Zukunftsvision Gesamtkonzept ÖV in Wien

73 Beiträge · Seite 2 von 4
04.02.2014, 19:15#21

Bitte poste es trotzdem, ich liebe Bilder. ;)

Da schließ' ich mich an, denn ich bin grad zu faul, um nach meiner Ausgabe zu kramen... *g*

Beste Grüße
VT
04.02.2014, 23:43#22

Im untersten Abschnitt, also zwischen Mayerhofgasse und Wiedner Hauptstraße auch?
Ja, dort hat's auch funktioniert:
Wow, das hätt` ich mir nicht gedacht! Das wird aber heute nicht mehr möglich sein. In Wien dürfen ja keine Parkplätze mehr wegfallen!
Platz für Gehsteige wäre da aber auch nicht mehr. Ich glaube nicht, dass das heutzutage erlaubt wäre.
04.02.2014, 23:57#23
Der Großteil wird an finanziellen Mitteln bzw. auch den Platzproblemen scheitern.
Und bei den U-Bahn-Linien auch daran, dass das Wiener U-Bahn-Netz keine Verzweigungsstrecken "verträgt".

Ich bin mir sicher, wenn man das wollte, ginge das auch. Es wurde früher auch teilweise kolportiert, dass man auf der silbernen U-Bahn nicht planmäßig kurzführen kann, und das geht seit 2013 ja offensichtlich auch.
05.02.2014, 00:40#24
Ich bin mir sicher, wenn man das wollte, ginge das auch. Es wurde früher auch teilweise kolportiert, dass man auf der silbernen U-Bahn nicht planmäßig kurzführen kann, und das geht seit 2013 ja offensichtlich auch.
Du darfst die U2 nicht mit anderen U-Bahnlinien vergleichen. Planmäßige Kurzführungen waren schon bei der U1 (nur jeder 2. Zug bis Leopoldau) eingeplant, scheiterten aber an etlichen Vorgaben etc. die anschließend von diversen Stellen unterbunden wurden.
05.02.2014, 02:40#25
Du darfst die U2 nicht mit anderen U-Bahnlinien vergleichen.

Weil warum? ?(
05.02.2014, 02:56#26
Du darfst die U2 nicht mit anderen U-Bahnlinien vergleichen.

Weil warum? ?(
Ich habe die U2 nicht im speziellen gemeint sonder mich auf die U1 bezogen. Hier sind aus vielen anderen Gründen keine planmäßigen Kurzführungen (= KT) möglich. Die U2 hat eine neuere Variante des LZB welches auch auf der U4 nach der Sanierung angewandt wird (Aussage eines Bekannten der sich mit dieser Materie auskennt und mir sicher keinen blödsinn einredet).
05.02.2014, 09:45#27

Im untersten Abschnitt, also zwischen Mayerhofgasse und Wiedner Hauptstraße auch?
Ja, dort hat's auch funktioniert:
Wow, das hätt` ich mir nicht gedacht! Das wird aber heute nicht mehr möglich sein. In Wien dürfen ja keine Parkplätze mehr wegfallen!
Platz für Gehsteige wäre da aber auch nicht mehr. Ich glaube nicht, dass das heutzutage erlaubt wäre.
Man beachte im Besonderen das Fahrverbotszeichen rechts: dieser unterste Teil der Graf-Starhemberg-Gasse war eine der wenigen Bereiche, der nur von der Straßenbahn befahren werden durfte! Fußgängern war der Durchgang nur auf der im Bild linken Seite, die durch ein Geländer von der Gleistrasse abgetrennt war, erlaubt. Dort war's aber sehr eng, zwei Entgegenkommende mussten sich schon sehr schmal machen, um aneinander vorbeizukommen. Diesen "Gehsteig" gab es auch nur, weil es - im Unterschied zu rechts - auf der linken Seite ein Haustor gab, das sonst nicht erreichbar gewesen wäre.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Ferry (05.02.2014, 10:47)
05.02.2014, 10:37#28

Im untersten Abschnitt, also zwischen Mayerhofgasse und Wiedner Hauptstraße auch?
Ja, dort hat's auch funktioniert:
Wow, das hätt` ich mir nicht gedacht! Das wird aber heute nicht mehr möglich sein. In Wien dürfen ja keine Parkplätze mehr wegfallen!
Platz für Gehsteige wäre da aber auch nicht mehr. Ich glaube nicht, dass das heutzutage erlaubt wäre.
Eventuell würde das mit Gleiswechselbetrieb gehen?
05.02.2014, 10:55#29
Die Diskussion ist hinfällig, denn heute gehört eine Straßenbahn wieder auf die Hauptstraßen (hier: Favoritenstraße) und nicht in irgendwelche Seitengasserln.
05.02.2014, 11:34#30
Zitat
61B Neue Linie: Liesinger Platz (Bahnhof, S) – Breitenfurter Straße – Kalksburg (Jägerweggasse)

Z6 Liesinger Platz (Bahnhof, S) – Breitenfurter Straße – Kalksburg (Jägerweggasse) (– Gütenbach­straße – Gütenbachtor (Lainzer Tiergarten))

Wo liegt hierbei der Unterschied zwischen den beiden Linien?! Es wäre einfach nur den 61B dort fahren zu lassen, samt Sa/So/Fei-Verlängerung zum Gütenbachtor. Beziehungsweise wäre es eine derartige Linie eh obsolent wenn der 253 oder 354 verstärkt wird und es dann am Wochenende halt alle 30 Minuten einen Kurs gibt der dann zum Tiergarten gibt (event. abwechselnd auch zum Laaber Tor als 253?).

Die Teilung vom 5A finde ich auch nicht unbedingt gelungen. Beim W2 würde der Anschluß an den 11A/11B bei der Engerthstraße verloren gehen (Umsteiger zur PVA) und der W1 würde eigentlich nur parallel zum 11er fahren - da könnte man gleich den 34A bis zur Griegstraße verlängert.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 29er (05.02.2014, 11:39): tippex
05.02.2014, 13:23#31
Zitat von »Bimigel«
Bitte poste es trotzdem, ich liebe Bilder.

Da schließ' ich mich an, denn ich bin grad zu faul, um nach meiner Ausgabe zu kramen... *g*
05.02.2014, 14:25#32
Mehr als eine Gedankenspielerei ist das ganze aber nicht...
Alle zukünftigen Vorschläge sind Gedankenspiele. Das betrifft alle hier im Forum geposteten Verbesserungsvorschläge und auch das Rätselraten bei Ausschreibungen wer denn wohl den Zuschlag bekommen wird, bevor es feststeht. Mir ist nicht ganz klar, was du damit sagen willst.

Die Bezirkslinien sind m.M.n überflüssig und verkomplizieren das ganze Schema unnötig. Man hätte sich stattdessen über die eine oder andere Express-Buslinie (ähnlich wie in Berlin) Gedanken machen können.
Über meine Überlegungen zu den Bezirksbuslinien werde ich mich in einem gesonderten posting noch genauer auslassen. Bitte um Geduld. Was die Expressbus-Linien betrifft, so gibt es welche im Konzept. Hast du wohl überlesen (sind die mit dem Anhängsel X hinter der Liniennummer und im Text zusätzlich als solche bezeichnet.
Platz für Gehsteige wäre da aber auch nicht mehr. Ich glaube nicht, dass das heutzutage erlaubt wäre.
Warum sollte das nicht gehen? Die Mindestnormbreite für Gehsteige betrug nach Vorschrift noch 2006 (Jahr meines Pensionsantritts) lediglich 80cm (hat sich da mittlerweile was geändert?). Außerdem mit Geländersicherung wie gehabt: Warum nicht?
Zitat von »Ferry« Zitat von »Busfreund« Der Großteil wird an finanziellen Mitteln bzw. auch den Platzproblemen scheitern.
Und bei den U-Bahn-Linien auch daran, dass das Wiener U-Bahn-Netz keine Verzweigungsstrecken "verträgt".


Ich bin mir sicher, wenn man das wollte, ginge das auch.
Auch ich bin mir sicher, dass das technisch durchaus möglich ist (ist wohl größtenteils eine Sache der Programmierung). Man muss nur wollen (und in die technische Weiterentwicklung investieren). Außerdem: Ich spreche von einem Zeitraum von 30 bis 50 Jahren in der Zukunft.
Man beachte im Besonderen das Fahrverbotszeichen rechts: dieser unterste Teil der Graf-Starhemberg-Gasse war eine der wenigen Bereiche, der nur von der Straßenbahn befahren werden durfte! Fußgängern war der Durchgang nur auf der im Bild linken Seite, die durch ein Geländer von der Gleistrasse abgetrennt war, erlaubt. Dort war's aber sehr eng, zwei Entgegenkommende mussten sich schon sehr schmal machen, um aneinander vorbeizukommen. Diesen "Gehsteig" gab es auch nur, weil es - im Unterschied zu rechts - auf der linken Seite ein Haustor gab, das sonst nicht erreichbar gewesen wäre.
Meines Wissens gab es in Wien nur 2 wirkliche "Straßenbahnstraßen": Die hier angesprochene untere Graf-Starhemberg-Gasse und die Theresienbadgasse zwischen Schönbrunner Straße und Hufelandgasse (da fuhr der 8er durch, nachdem man ihn aus der unteren Meidlinger Hauptstraße verbannt hatte).

Die Diskussion ist hinfällig, denn heute gehört eine Straßenbahn wieder auf die Hauptstraßen (hier: Favoritenstraße) und nicht in irgendwelche Seitengasserln.
Na ja, normalerweise kommentiere ich so persönliche Allgemeinplätze nicht. Hier die Ausnahme: Es ist mir egal, wohin eine Straßenbahn deiner Meinung nach gehört. Ich plane sie dorthin, wo zumindest eine geringe Chance der Verwirklichung besteht. Und die Chance, dass die Favoritenstraße ein zweites mal umgebaut wird ist ebenso groß wie die, dass auf der inneren Mariahilfer Straße je wieder eine Straßenbahn fährt: Nämlich null. Außerdem ist die Bim in diesem "irgendwelchen Seitengasserl" immerhin 7 Jahre ohne Beanstandung und ohne Behinderung durch den MIV gefahren. Und will man den 13er wieder aufbauen: Die Neubaugasse ist ja auch keine Hauptstraße. Ich finde deinen Beitrag deshalb etwas unüberlegt und nicht weiter beachtenswert.
Wo liegt hierbei der Unterschied zwischen den beiden Linien?! Es wäre einfach nur den 61B dort fahren zu lassen, samt Sa/So/Fei-Verlängerung zum Gütenbachtor. Beziehungsweise wäre es eine derartige Linie eh obsolent wenn der 253 oder 354 verstärkt wird und es dann am Wochenende halt alle 30 Minuten einen Kurs gibt der dann zum Tiergarten gibt (event. abwechselnd auch zum Laaber Tor als 253?).

Die Teilung vom 5A finde ich auch nicht unbedingt gelungen. Beim W2 würde der Anschluß an den 11A/11B bei der Engerthstraße verloren gehen (Umsteiger zur PVA) und der W1 würde eigentlich nur parallel zum 11er fahren - da könnte man gleich den 34A bis zur Griegstraße verlängert.
61B und Z6: Du hast recht! Mein Fehler! Danke für den Hinweis. Ich habe zuerst die Bezirksbuslinien "geordnet" und dann in einem späteren Zeitpunkt den 61B eingeführt und dabei vergessen, den Z6 auszukillern (die Erstellung des Konzepts hat immerhin über 8 Monate gedauert, da kann so was mal passieren). Die Verstärkung durch die Regionalbuslinien wäre möglich, ich habe die im gesamten Konzept noch nicht weiter beachtet, da ich sie zu wenig kenne. Außerdem weiß ich seit einer Diskussion hier im Forum nicht wirklich, wie das mit der Verpflichtung der Aufnahme von Fahrgästen innerhalb des Stadtgebiets ist (da hats mal geheißen, die halten nur zum aussteigen). Die 5A Nachfolger werde ich nochmals überdenken. Der 34A kommt aber eigentlich nicht zur Griegstraße sondern biegt vorher auf die Route des ehemaligen 11A ab. Aber vielleicht finde ich was Praktikables. Danke für die detaillierte Stellungnahme, Gruß Öffi Freund
05.02.2014, 14:33#33
wie das mit der Verpflichtung der Aufnahme von Fahrgästen innerhalb des Stadtgebiets ist (da hats mal geheißen, die halten nur zum aussteigen)

Das ist in der Regel nur dann so, wenn es parallele innerstädtische Verkehrsmittel gibt (was bei 253/354 nicht der Fall ist). Jedenfalls ist es im Fahrplan immer vermerkt, wenn es der Fall ist. Die Fahrpläne aller Regionalbusse findet man unter http://www.vor.at/efa/linienfahrplan/
05.02.2014, 14:41#34
Meines Wissens gab es in Wien nur 2 wirkliche "Straßenbahnstraßen": Die hier angesprochene untere Graf-Starhemberg-Gasse und die Theresienbadgasse zwischen Schönbrunner Straße und Hufelandgasse
Gibt es nicht heute auch noch irgendwo eine "Straßenbahnstraße"?

Vielen Dank für Dein Bild! :daumenhoch:
05.02.2014, 14:46#35

Die Fahrpläne aller Regionalbusse findet man unter http://www.vor.at/efa/linienfahrplan/

Oder gleich kompakt in den Online-Fahrplanbüchern damit man sich nicht zum Dillo downloaded: http://www.vor.at/service/downloads/#c5404

Zitat
Warum sollte das nicht gehen? Die Mindestnormbreite für Gehsteige betrug nach Vorschrift noch 2006 (Jahr meines Pensionsantritts) lediglich 80cm (hat sich da mittlerweile was geändert?).
Gemäß dem "Projektierungs-Handbuch: Öffentlicher Raum" der Stadt Wien:

Der Gehsteig ist ein straßenbegleitender, für den Fußgängerverkehr bestimmter Teil der Straße, der eine Mindestnettobreite von 2,00 m aufweisen muss. Die Abgrenzung zur Fahrbahn erfolgt in der Regel durch Randsteine oder Bodenmarkierungen. [...] Wenn die räumlichen Vorraussetzungen bei untergeordneten Gehsteigen eine reguläre Durchgangsbreite nicht zulassen, sollte in jedem Fall eine Mindestdurchgangsbreite von 1,50 m erreicht werden (Masterplan Verkehr 2003). Breitenzuschläge (z) sind dem Kapitel Trassierungsgrundlagen zu entnehmen.

Mit 80cm kommt man heutzutage nicht mehr weit da die "Regelbreite für den Bewegungsraum eines einzelnen Fußgängers" mit 1 m angegeben wird (gilt auch für die Fahrbreite bei Rollstuhlfahrern).
05.02.2014, 14:46#36
Das ist in der Regel nur dann so, wenn es parallele innerstädtische Verkehrsmittel gibt (was bei 253/354 nicht der Fall ist). Jedenfalls ist es im Fahrplan immer vermerkt, wenn es der Fall ist
Danke für den Hinweis!

Gibt es nicht heute auch noch irgendwo eine "Straßenbahnstraße"?
Meines Wissens nicht. Ich meinte Straßen, wo ausnahmslos kein anderer Verkehr als die Bim stattfindet. Mag sein, dass es irgendwo ein Stückl mit Einschränkungen gibt ("ausgenommen Anrainer" "ausgenommen Lieferverkehr" etc.), aber bekannt ist mir so was auch nicht.
05.02.2014, 14:56#37
Gemäß dem "Projektierungs-Handbuch: Öffentlicher Raum" der Stadt Wien:

Der Gehsteig ist ein straßenbegleitender, für den Fußgängerverkehr bestimmter Teil der Straße, der eine Mindestnettobreite von 2,00 m aufweisen muss. Die Abgrenzung zur Fahrbahn erfolgt in der Regel durch Randsteine oder Bodenmarkierungen. [...] Wenn die räumlichen Vorraussetzungen bei untergeordneten Gehsteigen eine reguläre Durchgangsbreite nicht zulassen, sollte in jedem Fall eine Mindestdurchgangsbreite von 1,50 m erreicht werden (Masterplan Verkehr 2003). Breitenzuschläge (z) sind dem Kapitel Trassierungsgrundlagen zu entnehmen.

Mit 80cm kommt man heutzutage nicht mehr weit da die "Regelbreite für den Bewegungsraum eines einzelnen Fußgängers" mit 1 m angegeben wird (gilt auch für die Fahrbreite bei Rollstuhlfahrern).
Gleichfalls ein danke! Ich finde es nur lustig, dass das im Masterplan von 2003 steht und die MA 28 noch 2006 von 80cm gesprochen hat. Na schön. Aber da fallen mir auch andere Lösungen ein: 1) gar kein Gehsteig, sondern eine Begegnungszone (shared space) Fußgänger - Straßenbahn mit einem partitiellen Schutzgitter vor dem einsamen Haustor (wie vor Schultoren üblich), 2) Führung nur eines Gleises, Gegenrichtung von der Wiedner Hauptstraße durch die Myerhofgasse zur oberen Graf-Starhemberg-Gasse.
05.02.2014, 15:08#38
Ich weis nicht, was das Wiener Unwort des Jahres 2013 sein soll... Begegnungszone oder Achtsam. :rolleyes:
05.02.2014, 15:09#39
2) Führung nur eines Gleises, Gegenrichtung von der Wiedner Hauptstraße durch die Myerhofgasse zur oberen Graf-Starhemberg-Gasse.
:daumenhoch: Habe ich auch schon vorgeschlagen. Funktioniert in Graz auch einwandfrei! Eine Begnungszone will die Stadt Wien mit einer Straßenbahn ja nicht, wie wir wissen.
05.02.2014, 15:19#40
Ich weis nicht, was das Wiener Unwort des Jahres 2013 sein soll... Begegnungszone oder Achtsam
Da weiß ich was besseres: Kommunalpolitiker