"Zur Endstation fahr' i heut net!" [gelöst]
31 Beiträge · Seite 2 von 2
12.01.2010, 00:37#21
ZitatOriginal von moszkva tér
Hatte das Fuhrmannhaus in der Linzer Straße 404 was mit der Geschichte zu tun? Nein, das ist nicht involviert.Die Geschichte des Hauses ist aber sehr interessant, ich danke Dir für den Link!
kann man davon ausgehen, dass der Beginn der Fahrt im heutigen 14. Bezirk war (wenn du schreibst, nicht weit von Hütteldorf)?Dann ists eben der andere... und er ist es!
ZitatOriginal von Ottakring
Wenn ich die Aussagen koordiniere, könnte #5 der Linienwall sein. Ist nicht schlecht koordiniert - der Ort ist wiederum etwa einen Kilometer vom Linienwall entfernt.![]()
Der Ausgangspunkt (ca. 9 km stadtauswärts und "nicht weit weg von Hütteldorf") könnte demzufolge der Bereich Mariabrunn/Auhof/Hadersdorf sein - wobei Auhof wegen der Schule wiederum ausscheidet. Das ist schon zu weit weg!![]()
12.01.2010, 07:49#22
Also, neuerlicher Versuch, das ganze zu systematisieren:
Die stadtauswärtige Endstelle ist in der Nähe von Hütteldorf, aber nicht im heutigen 14. Bezirk
bleibt eigentlich nur der 13. Bezirk, ich tippe auf eines der beiden Sankt Veite.
Die stadteinwärtige Endstelle ist ca. 1 km vom Schwedenplatz entfernt und mit männlichem Artikel (zum...), hat aber nichts mit der Stadtbefestigung (Mauer, Tore, Glacis) zu tun.
Mein neuer Tipp dazu: Der Stellwagen fuhr zum Hafen des Wiener Neustädter Kanals, der heute der Bahnhof Wien Mitte ist.
Von Ober St. Veit nach Wien Mitte sind es ca. 9 km? Das könnte hinkommen.
Echt ein hartes Rätsel, v.a., weil man in Google kaum was findet. Aber es macht Spaß!
Die stadtauswärtige Endstelle ist in der Nähe von Hütteldorf, aber nicht im heutigen 14. Bezirk
bleibt eigentlich nur der 13. Bezirk, ich tippe auf eines der beiden Sankt Veite.Die stadteinwärtige Endstelle ist ca. 1 km vom Schwedenplatz entfernt und mit männlichem Artikel (zum...), hat aber nichts mit der Stadtbefestigung (Mauer, Tore, Glacis) zu tun.
Mein neuer Tipp dazu: Der Stellwagen fuhr zum Hafen des Wiener Neustädter Kanals, der heute der Bahnhof Wien Mitte ist.
Von Ober St. Veit nach Wien Mitte sind es ca. 9 km? Das könnte hinkommen.
Echt ein hartes Rätsel, v.a., weil man in Google kaum was findet. Aber es macht Spaß!
12.01.2010, 11:18#23
ZitatOriginal von moszkva tér
bleibt eigentlich nur der 13. Bezirk, ich tippe auf eines der beiden Sankt Veite. Ganz richtig!
Die stadteinwärtige Endstelle ist ca. 1 km vom Schwedenplatz entfernt und mit männlichem Artikel (zum...), hat aber nichts mit der Stadtbefestigung (Mauer, Tore, Glacis) zu tun.
Mein neuer Tipp dazu: Der Stellwagen fuhr zum Hafen des Wiener Neustädter Kanals, der heute der Bahnhof Wien Mitte ist.In erster Linie ist das Rätsel wohl für mich profitabel, ich lerne immer neue Orte der Kaiserstadt kennen, von denen ich bisher nichts gewußt habe.
Noch ein verschachtelter Tipp zum Endpunkt der Tour: Der damalige Name des Endpunktes ist auch Bestandteil eines (ehemaligen) Namens eines Kunstwerks, das es heute noch (unter anderem Namen) gibt und das im Jahr 1739 nach zweijähriger Verhandlungs- und Bauzeit am Namenstag des damaligen Regenten fertiggestellt wurde!
Von Ober St. Veit nach Wien Mitte sind es ca. 9 km? Das könnte hinkommen. Und der Startort kommt auch hin! Herzlichen Glückwunsch!Frage 6 ist somit erraten, die Fragen 1 und 2 werden jetzt nicht mehr schwer sein!
Echt ein hartes Rätsel, v.a., weil man in Google kaum was findet. Aber es macht Spaß! Danke!
12.01.2010, 11:46#24
Also, nach umfangreicher Suche mit meinem besten Freund Google habe ich die stadteinwärtige Endstelle gefunden:
Es ist der Donnerbrunnen, einst Mehlmarktbrunnen, am Neuen Markt, ehem. offensichtlich Mehlmarkt
http://de.wikipedia.org/wiki/Donnerbrunnen
Es ist der Donnerbrunnen, einst Mehlmarktbrunnen, am Neuen Markt, ehem. offensichtlich Mehlmarkt
http://de.wikipedia.org/wiki/Donnerbrunnen
12.01.2010, 11:59#25
ZitatOriginal von moszkva tér
Es ist der Donnerbrunnen, einst Mehlmarktbrunnen, am Neuen Markt, ehem. offensichtlich Mehlmarkt. Gratulation an euch beide!![]()
Punkte 3 und 4 wären somit geklärt.
Zusammenfassung und weitere Hinweise zu ungeklärten Punkten:
Punkt 1 & 2 - sollten nicht mehr schwer sein
Punkt 5 - Etwa einen Kilometer vom Linienwall entfernt, den Ort gibt es heute noch, allerdings wiederum unter anderem Namen. Nicht weit davon war übrigens unlängst ein fpdwl-Rätsel angesiedelt.
Punkt 7 - Der ist schwer, ich habe dazu gar nichts im Netz gefunden. Daher einen weiteren Hinweis: In der Gasse, in der Herr Fuhrmann seine Garage besaß, befindet sich heute die einzige rund um die Uhr durchgehend in Betrieb stehende Verkehrsampel von Ober- und Unter St. Veit (mit Ausnahme der Ampeln am Hietzinger Kai). Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, die Kreuzung ist nicht sonderlich stark frequentiert. Hilft der Tipp weiter?
Dann gibts jetzt einen hilfreicheren, der in Kombination mit dem ersten Tipp wohl zur Lösung führen wird: in der genannten Gasse gibt es keinen ÖPNV, sie wird lediglich von einem öffentlichen Verkehrsmittel an obiger Kreuzung (VLSA) überquert. 12.01.2010, 13:55#26
Wieder einen Teil gelöst:
Zitat
http://www.a1133.at/index.php?menu=geschichte…/himmelhof/himmelhof
Im Vergleich zum Hackinger, Hütteldorfer und Speisinger galt der Ober Sankt Veiter Wein als guter Tropfen, der hier in zahlreichen Gasthäusern ausgeschenkt wurde: Im ehemaligen Gemeindegasthaus MAGDLEN, Ecke Glasauergasse Hietzinger Hauptstraße, wo heute die Schule steht, im prominenten KASINO, beim BAUER, beim DÖLTL, beim HEINRICH, beim PURANER, beim RAINER (heute die Apotheke), beim KREMSER (Auhofstraße – Tuersgasse), beim BÖCK, MARSCHALL (Hietzinger Hauptstraße – Testarellogasse), beim HOFMANN-BRUCHA-CORTIN, ZUR EINSIEDELEI bis zum Brand 1908, beim GOBER, PUECKER (ging an die Nazarener), beim LEITL „Zur schönen Aussicht“, in dessen Garten sich bis in die 50er Jahre der allerletzte Rest der alten Weingartenkultur befand, beim NEUSSER, BRAUN, WEINGARTL usw. und nicht zuletzt beim SCHWAB, dann WALLNER, jetzt HASLINGER ... Ohne präzisere Chronologie hatte Ober Sankt Veit einmal 44 Gasthäuser (mit Hacking), jetzt sind es ohne Espressi, Würstelstände und Chinesen immerhin noch 14!
12.01.2010, 14:08#27
ZitatOriginal von moszkva tér
Wieder einen Teil gelöst: Richtig, beim 'Magdlen' war der Startpunkt.![]()
12.01.2010, 14:09#28
ZitatOriginal von bernhard222
Punkt 5 - Etwa einen Kilometer vom Linienwall entfernt, den Ort gibt es heute noch, allerdings wiederum unter anderem Namen. Nicht weit davon war übrigens unlängst ein fpdwl-Rätsel angesiedelt.
Schwendermarkt (ehem. Braunhirschenmarkt)? Es wäre ca. die halbe Strecke, und die ehem. Ausfallstraße nach Hietzing war über die Mariahilfer Straße, da das Wiental noch nicht als Straße ausgebaut war.
ZitatOriginal von bernhard222
Punkt 7 - Der ist schwer, ich habe dazu gar nichts im Netz gefunden. Daher einen weiteren Hinweis: In der Gasse, in der Herr Fuhrmann seine Garage besaß, befindet sich heute die einzige rund um die Uhr durchgehend in Betrieb stehende Verkehrsampel von Ober- und Unter St. Veit (mit Ausnahme der Ampeln am Hietzinger Kai). Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, die Kreuzung ist nicht sonderlich stark frequentiert. Hilft der Tipp weiter?
Dann gibts jetzt einen hilfreicheren, der in Kombination mit dem ersten Tipp wohl zur Lösung führen wird: in der genannten Gasse gibt es keinen ÖPNV, sie wird lediglich von einem öffentlichen Verkehrsmittel an obiger Kreuzung (VLSA) überquert.
Kreuzung Hietzinger Hauptstr. / St.-Veit-Gasse?
Entschuldigung für das Doppelposting.
12.01.2010, 14:26#29
ZitatOriginal von moszkva tér
Schwendermarkt (ehem. Braunhirschenmarkt)? Es wäre ca. die halbe Strecke, und die ehem. Ausfallstraße nach Hietzing war über die Mariahilfer Straße, da das Wiental noch nicht als Straße ausgebaut war. So ist es, der Markt wird als 'Rudolfsheimer Markt' bezeichnet, das dortige Gasthaus als 'Schwender-Gasthaus', was die Identifikation leicht macht.
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Kreuzung Hietzinger Hauptstr. / St.-Veit-Gasse? Ja! Die Remise befand sich laut Bericht in der St. Veit - Gasse.
Entschuldigung für das Doppelposting. War keines.
Gratulation an moszkva tér, der das wirklich nicht leichte Rätsel nun quasi im Alleingang genial fertiggestellt hat! Alle Achtung!
Genannte Passage stammt übrigens aus Julius Hirts "Chronik von Ober St. Veit" von 1955.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (12.01.2010, 14:27)
12.01.2010, 15:00#30
ZitatOriginal von bernhard222
ZitatOriginal von moszkva tér
Entschuldigung für das Doppelposting. War keines.
Irgendwie schon, da ich, während ich das zweite Posting schrieb, du bereits die Antwort aufs erste abgeschickt hast. Zufall
ZitatOriginal von bernhard222
Gratulation an moszkva tér, der das wirklich nicht leichte Rätsel nun quasi im Alleingang genial fertiggestellt hat! Alle Achtung!![]()
Vielen Dank, es hat auch mir sehr viel Spaß gemacht, und ich habe viel neues über meine Stadt gelernt

12.01.2010, 16:29#31
ZitatOriginal von moszkva tér
Irgendwie schon, da ich, während ich das zweite Posting schrieb, du bereits die Antwort aufs erste abgeschickt hast. Zufall
Ja eben, deswegen auch der 'Ätsch'-Grinser

ZitatOriginal von moszkva tér
Vielen Dank, es hat auch mir sehr viel Spaß gemacht, und ich habe viel neues über meine Stadt gelernt
Ich auch
. Jetzt fehlt nur mehr Dein georgischer Reisebericht, den ich nur nochmal zur Sprache bringe, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Interessiert mich nämlich sehr. 
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