Konkreter Vorschlag Regelmäßigere ULF-Einsätze
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20.07.2009, 12:20#21
@ Ferry:
Wenn man auf einen NF-Zug 40 oder auch nur 30 Minuten warten muss*, weil entweder die Verteilung ungünstig ist (wenn sämtliche eingesetzten ULFe mehr oder weniger hintereinander gondeln und danach besagtes Loch entsteht) oder überhaupt nur eine lächerlich geringe Zahl unterwegs ist, wie die berühmt-berüchtigten Bezirksvorsteher-Beruhigungs-ULFe, dann hat mMn niemand etwas davon, weil die Chance, auf einen ULF zu treffen so zu einer Art Lotterie ausartet. Ich wage zu behaupten, dass die Wenigsten ihre Fahrten mit dem Wiener ÖV mit dem i.tip planen können oder auch nur wollen, was bei der Rückfahrt sowieso noch zusätzlich erschwert werden würde.
Nun steht man vor der Wahl diesen Zustand, von dem, wie ich oben ausgeführt habe, niemand oder meinetwegen kaum jemand etwas hat, zu prolongieren, oder die ULFe so zu verteilen, dass eine möglichst große Zahl profitiert. Das sollte bei einer nun wieder zunehmenden Anzahl an NF-Fahrzeugen doch hoffentlich kein Problem darstellen. Wie das geschehen könnte, wurde weiter oben schon von anderen skizziert.
_____
*Ich warte natürlich keine 40 oder 30 Minuten oder welcher für Wiener Verhältnisse absurd hoher Wert auch immer, da nicht gehbehindert oder (seit 13, 14 Jahren nicht mehr) mit Kinderwagen unterwegs.
Wenn man auf einen NF-Zug 40 oder auch nur 30 Minuten warten muss*, weil entweder die Verteilung ungünstig ist (wenn sämtliche eingesetzten ULFe mehr oder weniger hintereinander gondeln und danach besagtes Loch entsteht) oder überhaupt nur eine lächerlich geringe Zahl unterwegs ist, wie die berühmt-berüchtigten Bezirksvorsteher-Beruhigungs-ULFe, dann hat mMn niemand etwas davon, weil die Chance, auf einen ULF zu treffen so zu einer Art Lotterie ausartet. Ich wage zu behaupten, dass die Wenigsten ihre Fahrten mit dem Wiener ÖV mit dem i.tip planen können oder auch nur wollen, was bei der Rückfahrt sowieso noch zusätzlich erschwert werden würde.
Nun steht man vor der Wahl diesen Zustand, von dem, wie ich oben ausgeführt habe, niemand oder meinetwegen kaum jemand etwas hat, zu prolongieren, oder die ULFe so zu verteilen, dass eine möglichst große Zahl profitiert. Das sollte bei einer nun wieder zunehmenden Anzahl an NF-Fahrzeugen doch hoffentlich kein Problem darstellen. Wie das geschehen könnte, wurde weiter oben schon von anderen skizziert.
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*Ich warte natürlich keine 40 oder 30 Minuten oder welcher für Wiener Verhältnisse absurd hoher Wert auch immer, da nicht gehbehindert oder (seit 13, 14 Jahren nicht mehr) mit Kinderwagen unterwegs.
20.07.2009, 12:45#22
ZitatOriginal von N1_2888
Nun steht man vor der Wahl diesen Zustand, von dem, wie ich oben ausgeführt habe, niemand oder meinetwegen kaum jemand etwas hat, zu prolongieren, oder die ULFe so zu verteilen, dass eine möglichst große Zahl profitiert. Das sollte bei einer nun wieder zunehmenden Anzahl an NF-Fahrzeugen doch hoffentlich kein Problem darstellen. Wie das geschehen könnte, wurde weiter oben schon von anderen skizziert.
Gut, da haben wir unterschiedliche Auffassungen. Ich finde, es ist besser, es profitieren alle in etwas geringerem, als einige in höherem Ausmaß und dafür andere gar nicht. Der Einsatz von NF-Fahrzeugen bei den WL (aber auch in anderen Städten mit gemischtem HF- und NF-Wagenpark) zeigt, dass mein Gedanke doch der Sozialere sein dürfte. Ich würde gerne wissen, wie du denken würdest, wenn es in deiner Familie jemand gäbe, der auf den Rollstuhl angewiesen wäre und eine Linie benützen müsste, auf der lt. deinem Plan nur HF-Fahrzeuge zum Einsatz kommen sollten. Vermutlich würfest du deinen Plan dann entsprechend anpassen?

20.07.2009, 13:24#23
ZitatOriginal von Ferry
Gut, da haben wir unterschiedliche Auffassungen. Ich finde, es ist besser, es profitieren alle in etwas geringerem, als einige in höherem Ausmaß und dafür andere gar nicht. Der Einsatz von NF-Fahrzeugen bei den WL (aber auch in anderen Städten mit gemischtem HF- und NF-Wagenpark) zeigt, dass mein Gedanke doch der Sozialere sein dürfte. Ich würde gerne wissen, wie du denken würdest, wenn es in deiner Familie jemand gäbe, der auf den Rollstuhl angewiesen wäre und eine Linie benützen müsste, auf der lt. deinem Plan nur HF-Fahrzeuge zum Einsatz kommen sollten. Vermutlich würfest du deinen Plan dann entsprechend anpassen?
Wie ich oben bereits skizziert habe, kann man die 40 Minuten Löcher, wenn der Wille dazu vorhanden ist, leicht beseitigen. Einerseits durch Verschiebungen im Auslauf, andererseits durch konsequente Gleichverteilung der Niederflurwagen auf bestimmten Linien und Verzicht die Parallellinie auch zu verulfen. Es scheitert also wieder einmal nicht am Prinzip, sondern nur am Unwillen bzw. der Unfähigkeit der Wiener Linien und ihrer politischen Einflüsterer.
Und nebenbei: Wenn 40 Minuten lang kein Niederflurwagen kommt, dann sch... ich als Rollifahrer auf die Bim und nehme entweder eine andere Route, die zwar länger aber dafür behindertengerecht ist oder nehme mir ein Taxi. Da geht's ja auch um Umsteigeverbindungen. Man stelle sich vor ich will als Rollstuhlfahrer von der Johann-Strauß-Gasse nach Gersthof und warte dann am Schottentor beim Umsteigen 40 Minuten auf den 40er. Daher bin ich strikt der Ansicht, daß durch diese Einzel-ULFe nicht in geringerem Ausmaß profitiert werden kann, sondern in 90% der Fälle überhaupt nicht.
Anders gesagt: Wenn auf einer Straßenbahn 30 Minuten kein ULF kommt, dann ist das nicht behindertengerecht sondern eine Lotterie.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (20.07.2009, 13:26)