Konkreter Vorschlag Einiges über Zielbeschilderungen
151 Beiträge · Seite 2 von 8
21.02.2010, 20:55#21
ZitatOriginal von 13er
Langform: Dass der reale Ort "Hütteldorf" des 49ers nicht das virtuelle "Hütteldorf U" der U4 ist. Wer es nicht weiß, wird halt die paar Minuten zu Fuß gehen und es beim nächsten Mal wissen.
Trotzdem wäre meiner Meinung nach die beste Idee, das Zielschild des 49ers auf Hütteldorf lauten zu lassen und die Bahnstation prinzipiell "Bahnhof Hütteldorf" bzw. "Bahnhof Wien Hütteldorf" zu nennen. Genauso, wie die Philadelphiabrücke endlich "Bahnhof Wien Meidling" und Landstraße "Bahnhof Wien Mitte" heißen sollte. Im allgemeinen sollte der Name der größeren Bahnstationen als Haltepunkt eines übergeordneten Verkehrsmittels bei der Benennung den Vorrang erhalten.
21.02.2010, 21:30#22
ZitatOriginal von umweltretter
Flascher Ansatz! Denn wer kennt heute die Antonigasse, obwohl sie am Zielschild des 42ers steht? Kaum jemand. Wer also, der nicht regelmäßig mit dem 42er fährt, weiß, wohin dieser hinfährt? Kaum jemand. Beim Zieltext Kreuzgasse wäre beides anders, denn die Kreuzgasse ist allgemein bekannt, folglich wüssten Gelegenheitsfahrgäste nach Lesen des Zielschildes auch, wohin der 42er fährt.
Leider ein schlechtes Beispiel, da der 42er fast durch die gesamte Kreuzgasse fährt, bevor er zur Schleife abbiegt. Das ist so ähnlich wie beim 2er, dessen optimaler Zieltext eigentlich "Ottakring Erdbrustgasse" lauten sollte - das wäre dann auch auf den ULF-Anzeigen besser darstellbar.
Nehmen wir als Beispiel lieber den von dir ohnehin erwähnten 62er, wo man den unnötigen Zusatz Wolkersbergenstraße längst weglassen könnte. Der entstand nämlich in früheren Zeiten, als es notwendig war, diese Endstation von der Endstation "Lainz" zu unterscheiden, die sich bei der Jagdschloßgasse befand. Ähnliches gibt es heute noch in Gersthof, wo man zwischen "Gersthof" und "Gersthof Herbeckstraße" unterscheiden muss.
21.02.2010, 22:43#23
ZitatOriginal von Linie 41
Trotzdem wäre meiner Meinung nach die beste Idee, das Zielschild des 49ers auf Hütteldorf lauten zu lassen und die Bahnstation prinzipiell "Bahnhof Hütteldorf" bzw. "Bahnhof Wien Hütteldorf" zu nennen. Genauso, wie die Philadelphiabrücke endlich "Bahnhof Wien Meidling" und Landstraße "Bahnhof Wien Mitte" heißen sollte. Im allgemeinen sollte der Name der größeren Bahnstationen als Haltepunkt eines übergeordneten Verkehrsmittels bei der Benennung den Vorrang erhalten.
Weiters: "Bahnhof (Wien) Simmering", "Bahnhof (Wien) Floridsdorf", "Bahnhof (Wien) Penzing" (52er), "S-Bahn Ottakring" (U3), "S-Bahn Speising" (60er) etc.
22.02.2010, 01:07#24
ZitatOriginal von 95B
Bei den "über"-Beschilderungen sollte man die Finger davon lassen, solange nicht sichergestellt ist, dass die Via-Angabe nach Passieren des Via-Ziels verschwindet.
"Über"-Beschilderungen sollte man überhaupt nur dann anwenden, wenn es für eine Linie planmäßig verschiedene Fahrwege gibt oder im Fall von Umleitungen. Z.B. Linie 18 über 6 und O hätte dann ein "über Quellenplatz" und ein 6er über 18 und 71 ein "über St.Marx".

22.02.2010, 07:42#25
ZitatOriginal von penner16
ZitatOriginal von Linie 41
Trotzdem wäre meiner Meinung nach die beste Idee, das Zielschild des 49ers auf Hütteldorf lauten zu lassen und die Bahnstation prinzipiell "Bahnhof Hütteldorf" bzw. "Bahnhof Wien Hütteldorf" zu nennen. Genauso, wie die Philadelphiabrücke endlich "Bahnhof Wien Meidling" und Landstraße "Bahnhof Wien Mitte" heißen sollte. Im allgemeinen sollte der Name der größeren Bahnstationen als Haltepunkt eines übergeordneten Verkehrsmittels bei der Benennung den Vorrang erhalten.
Weiters: "Bahnhof (Wien) Simmering", "Bahnhof (Wien) Floridsdorf", "Bahnhof (Wien) Penzing" (52er), "S-Bahn Ottakring" (U3), "S-Bahn Speising" (60er) etc.
@ Diesterweggasse
Penzing 
Man könnte auch, wenn die Linie den Bahnhof anfährt, aber woanders stehenbleibt als ein anderes Oberflächenverkehrsmittel, den Bahnhof näher bezeichnen. Am Beispiel Bahnhof Penzing:
Linie 52: Penzing
, DiesterweggasseLinie 51A: Penzing
, CumberlandstraßeDen Zusatz "Wien" beim Bahnhof würde ich weglassen, weil wir gehen davon aus, dass ein Wiener Verkehrsmittel in Wien bleibt. Nur wenn das Gemeindegebiet verlassen wird, sollte die Zielstation näher bezeichnet werden.
EDIT: Felher ausgebessert
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von moszkva tér (22.02.2010, 07:45)
22.02.2010, 10:26#26
RE: Einiges über Zielbeschilderungen
ZitatOriginal von pascal
ZitatOriginal von darkweasel
- Wo liegt das "Wulzendorf", wo der 92A angeblich hinfährt? Es heißt jedenfalls keine Station in seiner großen Schleife so.
Das ist ja auch kein Wunder, denn Wulzendorf gibt es seit dem Jahr 1533 nicht mehr.
M.W. gibt/gab es aber eine gleichnamige Siedlung.
22.02.2010, 14:22#27
RE: Einiges über Zielbeschilderungen
ZitatOriginal von Ferry
ZitatOriginal von pascal
ZitatOriginal von darkweasel
- Wo liegt das "Wulzendorf", wo der 92A angeblich hinfährt? Es heißt jedenfalls keine Station in seiner großen Schleife so.
Das ist ja auch kein Wunder, denn Wulzendorf gibt es seit dem Jahr 1533 nicht mehr.
M.W. gibt/gab es aber eine gleichnamige Siedlung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wulzendorf
23.02.2010, 14:11#28
ZitatOriginal von darkweasel
- 26 und 84A zeigen beide als Zielschild "Aspern" an. Sie fahren aber nicht die gleiche Endstation an. Eine Station namens "Aspern" gibt es gar nicht. Der 26er sollte entsprechend "Oberdorfstraße" und der 84A "Zachgasse" anzeigen.
Nein, denn wen interessiert schon, wie die Endstation heißt? Die Richtung ist wichtig.
Außerdem sind die Endstellen von 26 und 84A praktisch nebeneinander.
ZitatOriginal von darkweasel
Unverständlich ist mir auf 2 und 33 "Floridsdorfer Brücke, Friedrich-Engels-Platz". Warum denn nicht einfach - was die Anzeigen deutlich besser lesbar machen würde - "Friedrich-Engels-Platz"?
Weil die Floridsdorfer Brücke vielen ein Begriff sein dürfte, die auf die Donauinsel wollen.
ZitatOriginal von Zug fährt ab!
Ich halte im Normalfall nichts von "über"-Angaben. Die Fahrtroute wird (bzw. sollte) bereits durch das Liniensignal angezeigt.
Beim 91A und beim 93A beispielsweise haben solche "über"-Angaben eine größere Bedeutung, da sich dort die Streckenführung nicht nur aus der Linienbezeichnung ergibt, da manche Stationen nicht jedes Mal angefahren werden.
Beim 84A wird die HTL Donaustadt überhaupt nur in der Früh angefahren.
23.02.2010, 15:07#29
ZitatOriginal von ibi
ZitatOriginal von darkweasel
- 26 und 84A zeigen beide als Zielschild "Aspern" an. Sie fahren aber nicht die gleiche Endstation an. Eine Station namens "Aspern" gibt es gar nicht. Der 26er sollte entsprechend "Oberdorfstraße" und der 84A "Zachgasse" anzeigen.
Nein, denn wen interessiert schon, wie die Endstation heißt? Die Richtung ist wichtig.
Außerdem sind die Endstellen von 26 und 84A praktisch nebeneinander.
Ein geschätzter halber Kilometer Fußweg ist eine interessante Definition von "praktisch nebeneinander".
23.02.2010, 15:17#30
ZitatOriginal von darkweasel
Ein geschätzter halber Kilometer Fußweg ist eine interessante Definition von "praktisch nebeneinander".
Da sind gute 5-6 Minuten zu Fuß, also nicht der Rede wert.
23.02.2010, 15:35#31
ZitatOriginal von ibi
ZitatOriginal von darkweasel
Ein geschätzter halber Kilometer Fußweg ist eine interessante Definition von "praktisch nebeneinander".
Da sind gute 5-6 Minuten zu Fuß, also nicht der Rede wert.
Ihr habt beide Recht - ca. ein halber Kilometer, 5-6 min zu Fuß (422 m, ich habs grad im GIS ausgemessen
) 23.02.2010, 15:38#32
ZitatOriginal von moszkva tér
Ihr habt beide Recht - ca. ein halber Kilometer, 5-6 min zu Fuß (422 m, ich habs grad im GIS ausgemessen)
Wer fußmarod ist, kann ja mit dem 31er eh weiterfahren

23.02.2010, 18:16#33
ZitatOriginal von 13er
Wer fußmarod ist, kann ja mit dem 31er eh weiterfahren
Wir reden hier von Aspern, da fährt weit und breit kein 31er.
23.02.2010, 18:20#34
ZitatOriginal von ibi
ZitatOriginal von 13er
Wer fußmarod ist, kann ja mit dem 31er eh weiterfahren
Wir reden hier von Aspern, da fährt weit und breit kein 31er.
Aus irgendeinem Grund habe ich die Diskussion auf den Abstand FEP <-> Donauinsel bezogen.
23.02.2010, 21:05#35
ZitatOriginal von ibi
ZitatOriginal von 13er
Wer fußmarod ist, kann ja mit dem 31er eh weiterfahren
Wir reden hier von Aspern, da fährt weit und breit kein 31er.
Dann muss man es eben so formulieren: Wer fußmarod ist, kann ja bei seiner Routenplanung berücksichtigen, dass es Umsteigemöglichkeiten zwischen 26 und 84A gibt, bei denen der Fußweg deutlich kürzer ist.

26.02.2010, 17:28#36
ZitatOriginal von moszkva tér
ZitatOriginal von penner16
ZitatOriginal von Linie 41
Trotzdem wäre meiner Meinung nach die beste Idee, das Zielschild des 49ers auf Hütteldorf lauten zu lassen und die Bahnstation prinzipiell "Bahnhof Hütteldorf" bzw. "Bahnhof Wien Hütteldorf" zu nennen. Genauso, wie die Philadelphiabrücke endlich "Bahnhof Wien Meidling" und Landstraße "Bahnhof Wien Mitte" heißen sollte. Im allgemeinen sollte der Name der größeren Bahnstationen als Haltepunkt eines übergeordneten Verkehrsmittels bei der Benennung den Vorrang erhalten.
Weiters: "Bahnhof (Wien) Simmering", "Bahnhof (Wien) Floridsdorf", "Bahnhof (Wien) Penzing" (52er), "S-Bahn Ottakring" (U3), "S-Bahn Speising" (60er) etc.
@ DiesterweggassePenzing
Man könnte auch, wenn die Linie den Bahnhof anfährt, aber woanders stehenbleibt als ein anderes Oberflächenverkehrsmittel, den Bahnhof näher bezeichnen. Am Beispiel Bahnhof Penzing:
Linie 52: Penzing, Diesterweggasse
Linie 51A: Penzing, Cumberlandstraße
Den Zusatz "Wien" beim Bahnhof würde ich weglassen, weil wir gehen davon aus, dass ein Wiener Verkehrsmittel in Wien bleibt. Nur wenn das Gemeindegebiet verlassen wird, sollte die Zielstation näher bezeichnet werden.
Man könnte an manchen Stellen die Anzeige dadurch verkürzen, dass man die
s weglässt (würde zB die Lesbarkeit des Schottentors verbessern)(nB sollte man auch die
s durch das ÖBB-Zeichen ersetzen).Bei Bahnhöfen/Ortsteilen würde ich in die vordere & hintere Zielanzeige den "ungefähren" und in seitlich am oder im Wagen angebrachte Informationen sowie in die Ansagen und/oder Haltestellenaushänge den "genauen" Namen der Endstation aufnehmen bzw. ihn dort lassen (in der Form, die moszkva tér vorgeschlagen hat).
Statt S-Bahn Ottakring (U3) würde ich Haltestelle Ottakring (ÖBB) vorschlagen.
26.02.2010, 17:42#37
ZitatOriginal von L4eo
Man könnte an manchen Stellen die Anzeige dadurch verkürzen, dass man dies weglässt (würde zB die Lesbarkeit des Schottentors verbessern)(nB sollte man auch die
s durch das ÖBB-Zeichen ersetzen).
Ich habe ganz ehrlich auch nie verstanden, warum U- und S-Bahnen extra angesagt werden. Vielleicht aus U-Bahn-Wahn. Aber wenn, muss man das dann bei allen Stationsbezeichnungen machen.
26.02.2010, 18:46#38
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von L4eo
Man könnte an manchen Stellen die Anzeige dadurch verkürzen, dass man dies weglässt (würde zB die Lesbarkeit des Schottentors verbessern)(nB sollte man auch die
s durch das ÖBB-Zeichen ersetzen).
Ich habe ganz ehrlich auch nie verstanden, warum U- und S-Bahnen extra angesagt werden. Vielleicht aus U-Bahn-Wahn. Aber wenn, muss man das dann bei allen Stationsbezeichnungen machen.
Der Einfachheit halber zitiere ich euch beide und schreib "meinen Senf" dazu:

1) Nicht überall, wo die ÖBB fährt, fährt auch eine S-Bahn. Daher ergibt das
-Symbol durchaus auch Sinn.2) So wie das
-Symbol in Wien angewandt wird, ist es eher für die Würscht, aber der Sinn dahinter wäre halt, dass man weiß, dass die Linie bei der U-Bahn vorbeifährt. Edit: und zwar bei einer bestimmten Station!Was nützt es mir z.B. als ortsunkundiger Fahrgast, wenn ich sehe, die Linie fährt nach Kagran? Wenn ich sehe, sie fährt nach Kagran
, kenne ich mich aus.Oder bei langen Straßen: Was wäre, wenn der 57A eine Station "Gumpendorfer Straße" hätte? Wo soll die sein? Der 57A hat ganze neun Stationen entlang der Gumpendorfer Straße. Aber bei "Gumpendorfer Straße
" weiß ich genau, welche dieser neun gemeint ist.Natürlich sollten so Schwachsinnigkeiten wie Kirchengasse
beim 2A nicht vorkommen, da es keine U-Bahn-Station Kirchengasse gibt! So wie "Diesterweggasse
" auch etwas seltsam anmutet...Die
s und
s sollten einfach konsequenter angewendet werden!Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von moszkva tér (26.02.2010, 18:48)
26.02.2010, 19:01#39
ZitatOriginal von moszkva tér
1) Nicht überall, wo die ÖBB fährt, fährt auch eine S-Bahn.
Wo innerhalb Wiens denn nicht?
26.02.2010, 19:13#40
ZitatOriginal von darkweasel
ZitatOriginal von moszkva tér
1) Nicht überall, wo die ÖBB fährt, fährt auch eine S-Bahn.
Wo innerhalb Wiens denn nicht?
Marchegger Ast jenseits der Hausfeldstraße und Donauländebahn zwischen Inzersdorf und Kledering. Weiters die Donauuferbahn zwischen Handelskai und dem Freudenauer Hafen. Ich weiß, all diese Linien haben keine Bahnhöfe mit Personenverkehr, aber dennoch, um ganz exakt zu sein finde ich:
ist das Symbol für den ÖBB-Nah-/RegionalverkehrDas ÖBB-Symbol, das es als "Smiley" nicht gibt, könnte man als Symbol für den Fernverkehr verwenden.
Ach ja, dann fährt auch noch die ROeEE/GySEV in Wien, wenn man es besonders obergscheit angehen möchte, wenn auch nicht auf eigenen Gleisen.