Konkreter Vorschlag Linie 34 statt 5B
30 Beiträge · Seite 2 von 2
22.07.2016, 09:35#21
Das mit der Busmaut ist absoluter Blödsinn. Niemand zahlt für die Straßenbenutzung in der Stadt, warum sollte es gerade die Busse betreffen? Dann würden die Fahrpreise insgesamt umso teurer werden (auch für die Straßenbahn).
Es gibt sogar viele Leute, die die Straßenbahn ablehnen, weil der Bus Vorteile bietet.
Hat man ja bei 23A > 26 gesehen. Die meisten Fahrgäste waren mit dem 23A viel zufriedener als mit dem 26er, der irgendwo in der Pampa herumkurvt und den Bereich Hirschstetten und Süßenbrunner Straße komplett auslässt.
Stattdessen gibt es jetzt den 22A der nie daherkommt und zu klein ist
Ehrlich gesagt kenne ich keine Autobuslinie außer dem 13A, die regelmäßig Falschparkerstörungen hätte. Und selbst am 13A habe ich bei meinen vielen Fahrten bisher noch nie einen Falschparker erlebt.
Im Gegensatz dazu stehen diverse Straßenbahnen (z.b. 9, 37, 40, 41, 42, 49,...) oft mehrmals täglich still.
Und niemand kann mir erzählen, dass Schienen nur der "Sichtbarkeit" halber Falschparker abhalten. In Realität ist es nämlich genau umgekehrt, dass der Autobus fast immer Hindernissen ausweichen kann.
Und die ganze Sache mit Rasengleisen und Stadtgestaltung durch die Straßenbahn ist sowieso Utopie. Das funktioniert zwar in anderen Städten problemlos, bei uns werden es mit der Zeit eh nur zerbröselnde Betonplatten mit maroden Gleisresten dazwischen.
Noch dazu mit dem ULF, der langsam, schwerfällig und unkomfortabel ist.
Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, aber ich fahre 100 Mal lieber mit einem Autobus als in einem A- oder B- ULF.
Zitat von BusfreundDas Argument des Schienenbonus ist für mich sicher nicht so ausschlaggebend, dass deswegen eine Großzahl an 0815 Bürgern die Straßenbahn deshalb nutzen, einen Bus aber nicht nutzen würden. Mit den Kosten wäre ich mir auch nicht so sicher und abgesehen davon wäre zwischen eine Minimalintervall und aktuell 10 Minuten und einem 12m Bus noch viel Luft dazwischen.
Es gibt sogar viele Leute, die die Straßenbahn ablehnen, weil der Bus Vorteile bietet.
Hat man ja bei 23A > 26 gesehen. Die meisten Fahrgäste waren mit dem 23A viel zufriedener als mit dem 26er, der irgendwo in der Pampa herumkurvt und den Bereich Hirschstetten und Süßenbrunner Straße komplett auslässt.
Stattdessen gibt es jetzt den 22A der nie daherkommt und zu klein ist

Zitat von BusfreundWir reden hier aber nicht vom 13A sondern vom 5B und da könnte ich mich nicht oft erinnern, dass dieser wegen eines Falschparkers nicht fahren konnte.![]()
Ehrlich gesagt kenne ich keine Autobuslinie außer dem 13A, die regelmäßig Falschparkerstörungen hätte. Und selbst am 13A habe ich bei meinen vielen Fahrten bisher noch nie einen Falschparker erlebt.
Im Gegensatz dazu stehen diverse Straßenbahnen (z.b. 9, 37, 40, 41, 42, 49,...) oft mehrmals täglich still.
Und niemand kann mir erzählen, dass Schienen nur der "Sichtbarkeit" halber Falschparker abhalten. In Realität ist es nämlich genau umgekehrt, dass der Autobus fast immer Hindernissen ausweichen kann.
Und die ganze Sache mit Rasengleisen und Stadtgestaltung durch die Straßenbahn ist sowieso Utopie. Das funktioniert zwar in anderen Städten problemlos, bei uns werden es mit der Zeit eh nur zerbröselnde Betonplatten mit maroden Gleisresten dazwischen.
Noch dazu mit dem ULF, der langsam, schwerfällig und unkomfortabel ist.
Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, aber ich fahre 100 Mal lieber mit einem Autobus als in einem A- oder B- ULF.
22.07.2016, 09:54#22
Nachdem der 5B ja die stärkste Auftrags-Buslinie in Wien ist, ist eine Umstellung auf Straßenbahn für mich überfällig. Daher eine Idee:
Eine neue Linie (ich nenne sie 34, wenns eine den Schema bessere Bezeichnung gibt, dann diese) die vom Bahnhof Heiligenstadt über die Strecke der Linie D bis zu FJB führt, von dort weiter über die Linien 5, 33 bis zum Wallensteinplatz, weiter über die Jägerstraße bis zum Gaußplatz und über die Obere Augartenstraße bis Taborstraßeund über 2 und die 21er Strecke zum Praterstern.
Neu zu bauen wären daher nur (falls ich etwas vergessen habe, bitte korrigieren): Schleife um den Karl-Marx-Hof, und die Strecke in der Oberen Augartenstraße. Ob man beim Wallensteinplatz etwas verändern müsste, weiß ich jetzt nicht genau.
Die 5B-Strecke zwischen Heiligenstadt und Jägerstraße würde wieder die Linie 39A übernehmen.
Was meint ihr dazu (und bitte lasst die tatsächliche Realisierwahrscheinlichkeit außen vor, mich würde nur die grundsätzliche Eignung dieser Strecke interessieren!)
Hallo Schienenfreak!
Meiner Meinung nach könnte man bei der Autobuslinie 5B die Normalbusse durch Gelenkbusse ersetzen, (wie vor einem Jahr beim 13A) vielleichte könnte dies schon mehr Platz für die überfüllte Buslinie bringen. Ich meine, ich bin selbst leider nie mit dem 5B unterwegs, aber einen Versuch wäre es immer wert, denn der Ausbau der Gleise würde auch etwas Zeit und Geld in Anspruch nehmen.
Man kann die Linie erst durch Gelenkbusse ersetzen wenn es eine neue Ausschreibung gibt, Gschwindl wird nicht freiwillig und ohne Geld zu bekommen neue Busse kaufen.
22.07.2016, 10:14#23
Aber das wurde eh schon erklärt - nächstes Jahr wird die Linie neu ausgeschrieben und vergeben. Somit könnte man das in dem Zuge erledigen.
22.07.2016, 23:31#24
Zitat
Das mit der Busmaut ist absoluter Blödsinn. Niemand zahlt für die
Straßenbenutzung in der Stadt, warum sollte es gerade die Busse
betreffen? Dann würden die Fahrpreise insgesamt umso teurer werden (auch
für die Straßenbahn).
Doch. Die Allgemeinheit zahlt mit Möst und Versicherungssteuer für die Straßeninfrastruktur. Auf der Autobahn wird die höhere Abnutzung durch den Schwerverkehr durch die LKW Maut abgegolten - wenn auch nicht ausreichend, um die Abnutzung wirklich auszugleichen. Der LKW-Verkehr auf der Autobahn wird (aufgrund der hohe Abnutzung) querfinanziert. Die Asfinag schreibt aber insgesamt schwarze Zahlen und finanziert sich selbst.
In der Stadt gibt es aber keine extra Maut für den Schwerverkehr, weswegen er noch stärker mitfinanziert wird. Das betrifft auch die Busse der WL.
Außerdem: Lies mein posting noch einmal! Die Ticketkosten würden nicht höher werden. Die Infrastrukturabnutzung wird einfach nur aus einer anderen Quelle bezahlt, wodurch die WL ein Interesse daran haben die volkswirtschaftlichen Kosten insgesamt geringer zu halten.
23.07.2016, 14:59#25
Das Argument Schienenbonus kann man in Wien (derzeit) komplett vergessen. Der Schienenbonus bezieht sich auf ein gleichwertiges Angebot (Takt, Kapazität, Modernität), dann wird ein schienengebundenes Verkehrsmittel besser angenommen. Wenn das "Duell" aber ein klimatisierte Niederflurbusse gegen Straßenbahnen die zu über 50% nicht barrierefrei und zu über 80% nicht klimatisiert sind ist schauts schlecht aus
23.07.2016, 15:22#26
Der Schienbonus gilt nur dann wenn die Straßenbahn auf eine eigene Trasse fährt also getrennt vom Autoverkehr, was in Wien nur auf nur einige Linien Stückweiße betrifft. Viele Länder wo der Straßenbahnverkehr sehr gut funktioniert haben das Problem sehr einfach gelößt, die haben einfach den Autoverkehr auf den Straßen wo die Straßenbahn fährt verbannt. (Natürlich nicht alle, nur die Straßen die nicht breit genug sind was in Wien auf den meisten Straßen betreffen würde).
23.07.2016, 23:23#27
ZitatDas Argument Schienenbonus kann man in Wien (derzeit) komplett vergessen. Der Schienenbonus bezieht sich auf ein gleichwertiges Angebot (Takt, Kapazität, Modernität), dann wird ein schienengebundenes Verkehrsmittel besser angenommen. Wenn das "Duell" aber ein klimatisierte Niederflurbusse gegen Straßenbahnen die zu über 50% nicht barrierefrei und zu über 80% nicht klimatisiert sind ist schauts schlecht aus
Und wenn die 50% barrierefreien und 20% klimatisierten Fahrzeuge auch noch ULF sind kann man mit der Straßenbahn gleich einpacken.
Wenn nur einmal die Ampelbeeinflussung vernünftig funktionieren würde und die Gleise in Ordnung wären, würde das doch schon einiges bringen denke ich. Außerdem hätte man sich viel früher umentscheiden müssen und statt dem ULF neue, beschleunigungsstärkere, technisch ausgereiftere, billigere und gleisschonendere -mit einem Wort: bessere- Straßenbahnen kaufen, so wie in allen anderen Städten auch, wo man die Sonderkonstruktionen schon lange aufgegeben hat (bestes Beispiel: Frankfurt mit dem Typ R).
24.07.2016, 20:39#28
Der Schienbonus gilt nur dann wenn die Straßenbahn auf eine eigene Trasse fährt also getrennt vom Autoverkehr, was in Wien nur auf nur einige Linien Stückweiße betrifft. Viele Länder wo der Straßenbahnverkehr sehr gut funktioniert haben das Problem sehr einfach gelößt, die haben einfach den Autoverkehr auf den Straßen wo die Straßenbahn fährt verbannt. (Natürlich nicht alle, nur die Straßen die nicht breit genug sind was in Wien auf den meisten Straßen betreffen würde).Klar hat jeder Mensch unterschiedliche Vorlieben, es geht bei solchen Vergleichen um den Durchschnitt von Normalfahrgästen. Es gibt einen grundsätzlichen Schienenbonus (aufgrund von Fahrkomfort, Bekanntheit und Nachvollziehbarkeit der Strecke, (teilweise unbegründetes) Image von Bussen) und dann natürlich noch viele weitere Maßnahmen, wie die, die du hier genannt hast (Beschleunigung, eigene Trasse, Ampelbevorrangung, Straßengestaltung, Fahrzeugeinsatz, etc.), die den Effekt noch stark verstärken können. Viele davon werden in Wien nach wie vor im Vergleich zu den meisten anderen Städten nur wenig eingesetzt - aber was nicht ist, das kann noch werden.
25.07.2016, 14:38#29
aber was nicht ist, das kann noch werden.
So ist es, auch wenn es vielen notorischen Schwarzsehen nicht in den Kopf gehen will.
25.07.2016, 14:39#30
Wenn es nicht mal die Grünen schaffen hier den Umschwung einzuleiten, dann sehe ich hier kaum Möglichkeiten in naher Zukunft.
und über 2 und die 21er Strecke zum Praterstern.