2016-04-22 | Wiener Linien kaufen 62 XL-Busse

44 Beiträge · Seite 1 von 3
22.04.2016, 09:21#1
Guten Morgen!

Die Wiener Linien kaufen 62 XL-Busse, diese haben 4 Achsen und sind 20 Meter lang (11A, 26A, 48A,...)!

Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!

Es läuft noch dazu eine Ausschreibung über 53 Normalbusse (12 Meter) und 84 Gelenkbusse (18 Meter), dessen Zuschlag mit Ende des Jahres erwartet werden soll!

http://wien.orf.at/news/stories/2770064/

LG
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 24A (22.04.2016, 09:25)
22.04.2016, 09:50#2
RE: 2016-04-22 | Wiener Linien kaufen 62 XL-Busse
Guten Morgen!

Die Wiener Linien kaufen 62 XL-Busse, diese haben 4 Achsen und sind 20 Meter lang (11A, 26A, 48A,...)!

Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!

Es läuft noch dazu eine Ausschreibung über 53 Normalbusse (12 Meter) und 84 Gelenkbusse (18 Meter), dessen Zuschlag mit Ende des Jahres erwartet werden soll!

http://wien.orf.at/news/stories/2770064/

LG


Mit der Bestellung wird das Verhältnis von Normalbussen zu Gelenkbussen dann noch ein Mal deutlich zu Gelenkbussen hin verschoben!
Damit dürfte der Weg für Gelenkbusse am 14A endlich frei sein, mMn die einzige Linie, die man unbedingt auf Gelenkbusse umstellen sollte, die im Gespräch befindlichen Linien 24A, 40A und 69A kenne ich allerdings nicht so gut ... 24A ist vermutlich nur dann mühsam, wenn die Busse mit IKEA-Möbeln vollgestopft werden, 40A vermutlich hauptsächlich kurz vor Schulbeginn und evtl. unmittelbar nach Schulende vom Bauernfeldplatz an stadtauswärts, 69A kenn ich eigentlich gar nicht ... der 11A hat die überlangen Busse jedenfalls nötig, der 11B aber fast gleichermaßen, denn die Aulastung im 11A-Abschnitt, wo kein 11B fährt ist ja wirklich überschaubar ...
22.04.2016, 10:02#3
Das witzige an dem ganzen ist, das die 20 Meter Busse mehr Platz bieten sollen als die A/A1 Ulfe, da hätte man ja von Anfang an die 20Meter Busse bestellen können statt die A/A1 Ulfe zu bestellen, oder gleich alle Bim Linien mit B/B1 betreiben
22.04.2016, 11:00#4
Das witzige an dem ganzen ist, das die 20 Meter Busse mehr Platz bieten sollen als die A/A1 Ulfe, da hätte man ja von Anfang an die 20Meter Busse bestellen können statt die A/A1 Ulfe zu bestellen, oder gleich alle Bim Linien mit B/B1 betreiben


Die behaupteten 20% mehr Kapazität werden sich aber wohl kaum ausgehen können ... bei einer Länge von nur 20 Metern gegenüber immerhin 18 Metern. Klar, bei beiden muss man etwas Platz abziehen für den Führerstand und das Gelenk, aber 20% kann ich mir bei einer Maximallänge von 20 Metern nicht ganz vorstellen.

Man darf nicht vergessen, dass viele A-ULF-Linien aus netztechnischen Gründen mit der Straßenbahn billiger zu betreiben sind, als mit Bussen, obwohl sie mit der Kapazität eines Gelenkbusses das Auslangen finden würden, ich denke dabei vor Allem an die Linien 37 und 42, deren Infrastruktur zum großen Teil ja schon für die Linien 38, 40 und 41 bereitgestellt werden muss.
Aber auch eine Buslinie 33 würde großteils auf der schon vorhandenen Infrastruktur der Linie 5 (und 31) fahren. Beim 9er sind es immerhin einige gemeinsame Schienenstücke (Westbahnhof-Burggasse, Burggasse-Schweglerstraße, Streckenabschnitt mit dem 44er, Rosensteingasse-Elterleinplatz, Umleitungsstrecke für die Linien 40 und 41, Schleife als Kurzführungsmöglichkeit für diese beiden Linien).
22.04.2016, 11:13#5
Guten Morgen!

Die Wiener Linien kaufen 62 XL-Busse, diese haben 4 Achsen und sind 20 Meter lang (11A, 26A, 48A,...)!

Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!

Es läuft noch dazu eine Ausschreibung über 53 Normalbusse (12 Meter) und 84 Gelenkbusse (18 Meter), dessen Zuschlag mit Ende des Jahres erwartet werden soll!

http://wien.orf.at/news/stories/2770064/

LG
Mit der Bestellung wird das Verhältnis von Normalbussen zu Gelenkbussen dann noch ein Mal deutlich zu Gelenkbussen hin verschoben!
Damit dürfte der Weg für Gelenkbusse am 14A endlich frei sein, mMn die einzige Linie, die man unbedingt auf Gelenkbusse umstellen sollte, die im Gespräch befindlichen Linien 24A, 40A und 69A kenne ich allerdings nicht so gut ... 24A ist vermutlich nur dann mühsam, wenn die Busse mit IKEA-Möbeln vollgestopft werden, 40A vermutlich hauptsächlich kurz vor Schulbeginn und evtl. unmittelbar nach Schulende vom Bauernfeldplatz an stadtauswärts, 69A kenn ich eigentlich gar nicht ... der 11A hat die überlangen Busse jedenfalls nötig, der 11B aber fast gleichermaßen, denn die Aulastung im 11A-Abschnitt, wo kein 11B fährt ist ja wirklich überschaubar ...
Eigentlich nur logisch, dass durch den starken Bevölkerungszuwachs die früher in Überzahl fahrenden Normalbusse immer mehr verdrängt werden. Und notwendig haben es alle 4 Linien, wenn auch der 14A sicher am dringensten.
  • Der 24A hat seine stärkste Fahrgastfrequenz nur zwischen Kagraner Platz und Gewerbepark, vielleicht noch bis Arnikaweg. Drum glaub ich auch nicht, dass jeder Gelenker bis Neueßling fahren wird, sondern jede 2. nur bis Breitenlee Schule. Problem bei den Gelenkern ... einerseits, die Schleifenfahrt in Breitenlee müsste dann über Oleandergasse-Rautenweg-Schukowitzgasse erfolgen, weil die jetzige Umkehrschleife zu eng für Gelenker ist, andererseits die Schulkurse über Kalmusweg, die die Gelenker defintiv nicht mehr befahren können. Diese müssten entweder aufgegeben, oder vom 85A oder 86A übernommen werden.
  • Beim 40A sind die Gelenker auch notwendig. Während der Schul- und Studienzeit sind die Busse eigentlich entlang der gesamten Strecke überfüllt (ausgenommen höchstens die Schleifenfahrt um den Döblinger Friedhof). Man müsste allerdings noch die ein oder andere Adaptierung entlang der Strecke durchführen um sie gelenkertauglich zu machen.
  • Der 69A ist eigentlich nur im Streckenteil Hauptbahnhof - Geiereckstraße sehr gut besetzt, vor allem in der HVZ. Das restliche Teilstück bis Simmering ist im Gegensatz dazu eher schwach ausgelastet. Da käme vielleicht noch eine Streckenänderung bis zur Umsetzung in Frage.
22.04.2016, 11:35#6
Der 69A ist eigentlich nur im Streckenteil Hauptbahnhof - Geiereckstraße sehr gut besetzt, vor allem in der HVZ.

Wobei am 69A eher nicht die Kapazität sondern die Unpünktlichkeit das Problem ist und die Busse nicht gleichmäßig besetzt sind. Immerhin hat man es im Bereich des Sonnwendviertels geschafft die Ampeln anzupassen, aber anscheinend spießt es sich noch irgendwo im unteren Abschnitt so oft wie Busse zur HVZ verspätet sind.
22.04.2016, 12:01#7
Der 69A ist eigentlich nur im Streckenteil Hauptbahnhof - Geiereckstraße sehr gut besetzt, vor allem in der HVZ.

Wobei am 69A eher nicht die Kapazität sondern die Unpünktlichkeit das Problem ist und die Busse nicht gleichmäßig besetzt sind. Immerhin hat man es im Bereich des Sonnwendviertels geschafft die Ampeln anzupassen, aber anscheinend spießt es sich noch irgendwo im unteren Abschnitt so oft wie Busse zur HVZ verspätet sind.

Die Streckenführung des 69A zwischen Hauptbahnhof und Arsenal ist ohnehin ein schlechter Witz! Die Stationen Alfred-Adler-Straße und Sonnwendviertel sind lächerliche 100 Meter auseinander, die Stationen Hauptbahnhof Süd und Hauptbahnhof ebenso, die Station Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße könnte man sich auch sparen, die stadtauswärtige Zick-Zack-Route mit etlichen Zwangs-Rot-Ampeln im "Niemandsland" gehört mMn sowieso durch eine Streckenführung Hauptbahnhof-Quartier Belvedere-Arsenal ersetzt!
22.04.2016, 12:41#8

Die Stationen Alfred-Adler-Straße und Sonnwendviertel sind lächerliche 100 Meter auseinander, die Stationen Hauptbahnhof Süd und Hauptbahnhof ebenso, die Station Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße könnte man sich auch sparen [...]

Das habe ich mir auch alles bei der Umlegung der Streckenführung gedacht aber irgendwie hat doch jede Station seine Berechtigung:

- Von der Sonnwendgasse ist es nur ein Katzensprung rüber auf die Favoritenstraße bzw. ins Columbus Center.
- Vom Hauptbahnhof Süd ist man um einiges schneller bei den Bahnsteigen (besonders wenn es wieder einmal knapp von der Zeit her ist) als von der Endstation aus
- Zumindest derzeit ist die Haltestelle Getrude-Fröhnlich-Sandner-Straße sehr praktisch wenn man von den Bahnsteigen runter kommt und es theoretisch zu knapp wird um zur 69A-Endstation zu gehen. Der Weg ist zwar nur minimal kürzer aber man gewinnt viel Zeit weil der Bus aufgrund der Ampel beim Gürtel und der derzeitigen Baustelle ewig unterwegs ist.


Beim 40A sind die Gelenker auch notwendig. Während der Schul- und Studienzeit sind die Busse eigentlich entlang der gesamten Strecke überfüllt (ausgenommen höchstens die Schleifenfahrt um den Döblinger Friedhof). Man müsste allerdings noch die ein oder andere Adaptierung entlang der Strecke durchführen um sie gelenkertauglich zu machen.
Ich bin schon länger nicht mehr am 40A unterwegs gewesen: Wo gibt es denn die eine oder andere Stelle wo es eng wäre?
22.04.2016, 12:51#9
Neue XL-Gelenkbusse und große Elektrobusse für Wien
Modernisierung der Busflotte in zweiter Phase – Umweltfreundlichkeit und Komfort im Mittelpunkt
image_179165_w800.jpg
Die Wiener Linien erneuern ihre Busflotte vorrangig nach ökologischen Gesichtspunkte: bis 2019 verjüngen weitere 53 Normalbusse, 84 Gelenkbusse, 62 XL-Gelenkbusse (20m) mit rund 20 Prozent mehr Platz und bis zu sieben große Elektrobusse die Flotte.

„Umweltfreundlichkeit, niedrigste Emissionswerte, die deutliche Unterschreitung der Euro-6-Norm, Wirtschaftlichkeit und ein hoher Fahrgastkomfort bilden auch in der aktuellen Ausschreibung die wesentlichen Punkte“, erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Die zweite Phase der Busmodernisierung basiert auf neuerlichen Tests, die gemeinsam mit der TU Graz durchgeführt wurden. Dabei wurden die bereits in Betrieb befindlichen Euro-6-Busse erneut im Linienbetrieb auf Herz und Nieren überprüft. Die Testwerte haben sich im Vergleich zu jenen vor der ersten Ausschreibung nochmals deutlich verbessert.

Grund dafür ist die optimale Anpassung der Busse an die Wiener Topografie. Die Rußemissionen befinden sich laut den Wissenschaftlern an der Nachweisbarkeitsgrenze. Gegenüber den Vorgängermodellen konnte bei den Gelenkbussen der CO2-Ausstoß um 44 Prozent und die NOx-Emissionen um mehr als das 15-fache reduziert werden.

Teil der Busausschreibung sind auch Elektrobusse mit einer Länge von 12 Metern: „Wien bleibt bei der Elektromobilität Vorreiter. Wir haben bereits mit einem weltweit einzigartigen Ladesystem gezeigt, wo die Reise hingeht“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer, der darauf verwies, dass in Wien – als einzige Stadt in Europa – bereits seit über zwei Jahren zwei Linien (2A und 3A) komplett mit E-Bussen betrieben werden. „Nachhaltige urbane Mobilität braucht Vorreiter und Vorbilder. Jetzt setzen wir uns mit den bisher längsten Elektrobussen im Linienbetrieb in Bewegung.“

Quelle Text und Bild: www.wienerlinien.at
Ich finde es interessant, dass in der Grafik vom ersten Elektrobus in 12 Meter-Ausführung gesprochen wird. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Hat doch Hannover erst vor kurzen ein paar reine Solaris Elektrobusse in Betrieb genommen? ----> http://fahrtenbuch.uestra.de/wie-der-e-bus-zum-uestraner-wird/ Es werden also mal wieder Falschinformationen verbreitet.

Schöne Grüße,
64/8
22.04.2016, 13:59#10
Neue XL-Gelenkbusse und große Elektrobusse für Wien
Modernisierung der Busflotte in zweiter Phase – Umweltfreundlichkeit und Komfort im Mittelpunkt
image_179165_w800.jpg
Die Wiener Linien erneuern ihre Busflotte vorrangig nach ökologischen Gesichtspunkte: bis 2019 verjüngen weitere 53 Normalbusse, 84 Gelenkbusse, 62 XL-Gelenkbusse (20m) mit rund 20 Prozent mehr Platz und bis zu sieben große Elektrobusse die Flotte.

„Umweltfreundlichkeit, niedrigste Emissionswerte, die deutliche Unterschreitung der Euro-6-Norm, Wirtschaftlichkeit und ein hoher Fahrgastkomfort bilden auch in der aktuellen Ausschreibung die wesentlichen Punkte“, erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Die zweite Phase der Busmodernisierung basiert auf neuerlichen Tests, die gemeinsam mit der TU Graz durchgeführt wurden. Dabei wurden die bereits in Betrieb befindlichen Euro-6-Busse erneut im Linienbetrieb auf Herz und Nieren überprüft. Die Testwerte haben sich im Vergleich zu jenen vor der ersten Ausschreibung nochmals deutlich verbessert.

Grund dafür ist die optimale Anpassung der Busse an die Wiener Topografie. Die Rußemissionen befinden sich laut den Wissenschaftlern an der Nachweisbarkeitsgrenze. Gegenüber den Vorgängermodellen konnte bei den Gelenkbussen der CO2-Ausstoß um 44 Prozent und die NOx-Emissionen um mehr als das 15-fache reduziert werden.

Teil der Busausschreibung sind auch Elektrobusse mit einer Länge von 12 Metern: „Wien bleibt bei der Elektromobilität Vorreiter. Wir haben bereits mit einem weltweit einzigartigen Ladesystem gezeigt, wo die Reise hingeht“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer, der darauf verwies, dass in Wien – als einzige Stadt in Europa – bereits seit über zwei Jahren zwei Linien (2A und 3A) komplett mit E-Bussen betrieben werden. „Nachhaltige urbane Mobilität braucht Vorreiter und Vorbilder. Jetzt setzen wir uns mit den bisher längsten Elektrobussen im Linienbetrieb in Bewegung.“

Quelle Text und Bild: www.wienerlinien.at
Ich finde es interessant, dass in der Grafik vom ersten Elektrobus in 12 Meter-Ausführung gesprochen wird. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Hat doch Hannover erst vor kurzen ein paar reine Solaris Elektrobusse in Betrieb genommen? ----> http://fahrtenbuch.uestra.de/wie-der-e-bus-zum-uestraner-wird/ Es werden also mal wieder Falschinformationen verbreitet.

Schöne Grüße,
64/8


Und das in Homburg ist ja nur ein Normalbus!

Guckst Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Aachener_Stra%C…sorgungs-AG#Fuhrpark
"Im Laufe des Jahres 2014 wurde ein ursprünglich mit Hybridantrieb ausgelieferter Citaro-Gelenkbus durch die ASEAG-Werkstatt auf reinen Elektroantrieb umgebaut und im Mai 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt."

----> Es gibt also sogar schon rein elektrisch betriebene Gelenkbusse im Linienverkehr! hat den Wiener Linien halt niemand gesagt! :-P
22.04.2016, 14:21#11
Ich finde es interessant, dass in der Grafik vom ersten Elektrobus in 12 Meter-Ausführung gesprochen wird. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Da steht was anderes:
Zitat
Europas erster großer Elektrobus im Linienbetrieb
Worauf auch immer seitens WL die Betonung gelegt wird. :rolleyes:

Man muss gar nicht bis Hannover schauen - egal, ob die bereits auf Linie sind: Seit wann wird im Norden Wiens ein Batteriebus zum G3 eingesetzt? Der ist groß und fährt auf einer Linie.

Es werden also mal wieder Falschinformationen verbreitet.
Das Stimmvieh interessiert sich doch nicht für solche Kleinigkeiten. Oder sind es tatsächlich die WL selbst, die nichts vom Solaris Urbino 12 electric (als einen Vertreter der Standardbatteriebusse) wissen? Wäre ja nicht das erste Mal, dass Wien die europäischen Entwicklungen/Vorarbeiten verschläft und auf eine eigene Lösung setzt. Wien ist anders. Koste es, was es wolle. :D
22.04.2016, 16:37#12
Der 69A ist eigentlich nur im Streckenteil Hauptbahnhof - Geiereckstraße sehr gut besetzt, vor allem in der HVZ.
Wobei am 69A eher nicht die Kapazität sondern die Unpünktlichkeit das Problem ist und die Busse nicht gleichmäßig besetzt sind. Immerhin hat man es im Bereich des Sonnwendviertels geschafft die Ampeln anzupassen, aber anscheinend spießt es sich noch irgendwo im unteren Abschnitt so oft wie Busse zur HVZ verspätet sind.


Ich weiß nicht wie die Ampelsituation im Sonnwendviertel früher war, aber optimal ist sie immer noch nicht. Auf jeden Fall die Ampeln bei den Stationen Sonnwendgasse, Alfred-Adler-Straße & Arsenal kosten viel Zeit, wenn man grad eine Rotphase erwischt ; vor allem bei der Alfred-Adler-Straße ist es am schlimmsten. Eine Rotphase dauert fast 2Min, und das noch dazu völlig umsonst, weil es so gut wie keinen Querverkehr gibt. Und da sich die 3 Stationen alle hintereinander befinden, schleppen die Busse schon ab hier die Verspätungen nach Simmering mit.


Beim 40A sind die Gelenker auch notwendig. Während der Schul- und Studienzeit sind die Busse eigentlich entlang der gesamten Strecke überfüllt (ausgenommen höchstens die Schleifenfahrt um den Döblinger Friedhof). Man müsste allerdings noch die ein oder andere Adaptierung entlang der Strecke durchführen um sie gelenkertauglich zu machen.
Ich bin schon länger nicht mehr am 40A unterwegs gewesen: Wo gibt es denn die eine oder andere Stelle wo es eng wäre?

Der 40A hat viele 90Grad-Kurven, die mit dem Gelenker mehr Spielraum benötigen. Schon mal die Schleifenfahrt bei der Börse ist ziemlich eng von der Maria-Theresien-Straße auf den Gleiskörper und von dort in die Nebenfahrbahn ; andere Beispiele die Kurve von der Fuchsthallergasse zum Gleiskörper am Währinger Gürtel, die Kurve von der Sternwartestraße in die Gymnasiumstraße, oder auch von der Hasenauerstraße in die Gregor-Mendel-Straße. Alles ziemliche Engstellen.
23.04.2016, 01:44#13
Bei der Kreuzung Alfred-Adler-Straße/Arsenalstraße/Ghegastraße wurde die Ampelschaltung erst vor Kurzem wieder geändert, weil ständig Autofahrer verbotener Weise von der Alfred-Adler-Straße gerade weiter in die Ghegastraße gefahren sind. Bei der neuen Ampelschaltung ist die für den 69A relevante Ampel zum Rechtsabbiegen nur noch grün, wenn bei illegalem Geradeausfahren Unfallgefahr besteht :rolleyes:.
23.04.2016, 09:25#14
Hat das Verbot des Geradeausfahrens dort einen guten Grund oder ist das nur eine Schikane?
23.04.2016, 09:49#15
Hat das Verbot des Geradeausfahrens dort einen guten Grund oder ist das nur eine Schikane?

Damit will man wohl verhindern, dass die Ghegastraße (und in weiterer Folge die neue Kelsenstraße) als Abkürzung zur Tangente bzw. nach Erdberg verwendet wird. Die Anzahl jener Autofahrer die dort verbotenerweise gerade aus gefahren sind war ja schon so hoch, dass beim Objekt 3 regelmäßig die Polizei gestanden ist.
23.04.2016, 14:38#16
Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!
Ich hielte 1A, 4A oder 84A für möglich. 1A, um den ersten Bezirk völlig auf E-Busse umzustellen. 4A, falls man mit den Hybridbussen nicht zufrieden ist oder diese auf eine andere Linie verschieben will. 84A, weil in der Seestadt ein Konzept für nachhaltige Mobilität verfolgt wird, wo E-Busse dazupassen würden.
23.04.2016, 16:34#17
Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!
Ich hielte 1A, 4A oder 84A für möglich. 1A, um den ersten Bezirk völlig auf E-Busse umzustellen. 4A, falls man mit den Hybridbussen nicht zufrieden ist oder diese auf eine andere Linie verschieben will. 84A, weil in der Seestadt ein Konzept für nachhaltige Mobilität verfolgt wird, wo E-Busse dazupassen würden.
Nachdem im Artikel drinnen steht, das der Bus über die Straßenbahnleitungen auch Energie bekommen soll, glaube ich kaum das der 84A diese Buse bekommt, zudem ist die Seestadt ja noch nicht fertig und somit die Linienführung des 84A nicht so fix wie bei den anderen von dir erwähnten Linien. Obendrein haben die Buse nicht genug Kapazität für den 84A, zumindest in der HVZ nicht
Ich glaube das es am ehersten der 1A wird, da man ja große Buse bestellt hat und am 1A große fahren und weil man dann das Stadtzentrum komplett auf CO2 neutrale Verkehrsmittel umgestellt hat
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von U-Bahn p (23.04.2016, 16:38)
23.04.2016, 18:04#18
Außerdem kommen 7 E-Busse (12 Meter lang), daher werden die WL eine weitere Buslinie (wahrscheinlich den 1A) auf Elektroantrieb umgestellt!
Ich hielte 1A, 4A oder 84A für möglich. 1A, um den ersten Bezirk völlig auf E-Busse umzustellen. 4A, falls man mit den Hybridbussen nicht zufrieden ist oder diese auf eine andere Linie verschieben will. 84A, weil in der Seestadt ein Konzept für nachhaltige Mobilität verfolgt wird, wo E-Busse dazupassen würden.
Wird wohl auf den 1A hinauslaufen ; auch damit man die T2 loswerden kann.
23.04.2016, 20:43#19
Über die Straßenbahn-Oberleitungen wird kaum funktionieren.

Vielleicht wollte man ohne technische Details vermitteln, dass mittels Stromabnehmern ähnlich denen der Tram die Busse geladen werden.

Für die Ladung eines Akkus braucht man ebenso wie für die Entladung (Selbstentladung durch Lagerung mal ausgeklammert, das ist ein anderes Kapitel) einen geschlossenen Stromkreis.
Bei der Bahn, bei der U-Bahn, und bei der Straßenbahn ist das von Oberleitung oder Stromschiene über die Verbraucher gegen den Gleiskörper gegeben.

Beim Bus stehen dieser Technik die (isolierenden) Gummireifen entgegen.
Ergo müssen wie bei einem O-Bus (und wie beim Rampini) beide Pole "von oben" kommen oder beim Ladevorgang muss ein recht dickes Erdungskabel angeschlossen und am Ende wieder abgezogen werden.
24.04.2016, 11:24#20
Ich hielte 1A, 4A oder 84A für möglich.

Ich denke der Elektrobus wird am 1A fahren, der 4A bleibt weiter mit Hybrid betrieben und der 84A bekommt ein paar der 82 neuen 18 Meter Busse. Immerhin hat man dort vor kurzem Testfahrten mit einem NG 273 T4 durchgeführt, das wird man ja wohl nicht ohne Grund machen. Außerdem ist die Linie zur HVZ bereits chronisch überlastet und das macht ein kleineres Intervall nicht besser, denn es ist wirklich jeder Bus voll.