S-Bahn Stammstrecke und U-Bahn als S-Bahn Ersatz
103 Beiträge · Seite 1 von 6
29.11.2013, 19:27#1
Wenn meine Träume erfüllt werden (S-Bahnring), dann ist das kein Fehler!
Dein Traum S-Bahn wäre ein Albtraum. Ich muss diese leider täglich benutzen und fast täglich Verspätungen, Unregelmäßigkeiten und chaotischer Betrieb. Die Weiterfahrt mit der U-Bahn ist fast nie problematisch. Ich hätte damals die Übernahme der S-Bahn durch die Wiener Linien sehr begrüßt. Die Eisenbahner sind für einen Nahverkehr nicht fähig.
29.11.2013, 19:45#2
Die Eisenbahner sind für einen Nahverkehr nicht fähig.
Würde Wien nicht mit den Fördermitteln geizen (weil dann ja weniger Geld für den Schnellverkehr "aus eigenem Haus" übrig wär'), könnt's vielleicht etwas anders ausschauen...
Beste Grüße
VT
EDIT: "Tipp-Ex"
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von VT 5081 (29.11.2013, 21:47)
29.11.2013, 21:21#3
Dein Traum S-Bahn wäre ein Albtraum. Ich muss diese leider täglich benutzen und fast täglich Verspätungen, Unregelmäßigkeiten und chaotischer Betrieb. Die Weiterfahrt mit der U-Bahn ist fast nie problematisch. Ich hätte damals die Übernahme der S-Bahn durch die Wiener Linien sehr begrüßt. Die Eisenbahner sind für einen Nahverkehr nicht fähig.
Ich bin auch dafür, dass die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling durch eine U-Bahn ersetzt wird (was wahrscheinlich nie passiert)
, aber auch dafür, dass man eine echte Alternative zur A23 anbietet und dazu gehört nicht unbedingt die U2 (die gleich nach der Donau abbiegt), sondern vor allem die S80 29.11.2013, 21:40#4
Und wie stellst du dir dann vor, dass die ÖBB Züge fahren, wenn die Stammstrecke zur U-Bahn wird?
29.11.2013, 22:03#5
Verspätungen gibt es überall, Störungen auch! Stell dir vor, es würden 4 verschiedene U-Bahnlinien in Wien auf eine Stammstrecke zusammengepfercht. Glaubst du da würde es keine Störungen geben. Und würden die Stadt Wien mehr in den Verkehrsdienste Vertrag mit den ÖBB investieren, wären wirklich einige Probleme behoben.
29.11.2013, 22:14#6
Deshalb meine ich:
Alle Züge enden in Meidling (bzw. die S7 in Wien Mitte) und Floridsdorf und dazwischen fährt eine U-Bahn.
Die Regionalzüge könnte man über Simmering und Leopoldau weiterhin durchbinden.
Alle Züge enden in Meidling (bzw. die S7 in Wien Mitte) und Floridsdorf und dazwischen fährt eine U-Bahn.
Die Regionalzüge könnte man über Simmering und Leopoldau weiterhin durchbinden.
29.11.2013, 22:16#7
Deshalb meine ich:
Alle Züge enden in Meidling (bzw. die S7 in Wien Mitte) und Floridsdorf und dazwischen fährt eine U-Bahn.
Die Regionalzüge könnte man über Simmering und Leopoldau weiterhin durchbinden.
Das bringt für Pendler augenscheinlich nur eine Verschlechterung und würde wahrscheinlich dazu führen, dass Tausende wieder aufs Auto umsteigen. Warum muss ich immer einen Umsteigezwang auf eine U-Bahn erzeugen?
29.11.2013, 22:20#8
Deshalb meine ich:
Alle Züge enden in Meidling (bzw. die S7 in Wien Mitte) und Floridsdorf und dazwischen fährt eine U-Bahn.
Die Regionalzüge könnte man über Simmering und Leopoldau weiterhin durchbinden.
Eine Idee aus dem Hause "Magic Mushrooms?" Anders kann man es ja wirklich nicht begründen.
[...] sondern vor allem die S80, die bis Oberlaa fahren sollte (perfekte Ergänzung zur U1) und im Übrigen nie mehr als 7 Minuten Verspätung hatte.
Die S80 kann man vom Fahrgastaufkommen oder den verfügbaren Trassen (belegter Abschnitt durch Vorderzug aufgrund des dichtes Taktes) nicht wirklich mit der Stammstrecke vergleichen.
Die Eisenbahner sind für einen Nahverkehr nicht fähig.

30.11.2013, 05:46#9
So etwas kann ja nur von jemanden kommen der total "U-Bahn gestört (entschuldige den Ausdruck) ist". Überall muss eine U-Bahn hin (egal ob es alternativen gibt zB. Straßenbahn, Bus, Schnellbahn oä.). Das System der Schnellbahn in Wien funktioniert bei Gott nicht so schlecht, wie es oft gemeint wird. Koordination hin oder her!
Und alle Eisenbahner in einen Topf zu schmeißen finde ich doch etwas heftig
. Denk doch mal an das Intervall vor ca. 10 Jahren auf der Stammstrecke bzw. den Außenästen. Da ist schon einiges weiter gegangen (zB. Blocksignalversetztung usw.)
.
Und alle Eisenbahner in einen Topf zu schmeißen finde ich doch etwas heftig
. Denk doch mal an das Intervall vor ca. 10 Jahren auf der Stammstrecke bzw. den Außenästen. Da ist schon einiges weiter gegangen (zB. Blocksignalversetztung usw.) Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von sheldor (30.11.2013, 05:52)
30.11.2013, 09:40#10
Meine Idee kam ganz ohne Pilze und basiert auf der Beobachtung, dass die U-Bahn ein wesentlich dichteres Intervall halten kann, als die S-Bahn. Die U1 fährt zur Morgen-HVZ alle 1,5 Minuten, während auf der Stammstrecke die Züge doppelt so selten (also alle 3 Minuten) fahren und trotzdem Probleme haben.
In Zürich fahren die S-Bahnen mit bis zu 120 km/h auf ihrer "Stammstrecke", und sind auch bei einem dichten Intervall (etwas weniger, als 2 Minuten) sehr Zuverlässig.
In Zürich fahren die S-Bahnen mit bis zu 120 km/h auf ihrer "Stammstrecke", und sind auch bei einem dichten Intervall (etwas weniger, als 2 Minuten) sehr Zuverlässig.
30.11.2013, 11:29#11
Du wirst das dichte Intervall dann nicht mehr brauchen, wenn durch diese "neue U-Bahn" künstliche Umsteigezwänge erzeugt werden!
30.11.2013, 11:32#12
Also zur Zeit versuche ich die Stammstreck zu meiden. Zw. Meidling und Floridsdorf ist mir die U6 eh lieber (bringt übrigens eine Zeitersparnis von ~10Min).
30.11.2013, 11:34#13
In Zürich fahren die S-Bahnen mit bis zu 120 km/h auf ihrer "Stammstrecke", und sind auch bei einem dichten Intervall (etwas weniger, als 2 Minuten) sehr Zuverlässig.Die Vergleiche mit der Schweiz sind immer wieder mehr als mühsam. Die Zürcher-S-Bahn kann man nicht mit der Wiener S-Bahn vergleichen, da die Strecken in Zürich meist Neubaustrecken (mehrgleisig) sind - nona dass man dort mit höheren Geschwindigkeiten fahren kann als auf der Wiener Stammstrecke.
Viel zuverlässiger als bei uns ist die dortige S-Bahn auch nicht und vorallem beim Komfort sind ist die Wiener S-Bahn um Welten besser, schon alleine wegen der Tatsache, dass man in der Wiener S-Bahn meistens einen Sitzplatz bekommt - in Zürich so gut wie unmöglich.
Meine Idee kam ganz ohne Pilze und basiert auf der Beobachtung, dass die U-Bahn ein wesentlich dichteres Intervall halten kann, als die S-Bahn. Die U1 fährt zur Morgen-HVZ alle 1,5 Minuten, während auf der Stammstrecke die Züge doppelt so selten (also alle 3 Minuten) fahren und trotzdem Probleme haben.
Wegen den Schwammerln bin ich mir wirklich nicht sicher. Dass die U-Bahn und S-Bahn zwei unterschiedliche Systeme sind ist schon bekannt oder? Und dass von der S-Bahn jene profitieren die von den Außenästen kommen hoffentlich auch? Wo soll da der Sinn liegen wenn man, wie schon oben erkannt, einen künstlichen Umsteigezwang erzeugt und völlig sinnlos eine Überkapazität schafft die nicht benötigt wird? Vorallem am Wochenende sieht man, dass die Einfachgarnituren mehr als spärlich besetzt sind - da will ich gar nicht wissen wie dann eine V-Garnitur belegt ist.
Und was macht dann zum Beispiel mit der S7? Soll die dann etwa in St. Marx enden?
30.11.2013, 11:37#14
Also zur Zeit versuche ich die Stammstreck zu meiden. Zw. Meidling und Floridsdorf ist mir die U6 eh lieber (bringt übrigens eine Zeitersparnis von ~10Min).
Das halte ich zur HVZ für ein Gerücht!
30.11.2013, 11:51#15
Echt schlimm, wie U-Bahn-geil und unwissend einige User hier sind!
Wenn man die Stammstrecke auf U-Bahn umstellen würde, dann würde in Wien das gesamte Öffi-Netz kollabieren!
Habt ihr schon einmal in der HVZ die Züge beobachtet? Alle 3min vollgestopfte Züge, teilweise sogar mit 5 Doppelstockwagen.
Wie ihr die Pendlermassen tagtäglich ohne Verzögerung abtransportieren wollt, das würde ich mir gerne anschauen.
Wenn man die Stammstrecke auf U-Bahn umstellen würde, dann würde in Wien das gesamte Öffi-Netz kollabieren!
Habt ihr schon einmal in der HVZ die Züge beobachtet? Alle 3min vollgestopfte Züge, teilweise sogar mit 5 Doppelstockwagen.
Wie ihr die Pendlermassen tagtäglich ohne Verzögerung abtransportieren wollt, das würde ich mir gerne anschauen.
30.11.2013, 12:06#16
Kleine Ergänzung, falls du jemals eine S-Bahn von innen gesehen hast: Die S80 ist zwischen Simmering und Hirschstetten derzeit ziemlich schwach ausgelastet.
Und in meinen Augen wäre es eine Verarschung aller 8 Millionen Österreicher, wenn mit der derzeitigen finanziellen Situation Österreichs der Bau einer zusätzlichen U-Bahn beschlossen würde!
Und in meinen Augen wäre es eine Verarschung aller 8 Millionen Österreicher, wenn mit der derzeitigen finanziellen Situation Österreichs der Bau einer zusätzlichen U-Bahn beschlossen würde!
30.11.2013, 12:09#17
Echt schlimm, wie U-Bahn-geil und unwissend einige User hier sind!
Wenn man die Stammstrecke auf U-Bahn umstellen würde, dann würde in Wien das gesamte Öffi-Netz kollabieren!
Es hat nichts mit U-Bahn geil oder sonst zu tun. Die Eisenbahner sind einfach nicht fähig, die Stammstrecke durch Wien (die eigentlich ideal für den Nahverkehr ist) sinnvoll zu betreiben.
Ein Beispiel:
Man kommt in Floridsdorf zum Bahnstein und (welch Wunder) es fährt ein S-Bahnzug nach Fahrplan ein. Man freut sich und steigt ein. Am Nebengleis steht kein Zug. Jetzt hofft man, dass man heute pünklich weiterkommt. Dem ist aber nicht so. Denn der Zug am Nebengleis hat einige Minuten Verspätung und der wird selbstverständlich abgewartet. Da warten man dann 3-4 Minunten, dann kommt dieser. Der Fahrgastwechsel geht halbwegs schnell. Wenn man jetzt glaubt, dass der dann sofort wieder losfährt, täuscht man sich. Es vergehen nach dem (automatischen) Schließen wieder 1,2 Minuten, bis sich dieser Zug endlich in Bewegung setzt. Man ist selbstverständlich auch umgestiegen. Jetzt denkt man, dass dieser Zug (nachdem schon einige Zeit nichts gefahren ist) mit Streckenhöchstgeschwindigkeit Richtung Stadt fährt. Aber dem ist wieder nicht so. Da gehts mit 20, 25 km/h über die Donau. Bei jeder Haltestelle wird die Verspätung noch größer, weil ja immer mehr Menschen auf den Zug warten (wäre nicht der Fall, wenn der pünktliche Zug in Floridsdorf losgefahren wäre). Bis zum Praterstern (wo ich umsteige) sind es oft dann schon mehr als 10 Minuten Verzögerung. Jetzt schnell zur U2. Da kommen die Züge pünktlich und es geht sofort mit 80 durch die Stadt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und das passiert so nicht gelegentlich, sondern fast täglich in der Morgenspitze.
Jetzt frage ich mich schon, warum man nicht alle technisch und organisatorische unternimmt, dass es auf der Stammstrecke genauso flüssig wie bei der U-Bahn geht.
30.11.2013, 12:13#18
Es hat nichts mit U-Bahn geil oder sonst zu tun. Die Eisenbahner sind einfach nicht fähig, die Stammstrecke durch Wien (die eigentlich ideal für den Nahverkehr ist) sinnvoll zu betreiben.
Das ist für mich eine der dümmsten Aussagen, die ich hier gelesen habe. Offensichtlich hast du vom Zugbetrieb keine Ahnung! Benutzt du gelegentlich die U6? Hast du da schon mal drauf geachtet, wie oft die am Tag gestört ist?
30.11.2013, 12:17#19
Also zur Zeit versuche ich die Stammstreck zu meiden. Zw. Meidling und Floridsdorf ist mir die U6 eh lieber (bringt übrigens eine Zeitersparnis von ~10Min).Dafür ist es in der S-Bahn oder im Wiesel viel bequemer zu sitzen als in den T/T1, wo die Sitzpläne viel zu eng konzipiert sind und noch dazu aus Hartplastik sind.
30.11.2013, 12:21#20
Es hat nichts mit U-Bahn geil oder sonst zu tun. Die Eisenbahner sind einfach nicht fähig, die Stammstrecke durch Wien (die eigentlich ideal für den Nahverkehr ist) sinnvoll zu betreiben.Ich bin in den Jahren 2000 bis 2006 fast täglich von Mistelbach zur Landstraße oder zum Praterstern eingependelt und am Nachmittag zurück. Das von dir geschilderte Beispiel ist auch mir passiert, allerdings vielleicht 20 mal in 6 Jahren (Ausnahme: Die Zeit nach dem Stellwerksbrand in Süßenbrunn). Das ist wohl zum aushalten. Und wie stellst du dir das Gesamtsystem mit den durchebundenen Regionalzügen vor? Gar nicht, habe ich recht?
Ein Beispiel:
Man kommt in Floridsdorf zum Bahnstein und (welch Wunder) es fährt ein S-Bahnzug nach Fahrplan ein. Man freut sich und steigt ein. Am Nebengleis steht kein Zug. Jetzt hofft man, dass man heute pünklich weiterkommt. Dem ist aber nicht so. Denn der Zug am Nebengleis hat einige Minuten Verspätung und der wird selbstverständlich abgewartet. Da warten man dann 3-4 Minunten, dann kommt dieser. Der Fahrgastwechsel geht halbwegs schnell. Wenn man jetzt glaubt, dass der dann sofort wieder losfährt, täuscht man sich. Es vergehen nach dem (automatischen) Schließen wieder 1,2 Minuten, bis sich dieser Zug endlich in Bewegung setzt. Man ist selbstverständlich auch umgestiegen. Jetzt denkt man, dass dieser Zug (nachdem schon einige Zeit nichts gefahren ist) mit Streckenhöchstgeschwindigkeit Richtung Stadt fährt. Aber dem ist wieder nicht so. Da gehts mit 20, 25 km/h über die Donau. Bei jeder Haltestelle wird die Verspätung noch größer, weil ja immer mehr Menschen auf den Zug warten (wäre nicht der Fall, wenn der pünktliche Zug in Floridsdorf losgefahren wäre). Bis zum Praterstern (wo ich umsteige) sind es oft dann schon mehr als 10 Minuten Verzögerung. Jetzt schnell zur U2. Da kommen die Züge pünktlich und es geht sofort mit 80 durch die Stadt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und das passiert so nicht gelegentlich, sondern fast täglich in der Morgenspitze.
Jetzt frage ich mich schon, warum man nicht alle technisch und organisatorische unternimmt, dass es auf der Stammstrecke genauso flüssig wie bei der U-Bahn geht.