Wie schaut das Zeugnis aus?

307 Beiträge · Seite 2 von 16
22.06.2005, 06:55#21
Zitat
Original von Linie 41
In Physik solltest Du Dich anstrengen - Du betreibst schließlich eine Seite über den ÖV und das hat viel mit Mechanik zu tun :D
(Außerdem: bei einem Absturz auf 4 ärgerst Du Dich dann nur, wenn Du keine Auszeichnung mehr bekommst :D:D:D)


Ich bekomme jetzt schon keine Auszeichnung, ich mag Herrn Physik-Professor sowieso nicht mehr :D.
22.06.2005, 07:46#22
Zitat
Original von Webmaster Gerardo
Zu meinem Zeugnis, sagt keiner was? :( :D :P


Gratuliere, ein schönes Zeugnis!

Weil andere auch etwas über ihre Noten erklärt haben, sag ich auch gschwind was dazu.
Ich hätte in Physik fast einen 3er bekommen, aaaber bei der Prüfung zwischen 3 und 4 musste ich die Sinusschwingung zeichnen. Linie 41 wird jetzt wissen, dass das mit diesem Kreis usw ist. Ich wusste zwar wie das ausschaut, habs gezeichnet, doch dann war meiner Physiklehrerin das nicht recht. Ich musste es so genau wie möglich zeichnen und da ich nicht genau zeichnen kann wars dann ein 4er.
Und in Geschichte kenn ich mich auch halbwegs aus. Ich hätte gern von 37er-Wagen den Begriff Reich erklärt! :D

Zitat
Origninal von jemand88m
Sie hat mir befohlen "Ordinary Life" zu singen.


Ich kann zwar auch nicht singen, aber ich hätts ihr z'fleis runter gerappt. :D Hätt ihr sicher gefallen! :D

mfg ulf67
22.06.2005, 08:43#23
Reich = Regnum

R., Grundbedeutung »Kgr.«, royaume, kingdom (realm), konnte auch für Imperium stehen und umgekehrt (Du Cange VII, 96f.). Isidor (Etymol. IX, 3), »Regnum a regibus dictum«, nennt dennoch das Röm. Imperium eines der regna, Weltreiche, wie schon Augustinus. Regia, »Kaiserpalast«, Regina »Kaiserin« (Cod. Iust.), und der Wortsinn von Basileus, »Kg.«, zeigen, daß Reich (riche) mit dem Doppelsinn »Kg.-« wie »Kaiserreich« nicht allein steht. R. hat im klass. wie patrist. Latein das Abstraktum »Staat« bezeichnet (absolut wie in der Kombination status regni, aus der »stato« hervorging), s. Augustinus' noch gültige Kritik des Machtstaats: »Remota ... iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?« (s. W. Suerbaum, 198f.). R. bedeutete mit der (Kg.s-)Herrschaft auch ihre Dauer (Regierungszeit, règne) und ihre räuml. Erstreckung, die im dt. mit lant/Land wiedergegeben wurde (s. Abschnitt II, VI). Eine Nebenbedeutung vermerkt Du Cange (zur Lex Alaman.): »R., pro ducatu, seu provincia ducis«. Niermeyer, 902f. fügt Belege zu Aquitanien, Normandie und Flandern hinzu, ordnet andere zu Bayern und Sachsen einer Bedeutung: »région éthnique/tribal area« zu, ein Zugeständnis an die dt. Lehre vom »Stammesherzogtum«. Für »Omnia regna mandat adesse« kreiert er die Sonderbedeutung: »l'ensemble des grands du royaume«. Die nicht »Kgr.« bezeichnenden R.-Vorkommen wurden von Bréquigny, Waitz u. a. als Kuriosa notiert, ohne die gebührende Beachtung zu finden. Ihr Sinngehalt geht nicht aus der dt. Gesch., aber aus der des R. Francorum hervor

Quelle: LMA
22.06.2005, 08:45#24
Aber auch

Reich, rîche

(rîke, ahd. rîhhi). Schon bei ahd. rîhhi traten, ähnlich wie auch im 10./11. Jh. bei ae. rice, neben die aus germ. Zeit stammende Bedeutung 'mächtig' (lat. potens) die Lehnbedeutungen 'wohlhabend' (lat. dives) und 'selig', 'glücklich' (lat. beatus). Im Mhd. konnte rîche bei Personen, Sachen, Abstrakta und als Gottesepitheton eine Vielzahl positiver Inhaltsmerkmale ausdrücken. Im SpätMA kam es wieder zu einer stärkeren Konkretisierung im sozialen Sinne. Die in der Ständelit. (Stände), v. a. aber in (städt.) Urkk. häufig gebrauchte Formel 'reich und arm' (lat. potens et pauper [pauperes] bzw. dives et pauper) diente neben Wortpaaren wie 'alt und jung' oder 'geistl. und weltl.' zur umfassenden Bezeichnung aller Menschen. Sie band die sozialen Gegensätze zusammen, ohne sie aufzuheben. Im von Standesunterschieden geprägten adlig-agrar. Zusammenhang lag der Inhaltsschwerpunkt von reich weiter auf der älteren Bedeutung 'mächtig', auch 'prächtig'. Der reiche besaß Herrschaftsmittel und -rechte zur sichtbaren Ausübung seiner Herrschaft und zum Schutz der armen, die auf sich gestellt rechtlos blieben. Im städt. Bereich dagegen waren die Bürger grundsätzl. gleichberechtigt, übermäßige Prachtentfaltung wurde unterbunden (Luxusordnungen). Dennoch wurden auch hier Gegensätze zw. reich und arm erkennbar: reich sein bedeutete hier polit. einflußreich sein, die reichen bildeten die regierende städt. Oberschicht gegenüber dem Rest der Bürgerschaft. Zugleich besaßen sie ein überdurchschnittl. Vermögen, das die zentrale soziale Kategorie in der Stadt bildete. Polit. und ökonom. Bedeutungskomponenten sind hier bis zum Ende des MA häufig kaum zu unterscheiden, wenn auch erstere noch überwiegen dürften.

Quelle:LMA
22.06.2005, 10:54#25
Danke! Hab ja fast gedacht, dass du mit so einem Text kommst. :D

mfg ulf67
22.06.2005, 10:55#26
ich bin mit 2 Texten gekommen....und kann Dir noch mehr liefern, wenn Du willst! :D :D
22.06.2005, 15:19#27
Das glaub ich dir aufs Wort. :D Weißt was, nächstes Jahr hamma Zeitgeschichte und da hamma höchstwahrscheinlich den selben Lehrer. Kannst du dann nicht gschwind meine würde Vertretung sein? :D

mfg ulf67
22.06.2005, 15:22#28
Reich und schön. Gilt das auch? :D :D :D
22.06.2005, 16:36#29
@Martbay: Oje, das erinnert mich irgendwie an die 5. Klasse. Aber egal, hauptsache du bist durch und das ist das Wichtigste. 8)
@Gerardo: Gratulation zu deinem Zeugnis! Wieso bekommst du denn keine Auszeichnung? Wenn der Notendurchschnitt unter 1,5 liegt, dann hast du einen ausgezeichneten Erfolg, und wenn er unter 2,0 liegt, einen guten Erfolg. Grundvoraussetzung ist, dass man keinen einzigen 4er haben darf. Zumindest ist das bei uns so.
@ibi: Dann wünsche ich dir alles Gute beim Test. 8)

Zitat
Ich kann zwar auch nicht singen, aber ich hätts ihr z'fleis runter gerappt. Hätt ihr sicher gefallen!
Und am nächsten Tag wäre ich dann zum Gespött der ganzen Schule geworden.

Zitat
Es stimmt zwar, dass man in der Musik mit logisch denken weiterkommt, aber die Grundrechnungsarten mit Notenlesen in Verbindung zu bringen ist schon ein starkes Stück, denn Noten zu lesen ist nicht wirklich leicht, wenn man kein Gehör für Töne hat, man kann zwar vielleicht sagen, welcher Ton höher bzw. tiefer war, aber das wars dann auch schon.
Ja, aber unsere Lehrerin bringt uns das immer so kompliziert bei, so dass sich die wenigsten auskennen.
Es regt mich trotzdem irrsinnig auf, dass ich wegen dieser gestörten Person keine Auszeichnung kriege. Und das Peinlichste ist: von den Buben bin ich der Einzige ohne Auszeichnung.
Na ja, aber wir sind schon eine komische Kombination. 5 Burschen und 10 Mädls. Alle Burschen sind Streber und alle Mädls wirken so Tussi-mäßig.

Aber trotzdem wurde ich in manchen Fächern ungerecht beurteilt. In Mathe z.B. bin ich zwischen 2 und 3 gestanden, und ein anderer Schüler auch. Er hat haargenau dieselben Schularbeitsnoten wie ich, und ihm hat sie die bessere Note gegeben und mir die schlechtere. Ich habe dann mit der Lehrerin darüber geredet und ihr gesagt, dass ich das nicht fair finde. Und sie hat gesagt: "Er hat mehr Ahnung in Mathe als du, und er verdient sich keinen 3er"
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von jemand88 (22.06.2005, 16:38)
22.06.2005, 16:41#30
Zitat
Original von jemand88m
@Gerardo: Gratulation zu deinem Zeugnis! Wieso bekommst du denn keine Auszeichnung? Wenn der Notendurchschnitt unter 1,5 liegt, dann hast du einen ausgezeichneten Erfolg, und wenn er unter 2,0 liegt, einen guten Erfolg. Grundvoraussetzung ist, dass man keinen einzigen 4er haben darf. Zumindest ist das bei uns so.


Ja der Durchschnitt ist eben 1,615 und deswegen gibts keinen ausgezeichneten Erfolg.
22.06.2005, 16:42#31
Zitat
Original von Zebrasignal
Es stimmt zwar, dass man in der Musik mit logisch denken weiterkommt, aber die Grundrechnungsarten mit Notenlesen in Verbindung zu bringen ist schon ein starkes Stück, denn Noten zu lesen ist nicht wirklich leicht, wenn man kein Gehör für Töne hat, man kann zwar vielleicht sagen, welcher Ton höher bzw. tiefer war, aber das wars dann auch schon.


Entschuldigung aber zum Notenlesen braucht man überhaupt kein Gehör. Das kann ein taubstummer genauso. Ob Du nachher eine Ahnung hast, wie das klingt ist irrelevant.
Du kannst schließlich auch Schiller lesen, ohne zu kapieren, was er gemeint hat, geschweige denn es dann vorzusprechen.

Das Notenlesen selbst ist eine 1:1 Umsetzung von Symbolen in Notennamen. Wenn nachher jemand verlangt das zu singen, ist es ja nicht mehr Notenlesen sondern eben Singen.
Klassische Verwechslung von stdin mit stdout ;)

Du kannst das Spiel im Prinzip noch weiter treiben und eine Ausgabe der Noten auf einem Klavier fordern (anstatt zu singen). Das wäre in diesem Fall dann wieder eine 1:1 Umsetzung von Notenname in Klaviertaste. Dazu gehört a priori überhaupt kein musikalisches Verständnis. Brauchst nur einen Referenzton kennen und dann die Abstände zählen. Günstigerweise ist das System sogar modulo 12 (also wiederholt sich nach 12 Schritten).
Setzt natürlich die Kenntnis elementarer Rechenoperationen wie + und - voraus.
Singen ist halt gemein, weil man da den Ton selbst produzieren muß.

Der umgekehrte Weg: Ton -> Note erfordert natürlich ein trainiertes Gehör, aber mit Notenlesen hat das nichts zu tun.

P.S.: Wenn man kein Gespür für Mathematik hat, verrechnet man sich auch dauernd - ist also durchaus vergleichbar.
Dieser Beitrag wurde 3-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (22.06.2005, 16:50)
22.06.2005, 16:53#32
@Linie 41:
Tut mir leid, ich hatte 'Notenlesen' mit 'Partitur beim zuhören mitlesen' verwechselt :rolleyes:
Notenlesen allein ist natürlich watscheneinfach :)
22.06.2005, 16:54#33
Zitat
Original von jemand88m
"Er hat mehr Ahnung in Mathe als du, und er verdient sich keinen 3er"


Damit muß man leben. Wer das Gesetz kennt, weiß das Schularbeitsergebnisse nur ein Teil der Benotung sind. Nicht zuletzt macht auch garantiert der subjektive Eindruck einen Teil aus - und um ehrlich zu sein, Deinem Stil nach könnte ich mir durchaus Vorstellen, daß Du teilweise vielleicht auch eine gewisse Wurschtigkeit oder Ignoranz an den Tag legst, wenn Du Dir über den Nutzen mancher Dinge nicht im Klaren bist, sowas kann die Waage dann natürlich zum kippen bringen...
22.06.2005, 16:56#34
Zitat
Original von Zebrasignal
@Linie 41:
Tut mir leid, ich hatte 'Notenlesen' mit 'Partitur beim zuhören mitlesen' verwechselt


Dacht ich es mir fast... Das ist natürlich was anderes, da verliert sowieso fast jeder mal den Faden - vor allem wenn die Partitur nicht einstimmig ist (denn dann müßte man ja wieder nur die Töne zählen :D)
22.06.2005, 17:13#35
Das haben wir auch in Musik gemacht....ist nicht mal sooo schwer!!

Hab ich erwähnt, daß ich in Musik maturiert habe??? :D :D :D
22.06.2005, 20:19#36
Hallo,

da schon einige ihre Noten präsentiert haben, geselle ich mich halt auch dazu. :D

D: 2
E: 2
H: 1
IOM: 1
GWK: 2
BIO: 1
RW: 2
BW: 2
BWÜ: 1
IT: 1
WIT: 1
WIP: 1


Notendurchschnitt: 1,5 ... das gibt nen "Ausgezeichneten Erfolg" :D :P

Somit fix im dritten und letzten Jahr ... yippie Informatik-Kaufmann ich komme ;)

Wünsche allen noch ein schönes restliches Schuljahr, ich liege seit 15.6 in der Sonne und genieße meine Ferien. *fg*

D = Deutsch, E = Englisch, H = Geschichte, IOM= Textverarbeitung, GWK = Geographie und Wirtschaftskunde, BIO = Biologie, Warenlehre, RW = Rechnungswesen, BW = Betriebswirtschaft, BWÜ = Betriebswirtschaftliche Übungen, IT = Informationstechnolgie, WIT = Wirtschaftsinformatik Theorie, WIP = Wirtschaftsinformatik Praxis
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von h0e (22.06.2005, 20:21)
22.06.2005, 21:20#37
Mal überlegen:

ANA1: 2
LinAlg VO: 2
LinAlg UE: 1
Rechenverfahren: 2
PM1: 3
Physik1 VO: 4
Physik1 UE: 2
ANA2 UE: 4
PM2: 2
Labor1: 1

Physik hab ich übermorgen noch einen Test, bei dems um 4 oder 5 geht. *argh*
22.06.2005, 21:26#38
@ibi:
Technische Physik, 1. Abschnitt, 2. Semester? :rolleyes:
22.06.2005, 21:29#39
Woher weißt das? ;-)
22.06.2005, 21:50#40
Zitat
Original von ibi
Woher weißt das? ;-)


Rechenverfahren und Labor - sonst wärs ohne technisch gewesen :D