"NEU4": Umfangreiche U4-Modernisierung startet 2014
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12.08.2013, 11:42#21
"Verfrühungen" kommen sicher auch vor, bei den WL, habe beim 5-Minuten-Takt schon öfter das Boardingsymbol gesehen, und den 2. Zug mit 7 Minuten. Frag mich nur eins: wenn ein verspäteter Zug der U4 in Hietzing wendet, dann mit -4 oder -5 Richtung Heiligenstadt abfährt, wie das dann alles summa summarum am Tagesende gewertet wird. Ob solche Kurzführungen und "Verfrühungen" die Statistik dann "verschönern".ZitatEgal in welche Richtung? 2 Minuten zu früh (bei der Abfahrt) ist nämlich im Nahverkehr schon extrem daneben.
12.08.2013, 12:06#22
Wobei ja für den Fahrgast bei Intervallen unter 10 Minuten mehr die Intervallabweichungen als die (internen) Fahrplanabweichungen relevant sind. Wenn auf einer Linie alle Kurse 10 Minuten verspätet sind, merkt der Fahrgast davon genau nichts, solange das 5-Minuten-Intervall einhalten wird.
12.08.2013, 13:11#23
Wenn am Fahrplan nur "alle x Minuten" steht, dann sind gleichmäßige Verspätungen auch irrelevant.
21.08.2013, 10:16#24
[PM] "NEU4": Umfangreiche U4-Modernisierung startet 2014
(c) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Alle Rechte vorbehalten.Zitat"NEU4": Umfangreiche U4-Modernisierung startet 2014
Utl.: 335 Mio. Euro Kosten - Teilsperren 2016 und 2017, Bauarbeiten bis 2020
Wien (OTS) - Die größte Modernisierung der Geschichte der Wiener U-Bahn startet 2014. Unter dem Titel "NEU4" investieren Stadt Wien und Wiener Linien bis 2020 335 Mio. Euro in die umfassende Modernisierung der U4. Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer präsentierten heute die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien und die wichtigsten Maßnahmen der Modernisierung.
Neben dem Tausch von Stellwerken werden Gleisuntergrund und die Gleise in großen Bereichen komplett erneuert und Stationen, sowie Tunneldecken saniert. Neue Gleisverbindungen werden in Zukunft einen zuverlässigeren Betrieb der grünen U-Bahnlinie ermöglichen.
"Wir starten mit nächstem Jahr die größte Modernisierung in der Geschichte der Wiener U-Bahn. Die U4-Modernisierung ist eine Herausforderung, die wir aber für mehr Pünktlichkeit und Komfort für die Fahrgäste jetzt angehen", erklärt Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
"Wir haben bei der Modernisierung der U1 bewiesen, dass wir solche Großprojekte gut meistern können. Unsere Experten haben den Modernisierungsbedarf analysiert und in einen Zeitplan gegossen. Ab 2014 wird die U4 von Grund auf erneuert und durch neue Gleisverbindungen, moderne Stellwerke und bessere Infrastruktur auch zuverlässiger im Betrieb sein", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Die umfassenden Modernisierungsarbeiten auf der U4 starten bereits im Frühjahr 2014 mit der Sanierung der zwischen U4-Trasse und Straße gelegenen Stützmauer zwischen Ober St. Veit und Schönbrunn. Zeitgleich beginnt auch der Umbau der alten Relais-Stellwerke Hütteldorf und Meidling Hauptstraße auf den modernsten Stand der Technik. Das ist nötig, um die Gleisverbindungen, die auf der U4 in den nächsten Jahren neu eingebaut werden, auch bedienen zu können. Denn während es auf anderen U-Bahnlinien bereits möglich ist, Störungen über einen Gleiswechsel einfach zu umfahren, ist das auf der U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing bisher kaum möglich. Aus diesem Grund haben bereits kleine Störungen, wie Fahrgäste die ärztliche Hilfe benötigen, großen Einfluss auf den Betrieb.
Teilsperren 2016 und 2017
Den Höhepunkt wird die NEU4-Modernisierung in den Sommermonaten 2016 und 2017 haben. Von Mai bis September 2016 werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn der gesamte Gleisuntergrund und in weiterer Folge auch die Gleise erneuert. Um diese umfassenden Arbeiten durchführen zu können, wird die U4 in diesem Bereich für vier Monate nicht in Betrieb sein. Nur ein Jahr später folgt der zweite Großeinsatz zur Verbesserung des Gleisbereichs. Zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse werden wiederrum Gleise entfernt und erneuert und der gesamte Untergrund verbessert. Auch hier übernehmen für die Sommermonate Juli und August die Gleisarbeiter den Bereich.
Für beide Teilsperren wird von den Wiener Linien ein Konzept für einen Ersatzverkehr erarbeitet. Im Fokus steht hier natürlich die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste und AnrainerInnen so gering wie möglich zu halten.
Die Modernisierung im Überblick:
2014: - Sanierung der Stützmauer zwischen Ober St. Veit und Schönbrunn, - Beginn der Erneuerung der Stellwerke und der Zugsicherungsanlagen, - Sanierung der Station Hütteldorf.
Diese Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den täglichen U4-Betrieb.
2015: - Abschluss der Stellwerkserneuerung - Sanierung der Station Stadtpark und - Sanierung der Stützmauer zwischen Schönbrunn und Karlsplatz - Sanierung des Tunnelgebäudes zwischen Schwedenplatz und Schottenring.
Mit kleineren Einschränkungen für den Betrieb (durchfahren jeweils eines Bahnsteiges oder Gleiswechselbetrieb) ist zu rechnen.
2016: - Sperre zwischen Hütteldorf und Schönbrunn von Mai bis September: Komplette Erneuerung von Gleisen und Gleisuntergrund. - Einbau neuer Gleisverbindungen zwischen Unter St. Veit und Ober St. Veit, Hietzing und Braunschweiggasse, Schönbrunn. - In den Stationen Ober St. Veit, Unter St. Veit, Braunschweiggasse, Hietzing und Schönbrunn wichtige Verbesserungsarbeiten durchgeführt.
2017: - Sperre zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse im Juli und August: Komplette Erneuerung von Gleisen und Gleisuntergrund. - Einbau neuer Gleisverbindungen zwischen Margaretengürtel und Pilgramgasse, sowie Kettenbrückengasse und Karlsplatz. - Start der Erneuerung der Stellwerke Karlsplatz, Schottenring und Wasserleitungswiese. - Sanierung der Tunneldecke im Bereich Friedensbrücke.
2018-2020: Die letzten Etappen der U4-Modernisierung werden bis 2020 abgeschlossen. Dabei werden Arbeiten durchgeführt, die kaum Auswirkungen auf den Betrieb der Linie U4 haben werden. So werden weitere Stationsgebäude modernisiert, Fahrtreppen getauscht, Tunneldecken saniert und Gleisverbindungen eingebaut.
21.08.2013, 17:38#25
U4 wird zum Teil gesperrt
Die größte Modernisierung in der Geschichte der Wiener U-Bahn startet 2014. Stadt und Wiener Linien investieren bis 2020 rund 335 Mio. Euro. Dabei wird die Linie 2016 und
2017 teilweise gesperrt, wurde heute bekanntgegeben.
Von Hütteldorf bis Schönbrunn und vom Margaretengürtel bis zur Kettenbrückenbgasse fährt die U4 auf der 120 Jahre alten Stadtbahntrasse, sagte die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin
Renate Brauner (SPÖ). Bei Störungen könne nicht ausgewichen werden und auch Weichen gibt es zu wenige. Dies soll im Zuge der Generalsanierung geändert werden.
Wiener Linien
Brauner sieht Sanierung als „Jahrhundertprojekt“
Auf dem Plan stehen die Sanierung von Stationsgebäuden sowie die Erneuerung von Stellwerken, Gleisen oder des Gleisuntergrunds. Auch neue Gleisverbindungen werden eingebaut. Insgesamt investieren Stadt Wien und Wiener Linien 335 Mio. Euro in das Großvorhaben.
Brauner: "Es wird auch Nerven Kosten"
„Es ist ein Jahrhundertprojekt“, beschrieb Brauner die Dimension des 335 Mio. Euro teuren Vorhabens. „Es wird nicht nur viel Geld kosten. Es wird auch Nerven kosten“, hoffte sie auch auf der Verständnis der Wiener. Denn immerhin handelt es sich bei der U4 um die „drittstärkste Linie“ mit im Schnitt 112 Mio. Fahrgästen pro Jahr.
Teilsperren als Höhepunkt der Arbeiten
DenHöhepunkt werden die Arbeiten in den Sommermonaten 2016 und 2017 finden. Von Mai bis September 2016 werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn die Gleise erneuert. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird die U4 in diesem Bereich für vier Monate nicht in Betrieb sein, teilten die Wiener Linien mit.
Ein Jahr später folgt der zweite Großeinsatz im Bereich der Gleise. Zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse werden die Schienen entfernt und erneuert und der gesamte Untergrund verbessert. Auch hier wird es in den Sommermonaten Juli und August eine Sperre geben. „Für beide Teilsperren wird von den Wiener Linien ein Konzept für einen Ersatzverkehr erarbeitet“, hieß es
von den Wiener Linien.
Details müssten noch mit den Bezirken besprochen werden, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Man werde aber „zeitgerecht“ darüber informieren. Einige Möglichkeiten
nannte er aber bereits: 2016 sei die S-Bahn-Verbindung zwischen Hütteldorf und Westbahnhof eine „brauchbare Alternative“. Diesbezüglich gebe es Gespräche mit den ÖBB. Auch Busse, die derzeit in Hietzing enden, könnten weitergeführt werden und die Straßenbahnlinie 49 benutzt werden. Bei der zweiten Teilsperre 2017 könnten Passagiere auf die Linien U3 und U6 ausweichen.
Arbeiten starten im Frühjahr 2014
Die Arbeiten auf der U4 starten bereits im Frühjahr 2014 mit der Sanierung der zwischen U4-Trasse und Straße gelegenen Stützmauer zwischen Ober St.Veit und Schönbrunn. Zeitgleich beginnt auch der Umbau der alten Relais-Stellwerke Hütteldorf und Meidling Hauptstraße auf den modernsten Stand der Technik.
Das ist nötig, um die Gleisverbindungen, die auf der U4 in den nächsten Jahren neu eingebaut werden, auch bedienen zu können. Denn während es auf anderen U-Bahnlinien bereits möglich ist,
Störungen über einen Gleiswechsel einfach zu umfahren, ist das auf der U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing bisher kaum möglich. Aus diesem Grund haben bereits kleine Störungen, wie Fahrgäste die ärztliche Hilfe benötigen, großen Einfluss auf den Betrieb.
Wiener Linien/APA
Die letzten Etappen der U4-Modernisierung werden bis 2020 abgeschlossen. Dabei werden Arbeiten durchgeführt, die kaum Auswirkungen auf den Betrieb der Linie U4 haben werden. So werden weitere Stationsgebäude modernisiert, Fahrtreppen getauscht, Tunneldecken saniert und Gleisverbindungen eingebaut. Dann soll die U4 fit für die Zukunft sein bzw. „für die nächsten 40, 50 Jahre“, wie Steinbauer sagte.
Die Modernisierung im Überblick:
2014:
- Sanierung der Stützmauer zwischen Ober St. Veit und Schönbrunn.
- Beginn der Erneuerung der Stellwerke und der Zugsicherungsanlagen.
2015:
- Sanierung der Station Hütteldorf. Diese Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den täglichen U4-Betrieb.
- Abschluss der Stellwerkserneuerung.
- Sanierung der Station Stadtpark und Sanierung der Stützmauer zwischen Schönbrunn und Karlsplatz.
2016:
- Sanierung des Tunnelgebäudes zwischen Schwedenplatz und Schottenring. Mit kleineren Einschränkungen für den Betrieb (durchfahren jeweils eines Bahnsteiges oder Gleiswechselbetrieb) ist zu rechnen.
- Sperre zwischen Hütteldorf und Hietzing im Mai und Juni, Sperre zwischen Hütteldorf und Schönbrunn von Juli bis September: Komplette Erneuerung von Gleisen und Gleisuntergrund.
- Einbau neuer Gleisverbindungen zwischen Unter St. Veit und Ober St. Veit, Hietzing und Braunschweiggasse, Schönbrunn.
2017:
- In den Stationen Ober St. Veit, Unter St. Veit, Braunschweiggasse, Hietzing und Schönbrunn wichtige Verbesserungsarbeiten durchgeführt.
- Sperre zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse im Juli und August: Komplette Erneuerung von Gleisen und Gleisuntergrund.
- Einbau neuer Gleisverbindungen zwischen Margaretengürtel und Pilgramgasse, sowie Kettenbrückengasse und Karlsplatz.
- Start der Erneuerung der Stellwerke Karlsplatz, Schottenring und Wasserleitungswiese.
Hietzing fordert Überarbeitung der Pläne
- Sanierung der Tunneldecke im Bereich Friedensbrücke.
Kritik an den Plänen kommt von Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP), durch deren Bezirk die U4 auch führt. Sie fordert eine kürzere Teilsperre des Streckenteils Hütteldorf bis Schönbrunn und zumindest die Einplanung einer Verlängerung bis Auhof.
„Jetzt, im Zuge der U4-Komplettsanierung, ist der Zeitpunkt da, auch die dringend notwendige Verlängerung der U4 nach Auhof und darüber hinaus einzuplanen und bei den kommenden Arbeiten die Endstelle in Hütteldorf mit den nötigen Abzweigungen zu versehen“, unterstrich sie in einer Aussendung.
Da bei der Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs lange Wartezeiten und Störungen vorprogrammiert seien, forderte die Bezirkschefin aber kürzere Schnellbahnintervalle und die Wiederherstellung der direkten S-Bahn-Verbindung von Speising nach Wien-Mitte und Praterstern.
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von Bimigel (19.02.2014, 18:19)
21.08.2013, 21:20#26
ORF-Berichterstattung dazu (~ 1 Woche lang abrufbar):
VT
- "heute mittag" - Sanierung der U4
- "heute mittag" - Studiogast: Günter Steinbauer
- "heute österreich" - Generalsanierung der U4
- "Wien heute" - U4 wird generalsaniert und auch gesperrt
VT
22.08.2013, 07:36#27
Das wird wieder ein netter Ersatzverkehr!
Vielleicht gibt es dann eine Straßenbahn von der Dörfelstraße über Margaretengürtel und die Mariahilfer Straße nach Hütteldorf resp. aben Ober St. Veit.
Bei der Sperre MH-Karlsplatz wird es schwieriger, da werden wir velleicht Massen von Bussen sehen und eine Busspur auf der Linken Wienzeile ...
Vielleicht gibt es dann eine Straßenbahn von der Dörfelstraße über Margaretengürtel und die Mariahilfer Straße nach Hütteldorf resp. aben Ober St. Veit.
Bei der Sperre MH-Karlsplatz wird es schwieriger, da werden wir velleicht Massen von Bussen sehen und eine Busspur auf der Linken Wienzeile ...
22.08.2013, 13:33#28
RE: [PM] "NEU4": Umfangreiche U4-Modernisierung startet 2014
Mir fällt auf, dass der Artikel bereits im Thread "2014-2020 U4 Sanierung" gepostet wurde. Es dürfte sinnvoll sein, diese beiden Threads zusammen zu führen.Zitat"NEU4": Umfangreiche U4-Modernisierung startet 2014
23.08.2013, 10:43#29
Bei der Sperre MH-Karlsplatz wird es schwieriger, da werden wir velleicht Massen von Bussen sehen und eine Busspur auf der Linken Wienzeile ...
Da hoffe ich dann auf eine stets gut funktionierende U6.
LG
23.08.2013, 15:35#30
Bei der Sperre MH-Karlsplatz wird es schwieriger, da werden wir velleicht Massen von Bussen sehen und eine Busspur auf der Linken Wienzeile ...
Da bin ich anderer Meinung, weil es viele Möglichkeiten gibt großräumig auszuweichen und in den Sommermonaten ist auch die Kapazität nicht so ein Problem. Für die (mMn relativ wenigen) Fahrgäste die tatsächlich zur Pilgramgasse oder Kettenbrückengasse wollen, wird ein Bus-SEV ausreichend sein. Der SEV ab Hütteldorf ist da mangels Alternativen eine größere Herausforderung, weshalb es offenbar auch noch keinerlei Konzept dafür gibt. (Aber Hauptsache 3 Jahre im voraus werden Info-Folder verteilt.
)Viel spannender ist aber sowieso wie die U4 bis 2016 durchhalten soll/wird...
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von tgv325 (23.08.2013, 15:49)
23.08.2013, 20:25#31
Mir fällt auf, dass der Artikel bereits im Thread "2014-2020 U4 Sanierung" gepostet wurde. Es dürfte sinnvoll sein, diese beiden Threads zusammen zu führen.
Erledigt.
27.08.2013, 10:39#32
U4-Station: Bahnsteig muss gestützt werden
QuelleZitatU4 Station: Bahnsteig muss gestützt werden
Ab 2014 wird die U-Bahnlinie U4 saniert.
2016 und 2017 muss die Linie teilweise gesperrt werden. Diese Sanierung
ist wohl dringend notwendig, wie das Beispiel der Station Pilgramgasse
zeigt. Dort wird der Bahnsteig derzeit mit Holzstehern gestützt.
Die U4 ist die drittstärkste Linie im Wiener U-Bahnnetz. Jedes
Jahr fahren im Schnitt 112 Millionen Fahrgäste mit der U4. Diese
Belastung nagt an der Infrastruktur. In der Station Pilgramgasse wird
der Bahnsteig derzeit mit Holzstehern gestützt. „Ein Provisorium“, sagt
eine Sprecherin der „Wiener Linien“ gegenüber wien.ORF.at. Spätestens im
Herbst sollen die Holzstützen mit Stahlwinkel ersetzt werden, sagt die
Sprecherin und verweist darauf, dass keine Gefahr für die Fahrgäste
bestehe. „In diesem Fall ist Vorsicht besser als Nachsicht.“
Auch in der Station Stadtpark wurde der Bahnsteig seit Anfang August mit
Holzstehern verstärkt, seit dieser Woche sind die Stahlwinkel montiert,
die jetzt bis 2014 bleiben sollen. Dann wird die Station generalsaniert.
ORF/Kickinger
2014 beginnt die Sanierung der gesamten Linie, in die die Stadt und die
Wiener Linien insgesamt 335 Millionen Euro investieren. Die U4 fährt von
Hütteldorf bis Schönbrunn und vom Margaretengürtel bis zur
Kettenbrückengasse auf der 120 Jahre alten Stadtbahntrasse.
Im Zuge der Sanierung werden auch die Stationsbereiche und zahlreiche Bahnsteige saniert - mehr dazu in U4 wird zum Teil gesperrt. Die Station „Pilgramgasse“ wird erst 2017 saniert. Bis dahin müssen die Holz- bzw. die Stahlträger den Bahnsteig stützen.
Link:
28.05.2014, 21:23#34
Siemens soll U4 verlässlicher machen
Siemens hat von den Wiener Linien den Auftrag bekommen, die Signale der U-Bahn-Linie U4 um 40 Millionen Euro zu erneuern. So werden etwa elektronische Stellwerke eingebaut. Die neue Technik soll die fehleranfällige Linie verlässlicher machen.
Eine Panne auf der U4 blockiert derzeit schnell den gesamten Streckenabschnitt. Denn die U4 kann - anders als die übrigen U-Bahn-Linien - nicht einfach auf das zweite Gleis ausweichen, um etwa einen schadhaften Zug zu umfahren. Vor allem die Gleisverbindungen zwischen Hütteldorf und Hietzing sind veraltet.
Zuletzt war die U4 in diesem Bereich am vergangenen Freitag für etwa eine Stunde unterbrochen - mehr dazu in Kabelbrand: U4 unterbrochen. Anfang März konnte die Linie ebenfalls nicht planmäßig fahren - mehr dazu in U-Bahn-Chaos: Drei Linien betroffen.
Siemens soll mit einem automatischen Zugsicherungssystem Abhilfe schaffen und die U-Bahn flexibler machen. Zudem werden fünf elektronische Stellwerke eingebaut. Bis die gesamte neue Technik zum Tragen kommt, wird es aber noch dauern. Die Inbetriebnahme ist stufenweise von 2016 bis Ende 2019 geplant.
Für die Modernisierungswelle der U4, bei der unter anderem neue Schienenverbindungen gelegt werden, wird in den Sommermonaten 2015 und 2016 der Betrieb abschnittsweise eingestellt. Die Sanierungsarbeiten haben bereits begonnen. In Heiligenstadt wird ein neuer Betriebsbahnhof und in Meidling ein neues Stellwerk errichtet - mehr dazu in U4-Sanierung: Erste Arbeiten laufen.
19.06.2014, 19:08#35
Die U4 wird am 26. und 27. Juli erstmals zwischen Schottenring und Heiligenstadt gesperrt:
19.06.2014, 20:58#36
Die Linie E4 endet am Schottenring? Werden da noch Gleisverbindungen zur Schleife des 31er gebaut oder will man als Leerfahrt über den Schwedenplatz wenden. Der E4 wird noch interessant werden.
Ich versteh auch nicht, warum man die Bim nun wieder E4 nennen muss. Bekommen nun alle Ersatzverkehre für Bim und U-Bahn ein E davorgestellt? Falls ja, dann wünsch ich mir einen SEV für die U6 und dem 6er aber an unterschiedlichen Stellen.
Schöne Grüße,
64/8
Ich versteh auch nicht, warum man die Bim nun wieder E4 nennen muss. Bekommen nun alle Ersatzverkehre für Bim und U-Bahn ein E davorgestellt? Falls ja, dann wünsch ich mir einen SEV für die U6 und dem 6er aber an unterschiedlichen Stellen.

Schöne Grüße,
64/8
19.06.2014, 22:55#37
Interessant, dass so früh schon gesperrt wird... vor allem ist von
diesem Abschnitt kaum was im Infofolder enthalten, wenn ich mich nicht
irre...
diesem Abschnitt kaum was im Infofolder enthalten, wenn ich mich nicht
irre...
19.06.2014, 22:59#38
Interessant, dass so früh schon gesperrt wird... vor allem ist von
diesem Abschnitt kaum was im Infofolder enthalten, wenn ich mich nicht
irre...
Das wird wieder so eine Aktion sein, wo man sagt, dass man dort jetzt was machen muss, damit nachher wenn die Umbauarbeiten am anderen Ende der Linie stattfinden, in diesem Abschnitt keine Probleme auftreten.
19.06.2014, 23:12#39
Ich versteh auch nicht, warum man die Bim nun wieder E4 nennen muss. Bekommen nun alle Ersatzverkehre für Bim und U-Bahn ein E davorgestellt? Falls ja, dann wünsch ich mir einen SEV für die U6 und dem 6er aber an unterschiedlichen Stellen.
Das ist das geringste Problem: U6 -> Straßenbahn E6 und 6er -> Autobus 6E(wie 41E,67E).

19.06.2014, 23:18#40
Ok, das ergibt Sinn.Interessant, dass so früh schon gesperrt wird... vor allem ist von
diesem Abschnitt kaum was im Infofolder enthalten, wenn ich mich nicht
irre...
Das wird wieder so eine Aktion sein, wo man sagt, dass man dort jetzt was machen muss, damit nachher wenn die Umbauarbeiten am anderen Ende der Linie stattfinden, in diesem Abschnitt keine Probleme auftreten.



