Konkreter Vorschlag Automaten mit Touchscreen und Bankomat

52 Beiträge · Seite 2 von 3
10.02.2011, 13:43#21
Hallo,

Also ich fahre schon manchmal einmal wohin und nicht retour. 5 Euro wäre daher etwas heftig wenn man nur eine Fahrt macht, aber die "Lizenz" für einen Tag hat... Es gibt ja Tages und Wochenkarten, wenn man häufiger wo unterwegs ist.

Der Euro ist auch Schuld. Viele haben keine Lust, da herumzusuchen bei den ewig gleich aussehenden Münzen. Überhaupt ist es mit 1er und 2er Schritte sehr seltsam gemacht. Von den 1/2/5 cent gar nicht zu reden, die werden hier eh nicht angenommen, aber das zeigt mal, wie sinnvoll das gemacht wurde. Ob das nun 4,99 oder 5 Euro kostet... Hätte die alle weggelassenu nd 2 Euro als Schein gemacht (oder Schein/Münze). Damals bei 20 Schilling war es so.

1,80 ist nicht gerade so toll, da braucht man mindestens 3 Münzen um es exakt zu haben. Im Zug kostet es glaube ich 2,20, also auch hier braucht man Kleingeld bzw. der Automat öfters mal Wechselgeld.

Ein umrüsten der derzeitigen Automaten auf Scheine ist glaube ich nicht so einfach möglich. Der Automat funktioniert ja mechanisch und für Scheine bräuchte man wahrscheinlich eine andere Logik/Platine, was teuer wäre. Weiters müsste man ggf. etwas umändern im Münzbereich, da man vermutlich mehr Kleingeld als Retourgeld bräuchte. Im Vorverkaufs-Automaten ist das wesentlich einfacher, da mehr Platz und mehr Sicherheit. Im Prinzip geht es ja eh nur um 5 Euro Scheine. Alles was über 10 ist wäre sowieso sinnlos. Beim Vorverkauf gibts ja auch teurere Karten (zB 7,20 4 Fahrten), da braucht man dann eher einen 10er als Schein.

Bei einer Umstellung des Preises würden vermutlich andere Münzen statisitsch häufiger benötigt werden. Das ist auch ein Problem, v.a. wenn man die Münzbehälter im engen Automatenraum (bei einer umrüstung) ggf. nicht gleich groß anlegen kann.



Und Touchscreen finde ich nicht so toll. Zwar gibt es mehrere Srachen usw. Aber im Zug gibts ja nur 2 Fahrscheine, Kind/Hund und Vollpreis.


gehtjanx
10.02.2011, 14:03#22
Zitat
Original von gehtjanx
Und Touchscreen finde ich nicht so toll. Zwar gibt es mehrere Srachen usw. Aber im Zug gibts ja nur 2 Fahrscheine, Kind/Hund und Vollpreis.

Dafür kann die Benutzeroberfläche jederzeit rasch und billig radikal geändert oder sachte angepaßt werden (siehe die Geschichte mit dem "Ab Stadtgrenze"-Button bei den ÖBB-Automaten). Mach' sowas mal mit einer Bedienknopfleiste... ;-))

Beste Grüße
VT
10.02.2011, 16:36#23
Na, ich weiß nicht...

1. Die wenigsten Passagiere kaufen Fahrscheine bei den Automaten in den Fahrzeugen. Demnach ist es nicht oder nur nach langer Zeit rentabel, die Automaten auf den Betrieb mit Banknoten oder Kreditkarten umzurüsten.

2. Die Wiener Linien könnten durchaus bewerben, dass die Fahrscheine auch in Trafiken erhältlich sind (die kein Problem damit haben, auf einen 50er rauszugeben).
10.02.2011, 17:04#24
Handy-Ticket gibt es ja auch noch. Man könnte ja einen entsprechenden Aufkleber anbringen, ev. samt NFC.
10.02.2011, 20:50#25
Zitat
Original von penner16
Auf Selbstbedienungsstrecken der ÖBB wird es beispielsweise so gehandhabt, dass eine Person unentgeltlich mitgenommen wird, falls sie nur eine Bankomat-/Kreditkarte dabei hat, und der Automat am Bahnsteig Karten nicht annimmt. Mir ist das schon zwei mal passiert, einmal in Deutsch Wagram (Automat wegen Vandalismus ganz außer Betrieb) und einmal in Speising (dort gabs damals sogar gar keinen!). In beiden Fällen bin ich sofort vor zum Schaffner, hab ihm das gemeldet und durfte Gratis heimfahren!


Das ist tariflich nicht (mehr?) vorgesehen, wird aber vermutlich kulant gehandhabt. Laut Personentarif der ÖBB Punkt II.9.1 gilt der Fahrkartenautomat in so einem Fall nämlich nicht als kaputt, sondern erst dann, wenn keine Barzahlung möglich ist oder der Automat komplett kaputt ist.

Edit: Vergessenes hinzugefügt.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 64er (10.02.2011, 20:51)
10.02.2011, 21:04#26
Zitat
Original von 64er
Zitat
Original von penner16
Auf Selbstbedienungsstrecken der ÖBB wird es beispielsweise so gehandhabt, dass eine Person unentgeltlich mitgenommen wird, falls sie nur eine Bankomat-/Kreditkarte dabei hat, und der Automat am Bahnsteig Karten nicht annimmt. Mir ist das schon zwei mal passiert, einmal in Deutsch Wagram (Automat wegen Vandalismus ganz außer Betrieb) und einmal in Speising (dort gabs damals sogar gar keinen!). In beiden Fällen bin ich sofort vor zum Schaffner, hab ihm das gemeldet und durfte Gratis heimfahren!


Das ist tariflich nicht (mehr?) vorgesehen, wird aber vermutlich kulant gehandhabt. Laut Personentarif der ÖBB Punkt II.9.1 gilt der Fahrkartenautomat in so einem Fall nämlich nicht als kaputt, sondern erst dann, wenn keine Barzahlung möglich ist oder der Automat komplett kaputt ist.


Also in Deutsch Wagram war er jedenfalls komplett hin. Er war ausgeschalten, also auch eine Barzahlung war nicht möglich.
11.02.2011, 01:14#27
Zitat
Original von penner16
Edit: @tgv: Dein angesprochenes Szenario ließe sich leicht verhindern, in dem man den Automaten nur 5er und 10er nehmen lässt und ein "Wenn möglich, bitte mit Münzen zahlen!"-Pickerl draufklebt. Die meisten Fahrgäste haben eh Kleingeld dabei, keine Frage, aber wenn jemand dann doch nur Scheine bei sich hat, zahlt er eben damit und muss nicht draußen bleiben oder schwarzfahren.
Das Wechselgeld würde aus dem Grund nicht ausgehen, weil es genug Fahrgäste gibt, die es nicht mögen, viel klirrendes Münzgeld in ihrem Geldbörsel zu haben, dass noch dazu schwer ist, und der Fahrscheinkauf für sie eine nette Gelegenheit ist, das Münzfach auszumisten. Ich kenne das von Bekannten und mir selbst nur zu gut.


Zitat
ulf67
Dass das auftritt kann ich mir nicht vorstellen. So hätte ja jeder Automat der Welt der Scheine annimmt, fast nie Wechselgeld und dem ist nicht so.
Funktioniert bei den Vorverkaufsautomaten ja auch.


Ich glaube nicht, dass ein Hinweis auf's Kleingeld wirklich viel bringen würde. Und wenn's schnell gehen muss, ist ein 10er halt schnell einmal genommen. Über kurz oder lang ließe es sich mMn nicht verhindern, dass dem Automaten die Münzen ausgehen. Es darf dabei ja auch nicht vergessen werden, dass die Automaten befüllt und entleert werden müssen, da steckt also einiges an Logistik dahinter. Wenn Scheine angenommen werden, muss dieser Vorgang häufiger passieren. Und es liegt auf der Hand, dass sich bei stationären Automaten diese Logistik wesentlich unkomplizierter gestaltet als bei denen die täglich woanders sein können. Dazu kommt, dass die stationären Automaten ein größeres Fassungsvermögen haben und - denke ich zumindest - ein besseres Verhältnis zwischen Münzen und Scheinen besteht, weil auch größere Beträge bezahlt werden.


Zitat
Original von penner16
Ich spreche schon die ganze Zeit nicht von großen Scheinen, sondern nur von 5ern und 10ern. Wenn jemand mit einem 50er rumfuchtelt, dann ist er selbst schuld, aber auf einen 5er kann man nun wirklich leicht ausgeben (bei 2,20€ Fahrpreis sind das 2,80€ Retourgeld, also 4 Retourmünzen. Tja, wären die WL bei ihren 2€ geblieben, bräuchte der Fahrer nicht einmal Cent-Münzen bei sich haben...Schuss ins eigene Knie!), und auf einen 10er gibt man übrigens genauso viel Münzgeld aus und legt einen 5er dazu.


Ich sehe da jetzt - bezogen auf die Serviceleistung - nicht wirklich den großen Unterschied ob Zahlung mit Scheinen gar nicht möglich ist oder nur mit bestimmten Scheinen.
Abgesehen davon sollen sich die Fahrer auf's Fahren konzentrieren und nicht mit Geld spielen müssen, das sie dann streng genommen bei jeder Türstörung oder dergleichen auch noch mit sich herumschleppen müssten (es könnte ja jemand etwas stehlen...). Und ich will gar nicht daran denken wie viel Zeit verloren geht, wenn bei jeder Haltestelle jemand Geld gewechselt haben will. Ein bißchen Eigenverantwortung darf man den Fahrgästen schon zumuten, und im Extremfall gäb's ja noch die Möglichkeit andere Fahrgäste nach Wechselgeld zu fragen! Und Handy-Ticketing wäre ja auch noch eine Alternative...


Zitat
Original von penner16
Wenn höchstens auf 10er ausgegeben wird, dann braucht der Fahrer in seiner Geldbörse folgenden Inhalt: ein paar 5er-Scheine, 2€ Münzen sowie 50 und 10 Cent-Münzen. Während meiner Praktikumszeit als Kellner musste ich 150€ Wechselgeld bei mir haben, davon die Hälfte in Kleingeld. Dagegen ist das bisl was vom Bim-/Busfahrer gar nichts.


Der Vergleich ist aber ordentlich unpassend...
11.02.2011, 11:01#28
Zum Thema Scheine:
Bei den stationären Automaten (zumindest der ÖBB) geht es ja auch, dass ab einem gewissen Betrag Scheine genommen werden.
Weiters fehlt ja bei den Automaten in Wien (im Gegensatz zu denen in Graz) die Möglichkeit, mehrere Fahrscheine auf einmal zu kaufen - da muss man , bei mehr Personen , den Einzelkauf mehrmals wiederholen-> und das ist aber auch ein Unterschied,ob ich mehrmals hintereinander genau 2,20 brauche oder sich das dann auf eine "runde " Summe ausgeht.
11.02.2011, 11:21#29
Zitat
Original von u8k877q
Weiters fehlt ja bei den Automaten in Wien (im Gegensatz zu denen in Graz) die Möglichkeit, mehrere Fahrscheine auf einmal zu kaufen - da muss man , bei mehr Personen , den Einzelkauf mehrmals wiederholen-> und das ist aber auch ein Unterschied,ob ich mehrmals hintereinander genau 2,20 brauche oder sich das dann auf eine "runde " Summe ausgeht.

Du sprichst jetzt aber nur von WL-Automaten IM Fahrzeug, oder? Bei ÖBB-Automaten und stationären WL-Automaten kann man nämlich sehr wohl Fahrscheine für mehr als eine Person auch kaufen!
11.02.2011, 12:40#30
Ja, ich habe nur die Automaten im Fahrzeug gemeint - die anderen sind ja baugleich zu den ÖBB Geräten.
11.02.2011, 13:44#31
Zitat
Original von tgv325
Und ich will gar nicht daran denken wie viel Zeit verloren geht, wenn bei jeder Haltestelle jemand Geld gewechselt haben will.


Tja warum nur macht es in Wien auch so dumm und verkauft jedem Fahrgast einen Fahrschein und fährt erst dann los?
In Krakau funktioniert es folgendermaßen und ich würde mir diese Prozedur auch für die WL-Busse wünschen: In den Konstal-Zügen muss man den Fahrschein beim Fahrer kaufen (alle anderen Typen haben einen Automaten). Der Fahrer wickelt das Geschäft ab und sobald er los fahren kann, tut er dies auch. Wer bis dahin noch keinen Fahrschein hat steht weiter hinter der Fahrerkabine und wartet geduldig bis er drann kommt, was erst beim nächsten Halt (Signal oder Haltestelle) passiert. Bei großem Andrang kann es somit schon einmal vorkommen, dass man 2-3 Haltestellen ohne Fahrschein mitfährt, kommt zwar nicht oft vor (die meisten Fahrgäste kaufen sich die Fahrscheine oft schon im Vorverkauf) aber mir selbst ist es auch schon passiert.

mfg ulf67
11.02.2011, 14:56#32
Zitat
Original von u8k877q
Weiters fehlt ja bei den Automaten in Wien (im Gegensatz zu denen in Graz) die Möglichkeit, mehrere Fahrscheine auf einmal zu kaufen - da muss man , bei mehr Personen , den Einzelkauf mehrmals wiederholen-> und das ist aber auch ein Unterschied,ob ich mehrmals hintereinander genau 2,20 brauche oder sich das dann auf eine "runde " Summe ausgeht.

Es hindert einen aber niemand daran, bei mehreren Einzelkäufen hintereinander eventuell erhaltenes Retourgeld erneut einzuwerfen. ;-)

Beste Grüße
VT
12.02.2011, 10:40#33
Bei dieser Diskussion stellt sich die Frage: Wie groß ist der Anteil jener Fahrgäste, die in der Kernzone überhaupt ein Ticket beim Automaten kaufen. " Speziell" ist die Lösung vieler Buslenker: die haben überhaupt keine Karten und weisen eventuelle "Kunden" darauf hin, den Fahrschein dann beim Umsteigen zu lösen (oder ist das eine Eigenart der SPB? Mir fällt's halt auf, weil ich am öftesten mit 10A oder 48A unterwegs bin)
12.02.2011, 13:18#34
Relativ einfacher wäre es wenn der Fahrpreis eine gerade Summe wäre, Im derzeitigem Fall also zwei Euro. Eine 2-Euro Münze wird wohl jeder bei sich tragen, somit bräuchte der Automat auch keine Wechselgeldfunktion haben.. Ich kann da jetzt nur von den Gewohnheiten der Fahrgäste, die in meiner Heimatstadt ein Ticket beim ÖBB-Automaten lösen, berichten. Zu 95% werfen jene eine 1- oder 2-Euro Münze ein, .kleinere fast gar nicht. Also müsste vermutlich der Automat auch seitens der WL immer mit Kleinmünzen aufgefüllt werden. Der Rest verwendet eben Papiergeld, Banomatfunktion benützt sogut wie niemand.

Eine Anmerkung zum Geldwechseln. Wie Captainmidnight schon postete hatte auch ich in meiner aktiven Zeit 200.- Schilling Wechselgeld ausgefassti. Es gab jedoch auch eine Information von der Verkehrskanzlei des Bahnofs dass nur 10 Schilling - Münzen zu wechseln seien, größere Beträge nicht Als der Fahrpreis noch 5 Schillinge ausmachte war es nicht so ein Problem zu wechseln. Nach der Tariferhöhung auf sechs Schillinge war sozusagen "kramen im Geldbörsel" angesagt. Ich persönlich löste es mit kleinen Säckchen in deren 1 Fünfer und fünf 1 Schilling-Münzen schon vorbereitet waren. Jedoch war es immer ein Zeitaufwand in der Freizeit von der Verkehrskanzlei wieder das Kleingeld zu bekommen. Bei Dienstbeginn am Bahnhof ging es ja noch. Bei einem Dienstschluss zwischen 22 Uhr und der Blauen war die Verkehrskanzlei schon geschlossen und somit vor dem nächsten Dienst in seiner Freizeit hinpilgern wenn man nicht wieder am Bahnhof Dienstantritt hatte.
13.02.2011, 00:06#35
Es gibt auch Städte, in denen die Automaten prinzipiell kein Rückgeld geben, auf die Fahrkarte wird aufgedruckt, wie hoch die Überzahlung war und man kann dann zu einer Verkaufsstelle gehen und sich dort den Betrag rückerstatten lassen.
Das ist prinzipiell natürlich nicht kundenfreundlich, aber es wäre natürlich möglich, das bei Automaten, denen das Wechselgeld ausgegangen ist, aufzudrucken. Auf diese Art kann der Fahrgast ein Ticket kaufen, obwohl der Automat kein Wechselgeld hat und man könnte theoretisch auch Banknoten annehmen.

Da das Quick-System de facto tot ist, ist das keine Alternative zur Barzahlung, eine Bankomatfunktion ist das auch nicht wirklich, da das Gerät dafür online sein muss und auch noch ein Modul zur Codeeingabe benötigt.
13.02.2011, 00:35#36
Es wird hier immer nur von den Automaten im Fahrzeug gesprochen. Gestern gegen 22:30 Uhr erlebte ich die Tatsache dass beide Automaten im südseitigen Zugang der U-Bahnstation Reumannplatz keine Banknoten angenommen haben, und der Hinweis erschien den Fahrpreis genau in Münzen zu bezahlen. Dürfte sich wohl um eine generelle Störung gehandelt haben, denn es ist irgendwie unerklärlich dass beide Automaten nicht mal eine 2-Euro Münze wechseln konnten.
14.02.2011, 02:55#37
Hallo,

Zitat
Original von VT 5081
Dafür kann die Benutzeroberfläche jederzeit rasch und billig radikal geändert oder sachte angepaßt werden (siehe die Geschichte mit dem "Ab Stadtgrenze"-Button bei den ÖBB-Automaten). Mach' sowas mal mit einer Bedienknopfleiste... ;-))

Beste Grüße
VT


@ VT:
Findest du es jetzt nicht _etwas_ sinnlos über Vor und Nachteile zu diskutieren?
Ich kann dir sofort Lösungen und Vor/Nachteile nennen, die wären:

Touchscree:
+ interaktiv, mehrere Sprachen, anpassbar usw., mehr Funktionen
- sehr teuer, defektanfällig (teure Ersatzteile bzw. Ersatzteilbeschaffung in Zukunft ggf. nicht sicher, dass es das Modell noch gibt bzw. ein Ersatzmodell), ggf. anfällig für Vandalismus (Spray, Tritt, etc).

Knöpfe:
+ einfach zu verstehen, auch ohne Display (Symbole, ggf. mehrsprachige Anleitung wie derzeit auch in Verwendung), halten praktisch unbegrenzt, Ersatzteile günstig und immer sicher verfügbar bzw. beschaffbar. Vandalismus-sicher
- weniger interaktiv, weniger Funktionen möglich (oder sehr viele Knöpfe=unübersichtlich)


PRAXIS:
Ich finde diese gefühllosen Touchscreens nicht wirklich sooo super-cool und toll. Klar, anfangs ists neu, aber hatte mit den alten nie Probleme. Heute zum ersten Mal einen (halb)defekten erlebt. Icj klicke auf VOLLPREIS und er nimmt immer HALBPREIS an. Nach mehreren Versuchen (ca. 5) ging es dann erst. Ärgerlich. Das wäre mit einem Knopf nie passiert, sicher nicht.


KOMPROMISS-LÖSUNG
Man könnte ein kleines Display über/neben den Knöpfen anbringen mit Animation, aber ohne Touch-Funktion. Ggf. ein größeres Display ohne Touchfunktion, welches das Touchscreen-Menü (oder ein angepasstes, ähnliches von den Funktionen her) mit wenigen Tasten (ich gehe von 2-4 Richtungstasten + ENTER aus) bedienbar macht. Dazu soll dann das Menü auch auf mehreren Sprachen möglich sein.


ABER:
Mehrere Fahrkarten sind MIT DEN DERZEITIGEN AUTOMATEN NICHT MÖGLICH. Für Streifenkarte fehlt da passende Papier. Für Monatskarte vermutlich zu wenig Sicherheitsmerkmale usw.

Man könnte einzig zB mehrere einzelne Fahrkarten "in den Warenkorb" legen.

gehtjanx
14.02.2011, 09:29#38
Zitat
Original von Zebrasignal
Da das Quick-System de facto tot ist, ist das keine Alternative zur Barzahlung, eine Bankomatfunktion ist das auch nicht wirklich, da das Gerät dafür online sein muss und auch noch ein Modul zur Codeeingabe benötigt.

Dass die von mir sehr geschätzte Quick-Funktion nie so richtig aufkam, hat mehrere Gründe. Aber auch für eine Bankomat- oder Kreditkartenabbuchung eines geringen Betrages braucht es nicht zwingend einen Code und meines Wissens nicht einmal eine Online-Verbindung.
14.02.2011, 14:31#39
Als Pro-Argument für Touch-screen-Automaten in der Bim könnte man eventuell die neuen Bestimmungen der ÖBB bezüglich des Kartenerwerbs vor Fahrtantritt werten. Wenn man Tickets für die Außenzonen auch schon bei der Anreise zum Bahnhof in der Tramway lösen könnte, würde das den Zeitaufwand beiKartenkauf am Bahnhof ersparen - zumal z.B. in Meidling oder am Westbahnhof sowieso oft lange Schlangen sowohl bei den Automaten wie auch bei den Schaltern stehen. Allerdings wäre das ein logistisches Problem. Nur "neue" Wagen mit solchen Geräten auszurüsten, würde die Chance auf einen geeigneten Zug zum Lotto machen und ein kurzfristiger Tausch aller Automaten ist wohl unfinanzierbar und unrealistisch.
14.02.2011, 20:40#40
Zitat
Original von Zebrasignal
Da das Quick-System de facto tot ist


Na ja. Ich habe den Eindruck, dass das System bei Rauchern nach wie vor recht verbreitet ist, weil's die einzige bargeldlose Zahlungsmöglichkeit bei Zigarettenautomaten ist und die ohnehin eine Bankomatkarte für die Altersprüfung verlangen.


Ich halte es ncht für sinnvoll, komplizierte Automaten in die Straßenbahngarnituren zu stellen, weil dann
1. die Fahrer unter Umständen den Passagieren den Automaten erklären müssen, was den Betrieb aufhält und
2. eine Straßenbahnfahrt über 2-3 Stationen weniger lang dauert als der Kauf einer Fahrkarte, wenn man als Beispiel die Automaten der ÖBB und eine unerfahrene PassagierIn heranzieht.