Falsche Achsen bremsen Railjets ein
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21.11.2014, 01:30#1
Anmerkung meinerseits: "Es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird".ZitatZüge waren mit 230 km/h unterwegs, obwohl sie gar nicht dafür zugelassen waren.
Bahn-Insider sprechen von gespenstischen Vorgängen. Bis zu eineinhalb Jahre rasten 13 Railjet-Garnituren mit 230 km/h über die Hochgeschwindigkeitsstrecke der neuen Westbahn – mit
nicht für dieses Tempo zugelassenen Radachsen. ÖBB-Techniker hatten (billigere) Achsen eingebaut, die nur für Doppelstock-Waggons, wie City-Shuttle oder Wiesel-Züge, zugelassen sind. Diese Züge dürfen maximal Tempo 160 fahren. Am Dienstag beendete das Verkehrsministerium den Spuk: die sogenannten "Dosto-Achsen" müssen sofort ausgetauscht werden.
Die Achsen und Räder sind für die Sicherheit von Hochgeschwindigkeitszügen enorm wichtige Bauteile; wegen Montage-Fehlern mit gerade einmal 0,2 mm Abweichung wurden bereits Mitarbeiter suspendiert. Auch das ICE-Zugsunglück 1998 im deutschen Eschede mit 101 Toten wurde durch defekte Radsätze ausgelöst.
Vorfall verschwiegen
Bei einer Routinekontrolle am 7. November fiel das Problem den Technikern erstmals auf. Doch die ÖBB versuchten den Vorfall offensichtlich zu vertuschen; auch die zuständige Eisenbahnbehörde wurde nicht informiert.
In der vergangenen Woche tauchten Berichte in einem Internetforum für Bahnexperten auf. Vom KURIER am vergangenen Freitag damit konfrontiert, sprachen die ÖBB aber von "Gerüchten" und "routinemäßigen Instandhaltungsarbeiten an den Radsätzen". Noch am Sonntag erklärte eine Bahn-Sprecherin, dass "alle beim Railjet verwendeten Teile den gültigen Normen entsprechen".
Praktisch zeitgleich wurde allerdings auch die Eisenbahnbehörde von sich aus aktiv und begann umfangreiche Recherchen. Die Leiterin der Behörde, Ursula Zechner, schrieb noch Sonntagabend ein Mail an die Bahn und forderte dringende Aufklärung über diese Panne. Am Montag mussten die ÖBB eine schriftliche Sicherheitsgarantie abgeben und damit die Haftung für allfällige aus dem Achsproblem resultierenden Unfälle übernehmen. Ein in Österreich noch nie dagewesener Vorgang.
"Dienstagmittag wurde nach umfangreicher Prüfung für die 13 betroffenen Railjets eine Höchtsgeschwindigkeit von 200 km/h erlassen", erklärt Andrea Heigl, Sprecherin von Verkehrsminister Alois Stöger. Für dieses Tempo sind die Dosto-Achsen maximal zugelassen. Weitere Untersuchungen der Bahnbehörde sind noch im Gange, weitere Maßnahmen derzeit nicht ausgeschlossen.
Zurück in die Werkstatt
ÖBB-intern gibt es vorerst keine Konsequenzen aus der Sicherheitspanne. Sprecherin Sonja Horner spielte den Vorfall am Mittwoch erneut herunter. Die beiden Achswellen würden sich nur minimal durch die Reinheit des Materials unterscheiden. "Der Railjet hat drei Tonnen weniger Gewicht als ein Doppelstock-Waggon", sagt Horner. Die Belastung auf freier Strecke sei deshalb niedriger. Allerdings ist beim Railjet das Tempo höher.
Bei den 13 Zügen werden derzeit im Eilverfahren die jeweils 28 Achsen ausgetauscht. Das ist nicht einfach, so ein Austausch dauert etwa zwei Tage pro Zug. Die ÖBB hoffen dennoch, noch diese Woche alle Arbeiten abgeschlossen zu haben. Bis dahin wurden die betroffenen Railjets auf die Südbahn verlegt, wo das Tempo geringer ist. Dennoch wurde einer der betroffenen Garnituren am Dienstag von Wien nach München eingesetzt, durfte allerdings maximal 200 km/h fahren.
Quelle: Kurier
21.11.2014, 01:59#2
Quelle: Kurier
Eigentliche Quelle:
http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic…sg1636009#msg1636009
Heiß gegessen hin oder her .. es geht im Endeffekt um die Sicherheit!
21.11.2014, 06:27#3
Diese war laut einem Gutachten nie beeinträchtigt, somit viel Aufregung um Nichts. Die letzten 5 RJ Garnituren sollen auch noch diese Woche umgebaut werden.
21.11.2014, 08:42#4
Diese war laut einem Gutachten nie beeinträchtigt, somit viel Aufregung um Nichts.Fragt sich nur, wer dieses Gutachten in Auftrag gegeben und wer es - so überraschend schnell (normalerweise dauert soetwas einige Wochen) - erstellt hat.
21.11.2014, 09:51#5
Das stand in einem Artikel. Ein Professor an der TU Graz für das Eisenbahnwesen hat das Gutachten erstellt.
21.11.2014, 10:25#6
Diese war laut einem Gutachten nie beeinträchtigt, somit viel Aufregung um Nichts.
Die Aufregung ist trotzdem gerechtfertigt, weil es eine Sicherheitsgefährdung hätte geben können.
21.11.2014, 10:30#7
Ich glaube keiner von uns will genau wissen, wie oft solche oder so ähnliche Fälle schon vorgekommen sind bzw noch vorkommen werden und da rede ich jetzt nicht nur von der ÖBB, sondern auch den WL und anderen Verkehrsbetrieben, nur wird eben nicht alles bekannt - in dem Fall schon und alle sind schockiert.
21.11.2014, 10:48#8
Das stand in einem Artikel. Ein Professor an der TU Graz für das Eisenbahnwesen hat das Gutachten erstellt.In wessen Auftrag?
21.11.2014, 11:18#9
Ich glaube keiner von uns will genau wissen, wie oft solche oder so ähnliche Fälle schon vorgekommen sind bzw noch vorkommen werdenÜberrascht ist sicher niemand, dass irgendwo Fehler passieren.
nur wird eben nicht alles bekannt - in dem Fall schon und alle sind schockiert.Überraschend sind die Aktionen und Reaktionen der ÖBB:
- Fehler wird "zufällig" entdeckt
- ein Gutachter wird eingeladen, um den Reparaturtausch und die unterschiedlichen Achsen/Materialien zu begutachten
(Wen wundert in dem Zusammenhang das Begutachtungsergebnis?)
- irgendwie findet die Info den Weg an die Öffentlichkeit
- die ÖBB bestreiten den Vorgang in der Öffentlichkeit
- über die Öffentlichkeit erfährt die Aufsichtsbehörde von der Sache
- und zufällig räumen die ÖBB den Fehler gegenüber der Öffentlichkeit ein.
Wie oben geschrieben: Fahler passieren, ist menschlich. Diese Fehler aber zu bestreiten und sogar gegenüber der Aufsichtsbehörde zu verheimlichen, ist eigentlich ein Skandal. Ein Radsatz ist schließlich keine falsche Glühlampe mit unpassender Wattzahl in irgendeinem Abstellraum.
21.11.2014, 13:17#10
Wie oben geschrieben: Fahler passieren, ist menschlich. Diese Fehler aber zu bestreiten und sogar gegenüber der Aufsichtsbehörde zu verheimlichen, ist eigentlich ein Skandal. Ein Radsatz ist schließlich keine falsche Glühlampe mit unpassender Wattzahl in irgendeinem Abstellraum.Naja ich würde sagen das es nicht so tragisch war/ist. Da die Achsen bis 200 km/h lauffähig sind und nur zwei Bereiche (Tullnerfeld und Unterinntal-Tunnel) mit 230 km/h befahren werden sehe ich das nicht so schlimm.
Neuer Artikel im Kurier bezüglich der falschen Achsen:
Zitat95 falsche Achsen montiert
ÖBB geben erstmals Fehler zu / Bei interner Sicherheitsüberprüfung übersehen?
Über 18 Monate lang wurden in den Hochgeschwindigkeitszügen der ÖBB nicht für Tempo 230 zugelassene Achsen eingebaut. Insgesamt 95 Stück dieser falschen Bauteile sind in dieser Zeit montiert worden. Nach Erscheinen des KURIER-Berichts über diese Sicherheitspanne gaben die ÖBB nun erstmals einen "Formalfehler" zu. "Unsere Techniker sind aber davon ausgegangen, dass ein Einbau der baugleichen Achsen zulässig ist", erklärte Sprecherin Sonja Horner. Aufgefallen war alles bei einer Routinekontrolle am 5. November in der Werkstatt in Wien-Simmering.
Andere Stahlgüte
Die ÖBB präsentierten ein Papier des emeritierten Professors Klaus Riessberger von der TU Graz. Obwohl von der Eisenbahnbehörde das Tempo für die betroffenen Garnituren auf maximal 200 km/h gedrosselt wurde, hätten die eigentlich für Doppelstockwaggons gebauten, billigeren Achsen demnach keine Verringerung der Sicherheit der Radsätze gebracht. Es handelt sich aber offenbar nicht um ein volles Gutachten, sondern um einen zweiseitigen Brief. Darin heißt es, dass die 95 eingebauten Dosto-Achsen größere Fehler zulassen und andere Stahlgüten als bei Railjets aufweisen. Verkehrsminister Alois Stöger, dessen Eisenbahnbehörde sofort hart durchgriff und bei den ÖBB dringend Maßnahmen einforderte, sah in einem ORF-Interview jedenfalls einen "nicht akzeptablen Zustand".
Ähnlich formulierte es der grüne Verkehrssprecher Georg Willi. Er verwies auf das Eisenbahngesetz, wonach am 30. Juni ein Sicherheitsbericht von den ÖBB vorgelegt werden muss. Darin müssen "Ergebnisse interner Sicherheitsüberprüfungen" bekannt gegeben werden. Willi zum KURIER: "Die Frage ist: Warum wurden solche relativ einfachen Mängel dabei nicht aufgedeckt?"
Der Austausch läuft jedenfalls bereits, noch sind fünf Railjets mit den falschen Achsen unterwegs. Der Austausch soll kommende Woche abgeschlossen sein.
Am Donnerstag stand im Parlament auch eine Novellierung des Eisenbahnsicherheits-Gesetzes auf dem Plan. Künftig muss die Behörde prüfen, ob ihre Sicherheitsempfehlungen auch tatsächlich umgesetzt werden.
Quelle: Kurier (Erstellt am 20.11.2014, 17:05)
21.11.2014, 13:30#11
Naja ich würde sagen das es nicht so tragisch war/ist. Da die Achsen bis 200 km/h lauffähig sind und nur zwei Bereiche (Tullnerfeld und Unterinntal-Tunnel) mit 230 km/h befahren werden sehe ich das nicht so schlimm.Wenn das so ist, weshalb gibt's dann überhaupt spezielle Achsen, die für den RJ (bzw. Hg > 200 km/h) zugelassen sind? Dann könnten die ÖBB die sicher preiswerteren Achsen für 200 km/h nutzen. Der unfreiwillige (?) Feldversuch hat die Tauglichkeit bewiesen. Teure, aufwändige Zulassungsverfahren werden damit de facto überflüssig.
Bei manch Ansicht zur Prüfung sicherheitsrelevanter Bauteile kann man nur den Kopf schütteln.
In AT sollte die Erfahrung "Kaprun" reichen, damit man versteht, weshalb nur zugelassene Bauteile einzusetzen sind und nicht irgendwelche Bastellösungen aus irgendeiner Werkstatt. Möglichst alles ohne Dokumentation, so dass es später nur dritten durch Zufall auffällt.
21.11.2014, 16:10#12
Naja ich würde sagen das es nicht so tragisch war/ist. Da die Achsen bis 200 km/h lauffähig sind und nur zwei Bereiche (Tullnerfeld und Unterinntal-Tunnel) mit 230 km/h befahren werden sehe ich das nicht so schlimm.Na ja, wenn dann was passiert wäre (konnte man ja nicht im voraus wissen) dann hätten wir die Toten halt nur im Bereich Tullnerfeld und Unterinntal-Tunnel gehabt und der Rest der Strecke hätte ein blütenweißes Leiberl gehabt. Bei einer derartig dummen Argumentation bleibt mir das Hirn stehen.
Bei manch Ansicht zur Prüfung sicherheitsrelevanter Bauteile kann man nur den Kopf schütteln.Ganz deiner Meinung.
In AT sollte die Erfahrung "Kaprun" reichen, damit man versteht, weshalb nur zugelassene Bauteile einzusetzen sind und nicht irgendwelche Bastellösungen aus irgendeiner Werkstatt. Möglichst alles ohne Dokumentation, so dass es später nur dritten durch Zufall auffällt.
21.11.2014, 16:56#13
Na ja, wenn dann was passiert wäre (konnte man ja nicht im voraus wissen) dann hätten wir die Toten halt nur im Bereich Tullnerfeld und Unterinntal-Tunnel gehabt und der Rest der Strecke hätte ein blütenweißes Leiberl gehabt. Bei einer derartig dummen Argumentation bleibt mir das Hirn stehen.Wer weiß den schon ob diese Züge überhaupt mit 230 km/h geführt wurden? Vielleicht gab es ja die Vorlage nicht schneller als 200 km/h zu fahren?
21.11.2014, 17:36#14
Wer weiß welche Garnituren betroffen waren und ob diese überhaupt auf der Weststrecke im Einsatz waren. Auf der Südstrecke fährt man jedenfalls zu keiner Zeit 230km/h.
22.11.2014, 06:54#15
Wer weiß den schon ob diese Züge überhaupt mit 230 km/h geführt wurden? Vielleicht gab es ja die Vorlage nicht schneller als 200 km/h zu fahren?Vielleicht - ziemlich viel Spekulation für den Bereich.
Da die falschen Achsen wild verstreut unter 13 Garnituren zu finden sind, und darunter wohl auch HU- oder gar CH-taugliche waren, werden zumindest diese mit Sicherheit auf der Westbahn eingesetzt worden sein.
Da die falschen Achsen nur durch Zufall gefunden wurden: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Züge dem beteiligten Personal (Werkstatt und Betrieb) explizit bekannt waren?
Da die ÖBB den Vorfall zunächst abstritten: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorfall nicht an die Öffentlichkeit sollte?
Da die Aufsichtsbehörde über den Vorgang nicht zum Zeitpunkt des Achseinbaus informiert wurde, sondern übers Internet Foren) informiert wurde: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ÖBB die Aufsichtsbehörde ohne Publikation im www zumindest im Nachgang informiert hätten? Zwischen zufälliger Entdeckung und Meldung im www war rund eine Woche. Wie lange dauert di Infoweitergabe von ÖBB zu Behörden, wenn es dringend ist?
Weshalb wurde das entlastende "Gutachten" nach dem zufälligen Achsfund angefertigt und nicht zum Einbauzeitpunkt der verkehrten Achsen?
Weshalb gingen die Techniker von der ÖBB-Zulässigkeit ihres Vorgehens aus, ohne explizit eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 200 km/h zu verhängen?
...
Bei all den Fakten daran zu glauben, das die ÖBB ausschlossen, die Garnituren mit mehr als 200 km/h einzusetzen, ist mehr als naiv. Klingt alles 1:1 wie die Vorgänge in Kaprun: Bastelarbeit ohne viel Gehirneinsatz und ohne Verantwortungsbewusstsein. Am Ende war es niemand.
22.11.2014, 07:47#16
Bastelarbeit ohne viel Gehirneinsatz und ohne Verantwortungsbewusstsein
Gehirneinsatz - wie Du es nennst - vielleicht doch, aber auf der Seite der rotstiftwedelnden Betriebswirtschaftler, die diese mit Sicherheit billigeren Achsen bevorzugen würden.
Und wie in solchen Fällen üblich, wurde dann zur Vermeidung belastender Unterlagen alles mündlich festgelegt. Keine Mails oder Aktennotizen => keine Beweismittel.
22.11.2014, 09:42#17
.........und den letzten in der Kette beissen dann die sprichwörtlichen Hund!
Es wird wie immer ein sogenanntes Bauernopfer geben, einen niederen Rang in der Hierarchie der ÖBB wird seinen Hut nehmen müssen und nicht der Betriebswirtschafter und Erbsenzähler der es gerne gesehen hätte, wenn die Werkstatt "a poa Netsch gspoat hätt" und der es de Facto wirklich zu verantworten hat!
Es wird ein Meister mit blauem Arbeitsgewand und dreckigen Händen seinen Kopf hinhalten müssen und nicht einer aus der Plüschetage mit Seidenkrawatte und Parteibuch. Denn der kennt die Werkstätte und dessen Probleme nur von weiten. Dieser hockt in seinem gut geheiztem oder kühl klimatisiertem Büro und streicht mit dem Rotstifft Budgets zusammen. Der freut sich am Ende des Jahres und bekommt dabei einen St....der weil er einen satten Bonus einstreift aus dem Grund weil er xxxxx,xx euros eingespart hat. die Sicherheit ist so einem Armleuchter herzlich egal, denn er ist es ja nicht, der die Achsen tauscht. Er macht ja nur die Vorgaben. Das Werkzeug hat ein anderer in der Hand und der muß schauen wo er bleibt!
Es wird wie immer ein sogenanntes Bauernopfer geben, einen niederen Rang in der Hierarchie der ÖBB wird seinen Hut nehmen müssen und nicht der Betriebswirtschafter und Erbsenzähler der es gerne gesehen hätte, wenn die Werkstatt "a poa Netsch gspoat hätt" und der es de Facto wirklich zu verantworten hat!
Es wird ein Meister mit blauem Arbeitsgewand und dreckigen Händen seinen Kopf hinhalten müssen und nicht einer aus der Plüschetage mit Seidenkrawatte und Parteibuch. Denn der kennt die Werkstätte und dessen Probleme nur von weiten. Dieser hockt in seinem gut geheiztem oder kühl klimatisiertem Büro und streicht mit dem Rotstifft Budgets zusammen. Der freut sich am Ende des Jahres und bekommt dabei einen St....der weil er einen satten Bonus einstreift aus dem Grund weil er xxxxx,xx euros eingespart hat. die Sicherheit ist so einem Armleuchter herzlich egal, denn er ist es ja nicht, der die Achsen tauscht. Er macht ja nur die Vorgaben. Das Werkzeug hat ein anderer in der Hand und der muß schauen wo er bleibt!
22.11.2014, 10:56#18
.........und den letzten in der Kette beissen dann die sprichwörtlichen Hund!So schlimm soll man es nicht sehen
Es wird wie immer ein sogenanntes Bauernopfer geben, einen niederen Rang in der Hierarchie der ÖBB wird seinen Hut nehmen müssen und nicht der Betriebswirtschafter und Erbsenzähler der es gerne gesehen hätte, wenn die Werkstatt "a poa Netsch gspoat hätt" und der es de Facto wirklich zu verantworten hat!
Es wird ein Meister mit blauem Arbeitsgewand und dreckigen Händen seinen Kopf hinhalten müssen und nicht einer aus der Plüschetage mit Seidenkrawatte und Parteibuch. Denn der kennt die Werkstätte und dessen Probleme nur von weiten. Dieser hockt in seinem gut geheiztem oder kühl klimatisiertem Büro und streicht mit dem Rotstifft Budgets zusammen. Der freut sich am Ende des Jahres und bekommt dabei einen St....der weil er einen satten Bonus einstreift aus dem Grund weil er xxxxx,xx euros eingespart hat. die Sicherheit ist so einem Armleuchter herzlich egal, denn er ist es ja nicht, der die Achsen tauscht. Er macht ja nur die Vorgaben. Das Werkzeug hat ein anderer in der Hand und der muß schauen wo er bleibt!
. Der Grund des Achsentausch ist ein anderer (Süd). Keinem viel die max km/h am Wagen auf, da steht "200"
!! 22.11.2014, 11:47#19
Es wird ein Meister mit blauem Arbeitsgewand und dreckigen Händen seinen Kopf hinhalten müssen und nicht einer aus der Plüschetage mit Seidenkrawatte und Parteibuch. Denn der kennt die Werkstätte und dessen Probleme nur von weiten. Dieser hockt in seinem gut geheiztem oder kühl klimatisiertem Büro und streicht mit dem Rotstifft Budgets zusammen. Der freut sich am Ende des Jahres und bekommt dabei einen St....der weil er einen satten Bonus einstreift aus dem Grund weil er xxxxx,xx euros eingespart hat. die Sicherheit ist so einem Armleuchter herzlich egal, denn er ist es ja nicht, der die Achsen tauscht. Er macht ja nur die Vorgaben. Das Werkzeug hat ein anderer in der Hand und der muß schauen wo er bleibt!
Und vor allem wird der Seidenkrawattler außer zu besonderen Anlässen (bei denen der Zug steht oder langsam rollt), nie in einem Zug fahren sondern mit dem umso besseren Auto...
22.11.2014, 13:20#20
Für außenstehende ist das alles schwierig zu bewerten. War es Absicht, war es ein Fehler...
Vielleicht war es wirklich ein Fehler weil man versucht die Achsen von RJ und DOSTO zu vereinheitlichen...
Es weiß auch niemand so genau was die ÖBB wirklich unternommen hat als der Fehler bemerkt wurde. Wenn man ein paar Mal 230 km/h mit den Achsen fährt ist das sicher nicht sofort gefährlich, auf Dauer sieht das vielleicht anders aus. Wobei das in diesem Fall auch nicht gesichert ist. Vielleicht hat man auch Rücksprache mit der Herstellerfirma gehalten... Vielleicht wurden deshalb ja auch zusätzliche Ultraschalluntersuchungen durchgeführt...
Natürlich ist das ganze nicht sehr erfreulich.
Die Kritik zur Informationspolitik kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Ein anderes Kapitel ist die Information der Behörde. Da ich aber gar nicht weiß wie die Meldepflichten an die Behörde aussieht ist eine Schlussfolgerung schwierig.
Vielleicht war es wirklich ein Fehler weil man versucht die Achsen von RJ und DOSTO zu vereinheitlichen...
Es weiß auch niemand so genau was die ÖBB wirklich unternommen hat als der Fehler bemerkt wurde. Wenn man ein paar Mal 230 km/h mit den Achsen fährt ist das sicher nicht sofort gefährlich, auf Dauer sieht das vielleicht anders aus. Wobei das in diesem Fall auch nicht gesichert ist. Vielleicht hat man auch Rücksprache mit der Herstellerfirma gehalten... Vielleicht wurden deshalb ja auch zusätzliche Ultraschalluntersuchungen durchgeführt...
Natürlich ist das ganze nicht sehr erfreulich.
Die Kritik zur Informationspolitik kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Ein anderes Kapitel ist die Information der Behörde. Da ich aber gar nicht weiß wie die Meldepflichten an die Behörde aussieht ist eine Schlussfolgerung schwierig.