Konkreter Vorschlag Hatzl fordert U3-Verlängerung nach Kaiserebersdorf
72 Beiträge · Seite 1 von 4
21.11.2014, 20:48#1
Hatzl neue Bezirksvorsteherin in Simmering
Eva-Maria Hatzl (SPÖ) ist am Freitag als neue Bezirksvorsteherin in Simmering angelobt worden. Sie will sich unter anderem für die Sanierung von Schulen und die Verlängerung der U-Bahn-Linie U3 nach Kaiserebersdorf einsetzen.
Hatzl folgt Renate Angerer nach, die nach elf Jahren an der Spitze des Bezirks nun in Pension geht. Eva-Maria Hatzl wurde am 27. April 1953 in Wien geboren. Schon seit 1990 ist sie in der Simmeringer SPÖ tätig, 2009 zog sie in den Gemeinderat der Stadt Wien ein. Hatzl ist auch Vorsitzende der SPÖ Frauen Simmering.
100.000 Einwohner in fünf Jahren
Vor ihrer Angelobung bezeichnete Hatzl per Aussendung die Ernennung zur Bezirksvorsteherin als „große Ehre“. Ein Schulsanierungsprogramm nannte sie „auch pädagogisch wertvoll“, sie will erreichen, „dass junge Menschen in modernen, zweckmäßig ausgestatteten Schulen unterrichtet werden“. Für die Verlängerung der U3 bis Kaiserebersdorf will sie sich einsetzen, weil Simmering „einer der am schnellsten wachsenden Bezirke Wiens“ sei: „Dadurch steigen auch die infrastrukturellen Ansprüche der BewohnerInnen.“
Der Stadt Wien zufolge hat Simmering 93.600 Einwohner und liegt damit hinter Favoriten, Donaustadt, Floridsdorf, Leopoldstadt, Ottakring und Liesing auf Rang sieben. Im Jahr 2019 wird laut Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung in Simmering die 100.000-Einwohner-Marke überschritten. Bis zum Jahr 2034 soll die Zahl der Simmeringer auf knapp 105.000 steigen - mehr dazu in 1,8 Mio. Einwohner in Wien (wien.ORF.at; 2.11.2014).
03.12.2014, 21:27#2
Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis diese Politikergeneration, die nur U-Bahnen bauen kann und will, sich endlich zur Ruhe setzt.
Abgesehen davon ist die Auslastung der Linie 6 (bzw. 71 bis 3.Tor) glaube ich nicht so stark und die Siedlungsdichte am Leberberg nicht so hoch, dass dies eine U-Bahn rechtfertigen würde.
Aber in der Politik kann man nie wissen...
Ich hoffe nur, falls das jemals kommen sollte, dass die U3 über die Kaiserebersdorfer Straße verlängert wird.
Abgesehen davon ist die Auslastung der Linie 6 (bzw. 71 bis 3.Tor) glaube ich nicht so stark und die Siedlungsdichte am Leberberg nicht so hoch, dass dies eine U-Bahn rechtfertigen würde.
Aber in der Politik kann man nie wissen...
Ich hoffe nur, falls das jemals kommen sollte, dass die U3 über die Kaiserebersdorfer Straße verlängert wird.
03.12.2014, 22:12#3
Wieso über die Kaiserebersdorfer Straße? Dort hast du ja noch weniger Bevölkerungs- bzw. Bebauungsdichte als entlang der Simmeringer Hauptstraße!
Wenn U3-Verlängerung, dann meiner Meinung nach am ehesten oberirdisch auf der heutigen Straßenbahntrasse, denn diese könnte ja gleich halbwegs weiterverwenden, da sie fast ausschließlich auf eigenem Gleiskörper verläuft! Und zur Verbindung der Straßen halt ein paar Unterführungen - ha, das wär was... (also falls die Verlängerung wirklich irgendwann kommen sollte, aber dann wird die Trasse viel eher unterirdisch oder auf Stelzen verlaufen..
)
Wenn U3-Verlängerung, dann meiner Meinung nach am ehesten oberirdisch auf der heutigen Straßenbahntrasse, denn diese könnte ja gleich halbwegs weiterverwenden, da sie fast ausschließlich auf eigenem Gleiskörper verläuft! Und zur Verbindung der Straßen halt ein paar Unterführungen - ha, das wär was... (also falls die Verlängerung wirklich irgendwann kommen sollte, aber dann wird die Trasse viel eher unterirdisch oder auf Stelzen verlaufen..
) 04.12.2014, 11:11#4
Wieso über die Kaiserebersdorfer Straße?
Weil dann die Straßenbahn erhalten bleibt und nicht wieder 1:1 ersetzt wird.
Ich finde es schön langsam sinnlos, bestehende Verbindungen nur durch ein anderes überdimensioniertes Verkehrsmittel zu ersetzen, anstatt neue hochrangige Achsen
zu schaffen oder die bestehenden weiter zu beschleunigen. Gerade die Simmeringer Hauptstraße eignet sich sehr gut für Beschleunigungsmaßnahmen, weil die Trasse ja super baulich getrennt ist.
(Vgl. die 67er-Strecke, die der U1 zum Opfer fällt.)
Wenn die Politiker immer noch nicht ihren dummen U-Bahn-Wahn satt haben, dann wenigstens so, dass nicht noch mehr Geld mehr oder weniger sinnlos verpulvert wird.
Am besten wäre es aber, diese Verlängerung würde wirklich nie kommen...
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung. Dazu kann jeder stehen wie er will
Weil dann die Straßenbahn erhalten bleibt und nicht wieder 1:1 ersetzt wird.
Ich finde es schön langsam sinnlos, bestehende Verbindungen nur durch ein anderes überdimensioniertes Verkehrsmittel zu ersetzen, anstatt neue hochrangige Achsen
zu schaffen oder die bestehenden weiter zu beschleunigen. Gerade die Simmeringer Hauptstraße eignet sich sehr gut für Beschleunigungsmaßnahmen, weil die Trasse ja super baulich getrennt ist.
(Vgl. die 67er-Strecke, die der U1 zum Opfer fällt.)
Wenn die Politiker immer noch nicht ihren dummen U-Bahn-Wahn satt haben, dann wenigstens so, dass nicht noch mehr Geld mehr oder weniger sinnlos verpulvert wird.
Am besten wäre es aber, diese Verlängerung würde wirklich nie kommen...
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung. Dazu kann jeder stehen wie er will

04.12.2014, 11:24#5
Ja, da würde ich auch noch eher dafür plädieren, dass die Verlängerung (so schnell) nicht kommt.
Denn bis der Erhalt der Straßenbahn UND eine U3-Verlängerung über die Kaiserbersdorfer Straße sinnvoll ist, muss sich das Gebiet noch sehr stark weiterentwickeln...
Denn bis der Erhalt der Straßenbahn UND eine U3-Verlängerung über die Kaiserbersdorfer Straße sinnvoll ist, muss sich das Gebiet noch sehr stark weiterentwickeln...

04.12.2014, 14:51#6
Über die Kaiser-Ebersdorfer-Straße würds in ein paar Jahrzenten vielleicht sogar durchaus Sinn machen. Dort sind immerhin noch eine Menge an Stadtentwicklungsflächen vorhanden. Im Moment stehen dort nur Gewächshäuser.
04.12.2014, 15:33#7
Ja eben. In 15-20 Jahren kann man vielleicht mal anfangen, ernsthaft darüber zu reden..
20.02.2015, 07:56#8
Dinge ins rechte Licht rücken
Geschätze Vorposter,
um die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Die U3 Station Simmering darf und kann nicht das Ende der Linie U3 sein!!
Folgende Stationen sind unbedingt notwendig:
Geringergasse (Schulen, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten, unter der Kirche, etc.)
Florian Hedorferstraße (viele Schulen, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten, “Stufenbauten“, Simmeringer Bad)
Türlnhof/Neugebäude (Schule, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten)
Kaisebersdorf/Leberberg (Schulen, sehr viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten vergleichbar mit Seestadt, S-Bahnhof)
Huma (gerade errichtetes 3.-größtes Einkaufszentrum Wiens)
Es wohnen Zehntausende Menschen dort, ich einer davon, die wie Sardinen zur Rush Hour zur U3 Simmering mit Bus und Bim gebracht werden.
Übrigens: Simmering ist einer der jüngsten und stark wachsenden Bezirke in Wien. Ja richtig, der Zuzug ist vor allem in den Gebieten die nicht an die Ubahn angeschlossen sind!
lg Alex
um die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Die U3 Station Simmering darf und kann nicht das Ende der Linie U3 sein!!
Folgende Stationen sind unbedingt notwendig:
Geringergasse (Schulen, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten, unter der Kirche, etc.)
Florian Hedorferstraße (viele Schulen, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten, “Stufenbauten“, Simmeringer Bad)
Türlnhof/Neugebäude (Schule, viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten)
Kaisebersdorf/Leberberg (Schulen, sehr viele Gemeinde und Genossenschaftsbauten vergleichbar mit Seestadt, S-Bahnhof)
Huma (gerade errichtetes 3.-größtes Einkaufszentrum Wiens)
Es wohnen Zehntausende Menschen dort, ich einer davon, die wie Sardinen zur Rush Hour zur U3 Simmering mit Bus und Bim gebracht werden.
Übrigens: Simmering ist einer der jüngsten und stark wachsenden Bezirke in Wien. Ja richtig, der Zuzug ist vor allem in den Gebieten die nicht an die Ubahn angeschlossen sind!
lg Alex
20.02.2015, 14:47#9
Ich kenne mich in der Gegend nicht so gut aus, aber ich denke schon, dass man die U-Bahn über die Simmeringer Hauptstraße zur S-Bahn führen würde.
Die Frage ist, ob man in der Kaiser-Ebersdorfer Str. nicht eine Straßenbahn baut, die man dann auch bis zur S-Bahn Station Kaiserebersdorf führt.
Eine Straßenbahnverbindung zur Zentralwerkstätte wird wohl ohnedies erforderlich sein.
Die Frage ist, ob man in der Kaiser-Ebersdorfer Str. nicht eine Straßenbahn baut, die man dann auch bis zur S-Bahn Station Kaiserebersdorf führt.
Eine Straßenbahnverbindung zur Zentralwerkstätte wird wohl ohnedies erforderlich sein.
20.02.2015, 15:49#10
Jedes mal das gleiche. Eine Verlängerung der U3 nach Kaiserebersdorf ist UNNÖTIG. Wie oft noch!! Auch wenn viele jubeln das die U1 nach Leopoldau fährt oder Siebenhirten die U6 welches genau so eine Geldverbrennung war und ist. Es würde eine ganz einfache Formel geben: 6er Zentralfriedhf, 71er Kaiserebersdorf
. Selbst die U3 Johnstr. - Ottakring hat nicht einmal die Auslastung die vorausgesagt wurde.
. Selbst die U3 Johnstr. - Ottakring hat nicht einmal die Auslastung die vorausgesagt wurde. 20.02.2015, 16:39#11
Sowohl Bus als auch Straßenbahn haben noch Luft nach oben. Bei der Straßenbahn kann man 6 und 71 nach Kaiserebersdorf führen und dadurch das Angebot um 50-75% erhöhen. Beim 73A kann man den Takt untertags problemlos verdreifachen (!), nur in der HVZ ist er tatsächlich fast am Limit angelangt. Also selbst wenn sich die Bevölkerung am Leberberg verdoppeln sollte ist eine U3 Verlängerung noch nicht zwingend erforderlich.
PS: Ich wohne selbst in Simmering und würde von einer U3 Verlängerung persönlich profitieren, aber darum sollte es beim öffentlichen Personennahverkehr nicht gehen ...
PS: Ich wohne selbst in Simmering und würde von einer U3 Verlängerung persönlich profitieren, aber darum sollte es beim öffentlichen Personennahverkehr nicht gehen ...
20.02.2015, 20:06#12
Jedes mal das gleiche. Eine Verlängerung der U3 nach Kaiserebersdorf ist UNNÖTIG. Wie oft noch!! Auch wenn viele jubeln das die U1 nach Leopoldau fährt oder Siebenhirten die U6 welches genau so eine Geldverbrennung war und ist. Es würde eine ganz einfache Formel geben: 6er Zentralfriedhf, 71er Kaiserebersdorf . Selbst die U3 Johnstr. - Ottakring hat nicht einmal die Auslastung die vorausgesagt wurde.Ich weiß zwar nicht, auf welche Quellen und Unterlagen du dein UNNÖTIG stützt (gibt es dazu überhaupt Analysen über Verkehrsströme etc.?), die Auslastung der U3 Richtung Ottakring ist leicht erklärbar: Sie bedient nicht den Bezirk (einwohnerstark!!), sondern umfährt ihn geflissentlich und dient so hauptsächlich nur Pendlern (und das seit der Parkraumbewirtschaftung bis zum Wilhelminenberg auch nicht mehr wirklich).
20.02.2015, 20:32#13
Ich finde auch, dass eine Verlängerung der U3 nicht unbedingt notwendig ist. Was aber tatsächlich dringend notwendig wäre, ist eine Beschleunigung der bestehenden Linien. Es ist irgendwie schon traurig, dass das Auto auf der Simmeringer Hauptstraße doppelt so schnell ist, wie die Strab, obwohl die sogar ein unabhängiges Gleis hat.
Weiters wäre es sicher gut einen 73E (Eilbuss) einzurichten. In vielen anderen Städten gibt es Schnellbusslinien, die einige Stationen auslassen und damit doch einige Zeit sparen.
Weiters wäre es sicher gut einen 73E (Eilbuss) einzurichten. In vielen anderen Städten gibt es Schnellbusslinien, die einige Stationen auslassen und damit doch einige Zeit sparen.
20.02.2015, 20:44#14
Hallo - es ist Wahlkampf !
Dieses Thema kommt jetzt, hält sich bis zur Wahl - kommt dann alle Sommer wieder - und wird nicht realisiert.
So wie die U4 nach Auhof, die Verlängerung selbiger nach Klosterneuburg u.a.
Gilt auch für die U6 Verlängerung nach Stammersdorf.
So wie die U4 nach Auhof, die Verlängerung selbiger nach Klosterneuburg u.a.
Gilt auch für die U6 Verlängerung nach Stammersdorf.
20.02.2015, 20:52#15
Fordern kann man viel, wobei die politische Position und persönliche Motivation unterschiedlich sein können.
Selbst wenn ich davon teilweise profitieren könnte, würde ich beispielsweise eine Verlängerung der U4 nach Klosterneuburg, die auch schon irgendwo mal angedacht wurde, als nicht sinnvoll betrachten.
Nur wenn alle zur Verfügung stehenden Zubringermöglichkeiten zu bestehenden U-Bahnstrecken und -Bahnhöfen ausgeschöpft sind, und auch mit vertretbaren (finanziellen) Mitteln kein zusätzliches oder erweitertes Oberflächen-Verkehrsmittel diesen Bedarf abdecken könnte, lohnen sich Gedanken über den extrem kostenintensiven Aus- oder Neubau von U-Bahnstrecken.
Und abgesehen von den Baukosten wären bei einer Streckenverlängerung zur Aufrechterhaltung des eingespielten oder optimierten Taktes wahrscheinlich zusätzliche Zugeinheiten erforderlich.
Wieviele km Straßenbahnstrecke kann man für die Baukosten eines U-Bahn-Streckenkilometers bauen?
Wieviele Haltestellenhäuschen kann man für die Baukosten eines einzigen U-Bahnhofs aufstellen?
Außerdem sind die Anschaffungskosten für eventuell zusätzlich benötigte Straßenbahnzüge oder Busse deutlich geringer als die der U-Bahn-Garnituren ...
Selbst wenn ich davon teilweise profitieren könnte, würde ich beispielsweise eine Verlängerung der U4 nach Klosterneuburg, die auch schon irgendwo mal angedacht wurde, als nicht sinnvoll betrachten.
Nur wenn alle zur Verfügung stehenden Zubringermöglichkeiten zu bestehenden U-Bahnstrecken und -Bahnhöfen ausgeschöpft sind, und auch mit vertretbaren (finanziellen) Mitteln kein zusätzliches oder erweitertes Oberflächen-Verkehrsmittel diesen Bedarf abdecken könnte, lohnen sich Gedanken über den extrem kostenintensiven Aus- oder Neubau von U-Bahnstrecken.
Und abgesehen von den Baukosten wären bei einer Streckenverlängerung zur Aufrechterhaltung des eingespielten oder optimierten Taktes wahrscheinlich zusätzliche Zugeinheiten erforderlich.
Wieviele km Straßenbahnstrecke kann man für die Baukosten eines U-Bahn-Streckenkilometers bauen?
Wieviele Haltestellenhäuschen kann man für die Baukosten eines einzigen U-Bahnhofs aufstellen?
Außerdem sind die Anschaffungskosten für eventuell zusätzlich benötigte Straßenbahnzüge oder Busse deutlich geringer als die der U-Bahn-Garnituren ...
20.02.2015, 21:11#16
Bei der Straßenbahn kann man 6 und 71 nach Kaiserebersdorf führen und dadurch das Angebot um 50-75% erhöhen.
Wirklich sinnvoll wäre endlich auch eine eigene (ganztägig verkehrende) Linie zwischen Kaiserebersdorf und Simmering wie es beim 72er der Fall damit es einen zuverlässigen U-Bahn-Zubringer gibt, denn den 6er kann man meistens aufgrund von Störungen oder Kurzführungen wirklich vergessen.
Wieviele km Straßenbahnstrecke kann man für die Baukosten eines U-Bahn-Streckenkilometers bauen?
Bei der 25er-Neubaustrecke hat der Kilometer 10 Millionen kostet, bei der 26er-Verlängerung 15,1 Millionen und bei der U1-Süd sind es 130,4 Millionen.
20.02.2015, 22:02#17
Ich finde auch, dass eine Verlängerung der U3 nicht unbedingt notwendig ist. Was aber tatsächlich dringend notwendig wäre, ist eine Beschleunigung der bestehenden Linien. Es ist irgendwie schon traurig, dass das Auto auf der Simmeringer Hauptstraße doppelt so schnell ist, wie die Strab, obwohl die sogar ein unabhängiges Gleis hat.
Ja, vor allem der Abschnitt Weißenböckstraße bis Zentralfriedhof 4. Tor wäre prädestiniert für einen Ausbau zu einer echten Schnellstraßenbahn mit rigoroser Ampelbevorzugung (evtl. Unterführung beim Weichseltalweg und ZF 2. Tor) und durchgehend vmax 70 km/h.
Weiters wäre es sicher gut einen 73E (Eilbuss) einzurichten. In vielen anderen Städten gibt es Schnellbusslinien, die einige Stationen auslassen und damit doch einige Zeit sparen.
Das Problem ist, dass du zwischen dem Simmeringer Platz und der Kreuzung Unter der Kirche / Kaiser-Ebersdorfer-Straße zwischen 7 und 8 Uhr mit 69A, 72A und 73A in Summe schon 24 Fahrten (also ein 2,5 Minuten Intervall) hast. Dazu kommen noch die Regionalbusse und zwei stark befahrene Kreuzungen. Eine zusätzliche Linie bringst du da nicht mehr unter. Notfalls könnte man aber einfach den 69A und 72A in der HVZ über Geringergasse und Seeschlachtweg fahren lassen, das sind nur ca. 500m Umweg und der 73A wäre stark entlastet.
Wirklich sinnvoll wäre endlich auch eine eigene (ganztägig verkehrende) Linie zwischen Kaiserebersdorf und Simmering wie es beim 72er der Fall damit es einen zuverlässigen U-Bahn-Zubringer gibt, denn den 6er kann man meistens aufgrund von Störungen oder Kurzführungen wirklich vergessen.
Ja, der Meinung bin ich ohnehin auch, nur bräuchte man dann eine Schleife in Simmering oder eine 3. Bahnsteigkante bei der Fickeysstraße.
Denkbar wäre z.B.:
6 Burggasse - Simmering/Fickeysstraße
71 Börse - Zentralfriedhof 3. Tor
72 Enkplatz - Kaiserebersdorf
Wobei man den 71er und 72er in den Abendstunden und zum Wochenende zusammenlegen könnte.
21.02.2015, 08:12#18
Leider bin ich mit dem Handy a bissi batschert, und kann nicht zitieren, aber:
Es hat schon Mal eine Straßenbahn entlang der Kaiserebersdorferstraße gegeben. Auf Bildern von 1912 entdeckt. Vielleicht haben die Stadtplaner damals recht gehabt?
Die Diskussion, die U3 entlang der SimmHaupt oder der Kaiserebersdorferstraße zu führen, stellt sich nur finanziell! Oben auf der SimmHaupt ist es zwar billiger, es wohnen allerdings viel weniger Menschen dort. Ab der Zippererstraße bis vl noch ab der Weißenböck gibt es entlang der SimmHaupt kein dicht besiedeltes Gebiet mehr. Nur noch Zentralfriedhof und Häuser. Das heißt, man könnte maximal eine Stadion gerade fahren und dann gehört ein Bogen runter auf die Kaiserebersdorferstraße gemacht, wo eine Ubahn allerdings oberirdisch so gut wie nicht machbar wäre. Auf der SimmHaupt könnte man gut Oberirdisch weiterfahren, da dort viel mehr Platz ist, die Anrainer wenigere sind und die schon den 6er gewohnt sind bzw. der Fluglärm dieUbahn sowieso übertüncht.
Da Simmering zum Wohnen der "billigste" Bezirk ist und Derzeit kräftig bebaut wird, stellt sich die Frage einer Ubahn garnicht.
Es hat schon Mal eine Straßenbahn entlang der Kaiserebersdorferstraße gegeben. Auf Bildern von 1912 entdeckt. Vielleicht haben die Stadtplaner damals recht gehabt?
Die Diskussion, die U3 entlang der SimmHaupt oder der Kaiserebersdorferstraße zu führen, stellt sich nur finanziell! Oben auf der SimmHaupt ist es zwar billiger, es wohnen allerdings viel weniger Menschen dort. Ab der Zippererstraße bis vl noch ab der Weißenböck gibt es entlang der SimmHaupt kein dicht besiedeltes Gebiet mehr. Nur noch Zentralfriedhof und Häuser. Das heißt, man könnte maximal eine Stadion gerade fahren und dann gehört ein Bogen runter auf die Kaiserebersdorferstraße gemacht, wo eine Ubahn allerdings oberirdisch so gut wie nicht machbar wäre. Auf der SimmHaupt könnte man gut Oberirdisch weiterfahren, da dort viel mehr Platz ist, die Anrainer wenigere sind und die schon den 6er gewohnt sind bzw. der Fluglärm dieUbahn sowieso übertüncht.
Da Simmering zum Wohnen der "billigste" Bezirk ist und Derzeit kräftig bebaut wird, stellt sich die Frage einer Ubahn garnicht.
21.02.2015, 10:46#19
Die Diskussion, die U3 entlang der SimmHaupt oder der Kaiserebersdorferstraße zu führen, stellt sich nur finanziell! Oben auf der SimmHaupt ist es zwar billiger, es wohnen allerdings viel weniger Menschen dort. Ab der Zippererstraße bis vl noch ab der Weißenböck gibt es entlang der SimmHaupt kein dicht besiedeltes Gebiet mehr. Nur noch Zentralfriedhof und Häuser. Das heißt, man könnte maximal eine Stadion gerade fahren und dann gehört ein Bogen runter auf die Kaiserebersdorferstraße gemacht, wo eine Ubahn allerdings oberirdisch so gut wie nicht machbar wäre. Auf der SimmHaupt könnte man gut Oberirdisch weiterfahren, da dort viel mehr Platz ist, die Anrainer wenigere sind und die schon den 6er gewohnt sind bzw. der Fluglärm dieUbahn sowieso übertüncht.Die Endstation würdest du trotzdem bei der Schnellbahn machen?
Wenn man die UBahn in der Simmeringer Hauptstraße baut, wäre das nicht nur wesentlich billiger, sondern man würde sich auch das Umladen der Züge auf ÖBB-Wagons für Überstellungen in die Zentralwerkstätte ersparen.
21.02.2015, 10:54#20
Wenn man die UBahn in der Simmeringer Hauptstraße baut, wäre das nicht nur wesentlich billiger, sondern man würde sich auch das Umladen der Züge auf ÖBB-Wagons für Überstellungen in die Zentralwerkstätte ersparen.
Und was bringt eine direkte Verbindung entlang der Simmeringer Hauptstraße zur S-Bahn vorbei an den Wohnsiedlungen?
