Feststellungen zu privaten Unternehmen (war: Re: Sichtungen Fa. Gschwindl)

69 Beiträge · Seite 2 von 4
06.10.2014, 16:14#21
Wenn man die Zeitbewertung korrekt umsetzt ergibt das eben so viele verschiedene Routen. Wie schaffst du es mit 3 Routen auszukommen, wenn es alleine in Liesing werktags schon 3 verschiedene Ansagen gibt? :rolleyes: Die Zeiträume sind ja nicht bei allen Haltestellen gleich, somit multiplizieren sich die Routen. BTW: Die 30 waren alle zusammen gemeint, also nicht pro Fahrtrichtung.
Zugegeben - wenn zwei Wechsel 10 oder 15 Minuten auseinander lagen, wurden die bis dato zusammengefasst. Da es ja nur darum geht, ob eine Linie zusätzlich oder eine weniger angesagt wird, habe ich das bis dato vertretbar gehalten. Ansonsten müsste man ja konsequenter Weise in den Fahrplan hinein schreiben: "bei mehr als 5 Minuten Verspätung des eigenen oder des Anschlusskurses unbedingt Kursnummer ändern!"). Auch ist der Zeitpunkt des Wechsels ohnehin eher schwammig (soll man zwei Minuten vor dem letzten Anschlusskurs noch ansagen, obwohl sich der Umsteigevorgang zB 51A -> (1)46B Ottakringer Bad gar nicht mehr ausgeht; macht es nicht Sinn, schon 10 Minuten vor der ersten Fahrt des Anschlusses diesen anzusagen und nicht erst nach dessen Betriebsbeginn, etc ...)

Mir war wichtiger, dass an den Endstationen auf dem Bus immer was drauf stand. Sogar etwas richtiges. Ohne, dass die gesamte Arbeitslast dafür bei den Fahrer liegt oder die Fahrgäste Ratespiele veranstalten müssen. Denke, mit dieser Priorität bin ich nicht ganz alleine.

"Mein Gott, wegen einmal eine Taste mehr drücken." ist übrigens eine super Einstellung den Fahrern gegenüber. Auf kurzem Linien muss sich der Fahrer alle paar Minuten das Kreuz verrenken, nur damit die Herrschaften in der Zentrale sich mit der Maus nicht überarbeiten. :rolleyes:
06.10.2014, 16:30#22
Zugegeben - wenn zwei Wechsel 10 oder 15 Minuten auseinander lagen, wurden die bis dato zusammengefasst.

Dann habt ihr die Zeitbewertung schlampig umgesetzt. :achtung: Und Glück dass euch die Wiener Linien da nicht beanstandet haben.

Es steht in der Ansagenliste ganz genau der Zeitpunkt von bis. Genau so ist das bei Gschwindl umgesetzt.

Das Eintippen dauert ein paar Sekunden. So lange ist eben auch die Außenanzeige schwarz. Kein Grund hier künstlich etwas aufzubauschen. Der Lenker drückt bei jeder Haltestelle mind. 2 mal auf den Türöffner, da wird er wohl in der Endstelle die Nummer eintippen können.
06.10.2014, 17:12#23


"Mein Gott, wegen einmal eine Taste mehr drücken." ist übrigens eine super Einstellung den Fahrern gegenüber. Auf kurzem Linien muss sich der Fahrer alle paar Minuten das Kreuz verrenken, nur damit die Herrschaften in der Zentrale sich mit der Maus nicht überarbeiten. :rolleyes:

So kommt einem das echt vor. Wenn ich da arbeiten würde (was ja nicht ausgeschlossen ist, dass es eines Tages so weit kommt) würde ich das in meiner Pause oder an einem freien Tag schnell mal einprogrammieren und sobald die Busse am Abend reinkommen einspielen. Aber die extra Meile geht halt kaum jemand freiwillig :(.
06.10.2014, 19:50#24
Wenn ich da arbeiten würde (was ja nicht ausgeschlossen ist, dass es eines Tages so weit kommt) würde ich das in meiner Pause oder an einem freien Tag schnell mal einprogrammieren und sobald die Busse am Abend reinkommen einspielen. Aber die extra Meile geht halt kaum jemand freiwillig :(.


Hahaha. So was neunmalkluges habe ich selten erlebt. Glaubst du das eigentlich selbst was du da schreibst? Du hast keine Ahnung wie man so etwas programmiert. Brauchst ja auch ein Programm dazu. Da geht nix einfach mal schnell in der Pause einprogrammieren. Am Bus selbst kannst du gar nichts programmieren, nur die Programmierung mittels USB-Stick einspielen. Hauptsache deppat daherreden. :daumenrunter: :daumenrunter: :daumenrunter:

Du kannst dich ja bei der Firma Mobitec als Entwickler bewerben! :rolleyes:
06.10.2014, 20:34#25

Brauchst ja auch ein Programm dazu. Da geht nix einfach mal schnell in der Pause einprogrammieren. Am Bus selbst kannst du gar nichts programmieren, nur die Programmierung mittels USB-Stick einspielen.
Das Programm wird ja wohl in der Zentrale auf einem PC oben sein. Und das auf den Bus übertragen. Na gut. Da schrieb ich eh, dass das einspielen dann nach Betriebsschluss erfolgen müsste.

Du kannst dich ja bei der Firma Mobitec als Entwickler bewerben!

Das ist ein Ansporn. :D
06.10.2014, 21:23#26
Das Programm wird ja wohl in der Zentrale auf einem PC oben sein.
Natürlich. Als Lenker hast du aber weder Zugang zu diesem Programm noch die Einschulung dafür.
06.10.2014, 22:16#27
Das Programm wird ja wohl in der Zentrale auf einem PC oben sein.
Natürlich. Als Lenker hast du aber weder Zugang zu diesem Programm noch die Einschulung dafür.
Und wer sagt, dass ich etwas Lenken wollte, ausser den Computer :P. Und ich glaube nicht, das man überhaupt "Einschulungen" für irgendein Programm braucht, solang es eine Gui hat. Da kennt man sich doch eh recht schnell aus, wenn die Software nur halbwegs gut zusammengestellt ist. Ich musste bis jetzt auch bei keinem Programm eine Dokumentation oder dergleichen lesen. Das kommt alles von selbst.
06.10.2014, 22:22#28
Sei mir nicht böse, aber ich glaube alle Firmen, die sowas professionell und nicht im husch-Pfusch machen, haben dort schon Leute die sich in ihrem Fach auch auskennen und das zurecht. Wenn alles so lustig und einfach wäre, würde man nicht so viele Fälle sehen, wo einzelne Dinge nur mangelhaft oder gar nicht klappen (bei Unternehmen die eben keine Profis dafür haben). Ich denke schon, dass jeder der das selbst noch nicht gemacht hat oder nicht vom Fach ist, keine Ahnung hat was da alles dahinter steckt und wo welche Systeme eben ineinandergreifen.
06.10.2014, 22:46#29
Und wer sagt, dass ich etwas Lenken wollte, ausser den Computer :P. Und ich glaube nicht, das man überhaupt "Einschulungen" für irgendein Programm braucht, solang es eine Gui hat. Da kennt man sich doch eh recht schnell aus, wenn die Software nur halbwegs gut zusammengestellt ist. Ich musste bis jetzt auch bei keinem Programm eine Dokumentation oder dergleichen lesen. Das kommt alles von selbst.
Ich werfe Dir mal drei Buchstaben zu: KHK ... einfach so damit arbeiten?
Und dann werfe ich Dir nochmal drei Buchstaben zu: SAP ... einfach damit arbeiten?

Das Problem ist, dass Du offenbar noch nicht mit wirklich anspruchsvollen, spezialisierten, oder sehr aufwändigen Programmen gearbeitet hast.
Wäre es anders, würdest Du eine solche Aussage kaum von Dir geben.
06.10.2014, 22:53#30
Und wer sagt, dass ich etwas Lenken wollte, ausser den Computer :P. Und ich glaube nicht, das man überhaupt "Einschulungen" für irgendein Programm braucht, solang es eine Gui hat. Da kennt man sich doch eh recht schnell aus, wenn die Software nur halbwegs gut zusammengestellt ist. Ich musste bis jetzt auch bei keinem Programm eine Dokumentation oder dergleichen lesen. Das kommt alles von selbst.
Ich werfe Dir mal drei Buchstaben zu: KHK ... einfach so damit arbeiten?
Und dann werfe ich Dir nochmal drei Buchstaben zu: SAP ... einfach damit arbeiten?

Das Problem ist, dass Du offenbar noch nicht mit wirklich anspruchsvollen, spezialisierten, oder sehr aufwändigen Programmen gearbeitet hast.
Wäre es anders, würdest Du eine solche Aussage kaum von Dir geben.
Du hast recht: Mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und dem Sauerampferpfusch (SAP) hab ich mich noch nicht beschäftigt. Aber wenn das Mobitec System genau so diffizil ist, wird es zeit, sich einen neuen Anbieter mit simplerem Handling zu suchen. Oder sich für das Programm einfach sehr viel Zeit nehmen. Aber das wäre dann schon Arbeit. :achtung:
07.10.2014, 05:26#31
Frage an die Moderation: Ist es möglich die Zielanzeigen-Steuer-Diskussion vielleicht in einen anderen Thread auszulagern? Jedes Mal falle ich sonst wieder auf das Symbol "Neue Nachrichten" rein, wenn ich etwas über Gschwindl lesen will. :rolleyes:

Und bevor ich jetzt ende möchte ich noch eines sagen. Das ewige Gezanke zwischen den "Unternehmen" ist fad. :baby: Ein falscher "Pixel" und schon ... bummm ... streitet ihr. :baby: Das kann doch nicht sein. Sehen wir es so, jedes Unternehmen hat seine positiven, aber auch negativen Seiten. Wenn man was gefunden hat, dann muss man es hier nicht ewig und hundert Jahre lang bereden. Das führt zu nichts, außer zur verärgerte Mitleser. Wenn man einen Fehler gefunden hat, dann kann man ihn auch als PN versenden, so wie ich das getan habe. ;-)

Wenn jemand unbedingt streiten möchte, dann soll es meinetwegen einen "Streit"-Thread im Small Talk bereich geben oder aber auf die PN-Funktion zurückgegriffen werden. Ich schätze die sachlichen Beiträge eines jeden User, aber wenn dann das rauskommt, was hier gerade haben (und das ist bei weitem kein Einzelfall), dann wird es fad.

Vielen Dank und schöne Grüße,
64/8
07.10.2014, 10:26#32
Du hast recht: Mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und dem Sauerampferpfusch (SAP) hab ich mich noch nicht beschäftigt. Aber wenn das Mobitec System genau so diffizil ist, wird es zeit, sich einen neuen Anbieter mit simplerem Handling zu suchen. Oder sich für das Programm einfach sehr viel Zeit nehmen. Aber das wäre dann schon Arbeit. :achtung:
Du hast scheinbar überhaupt noch nicht sehr viel mit anspruchsvoller Software zu tun gehabt. Manche "Programme" sind eben komplizierter, weil sie zahlreiche Gegebenheiten und Vorgaben berücksichtigen müssen. Und für den professionellen Einsatz solcher "Programme" braucht es dann auch entsprechend geschultes Personal. Und das kann und soll in diesem Fall nicht der Fahrer sein. Der soll fahren, nicht programmieren. :)
07.10.2014, 16:19#33
Dann habt ihr die Zeitbewertung schlampig umgesetzt. :achtung: Und Glück dass euch die Wiener Linien da nicht beanstandet haben. Es steht in der Ansagenliste ganz genau der Zeitpunkt von bis. Genau so ist das bei Gschwindl umgesetzt.
Nicht ganz. In der Liste steht ja der Betriebsbeginn und das Betriebsende der Anschlusslinie an der betreffenden Haltestelle und nicht die Durchfahrtszeiten der Fahrten jener Linie, für die die Liste gilt. Bei einem 20-/30-Minuten-Takt fallen da viele der Übergänge alleine schon durch den Takt automatisch zusammen, beispielsweise früher am 60A die 58B-Verlängerung in Atzgersdorf :sbahn: und Brunner Straße/Erlaaer Straße (Zeiten wenige Minuten auseinander, betraf aber selbe 60A-Fahrten). "Schlampig" oder gar mittels Pönale bestrafbar ist daher eine eher subjektive Interpretation.

Speziell, wenn die Konsequenz einer um ein Tick genaueren Umstellzeit dann Einschränkungen bei Grundfunktionen wie die Anzeige von Liniennummer und richtigem Linienziel (insbesonders) auch den Endstationen sind.
So wie die Fahrgastinformation bei der Umstellung Postbus / Zuklin im Süden Wiens wohl eher auf der (selbstverständlich um ein vielfaches längeren) Negativliste stand (und daher in diesem Diskussionsforum ausführlichst diskutiert wurde), ist das nunmehrige Fahrgastservice beim 60A wohl auch eher nicht auf der "Besser-als-frührer"-Liste zu finden.* Auch wenn der Rest auf der Linie zugegebenermaßen gut läuft und die Fahrgäste sich eines Tages wohl daran gewöhnt haben werden, dass immer wieder einmal mit dem Ziel der falschen Fahrtrichtung gefahren wird bzw. der in Alterlaa stehende Bus mit dem dunklen Zielschild eher der 60A als der 64A ist. Fahrgäste sind - im Gegensatz zu den häufigen DAF-Diskussionen in diversen Foren - durchaus lernfähig. Und auch der eine oder andere Mitarbeiter wächst in die Thematik zunehmend immer besser rein - so sind Systeme und Unternehmen auch während der Vertragslaufzeit ja noch jederzeit lernfähig.

Hahaha. So was neunmalkluges habe ich selten erlebt. Glaubst du das eigentlich selbst was du da schreibst? Du hast keine Ahnung wie man so etwas programmiert. Brauchst ja auch ein Programm dazu. Da geht nix einfach mal schnell in der Pause einprogrammieren. Am Bus selbst kannst du gar nichts programmieren, nur die Programmierung mittels USB-Stick einspielen. Hauptsache deppat daherreden. :daumenrunter: :daumenrunter: :daumenrunter:
Aus manchen Aussagen Deiner Posts glaube ich jedoch herauszulesen, dass auch Du nicht unbedingt direkt bzw. intensiv mit dem Thema beschäftigt bis. Vieles, was Du als "technisch nicht anders machbar" ansiehst, läuft bei den namhaften Mitbewerbern - auch jenen mit dem selben Systemlieferanten wie zB Postbus, Wiener Linien oder Zuklin - völlig problemfrei. Daher wäre ich mit solch deftigen Beschimpfungen recht vorsichtig.
Übrigens auch mit dem öffentlichen Eingeständnis, dass es für den 60A noch keine (in der Ausschreibung ab dem ersten Tag vorgeschriebene) Reservebusse gibt. Was ich mir bei der Größe des Euro-6-Fuhrparks im übrigen auch gar nicht vorstelllen kann.


*) Nicht in Ausschreibung vorgeschrieben, daher als "nice-to-have" nicht mehr im Angebot:
keine Fahrgastplakate in den Bussen mehr
keine Umsteigehinweise auf Innenanzeigen mehr
kein Internet-Informationsportal zu Änderungen / Umleitungen mehr ( blaguss.com/informiert ist aus verständlichen Gründen für den 60A auslaufend, bis 30.9. gab es jedoch sogar noch Infos zum neuen Fahrplan ab 1.10.)
(adaptierte Ansagen und Anzeigen bei allen bau- oder veranstaltungsbedingten Umleitungen inkl. Sonderdurchsagen - mal schauen, könnte es ja wieder geben).

*) Vom Auftraggeber nicht mehr gewünscht und daher auch ohne Betreiberwechsel wären jedenfalls weg gewesen:
Zusätze "Maurer Berg" und "Rodaun"
auf den Außenanzeigen das ":zug:".

Die 60A-Fahrgäste waren zugegebenermaßen zum Thema Fahrgastinformation ein wenig mehr verwöhnt als jene anderer dort verkehrender Linien. ;)
07.10.2014, 17:44#34
In der Liste steht ja der Betriebsbeginn und das Betriebsende der Anschlusslinie an der betreffenden Haltestelle und nicht die Durchfahrtszeiten der Fahrten jener Linie, für die die Liste gilt.

Es würde mich sehr wundern, wenn Blaguss andere Ansagenlisten bekommen würde als Gschwindl. Auf jene die ich kenne steht nichts davon was du schreibst, lediglich zwei Zeiten (Von und Bis). Wie das bei Blaguss (fehl)interpretiert wurde bzw. wird ist eure Sache. Bei Gschwindl wurde und wird es so interpretiert, dass in diesem Zeitraum die entsprechende Ansage erfolgen soll.

Zitat
dass immer wieder einmal mit dem Ziel der falschen Fahrtrichtung gefahren

Wieso sollte das der Fall sein und was hat das damit zu tun ob der Lenker händisch einstellt oder "alles automatisch" geht?

Zitat
so sind Systeme und Unternehmen auch während der Vertragslaufzeit ja noch jederzeit lernfähig.

Dem kann ich nur zustimmen.

Zitat
Aus manchen Aussagen Deiner Posts glaube ich jedoch herauszulesen, dass auch Du nicht unbedingt direkt bzw. intensiv mit dem Thema beschäftigt bis. Vieles, was Du als "technisch nicht anders machbar" ansiehst, läuft bei den namhaften Mitbewerbern - auch jenen mit dem selben Systemlieferanten wie zB Postbus, Wiener Linien oder Zuklin - völlig problemfrei.


Diese Aussage zeigt eher dass du keine Ahnung hast. Denn die Wiener Linien haben zwar Mobitec-Außenanzeigen (Innenanzeigen sind von LAWO) jedoch die Programmierung dahinter ist nicht die selbe. Postbus verwendet auch Mobitec, aber aus einer Konversation mit dem dortigen Programmierer weiß ich aber dass es nicht die selbe Version ist die wir verwenden. Mobitec ist ja nicht gleich Mobitec. Bei Zuklin könnte es sich um das selbe Produkt handeln. Jedoch wirst du nicht ernsthaft behaupten wollen dass dort Leute sitzen die sich damit auskennen. Merkt man sofort an den Ansagen dass alles auf Standardeinstellung belassen wurde (Doppelte Ansage jeder Haltestelle, Lauftext mit "Nächste Haltestelle" auf der Innenanzeige usw.)

Zitat
Übrigens auch mit dem öffentlichen Eingeständnis, dass es für den 60A noch keine (in der Ausschreibung ab dem ersten Tag vorgeschriebene) Reservebusse gibt. Was ich mir bei der Größe des Euro-6-Fuhrparks im übrigen auch gar nicht vorstelllen kann.

Dir macht es offenbar Spaß einem das Wort im Munde zu verdrehen. :daumenrunter: Es gibt natürlich Reservebusse, diese müssen aber vorerst vom 80A abgezogen werden bis weitere Neuwagen ausgeliefert werden. Wundert mich, dass ausgerechnet du das kritisierst, ihr hattet ja beim 67E einen solchen Lieferverzug dass sogar EEV-Busse in alter Lackierung eingesetzt wurden. :rolleyes: Beweisfoto dürfte dir bekannt sein. So etwas macht Gschwindl eben nicht, sondern tauscht die Wagen halt ein bisschen herum, damit alles im vertragskonformen Bereich bleibt.

Ich kann ja verstehen dass es bitter ist, seine auftragsstärkste Linie zu verlieren. Wenn dann auch noch ein Mitbewerber die Linie übernimmt, der technisch noch in der "Steinzeit" ist und die Lenker sogar noch händisch die Strecke einstellen müssen dann muss der Frust wohl noch größer sein. Dass du deswegen nun nach Flöhen suchst und völlig unbedeutende Kleinigkeiten groß aufbauschst, obwohl du selbst bereits zum 3. mal eingestanden hast dass die Linie 60A vom ersten Tag an gut läuf, lässt tief blicken.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 5er-Franzi (07.10.2014, 18:52)
07.10.2014, 21:44#35
* 5er-Franzi
Zitat
ihr hattet ja beim 67E einen solchen Lieferverzug dass sogar EEV-Busse in alter Lackierung eingesetzt wurden. :rolleyes: Beweisfotodürfte dir bekannt sein. So etwas macht Gschwindl eben nicht, sondern tauscht die Wagen halt ein bisschen herum, damit alles im vertragskonformen Bereich bleibt.
* Gast0815
Zitat
Übrigens auch mit dem öffentlichen Eingeständnis, dass es für den 60A noch keine (in der Ausschreibung ab dem ersten Tag vorgeschriebene) Reservebusse gibt. Was ich mir bei der Größe des Euro-6-Fuhrparks im übrigen auch gar nicht vorstelllen kann.
Ernstahft wie lang wollt ihr bitte diese Diskussion "Ihr macht dort fehler, wir dagegen waren in der hinsicht besser" machen, dieser Konkurrenzkampf oder was das immer sein soll INTERESSIERT HIER NIEMANDEN.
07.10.2014, 21:49#36
Ich finde es schade, dass eine sachliche Diskussion über die technische Ausstattung der Busse durch Selbstbeweihreucherung zunichte gemacht wird. Die Diskussion selbst über die technische Ausstattung finde ich durchaus interessant und vielleicht ja auch der eine oder andere auch. Alleine die Fußnote 3 Beiträge darüber zeigen sowas leider sehr deutlich. :daumenrunter: :rolleyes:
08.10.2014, 00:35#37
Ich schließe mich aber gerne den Usern Linie 255 und 64/8 an ... dieses Herumgemeckere interessiert kaum jemand Außenstehenden.
08.10.2014, 06:30#38
Ich finde es schade, dass eine sachliche Diskussion über die technische Ausstattung der Busse durch Selbstbeweihreucherung zunichte gemacht wird. Die Diskussion selbst über die technische Ausstattung finde ich durchaus interessant und vielleicht ja auch der eine oder andere auch. Alleine die Fußnote 3 Beiträge darüber zeigen sowas leider sehr deutlich. :daumenrunter: :rolleyes:
Die Fußnote entstand, um etwas mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, ein etwas längeres Post vor einigen Tagen, um Wege aufzuzeigen, wie man trotz der (vermeintlichen) Systemeinschränkungen recht leicht eine für Fahrer und Fahrgäste angenehme Automatik zu realisieren kann (übrigens sogar auf "Aufforderung" eines Users, der meinte, vielleicht könnte man sich ja "austauschen"). Also der Versuch, eher Fakten als "net deppat daherreden"-Beschimpfungen hier ins Forum zu bringen.

Und für die Fahrgäste macht es sehr wohl einen Unterschied, ob auf den Bussen dauerhaft was richtiges und informatives drauf steht und zusätzliche Informationsquellen angeboten werden oder nicht. Drei der vier anderen Unternehmen haben zwischenzeitlich parallele Informationskanäle für die Kunden auf der Homepage und bemühen sich auch, durch gute Information auf dem und im Bus die Kunden am Laufenden zu halten. "Wenn die Kunden die (falsche) Anzeige nicht verstehen, sollen sie einfach mit den nächsten Bus fahren" (hier im Forum zum Thema Schulkurs zu lesen) ist da schon ein von allen übrigen Anbietern abweichender Ansatz.

Das mit den Reserverbussen: ja, aus der Anfangszeit von 17A/67E kenne ich die Reserverbusproblematik all zu gut (so wie jeder, der mit diesem Zulieferer zu tun hat). Jeder Tag mit etwas anderem fahren kostet da Geld, weshalb der Auftraggeber auch wirklich nachzählt. Daher mein - wohl etwas zu verkürzt formulierter - Tipp, statt "es gibt keine 60A-Reservebusse" zu schreiben "solange die 80A-Busse als 60A-Reservebusse verwendet werden, kommen am 80A derzeit andere Busse zum Einsatz". Bei der großen Anzahl an Euro-6-Busse bin ich ohnehin davon ausgegangen, dass für den 60A welche fix als Reservebusse abgestellt sind und nicht spontan bei Bedarf vom 80A abgezogen und dort gegen EEV getauscht werden (wie ich Dein Post irrtümlicherweise verstanden habe).


"Beweisfotos" mit "Alterlaa :ubahn: "-Aufschriften in Richtung Liesing :sbahn: (wo der Lenker vergessen hat, umzustellen), leeren Displays während des Umstellens in der Endstation bzw. Lenkern, die mit einer Hand lenkend sich während der Fahrt nach dem Steuerkastl strecken, um die Automatik zu simulieren, könnte ich auch liefern ... tue ich lieber nicht, da ja nur im Südraum Wien aufgezeigt werden darf, was der alte Anbieter besser gemacht hat als Zuklin, aber am 60A keine Vorher-Nachher-Vergleiche angestellt werden dürfen. Schon klar. ;-)
08.10.2014, 06:38#39
Und wenn einmal zum umstellen vergessen wird dann ist es ja auch keine Tragödie, es fahren halt noch immer Menschen mit den Bussen, irren ist bekanntlich menschlich!
Welches System von welcher Firma verwendet wird ist doch auch Firmensache, wenn Gschwindl auf manuelle Umstellung der Anzeigen vertraut dann nehmen wir das zur Kenntnis, wird schon seine Gründe haben warum sie dieses System verwenden.
Bei Gschwindl muß man schon sagen, im großen und ganzen passt da auch immer alles.
Da läuft bei den WiLi um einiges mehr falsch!
08.10.2014, 09:16#40
Wenn bei den Bussen der WiLi „etwas falsch läuft“, hat das aber andere Gründe als bei den Auftragsunternehmen.

Ein Ausfall des RBL in der Zentrale kann einiges auf den Bussen und deren Anzeigen (einschließlich der Soll-/Ist-Zeitangabe am „Kastl“) durcheinanderbringen.

Normalerweise wird aber die Codierung des Umlaufs bei Ausfahrt aus der Garage und ggf. noch bei Fahrerwechseln eingestellt und dann werden die Umstellungen der Kurse automatisch (wegstreckenabhängig) vorgenommen, da alle Einzelstrecken des jeweiligen Umlaufs fest programmiert sind.

Aus dem Normalfall rutschen dann nur Kurzführungen und/oder Ableitungen, die nicht vom Zentralexpedit als „Datentelegramm“ geschickt und anschließend vom Fahrer bestätigt wurden. Spontane Um- oder Ableitungen oder nur per Funk mündlich durchgegebene Kurzführungen ohne manuelle Korrektur können da schon was durcheinanderbringen.

Da aber die WiLi seit gefühlten 100 Jahren den Zugang zum RBL den Auftragsunternehmen nicht ermöglichen, haben sie sich ihr möglicherweise dadurch entstehendes Chaos selbst gebastelt.

Sollte sich daran irgendwann noch etwas ändern, wäre ich auf die Auswirkungen und Umsetzungen gespannt.
Aber ob ich das noch erleben darf mit meinem persönlichen „Tachostand“ von aktuell 61?

Probleme, natürlich wieder WiLi-hausgemacht, wären dann ganz sicher zu erwarten.
  • Die WiLi setzen auf eine quasi „Insellösung“ des ortsansässigen Herstellers Transelektronik, die in weitem Umkreis sonst niemand in dieser Form verwendet.
  • Ob deren Datenprotokolle und Signalisierung mit irgend einem anderen System kompatibel oder adaptierbar sind, darf angezweifelt werden. Das wäre dann wohl eher wie der Versuch, Komponenten von Apple in einem PC zu verbauen ....