Konkreter Vorschlag Neue Linie 14

31 Beiträge · Seite 1 von 2
12.04.2013, 21:26#1
Zur Entlastung (nicht als Ersatz!!) des :bus: 14A ist mir eine spontane Idee gekommen: Man könnte doch eine neue Straßenbahnlinie 14 bauen (am besten ab Fertigstellung des neuen Viertels rund um den Hauptbahnhofs).
Streckenführung: Gudrunstraße (beim neuen Viertel) - Matzleinsdorfer Platz :sbahn: (nich UStrab) - Reinprechtsdorfer Straße - Pilgramgasse :ubahn: (- Neubaugasse :ubahn: )
12.04.2013, 22:27#2
Das ist sicher keine schlechte Idee, aber bei dem verkehrspolitischen Klima in Wien ist es unmöglich, dass einer der Verantwortlichen
auf so eine Idee kommt.
Ich zweifle leider sogar daran, ob neben D-Wagen und 26er noch andere, wirklich geplante Straßenbahnstrecken je gebaut werden,
da ist scheinbar eine U-Bahn in die Pampa viel wichtiger........ :boese: :boese:

Einziges Problem bei deinem Vorschlag, der jetzige Bus 14A steckt regelmäßig im Stau. Damit die Straßenbahn eine echte Verbesserung
wäre , müsste man sie großteils vom Individualverkehr trennen, bei den Platzverhältnissen ist das jedoch nahezu unmöglich. :traurig:
12.04.2013, 22:44#3
Zur Entlastung (nicht als Ersatz!!)

Äh ja - und wieso genau soll eine Straßenbahnlinie genau dieselbe Strecke fahren wie eine Buslinie? ?(
12.04.2013, 23:22#4
Viel anders wird man sie wohl nicht führen können auf dieser Strecke...
13.04.2013, 00:30#5
Viel anders wird man sie wohl nicht führen können auf dieser Strecke...

Mir geht es eher darum, wieso du den Bus dann beibehalten willst.
13.04.2013, 00:31#6
Streckenführung: Gudrunstraße (beim neuen Viertel) - Matzleinsdorfer Platz (nich UStrab) - Reinprechtsdorfer Straße - Pilgramgasse (- Neubaugasse )
Jetzt ganz abgesehen (und in Übereinstimmung mit "darkwiesels" Anmerkung über den Sinn einer Straßenbahn genau auf der Route einer bestehen bleibenden Autobuslinie) von der Grundidee: In der Reinprechtsdorfer Straße könntest du eine Straßenbahn nur errichten, wenn du sie für den Individualverkehr sperrst. Ansonsten ist eine Trennung von Trasse und MIV platzmäßig unmöglich. Und eine im Stau steckende Straßenbahn bringt keinerlei Vorteile. Ich habe einmal in einem thread über die Straßenbahnlinie 13 in einer von mehreren Varianten die Möglichkeit angedeutet, diese von der Pilgramgasse in die Schönbrunner Straße zu führen, dort bevor der Ableitung der Westeinfahrt zur rechten Wienzeile im Untergrund verschwinden zu lassen und als UStraB unter der Reinprechtsdorfer Straße zum Matz zu führen, dem sie allerdings durch die Leopold-Rister-Gasse wegen der Straßenunterführung ausweichen müsste, bevor sie in die bestehende UStraB einmündet und zum Meidlinger Bahnhof fährt (Strecke 62). Da würde es nichts ausmachen, dass sie nicht den Hauptbahnhof erreicht, da in Meidling ohnedies auch alle Fernzüge halten. Der 14A würde dann von der Reinprechtsdorfer Straße ausgehend die Route des jetzigen 12A U-Hakerls Richtung Pilgramgasse nehmen. Viel anderes kann ich mir für die Reinprechtsdorfer Straße nicht vorstellen, auch wenn es ständig heißt, dass die UStraB "nicht zeitgemäß" ist. Dieses Argument ist für mich nicht maßgebend, wenn ich durch ein als "obsolet" gebrandmarktes Vorhaben einen Vorteil für den öffentlichen Verkehr erhalten kann, den ich sonst nicht erreichen kann. Die Reinprechtsdorfer Straße als Fußgängerzone mit einer Straßenbahn ist zwar meiner Meinung nach (ähnlich der Favoritenstraße) durchaus wünschenswert, aber politisch mit Sicherheit nicht durchsetzbar.
13.04.2013, 00:43#7
Viel anders wird man sie wohl nicht führen können auf dieser Strecke...

Mir geht es eher darum, wieso du den Bus dann beibehalten willst.

Weil ich nicht gerne Linien einstelle, egal ob Bus oder Straßenbahn... Aber hast wohl Recht, dass da wohl nicht beides gleichzeitig geht...


Jetzt ganz abgesehen (und in Übereinstimmung mit "darkwiesels" Anmerkung über den Sinn einer Straßenbahn genau auf der Route einer bestehen bleibenden Autobuslinie) von der Grundidee: In der Reinprechtsdorfer Straße könntest du eine Straßenbahn nur errichten, wenn du sie für den Individualverkehr sperrst. Ansonsten ist eine Trennung von Trasse und MIV platzmäßig unmöglich. Und eine im Stau steckende Straßenbahn bringt keinerlei Vorteile. Ich habe einmal in einem thread über die Straßenbahnlinie 13 in einer von mehreren Varianten die Möglichkeit angedeutet, diese von der Pilgramgasse in die Schönbrunner Straße zu führen, dort bevor der Ableitung der Westeinfahrt zur rechten Wienzeile im Untergrund verschwinden zu lassen und als UStraB unter der Reinprechtsdorfer Straße zum Matz zu führen, dem sie allerdings durch die Leopold-Rister-Gasse wegen der Straßenunterführung ausweichen müsste, bevor sie in die bestehende UStraB einmündet und zum Meidlinger Bahnhof fährt (Strecke 62). Da würde es nichts ausmachen, dass sie nicht den Hauptbahnhof erreicht, da in Meidling ohnedies auch alle Fernzüge halten. Der 14A würde dann von der Reinprechtsdorfer Straße ausgehend die Route des jetzigen 12A U-Hakerls Richtung Pilgramgasse nehmen. Viel anderes kann ich mir für die Reinprechtsdorfer Straße nicht vorstellen, auch wenn es ständig heißt, dass die UStraB "nicht zeitgemäß" ist. Dieses Argument ist für mich nicht maßgebend, wenn ich durch ein als "obsolet" gebrandmarktes Vorhaben einen Vorteil für den öffentlichen Verkehr erhalten kann, den ich sonst nicht erreichen kann. Die Reinprechtsdorfer Straße als Fußgängerzone mit einer Straßenbahn ist zwar meiner Meinung nach (ähnlich der Favoritenstraße) durchaus wünschenswert, aber politisch mit Sicherheit nicht durchsetzbar.

Mein "nicht U-Strab" sollte nicht bedeuten, dass ich gar keine UStrab Strecke haben will, im Gegenteil; es war nur darauf bezogen, dass ich bei meiner Idee die Strecke nicht an den UStrab Bereich am Matzleinsdorfer Platz anbinden wollte...
13.04.2013, 01:29#8
Weil ich nicht gerne Linien einstelle, egal ob Bus oder Straßenbahn...

Also lieber historische Relikte für immer beibehalten ...? ?(
13.04.2013, 12:25#9
Mein "nicht U-Strab" sollte nicht bedeuten, dass ich gar keine UStrab Strecke haben will, im Gegenteil; es war nur darauf bezogen, dass ich bei meiner Idee die Strecke nicht an den UStrab Bereich am Matzleinsdorfer Platz anbinden wollte...
Missverständnis: Ich habe da gar nicht dich gemeint, sondern frühere Kommentare anderer User in anderen Threads. :)
13.04.2013, 19:17#10
Weil ich nicht gerne Linien einstelle, egal ob Bus oder Straßenbahn...

Also lieber historische Relikte für immer beibehalten ...? ?(


Ist leider so eine persönliche Sache bei mir... Bin immer offen für Neues, es fällt mir aber auch schwer, mich von Altem zu trennen...

Aber es gibt auch noch einen 2. Grund, weshalb ich den 14A nich völlig verschwinden lassen will: Der Reumannplatz würde eine Linie verlieren und das fände ich gar nicht gut. Deshalb sollte dann jedenfalls der 14A über eine andere Route geführt werden oder eine neue Linie den Platz übernehmen.

Mein "nicht U-Strab" sollte nicht bedeuten, dass ich gar keine UStrab Strecke haben will, im Gegenteil; es war nur darauf bezogen, dass ich bei meiner Idee die Strecke nicht an den UStrab Bereich am Matzleinsdorfer Platz anbinden wollte...
Missverständnis: Ich habe da gar nicht dich gemeint, sondern frühere Kommentare anderer User in anderen Threads. :)

Ok, verstehe, kein Problem.
13.04.2013, 19:47#11
Aber es gibt auch noch einen 2. Grund, weshalb ich den 14A nich völlig verschwinden lassen will: Der Reumannplatz würde eine Linie verlieren und das fände ich gar nicht gut. Deshalb sollte dann jedenfalls der 14A über eine andere Route geführt werden oder eine neue Linie den Platz übernehmen.

Man müsste überprüfen, wie viele Leute tatsächlich dort in die diversen Buslinien umsteigen. Zur U1 kann man ja bei Keplerplatz :ubahn: umsteigen, und in Zukunft kommt man von dort auch umsteigefrei nach Oberlaa. Richtung Otto-Probst-Platz hoffe ich, dass nach der U1-Verlängerung der Rest-67er bis Quartier Belvedere :sbahn: verlängert wird, dann kann man bei Laxenburger Straße/Gudrunstraße zwischen 14er und 67er umsteigen.

Aber selbst wenn bei Reumannplatz :ubahn: sehr viele Leute vom 14A in die diversen Buslinien in den Süden umsteigen (wobei, wer weiß, vielleicht fahren viele davon künftig sowieso nur bis Altes Landgut :ubahn: oder Troststraße :ubahn: ), halte ich es für die falsche Schlussfolgerung, dass man den Bus (bis wohin auch immer) beibehalten muss - das ist ziemlich unwirtschaftlich. Da würde ich eher die neue Straßenbahn dorthin führen - das Sonnwendviertel ist mit D-Wagen und 6er ja eh ausgezeichnet angebunden.
13.04.2013, 21:12#12
Ich kann einer Straßenbahnlinie 14 wenig abgewinnen, da sie die Peobleme der Autobuslinie 14A nicht löst. Eine Führung auf eigenem Gleikörper wäre oderirdisch völlig undurchsetzbar und eine Trassierung im Stau unzweckmäßig. Wären die Intervalle des 14A regelmäßiger, wären keine Kapazitätsprobleme vorhanden. Kurzfristig würde eine Führung mit Gelenkbussen helfen (es wären ja genug da), dann ließe sich sogar das Intervall zur HVZ leicht ausdünnen, langfristig nur eine hinreichend konsequente Busbevorrangung (mit teilweise eigenen Busspuren).
14.04.2013, 11:53#13
Eine Führung auf eigenem Gleikörper wäre oderirdisch völlig undurchsetzbar und eine Trassierung im Stau unzweckmäßig.
Genau das habe ich auch gesagt.
14.04.2013, 19:12#14
Aber es gibt auch noch einen 2. Grund, weshalb ich den 14A nich völlig verschwinden lassen will: Der Reumannplatz würde eine Linie verlieren und das fände ich gar nicht gut. Deshalb sollte dann jedenfalls der 14A über eine andere Route geführt werden oder eine neue Linie den Platz übernehmen.

Man müsste überprüfen, wie viele Leute tatsächlich dort in die diversen Buslinien umsteigen. Zur U1 kann man ja bei Keplerplatz :ubahn: umsteigen, und in Zukunft kommt man von dort auch umsteigefrei nach Oberlaa. Richtung Otto-Probst-Platz hoffe ich, dass nach der U1-Verlängerung der Rest-67er bis Quartier Belvedere :sbahn: verlängert wird, dann kann man bei Laxenburger Straße/Gudrunstraße zwischen 14er und 67er umsteigen.

Aber selbst wenn bei Reumannplatz :ubahn: sehr viele Leute vom 14A in die diversen Buslinien in den Süden umsteigen (wobei, wer weiß, vielleicht fahren viele davon künftig sowieso nur bis Altes Landgut :ubahn: oder Troststraße :ubahn: ), halte ich es für die falsche Schlussfolgerung, dass man den Bus (bis wohin auch immer) beibehalten muss - das ist ziemlich unwirtschaftlich. Da würde ich eher die neue Straßenbahn dorthin führen - das Sonnwendviertel ist mit D-Wagen und 6er ja eh ausgezeichnet angebunden.


Die Idee bezüglich 67er gefällt mir! :daumenhoch:

Zum Bus: Das weiß ich zwar nicht, aber die Busstationen am Reumannplatz wirken auf mich immer gut besucht...
Und wo kommt der 6er ins neue Viertel? Mir fällt nur die Absberggasse ein, wo er in die Nähe kommt...
16.04.2013, 23:37#15
Ich kann einer Straßenbahnlinie 14 wenig abgewinnen, da sie die Peobleme der Autobuslinie 14A nicht löst. Eine Führung auf eigenem Gleikörper wäre oderirdisch völlig undurchsetzbar und eine Trassierung im Stau unzweckmäßig. Wären die Intervalle des 14A regelmäßiger, wären keine Kapazitätsprobleme vorhanden. Kurzfristig würde eine Führung mit Gelenkbussen helfen (es wären ja genug da), dann ließe sich sogar das Intervall zur HVZ leicht ausdünnen, langfristig nur eine hinreichend konsequente Busbevorrangung (mit teilweise eigenen Busspuren).
Wenn du Busspuren machen willst, kannst du gleich einen eigenen Gleiskörper einrichten. Und bei einem derart dichten Intervall, wie es derzeit am 14A betrieben wird, ist eine Straßenbahn sowieso wirtschaftlicher.
17.04.2013, 03:02#16
Ich redete von teilweise eigenen Busspuren, was deutlich weniger ist als ein eigener Gleiskörper. Aber bevor man hier über eine Straßenbahn nachdenkt, sollte man vorher die Linie 13 errichten.
17.04.2013, 15:37#17
Ich fuhr schon lang nicht mehr mit der Linie 14A als Stammkunde aber wenn ich mir die Linie so ansehe hat sich dort nicht wirklich was verändert sowohl bei Verkehr als auch beim Fahrgastaufkommen kurz gesagt von mäßig bis voll. Aber eine Linie 14 einzurichten ist eigentlich nicht wirklich sehr Sinnvoll die Reinprechsdorfer Straße wo die Linie 14A entlang fährt ist viel zu überfüllt von Autos(will nicht bedenken wie lang eine Straßenbahn einen Müllfahrzeug hinterher fährt oder von LKW lieferanten die Schienen blockiert :rolleyes: )und wenn ich mir die Nachbargassen so ansehe (sehr viele Einbahnstraße) würde die Linie 14 nicht wirklich als entlastung der Linie 14A durchkommen.
21.04.2013, 21:44#18
viel zu überfüllt von Autos(will nicht bedenken wie lang eine Straßenbahn einen Müllfahrzeug hinterher fährt oder von LKW lieferanten die Schienen blockiert :rolleyes: )
Erstens können auch die Busse in der Reinprechtsdorfer Straße den Müllfahrzeugen nur bedingt ausweichen und zweitens gibt's genügend Geschäftsstraßen, wo die Straßenbahn im Mischverkehr fährt und dennoch Müllfahrzeuge und Lieferverkehr ihre Arbeit verrichten können.
Zitat
und wenn ich mir die Nachbargassen so ansehe (sehr viele Einbahnstraße) würde die Linie 14 nicht wirklich als entlastung der Linie 14A durchkommen.
Hier kann ich dir jetzt nicht ganz folgen. ?(
21.04.2013, 23:38#19
Zitat
Zitat
Zitat
und wenn ich mir die Nachbargassen so ansehe (sehr viele Einbahnstraße) würde die Linie 14 nicht wirklich als entlastung der Linie 14A durchkommen.
Hier kann ich dir jetzt nicht ganz folgen. ?(

Neben der Reinprechsdorfer Straße befinden sich nur Einbahnstraßen (zumindest größtenteils). Weil die Linie 14 auf der Reinprechsdorfer Straße eher unpassent ist (wegen dem Verkehr) wollte ich die möglichkeit ausschließen die Straßenbahnlinie in den Nachbarstraße bauen zu lassen und weil ich die möglichkeit ausgeschlossen habe schrieb ich zuletzt das die Linie 14 somit keine Lösung als entlastung der Linie 14A dient. (weil die meisten Passagiere der Linie 14A auf der Reinprechsdorfer Straße bleiben wollen)

Ich hoffe das es jetzt verständlicher ist.
12.08.2015, 22:12#20
Neue Linie 14 lt. Wikipedia als Alternative zu U5??
Hallo!

Ich probiere mal diesen alten Thread aus, da ich nicht sicher bin, was ich von der ganzen Sache halten soll. Falls ich hier falsch liege, möge man bitte das Thema verschieben oder ein neues eröffnen!

Vor einigen Wochen bin ich beim Thema Strassenbahn Wien in der Wikipedia unter zukünftige Strassenbahnlinien plötzlich auf eine neue Linie 14 gestoßen. Noch seltsamer machte mich die ganze Sache, als erwähnt wird, dass dies eine Alternativlinie für eine nicht zustande kommende U5 sein soll. Im Kartext: Wenn die Finanzierung mit dem Bund scheitern sollte, dann müsste man unbedingt dieses "Linienkreuz" (auch der 13er wird darin wieder einmal erwähnt) bauen.

So, nun versuchte ich eine Quellenangabe zu bekommen. Fehlanzeige. In der Wiki gibt es für diese Linie keine Quelle. Bei der Stadtentwicklung auch nicht. Mhh....

An einen Aprilscherz in der Wiki glaube ich nicht. Daher die Frage an die Fachleute: Was hat es damit auf sicht ?( , woher kommt diese Behauptung bzw. Info und gibt es dazu eine Skizze???

Beste Grüße

81er