Konkreter Vorschlag Regelmäßigere ULF-Einsätze

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18.07.2009, 09:47#1
Was ich mich schon des öfteren frage: Warum sind die ULF-Einsätze so unterschiedlich? Da kommen auf jenen Linien, wo der ULF-Anteil unter 50 % liegt (z.B. D, 1,5), oft 2 oder 3 Niederflurwagen hintereinander, dann wieder bis zu 40 Minuten (!) keiner. Selbst wenn man berücksichtigit, daß die Wagen von 2 verschiedenen Bahnhöfen gestellt werden, ließe sich das doch besser koordinieren. Wenn jeamnd wirklich auf den ULF angewiesen ist (Rollstuhlfahrer!) ist eine potentielle Wartezeit von mehr als 30 Min. doch eine Zumutung für Menschen, die es ohnehin schon schwer genug haben.
18.07.2009, 12:16#2
weil,

fast immer 50 % der ulfe in der zw herumstehn, wegen irgendwelcher mängel oder revisionen ! 8-)

edit: alzi
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von ustrab (18.07.2009, 12:17)
18.07.2009, 18:52#3
Heute habe ich ca 15 ULFe am Vorkopf der HW herumstehen gesehen und mit sicherheit standen auch auch welche in der Werkshalle.
18.07.2009, 22:25#4
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Ich würde das sowieso anders aufziehen. Die ULF gehören auf einigen Linien eingesetzt und das konsequent. In der HVZ muss zumindest jeder 2. Wagen, außerhalb der HVZ jeder Wagen ein ULF sein. Das wird klar kommuniziert. Alle anderen Linien bekommen keine ULF. Dann könne die Leute, die auf einen ULF angewiesen sind, sinnvoll planen, wie sie fahren. Z.B. bekommt die Linie 1 ULF, die Linie 62 dafür nicht. Wer in den 12. Bezirk will und NF will, muss sich halt mit 62A und 63A durchschlagen. Die derzeitige ULF-Verteilung ist konfus und wenn da ein ULF alle 40 min kommt, hilft das niemandem was.
18.07.2009, 23:15#5
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von 64er
Ich würde das sowieso anders aufziehen.

Dann kann man nur froh sein, dass du nichts "aufzuziehen" hast.
Zitat

Die ULF gehören auf einigen Linien eingesetzt und das konsequent. In der HVZ muss zumindest jeder 2. Wagen, außerhalb der HVZ jeder Wagen ein ULF sein. Das wird klar kommuniziert. Alle anderen Linien bekommen keine ULF.
Dann könne die Leute, die auf einen ULF angewiesen sind, sinnvoll planen, wie sie fahren. Z.B. bekommt die Linie 1 ULF, die Linie 62 dafür nicht. Wer in den 12. Bezirk will und NF will, muss sich halt mit 62A und 63A durchschlagen. Die derzeitige ULF-Verteilung ist konfus und wenn da ein ULF alle 40 min kommt, hilft das niemandem was.


Das, was du da vorhast, ist noch viel konfuser. Abgesehen davon, dass es nach deinen Plänen etliche Relationen geben dürfte, die dann nur mittels Hochflurwagen erreichbar sind, ist wohl kaum allen Wienern das Straßenbahn- und Busnetz so gegenwärtig, dass sie immer und überall für jede Strecke einen "Ersatz durch NF-Busse" planen können. Und selbst wenn sie es könnten, werden sie es nicht wollen, wenn sie dafür dreimal mehr umsteigen und Anschlüsse abwarten und/oder längere Fußmärsche in Kauf nehmen müssen. Dann ist nämlich der Vorteil des ULF dahin.

Dank RBL ist - so es funktioniert - an den meisten Stationen absehbar, wann auf einer Linie ein ULF kommt. Es kann somit jeder selbst entscheiden, ob er den nächsten ULF abwarten will. Und der Anteil an NF-Straßenbahnfahrzeugen im WL-Wagenpark ist kontinuierlich im Steigen. Nach Inbetriebnahme der 70 geplanten B1 wird bereits jeder zweite Triebwagen der WL ein ULF sein. Was soll also deine Idee letztlich bringen, außer dass sie einen Teil der Fahrgäste - jene, die keine ULF-Linien benützen können - krass benachteiligt, und den anderen auch keine Vorteile bringt, da sie zu vermehrtem Umsteigen gezwungen werden?
19.07.2009, 01:57#6
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von 64er
. . . . wenn da ein ULF alle 40 min kommt, hilft das niemandem was.

Das ist wohl ziemlich übertrieben. Mindestens 95 Prozent der Fahrgäste ist es gänzlich oder relativ wurscht, welches Fahrzeug kommt, Hauptsache es kommt überhaupt was (in absehbarer Zeit). ;)
19.07.2009, 06:48#7
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von Ferry
Abgesehen davon, dass es nach deinen Plänen etliche Relationen geben dürfte, die dann nur mittels Hochflurwagen erreichbar sind, ist wohl kaum allen Wienern das Straßenbahn- und Busnetz so gegenwärtig, dass sie immer und überall für jede Strecke einen "Ersatz durch NF-Busse" planen können. Und selbst wenn sie es könnten, werden sie es nicht wollen, wenn sie dafür dreimal mehr umsteigen und Anschlüsse abwarten und/oder längere Fußmärsche in Kauf nehmen müssen. Dann ist nämlich der Vorteil des ULF dahin.

Dank RBL ist - so es funktioniert - an den meisten Stationen absehbar, wann auf einer Linie ein ULF kommt.

Seh ich nicht so. Der Vorteil eines ULF ist jedenfalls dahin, wenn man 40 Minuten auf ihn warten muss - da verzichtet man gleich drauf und hievt den Kinderwagen (ich nehme mal dieses Beispiel) entweder in die nächste (Hochflur-) Garnitur oder nimmt einen etwas längeren Weg* zu einer Linie in Kauf, die einen verlässlicheren barrierefreien Zugang aufweist. Wenn sich zu diesen Linien, die sich jetzt im wesentlichen leider noch immer auf das U-Bahn- und Busnetz beschränken, einige Straßenbahnlinien dazugesellen würden, wäre das eher von Vorteil für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer etc.

Während die derzeitige ULF-Verteilung kaum jemanden etwas bringt, so könnte bei der von "64er" skizzierten Lösung wenigstens ein Teil profitieren. Dort, wo das Netz noch dicht ist - wie im Wiener (Nord-) Westen - würden hierbei vergleichsweise wenige wirklich benachteiligt sein.
_____

*Ich nehme jetzt, weil naheliegend, da ich in der Nähe wohne, die Station Grinzinger Straße der Linien D und 38A als Beispiel. Der Fahrgast mit Kinderwagen möchte Richtung Stadt fahren, RBL gibt's keins, das i.tip ist denjenigen, die keine Ahnung vom Wiener ÖV-Netz haben, wohl ebenso wenig geläufig. Entweder wartet man also auf den D-Wagen, im Ungewissen seiend, ob man nun in fünf Minuten oder eine halbe Stunde auf einen ULF treffen wird oder man nimmt den Bus bzw. geht zehn Minuten bis Heiligenstadt zur U4. Ich würde die letztgenannte Variante vorziehen.

Außerdem soll es tatsächlich Menschen geben, die auch mit dem RBL wenig anfangen können. Mitunter trägt es zur Verwirrung bei: Manche bemerken etwa das Rollstuhlsymbol links nicht bzw. können es nicht als solches identifizieren und wenden sich beim Anblick hoher zweistelliger Wartezeiten geschockt ab (so erlebt bei der Station Schottentor :tongue: ). Gelegentlich fällt das RBL sowieso aus oder zeigt nur Unsinn an und ist deswegen genauso nützlich wie so manch ein BV-Prestige-ULF.
19.07.2009, 12:27#8
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von 64er
Ich würde das sowieso anders aufziehen. Die ULF gehören auf einigen Linien eingesetzt und das konsequent. In der HVZ muss zumindest jeder 2. Wagen, außerhalb der HVZ jeder Wagen ein ULF sein. Das wird klar kommuniziert. Alle anderen Linien bekommen keine ULF. Dann könne die Leute, die auf einen ULF angewiesen sind, sinnvoll planen, wie sie fahren. Z.B. bekommt die Linie 1 ULF, die Linie 62 dafür nicht. Wer in den 12. Bezirk will und NF will, muss sich halt mit 62A und 63A durchschlagen. Die derzeitige ULF-Verteilung ist konfus und wenn da ein ULF alle 40 min kommt, hilft das niemandem was.


Die ULF-Verteilung ist derzeit sowiesu unter jeder SAU!

Meine Frau wollte am Mittwoch folgende Strecke befahren:
Lainz, Wokersbergenstraße - Maurer Hauptplatz.

Trotz Qando und rechtzeitiger Info ergab sich die Situation, dass sie in Lainz 15 Minuten auf einen ULF der Linie 62 gewartet hat (ausfall einer Garnitur) und bei der Station Hermesstraße hat sie nochmals 39 Minuten auf einen ULF der Linie 60 warten müssen. Bei 33 Grad im Schatten ist das MIT KINDERWAGEN UNZUMUTBAR!
Wann werden es die WiLi endlich lernen?
19.07.2009, 12:31#9
Sollte eigentlich kein Problem sein die ULFe sinnvoll zu verteilen. Beispielsweise 37 jeder zweite Zug ein ULF, 38 dafür keine ULFe, 41 jeder zweite Zug ein ULF, 40 keine, bei 43/44, 2/46 dasselbe Spiel. Der 49er braucht wieder weniger dringend ULFe, weil der 48A ein Bus ist. Dafür fährt der 52er wieder mit ULFen, der 58er nicht aber dafür der 10er, etc. etc.

Man beachte, daß ich bei meinem Vorschlag abwechselnd eine Linie mit Langzügen und eine mit Kurzzügen vorgesehen habe. Man kann ja ein solches Linienbündel "umdrehen", um sich dem Realverhältnis von kurzen und langen Zügen anzunähern.

Klar verlangt das halt ein bißchen Flexibiltät und das Aufbrechen der "des woar scho immer so"-Strukturen, aber das wäre ohnehin kein Nachteil.
19.07.2009, 12:35#10
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von BedrockInn
MIT KINDERWAGEN UNZUMUTBAR!

Natürlich ist das zumutbar. Auch, wenn's ein bissi anstrengender ist, aber für Kinderwagenfahrer ist ein ULF wirklich keine Voraussetzung, die Dinger sind problemlos in einen E1 oder E2 reinzuheben (ich persönlich würd's alleine auch schaffen, aber etwas zartere Personen brauchen vielleicht Hilfe – die sie eigentlich immer bekommen).

Auf den ULF angewiesen sind ausschließlich Körperbehinderte und alte Menschen in einem wirklich schlechten Zustand (wobei ich mir bei letzteren dann immer die Frage stelle, wie sie überhaupt bis zur Straßenbahnk ommen). Daher wäre natürlich auch eine Idee ULFe verstärkt auf Linien einzusetzen, die an Altenheimen oder Zentren für Behinderte vorbeifahren.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (19.07.2009, 12:36)
19.07.2009, 14:01#11
Das stimmt, aber die heutigen Kinderwägen sind so breit gebaut, dass man diese nur mit viel Mühe, Kunst und geschick in einen Hochflurer hinein bekommt. UNd da man als KIWA Fahrer prinzipiell angepackt ist wie wenn man am übersiedeln ist ist das hineinhieven in einen Hochflurer mehr als umständlich und kompliziert.
19.07.2009, 14:11#12
Hi,

Also ich beobachte jetzt bereits seit einiger Zeit (seit Herbst letzten Jahres) den Prozentsatz des Auslaufes von ULFen (mittels i.tip).
Meine Beobachtung ist, dass die Verteilung auf die Linien eigentlich recht gleichmäßig ist, speziell aber auf Linien, die von mehreren Bahnhöfen gestellt werden dann schon Häufungen von ULFen vorkommen können, bei bahnhofsreinen Linien sind sie meistens recht gut verteilt.
Weiters ist dabei auch schön zu sehen, dass in letzter Zeit die Verteilung so gestaltet wurden, dass mehr Linien bei ca 50 Prozent ULF Auslauf liegen und nicht die Verteilung nach dem Prinzip läuft, dass die einen Linien zu 100 Prozent aus ULFen bestehen, andere dafür wieder nur zu 10 Prozent).

lg Alex
19.07.2009, 18:35#13
Zitat
Original von BedrockInn
Das stimmt, aber die heutigen Kinderwägen sind so breit gebaut, dass man diese nur mit viel Mühe, Kunst und geschick in einen Hochflurer hinein bekommt. UNd da man als KIWA Fahrer prinzipiell angepackt ist wie wenn man am übersiedeln ist ist das hineinhieven in einen Hochflurer mehr als umständlich und kompliziert.


Es sind nicht die heutigen Kinderwägen zu breit, sondern die Kinderwägen, die sich die Leute kaufen und nicht bedenken, was sie dann damit machen wollen.

Ich habe jetzt auch einen angeschafft, aber darauf geachtet, daß er in ein kleines Auto und in eine Hochflurstraßenbahn paßt.

Vielleicht ist der dann nicht "ultracool" und "megageil", aber dafür zweckdienlich.

mfG
Luki
19.07.2009, 18:52#14
Zitat
Original von Luki32
Es sind nicht die heutigen Kinderwägen zu breit, sondern die Kinderwägen, die sich die Leute kaufen und nicht bedenken, was sie dann damit machen wollen.

Ich habe jetzt auch einen angeschafft, aber darauf geachtet, daß er in ein kleines Auto und in eine Hochflurstraßenbahn paßt.

Vielleicht ist der dann nicht "ultracool" und "megageil", aber dafür zweckdienlich.

Ganz meine Meinung, wenn man mit dem Ding Straßenbahn fahren will, dann muß man eben schauen, daß die Maße passen. Ich kann mir ja auch nicht einen Mini kaufen und mich nachher beschweren, daß die Surfausrüstung nicht reinpaßt.
20.07.2009, 08:37#15
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von BedrockInn
Meine Frau wollte am Mittwoch folgende Strecke befahren:
Lainz, Wokersbergenstraße - Maurer Hauptplatz.

Trotz Qando und rechtzeitiger Info ergab sich die Situation, dass sie in Lainz 15 Minuten auf einen ULF der Linie 62 gewartet hat (ausfall einer Garnitur) und bei der Station Hermesstraße hat sie nochmals 39 Minuten auf einen ULF der Linie 60 warten müssen.

Wolkersbergenstraße - 62 - Hermesstraße - 156B - Maurer Hauptplatz :lampe:

Zitat
Original von BedrockInn
UNd da man als KIWA Fahrer prinzipiell angepackt ist wie wenn man am übersiedeln ist

"Leichte" Übertreibung...

Zitat
Original von BedrockInn
ist das hineinhieven in einen Hochflurer mehr als umständlich und kompliziert.

Wem's zu kompliziert ist, der muss halt mitunter länger warten. Bequemlichkeit vs. Geschwindigkeit - was ist dir mehr wert? Reine subjektive Entscheidung...
20.07.2009, 09:40#16
Zitat
Original von Luki32
Es sind nicht die heutigen Kinderwägen zu breit, sondern die Kinderwägen, die sich die Leute kaufen und nicht bedenken, was sie dann damit machen wollen.

Ich habe jetzt auch einen angeschafft, aber darauf geachtet, daß er in ein kleines Auto und in eine Hochflurstraßenbahn paßt.


100% ACK. Als mein Nachwuchs mit einem derartigen Untersatz auszurüsten war, bin ich sogar die Einstiege von E1 und E2 ausmessen gefahren (wobei damals die Frage: Kommt ein ULF oder kommt kein ULF? noch keine war, da es zumindest bei meiner Älteren (im Jänner 1994 geboren) noch keine ULFe gab).

Und gut war's - der Verkäufer wollte uns natürlich diverse Modelle "reindrücken", die breiter waren und wo wir uns beim Einsteigen "aufgehängt" hätten. Ich habe dann einfach bei jedem Modell gefragt "Kommen wir damit in die Straßenbahn?", was die Anzahl an in Frage kommenden Modellen merklich reduziert hat. Das, was dann letztlich übrig blieb, war - da jeglichen Schnickschnacks abhold - auch noch eines der Günstigsten.
20.07.2009, 09:56#17
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von N1_2888
Seh ich nicht so. Der Vorteil eines ULF ist jedenfalls dahin, wenn man 40 Minuten auf ihn warten muss - da verzichtet man gleich drauf und hievt den Kinderwagen (ich nehme mal dieses Beispiel) entweder in die nächste (Hochflur-) Garnitur oder nimmt einen etwas längeren Weg* zu einer Linie in Kauf, die einen verlässlicheren barrierefreien Zugang aufweist.

Wann und wo musstest du 40 Minuten auf einen ULF warten?

Zitat

Während die derzeitige ULF-Verteilung kaum jemanden etwas bringt, so könnte bei der von "64er" skizzierten Lösung wenigstens ein Teil profitieren.

Wieso bringt die derzeitige ULF-Verteilung kaum jemandem etwas?

Zitat

Dort, wo das Netz noch dicht ist - wie im Wiener (Nord-) Westen - würden hierbei vergleichsweise wenige wirklich benachteiligt sein.

In den anderen Gebieten dafür eben mehr. Sehr sozial gedacht.

Zitat
Original von BedrockInn
Trotz Qando und rechtzeitiger Info ergab sich die Situation, dass sie in Lainz 15 Minuten auf einen ULF der Linie 62 gewartet hat (ausfall einer Garnitur) und bei der Station Hermesstraße hat sie nochmals 39 Minuten auf einen ULF der Linie 60 warten müssen. Bei 33 Grad im Schatten ist das MIT KINDERWAGEN UNZUMUTBAR!
Wann werden es die WiLi endlich lernen?

Was sollen die WL deiner Meinung nach "endlich lernen"? Doch wohl nur, dann mit einem ULF zu kommen, wenn deine Frau gerade darauf wartet? Ist das nicht ein bißchen einfach gedacht? :rolleyes:
Was würde deine Frau tun, wenn es keine ULF gäbe? Und was können die WL dafür, wenn es 33 Grad im Schatten hat? Da kann man sich (und sein Kind) entsprechend anziehen. Und man kann sich überlegen, ob man die Fahrt nicht vielleicht doch in einem Hochflurwagen antritt. Meine Frau hatte nie Probleme, jemanden zu finden, der ihr geholfen hat, den Kinderwagen hinein- und hinauszuheben. Wer dafür natürlich zu bequem ist, muss eben auf einen ULF warten. Das ist immerhin eine Alternative, auf die wir - meine Frau und ich - seinerzeit noch gar nicht zurückgreifen konnten.
20.07.2009, 10:44#18
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von Ferry
Wann und wo musstest du 40 Minuten auf einen ULF warten?

Die derzeitige ULF-Verteilung sorgt dafür, dass Wartezeiten von 40 Minuten zumindest auf den Linien 2, 26, 31, 60 zum Tagesgeschäft gehören.
20.07.2009, 11:55#19
RE: Regelmäßigere ULF-Einsätze
Zitat
Original von 95B
Zitat
Original von Ferry
Wann und wo musstest du 40 Minuten auf einen ULF warten?

Die derzeitige ULF-Verteilung sorgt dafür, dass Wartezeiten von 40 Minuten zumindest auf den Linien 2, 26, 31, 60 zum Tagesgeschäft gehören.

OK, ist sicher nicht schön, aber es gibt ja - zumindest mit Kinderwagen - wirklich Alternativen. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich kurios, dass jemand überhaupt solange wartet. Ich wäre zu meiner Zeit nie auf diese Idee gekommen, auch wenn es schon ULF gegeben hätte. Wäre einer gekommen, OK, Glück gehabt, ansonsten eben kurz angepackt und hoch mit dem Ding. Und wie ich von meiner Frau weiß, wurde im Bedarfsfall auch immer geholfen.
20.07.2009, 12:17#20
Ich würde nicht auf einen ULF warten, es sei denn die FGI funktioniert und zeigt innerhalb von wenigen Min. einen an.
Habe zwar selbst (noch) keine Kinder, bin aber schon öfters mit Verwandten (welche Kinder im Kinderwagenalter haben) in Wien herumgefahren, auch Straßenbahn. Das Hinaufweben eines Kinderwagens zu zweit ist eine Momentsache.