Stadtbahn - Diverses
44 Beiträge · Seite 2 von 3
17.05.2008, 21:39#21
ZitatOriginal von Lion's City
Das sieht eher nach schircher USTRAB als nach schöner Stadtbahn aus...
Wann wurde die Station derart verschandelt?
Die sah eigentlich schon von Anfang an so aus - ein Provisorium, das man in der Galeriestrecke untergebracht hat und beim Neubau der Ferdinandbrücke (= Schwedenbrücke) durch ein Definitivum ersetzt werden sollte. Dazu kam's aber nicht und so wurde die Station um 1955 dem Zeitgeist entsprechend umgestaltet und mit neuen Aufnahmegebäuden versehen. Mit Deckenverkleidung hätte das Ganze vielleicht besser ausgesehen, aber mir gefällt's immer noch besser als die heutige Station, die keinen Ausblick mehr bietet und auch keinen direkten Ab- bzw. Aufgang mehr hat.
ZitatWelchen Zeitpunkt zeigt dieses Bild?
Ich würde sagen zweite Hälfte der 50er-Jahre - die Wagen sind noch alle mit den tiefgezogenen Seitenwänden versehen.
ZitatWarum sind die Bahnsteige seitenversetzt?
Möglicherweise Platzmangel, vielleicht hing's auch damit zusammen, dass die Station wie schon erwähnt, nur ein Provisorium war.
17.05.2008, 21:52#22
18.05.2008, 01:02#23
ZitatOriginal von Linie 18
Im übrigen, weiß jemand warum diese Type eigentlich E6 genannt wurde und nicht E3?
Um vielleicht für die Straßenbahn weitere Ex freizuhalten...
18.05.2008, 12:52#24
ZitatOriginal von Linie 41
ZitatOriginal von Linie 18
Im übrigen, weiß jemand warum diese Type eigentlich E6 genannt wurde und nicht E3?
Um vielleicht für die Straßenbahn weitere Ex freizuhalten...
Oder damit er besser zum c6 paßt.

18.05.2008, 13:12#25
ZitatOriginal von Ottakringer
ZitatOriginal von Linie 41
ZitatOriginal von Linie 18
Im übrigen, weiß jemand warum diese Type eigentlich E6 genannt wurde und nicht E3?
Um vielleicht für die Straßenbahn weitere Ex freizuhalten...
Oder damit er besser zum c6 paßt.
Wobei c6 eigentlich auch unsinnig ist, weil es sich bei allen anderen cx um Großraum- und nicht um Gelenkbeiwagen handelt.
EDIT: Präteritum -> Präsens, EDIT2: Typo
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Zug fährt ab! (18.05.2008, 13:13)
18.05.2008, 22:54#26
E3 und e wäre viel passender gewesen.
19.05.2008, 10:27#27
ZitatLeider weist 5993 schon einige Roststellen auf.
Ist doch sehr stilecht

Wenn ich das auf den Fotos sehe, wurde der Wagen bei der Übernahme in den Museumsstand ja auch nicht neu lackiert, ist somit als einziges der drei Fahrzeuge noch im Betriebszustand.
19.05.2008, 19:20#28
ZitatOriginal von WeSt
ZitatLeider weist 5993 schon einige Roststellen auf.
Ist doch sehr stilecht
-.-
ZitatWenn ich das auf den Fotos sehe, wurde der Wagen bei der Übernahme in den Museumsstand ja auch nicht neu lackiert, ist somit als einziges der drei Fahrzeuge noch im Betriebszustand.
Naja, wenn man den späteren Zustand mit diesem Bild aus der Museumsbroschüre von 1987 vergleicht ...

22.05.2008, 15:23#29
ZitatOriginal von N1_2888
aber mir gefällt's immer noch besser als die heutige Station, die keinen Ausblick mehr bietet und auch keinen direkten Ab- bzw. Aufgang mehr hat.
Mit dem Ausblick hast du recht, aber einen direkten Aufgang zur Straße bietet die neue U4-Station sehr wohl!
22.05.2008, 15:38#30
ZitatOriginal von Clemens
Mit dem Ausblick hast du recht, aber einen direkten Aufgang zur Straße bietet die neue U4-Station sehr wohl!
Aber nur Zur Urania.
23.05.2008, 00:09#31
ZitatOriginal von Linie 18
Aber nur Zur Urania.
Nicht unbedingt! Man kann von diesem Ausgang aus genauso den Kai Richtung Schwedenplatz überqueren. Ist unter Umständen sogar ein kürzerer Hatscherer, als hinunter in die Passage und dann wieder hinauf.
23.05.2008, 08:54#32
ZitatOriginal von Clemens
Mit dem Ausblick hast du recht, aber einen direkten Aufgang zur Straße bietet die neue U4-Station sehr wohl!
Der ursprünglich (viele Jahre lang) aber nur ein Notausstieg war.
Warum wird nicht endlich ein Aufgang aus der Schwedenplatz-Passage zum Vorkai gemacht, Stichwort Attraktivierung des Donaukanals? Da müsste man nur eine Wand durchbrechen, am Schottenring hat man das ja jetzt auch geschafft.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von marsupialeater (23.05.2008, 08:54)
23.05.2008, 11:52#33
ZitatOriginal von marsupialeater
Da müsste man nur eine Wand durchbrechen,[...]
Da musst du aber noch unter das U4-Gleis Richtung Heiligenstadt.
Abgesehen davon ist der U4-Bahnsteig nicht gerade breit, würde man diesen Ausgang also realisieren, wäre er sehr eng, so kämen wir dann wieder zum Thema "Kein Platz für Klaustrophobiker". Damit der Ausgang auch barrierefrei wird, müsste man einen Aufzug auf dem Bahnsteig und einen von der Passage unter dem U4-Gleis wieder nach oben zur Donaukanalpromenade bauen. Und wie gesagt: Dort ist nicht gerade viel Platz!
Bei der U2 hat man den Zugang vom Donaukanal einfach mit dem Zugang der Oberen Donaustraße (?) verknüpft. Die Halle mit den Fahrscheinautomaten, von denen auch die Treppen zur U2 gehen, wäre dort sowieso gewesen.
EDIT: Zitat gelöscht.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Lion's City (23.05.2008, 12:33)
23.05.2008, 13:06#34
marsupialeater hat eh einen Durchbruch von der Passage, also dort, wo sich die Stationsüberwachung befindet, gemeint. Ob sich das aber vom Niveau her ausgeht, weiß ich nicht. Mit einem einfachen Durchbruch wie bei der Rossauer Lände ist es sicher nicht getan.
23.05.2008, 13:32#35
*1 Doppelpost von schaffnerlos entfernt*
23.05.2008, 16:44#36
ZitatOriginal von schaffnerlos
marsupialeater hat eh einen Durchbruch von der Passage, also dort, wo sich die Stationsüberwachung befindet, gemeint. Ob sich das aber vom Niveau her ausgeht, weiß ich nicht. Mit einem einfachen Durchbruch wie bei der Rossauer Lände ist es sicher nicht getan.
Der U4-Bahnsteig (bzw. die SOK der U4) liegt doch etwa am Niveau des Vorkais, die Passage liegt garantiert deutlich darunter.
23.05.2008, 23:11#37
Das einzige was dort rein theoretisch möglicherweise machbar wäre, wäre ein Seitenbahnsteig für die U4 FR Heiligenstadt und von dem ein Durchbruch auf die Promenade. Sonst wird sich da nicht viel abspielen.
24.05.2008, 01:52#38
@Linie N:Kannst du grammatikalisch und vollständig deutsche Sätze auch mal bilden?
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1 2957 (24.05.2008, 01:53)
24.05.2008, 15:43#39
ZitatOriginal von N1 2957
@Linie N:Kannst du grammatikalisch und vollständig deutsche Sätze auch mal bilden?
Könntest du in dem Fall bitte den Beitrag zitieren auf den du dich beziehst? Die (zugegebenermaßen völlig windschiefen) Beiträge des angesprochenen Users sind ziemlich am Anfang der ersten Seite, damit ist nur mehr schwer nachvollziehbar, worauf du dich beziehst.
25.05.2008, 00:29#40
Ich möchte einen Beitrag von mir in diesem Thread ergänzen und korrigieren:
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EDIT: *Korrektur von "Zischer":
ZitatOriginal von mir
Bei den N der Linie 18G war's übrigens so, dass der Fahrer im Stadtbahnbereich seine Tätigkeit sitzend, im Straßenbahnbereich hingegen stehend ausübte. Wie sich's bei den ausschließlich im Straßenbahnbetrieb eingesetzten N verhielt, weiß ich leider nicht. :-/
ZitatOriginal von Zischer (User des Bahnforums)
Ist zwar keineswegs falsch, aber doch etwas unvollständig. Geliefert und in Betrieb genommen wurden alle N in der Betriebsform für stehenden Fahrer. Erst 1932 kam es zum versuchsweisen Einbau von Fahrersitzen in einige N der Stadtbahn, denen dann 1933 alle anderen Stadtbahn-N folgten. Als letzte Linie bekam dann auch der 18G Wagen mit Fahrersitzen, wobei mittels Dienstauftrag genau die Verwendung dieser Sitze geregelt wurde. So stieg bei der Einfahrt Gumpendorfer Straße der Stadtbahnzugführer zu, brachte den Fahrersitz mit und steckte ihn gemeinsam mit dem Fahrer auf. Gleichzeitig musste auch der Fangkorb arretiert werden. Die Straßenbahnschaffner blieben bis Burggasse am Zug. In der Gegenrichtung stiegen die Straßenbahnschaffner bei der Burggasse zu und der Stadtbahnzugführer verließ bei der Gumpendorfer Straße unter Mitnahme des Fahrersitzes den Zug.* Bei Kurzführung zur Alser Straße und anschließender Schleifenfahrt über den äußeren Gürtel, die Durchfahrt unter der Stadtbahn bei der Schopenhauergasse/Severingasse und den inneren Gürtel stieg zwar der Stadtbahnzugbegleiter bei der Gumpendorfer Straße zu, das Straßenbahnpersonal blieb aber am Zug. Für die Schleifenfahrt über die Straßenbahngleise musste der Fahrersitz ebenfalls abgenommen werden und der Fahrer seine Tätigkeit bis zur Haltestelle Severingasse stehend verrichten sowie auch der Fangkorb entriegelt werden. Nicht geklärt ist, ab wann auch im Straßenbahnbereich, also auch bei den N60, der Fahrersitz verwendet werden durfte, vermutlich spätestens mit der Einführung der Fahrersitze bei einigen Wagen der Type M 1941, möglicherweise aber schon einige Zeit früher.
Es steht also fest, dass in den ersten acht Jahren auf der gesamten Linie 18G stehend gefahren wurde, dann kam ein Abschnitt mit der von dir beschriebenen Betriebsform mit Fahrersitzen nur auf der Stadtbahn und zuletzt der durchgehend sitzende Betrieb.
Nicht geklärt konnte bis dato auch werden, wie weit die Fahrgäste in den kurzgeführten, in Richtung Alser Straße mit durchgestrichenem Liniensignal fahrenden Zügen tatsächlich mitgenommen werden durften. Im Dienstaftrag ist zwar einerseits von einer Führung bis Alser Straße die Rede, andererseits werden aber auch die einzuhaltenden Haltestellen Kreuzgasse (feste Haltestelle), Schopenhauergasse (nur für die Linie 18G, Anhalten der Hebelweiche) und Severingasse (Halten der Stehzeit) angeführt.
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EDIT: *Korrektur von "Zischer":
ZitatDer Wechsel der Stadtbahnzugführer vollzog sich nicht bei der Einfahrt Gumpendorfer Straße, sondern bei der Straßenbahnhaltestelle Gumpendorfer Straße/Sechshauser Straße, wobei der absteigende Zugführer auch noch die unter der Stadtbahnbrücke situierte Stellhebelweiche zum Einbiegen in die Strecke des 118ers anhalten musste und sich danach unter Mitnahme des Fahrersitzes zur gegenüber liegenden Haltestelle der Gegenrichtung begab, um dort seinen nächsten 18G zu erwarten.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (25.05.2008, 15:48)

