Zukunftsvision Verbesserungen am 13A
212 Beiträge · Seite 10 von 11
17.03.2011, 12:17#182
Eine mehr oder weniger innovative Idee der FPÖ kommt zwar der Parkplatzsituation in der betroffenen Gegend zugute, aber das könnt' dann auch schon alles gewesen sein:
Beste Grüße
VT
Zitathttp://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110317_OTS0163/
FP-Ossberger: Breite Unterstützung für FPÖ-Vorschlag einer Kurzführung des 13A
Maßnahme kann rasch, ohne Parkplatzverlust und Kostensteigerung umgesetzt werden
Wien (OTS/fpd) - In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung der Josefstadt fand der Antrag der FPÖ betreffend eine Kurzführung der 13A-Linie eine breite Mehrheit. Die Autobuslinie 13A soll in der verkehrsreichen Zeit von Montag bis Samstag so gesplittet werden, dass jeder zweite Autobus eine Kurzroute ausschließlich im 7. und 8. Bezirk befährt. Diese Maßnahme könne rasch ohne Parkplatzverlust und Kostensteigerung umgesetzt werden und das Überlastungsproblem dieser Linie sofort mindern, so die Klubobfrau der FPÖ-Josefstadt, Birgit Ossberger.
Das Problem des 13A-Autobusses ist kein neues und sollte endlich mit allen zur Verfügung stehenden sinnvollen Maßnahmensetzungen gelöst werden. Eine Wiedereinführung einer Straßenbahn auf dieser Stecke, wie es die grüne Fraktion in der Josefstadt vehement fordert, ist für uns Freiheitliche kein adäquates Mittel, um das hohe Fahrgastaufkommen zu bewältigen. Auch die von Grün-Rot-Grün eingeforderte Machbarkeitsstudie für die Einführung einer Straßenbahn werde aufzeigen, dass die Kosten einer solchen Umstellung in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen, so Ossberger.
"Vor diesem Hintergrund freut es mich daher ganz besonders, dass unser Antrag mit einer breiten Mehrheit der Verkehrskommission zugewiesen wurde, um ihn dort zu finalisieren", so Ossberger abschließend. [...]
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
Beste Grüße
VT
17.03.2011, 16:21#183
ZitatOriginal von VT 5081
Eine mehr oder weniger innovative Idee der FPÖ kommt zwar der Parkplatzsituation in der betroffenen Gegend zugute, aber das könnt' dann auch schon alles gewesen sein:
Ist der 13A denn nur im Bereich des 7. und 8. Bezirks überlastet? Was nützt mir der kurzgeführte Bus, wenn ich weiter als bis in die Mariahilfer Straße möchte? Dass ich mich dann dort erst in einen "normalen" 13A zwängen muss?
17.03.2011, 16:24#184
Was soll von den Rechtsparteien hinsichtlich öffentlichem Verkehr denn Sinnvolles kommen? Gerstl kennt sich nicht aus und die braune Partie will freie Fahrt für Autofahrer und sunst nix.
Ablegen, Rundordner, danke für die Mitarbeit.
Ablegen, Rundordner, danke für die Mitarbeit.
17.03.2011, 16:39#185
Nix Rundordner, bitte in den Schredder!
Aber immerhin wundert es mich, dass ihre Lösung nicht sowas wie ein "Autofahrverbot für Asylwerbern " ist. Nicht mal der Ansatz "Parken für Wiener gratis" wird weiterverfolgt.
Das muss ich ihnen zugute halten, soviel hätte ich mir nicht erwartet.
Liegt ja in deren Wurzeln, die autogerechte Stadt zu fordern, warum sollten sie sich gerade in dem einem Punkt weiterentwickeln.
Das der Vorschlag totaler Blödsinn ist und man etliche Widersprüche liest, war ja zu erwarten.
Vor allem, nur bis zur Mariahilfer zu fahren, anstatt bis zur U4, ist ja wohl das i-Tüpfelchen.
Aber immerhin wundert es mich, dass ihre Lösung nicht sowas wie ein "Autofahrverbot für Asylwerbern " ist. Nicht mal der Ansatz "Parken für Wiener gratis" wird weiterverfolgt.
Das muss ich ihnen zugute halten, soviel hätte ich mir nicht erwartet.
Liegt ja in deren Wurzeln, die autogerechte Stadt zu fordern, warum sollten sie sich gerade in dem einem Punkt weiterentwickeln.
Das der Vorschlag totaler Blödsinn ist und man etliche Widersprüche liest, war ja zu erwarten.
Vor allem, nur bis zur Mariahilfer zu fahren, anstatt bis zur U4, ist ja wohl das i-Tüpfelchen.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von klickklack_otk (17.03.2011, 16:40)
17.03.2011, 18:06#186
Nunja, es ist aber noch zu toppen:
Standbus 13a in jeder Haltestelle. Verbraucht keine Parkplätze, und im Stau stweht er auch nicht.

Standbus 13a in jeder Haltestelle. Verbraucht keine Parkplätze, und im Stau stweht er auch nicht.

17.03.2011, 18:52#187
Zitathttp://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110317_OTS0163/
FP-Ossberger: Breite Unterstützung für FPÖ-Vorschlag einer Kurzführung des 13A
Wien (OTS/fpd) - In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung der Josefstadt fand der Antrag der FPÖ betreffend eine Kurzführung der 13A-Linie eine breite Mehrheit.
Vor diesem Hintergrund freut es mich daher ganz besonders, dass unser Antrag mit einer breiten Mehrheit der Verkehrskommission zugewiesen wurde, um ihn dort zu finalisieren, so Ossberger abschließend. [...]
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
Die sind schon lustig.
Ich weiß ja nicht, wie es in der Bezirksvertretung Josefstadt zugeht, aber normalerweise werden Anträge doch immer dem entsprechenden Ausschuss oder der entsprechenden Kommission zugewiesen und nicht sofort abgestimmt.
So gesehen würde ich die Zuweisung in die Verkehrskommission eher als Formalakt und nicht als eine breite (inhaltliche) Unterstützung verstehen.

17.03.2011, 19:24#188
ZitatOriginal von martin8721
Die sind schon lustig.
Ich weiß ja nicht, wie es in der Bezirksvertretung Josefstadt zugeht, aber normalerweise werden Anträge doch immer dem entsprechenden Ausschuss oder der entsprechenden Kommission zugewiesen und nicht sofort abgestimmt.
So gesehen würde ich die Zuweisung in die Verkehrskommission eher als Formalakt und nicht als eine breite (inhaltliche) Unterstützung verstehen.
Um das zu beurteilen, fehlt mir das Wissen über bezirkspolitische Vorgänge. Allerdings fände ich es erschreckend wenn diesem Unsinn - höflich ausgedrückt - tatsächlich Vertreter der anderen Parteien zustimmen. Was sollte das denn bringen, außer einer Verschlechterung für die gesamte Linie? Das Zusammenführen von zwei Linien zur Intervallhalbierung funktioniert schon bei zuverlässigen Linien mehr schlecht als recht, wie sollte das dann ausgerechnet beim 13A funktionieren? Im Endeffekt entstehen nur zusätzliche Umsteigezwänge bzw. gravierende intervallverschlechterungen für alle die die Mariahilfer Straße queren wollen und die Konvoibildung wird eher gefördert denn verhindert! Wieder einmal der typische Vorschlag einer völlig Ahnungslosen...
18.03.2011, 01:07#189
Warum nicht einfach den 14A in der HVZ nach Alser Straße verlängern ? Dann bräuchte man keine seltsamen Kurzführungen (die dann noch 13B genannt werden).
18.03.2011, 10:22#190
OTS Kurzführung des 13A
Sehr geehrte Damen und Herren!
Da in diesem Forum ein rege Diskussion über meine Presseaussendung bzgl. Kurzführung des 13A geführt wird, darf ich Ihnen auch den gesamten Text des in die Verkehrskommission zugewiesenen Antrags meiner Fraktion zur Kenntnis bringen.
Ich meine, dass eine breite Diskussion über die verschiedenen Möglichkeiten der Problembewältigung der Überfrequentierung des 13A gut ist und freue mich auf weitere Meinungen.
Bzgl. der Frage der Zuweisung in den Verkehrsausschuss kann ich folgendes mitteilen: In der Bezirksvertretungssitzung kann ein Antrag sofort beschlossen, aber auch in einen Ausschuss oder Kommission zur weiteren Behandung zugewiesen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Ossberger
Antrag
Betrifft: Kurzführung der 13A-Autobuslinie
Die Bezirksvertretung ersucht die zuständige Stadträtin, mit den Wiener Linien in Kontakt zu treten, um die Fahrten der Autobuslinie 13A in der verkehrsreichen Zeit von Montag bis Samstag solcher Art zu splitten, dass jeder zweite Autobus mit der Linienbezeichnung 13B eine Kurzroute ausschließlich im 7. und 8. Bezirk befährt, wobei die Haltestelle Neubaugasse/U (7., Neubaugasse 1) Endstelle und die Haltestelle Kirchengasse/Neubaugasse/U (7., Kirchengasse 2) Anfangsstelle wäre.
Begründung:
Der 13A-Autobus wird nur zwischen Alserstraße und Mariahilfer Straße (7. und 8. Bezirk) extrem stark frequentiert. Im 5. und 6. Bezirk zwischen Margaretenplatz und Mariahilfer Straße wird das Fahrgastaufkommen durch die Linien 13A und 14A ausreichend bewältigt und im 4. Bezirk zwischen Südbahnhof und Margaretenplatz besteht eine weitaus geringere Fahrgastfrequenz.
Die bekannten Störungen im Verkehrsfluss der Autobusse werden hingegen im 5. und 6. Bezirk in Folge der engen Gassen durch Liefertätigkeit und Falschparker verursacht, weshalb die Autobusse im 7. und 8. Bezirk mitunter so verspätet ankommen, dass sie nach langer Wartezeit im Konvoi erscheinen.
Eine Kurzführung, wie sie die Wiener Linien seit über einem Jahr erfolgreich im 2. und 20. Bezirk mit der Linie 11A bzw. 11B zwischen Engelsplatz und Jungstraße praktizieren, ist auch deshalb eine mögliche Option, weil der Umstieg auf einen Gelenkbus mit 18m Länge durch die kurvenreiche Linienführung des 13A eben so wenig sinnvoll scheint wie die Wiedereinführung eines Doppelstockautobusses.
Außerdem berichten die Wiener Linien aus der Vergangenheit des Doppelstockautobusses, dass dieser nur auf Langstrecken mit geringer Umsteigefrequenz der Fahrgäste sinnvoll wäre. Wie oben bereits erwähnt, pflegen Fahrgäste des 13A diesen nur einige Stationen zu benutzen, weshalb sie dadurch den Oberstock nicht verwendet und die Ausgänge blockiert hatten.
Diese Maßnahme könnte rasch, ohne Parkplatzverlust und Kostensteigerung umgesetzt werden.
Klubobfrau Birgit Ossberger e.h.
BR Stv. KO Mag. Klaus-Peter Herndl e.h.
BR Günther Hecht e.h.
Da in diesem Forum ein rege Diskussion über meine Presseaussendung bzgl. Kurzführung des 13A geführt wird, darf ich Ihnen auch den gesamten Text des in die Verkehrskommission zugewiesenen Antrags meiner Fraktion zur Kenntnis bringen.
Ich meine, dass eine breite Diskussion über die verschiedenen Möglichkeiten der Problembewältigung der Überfrequentierung des 13A gut ist und freue mich auf weitere Meinungen.
Bzgl. der Frage der Zuweisung in den Verkehrsausschuss kann ich folgendes mitteilen: In der Bezirksvertretungssitzung kann ein Antrag sofort beschlossen, aber auch in einen Ausschuss oder Kommission zur weiteren Behandung zugewiesen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Ossberger
Antrag
Betrifft: Kurzführung der 13A-Autobuslinie
Die Bezirksvertretung ersucht die zuständige Stadträtin, mit den Wiener Linien in Kontakt zu treten, um die Fahrten der Autobuslinie 13A in der verkehrsreichen Zeit von Montag bis Samstag solcher Art zu splitten, dass jeder zweite Autobus mit der Linienbezeichnung 13B eine Kurzroute ausschließlich im 7. und 8. Bezirk befährt, wobei die Haltestelle Neubaugasse/U (7., Neubaugasse 1) Endstelle und die Haltestelle Kirchengasse/Neubaugasse/U (7., Kirchengasse 2) Anfangsstelle wäre.
Begründung:
Der 13A-Autobus wird nur zwischen Alserstraße und Mariahilfer Straße (7. und 8. Bezirk) extrem stark frequentiert. Im 5. und 6. Bezirk zwischen Margaretenplatz und Mariahilfer Straße wird das Fahrgastaufkommen durch die Linien 13A und 14A ausreichend bewältigt und im 4. Bezirk zwischen Südbahnhof und Margaretenplatz besteht eine weitaus geringere Fahrgastfrequenz.
Die bekannten Störungen im Verkehrsfluss der Autobusse werden hingegen im 5. und 6. Bezirk in Folge der engen Gassen durch Liefertätigkeit und Falschparker verursacht, weshalb die Autobusse im 7. und 8. Bezirk mitunter so verspätet ankommen, dass sie nach langer Wartezeit im Konvoi erscheinen.
Eine Kurzführung, wie sie die Wiener Linien seit über einem Jahr erfolgreich im 2. und 20. Bezirk mit der Linie 11A bzw. 11B zwischen Engelsplatz und Jungstraße praktizieren, ist auch deshalb eine mögliche Option, weil der Umstieg auf einen Gelenkbus mit 18m Länge durch die kurvenreiche Linienführung des 13A eben so wenig sinnvoll scheint wie die Wiedereinführung eines Doppelstockautobusses.
Außerdem berichten die Wiener Linien aus der Vergangenheit des Doppelstockautobusses, dass dieser nur auf Langstrecken mit geringer Umsteigefrequenz der Fahrgäste sinnvoll wäre. Wie oben bereits erwähnt, pflegen Fahrgäste des 13A diesen nur einige Stationen zu benutzen, weshalb sie dadurch den Oberstock nicht verwendet und die Ausgänge blockiert hatten.
Diese Maßnahme könnte rasch, ohne Parkplatzverlust und Kostensteigerung umgesetzt werden.
Klubobfrau Birgit Ossberger e.h.
BR Stv. KO Mag. Klaus-Peter Herndl e.h.
BR Günther Hecht e.h.
18.03.2011, 12:13#191
Ich bin zwar nicht oft mit dem 13A unterwegs, aber jetzt wo ich das so lese fällt mir schon auf das ich im Bereich im 5 Bezirk bis zum Südbahnhof immer einen Sitzplatz bekommen habe.
Also so schlecht finde ich die Idee nicht. Man müsste nur entweder in der Neubaugasse einen Pausenraum für die Bediensten einrichten oder (was viel einfacher wäre) die Busse abwechselnd als 13A und 13B führen.
Südbahnhof - Alser Straße - Neubaugasse - Alser Straße - Südbahnhof
Also so schlecht finde ich die Idee nicht. Man müsste nur entweder in der Neubaugasse einen Pausenraum für die Bediensten einrichten oder (was viel einfacher wäre) die Busse abwechselnd als 13A und 13B führen.
Südbahnhof - Alser Straße - Neubaugasse - Alser Straße - Südbahnhof
18.03.2011, 20:38#192
ZitatOriginal von matboy
Warum nicht einfach den 14A in der HVZ nach Alser Straße verlängern ? Dann bräuchte man keine seltsamen Kurzführungen (die dann noch 13B genannt werden).
Daran hab' ich auch schon öfters gedacht, dass das doch sinnvoll sein müsste!
Wobei der 14A glaube ich auch sehr stakr frequentiert wird und mit Verlängerung zur Alser Straße dann sehr lange ... könnte dann eine störungsanfälligere Linie werden ... ist die Frage, ob man das Experiment, ob der Betrieb am 14A dem standhält wagen will ... (probieren sollte man's mMn jedenfalls - und sei es unangekündigt und nur für eine probeweise Woche!
18.03.2011, 20:42#193
Zum Thema 13B: Diese Maßnahme würde zwar möglicherweise zu einer Verbsserung innerhalb des 7. und 8. Bezirks führen, es braucht jedoch eine Lösung für die Gesamtstrecke des 13A.
Gerade wenn behauptet wird, dass die Probleme, die Verspätungen verursachen, im 5. und 6. Bezirk liegen, wird klar, dass diese Probleme durch die neue Linie 13B weiterhin existieren würden und in keiner Weise gelöst wären.
Außerdem wird ein wichtiger Aspekt vollkommen ignoriert. In wenigen Jahren wird der Hauptbahnhof in Betrieb gehen, der für einen großen Fahrgastzuwachs am 13A sorgen wird, sodass auch der derzeit schwächer frequentierte Teil im 4. und 5. Bezirk stark ausgelastet sein wird.
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
Gerade wenn behauptet wird, dass die Probleme, die Verspätungen verursachen, im 5. und 6. Bezirk liegen, wird klar, dass diese Probleme durch die neue Linie 13B weiterhin existieren würden und in keiner Weise gelöst wären.

Außerdem wird ein wichtiger Aspekt vollkommen ignoriert. In wenigen Jahren wird der Hauptbahnhof in Betrieb gehen, der für einen großen Fahrgastzuwachs am 13A sorgen wird, sodass auch der derzeit schwächer frequentierte Teil im 4. und 5. Bezirk stark ausgelastet sein wird.
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
18.03.2011, 21:05#194
ZitatOriginal von umweltretter
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
Das ist (zumindest in Fachkreisen) unbestritten, allerdings nicht kurzfristig umsetzbar. Daher würde ich für folgendes plädieren:
Als kurzfristige Lösung die Verlängerung der Linie 14A bis Alser Straße, Skodagasse und dabei die Intervalle mit dem 13A auf synchronisieren (4 min in der HVZ).
Mittelfristig kann (bei entsprechender Umgestaltung neuralgischer Punkte - z.B. Entfernung von Parkplätzen) auf Betrieb mit Gelenkbusse und im Idealfall auf Betrieb mit Straßenbahn umgestellt werden. Desweiteren könnte diese neue Linie 13 auch das enstehende Stadtenwicklungsgebiet am Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs erschließen.
18.03.2011, 21:17#195
ZitatOriginal von umweltretter
Zum Thema 13B: Diese Maßnahme würde zwar möglicherweise zu einer Verbsserung innerhalb des 7. und 8. Bezirks führen, es braucht jedoch eine Lösung für die Gesamtstrecke des 13A.
Gerade wenn behauptet wird, dass die Probleme, die Verspätungen verursachen, im 5. und 6. Bezirk liegen, wird klar, dass diese Probleme durch die neue Linie 13B weiterhin existieren würden und in keiner Weise gelöst wären.
Außerdem wird ein wichtiger Aspekt vollkommen ignoriert. In wenigen Jahren wird der Hauptbahnhof in Betrieb gehen, der für einen großen Fahrgastzuwachs am 13A sorgen wird, sodass auch der derzeit schwächer frequentierte Teil im 4. und 5. Bezirk stark ausgelastet sein wird.
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
Das Hauptproblem ist aber nicht die Gesamtkapazität an sich, sondern eben die engen Gassenverhältnisse, die zu unregelmäßigen Intervallen und Kolonnenfahrten führen!
Wenn der Abschnitt Alser Straße - Mahü stärker frequentiert wird, als der Abschnitt Südbhf. - Mahü (wovon ich ausgehe), die Probleme aber im Abschnitt Südbhf. - Mahü entstehen, dann kann es ja nicht an der Gesamtkapazität liegen!
Ja, der Südbahnhof geht WIEDER in Betrieb, mit einem neuen Namen und ein paar Zügen der Westbahn, wobei einige Züge der Ostbahn künftig ja vermutlich nach Meidling und teilweise nach Hütteldorf verlängert werden, sodass der Hbf. gegenüber dem Ostbahnhof zumindest für die Ostbahn weniger Bedeutung haben wird, da man künftig ja auch nach Meidling (und tw. in Hütteldorf) fahren kann! Der Nahverkehr der Westbahn soll meines Wissens nach ja auch auf der Westbahn bleiben, sodass ich nicht glaube, dass der 13A großartig an Bedeutung gewinnen wird, jedenfalls nicht in jenem Maße, dass der Abschnitt Südbhf.-Mahü den Abschnitt Mahü -- Alser Str. überbieten würde mit Fahrgastzahlen!
Ich würde eine Umstellung auf Straßenbahn begrüßen, aber das Argument mit dem Hbf. ist finde ich unglaubwürdig!
Ich würde selbst eine Straßenbahnlinie 33, die vom Friedrichs-EnglsPlat über die Alser Straße und 13A-Strecke zur Mahü fahren würde begrüßen!
Man hätte zwar einen Umsteigezwang bei der Mahü, aber dafür würde jener bei der Alser Straße (bzw. Laudongasse) zum 5er/33er entfallen und bei der Mahü ist ja sowieso fast ein kompletter Fahrgastaustausch, sodass der Umsteigezwang nicht viele Nutzer des 13As betreffen würde!
Für den verbleibenden 13A-Abschnitt Mahü-Hbf. würde sich betrieblich der Vorteil ergeben, dass die Linie kürzer ist und Unregelmäßigkeiten dadurch schneller in den Griff zu bekommen wären!
18.03.2011, 21:55#196
ZitatOriginal von matboy
ZitatOriginal von umweltretter
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
Das ist (zumindest in Fachkreisen) unbestritten, allerdings nicht kurzfristig umsetzbar. Daher würde ich für folgendes plädieren:
Als kurzfristige Lösung die Verlängerung der Linie 14A bis Alser Straße, Skodagasse und dabei die Intervalle mit dem 13A auf synchronisieren (4 min in der HVZ).
Mittelfristig kann (bei entsprechender Umgestaltung neuralgischer Punkte - z.B. Entfernung von Parkplätzen) auf Betrieb mit Gelenkbusse und im Idealfall auf Betrieb mit Straßenbahn umgestellt werden. Desweiteren könnte diese neue Linie 13 auch das enstehende Stadtenwicklungsgebiet am Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs erschließen.
Die Intervallvermischung von 13A und 14A kann genau so wenig gut funktionieren wie die von 13A und "13B", weil die externen Störfaktoren beim Bus viel zu groß sind. Die Folge sind immer Konvoibildungen wenn das planmäßige Intervall so kurz ist. Nur durch konsequente Bevorrangung des ÖV, die bei Bussen auch nicht so leicht umsetzbar ist wie bei einer Straßenbahn (Stichwort Beeinflussung von LSA), ließen sich verlässlichere Intervalle umsetzen.
Was dazu kommt, ist dass die Fahrgastzahlen im Bereich Südbahnhof - Neubaugasse keineswegs so gering sind, dass man jeden zweiten Bus streichen könnte. Eine Trennung ohne Entfall von Bussen im zweiten Abschnitt würde nur zu höheren Kosten bei schlechterer Gesamtperformance führen, ist also definitiv keine Lösung.
Die Fahrgastzunahme durch den Hauptbahnhof würde ich auch nicht überbewerten, allerdings gibt es ja mehrere Studien die ganz klar aussagen, dass das Fahrgastaufkommen bereits jetzt auf der gesamten Linie nur durch eine Straßenbahn sinnvoll bewältigt werden kann. (Sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftlich betrachtet!) Und verglichen mit U-Bahnen dauert der Bau einer Straßenbahn ziemlich kurz und ist ansich "unkompliziert". Aber natürlich muss klar sein, dass jeder Tag, den die Autolobby das Projekt behindert, ein verlorener ist und die ungünstigen Zustände am 13A konserviert. Ein großer Schritt wäre mMn schon getan, wenn man noch während der Bauarbeiten am Hauptbahnhof die Gleisanlagen in diesem Gebiet vorsehen könnte...
Der immer wieder vorgeschlagene Einsatz von Gelenkbussen "kostet" im übrigen etwa genau so viele Parkplätze wie eine Straßenbahn (um diese "Sorge" auch anzusprechen"), weil die Schleppkurve der Busse nicht so exakt geführt wird wie ein Straßenbahn, dafür gibt es für undisziplinierte Autofahrer aber keine "abschreckenden Schienen", wodurch Falschparker die Situation tendenziell verschärfen würden. Beim 13er gibt es nur ganz oder gar nicht, und alles spricht für "ganz"!
19.03.2011, 13:07#197
ZitatOriginal von matboy
ZitatOriginal von umweltretter
Nur die Umstellung auf Straßenbahn würde für eine größere Gesamtkapazität sorgen.
Das ist (zumindest in Fachkreisen) unbestritten, allerdings nicht kurzfristig umsetzbar. Daher würde ich für folgendes plädieren:
Als kurzfristige Lösung die Verlängerung der Linie 14A bis Alser Straße, Skodagasse und dabei die Intervalle mit dem 13A auf synchronisieren (4 min in der HVZ).
Den 14A zu verlängern halte ich nicht für sinnvoll da er vor allem in der Reinprechtsdorfer Straße Intervallunregelmäßigkeiten aber auch jene desöfteren im 10.Bezirk vor dem Matzleinsdorfer Platz einhamstert. Da wäre es möglicherweise gescheiter die 12A-U-Hackerllinie zu splitten und den südlichen Ast zur Alser Straße zu führen. Vorteil dieser Lösung gegenüber dem FPÖ Vorschlag, dass auch im Bereich Margaretenplatz/Schönbrunner Straße bis Mariahilferstraße ein vermehrtes Platzangebot in der HVZ vorhanden ist. Den nordwestlichen Teil des 12A könnte man wenn nach Eröffnung des Hauptbahnhofes der Bedarf mal besteht eben dorthin verlängern. Wobei es auch vielleicht besser wäre ihn dann über die Landgutgasse und Sonnwendgasse zu führen. Würde eventuell auch eine Entlastung des 14A mit sich bringen.
19.03.2011, 18:16#198
Das wär eine gute Idee den 5. Bezirk 12A (Eichenstraße - Pilgramgasse) zur Alser Straße zu schicken. Dann hätte man eine sehr schnelle Direktverbindung vom 5. zur Alser Straße/Uni Campus und würde auch vielen das Umsteigen ersparen. Der 12A benützt im 5. schwach befahrene Straßen und wäre dadurch auch viel nervensparender als wie wenn man sich mit 14A und 13A mühsam zu seinem Ziel hinarbeiten muss... Ich glaub es gibt keine stressigere Verbindung in Wien als wie vom Zentrum des 5. in Richtung Alser Straße... immerhin leidet der 14A auch ordentlich an Verstopfungen.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von mike1163 (19.03.2011, 18:17)
19.03.2011, 20:26#199
ZitatOriginal von 38ger
Ja, der Südbahnhof geht WIEDER in Betrieb, mit einem neuen Namen und ein paar Zügen der Westbahn, wobei einige Züge der Ostbahn künftig ja vermutlich nach Meidling und teilweise nach Hütteldorf verlängert werden, sodass der Hbf. gegenüber dem Ostbahnhof zumindest für die Ostbahn weniger Bedeutung haben wird, da man künftig ja auch nach Meidling (und tw. in Hütteldorf) fahren kann! Der Nahverkehr der Westbahn soll meines Wissens nach ja auch auf der Westbahn bleiben, sodass ich nicht glaube, dass der 13A großartig an Bedeutung gewinnen wird, jedenfalls nicht in jenem Maße, dass der Abschnitt Südbhf.-Mahü den Abschnitt Mahü -- Alser Str. überbieten würde mit Fahrgastzahlen!
Natürlich wird es neben dem Hauptbahnhof noch andere Bahnhöfe in Wien geben, trotzdem wird er weitaus wichtiger als früher der Südbahnhof sein. Es handelt sich nicht um "ein paar Züge" der Westbahn, die da dazukommen, sondern mehrere jede Stunde. Für Zugreisende aus manchen Bereichen aus den Bezirken 4, 5, 6, 7 und 8 wird der 13A die sinnvollste Verbindung sein. Außerdem gewinnt der Südtiroler Platz generell aus Verkehrsknotenpunkt an Bedeutung und das neue Büroviertel wird auch für neue Fahrgäste sorgen. Das Fahrgastpotenzial steigt also gewaltig, jetzt geht es darum, ob und wie es genutzt wird. Eine attraktive Straßenbahnlinie 13 kann es ausschöpfen, ein störungsanfälliger und voller 13A wird das nicht können, weil sich Fahrgäste mangels Attraktivität eine andere Verbindung suchen werden.
11.05.2012, 14:40#200
Zu dem Thema gab es schon 1987 Überlegungen
Das Busspuren Konzept für den 13A aus dem Jahr 1987
Das Busspuren Konzept für den 13A aus dem Jahr 1987 Anhänge
📎 Busspuren-Konzept 13A 1987-09-03.zip (Anhang nicht mehr vorhanden)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Gerardo (11.05.2012, 16:48): 1978 durch 1987 ersetzt