Zukunftsvision Vorschlag Entlastung Linie 43
62 Beiträge · Seite 1 von 4
11.12.2012, 19:20#1
Mein Vorschlag zur Entlastung der Linie 43:
Eine neue Type erfinden: B2, mit 10 Türen.
Dann wären kürzere Stationsaufhalte möglich!
Was meint ihr?
Eine neue Type erfinden: B2, mit 10 Türen.
Dann wären kürzere Stationsaufhalte möglich!
Was meint ihr?
11.12.2012, 19:31#2
Einerseits würde ich eine neue Straßenbahntype nicht ablehnen, allerdings kann man nicht einfach so sagen: man "erfindet" jetzt einen Typ B2. Die Entwicklung eines Typs braucht Zeit und kostet vorallem viel Geld, da nicht einfach so der vorhandene ULF hergenommen werden kann und mit mehr Türen versehen werden kann (denn wohin mit den vielen Türen?)
Eventuell hast du auch gemeint einen ULF mit mehr Modulen zu produzieren als der B/B1 hat (?), was aber wieder zu der Diskussion führen würde mit zu kurzen Bahnsteiglängen ect.
Eventuell hast du auch gemeint einen ULF mit mehr Modulen zu produzieren als der B/B1 hat (?), was aber wieder zu der Diskussion führen würde mit zu kurzen Bahnsteiglängen ect.
11.12.2012, 19:45#3
Ich sag dazu nur Alser Straße... 

11.12.2012, 20:25#4
@1er: ähnliches hatte ich in diesem Forum schon selbst vorgeschlagen, also bewerte ich deinen Vorschlag natürlich positiv. Zu kurze Bahnsteige sind eine schlechte Ausrede, denn es spricht nichts dagegen, sie zu verlängern. Die Haltestelle Alser Straße könnte in die Jörgerstraße hineinverlegt werden.
Auch andere Linien wie 6 oder 31 wären dafür gut geeignet.
Auch andere Linien wie 6 oder 31 wären dafür gut geeignet.
11.12.2012, 20:56#5
Die Haltestelle Alser Straße könnte in die Jörgerstraße hineinverlegt werden.Was aber eine Verschlechterung für die Umsteigerelation 43 - U6 wäre, mMn wäre es besser die Haltestelle der Linie 43 parallel zur Stadtbahnstrecke zu situieren, interessant wäre auch eine Haltestellensituation nach dem "Donaustädter Modell", also mit Auskreuzen und zur U6 zugewandten Türen. Nur Fraglich ob das Auskreuzen bei dem dichten Intervall nicht eher blockiert, als einen Komfortgewinn darstellt.
11.12.2012, 23:08#6
Neue Triebwagentype
Warum dann nicht gleich was ganz anderes!
Einen Triebwagen, ähnlich dem der Typ 400 der WLB oder den 4000/4500 der Kölner Verkehrsbetriebe. Den 400er mit drei Türen pro Seite, kuppelbar und mit Vielfachsteuerung, der Vorteil wäre längere Züge in der HVZ und kurze Züge in Schwachlastzeiten. Ausserdem wäre dieser Tw uneingeschränkt im Netz der Wiener Linien einsetzbar. Weiters könnte man dieses Fahrzeug auch einen Führerstand einsparen, da an beiden Endpunkten Schleifen vorhanden sind. Sollte man wirklich eine Fahrt ohne Schleife notwendig sein, kann man die Fahrzeuge Rücken an Rücken kuppeln wie die T/T1.
Der Tw 4000/4500 von den KVB haben sogar 4 Türen pro Seite allerdings ist die Aufteilung der Fahrzeugteile anders als beim WLB 400er. Die Endmodule sind länger und das Mittelmodul sehr viel kürzer. Ob dieser Tw uneingeschränkt im Netz der Wiener Linien einsetzbar ist ist dadurch allerdings fraglich!
Einen Triebwagen, ähnlich dem der Typ 400 der WLB oder den 4000/4500 der Kölner Verkehrsbetriebe. Den 400er mit drei Türen pro Seite, kuppelbar und mit Vielfachsteuerung, der Vorteil wäre längere Züge in der HVZ und kurze Züge in Schwachlastzeiten. Ausserdem wäre dieser Tw uneingeschränkt im Netz der Wiener Linien einsetzbar. Weiters könnte man dieses Fahrzeug auch einen Führerstand einsparen, da an beiden Endpunkten Schleifen vorhanden sind. Sollte man wirklich eine Fahrt ohne Schleife notwendig sein, kann man die Fahrzeuge Rücken an Rücken kuppeln wie die T/T1.
Der Tw 4000/4500 von den KVB haben sogar 4 Türen pro Seite allerdings ist die Aufteilung der Fahrzeugteile anders als beim WLB 400er. Die Endmodule sind länger und das Mittelmodul sehr viel kürzer. Ob dieser Tw uneingeschränkt im Netz der Wiener Linien einsetzbar ist ist dadurch allerdings fraglich!
11.12.2012, 23:25#7
Thema verschoben:
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Zukünftiges 12.12.2012, 01:39#8
Die Haltestelle Alser Straße könnte in die Jörgerstraße hineinverlegt werden.Was aber eine Verschlechterung für die Umsteigerelation 43 - U6 wäre, mMn wäre es besser die Haltestelle der Linie 43 parallel zur Stadtbahnstrecke zu situieren, interessant wäre auch eine Haltestellensituation nach dem "Donaustädter Modell", also mit Auskreuzen und zur U6 zugewandten Türen. Nur Fraglich ob das Auskreuzen bei dem dichten Intervall nicht eher blockiert, als einen Komfortgewinn darstellt.
Dann müsste man aber eine Linienkreuzung zwischen 43 und 44 vornehmen, also entweder innerhalb des Gürtels oder außerhalb des Gürtels den 43er und 44er die Route tauschen lassen, dass diese dann die Haltestelle Alser Straße in entgegengesetzter Richtung bedienen. Würde auch die Umsteigewege vom 44er zur U6 reduzieren. Da wären nur einige Meter Gleisneubau und ein paar Weichen notwendig (und die Zimmermannschleife könnte man auch bei richtigen Gleisverbindungen auflassen und in einer Schleife rund um die U6-Station Alser Straße (im Uhrzeigersinn) aufgehen lassen.)
12.12.2012, 09:06#9
Einerseits würde ich eine neue Straßenbahntype nicht ablehnen, allerdings kann man nicht einfach so sagen: man "erfindet" jetzt einen Typ B2. Die Entwicklung eines Typs braucht Zeit und kostet vorallem viel Geld, da nicht einfach so der vorhandene ULF hergenommen werden kann und mit mehr Türen versehen werden kann (denn wohin mit den vielen Türen?)Ich muss mich ausbessern
Eventuell hast du auch gemeint einen ULF mit mehr Modulen zu produzieren als der B/B1 hat (?), was aber wieder zu der Diskussion führen würde mit zu kurzen Bahnsteiglängen ect.
innvoller wäre C1 statt B2. Ist ja die gleiche Type, nur länger! 12.12.2012, 23:16#10
Dann müsste man aber eine Linienkreuzung zwischen 43 und 44 vornehmen, also entweder innerhalb des Gürtels oder außerhalb des Gürtels den 43er und 44er die Route tauschen lassen, dass diese dann die Haltestelle Alser Straße in entgegengesetzter Richtung bedienen. Würde auch die Umsteigewege vom 44er zur U6 reduzieren. Da wären nur einige Meter Gleisneubau und ein paar Weichen notwendig (und die Zimmermannschleife könnte man auch bei richtigen Gleisverbindungen auflassen und in einer Schleife rund um die U6-Station Alser Straße (im Uhrzeigersinn) aufgehen lassen.)Ich verstehe leider nicht ganz nicht ganz wie du das meinst.
Die Gleislage bei der Station Alser Straße U habe ich mir, wie oben beschrieben, etwa so vorgestellt:
12.12.2012, 23:53#11
Dann müsste man aber eine Linienkreuzung zwischen 43 und 44 vornehmen, also entweder innerhalb des Gürtels oder außerhalb des Gürtels den 43er und 44er die Route tauschen lassen, dass diese dann die Haltestelle Alser Straße in entgegengesetzter Richtung bedienen. Würde auch die Umsteigewege vom 44er zur U6 reduzieren. Da wären nur einige Meter Gleisneubau und ein paar Weichen notwendig (und die Zimmermannschleife könnte man auch bei richtigen Gleisverbindungen auflassen und in einer Schleife rund um die U6-Station Alser Straße (im Uhrzeigersinn) aufgehen lassen.)Ich verstehe leider nicht ganz nicht ganz wie du das meinst.![]()
Die Gleislage bei der Station Alser Straße U habe ich mir, wie oben beschrieben, etwa so vorgestellt:
Genau, und jetzt verlängerst das "Gleis Richtung Neuwaldegg" nach Süden bis zur Neulerchenfelder Straße und das "Gleis Richtung Schottentor" ebenfalls bis zur Gürtelkreuzung der Alser Straße. Aus der Alser Straße stadtauswärts würde ich den 43er dann weiter die Alser Straße fahren lassen, wie heute den 44er, dann am Gürtel westlich der U6 nach Norden abbiegen und in Deine Haltestelle "Richtung Neuwaldegg", den 44er umgekehrt, zuerst durch die Kinderspitalgasse und über den Zimmermannplatz, östlich der U6 nach Süden über Dein "Gleis Richtung Schottentor" und dann bei der Alser Straße/Neulerchenfelder Straße nach Westen unter der U6 durch Richtung Dornbach. Das heißt, westlich der U6 würden sich 43er Richtung Neuwaldegg und 44er Richtung Schottentor ein Gleis und östlich der U6 der 43er Richtung Schottentor und der 44er Richtung Dornbach jeweils eine Doppelhaltestelle teilen.
Ich hab jetzt noch eine Grafik angehängt, was ich meine, grün ist mein Vorschlag für den 43er, orange der für den 44er, das blaue würden Betriebsgleise sein, die Weichen hätte ich so vorgesehen, dass die Schleife in alle Richtungen befahren werden kann.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Alex (13.12.2012, 00:05)
13.12.2012, 01:12#12
Genau, und jetzt verlängerst das "Gleis Richtung Neuwaldegg" nach Süden bis zur Neulerchenfelder Straße und das "Gleis Richtung Schottentor" ebenfalls bis zur Gürtelkreuzung der Alser Straße. Aus der Alser Straße stadtauswärts würde ich den 43er dann weiter die Alser Straße fahren lassen, wie heute den 44er, dann am Gürtel westlich der U6 nach Norden abbiegen und in Deine Haltestelle "Richtung Neuwaldegg", den 44er umgekehrt, zuerst durch die Kinderspitalgasse und über den Zimmermannplatz, östlich der U6 nach Süden über Dein "Gleis Richtung Schottentor" und dann bei der Alser Straße/Neulerchenfelder Straße nach Westen unter der U6 durch Richtung Dornbach. Das heißt, westlich der U6 würden sich 43er Richtung Neuwaldegg und 44er Richtung Schottentor ein Gleis und östlich der U6 der 43er Richtung Schottentor und der 44er Richtung Dornbach jeweils eine Doppelhaltestelle teilen.Auch ein interessanter Lösungsansatz, wie wäre es allerdings die Strecke des 44ers in der Alser Straße aufzulassen, den 43er aber über die Kinderspitalgasse zu führen, den 44er wie bei dir gedacht? beim 43er ergibt bei deiner Version nämlich eine leichte Fahrzeitverlängerung, beim 44er ist die Fahrzeitverlängerung verkraftbar, da sich der Status Quo wesentlich verbessert. Das Gleis in der Zimmermanngasse würde ich nicht abbauen, damit bei Kurzführungen der Betrieb weniger gestört wird,
Ich hab jetzt noch eine Grafik angehängt, was ich meine, grün ist mein Vorschlag für den 43er, orange der für den 44er, das blaue würden Betriebsgleise sein, die Weichen hätte ich so vorgesehen, dass die Schleife in alle Richtungen befahren werden kann.
13.12.2012, 02:14#13
Hab mich jetzt bei diesem Forum angemeldet, weil ich Vorschlag und Zeichnung toll fand.
Jedes mal wenn ich dort bin denk ich mir genau so eine Anordnung.
Wenn auf der 43 längere Fahrzeuge fahren wird die U5 absolut hinfällig. Gibt es sonst noch Haltestellen, die baulich verändert werden müssten?
Um das Geld was man sich übrigens bei der U5 erspart könnte man gleich am Elterleinplatz die Spur des Individualverkehrs stadtauswärts unter die Straße legen. Samt der Abbiegespur Richtung Hormayrgasse. Die Ampelpausen der Linien 9 und 43 wären hinfällig und die Anbindung der Fußgänger an die Haltestellen würde sicherer werden. Der Individualverkehr zw. Hormaygasse und "äußere" Hernalser Hauptstaße (der sich in Grenzen hält) müsste über die Seitengassen umgelenkt werden.
Was können sie beiden Vorschläge gemeinsam kosten? 20 Mio? 50? 100? U-Bahn bekommt man um solche Beträge im zweistelligen Meterbereich.
Jedes mal wenn ich dort bin denk ich mir genau so eine Anordnung.
Wenn auf der 43 längere Fahrzeuge fahren wird die U5 absolut hinfällig. Gibt es sonst noch Haltestellen, die baulich verändert werden müssten?
Um das Geld was man sich übrigens bei der U5 erspart könnte man gleich am Elterleinplatz die Spur des Individualverkehrs stadtauswärts unter die Straße legen. Samt der Abbiegespur Richtung Hormayrgasse. Die Ampelpausen der Linien 9 und 43 wären hinfällig und die Anbindung der Fußgänger an die Haltestellen würde sicherer werden. Der Individualverkehr zw. Hormaygasse und "äußere" Hernalser Hauptstaße (der sich in Grenzen hält) müsste über die Seitengassen umgelenkt werden.
Was können sie beiden Vorschläge gemeinsam kosten? 20 Mio? 50? 100? U-Bahn bekommt man um solche Beträge im zweistelligen Meterbereich.
13.12.2012, 09:13#14
Die Gleislage bei der Station Alser Straße U habe ich mir, wie oben beschrieben, etwa so vorgestellt:Na klar, eine Gleiskreuzung mitten auf der Straße - wirklich eine tolle Idee...

13.12.2012, 12:10#15
Um das Geld was man sich übrigens bei der U5 erspart könnte man gleich am Elterleinplatz die Spur des Individualverkehrs stadtauswärts unter die Straße legen. Samt der Abbiegespur Richtung Hormayrgasse.Geht sich mit den Rampen nicht aus. IV stadtauswärts über Elterleinplatz - Hormayrgasse - Rötzergasse - Rosensteingasse - Hernalser Hauptstraße.
13.12.2012, 14:38#16
Einerseits würde ich eine neue Straßenbahntype nicht ablehnen, allerdings kann man nicht einfach so sagen: man "erfindet" jetzt einen Typ B2. Die Entwicklung eines Typs braucht Zeit und kostet vorallem viel Geld, da nicht einfach so der vorhandene ULF hergenommen werden kann und mit mehr Türen versehen werden kann (denn wohin mit den vielen Türen?)Ich muss mich ausbessern
Eventuell hast du auch gemeint einen ULF mit mehr Modulen zu produzieren als der B/B1 hat (?), was aber wieder zu der Diskussion führen würde mit zu kurzen Bahnsteiglängen ect.![]()
innvoller wäre C1 statt B2. Ist ja die gleiche Type, nur länger!
Die maximale Länge einer Straßenbahn ist in Wien mit 38m begrenzt, weil die Fahrzeuge sonst den Gürtel nicht mehr queren können/dürfen. An dieser Grenze führt kein Weg vorbei, es sei denn alle Gürtelquerungen würden entsprechend modifiziert (was aber ausgeschlossen werden kann). Es nützt nichts die Infrastruktur punktuell auf einer Linie anzupassen, weil die Fahrzeuge im gesamten Netz einsetzbar sein müssen (Ausweichrouten, Kurzführungen, usw.).
13.12.2012, 14:41#17
Die maximale Länge einer Straßenbahn ist in Wien mit 38m begrenzt, weil die Fahrzeuge sonst den Gürtel nicht mehr queren können/dürfen.Ausgenommen WLB. Ansonsten hast du mit dem, was du geschrieben hast, recht. Es ist auch die Frage, ob noch längere Wagen wirklich Sinn machen würden - sie wären außerhalb der HVZ vermutlich halbleer und es würde nur eine Menge Luft durch die Gegend gefahren werden.
13.12.2012, 15:09#18
Ausgenommen WLB, richtig, die dürfen aber auch nicht im gesamten Netz fahren. (Was für die WLB Sinn macht, für die WL aber sehr kontraproduktiv wäre.)
Die Länge der B/B1 ist ein guter Kompromiss, mit entsprechenden flankierenden Maßnahmen sind sie für einen zuverlässigen Betrieb völlig ausreichend.
Die Länge der B/B1 ist ein guter Kompromiss, mit entsprechenden flankierenden Maßnahmen sind sie für einen zuverlässigen Betrieb völlig ausreichend.
13.12.2012, 15:44#19
Ausgenommen WLB, richtig, die dürfen aber auch nicht im gesamten Netz fahren.
Liegt das wirklich an der Länge, oder an der Breite?
13.12.2012, 16:15#20
Ich würde sagen an beidem. In Doppeltraktion darf meines Wissens nur die reguläre Route und die Ausweichroute zum "Südbahnhof" befahren werden. Für Einzelfahrzeuge gibt es Streckenabschnitte die wegen der Breite nicht oder nur mit Begegnungsverbot befahren werden dürfen.