Konkreter Vorschlag Mobilitätseinschränkung bei 40A beheben
25 Beiträge · Seite 1 von 2
01.07.2009, 23:03#1
Der 40A, macht's Kinderwagerlschieber/innen und anderen "Mobilitäts-eingeschränkten" an mind. 3 Stellen extrem schwer:
Stadteinwärts:
Station Volksoper/U6: Einstiegs-/Ausstiegshöhe trotz Absenkung mind. 30 cm; Vorschlag: Kreativer Umbau... wegen des dortigen Schienenverlaufs sicher schwierig zu lösen- hat da jemand Ideen?
Endstation Schottentor: Stufenloses Umsteigen zur U2 ist ( trotz Stationseingangssanierung vor 2 Jahren) nur über eine Zwischenfahrt mit einer Ringlinie möglich - oder über einen 10-Minuten-Hatscher zur Währingerstraße, dann 3 Ampeln etcetc. Warum wurde dort keine Rolltreppe eingebaut???
Vorschlag:Wie wär's, die vorhandenen Bergauf-Rolltreppen für beide Richtungen zu öffnen? Ein Novum für Wien!
Stadtauswärts:
Station Gregor-Mendel-Straße: Sehr beliebte "Kinderwagerl"- und "Alte-Leute-Station", wegen des Türkenschanzparks: Eine uralte, stufenreiche Nicht-Plattform, zum Holpern und Stolpern wie geschaffen.
Vorschlag: Genialer Umbau wie bei Station Chimanistraße/10A
...und im Übrigen sollte der 40A auch an Wochenenden seine Endstation ausschließlich bei der Felix-Dahn-Straße haben...
Stadteinwärts:
Station Volksoper/U6: Einstiegs-/Ausstiegshöhe trotz Absenkung mind. 30 cm; Vorschlag: Kreativer Umbau... wegen des dortigen Schienenverlaufs sicher schwierig zu lösen- hat da jemand Ideen?
Endstation Schottentor: Stufenloses Umsteigen zur U2 ist ( trotz Stationseingangssanierung vor 2 Jahren) nur über eine Zwischenfahrt mit einer Ringlinie möglich - oder über einen 10-Minuten-Hatscher zur Währingerstraße, dann 3 Ampeln etcetc. Warum wurde dort keine Rolltreppe eingebaut???
Vorschlag:Wie wär's, die vorhandenen Bergauf-Rolltreppen für beide Richtungen zu öffnen? Ein Novum für Wien!
Stadtauswärts:
Station Gregor-Mendel-Straße: Sehr beliebte "Kinderwagerl"- und "Alte-Leute-Station", wegen des Türkenschanzparks: Eine uralte, stufenreiche Nicht-Plattform, zum Holpern und Stolpern wie geschaffen.
Vorschlag: Genialer Umbau wie bei Station Chimanistraße/10A
...und im Übrigen sollte der 40A auch an Wochenenden seine Endstation ausschließlich bei der Felix-Dahn-Straße haben...
02.07.2009, 06:50#2
RE: Mobilitätseinschränkung bei 40A beheben
ZitatOriginal von windmuehlgraetzl
Der 40A, macht's Kinderwagerlschieber/innen und anderen "Mobilitäts-eingeschränkten" an mind. 3 Stellen extrem schwer:
Stadteinwärts:
Station Volksoper/U6: Einstiegs-/Ausstiegshöhe trotz Absenkung mind. 30 cm; Vorschlag: Kreativer Umbau... wegen des dortigen Schienenverlaufs sicher schwierig zu lösen- hat da jemand Ideen?
Ja, Ideen gäbe es genug. ZB am äußeren Gürtel die letzte Fahrspur eliminieren, ohh ich vergaß, die heilige Kuh Auto

02.07.2009, 13:18#3
Noch besser: Einfach wieder eine Straßenbahn errichten. 

02.07.2009, 14:10#4
Da bin ich dafür, aber ich glaube dass sich bei einer so schwach frequentierten Linie der Bus mittelfristig doch wirtschaftlicher fährt als die Bim.
Da gäbe es genug Buslinien, deren Umstellung dringender wäre als beim 40A.
Da gäbe es genug Buslinien, deren Umstellung dringender wäre als beim 40A.
02.07.2009, 17:27#5
zudem die Straßenbahn in der Liechtensteinstraße ein hervorragender Vorwand für den täglich dort stattfindenden Stau ist... so, wie es momentan ist, kann keiner was sagen, denn wir will schon dem Institut Francais und den zahlreich zuströmenden Eltern sowie Schulbussen die Schuld geben?
zur Gregor Mendel-Straße möchte ich anmerken, dass die Plattform dort sicher nicht "uralt" ist, sondern - wenn ich mich recht erinnere - vor einigen Jahren überarbeitet wurde.
PS @ 4010-freak: den 40A als "schwach frequentiert" zu bezeichnen, würde ich als gewagt bezeichnen. Zumindest zu meinen Zeiten, an denen ich Fahrgast bin, ist er meist sehr gut besetzt.
zur Gregor Mendel-Straße möchte ich anmerken, dass die Plattform dort sicher nicht "uralt" ist, sondern - wenn ich mich recht erinnere - vor einigen Jahren überarbeitet wurde.
PS @ 4010-freak: den 40A als "schwach frequentiert" zu bezeichnen, würde ich als gewagt bezeichnen. Zumindest zu meinen Zeiten, an denen ich Fahrgast bin, ist er meist sehr gut besetzt.
02.07.2009, 18:27#6
ZitatOriginal von 37er-Wagen
PS @ 4010-freak: den 40A als "schwach frequentiert" zu bezeichnen, würde ich als gewagt bezeichnen. Zumindest zu meinen Zeiten, an denen ich Fahrgast bin, ist er meist sehr gut besetzt.
Im übrigen befindet sich dort ja auch eine Uni und in der HVZ fährt sogar noch eine zweite Buslinie rauf!
02.07.2009, 23:21#7
Im Innenbereich vielleicht.
Aber er fährt nicht mit Gelenkbussen. Ich kenne ihn nicht so genau, aber zu Zeiten, als er noch als Straßenbahn fuhr, fuhr er durchaus mit Solo-Triebwagen...
Aber er fährt nicht mit Gelenkbussen. Ich kenne ihn nicht so genau, aber zu Zeiten, als er noch als Straßenbahn fuhr, fuhr er durchaus mit Solo-Triebwagen...
03.07.2009, 01:11#8
ZitatOriginal von 4010-freak
Aber er fährt nicht mit Gelenkbussen.
Der 13A auch nicht

Also ich sehe den 40A ungefähr einmal täglich in der Alserbachstraße entweder in Richtung Börse oder in Richtung Gürtel vorbeifahren und er ist immer ziemlich gut gefüllt.
Zwar fuhr der 40er seit 1948 beiwagenlos, jedoch ist es doch etwas gewagt, die Fahrgastzahlen bzw. Beiwagenlosigkeit von vor 60 Jahren (oder vor ~50 seit der Umstellung) einfach so heranzuziehen. Wenn man solche Analogien heranzieht, hätte man z.B. auch keine Stadtbahn-Haltestelle Thaliastraße, die ursprünglich einfach nicht notwendig schien, im Nachhinein bauen dürfen. Heute ist die Haltestelle einer der größten Umsteigeknoten entlang des Gürtels.
03.07.2009, 10:02#9
ZitatOriginal von 13er
Wenn man solche Analogien heranzieht, hätte man z.B. auch keine Stadtbahn-Haltestelle Thaliastraße, die ursprünglich einfach nicht notwendig schien, im Nachhinein bauen dürfen. Heute ist die Haltestelle einer der größten Umsteigeknoten entlang des Gürtels.
Es ist natürlich reine Theorie, gepaart mit einem kräftigen Schuss Phantasie - aber wie hätte sich die Situation womöglich entwickelt, wenn die Station Thaliastraße nie errichtet worden wäre? Ich vermute, das Verhältnis der Radien 45 und 46 hätte sich dann ein wenig in die umgekehrte Richtung entwickelt. Der Radius 46 wäre bald der unwichtigere gewesen und hätte früher Betriebsschluss gemacht, die stärkere Verkehrslast wäre über den Radius 45 geflossen und dieser Ast allmählich ähnlich überlastet worden wie heute der 43er.
Rufe nach einer U-Bahn unter der Neulerchenfelder und Ottakringer Straße wären laut geworden, in Alt-Ottakring stünde in den Köpfen mancher Bezirksräte neben der 10er-Marie ein U-Bahn-Abgang - und endlich hätte man die gefährliche Straßenbahn aus der Fußgängerzone entfernt! Dieser U-Bahn würde dann natürlich auch der 46er zum Opfer fallen, innerhalb des Gürtels würde man ersatzweise den 48A statt über Neustiftgasse und Burggasse durch die Lerchenfelder Straße führen und könnte die lästigen Busspuren zugunsten des Individualverkehrs auflassen.
03.07.2009, 10:11#10
Brrrrrr ein U-Bahn-Ausgang am Platz vor der 10er Marie ;(
Bring bitte niemanden auf solche Ideen! Etwas real"Schlechtes" hatte die Errichtung der Hst. Thaliastraße jedenfalls an sich: Sie war ein Vorgriff auf die Einstellung des 8ers. Und heute fährt man am 46er mit total überfüllten A. Ich fragte mich damals bei der Einführung der ULFe am 46er schon, wie das jemals funktionieren soll, die E1+cx durch A zu ersetzen. Wenn ich bei der Strozzigasse einstieg, war er in beide Richtungen immer mehr als voll.
Bring bitte niemanden auf solche Ideen! Etwas real"Schlechtes" hatte die Errichtung der Hst. Thaliastraße jedenfalls an sich: Sie war ein Vorgriff auf die Einstellung des 8ers. Und heute fährt man am 46er mit total überfüllten A. Ich fragte mich damals bei der Einführung der ULFe am 46er schon, wie das jemals funktionieren soll, die E1+cx durch A zu ersetzen. Wenn ich bei der Strozzigasse einstieg, war er in beide Richtungen immer mehr als voll. 03.07.2009, 12:46#11
ZitatOriginal von Linie 41
ZitatOriginal von 37er-Wagen
PS @ 4010-freak: den 40A als "schwach frequentiert" zu bezeichnen, würde ich als gewagt bezeichnen. Zumindest zu meinen Zeiten, an denen ich Fahrgast bin, ist er meist sehr gut besetzt.
Im übrigen befindet sich dort ja auch eine Uni und in der HVZ fährt sogar noch eine zweite Buslinie rauf!
Wenn auf der Boku Betrieb ist, sind die Busse zwischen Volksoper und Peter-Jordan-Straße gesteckt voll. Manchmal gehen die Türen fast nicht zu. Außerhalb der Unizeiten ist der 40A aber selten überfüllt.
ZitatOriginal von 13er
Ich fragte mich damals bei der Einführung der ULFe am 46er schon, wie das jemals funktionieren soll, die E1+cx durch A zu ersetzen. Wenn ich bei der Strozzigasse einstieg, war er in beide Richtungen immer mehr als voll.
Naja, der 46er war jahrzehntelang eine typenreine C1+c1-Linie und die waren kapazitätsmäßig in etwa mit einem kurzen ULF vergleichbar. Allerdings waren die C1+c1 zur HVZ auch meistens gesteckt voll.
03.07.2009, 12:52#12
ZitatOriginal von Clemens
Naja, der 46er war jahrzehntelang eine typenreine C1+c1-Linie und die waren kapazitätsmäßig in etwa mit einem kurzen ULF vergleichbar. Allerdings waren die C1+c1 zur HVZ auch meistens gesteckt voll.
Der Vergleich mit früher ist problematisch: Zum ersten waren die Mobilitätsbedürfnisse noch nicht so groß (die meisten Menschen haben in ihrer näheren Umgebung gearbeitet und ihre Freizeit verbracht), zum zweiten: Frag einmal ältere Mitbürger, was man früher unter "gesteckt voll" verstand, z.B. im Sonntagsverkehr zu den Bädern oder anderen Ausflugszielen (Rodaun). Da verblasst selbst der heute dichtest gepackte 1er oder 13A...
03.07.2009, 14:20#13
ZitatOriginal von 13er
Der Vergleich mit früher ist problematisch: Zum ersten waren die Mobilitätsbedürfnisse noch nicht so groß (die meisten Menschen haben in ihrer näheren Umgebung gearbeitet und ihre Freizeit verbracht),
Naja, kommt drauf an, was man unter "früher" versteht. Die letzten C1-c1 fuhren 1996, das ist ja noch nicht sooo lange her...
Mir kommt allerdings vor, dass die C1-c1 öfter gefahren sind, d.h., das Intervall war dichter. Aber da kann ich mich auch irren...
03.07.2009, 15:12#14
ZitatOriginal von Ferry
Mir kommt allerdings vor, dass die C1-c1 öfter gefahren sind, d.h., das Intervall war dichter. Aber da kann ich mich auch irren...
Ich glaube nicht, daß Du Dich da irrst.
03.07.2009, 15:34#15
ZitatOriginal von Ferry
Naja, kommt drauf an, was man unter "früher" versteht. Die letzten C1-c1 fuhren 1996,
Leider habe ich die um 2 Jahre nicht mehr im Liniendienst miterlebt
Allerdings war auch 1996 Wien noch eine wesentlich andere Stadt als heute. Ich kenne Wien zumindest als Besucher schon seit ich ein Kind war und am Weg zum Schnitzelwirt in der Neubaugasse noch nicht über die Holzverschläge am Westbahnhof sehen konnte als die U3/U6 gerade (um)gebaut wurde
Es hat sich enorm vieles geändert und leider auch vieles nicht gerade zum Besseren. Im Jahr 1998 fühlte man sich im Prater noch wie in Wien, heute muss man schon sehr genau hinhören, um überhaupt noch jemanden deutsch sprechen zu hören... 
Aber gut, das hat mit dem 40A nun überhaupt nichts mehr zu tun.
03.07.2009, 15:44#16
ZitatOriginal von Clemens
Naja, der 46er war jahrzehntelang eine typenreine C1+c1-Linie und die waren kapazitätsmäßig in etwa mit einem kurzen ULF vergleichbar.
Zur Ehrenrettung der C1/c1:
A: 42/94 (Sitz-/Stehplätze)
C1/c1: 46/118, nach Wegfall des Schaffners im Bw.: 54/100
Aber der Unterschied ist zugegebenermaßen eher klein und wenn man bedenkt, dass die Großraumzüge einst als Ersatz für Dreiwagenzüge alter Bauart gedacht waren, sind sie diesem Anspruch letztlich nicht gerecht geworden.
03.07.2009, 16:20#17
ZitatOriginal von N1_2888
Aber der Unterschied ist zugegebenermaßen eher klein und wenn man bedenkt, dass die Großraumzüge einst als Ersatz für Dreiwagenzüge alter Bauart gedacht waren, sind sie diesem Anspruch letztlich nicht gerecht geworden.
Allerdings sollte man auch anmerken, daß man sich in keinem Altbauzug derart gedrängt fühlt wie im ULF, wofür wohl diese engen Portale verantwortlich sind.
03.07.2009, 17:54#18
ZitatOriginal von 13er
Allerdings war auch 1996 Wien noch eine wesentlich andere Stadt als heute.
Die heutigen Fahrgastzahlen des 46ers kann man wohl dennoch weitgehend mit den 90er-Jahren vergleichen, da sich in dieser Gegend auch an der Besiedelungsdichte wenig geändert hat. Der 46er hat durch die U3 eher sogar noch Fahrgäste dazugewonnen, aber sicher nicht verloren. Wie gesagt, in den C1+c1 war es zur HVZ auch meistens sehr eng.
03.07.2009, 19:16#19
ZitatOriginal von Clemens
Der 46er hat durch die U3 eher sogar noch Fahrgäste dazugewonnen, aber sicher nicht verloren.
Hm, kannst du mir erklären, wie du das meinst? Ich nehme doch sehr an, dass die allermeisten Leute heute mit der U3 von OTG zum VT fahren, auch wenn sie damit nur um 4 Minuten schneller sind. Früher gab es nur den 46er.
btw: Der U3-Plan im Internet zeigt in Ottakring immer noch den J-Wagen. Beim Volkstheater kann man zwar nicht in den 46er umsteigen, in den 48A, der auch nach Ottakring U fährt, aber sehr wohl. Logisch ist das alles nicht.
04.07.2009, 12:38#20
ZitatStadteinwärts: Station Volksoper/U6: Einstiegs-/Ausstiegshöhe trotz Absenkung mind. 30 cm; Vorschlag: Kreativer Umbau... wegen des dortigen Schienenverlaufs sicher schwierig zu lösen- hat da jemand Ideen?
Die Situation ist durch den Rechtsbogen der Tramway definitiv sehr vermurkst... Man könnte wahrscheinlich für den Bus im hinteren Bereich die Insel entsprechend aufdoppeln, allerdings hätte dann die Straßenbahn nicht bei jeder Tür die gleiche Ein- und Ausstiegshöhe. Ab und zu gibt es dort doch auch regulären Fahrgastverkehr.
Die vollsten Züge die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe waren die Dreiwagenzüge zur HW am Tramwaytag 2004! Dort war auf den Trittbrettern kaum mehr Platz für zusätzliche Fahrgäste!
Nachtrag zum 40A:
ZitatIm Innenbereich vielleicht.
Wie kommst du jetzt auf die Idee? Gerade auf dem Außenast überdecken sich 37A und 40A und erhöhen somit die Kapazität, insofern nehme ich an, daß dort auch der Bedarf größer ist.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von WeSt (04.07.2009, 12:40)