Konkreter Vorschlag Linie 34 statt 5B

30 Beiträge · Seite 1 von 2
18.07.2016, 13:23#1
Nachdem der 5B ja die stärkste Auftrags-Buslinie in Wien ist, ist eine Umstellung auf Straßenbahn für mich überfällig. Daher eine Idee:

Eine neue Linie (ich nenne sie 34, wenns eine den Schema bessere Bezeichnung gibt, dann diese) die vom Bahnhof Heiligenstadt über die Strecke der Linie D bis zu FJB führt, von dort weiter über die Linien 5, 33 bis zum Wallensteinplatz, weiter über die Jägerstraße bis zum Gaußplatz und über die Obere Augartenstraße bis Taborstraße :ubahn: und über 2 und die 21er Strecke zum Praterstern.

Neu zu bauen wären daher nur (falls ich etwas vergessen habe, bitte korrigieren): Schleife um den Karl-Marx-Hof, und die Strecke in der Oberen Augartenstraße. Ob man beim Wallensteinplatz etwas verändern müsste, weiß ich jetzt nicht genau.

Die 5B-Strecke zwischen Heiligenstadt und Jägerstraße würde wieder die Linie 39A übernehmen.

Was meint ihr dazu (und bitte lasst die tatsächliche Realisierwahrscheinlichkeit außen vor, mich würde nur die grundsätzliche Eignung dieser Strecke interessieren!).
18.07.2016, 13:26#2
Als nächster Schritt zu einer gut ausgelasteten Normalbuslinie, wäre mal die Umstellung auf Gelenkbusse.
18.07.2016, 13:42#3
Passt jetzt vielleicht nicht 100%ig zum Thema, aber wenn die Linie heutzutage so ausgelastet ist, wie war die Lage vor der Einführung ? Ich weiß dass der 39A ja früher weiter bis zur Jägerstraße gefahren ist, aber was war mit dem Rest der Strecke ? Gab es da noch eine andere Linie ? Oder wieso wurden keine Gelenkbusse eingesetzt, lag bzw liegt es an der Strecke oder waren die Fahrgastzahlen einfach deutlich niedriger ? Danke schonmal.
18.07.2016, 14:18#4
Als nächster Schritt zu einer gut ausgelasteten Normalbuslinie, wäre mal die Umstellung auf Gelenkbusse.

Und/oder eine Intervallverdichtung, der 5B fährt ja nur alle 10 Minuten. Da ist locker noch die 3-fache Kapazität mit Bussen drinnen.

Der Vorschlag ist natürlich totaler Schwachsinn weil über 50% der Route komplett anders sind und der Streckenabschnitt dann auch total überversorgt wäre. Die Linie hätte mit dem 5B nicht mehr viel gemeinsam und die Schülerkurse wären auch nicht mehr möglich.
18.07.2016, 14:45#5
Der Vorschlag ist natürlich totaler Schwachsinn weil über 50% der Route komplett anders sind und der Streckenabschnitt dann auch total überversorgt wäre. Die Linie hätte mit dem 5B nicht mehr viel gemeinsam
Man könnte natürlich auch einfach die jetzige 5B-Route uimbauen, aber die Idee dahinter war ja, so wenig wie möglich neu bauen zu müssen. ;)
Und wie gesagt, die Strecke zwischen Heiligenstadt und Jägerstraße würde wieder die Linie 39A übernehmen und zwischen Jägerstraße und Wallensteinplatz gibts den 33er (den man verstärken kann).
18.07.2016, 15:15#6
Die Linienführung der Linie 5B wird gut angenommen und sollte so beibehalten werden. Da die Vertragslaufzeit ohnehin nächstes Jahr endet, lässt sich bei der Neuausschreibung auch das Kapazitätsproblem lösen. Es wäre aber auch möglich, die Linie selbst zu betreiben und dafür den 5A oder den von LPD ohnehin weit entfernten 74A auszuschreiben.
18.07.2016, 15:20#7
Der 74A wird doch wieder von der RAX betrieben. Aber der 5A würde sich natürlich als Tausch anbieten.
18.07.2016, 15:24#8
Der Vorschlag ist natürlich totaler Schwachsinn weil über 50% der Route komplett anders sind und der Streckenabschnitt dann auch total überversorgt wäre. Die Linie hätte mit dem 5B nicht mehr viel gemeinsam
Man könnte natürlich auch einfach die jetzige 5B-Route uimbauen, aber die Idee dahinter war ja, so wenig wie möglich neu bauen zu müssen. ;)
Wenn man dort eine Straßenbahn einführt, sollte man auch den Abschnitt Heiligenstadt - Wexstraße neu bauen, weil - wie von Vorpostern erwähnt - die jetzige 5B-Route gut gewählt ist. Das Gute ist, dass bereits auf einigen Teilen der Strecke die Straßenbahninfrastruktur vorhanden ist. Und einen Teil der Neubaustrecke in Heiligenstadt könnte auch eine mögliche künftige Linie 11 oder ein O-Wagen bis Heiligenstadt mitbenutzen. Wäre aber erst in 10-15 Jahren ein Thema, derweil kann man einmal auf Gelenkbusse setzen.
18.07.2016, 15:39#9
Die Linienführung der Linie 5B wird gut angenommen und sollte so beibehalten werden. Da die Vertragslaufzeit ohnehin nächstes Jahr endet, lässt sich bei der Neuausschreibung auch das Kapazitätsproblem lösen. Es wäre aber auch möglich, die Linie selbst zu betreiben und dafür den 5A oder den von LPD ohnehin weit entfernten 74A auszuschreiben.
Bitte keine Linien im Zentrum mehr aussschreiben. Dieser Liberaliesierungswahn geht mir schon gehörig auf den Keks. Das wäre maximal für Linien in der Peripherie annehmbar aber nicht für welche, die sogar den Ring berühren wie der 74A (abgesehen davon, dass er für mich auch schon längst ein "Straßenbahnkandidat" ist).

Der Vorschlag ist natürlich totaler Schwachsinn weil über 50% der Route komplett anders sind und der Streckenabschnitt dann auch total überversorgt wäre. Die Linie hätte mit dem 5B nicht mehr viel gemeinsam
Man könnte natürlich auch einfach die jetzige 5B-Route uimbauen, aber die Idee dahinter war ja, so wenig wie möglich neu bauen zu müssen. ;)
Wenn man dort eine Straßenbahn einführt, sollte man auch den Abschnitt Heiligenstadt - Wexstraße neu bauen, weil - wie von Vorpostern erwähnt - die jetzige 5B-Route gut gewählt ist. Das Gute ist, dass bereits auf einigen Teilen der Strecke die Straßenbahninfrastruktur vorhanden ist. Und einen Teil der Neubaustrecke in Heiligenstadt könnte auch eine mögliche künftige Linie 11 oder ein O-Wagen bis Heiligenstadt mitbenutzen. Wäre aber erst in 10-15 Jahren ein Thema, derweil kann man einmal auf Gelenkbusse setzen.
Eben, deshalb war meine Idee, eine Route zu finden, wo man so wenig wie möglich neu bauen müsste.
18.07.2016, 21:23#10
Passt jetzt vielleicht nicht 100%ig zum Thema, aber wenn die Linie heutzutage so ausgelastet ist, wie war die Lage vor der Einführung ? Ich weiß dass der 39A ja früher weiter bis zur Jägerstraße gefahren ist, aber was war mit dem Rest der Strecke ? Gab es da noch eine andere Linie ?

Es gab keine Vorgängerlinie. Der 5B erschloss eine völlig neue Relation - und anscheinend hatte man keine Ahnung, wie groß der Bedarf danach war.

Auch ich bin der Meinung, dass die Streckenführung des 5B perfekt ist und keinesfalls eingeschränkt werden sollte. Sowohl die Anbindung von Kreilplatz und Muthgasse als auch die direkte Verbindung der (äußeren) Jägerstraße mit U2 und U1 sind wesentliche Features des 5B (die bei der oben genannten Straßenbahn-Führung wegfallen würden). Eine Straßenbahn würde zwar auch mir gefallen, aber nur mit der jetzigen 5B-Streckenführung.
19.07.2016, 00:10#11
Doch, damals ist der 80A die jetzige 5B-Strecke noch bis zur Taborstraße gefahren. Nur zwischen Jägerstraße und Taborstraße gab es nichts.
19.07.2016, 19:17#12
Zitat von Schienenfreak
"Straßenbahnkandidat"

Was soll eigentlich dieses krampfhafte Umstellen auf Straßenbahn bringen?

Straßenbahnen sind teurer, langsamer, lauter und schwerfälliger als Autobusse, sind dauernd in Störungen verwickelt und unflexibel. Wozu sollte man alles umbauen, wenn das Potenzial der Busse noch nicht einmal voll ausgeschöpft ist?
19.07.2016, 22:46#13
Straßenbahnen sind teurer, langsamer, lauter und schwerfälliger als Autobusse, sind dauernd in Störungen verwickelt und unflexibel.
Leider alles falsch, zumindest wenn man es so pauschal sagt. Genauso (und bei den diskutierten Fällen mit viel höherer Richtigkeit) kann man sagen: Straßenbahnen sind billiger*, schneller*, leiser, laufruhiger, ziehen viel mehr Fahrgäste an und lassen sich viel besser mit stadtgestalterischen Aufwertungen (zB Rasengleise) kombinieren.

*) Billiger, sobald gewisse Fahrgastzahlen erreicht sind. Bei vielen der diskutierten Fälle ist das der Fall. Die Wirtschaftlichkeit fällt zumeist ab ca. 5000-8000 täglichen Fahrgästen zugunsten der Straßenbahn aus.
*) Die Schnelligkeit ist im Stadtverkehr etwa gleich. Wenn was schneller ist, dann die Straßenbahn, da sie auf abgetrennter Trasse teilweise 60km/h fahren darf.
*) Attraktiver ist die Straßenbahn in jedem Fall, siehe Schienenbonus, vielfach wissenschaftlich behandelt.
*) Flexibilität ist ein Totschlagargument, da auch Busse in vielen Fällen nicht ausweichen können (enge Einbahnen, mangelnde Alternativrouten, usw.) und bei entsprechend guter Planung Störungen auf ein Minimum reduziert werden können.
19.07.2016, 23:09#14
Also der Bus ist auf jeden Fall weniger störungsanfällig, da ein Bus auch vorbeifahren kann wenn ein Auto 50cm über der Parklinie steht. Bei der Straßenbahn passiert das auf einigen Linien sehr häufig und dann geht bis die Feuerwehr kommt garnichts mehr.
19.07.2016, 23:19#15
Ja, aber diese Argumente wollen Schienenfans einfach nicht hören. Jedes Verkehrsmittel hat auf gewissen Strecken seine Berechtigung. Ich verstehe nur nicht, warum man zwanghaft alles umstellen will. Wenn man sich hier im Forum ein paar Beiträge durchliest, ist eh fast das halbe Wiener Busnetz seitens der Schienenfans dringenst umzustellen.

Jedenfalls bevor eine Buslinie bei weitem noch nicht das Minimalintervall bzw. die maximale Busgröße erreicht hat, braucht man sicher nicht von Straßenbahnen schwärmen. Weil auch so Dinge wie Rasengleise kosten Geld, bedeutet nämlich gleichzeitig eine doppelt so breite Straße (von der Infrastruktur mal abgesehen).
20.07.2016, 01:49#16
Das die Wiener Linien die Straßeninfrastruktur nicht selber zahlen müssen, die Schienen aber schon, hilft in dem Kontext auch nicht...

Lösung --> Subvention erhöhen und den gleichen Betrag an km abhängiger Bus-Maut (Straßenbenutzungsgebühr) wieder einheben.
20.07.2016, 17:22#17
Wenn man in Wien Rasengleise bauen würde dann könnte man den Punkt als Pluspunkt rechnen, aber das ist ja nicht der Fall.
Bei dieser Relation die da gefahren wird könnte man die Straßenbahn nicht wirklich bevorzugen, geschweige denn ein Rasengleis errichten, somit sind da wieder einige Punkte die nicht zählen;)
21.07.2016, 23:12#18
Also der Bus ist auf jeden Fall weniger störungsanfällig, da ein Bus auch vorbeifahren kann wenn ein Auto 50cm über der Parklinie steht. Bei der Straßenbahn passiert das auf einigen Linien sehr häufig und dann geht bis die Feuerwehr kommt garnichts mehr.
Wenn's beim 13A Falschparker in einer Einbahn gibt, kommt er genauso wenig weiter, wie regelmäßig beobachtet werden kann. Schienen sind da sogar ein Vorteil, weil sie sichtbarer sind. Leute, die nicht einmal Schienen erkennen und entsprechend einparken, gibt's zwar immer noch zu viele, wie man in Währing sieht, das wird aber an neuralgischen Stellen demnächst sowieso gelöst.

Jedenfalls bevor eine Buslinie bei weitem noch nicht das Minimalintervall bzw. die maximale Busgröße erreicht hat, braucht man sicher nicht von Straßenbahnen schwärmen.
Das ist eben ein großer Irrtum. Buslinien im Minimalintervall zu betreiben ist erstens viel teurer als eine Straßenbahn (Personal, Betriebskosten, usw.) und zweitens schlecht für die Verlässlichkeit der Linie (Stichwort Pulkbildung - kleinere Fahrzeuggefäßgrößen sind bei großen Fahrgastmengen zu unflexibel). Drittens lässt man Potenzial brachliegen, das der Schienenbonus brächte.

Das die Wiener Linien die Straßeninfrastruktur nicht selber zahlen müssen, die Schienen aber schon, hilft in dem Kontext auch nicht...

Lösung --> Subvention erhöhen und den gleichen Betrag an km abhängiger Bus-Maut (Straßenbenutzungsgebühr) wieder einheben.
:daumenhoch: Absolut richtig, das würde das Bild zurechtrücken und nicht die den Steuerzahlern zu verrechnenden Kosten so wie jetzt verzerren (Schienenabnutzung zahlen die Wiener Linien, Straßenabnutzung nicht).
22.07.2016, 06:18#19
Das Argument des Schienenbonus ist für mich sicher nicht so ausschlaggebend, dass deswegen eine Großzahl an 0815 Bürgern die Straßenbahn deshalb nutzen, einen Bus aber nicht nutzen würden. Mit den Kosten wäre ich mir auch nicht so sicher und abgesehen davon wäre zwischen eine Minimalintervall und aktuell 10 Minuten und einem 12m Bus noch viel Luft dazwischen.

Wir reden hier aber nicht vom 13A sondern vom 5B und da könnte ich mich nicht oft erinnern, dass dieser wegen eines Falschparkers nicht fahren konnte. :rolleyes: :rolleyes:
22.07.2016, 07:48#20
Nachdem der 5B ja die stärkste Auftrags-Buslinie in Wien ist, ist eine Umstellung auf Straßenbahn für mich überfällig. Daher eine Idee:

Eine neue Linie (ich nenne sie 34, wenns eine den Schema bessere Bezeichnung gibt, dann diese) die vom Bahnhof Heiligenstadt über die Strecke der Linie D bis zu FJB führt, von dort weiter über die Linien 5, 33 bis zum Wallensteinplatz, weiter über die Jägerstraße bis zum Gaußplatz und über die Obere Augartenstraße bis Taborstraße :ubahn: und über 2 und die 21er Strecke zum Praterstern.

Neu zu bauen wären daher nur (falls ich etwas vergessen habe, bitte korrigieren): Schleife um den Karl-Marx-Hof, und die Strecke in der Oberen Augartenstraße. Ob man beim Wallensteinplatz etwas verändern müsste, weiß ich jetzt nicht genau.

Die 5B-Strecke zwischen Heiligenstadt und Jägerstraße würde wieder die Linie 39A übernehmen.

Was meint ihr dazu (und bitte lasst die tatsächliche Realisierwahrscheinlichkeit außen vor, mich würde nur die grundsätzliche Eignung dieser Strecke interessieren!)


Hallo Schienenfreak! :)
Meiner Meinung nach könnte man bei der Autobuslinie 5B die Normalbusse durch Gelenkbusse ersetzen, (wie vor einem Jahr beim 13A) vielleichte könnte dies schon mehr Platz für die überfüllte Buslinie bringen. Ich meine, ich bin selbst leider nie mit dem 5B unterwegs, aber einen Versuch wäre es immer wert, denn der Ausbau der Gleise würde auch etwas Zeit und Geld in Anspruch nehmen.