Moderationsbeschwerden (war:Sichtungen von Fahrgastinformation)
56 Beiträge · Seite 3 von 3
13.04.2010, 20:42#41
Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne, Lavendel
Es war einmal....
Es war einmal vor ein paar Jahren ein Schüler, nennen wir ihn Ger – ups, die Rechtschreibung.... – Gärtner natürlich. Gärtner deshalb, da er von klein auf die gesamte Flora wie seine Westentasche kannte. Gärtner hatte ein Stück Land. Ein großes Stück Land. Ein riesengroßes Stück Land. Natürlich wollte er es nicht brach liegen lassen und setzte Blumenzwiebel. Gärtner war nicht nur tüchtig – unermüdlich arbeitete er Tag und Nacht –, er war auch erfolgreich. Binnen kürzester Zeit verwandelte er sein Stück Land in die wahrste Blütenpracht. Gärtner war glücklich. Diesen Garten Eden wollte er jedoch nicht alleine genießen. Also öffnete er die Gartentore. Sein Garten sollte für alle Besucher offen stehen. Ausnahmslos.
Rasch erkannte er, dass es unter den vielen Besuchern ebenfalls Gärtner gab. Da sein Stück Land so riesengroß war und noch Platz für so viele Gräser, Blumen, Sträucher, Büsche und Bäume bot, war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass auf seinem Stück Land auch die anderen Gärtner Pflanzen ziehen durften. Einzige Bedingung, die Gärtner sollten zueinander stets kameradschaftlich sein und die Gewächse hegen und pflegen. Natürlich achtete er darauf, dass die gesamte Gartenanlage von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr noch prächtiger wurde. Er lockerte den Boden auf, düngte und bewässerte ihn, zupfte Unkraut und unterstützte die anderen Gärtner wann auch immer und womit auch immer er konnte. Kein Wunder, dass er bald nur mehr Meister-Gärtner genannt wurde.
Untereinander herrschte stets ein freundschaftlicher Ton. Gegenseitig griffen sie sich unter die Arme und gaben einander wertvolle Tipps. Manche Gärtner erwiesen sich als wahre Botaniker. Andere wiederum waren hauptberuflich sogar beim Stadtgartenamt beschäftigt und selig, dass sie ihre Freizeit in diesem außergewöhnlichen Garten verbringen durften. Allen war ihre unbeschreiblich große Pflanzenliebe kilometerweit anzusehen. Gemeinsam ist es ihnen gelungen, dass in dem riesengroßen Garten 365 Tage lang im Jahr das farbenprächtigste Blütenmeer zu bewundern war. Ständig surrten Bienen von Blüte zu Blüte. In den Wipfeln der Bäume zwitscherten Vögel fröhlich ihre Lieder. Meister-Gärtner und alle anderen Gärtner waren glücklich.
Einige der Gärtner entwickelten sich zu Ameisen. So wie von Meister-Gärtner bereits vorgelebt, nutzten auch sie jede freie Minute ihrer Freizeit, um den riesengroßen Garten, der immer größer wurde, noch schöner zu gestalten. In vorbildlicher Teamarbeit legten sie Teiche an, stellten Parkbänke auf, mähten die Wiesen, rechten Laub, schützten manche Knospe vor dem eisigen Frost und bekämpften Ungeziefer und sonstige Schädlinge. Dass sie den Gärtnern, die sich von Woche zu Woche vermehrten, mit Rat und Tat zur Seite standen, war auch sonnenklar. Dann erst nahmen sie sich für ihre eigenen Pflanzen Zeit.
Der Ansturm auf den Garten war so gewaltig, dass sich nach nicht einmal 10 Jahren bereits knapp 1.000 Gärtner in der einzigartigen Anlage versammelten. Alle hatten sie Platz. Alle wurden sie akzeptiert und respektiert. Egal, ob sie nur auf einer Parkbank saßen und den immerwährenden Frühling genossen, egal ob sie von Grashälmchen zu Grashälmchen, von Fliederstrauch zu Fliederstrauch oder von Mammutbaum zu Mammutbaum schlichen, die Pflanzen und deren Hinweisschilder eingehend studierten oder ob sie etwa im Schweiße ihres Angesichts einen Brunnen schlugen. Sie machten untereinander keinerlei Unterschied. Weswegen auch? Sie waren doch alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. Und die vielen verschiedenartigsten Pflanzen aller Gattungen sind ebenfalls eine idyllische Symbiose eingegangen. Wo sonst konnte man Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne und Lavendel (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) direkt nebeneinander bewundern? Es war eine unvorstellbare Harmonie. Die Pflanzen waren mehr als glücklich. Die Besucher waren mehr als glücklich. Die Gärtner waren mehr als glücklich. Die Ameisen waren mehr als glücklich. Meister-Gärtner war mehr als glücklich. Alle waren sie mehr als glücklich.
Zeitweilige Trockenperioden, tropische Regenstürme, selbst Orkane konnten weder dem Garten, noch den Pflanzen etwas anhaben. Sofort waren Meister-Gärtner, die Ameisen und natürlich auch die vielen Gärtner zur Stelle und haben es jedes Mal mit vereinten Kräften geschafft, jede Katastrophe abzuwenden. Und trotzdem: Eines Tages wendete sich das Blatt.
Niemand kann es mehr erklären, wie es dazu kam. Aber plötzlich wurden Stimmen gegen ein paar Gänseblümchenspezialisten laut: „Gänseblümchen wollen wir nicht!“ Nirgendwo stand geschrieben, dass Gänseblümchen verboten waren. Also züchteten die Experten vollkommen unberührt weiter ihre Gänseblümchen. Auch Meister-Gärtner und die Ameisen hatten nichts gegen Gänseblümchen einzuwenden, schließlich sollte der Garten doch ausnahmslos für alle offen stehen. Einige Gärtner und Botaniker fühlten sich unverstanden. Es kam wie es kommen musste – oder eigentlich nicht kommen musste –, jedenfalls die Proteste vermehrten sich.
Nach den banalen Gänseblümchen, die ja die Sicht auf die Sonnenblumen raubten, waren den Kritikern die zu langsamen Ameisen, der sich in bedachter Art und Weise ein Allgemeinbild schaffende Meister-Gärtner und die Anlage der zuvor eigentlich sehr wohl geschätzten Teiche ein Dorn an der Rose – nein! – im Auge. Nun krochen auch einige andere Gärtner und Botaniker aus dem Gebüsch oder ihren Hütten und versuchten, so wie Meister-Gärtner und die Ameisen, schlichtende Gespräche zu führen. Leider blieben die Bemühungen weiterhin ohne sichtbaren Erfolg. Im Gegenteil. Gelegentlich folgten sogar verbale Entgleisungen. Die Gärtner waren nicht mehr glücklich. Die Ameisen waren nicht mehr glücklich. Meister-Gärtner war nicht mehr glücklich. Alle waren sie nicht mehr glücklich. Nachts konnten sie nicht mehr schlafen. Wenn sie an den großen Garten dachten, bekamen sie das riesengroße Zittern.
Allmählich wurde den Streitereien mehr Bedeutung als der Obhut der Pflanzen beigemessen. Obwohl all die Blumen – von Gänseblümchen bis Sonnenblumen – und all die anderen Pflanzen eine Zeit lang noch immer wie Felsen in der Brandung standen, verzogen sich die Bienen und die Vögel. Im Garten herrschte eine angespannte Stille. Es wurde kalt. Es wurde eiskalt. Mitten im Sommer. Es wurde finster. Es wurde stockfinster. Mitten am Tag. Die Blumen kränkten sich, ließen alles hängen und wurden welk. Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne und Lavendel (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) waren dürr. Weit und breit war keine einzige Blüte mehr zu sehen. Meister-Gärtner war traurig. Die Ameisen waren traurig. Die Gärtner waren traurig. Die Besucher waren traurig. Alle waren sie traurig.
Die Bäume verloren ihr Laub. Die Mammutbäume knickten um und splitterten wie Zündhölzer. Von einer Minute auf die andere. Einfach so. Was einst eine saftig grüne Farbe trug, war braun. Meister-Gärtner, die Ameisen und alle Gärtner erlitten einen Schock. Schlagartig war der Streit begraben. Alle versuchten sie, zu retten, was noch zu retten war. Zornig rissen sie das Unkraut aus dem Boden. In der Hoffnung, Unmengen von Naturdünger könnten noch Wunder wirken, arbeiteten sie Wagenladungen voller Mist mit bloßen Händen in den Boden ein. Liebevoll redeten sie auf die Setzlinge ein. Mit den Tränen ihrer Augen bewässerten sie die dürren Pflanzen. Doch es war alles vergebens. Es war zu spät. Das Klima war vergiftet. Die Gärtner waren sehr traurig. Die Ameisen waren sehr traurig. Meister-Gärtner war sehr traurig. Alle waren sie sehr traurig.
Sie waren verbittert. Alle waren sie verbittert. Meister-Gärtner war verbittert. Die Ameisen waren verbittert. Die Gärtner waren verbittert. Die Gärtner, allen voran die Gänseblümchenbekämpfer, bekamen Herzrasen und noch andere Zustände. Sie bekamen weiße Haare oder verloren sie. Ihre Haut verrunzelte. Sie bekamen Warzen. Sie verloren ihre Zähne. Die Ameisen verloren sogar ihre Beine. Meister-Gärtner wanderte nach Kuba aus. Der riesengroße Garten war eine Geröllhalde. Irgendwann wurde er planiert und zubetoniert. Einfach so. Es blieb einzig und allein die Erinnerung.
Obwohl die Figuren in diesem Märchen frei erfunden sind und jede Ähnlichkeit mit Leuten dieses Forums rein zufällig ist, frage ich mich, woran mich diese eigenartige Geschichte erinnert. Zusatzfrage: Muss sie wirklich so dramatisch enden?
Es war einmal vor ein paar Jahren ein Schüler, nennen wir ihn Ger – ups, die Rechtschreibung.... – Gärtner natürlich. Gärtner deshalb, da er von klein auf die gesamte Flora wie seine Westentasche kannte. Gärtner hatte ein Stück Land. Ein großes Stück Land. Ein riesengroßes Stück Land. Natürlich wollte er es nicht brach liegen lassen und setzte Blumenzwiebel. Gärtner war nicht nur tüchtig – unermüdlich arbeitete er Tag und Nacht –, er war auch erfolgreich. Binnen kürzester Zeit verwandelte er sein Stück Land in die wahrste Blütenpracht. Gärtner war glücklich. Diesen Garten Eden wollte er jedoch nicht alleine genießen. Also öffnete er die Gartentore. Sein Garten sollte für alle Besucher offen stehen. Ausnahmslos.
Rasch erkannte er, dass es unter den vielen Besuchern ebenfalls Gärtner gab. Da sein Stück Land so riesengroß war und noch Platz für so viele Gräser, Blumen, Sträucher, Büsche und Bäume bot, war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass auf seinem Stück Land auch die anderen Gärtner Pflanzen ziehen durften. Einzige Bedingung, die Gärtner sollten zueinander stets kameradschaftlich sein und die Gewächse hegen und pflegen. Natürlich achtete er darauf, dass die gesamte Gartenanlage von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr noch prächtiger wurde. Er lockerte den Boden auf, düngte und bewässerte ihn, zupfte Unkraut und unterstützte die anderen Gärtner wann auch immer und womit auch immer er konnte. Kein Wunder, dass er bald nur mehr Meister-Gärtner genannt wurde.
Untereinander herrschte stets ein freundschaftlicher Ton. Gegenseitig griffen sie sich unter die Arme und gaben einander wertvolle Tipps. Manche Gärtner erwiesen sich als wahre Botaniker. Andere wiederum waren hauptberuflich sogar beim Stadtgartenamt beschäftigt und selig, dass sie ihre Freizeit in diesem außergewöhnlichen Garten verbringen durften. Allen war ihre unbeschreiblich große Pflanzenliebe kilometerweit anzusehen. Gemeinsam ist es ihnen gelungen, dass in dem riesengroßen Garten 365 Tage lang im Jahr das farbenprächtigste Blütenmeer zu bewundern war. Ständig surrten Bienen von Blüte zu Blüte. In den Wipfeln der Bäume zwitscherten Vögel fröhlich ihre Lieder. Meister-Gärtner und alle anderen Gärtner waren glücklich.
Einige der Gärtner entwickelten sich zu Ameisen. So wie von Meister-Gärtner bereits vorgelebt, nutzten auch sie jede freie Minute ihrer Freizeit, um den riesengroßen Garten, der immer größer wurde, noch schöner zu gestalten. In vorbildlicher Teamarbeit legten sie Teiche an, stellten Parkbänke auf, mähten die Wiesen, rechten Laub, schützten manche Knospe vor dem eisigen Frost und bekämpften Ungeziefer und sonstige Schädlinge. Dass sie den Gärtnern, die sich von Woche zu Woche vermehrten, mit Rat und Tat zur Seite standen, war auch sonnenklar. Dann erst nahmen sie sich für ihre eigenen Pflanzen Zeit.
Der Ansturm auf den Garten war so gewaltig, dass sich nach nicht einmal 10 Jahren bereits knapp 1.000 Gärtner in der einzigartigen Anlage versammelten. Alle hatten sie Platz. Alle wurden sie akzeptiert und respektiert. Egal, ob sie nur auf einer Parkbank saßen und den immerwährenden Frühling genossen, egal ob sie von Grashälmchen zu Grashälmchen, von Fliederstrauch zu Fliederstrauch oder von Mammutbaum zu Mammutbaum schlichen, die Pflanzen und deren Hinweisschilder eingehend studierten oder ob sie etwa im Schweiße ihres Angesichts einen Brunnen schlugen. Sie machten untereinander keinerlei Unterschied. Weswegen auch? Sie waren doch alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. Und die vielen verschiedenartigsten Pflanzen aller Gattungen sind ebenfalls eine idyllische Symbiose eingegangen. Wo sonst konnte man Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne und Lavendel (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) direkt nebeneinander bewundern? Es war eine unvorstellbare Harmonie. Die Pflanzen waren mehr als glücklich. Die Besucher waren mehr als glücklich. Die Gärtner waren mehr als glücklich. Die Ameisen waren mehr als glücklich. Meister-Gärtner war mehr als glücklich. Alle waren sie mehr als glücklich.
Zeitweilige Trockenperioden, tropische Regenstürme, selbst Orkane konnten weder dem Garten, noch den Pflanzen etwas anhaben. Sofort waren Meister-Gärtner, die Ameisen und natürlich auch die vielen Gärtner zur Stelle und haben es jedes Mal mit vereinten Kräften geschafft, jede Katastrophe abzuwenden. Und trotzdem: Eines Tages wendete sich das Blatt.
Niemand kann es mehr erklären, wie es dazu kam. Aber plötzlich wurden Stimmen gegen ein paar Gänseblümchenspezialisten laut: „Gänseblümchen wollen wir nicht!“ Nirgendwo stand geschrieben, dass Gänseblümchen verboten waren. Also züchteten die Experten vollkommen unberührt weiter ihre Gänseblümchen. Auch Meister-Gärtner und die Ameisen hatten nichts gegen Gänseblümchen einzuwenden, schließlich sollte der Garten doch ausnahmslos für alle offen stehen. Einige Gärtner und Botaniker fühlten sich unverstanden. Es kam wie es kommen musste – oder eigentlich nicht kommen musste –, jedenfalls die Proteste vermehrten sich.
Nach den banalen Gänseblümchen, die ja die Sicht auf die Sonnenblumen raubten, waren den Kritikern die zu langsamen Ameisen, der sich in bedachter Art und Weise ein Allgemeinbild schaffende Meister-Gärtner und die Anlage der zuvor eigentlich sehr wohl geschätzten Teiche ein Dorn an der Rose – nein! – im Auge. Nun krochen auch einige andere Gärtner und Botaniker aus dem Gebüsch oder ihren Hütten und versuchten, so wie Meister-Gärtner und die Ameisen, schlichtende Gespräche zu führen. Leider blieben die Bemühungen weiterhin ohne sichtbaren Erfolg. Im Gegenteil. Gelegentlich folgten sogar verbale Entgleisungen. Die Gärtner waren nicht mehr glücklich. Die Ameisen waren nicht mehr glücklich. Meister-Gärtner war nicht mehr glücklich. Alle waren sie nicht mehr glücklich. Nachts konnten sie nicht mehr schlafen. Wenn sie an den großen Garten dachten, bekamen sie das riesengroße Zittern.
Allmählich wurde den Streitereien mehr Bedeutung als der Obhut der Pflanzen beigemessen. Obwohl all die Blumen – von Gänseblümchen bis Sonnenblumen – und all die anderen Pflanzen eine Zeit lang noch immer wie Felsen in der Brandung standen, verzogen sich die Bienen und die Vögel. Im Garten herrschte eine angespannte Stille. Es wurde kalt. Es wurde eiskalt. Mitten im Sommer. Es wurde finster. Es wurde stockfinster. Mitten am Tag. Die Blumen kränkten sich, ließen alles hängen und wurden welk. Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne und Lavendel (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) waren dürr. Weit und breit war keine einzige Blüte mehr zu sehen. Meister-Gärtner war traurig. Die Ameisen waren traurig. Die Gärtner waren traurig. Die Besucher waren traurig. Alle waren sie traurig.
Die Bäume verloren ihr Laub. Die Mammutbäume knickten um und splitterten wie Zündhölzer. Von einer Minute auf die andere. Einfach so. Was einst eine saftig grüne Farbe trug, war braun. Meister-Gärtner, die Ameisen und alle Gärtner erlitten einen Schock. Schlagartig war der Streit begraben. Alle versuchten sie, zu retten, was noch zu retten war. Zornig rissen sie das Unkraut aus dem Boden. In der Hoffnung, Unmengen von Naturdünger könnten noch Wunder wirken, arbeiteten sie Wagenladungen voller Mist mit bloßen Händen in den Boden ein. Liebevoll redeten sie auf die Setzlinge ein. Mit den Tränen ihrer Augen bewässerten sie die dürren Pflanzen. Doch es war alles vergebens. Es war zu spät. Das Klima war vergiftet. Die Gärtner waren sehr traurig. Die Ameisen waren sehr traurig. Meister-Gärtner war sehr traurig. Alle waren sie sehr traurig.
Sie waren verbittert. Alle waren sie verbittert. Meister-Gärtner war verbittert. Die Ameisen waren verbittert. Die Gärtner waren verbittert. Die Gärtner, allen voran die Gänseblümchenbekämpfer, bekamen Herzrasen und noch andere Zustände. Sie bekamen weiße Haare oder verloren sie. Ihre Haut verrunzelte. Sie bekamen Warzen. Sie verloren ihre Zähne. Die Ameisen verloren sogar ihre Beine. Meister-Gärtner wanderte nach Kuba aus. Der riesengroße Garten war eine Geröllhalde. Irgendwann wurde er planiert und zubetoniert. Einfach so. Es blieb einzig und allein die Erinnerung.
Obwohl die Figuren in diesem Märchen frei erfunden sind und jede Ähnlichkeit mit Leuten dieses Forums rein zufällig ist, frage ich mich, woran mich diese eigenartige Geschichte erinnert. Zusatzfrage: Muss sie wirklich so dramatisch enden?
13.04.2010, 21:57#42
@67er:
Danke für diese Darstellung, eine gute und wichtige Idee!
(natürlich wollen wir alle ein anderes Ende, aber es zeigt, wie es weitergeht, wenn es so weitergeht wie derzeit)
Edit: Zusatz eingefügt
Danke für diese Darstellung, eine gute und wichtige Idee!
(natürlich wollen wir alle ein anderes Ende, aber es zeigt, wie es weitergeht, wenn es so weitergeht wie derzeit)
Edit: Zusatz eingefügt
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (13.04.2010, 21:59)
14.04.2010, 08:03#43
RE: Fuchsien, Philodendren, Dahlien, Weihnachtssterne, Lavendel
ZitatOriginal von 67er
Meister-Gärtner wanderte nach Kuba aus.

14.04.2010, 23:36#44
Ich habe nicht den Eindruck, als würde diese Diskussion (zwischen 95B und mir) einen wirklichen Beitrag zur aktuellen Problematik leisten. Daher gehe ich nur mehr auf die Aussagen ein, die auch wirklich etwas "bewirken" werden. Sonst entwickelt sich das nur zu einer weiteren Endlosdiskussion.
Und für mich ist es einfach logischer, dass ich die Kritik dort poste, wo sie auch erwünscht ist. Ich traue es euch eigentlich schon zu, dann einen Link zum betreffenden Posting einzufügen. Ich werde jetzt einen Thread zu diesem Zweck eröffnen.
Deine persönlichen Sym- oder Antipathien im Forum stehen aber in keinem Zusammenhang mit der Administration des Forums.
Das hättest du wohl gern
ZitatOriginal von 95B
Du wirst zugeben müssen, dass es nur allzu logisch ist, die Kritik dort anzubringen, wo sich das Kritikwürdige befindet, und nicht irgendwo. Wie gesagt, ich will nichts aufwärmen, diesbezüglich habe ich meine Meinung schon mehr als ausreichend kundgetan.
Und für mich ist es einfach logischer, dass ich die Kritik dort poste, wo sie auch erwünscht ist. Ich traue es euch eigentlich schon zu, dann einen Link zum betreffenden Posting einzufügen. Ich werde jetzt einen Thread zu diesem Zweck eröffnen.
ZitatOriginal von 95B
Dass nicht nachvollziehbar ist, inwiefern die User tatsächlich auf die Fragestellung eingehen oder ihr Hakerl nach persönlichen Sym- oder Antipathiegesichtspunkten setzen. Bei so einer Umfrage könnte beispielsweise mancher User für die Beibehaltung der Nicht-Sichtungs-Threads stimmen, weil ich ihm vielleicht das eine oder andere Mal schärfer geantwortet habe und er mir damit einfach eins auswischen will - dass ich mich stark für die Abschaffung der Nicht-Sichtungs-Threads einsetze, dürfte ja nicht zu übersehen sein. Wenn hingegen jene User, die die Beibehaltung der Nicht-Sichtungs-Threads befürworten, darlegen könnten, welchen Nutzen sie aus diesen Meldungen ziehen, so wären solche Äußerungen über jeden Verdacht der Parteinahme erhaben.
Deine persönlichen Sym- oder Antipathien im Forum stehen aber in keinem Zusammenhang mit der Administration des Forums.
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 67er
Meister-Gärtner wanderte nach Kuba aus.
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Das hättest du wohl gern

15.04.2010, 08:12#45
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
Ich habe nicht den Eindruck, als würde diese Diskussion (zwischen 95B und mir) einen wirklichen Beitrag zur aktuellen Problematik leisten.
Ich auch nicht; mir wäre lieber, 37er-Wagen würde die ursprüngliche Diskussion mit mir fortführen - vorausgesetzt, er kann seinem Zeitmangel entkommen.
ZitatOriginal von 95B
Deine persönlichen Sym- oder Antipathien im Forum stehen aber in keinem Zusammenhang mit der Administration des Forums.
Ich sprach nicht von meinen Sym- oder Antipathien, sondern generell von dem Umstand, dass eine derartige Umfrage ganz sicher nicht objektiv ablaufen wird.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 67er
Meister-Gärtner wanderte nach Kuba aus.
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Das hättest du wohl gern
Wenn ich mir eine Auswanderung wünschen könnte, dann wäre es die sämtlicher Kampfsichtungen dorthin
http://wili-sichtungen.forumprofi.de/ - bisher hat das neue Forum ja leider nur den Effekt gehabt, dass derselbe Schrott doppelt deponiert wird.E: Zitatverschachtelung
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 95B (15.04.2010, 08:25)
16.04.2010, 10:45#46
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
Ich habe nicht den Eindruck, als würde diese Diskussion (zwischen 95B und mir) einen wirklichen Beitrag zur aktuellen Problematik leisten.
Ich auch nicht; mir wäre lieber, 37er-Wagen würde die ursprüngliche Diskussion mit mir fortführen - vorausgesetzt, er kann seinem Zeitmangel entkommen.
Welchen Punkt/welche Punkte möchtest du denn mit mir noch erörtern?

16.04.2010, 11:25#47
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Welchen Punkt/welche Punkte möchtest du denn mit mir noch erörtern?
Ich würde mir von dir eine Antwort auf Moderationsbeschwerden (war:Sichtungen von Fahrgastinformation) wünschen.
Du musst natürlich nicht alles durchackern, aber mich würden deine Standpunkte zusätzlich zu Gerardos Antwort interessieren.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn es in naher Zukunft Veränderungen im Forum gäbe, die vor allem die Gesundschrumpfung des Sichtungsboards betreffen. Vielleicht kannst du dich ja diesbezüglich etwas konkreter ausdrücken, sofern eure Pläne nicht einer internen "Dienstverschwiegenheit" unterliegen respektive es überhaupt derartige Pläne gibt.
Und nicht zuletzt möchte ich den Umstand in den Thread einbringen, dass außer diversen Diskussionen rund um die Sichtungen seit geraumer Zeit nichts passiert. Ungeachtet aller Diskussionen werden weiterhin auf Teufel komm raus Kampfsichtungen veröffentlicht, die nach wie vor niemanden interessieren. Keiner der Kampfsichter bringt sich auch nur ansatzweise in die Diskussion ein und verteidigt seinen Standpunkt bzw. versucht darzulegen, welchen Nutzen man aus seinen Meldungen ziehen könnte. Mit Verlaub, da komme ich mir etwas veräppelt vor. Infolge privater Kontakte mit aktiven oder nicht mehr aktiven Usern weiß ich mittlerweile auch, dass ich mit diesem Eindruck nicht allein dastehe.
Übrigens, weil einige sich offenbar darüber mokieren, dass vor allem ich mich gegen die Kampfsichtungen stark mache: Mir missfiel die Entwicklung im Sichtungsboard schon lange, aber im Gegensatz zu vielen anderen, die das schweigend toleriert haben, habe ich meinen Unmut darüber eben zum Ausdruck gebracht. Daraufhin hat sich so mancher andere ebenfalls ermuntert gefühlt, jene Kritik vorzubringen, die er schon länger mit sich herumgetragen hat, ohne sie jedoch auszuformulieren. Ich habe halt eine geringere Hemmschwelle, wo anzuecken.
Dazu stehe ich aber auch.Um dir zum Schluss eine präzise Frage zu stellen: Was hältst du von meinem schon öfter erwähnten Vorschlag, die Urheber der Kampfsichtungen mögen argumentativ darlegen, welchen Nutzen ihnen und anderen ihre Postings bringen, vor allem auch: in der Vergangenheit gebracht haben (das müsste sich ja dann belegen bzw. nachvollziehen lassen). Sollte ihnen das nicht gelingen, kann man es als erwiesen ansehen, dass die Kampfsichtungen nutzlos sind, und sie aus dem (dann zu verkleinernden) Sichtungsforum entfernen.
Einer Umfrage stehe ich nach wie vor skeptisch gegenüber, da eine solche vor allem dazu benutzt werden würde, jenen eins auswischen zu wollen, deren Argumente gegen die Sichtungen man nichts anhaben konnte.

20.04.2010, 15:31#48
Also, nachdem ich die Diskussion in ordentliche Bahnen zu lenken begonnen habe, versuche ich nun, hier auch wieder anzuschließen:
Den Thread-Vorschlag würde ich unterstützen.
Wie Gerardo schon ausgeführt hat, sollte man Neu-Benutzern offen gegenüberstehen und ihnen lieber eine Chance mehr als zu wenig geben. Vielleicht könnten die Alt-Benutzer sich soweit beherrschen, nicht gleich Steine sondern Styroporkugeln zu sammeln...
Keiner toleriert stillschweigend Regelverstöße. Auf sowas ist unbedingt hinzuweisen. Ob das die OT-Diskussionen aber wirklich einschränkt, wage ich mal - bitte dies nicht als Affront zu verstehen - zu bezweifeln.
Die Umfrage-Option ist mittlerweile schon ad acta gelegt. Wenn es genaue Definitionen gibt für das, was als Sichtung gilt, dann ändert sich vielleicht auch die Klientel. Außerdem gibt es ja jetzt auch das Sichtungsforum als Auslagerungsort.
Nach den Entwicklungen seit der Erstellung des Beitrages dürfte sich diese Idee erledigt haben, da solche begründungswerten Beiträge mittlerweile ausgelagert sind.
Ja, die Aussage war unglücklich formuliert, sie hat nur zum weiteren Aufschaukeln beigetragen.
Mea culpa, ich gebe zu, dass ich auch - wenngleich mit gesträubten Haaren - in der Anfangszeit über diese Regel etwas hinweggegangen bin. Ich bemühe mich aber jetzt auch redlich, wieder meinen Pflichten nachzukommen.
Ich persönlich meine, genannter Benutzer "dalski" ist einfach nur als Ventil zu sehen für einen Stau an "schlechtem Karma"
, welches sich über einige Zeit angesammelt hat. Ich bin mir sicher, in einiger Zeit werden wir diese Diskussion als den "dalski-Effekt" bezeichnen. Wir sollten uns jetzt auf jeden Fall von BEIDEN Seiten bemühen, dass dieser Kleinkrieg ein Ende findet.
Um auf diesen Punkt noch einzugehen: Ich persönlich halte eine argumentative Darlegung für ein zweischneidiges Schwert: Es gibt durchaus Benutzer, die sind wahre Meister der Argumentation, wohingegen andere vielleicht nicht den Nutzen für die Allgemeinheit argumentieren können. Auf jeden Fall sollte bei jeder Sichtung dabeistehen, warum sie besonders ist. Das befürworte ich mal eindeutig.
Zum Thema Umfrage: die ist sowieso vom Tisch.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Gut, wenn die Argumentation von Verwarnungen und Nicht-Einschreiten besser kommuniziert wird, würde das das Problem aus der Welt schaffen?
Das wäre schon einmal ein guter Ansatzpunkt. Meldungen im Sinne von "Roma locuta, causa finita" sind jedoch höchstens dazu geeignet, neue Gräben aufzuwerfen. Bei offensichtlichen Verstößen sollte jedenfalls konsequent vorgegangen werden - Altuser dürfen da keinesfalls geschont werden, genauso wenig aber auch Neuzugänge.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem eigenen Thread im Website-Forum, indem das gesamte Admin-Team aktuelle Verwarnung und aktuelles "Nicht-Einschreiten" kommentiert? Bzgl. "Roma locuta, causa finita" siehe weiter unten.
Den Thread-Vorschlag würde ich unterstützen.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Man muß allerdings auch sagen, dass Neu-Benutzern doch eine Chance auf Einleben gegeben werden muß, ohne sie gleich von den Alt-Usern steinigen zu lassen.
Da ist die Moderation gefordert: Einschreiten, bevor die Altuser Steine sammeln gehen!
Ich gebe neuen Usern aber lieber eine Chance mehr als zu wenig. Denn auf langfristige Sicht gesehen, ist es die bessere Variante als eine "sofortige" Sperre. Die zieht dann oft viele weitere Registrierungen nach sich. Außerdem halte ich es für unangebracht sich an dem Zeitpunkt zu orientieren, an dem Steine gesammelt werden. Und außerdem glaube ich nicht, dass wir etwa das Problem hätten, dass wir wahllos und ständig Alt-User verwarnen, oder?
Wie Gerardo schon ausgeführt hat, sollte man Neu-Benutzern offen gegenüberstehen und ihnen lieber eine Chance mehr als zu wenig geben. Vielleicht könnten die Alt-Benutzer sich soweit beherrschen, nicht gleich Steine sondern Styroporkugeln zu sammeln...

ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Da haben die Mods doch die Aufgabe, da ein wenig protektionistisch tätig zu sein, nur eben nicht unbegrenzt.
Vielleicht weniger protektionistisch, sondern eher edukativ. Ein Wink mit dem Zaunpfahl zur rechten Zeit bringt womöglich mehr als stillschweigendes Tolerieren von Regelverstößen. Und ich glaube, dass sich dann auch so manche OT-Plänkelei von selbst in engerem Rahmen hält, anstatt auszuufern.
Es war nie und ist nie unser Vorhaben Regelverstöße stillschweigend zu tolerieren. Wenn euch das auffällt, dann bitte im Rahmen dieses Unterforums darauf aufmerksam machen. Das ganze sollte aber sachlich begründbar sein und nicht von persönlichen Befindlichkeiten abhängen. Der Zaunpfahl bei OT-Diskussionen muss dann ja deiner Ansicht nach so ausschauen?![]()
Sichtungen entlang der Strecke
Keiner toleriert stillschweigend Regelverstöße. Auf sowas ist unbedingt hinzuweisen. Ob das die OT-Diskussionen aber wirklich einschränkt, wage ich mal - bitte dies nicht als Affront zu verstehen - zu bezweifeln.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Es gibt nunmal auch ein Klientel für die sogenannten Nicht-Sichtungen
Das glaube ich nicht.
Problem Nr. 1: Jeder definiert Nicht-Sichtungen anders, also kann es da keine allgemeine Antwort geben. Ich würde eine Umfrage vorschlagen, in der wir über die Threads Sonderzüge, Fahrschule und vielleicht auch Arbeitswagen abstimmen.
Die Umfrage-Option ist mittlerweile schon ad acta gelegt. Wenn es genaue Definitionen gibt für das, was als Sichtung gilt, dann ändert sich vielleicht auch die Klientel. Außerdem gibt es ja jetzt auch das Sichtungsforum als Auslagerungsort.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
Vielleicht wäre es ein Schritt in die richtige Richtung, für jedes Posting im Sichtungsforum eine Begründung einzufordern, warum die gemeldete Sichtung außergewöhnlich sein soll; wenn keine nachvollziehbare Begründung vorliegt, wird das Posting entfernt.
Eigentlich sollte ja durch das Vorhandensein eines Threads klar sein, dass solche Sichtungen "erwünscht" sind. Eine Begründung für die Sichtung ist vielleicht im Thread "Sonstige Sichtungen" notwendig bzw. in den Threads für U-Bahn und Bus um klarzustellen in welche Kategorie die Sichtung fällt.
Nach den Entwicklungen seit der Erstellung des Beitrages dürfte sich diese Idee erledigt haben, da solche begründungswerten Beiträge mittlerweile ausgelagert sind.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Für ein gutes Miteinander müssen sich alle an Regel halten, das sollte klar sein. Von unserer Seite können wir erstmal anbieten, unsere Entscheidungen besser zu argumentieren.
Ich bitte darum - und um es zu wiederholen: Für Aussagen wie "An Entscheidungen der Moderation ist nicht zu rütteln, diese sind zu akzeptieren" oder ähnliche Statements sollte eigentlich hier kein Platz sein. Auch wenn das rein formal natürlich vollkommen korrekt ist, fördert so etwas nicht unbedingt das Miteinander.
Die Aussage war schlecht formuliert und nicht so gemeint, wie es vielleicht rübergekommen ist. Grund dafür waren ja die überzogene Reaktion auf die Löschung von drei harmlosen OT-Beiträgen.
Ja, die Aussage war unglücklich formuliert, sie hat nur zum weiteren Aufschaukeln beigetragen.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
Ein verstärktes Auseinandersetzen mit der Usergemeinschaft wäre für das Moderationsteam vielleicht auch gewinnbringend. Zuletzt ist das im größeren Stil bei der Groß-/Kleinschreribungs-Umfrage geschehen, allerdings in, ähm, eher durchwachsener Form: Da wird eine Umfrage gestartet, mittendrin fällt die Aussage, man wolle vielleicht eh gar nichts ändern ("Wo steht geschrieben, dass es auch eine Entscheidung geben wird?"). Schließlich gibt es ein knappes Ergebnis, die Regeln werden adaptiert, aber die adaptierten Regeln werden im Endeffekt nicht angewendet.
Die Aussage "Wo steht geschrieben, dass es auch eine Entscheidung geben wird" war mit einem Augenzwinkern gemeint, das dürfte wohl nicht angekommen sein. Ich persönlich habe in der "Anfangszeit" wirklich oft darauf vergessen, die neue Regel zu beachten, ich dürfte aber anscheinend im Admin-Team nicht der einzige gewesen sein.Mittlerweile achte ich aber konkret drauf.
Mea culpa, ich gebe zu, dass ich auch - wenngleich mit gesträubten Haaren - in der Anfangszeit über diese Regel etwas hinweggegangen bin. Ich bemühe mich aber jetzt auch redlich, wieder meinen Pflichten nachzukommen.
ZitatOriginal von Webmaster Gerardo
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Dazu muß aber von der anderen Seite auch ein wenig Wille da sein, sich an die Regeln zu halten und keine "scheiß-mich-nix-Haltung" an den Tag zu legen.
Der Wille ist bei den meisten (oder allen?) Altusern sicher da - aber woran mag es liegen, dass er in letzter Zeit nur allzuoft eine untergeordnete Rolle spielt? Es treiben allerdings auch einige User hier ihr Unwesen, bei denen ein solcher Wille nie auch nur ansatzweise vorhanden gewesen zu sein scheint - und es stößt nicht nur mir sauer auf, dass die bis jetzt ihrem Tun völlig unbehelligt nachkommen konnten.
Um das Kind beim Namen zu nennen: dalski hat in der ganzen Zeit nie gegen eine Regel verstoßen, mit welcher nachvollziehbaren Begründung hätten wir ihn dann verwarnen sollen? (Mittlerweile ist das ja bereits einmal passiert)
Ich persönlich meine, genannter Benutzer "dalski" ist einfach nur als Ventil zu sehen für einen Stau an "schlechtem Karma"
, welches sich über einige Zeit angesammelt hat. Ich bin mir sicher, in einiger Zeit werden wir diese Diskussion als den "dalski-Effekt" bezeichnen. Wir sollten uns jetzt auf jeden Fall von BEIDEN Seiten bemühen, dass dieser Kleinkrieg ein Ende findet.ZitatOriginal von 95B
Was hältst du von meinem schon öfter erwähnten Vorschlag, die Urheber der Kampfsichtungen mögen argumentativ darlegen, welchen Nutzen ihnen und anderen ihre Postings bringen, vor allem auch: in der Vergangenheit gebracht haben (das müsste sich ja dann belegen bzw. nachvollziehen lassen). Sollte ihnen das nicht gelingen, kann man es als erwiesen ansehen, dass die Kampfsichtungen nutzlos sind, und sie aus dem (dann zu verkleinernden) Sichtungsforum entfernen.
Einer Umfrage stehe ich nach wie vor skeptisch gegenüber, da eine solche vor allem dazu benutzt werden würde, jenen eins auswischen zu wollen, deren Argumente gegen die Sichtungen man nichts anhaben konnte.
Um auf diesen Punkt noch einzugehen: Ich persönlich halte eine argumentative Darlegung für ein zweischneidiges Schwert: Es gibt durchaus Benutzer, die sind wahre Meister der Argumentation, wohingegen andere vielleicht nicht den Nutzen für die Allgemeinheit argumentieren können. Auf jeden Fall sollte bei jeder Sichtung dabeistehen, warum sie besonders ist. Das befürworte ich mal eindeutig.
Zum Thema Umfrage: die ist sowieso vom Tisch.
20.04.2010, 20:49#49
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Wie Gerardo schon ausgeführt hat, sollte man Neu-Benutzern offen gegenüberstehen und ihnen lieber eine Chance mehr als zu wenig geben. Vielleicht könnten die Alt-Benutzer sich soweit beherrschen, nicht gleich Steine sondern Styroporkugeln zu sammeln...
Es hat in der Geschichte des Forums unzählige Neu-User gegeben, die sich - manchmal langsamer, meistens recht schnell - einleben konnten. Wenn es Probleme gab, waren die wohl nicht unbegründet. Leider bleiben uns Menschen generell schlechte Erfahrungen eher hängen als gute, daher entsteht vielleicht ein verzerrtes Bild - natürlich auch für Neu-User, die dann eventuell vom Start weg Hemmungen haben, aktiv mitzutun. Ich tu mir halt beispielsweise schwer, eine gute Miene zu zeigen, wenn jemand zum Einstand gleich einmal zeigt, dass er seine positiven Deutschnoten im Lotto gewonnen hat, oder einmal einen Haufen inhaltsleere Postings in den Raum schießt. Das sind aber gottseidank nur Einzelfälle, meine ich.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Keiner toleriert stillschweigend Regelverstöße. Auf sowas ist unbedingt hinzuweisen. Ob das die OT-Diskussionen aber wirklich einschränkt, wage ich mal - bitte dies nicht als Affront zu verstehen - zu bezweifeln.
Vielleicht kann man ja für mutmaßliche Regelverstöße auch den von euch befürworteten Thread heranziehen?
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Die Umfrage-Option ist mittlerweile schon ad acta gelegt.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Wenn es genaue Definitionen gibt für das, was als Sichtung gilt, dann ändert sich vielleicht auch die Klientel.
Die Definitionen müssen schlank und präzise sein, um verstanden und nicht ausgehebelt zu werden.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Außerdem gibt es ja jetzt auch das Sichtungsforum als Auslagerungsort.
... das aber - warum auch immer - von den K(r)ampfsichtern nicht angenommen wird.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Mea culpa, ich gebe zu, dass ich auch - wenngleich mit gesträubten Haaren - in der Anfangszeit über diese Regel etwas hinweggegangen bin. Ich bemühe mich aber jetzt auch redlich, wieder meinen Pflichten nachzukommen.
Niemand ist frei von Fehlern... daher bewerfe ich dich auch jetzt nicht mit einer Styroporkugel.

ZitatOriginal von 37er-Wagen
Ich persönlich meine, genannter Benutzer "dalski" ist einfach nur als Ventil zu sehen für einen Stau an "schlechtem Karma", welches sich über einige Zeit angesammelt hat. Ich bin mir sicher, in einiger Zeit werden wir diese Diskussion als den "dalski-Effekt" bezeichnen. Wir sollten uns jetzt auf jeden Fall von BEIDEN Seiten bemühen, dass dieser Kleinkrieg ein Ende findet.
Mittlerweile ist es ohnehin schon ruhiger geworden, es sollte halt nicht mehr dazu kommen, dass der foreneigene Eyjafjallajökull erneut ausbricht.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Um auf diesen Punkt noch einzugehen: Ich persönlich halte eine argumentative Darlegung für ein zweischneidiges Schwert: Es gibt durchaus Benutzer, die sind wahre Meister der Argumentation, wohingegen andere vielleicht nicht den Nutzen für die Allgemeinheit argumentieren können.
Aber irgendwie - und sei es mit Händen und Füßen - müssen sie doch erklären können, welchen Nutzen sie in den Nicht-Sichtungen vermuten.
ZitatOriginal von 37er-Wagen
Auf jeden Fall sollte bei jeder Sichtung dabeistehen, warum sie besonders ist. Das befürworte ich mal eindeutig.
Ja... und vielleicht sollte der Sichter vor dem Absenden nochmals darüber nachdenken, ob er nicht der einzige ist, der die vermeintliche Besonderheit als solche sieht.
20.04.2010, 23:11#50
Immer mehr merke ich, wie richtig ich mit meiner Entscheidung liege, nicht mehr ins Sichtungsforum hineinzuschauen, da sich ja nun doch nichts ändern wird. Unangenehm nur, dass sich dieses Sichtungs-Larifari vor den Augen der "Öffentlichkeit" abspielt und man daher auch als Unbeteiligter kollektiv als Spinner belächelt wird. Aber da dies offensichtlich der Wille einer überwältigenden Mehrheit ist, muss ich mich als Außenseiter beugen, weil aus dem Forum hinausdrängen will ich mich auch nicht lassen. Die Hoffnung, dass alles wieder besser wird, stirbt zuletzt!
20.04.2010, 23:56#51
ZitatOriginal von hema
muss ich mich als Außenseiter beugen, weil aus dem Forum hinausdrängen will ich mich auch nicht lassen.
Das ist auch mein Problem. Einige hier wären sicher hocherfreut, wenn ich eher heute als morgen nicht mehr mitschreiben würde (es gibt ja etliche Beschwerden über mich an den Webmaster) und ich hätte das eigentlich schon längst getan. Doch liegt mir zu viel an den sinnvollen Teilen des Forums (Historisches, so manche Diskussion in Allgemeines, die Rätsel sind oft sehr nett etc.) als dass ich einfach so gehe.
Ich kann hema nur beipflichten, dass der gute Ruf des Forums bereits gelitten hat. Ich möchte gar nicht wissen, was sich der ORF (ich weiß, dass die hier mitlesen) darüber denkt. Vielleicht gibt's dann auch einmal einen "Am Schauplatz" über Tramwayw**er

21.04.2010, 05:32#52
ZitatOriginal von hema
...... kollektiv als Spinner belächelt wird. Aber da dies offensichtlich der Wille einer überwältigenden Mehrheit ....
quelle: hfkern.de

quelle: sonderfahrten.riedling.at

quelle: solinger-tageblatt

e_ edit vergessen
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von ustrab (21.04.2010, 05:34)
21.04.2010, 06:35#53
ZitatOriginal von ustrab
ZitatOriginal von hema
...... kollektiv als Spinner belächelt wird. Aber da dies offensichtlich der Wille einer überwältigenden Mehrheit ....
<lustige Fotos>
Da kann ich auch eins beisteuern... und JA!, ich war auch dort

21.04.2010, 07:40#54
Südbahnhof, 12.12., letzter Zug?
Ich hab auch noch eines, vielleicht erkennt sich ja jemand wieder . . .
Ich hab auch noch eines, vielleicht erkennt sich ja jemand wieder . . .

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (21.04.2010, 07:45)
21.04.2010, 08:53#55
ZitatOriginal von bernhard222
Südbahnhof, 12.12., letzter Zug?
Ich hab auch noch eines, vielleicht erkennt sich ja jemand wieder . . .
So ist es, aber rein technisch betrachtet war es schon der 13.12.2009

Der Typ am Streugutbehälter ist genial!
21.04.2010, 08:55#56
ZitatOriginal von moszkva tér
Der Typ am Streugutbehälter ist genial!
eher ......krank


