2013-07-01: Neue Routen für Innenstadt-Busse
157 Beiträge · Seite 2 von 8
12.04.2013, 13:06#21
Wurde irgendwo eine Begründung abgegeben warum die Hofburg nicht mehr durchfahren wird? Wenn dort überhaupt ein Fahrverbot kommen soll, was geschieht dann mit den Taxis und den Fiakern?
Wenn dieser Streckenabschnitt zur Fußgängerzone würde, dann würde das doch in den Berichten zum Thema dabeistehen, nehm ich doch mal sehr stark an.
Nein, ich hab wirklich den Eindruck, da ist bei der Erstellung dieser Streckenvarianten jemand am Werk, der stur der Meinung ist, es müsse zumindest ein wichtiger Streckenabschnitt geopfert werden. Also vielleicht kommt dann irgendwann 2014 wieder ein neues Netz für die innere Stadt, wo dann wieder durch die Hofburg gefahren wird, und dafür wird wieder woanders an einer wichtigen Teilstrecke ein Stück gestrichen ...
Es könnte natürlich auch sein, dass die Bosheit, dass man nicht einmal vom neuen 2A zum neuen 2B umsteigen kann, den Zweck hat, dass nur ja nicht zu viele Leute auf die Idee kommen, auf der inneren Mariahilfer Straße mit dem Bus zu fahren, damit man bei einer Umgestaltung den Bus leicht "entsorgen" kann

12.04.2013, 14:20#22
Das Stückerl 2B ist eine alte Geschichte. Als der 52er und 58er eingestellt wurde, gab es berechtigte Beschwerden, das das untere Stück MAHÜ nicht mehr erreichbar wäre (vor allem für ältere Anwohner). Vom Burgring bzw. ehem. Messepalast / jetzt MQ gab es keine Verbindung zur Neubaugasse. Nachdem man ja in Wien den Wahn hat, eine U-Bahn ersetzt komplett die Straßenbahn - in dem Falle macht die U3 ja einen Knick Richtung Volksgarten - war der untere Teil völlig abgeschnitten (detto Fuzo Meidlinger Hauptstraße, ehem. 8er).
Nicht jeder ist gut zu Fuß. Womöglich wäre es besser gewesen, die Gleise in der Stiftgasse zu belassen und den 49er als "Rundkurs" irgendwie zu führen. Oder wie auch immer. Diese 2A(B), 9A, 82A Kurisitäten zeugen ja von der Wurschtelpolitik in Wien.
Nicht jeder ist gut zu Fuß. Womöglich wäre es besser gewesen, die Gleise in der Stiftgasse zu belassen und den 49er als "Rundkurs" irgendwie zu führen. Oder wie auch immer. Diese 2A(B), 9A, 82A Kurisitäten zeugen ja von der Wurschtelpolitik in Wien.
12.04.2013, 14:41#23
Naja wie schon gesagt. Kurze Gehwege gibts in Wien ja öfters (auch vor dem U-Bahnbau).
Ich glaube es hat einen anderen Grund warum der 2B nicht durch die Hofburg fährt:
http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt…enplatz-d520463.html
Ich glaube es hat einen anderen Grund warum der 2B nicht durch die Hofburg fährt:
http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt…enplatz-d520463.html
12.04.2013, 14:56#24
Naja wie schon gesagt. Kurze Gehwege gibts in Wien ja öfters (auch vor dem U-Bahnbau).
Ich glaube es hat einen anderen Grund warum der 2B nicht durch die Hofburg fährt:
http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt…enplatz-d520463.html
Ok, dass wird es wohl sein. Dann bleibt nur zu hoffen, dass nach den Aufgrabungen am Heldenplatz wieder eine durchgehende Linie hergestellt wird.
Warum man allerdings den östlichen 1A-Ast dem 3A zugeschlagen hat bleibt mir ein Rätsel.
12.04.2013, 15:34#25
Ich finde die Regelung eigentlich wirklich super! Zudem, dass jetzt ALLE 3 Linien wieder am Stefansplatz fahren. Was ich noch ändern würde wäre der 2B zumindest bis Michaelerplatz oder gar bis Schwarzenbergplatz, so wie der jetzige 2A noch fährt, denn irgendwie hat die Linie 2B dann keinen Sinn und ich nutze sie oft von Neubaugasse bis Heldenplatz, Michaelerplatz oder Schwarzenbergplatz. Auch von Volkstheater ist sie super um zum Heldenplatz oder oberflächlich in die Innenstadt zu gelangen, warum soll das wegfallen?
Ausserdem haben sie für Rampini eventuell am Schwarzenbergplatz eine Aufladestation oder will man da wirklich mit Lion´s City T2 fahren?
Denn das E-Buskonzept "gilt" ja im Moment nur dem Innenstadtverkehr.
Denn das E-Buskonzept "gilt" ja im Moment nur dem Innenstadtverkehr.
12.04.2013, 18:00#26
Ausserdem haben sie für Rampini eventuell am Schwarzenbergplatz eine Aufladestation
Natürlich haben sie die.
12.04.2013, 18:24#27
Der 2B erscheint mir so sinnlos. Kann man nicht stattdessen den 57A zur Neubaugasse oder den 14A zum Burgring führen? Der 2B ist vermutlich noch kürzer als der neue 84A.
12.04.2013, 18:24#28
Also ich erkenne zwei Gestaltungsprinzipien: Es darf nicht mehr kosten und irgendeine Linie muss B heißen.
Da ein 57B (oder 52/58 A/B) der dann womöglich bis zum Europaplatz fahren würde genau jenes verkehrsplanerische Waterloo zur Folge hätte, vor dem sich die Wiener Linien am meisten fürchten (irgendwelche Linkslinken Omas benutzen den Bus, anstatt die Wanderung in den Untergrund zu St. U-Bahn anzutreten), war schlichtweg keine andere Lösung denkbar.
Meiner Einschätzung nach gibt es den 2B nur, damit sich nicht wieder irgendwer aufregt.
Und wenn man schon (vermutlich wegen des Garagenbaus - quasi eh schon die zweite heilige Kuh der Wiener Verkehrsplanung) nicht durch die Hofburg will, was spräche dagegen, die Linie 2B über den Ballhausplatz zu führen und am Michaelerplatz (ver)enden zu lassen ( - oder am Petersplatz, gabs ja auch schon).
Da ein 57B (oder 52/58 A/B) der dann womöglich bis zum Europaplatz fahren würde genau jenes verkehrsplanerische Waterloo zur Folge hätte, vor dem sich die Wiener Linien am meisten fürchten (irgendwelche Linkslinken Omas benutzen den Bus, anstatt die Wanderung in den Untergrund zu St. U-Bahn anzutreten), war schlichtweg keine andere Lösung denkbar.
Meiner Einschätzung nach gibt es den 2B nur, damit sich nicht wieder irgendwer aufregt.
Und wenn man schon (vermutlich wegen des Garagenbaus - quasi eh schon die zweite heilige Kuh der Wiener Verkehrsplanung) nicht durch die Hofburg will, was spräche dagegen, die Linie 2B über den Ballhausplatz zu führen und am Michaelerplatz (ver)enden zu lassen ( - oder am Petersplatz, gabs ja auch schon).
12.04.2013, 19:15#29
Warum man allerdings den östlichen 1A-Ast dem 3A zugeschlagen hat bleibt mir ein Rätsel.
Naja, der 1A hat ein wesentlich dichteres Intervall als der 3A, unter der Woche fährt der 1A fast doppelt so oft! (Alle 6 Minuten <-> Alle 10 Minuten).
Ich kann mir nur vorstellen, dass man auf diese Weise einfach sparen will, denn auf dem Abschnitt Stephansplatz - Stubentor gilt dann das wesentlich schlechtere Intervall des 3A. Die Idee hatte man ja schon bei der vorigen Umstellung anlässlich der "Verfußgängerzonung" der Bognergasse, da wollte man das ja schon machen, aber da hat die Bezirksvorsteherin heldenhaft erkämpft, dass wenigstens der 1A unverändert bleibt (und dass wenigstens irgendeine innerstädtische Linie zum Schwedenplatz fährt).
Ich finde die Regelung eigentlich wirklich super! Zudem, dass jetzt ALLE 3 Linien wieder am Stefansplatz fahren.
Da aber die Mariahilfer Straße und der Heldenplatz dennoch nicht mit dem Stephansplatz verbunden sind, ist es leider dennoch wieder nur eine halbe Sache.

Was ich noch ändern würde wäre der 2B zumindest bis Michaelerplatz
Damit bliebe zwar immer noch der lästige Umsteigezwang am Michaelerplatz, aber zumindest wären dann immerhin wieder alle wichtigen Strecken befahren.
oder gar bis Schwarzenbergplatz
Naja, für die Bedienung des Schwarzenbergplatz-Astes ist die Linie vom Schwedenplatz, die ja doch immerhin sowas wie eine Durchquerung der Inneren Stadt ist, schon wesentlich besser als der komische Hakenschlag von der Mariahilfer Straße über Michaelerplatz zum Schwarzenbergplatz.
Der 2B erscheint mir so sinnlos. Kann man nicht stattdessen den 57A zur Neubaugasse oder den 14A zum Burgring führen? Der 2B ist vermutlich noch kürzer als der neue 84A.
14A zum Burgring fände ich gut, denn das wäre eine Aufwertung des 14A durch direkten Anschluss an den 1. Bezirk, außerdem wären die Einkaufsstraßen Mariahilfer Straße und Reinprechtsdorfer Straße dann direkt verbunden. Die Frage ist nur, ob sich das auszahlt, das dichte Intervall des 14A auch auf der inneren Mariahilfer Straße anzubieten? Eventuell könnte man dann jeden 2. Bis der Linie 14A bis Burgring fahren lassen.
Aber 57A, über Burgring hinaus zur Neubaugasse? Das fände ich ehrlichgesagt kurios. Die Marahilfer Straße ist ja völlig parallel zum 57A, da würde der ja einen nicht unerheblichen Abstand weit wieder zurück fahren. Nein, also den 57A kann ich mir nicht als Ersatz für diesen Streckenabschnitt vorstellen.
12.04.2013, 19:20#30
Also ich erkenne zwei Gestaltungsprinzipien: Es darf nicht mehr kosten und irgendeine Linie muss B heißen.Zu deinem Vorschlag dass ein Bus am Europaplatz in die Innenstadt fahren soll: Auf den bin ich auch gekommen, wird nur schwer, wenn die MaHü zur Fußgängerzone wird.
Da ein 57B (oder 52/58 A/B) der dann womöglich bis zum Europaplatz fahren würde genau jenes verkehrsplanerische Waterloo zur Folge hätte, vor dem sich die Wiener Linien am meisten fürchten (irgendwelche Linkslinken Omas benutzen den Bus, anstatt die Wanderung in den Untergrund zu St. U-Bahn anzutreten), war schlichtweg keine andere Lösung denkbar.
Meiner Einschätzung nach gibt es den 2B nur, damit sich nicht wieder irgendwer aufregt.
Und wenn man schon (vermutlich wegen des Garagenbaus - quasi eh schon die zweite heilige Kuh der Wiener Verkehrsplanung) nicht durch die Hofburg will, was spräche dagegen, die Linie 2B über den Ballhausplatz zu führen und am Michaelerplatz (ver)enden zu lassen ( - oder am Petersplatz, gabs ja auch schon).
Bei dem 2B werden sich 100% Leute aufregen, dass es plötzlich am Burgring (Volkstheater) zu ende ist und man nicht mehr in die City kommt (ohne Fußweg oder umsteigen)
Denn eine Haltestelle Heldenplatz oder zwischen Volkstheater und Burgring ist schon wichtig, da die Straßenbahn dort nicht hält!
Zu dem Zitat von darkweasel: ICH WEISS dass es eine Aufladestation am Schwarzenbergplatz gibt, ich spreche nur vom NEUEN 2B, der ja planmäßig dort nicht vorbei kommen wird!
12.04.2013, 19:27#31
Dazu fiele mir noch eine Möglichkeit ein: Den 12 A teilen (die U-Hakerl-Führung ist ja sowieso irgendwie paradox): 12 A Gablenzgasse - Längenfeldgasse - Pilgramgasse und 12 B Eichenstraße - Pilgramgasse und von hier parallel mit 13/14A zur Neubaugasse über die MH zum Ring. Eventuell gäbe es noch die Variante durch die Otto Bauer-Gasse bzw. Esterhazygasse (über die man ggf. auch den 14A umlenken könnte (der dann halt den U3-Anschluß bei der Zieglergasse hätte).
12.04.2013, 22:56#32
Gibt es einen vernünftigen Grund, nicht durch die Hofburg zu fahren?Es wäre dann nicht mehr kostenneutral, was vermutlich die Hauptbedingung war. Wenn man am Michaelerplatz wendet, müsste man dort erst einmal Platz schaffen, derzeit blockieren Fiaker ein Viertel der Kreisfahrbahn. Eine Führung zum Stephansplatz und zurück über Hoher Markt, Renngasse und Herrengasse zum Michaelerplatz hätte vielleicht zwei Busse mehr gekostet und wäre vermutlich immer noch nicht teurer als die originale Linienführung. Der Umstand, dass man ein sinnvolles System hätte, wäre diesen geringen Mehraufwand in jedem Fall wert! Mit dem nun vorgelegten Konzept verlagert man die bestehenden Probleme nur, anstatt sie zu lösen.

13.04.2013, 00:07#33
Nicht jeder ist gut zu Fuß.Ist schon richtig. Aber da gibt es ganz andere Beispiele zur "Verödung" des ÖV: Ich wohnte seit meiner Geburt bis zum 23. Lebensjahr auf der "oberen Wieden" (Teil umgeben von Gürtel - Favoritenstraße - Gußhausstraße - Prinz Eugen Straße. Auf der Favoritenstraße gab es 3 Straßenbahnlinien (66, 67, 167 (HVZ)), auf der Prinz Eugen Straße den D (sonntags 69), quer durch dieses dichte Wohnviertel fuhr durch die Belvederegasse die Linie 13 und durch die Argentinierstraße die städtische Autobuslinie 7 vom Südbahnhof zum Karlsplatz (und weiter durch die Stadt zum Franz Josefs Bahnhof). Und was ist davon geblieben? Der D Wagen und die U-Bahn Station Taubstummengasse. Neu dazu ist nur der 13A in der Weyringergasse gekommen (und das nur in einer Richtung, parallel zum Gürtel und von diesem nur eine Quergasse entfernt). Und wer hat da nach den Alten und/oder Gehbehinderten gefragt? Niemand. Und dieses unversorgte Gebiet ist wesentlich größer als das Stückerl Mariahilfer Straße von der U-Bahn Station Neubaugasse (nördlicher Ausgang) bis zum Getreidemarkt.
Ok, dass wird es wohl sein. Dann bleibt nur zu hoffen, dass nach den Aufgrabungen am Heldenplatz wieder eine durchgehende Linie hergestellt wird.Dass die Tiefgarage unter dem Heldenplatz die Ursache für diesen verkehrstechnischen Unfug des 2B sein soll, kann ich aus folgendem Grund nicht glauben: So viel ich weiß, gibt es nicht einmal eine Kostenübersicht, geschweige denn eine Ausschreibung oder gar einen Bauauftrag. Das heißt der Baubeginn steht in den Sternen oder kann höchstens aus der Kaffeesud gelesen werden. Man hätte also ruhig die Linie bis in die Stadt führen können und bei Baubeginn dann "baustellenbedingt" kürzen können.
13.04.2013, 15:48#34
Kostenneutral?
Je mehr ich mir darüber Gedanken mache, umso klarer wird, dass es keineswegs stimmen kann, dass das neue Netz gleich viel kostet, wie die Linien 1A, 2A und 3A in ihrer vollständigen Form, also vor der Errichtung der Fußgängerzonen.
Im Vergleich zur derzeitigen Spar-Version wird das neue Netz wohl tatsächlich nicht weniger kosten, das ist auch keine Kunst.
Aber im Vergleich zum vollständigen Angebot davor - wollen wir doch mal sehen:
* 1A und 3A: Die Verschiebung des Abschnitts Stephansplatz - Stubentor vom 1A zum 3A ist aufgrund der weniger dichten Intervalle unterm Strich eine reine Einsparung. Beim 3A kommt dazu noch, dass man sich den Streckenteil Hoher Markt - Schwarzenbergplatz und zurück erspart. Dass der Abschnitt zum Schwarzenbergplatz dafür beim 2A hinzukommt, ist bei der unten folgenden Analayse zum 2A bereits berücksichtigt. Man darf dabei vor allem nicht vergessen, dass ja die Streckenabschnitte "Bognergasse - Herrengasse bzw. Am Hof", "Herrengasse - Michaelerplatz" und "Michaelerplatz - Stephansplatz" von 3 Linien befahren wurden!
* 2A: Der Abschnitt Schwedenplatz - Herrengasse müsste über die neue Strecke ziemlich gleich lang sein wie über die alte Strecke. (In die andere Richtung ist der Abschnitt Habsburgergasse - Schwedenplatz sowieso ident mit der alten Strecke.)
Und der Streckenabschnitt Michaelerplatz - Schwarzenbergplatz und zurück ist eindeutig kürzer als die ursprüngliche Strecke zur Kirchengasse!
* 2B: Der Aufwand für diese Pflanz-Linie kommt zwar hinzu, jedoch kann mir keiner erzählen, dass die Kosten für diese Mini-Linie, für die 2 Busse locker ausreichen müssten, auch nur annähernd die Einsparungen bei allen drei anderen Linien (1A, 2A, 3A) zusammen kompensieren!
Das neue Netz muss also auf jeden Fall wesentlich weniger kosten, als das vor der Verstümmelung anlässlich der Fußgängerzonen bei der Bognergasse.
Auf die gleich Kosten kommt man vielleicht, wenn man wesentlich höhere, und somit unnötig lange Stehzeiten an den Endstellen im Fahrplan vorsieht.
Oder sollen vielleicht die Kosten für Anschaffung und Betrieb der tollen neuen Elektrobusse durch diese Einsparungen bezahlt werden?
Auf jeden Fall kann da bei der Argumentation der Wiener Linien bezüglich der Kosten ganz offensichtlich etwas nicht stimmen.
Im Vergleich zur derzeitigen Spar-Version wird das neue Netz wohl tatsächlich nicht weniger kosten, das ist auch keine Kunst.
Aber im Vergleich zum vollständigen Angebot davor - wollen wir doch mal sehen:
* 1A und 3A: Die Verschiebung des Abschnitts Stephansplatz - Stubentor vom 1A zum 3A ist aufgrund der weniger dichten Intervalle unterm Strich eine reine Einsparung. Beim 3A kommt dazu noch, dass man sich den Streckenteil Hoher Markt - Schwarzenbergplatz und zurück erspart. Dass der Abschnitt zum Schwarzenbergplatz dafür beim 2A hinzukommt, ist bei der unten folgenden Analayse zum 2A bereits berücksichtigt. Man darf dabei vor allem nicht vergessen, dass ja die Streckenabschnitte "Bognergasse - Herrengasse bzw. Am Hof", "Herrengasse - Michaelerplatz" und "Michaelerplatz - Stephansplatz" von 3 Linien befahren wurden!
* 2A: Der Abschnitt Schwedenplatz - Herrengasse müsste über die neue Strecke ziemlich gleich lang sein wie über die alte Strecke. (In die andere Richtung ist der Abschnitt Habsburgergasse - Schwedenplatz sowieso ident mit der alten Strecke.)
Und der Streckenabschnitt Michaelerplatz - Schwarzenbergplatz und zurück ist eindeutig kürzer als die ursprüngliche Strecke zur Kirchengasse!
* 2B: Der Aufwand für diese Pflanz-Linie kommt zwar hinzu, jedoch kann mir keiner erzählen, dass die Kosten für diese Mini-Linie, für die 2 Busse locker ausreichen müssten, auch nur annähernd die Einsparungen bei allen drei anderen Linien (1A, 2A, 3A) zusammen kompensieren!
Das neue Netz muss also auf jeden Fall wesentlich weniger kosten, als das vor der Verstümmelung anlässlich der Fußgängerzonen bei der Bognergasse.
Auf die gleich Kosten kommt man vielleicht, wenn man wesentlich höhere, und somit unnötig lange Stehzeiten an den Endstellen im Fahrplan vorsieht.
Oder sollen vielleicht die Kosten für Anschaffung und Betrieb der tollen neuen Elektrobusse durch diese Einsparungen bezahlt werden?

Auf jeden Fall kann da bei der Argumentation der Wiener Linien bezüglich der Kosten ganz offensichtlich etwas nicht stimmen.
14.04.2013, 12:12#35
Was mich an der neuen Regelung am meisten stört: Vom Schottentor zum Stadtpark/MAK muss man jetzt jedenfalls umsteigen, wurscht ob man Bus nimmt oder Tramway. Das ist doch wirklich lächerlich!
16.04.2013, 23:26#36
Was mich an der neuen Regelung am meisten stört: Vom Schottentor zum Stadtpark/MAK muss man jetzt jedenfalls umsteigen, wurscht ob man Bus nimmt oder Tramway. Das ist doch wirklich lächerlich!Und selbst mit Umsteigen wird's per Bus mühsam: Dank unterschiedlicher Intervalle auf 1A und 3A kann man auch gesicherte Anschlüsse am Stephansplatz vergessen.
20.04.2013, 13:15#37
Um mich - rein egoistisch - auf den 1A zu beziehen: bis jetzt hatte man bis Stubentor / mit ein wenig gehen bis Schwedenplatz eine Ausweichmöglichkeit, wenn mal wieder irgendein Gebrechen auf den Ringlinien alles lahm gelegt hat. Auch wenn die Variante quer durch die Stadt mit dem Autobus aufgrund der Gegebenheiten wohl auch eher als langsam zu bezeichnen war (Ladetätigkeiten, Fiaker, etc.) ist diese Ausweichmöglichkeit nun endgültig zerstört. Bis Stephansplatz fahren und dort eventuell 10 Minuten sinnlos rumstehen, bis der 3A daherkommt für 2 Stationen?
Was da in den Köpfen der Verantwortlichen vorgegangen ist, bleibt wohl ein Rätsel... einen Umsteigezwang in die U-Bahn zu generieren (U2-U3), kann ja nicht der Sinn gewesen sein...
Was da in den Köpfen der Verantwortlichen vorgegangen ist, bleibt wohl ein Rätsel... einen Umsteigezwang in die U-Bahn zu generieren (U2-U3), kann ja nicht der Sinn gewesen sein...
20.04.2013, 15:36#38
Obwohl auch ich der Kürzung des 1A kritisch gegenüberstehe, glaube ich aber, dass der Fußweg vom Stephansplatz zum Schwedenplatz nicht gerade wesentlich länger sein dürfte als jener vom Stubentor zum Schwedenplatz.
21.04.2013, 20:37#39
Obwohl auch ich der Kürzung des 1A kritisch gegenüberstehe, glaube ich aber, dass der Fußweg vom Stephansplatz zum Schwedenplatz nicht gerade wesentlich länger sein dürfte als jener vom Stubentor zum Schwedenplatz.
laut google-maps +20%
Ich will ja da nicht den advocatus diaboli spielen oder so, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Rede vom Umsteigezwang zwischen Schottentor und Stubentor schon ein bisschen ein Scheinargument ist. Wann immer ich einen 1A am Stephansplatz benutzt oder gesehen habe, hat der sich dort entleert bzw. befüllt, die Fahrgastzahlen am Abschnitt Stephansplatz - Stubentor - Stephansplatz waren immer eher sehr bescheiden.
21.04.2013, 21:26#40
Ich will ja da nicht den advocatus diaboli spielen oder so, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Rede vom Umsteigezwang zwischen Schottentor und Stubentor schon ein bisschen ein Scheinargument ist. Wann immer ich einen 1A am Stephansplatz benutzt oder gesehen habe, hat der sich dort entleert bzw. befüllt, die Fahrgastzahlen am Abschnitt Stephansplatz - Stubentor - Stephansplatz waren immer eher sehr bescheiden.Dennoch gehe ich davon aus, dass der 3A im Abschnitt Stephansplatz - Stubentor noch wesentlich weniger Fahrgäste befördern wird als heute der 1A.
Die Verbindung vom Schottenring zum Stubentor ist einfach weitaus weniger relevant als jene vom Schottentor zum Stubentor. Dazu kommen die künftig längeren Intervalle von 10 statt 6 Minuten auf diesem Abschnitt.