Wegen dringenden WC-Besuchs zum Schwarzfahrer gestempelt
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26.06.2014, 11:08#61
Und genau dort, wo die erwähnte Familie wohnt, gibt es jemanden (ein Sportjournalist übrigens), welcher Sonntag Früh in sein Auto einsteigt um die 200 Meter entfernten Zeitungen zu "holen", um dann nach kurzer Lektüre joggen zu gehen (an den Zeitungsständern vorbei natürlich).
27.06.2014, 09:47#62
Mit zwei Kindern, von denen noch eines im Kinderwagen geführt werden muss, gehst du 1km zu Fuß in den Supermarkt und anschließend mit dem gesamten Einkauf wieder heim? Das zeigst du mir!Wenn man, wie du, alleine lebt, nicht. Für eine mehrköpfige Familie gilt das nicht, es sei denn, sie lebt in unmittelbarer Nähe eines Supermarktes. Und auch dann gibt es Fälle, wo auf das Auto nicht verzichtet werden kann.
Ganz ehrlich: Wo gibt es innerhalb Wiens nicht mindestens in 1km Entfernung zur Wohnung irgendeinen Supermarkt? (meistens finden sich in diesem Radius bereits 3 Billas, 2 Spar und weiß der Kuckuck, was noch alles...) Und ja, selbst auf diese Entfernung ist man (auch in größeren Familien), nicht auf ein Auto angewiesen, ich gehe auch regelmäßig bis zu 1km mit ziemlichen Mengen zu Fuß.
@Schaffnerlos: Wenn deine Familie kein Problem hat, ihre Einkäufe stundenlang mit den Öffis zu erledigen, passt es ja. Hängt natürlich auch davon ab, inwieweit die Kinder motiviert sind, mitzuhelfen. Klar, fünf Leute können mehr schleppen als einer. Meine beiden Töchter hatten/haben auch am Samstag Schule bzw. Kurse und konnten/können daher nicht mithelfen. Somit bleibt der gesamte Einkauf an meiner Frau und mir (oder, wenn diese am Samstag Dienst hat, an mir alleine) hängen. Und das ist ohne Auto in einer vernünftigen Zeit ganz einfach nicht zu schaffen. Schließlich erwartet die liebe Familie ja auch, dass pünktlich um 12:00 das Essen am Tisch steht. Würde mich interessieren, wie deine Familie das schafft.
Und Urlaub mit der Bahn? Naja, haben wir auch einmal probiert, war aber kein großer Erfolg. Man sitzt dann am Urlaubsort i.d.R. fest, ist für den Besuch von Sehenswürdigkeiten auf die dortigen öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und kommt meistens dort, wo man hinwill, nicht oder nur mit großem zeitlichen Aufwand (mehrfaches Umsteigen) hin. Die meiste Zeit verbringet man mit Fahren bzw. Warten. Da ist es schade um die Zeit, und das ist dann keine Erholung mehr. Und nebenbei: soooo billig ist eine Bahnfahrt inzwischen auch nicht mehr. Und auch die Öffis am Urlaubsort kosten Geld.
27.06.2014, 10:10#63
Mit zwei Kindern, von denen noch eines im Kinderwagen geführt werden muss, gehst du 1km zu Fuß in den Supermarkt und anschließend mit dem gesamten Einkauf wieder heim? Das zeigst du mir!
Gerne, schau mal bei uns vorbei. Wir machen das regelmäßig, und haben auch noch viel Spaß dabei — meistens kommen wir beim Heimweg nämlich bei einem Eisgeschäft vorbei
Gerade der Kinderwagen eignet sich großartig für den Einkauf zu Fuß, weil man ihn gut beladen kann (Stauraum unter der Babyschale, Taschen lassen sich dranhängen).Zitat@Schaffnerlos: Wenn deine Familie kein Problem hat, ihre Einkäufe stundenlang mit den Öffis zu erledigen, passt es ja. Hängt natürlich auch davon ab, inwieweit die Kinder motiviert sind, mitzuhelfen. Klar, fünf Leute können mehr schleppen als einer. Meine beiden Töchter hatten/haben auch am Samstag Schule bzw. Kurse und konnten/können daher nicht mithelfen. Somit bleibt der gesamte Einkauf an meiner Frau und mir (oder, wenn diese am Samstag Dienst hat, an mir alleine) hängen. Und das ist ohne Auto in einer vernünftigen Zeit ganz einfach nicht zu schaffen. Schließlich erwartet die liebe Familie ja auch, dass pünktlich um 12:00 das Essen am Tisch steht. Würde mich interessieren, wie deine Familie das schafft.
Ich weiß nicht, aber selbst ein größerer Einkauf mit Lebensmitteln für die ganze Familie dauert bei uns nicht viel länger als eine halbe Stunde (vorausgesetzt, man macht sich vorher ein bisschen Gedanken über die Einkaufsliste).
Ein Tipp in diesem Zusammenhang: unter der Woche einkaufen gehen, da ist meistens weniger los. Dann bleibt der Samstag vormittag frei

ZitatUnd Urlaub mit der Bahn? Naja, haben wir auch einmal probiert, war aber kein großer Erfolg. Man sitzt dann am Urlaubsort i.d.R. fest, ist für den Besuch von Sehenswürdigkeiten auf die dortigen öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und kommt meistens dort, wo man hinwill, nicht oder nur mit großem zeitlichen Aufwand (mehrfaches Umsteigen) hin. Die meiste Zeit verbringet man mit Fahren bzw. Warten. Da ist es schade um die Zeit, und das ist dann keine Erholung mehr.
Auch hier habe ich die Erfahrung gemacht: Fahren im Zug ist gerade mit Kindern viel weniger anstrengend als Fahren im Auto, da man sich mit ihnen beschäftigen kann und nicht auf den Verkehr achten muss. Man kann jederzeit aufstehen, gemeinsam aus dem Fenster schauen, Spiele spielen, etc. — alles im Auto viel schwieriger. Mit ein bisschen Glück gibts auch einen Speisewagen, und man erspart sich jedwede Pause auf irgendwelchen heruntergekommenen Autobahnraststätten.
ZitatUnd nebenbei: soooo billig ist eine Bahnfahrt inzwischen auch nicht mehr. Und auch die Öffis am Urlaubsort kosten Geld.
Wenn's gar nicht anders geht: Urlaub mit Mietwagen. Ist immer noch viel günstiger, als das Auto über das ganze Jahr selbst zu finanzieren.
27.06.2014, 10:20#64
Wie alt sind deine Kinder?Mit zwei Kindern, von denen noch eines im Kinderwagen geführt werden muss, gehst du 1km zu Fuß in den Supermarkt und anschließend mit dem gesamten Einkauf wieder heim? Das zeigst du mir!
Gerne, schau mal bei uns vorbei. Wir machen das regelmäßig, und haben auch noch viel Spaß dabei — meistens kommen wir beim Heimweg nämlich bei einem Eisgeschäft vorbei
Wo gehst du einkaufen und was kaufst du ein? Ich bin alleine nur im Supermarkt schon gute halbe Stunde (inkl. Wartezeiten an der Kassa) unterwegs. Da ist die Fahrzeit noch gar nicht dazugerechnet. Aber auch hier gilt natürlich: je mehr dabei sind, desto schneller geht es, wenn jeder mit einer eigenen Einkaufsliste losgeschickt wird. Wenn man aber alleine ist, dauert es eben länger.ZitatIch weiß nicht, aber selbst ein größerer Einkauf mit Lebensmitteln für die ganze Familie dauert bei uns nicht viel länger als eine halbe Stunde (vorausgesetzt, man macht sich vorher ein bisschen Gedanken über die Einkaufsliste).
Tja, da muss man erst einmal die Zeit dafür haben. Ich komme selten vor 18:00 aus dem Büro, und falls doch, bin ich dann schon zu müde, um nochmal zum nächsten Supermarkt zu hatschen. Und bei meiner Frau ist es nicht anders; die ist Krankenschwester, muss ohnehin den ganzen Tag herumrennen und hat dann am Abend verständlicherweise wenig Lust, sich zum Einkauf nochmal auf die Beine zu machen.ZitatEin Tipp in diesem Zusammenhang: unter der Woche einkaufen gehen, da ist meistens weniger los. Dann bleibt der Samstag vormittag frei
Versetz' dich etwas in die Situation anderer, dann wirst du erkennen, dass es eben - ungeachtet einiger "Glücklicher" - Fälle gibt, die das Auto auch in der Stadt brauchen bzw. für die es ohne Auto zu einem gewalten Zeit- und Komfortverlust käme.
27.06.2014, 10:28#65
@Schaffnerlos: Wenn deine Familie kein Problem hat, ihre Einkäufe stundenlang mit den Öffis zu erledigen, passt es ja. Hängt natürlich auch davon ab, inwieweit die Kinder motiviert sind, mitzuhelfen. Klar, fünf Leute können mehr schleppen als einer. Meine beiden Töchter hatten/haben auch am Samstag Schule bzw. Kurse und konnten/können daher nicht mithelfen. Somit bleibt der gesamte Einkauf an meiner Frau und mir (oder, wenn diese am Samstag Dienst hat, an mir alleine) hängen. Und das ist ohne Auto in einer vernünftigen Zeit ganz einfach nicht zu schaffen. Schließlich erwartet die liebe Familie ja auch, dass pünktlich um 12:00 das Essen am Tisch steht. Würde mich interessieren, wie deine Familie das schafft.
Sie gehen ja nicht stundenlang einkaufen. Bei der Heimfahrt wird beim kleinen Supermarkt bei der Bushaltestelle etwa jeden zweiten Tag rasch etwas eingekauft, das teilen sich die Ehepartner auf, gelegentlich wird auch der älteste Sohn dazu verdonnert. Bei etwas größeren Einkäufen kommt ein Einkaufswagerl zum Einsatz (nicht die vierrädrigen vom Supermarkt sondern die zweirädrigen natürlich), da die Busse ausschließlich Niederflur verkehren, kein Problem. Größere Mengen (Getränke, Katzenstreu und -futter) lassen sie sich liefern (ich glaube vom Merkur). Lästig sind nur die großen Intervalle vom Bus, aber wenn man einen versäumt, so gewinnt man halt eine Erholungspause. Alles eine Sache der Einstellung.
ZitatUnd Urlaub mit der Bahn? Naja, haben wir auch einmal probiert, war aber kein großer Erfolg. Man sitzt dann am Urlaubsort i.d.R. fest, ist für den Besuch von Sehenswürdigkeiten auf die dortigen öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und kommt meistens dort, wo man hinwill, nicht oder nur mit großem zeitlichen Aufwand (mehrfaches Umsteigen) hin. Die meiste Zeit verbringet man mit Fahren bzw. Warten. Da ist es schade um die Zeit, und das ist dann keine Erholung mehr. Und nebenbei: soooo billig ist eine Bahnfahrt inzwischen auch nicht mehr. Und auch die Öffis am Urlaubsort kosten Geld.
Kommt natürlich darauf an, wo man hinfährt und welche Ansprüche man hat. Da sind die Autofahrer natürlich viel verwöhnter. Beispiel Bregenzerwald: Der Quartiergeben holt die Familie samt Gepäck vom Zug ab, vor Ort verkehrt stündlich der Ländlebus fast überall hin, für Urlaubsgäste ist dieser kostenlos. Und wenn einmal doch ein Bus fährt, nimmt man sich ein Taxi. Größter Vorteil: Man ist nicht gezwungen, Rundwanderwege zu machen, weil man ja nicht zum Auto zurück muss. Vergiss nicht: Sämtliche Kosten für ein eigenes Auto fallen weg, da ist so ein "Luxus" daher locker einmal drinnen, genauso wie die Zustelldienste. Und wenn man einen Schi- oder Badeurlaub macht, braucht man bei kluger Quartierwahl vorort eh kein Auto.
Nachtrag: Die Wartezeiten im Supermarkt dort sind überschaubar, kaum länger als 5 Minuten, vor allem, weil fast nur fußläufige Kundschaft, da kaum Parkplätze vorhanden. Nach 10 Minuten ist man also wieder draußen. Klar, wenn man extra mit dem Auto zum Einkaufen fährt, gibt es extra Fahrzeit, extra Rennerei (vom/zum Auto, durch alle Gänge durch, weil man ja fast alles braucht), und meistens noch extra Wartezeit, weil die meisten zur gleichen Zeit auf diese Idee kommen.
28.06.2014, 10:09#66
(stark gekürzt, weil schon sehr OT)
Ich geh auf deine Fragen nicht im Detail ein, nur eine kurze Antwort dazu: nach meiner Erfahrung sind alle von dir genannten Punkte "hausgemacht" bzw. Gewohnheitssache. Ich finde es wesentlich anstrengender, an einem Samstag vormittag stundenlang in Supermärkten herum zu laufen, anstatt nach dem Büro (und ich verlasse es praktisch nie vor 18.00 Uhr, eher später) noch schnell die Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen. Wenn man innerhalb Wiens arbeitet und wohnt, muss man sich schon sehr bemühen, direkt am Heimweg keine Einkaufsmöglichkeit vorzufinden.
Versetz' dich etwas in die Situation anderer, dann wirst du erkennen, dass es eben - ungeachtet einiger "Glücklicher" - Fälle gibt, die das Auto auch in der Stadt brauchen bzw. für die es ohne Auto zu einem gewalten Zeit- und Komfortverlust käme.
Ich geh auf deine Fragen nicht im Detail ein, nur eine kurze Antwort dazu: nach meiner Erfahrung sind alle von dir genannten Punkte "hausgemacht" bzw. Gewohnheitssache. Ich finde es wesentlich anstrengender, an einem Samstag vormittag stundenlang in Supermärkten herum zu laufen, anstatt nach dem Büro (und ich verlasse es praktisch nie vor 18.00 Uhr, eher später) noch schnell die Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen. Wenn man innerhalb Wiens arbeitet und wohnt, muss man sich schon sehr bemühen, direkt am Heimweg keine Einkaufsmöglichkeit vorzufinden.
28.06.2014, 10:50#67
Zitat von Bus33AAlso wenn 3.90/Stunde bzw. 39€ billiger als ein Euro sind. Bin ich ein NL025.
Dieser Tippfehler bleibt mit jetzt bis ans Lebensende

28.06.2014, 12:05#68
Mit zwei Kindern, von denen noch eines im Kinderwagen geführt werden muss, gehst du 1km zu Fuß in den Supermarkt und anschließend mit dem gesamten Einkauf wieder heim? Das zeigst du mir!
Und da fragt man sich noch, wie es zu dem schockierenden Ergebnis kommt, dass gut ein Viertel der Kinder in Wien übergewichtig sind, wenn diesen von den Eltern nicht einmal ein Weg von 1km hin und retour zugetraut wird. Meine kleine Schwester ging bei solchen Einkäufen auch stets fleißig mit, seitdem sie nicht mehr ans Kinderwagerl gebunden war. Klar dauert das dann vielleicht etwas länger, aber Kinder brauchen nun mal auch Bewegung und schaden tut das sicherlich nicht. Aber wie gesagt, unsere moderne Gesellschaft ist mittlerweile bequemlicher denn je, ich mag gar nicht erst an die Zustände in näherer Zukunft denken, wenn sich diese Trends so weiter entwickeln...
Schließlich erwartet die liebe Familie ja auch, dass pünktlich um 12:00 das Essen am Tisch steht. Würde mich interessieren, wie deine Familie das schafft.
Dieses Argument zieht überhaupt nicht! Bei uns ist das Essen fertig, wenn es fertig ist. Das ist irgendwann zwischen 12 und 13:30, wenn es mal später wird, stört das keinen (schließlich geht meine Schwester in die Schule und hat dort auch manchmal bis 13 Uhr Unterricht, da können wir auch nicht einfach das Essen in die Klasse bringen, nur weil sie es eben so gewöhnt ist...
). Ich will jetzt auch nicht sagen, dass das Auto in der Stadt nie für irgendjemanden berechtigt ist, aber man kommt in den meisten Fällen auch ohne aus. Es ist alles nur eine Frage der Einstellung. Und mein Widerwille bezieht sich auf jene Leute, die wegen jeder Kleinigkeit aus Bequemlichkeit ins Auto steigen, dass ein eigener PKW den Alltag manchmal durchaus erleichtern kann, will ich gar nicht in Frage stellen, man sollte sich nur stets im Hinterkopf behalten, ob man nicht auch sinnvolle Alternativen zur Wahl hat.
28.06.2014, 15:24#69
Ich weiß ja nicht wo das Gerücht herkommt, daß man nur in Großstädten ohne Auto einkaufen kann. Das gelingt mir auch in kleineren Städten mit niedriger fünfstelliger Einwohnerzahl wie beispielsweise Klosterneuburg (die haben sogar ÖPNV, aber man kann auch gemütlich zu Fuß einkaufen gehen) oder Lienz (nicht ganz 12.000 Einwohner). Lienz hat zwar keinen ÖPNV, aber man kommt überall zu Fuß hin. Mein Cousin hat nicht einmal ein Auto, weil ers dort eh nie braucht.
Ein Freund von mir wohnt im Marchfeld und kommt auch jedes Mal mit dem Zug nach Wien.
Auf Urlaub bin ich auch schon lange nimmer mit dem Auto gefahren, einfach weils mir zu blöd wurde. Mittlerweile ist es sogar zu zweit im Auto teurer als öffentlich. Meine letzten Urlaube waren nicht nur in Großstädten, sondern auch z.B. am Millstätter See (Hotel hat eine Kooperation mit einem Taxiunternehmen und bietet einen Shuttle-Service zum Bahnhof in Spittal an), an einem Campingplatz in Punta Sabbioni oder eben in Lienz.
Einkaufen ist auch kein Problem. Der Wocheneinkauf wäre etwas mühsam, aber am Heimweg beim Spar oder Billa vorbeizuschauen ist ja kein Problem. Die gibts eh an jedem Eck, selbst draußen im 22.. Nein, nicht nur in Kagran, sondern selbst in Stadlau oder Aspern.
Mein Vater hat nicht einmal einen Führerschein und ist für die Familie am Samstag die Sachen einkaufen gegangen, die man lokal beim täglichen Einkauf nicht bekommen hat. Da wurden dann halt die Sachen vom Nachmarkt nach Stadlau mit den Öffentlichen transportiert. Parken hättest dort aber am Samstag eh nicht können.
Meine Mutter hatte zwar Auto und Führerschein, war aber trotzdem mit uns Kleinkindern auch öffentlich unterwegs, weil das einfach viel streßfreier war als mit zwei Kleinkindern im Auto genervt durch den Stadtverkehr zu fahren und dann womöglich auch noch einen Parkplatz suchen zu müssen. So einen Kinderwagen bekommt man in die U-Bahn auch uneingeklappt, man erspart sich zusätzlich auch die Herumräumerei. Beim Autobus hatte man zwar damals noch Stufen, aber es fand sich immer irgendwer, der beim Tragen geholfen hat. Mittlerweile gibts eh nur mehr Niederflurbusse und immer mehr ULFs.
Ein Freund von mir wohnt im Marchfeld und kommt auch jedes Mal mit dem Zug nach Wien.
Auf Urlaub bin ich auch schon lange nimmer mit dem Auto gefahren, einfach weils mir zu blöd wurde. Mittlerweile ist es sogar zu zweit im Auto teurer als öffentlich. Meine letzten Urlaube waren nicht nur in Großstädten, sondern auch z.B. am Millstätter See (Hotel hat eine Kooperation mit einem Taxiunternehmen und bietet einen Shuttle-Service zum Bahnhof in Spittal an), an einem Campingplatz in Punta Sabbioni oder eben in Lienz.
Einkaufen ist auch kein Problem. Der Wocheneinkauf wäre etwas mühsam, aber am Heimweg beim Spar oder Billa vorbeizuschauen ist ja kein Problem. Die gibts eh an jedem Eck, selbst draußen im 22.. Nein, nicht nur in Kagran, sondern selbst in Stadlau oder Aspern.
Mein Vater hat nicht einmal einen Führerschein und ist für die Familie am Samstag die Sachen einkaufen gegangen, die man lokal beim täglichen Einkauf nicht bekommen hat. Da wurden dann halt die Sachen vom Nachmarkt nach Stadlau mit den Öffentlichen transportiert. Parken hättest dort aber am Samstag eh nicht können.
Meine Mutter hatte zwar Auto und Führerschein, war aber trotzdem mit uns Kleinkindern auch öffentlich unterwegs, weil das einfach viel streßfreier war als mit zwei Kleinkindern im Auto genervt durch den Stadtverkehr zu fahren und dann womöglich auch noch einen Parkplatz suchen zu müssen. So einen Kinderwagen bekommt man in die U-Bahn auch uneingeklappt, man erspart sich zusätzlich auch die Herumräumerei. Beim Autobus hatte man zwar damals noch Stufen, aber es fand sich immer irgendwer, der beim Tragen geholfen hat. Mittlerweile gibts eh nur mehr Niederflurbusse und immer mehr ULFs.
29.06.2014, 19:06#70
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Small Talk 29.06.2014, 22:56#71
Wie schnell man hier von "Wegen dringenden WC-Besuchs zum Schwarzfahrer gestempelt" zu "Ich weiß ja nicht wo das Gerücht herkommt, daß man nur in Großstädten ohne Auto einkaufen kann" ist erstaunlich. Das ist zwar schön das wir hier so viel loswerden wollen, allerdings wird die Diskussion hier mittlerweile so unübersichtlich das wir das vllt. sein lassen könnten? 