Sichtungen Fa Pletter
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23.06.2016, 21:57#101
Ja, jedenfalls hinsichtlich solcher Gemeinden, die ohnehin schon mehr oder weniger mit Wien zusammengewachsen sind (Schwechat, Großenzersdorf, Langenzersdorf, Korneuburg, Klosterneuburg, Purkersdorf, Breitenfurt, Perchtoldsdorf, Mödling, Guntramsdorf, Maria Enzersdorf, Kledering,...).
24.06.2016, 08:48#102
Dank der EU Ausschreibungspolitik und der WL sperrt mit 1.7.2016 das Familienunternehmen PLETTER zu. Somit geht ein Stück Busfirmengeschichte - wie so viele zuvor - zu Ende.
Die Fa. Schneider hat dieses Jahr 2 neue Fahrzeuge beschafft, offenbar schafft man es hier noch mit dem Reisegeschäft (und Heurigen) sich über Wasser zu halten.
Abgesehen von einigen Großunternehmen und wenigen Mittelständlern bleibt in der Ostregion nicht mehr viel über.
Die Fa. Schneider hat nur 1 neuen Bus gekauft, das ist jener mit silberner Front und silbernem Heck.
Der Bus der von diesem abgelöst wurde fährt aber noch immer mit der Firmenaufschrift herum, aber nur mehr als Subunternehmer der Fa Schneider.
Nein, es gibt auch einen Kleinbus, noch ohne Aufschrift.
Schneider hat jetzt nur mehr einen Bus? Ist wohl der Bata-Subunternehmer nicht mehr gut genug?
24.06.2016, 16:34#103
Da verschiebst du das genannte Problem nur ein Stück nach außen - wäre also -bei diesem Thema- nur eine Symptom- und keine Ursachenbehandlung.Nein, es wäre ja keine Liberalisierung wie in manchen Bereichen Englands, wo mehrere Anbieter um die Wette fahren, sondern es wären Ausschreibungen zu öffentlich geplanten Netzen, nur halt auf allen Linien. Mit diesem ursprünglichen Plan könnte man jetzt zB aus einer Hand mit dem Umland planen, der 24A dürfte nach Raasdorf fahren, der 71A in weitere Teile Schwechats, der 17A nach Schwechat, der 25A nach Aderklaa, 58A und 260 könnten leichter verknüpft sein und so weiter. Nachteilig wäre mangelnde Flexibilität während einer Laufzeit. Hat also mehrere Seiten.Das Dilemma hier war ja, dass "Großkonzerne" - wie die WL damals urgiert haben, das Gesetz zu ändern. Geplant war, das alles ausgeschrieben werden muss. Nun ist es halt so, dass solang die Gemeinde in der Stadt bleibt, das selbst vergeben werden kann.
Und das ist x-mal besser als der der auf die Spitze getriebene Liberalisierungswahn des ursprünglichen Plans.
Für deinen aufgezählten Vorteil hätte ich eine andere Lösung: Eingemeinden.
