergessen!

(Mein Bild stammt aus dem Herbst 2010)
Anhänge
IMG_4366h.JPG