Konkreter Vorschlag Sitze aus einem Modul der ULFs entfernen
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21.04.2012, 17:54#1
Auf manchen Linien werden in den ULFs tagsüber recht viele Kinderwägen transportiert. Dabei sieht man oft, dass die Kinderwägen im Weg stehen--einerseits blockieren sie die auch für ältere oder behinderte Fahrgäste vorgesehenen Sitze, andererseits ragen sie auch in den Gang bzw. in den Türbereich hinein. Es scheint, als ob die heutigen Kinderwägen breiter sind als jene, mit denen die Planer der Straßenbahngarnituren gerechnet haben. Gelegentlich sieht man auch Fahrgäste mit Zwillings-Kinderwägen, die dann z.B. den Rollstuhlplatz beanspruchen.
Daher schlage ich vor, Sitze aus dem Heckmodul zu entfernen. Dadurch entsteht eine gut zugängliche Abstellfläche für Kinderwägen und größere Gepäckstücke. Den dort unter den Sitzen angebrachten Feuerlöscher kann man sicher auch woanders unterbringen.
Daher schlage ich vor, Sitze aus dem Heckmodul zu entfernen. Dadurch entsteht eine gut zugängliche Abstellfläche für Kinderwägen und größere Gepäckstücke. Den dort unter den Sitzen angebrachten Feuerlöscher kann man sicher auch woanders unterbringen.
21.04.2012, 18:01#2
Die Raumaufteilung in den ULFs ist ohnehin eher suboptimal. Dass der Zug für eine Straßenbahn recht breit ist, fällt einem kaum auf, wenn man drinenn steht. Ich würde diesen Vorschlag also unterstützen. 
21.04.2012, 18:11#3
RE: Sitze aus einem Modul der ULFs entfernen
Dadurch entsteht eine gut zugängliche Abstellfläche für Kinderwägen und größere Gepäckstücke.Oder etwa für 1-2 Fahrräder, wobei eine Beförderung nur am Wochenende zulässig wäre.
21.04.2012, 22:23#4
RE: Sitze aus einem Modul der ULFs entfernen
Daher schlage ich vor, Sitze aus dem Heckmodul zu entfernen. Dadurch entsteht eine gut zugängliche Abstellfläche für Kinderwägen und größere Gepäckstücke. Den dort unter den Sitzen angebrachten Feuerlöscher kann man sicher auch woanders unterbringen.
Den Feuerlöscher aber bitte nicht unter einem Sitz. Wie oft ich mir bei diesem schon blaue Flecken geholt habe, kann ich nimmer zählen
Und den Vorschlag das Heckmodul auszuräumen unterstütze ich.
22.04.2012, 00:35#5
Klappsitze im Heckmodul wären eine gute Kompromisslösung.
22.04.2012, 09:48#6
Ich wäre auch für die Variante mit Klappsitzen und die Möglichkeit Fahrräder zu transportieren. Eine Beförderung nur am Wochenende fände ich etwas zu eingeschränkt, ich würde mich da eher an den U-Bahn-Zeiten orientieren.
22.04.2012, 11:14#7
Da 6 ausgebaute Sitze immerhin rund 9 bzw. 14 % (B, B1 bzw. A, A1) Sitzplatzreduzierung bedeuten, glaube auch ich, dass der Einbau von Klappsitzen im Heckbereich die Diskussion wesentlich erleichtern würde. Etwas platzproblematisch stelle ich mir die Situation aber dennoch vor, wenn die Leute, die mit Kinderwagen unterwegs sind, dort auch noch einen Sitzplatz beanspruchen wollen. Ich fürchte, da werden sich dann trotzdem nur maximal 2, bestenfalls vielleicht 3 Kinderwägen - wobei auch an deren Absicherung zu denken ist - ausgehen.
Eine weitere Idee - die für wartende Kinderwagenschieber ebenfalls eine Erleichterung darstellen könnte - , deren technische Umsetzung ich aber als ziemliche Herausforderung und momentan eher als utopisch betrachte, wäre die Signalisierung an den FGI-Säulen, in welchem Bereich des herannahenden ULFs sich ein freier Kinderwagenplatz befindet.
Bezüglich des eventuellen Transports von Fahrrädern würde ich Gerardos Vorschlag (Orientierung an den U-Bahn-Zeiten) unterstützen.
Eine weitere Idee - die für wartende Kinderwagenschieber ebenfalls eine Erleichterung darstellen könnte - , deren technische Umsetzung ich aber als ziemliche Herausforderung und momentan eher als utopisch betrachte, wäre die Signalisierung an den FGI-Säulen, in welchem Bereich des herannahenden ULFs sich ein freier Kinderwagenplatz befindet.
Bezüglich des eventuellen Transports von Fahrrädern würde ich Gerardos Vorschlag (Orientierung an den U-Bahn-Zeiten) unterstützen.
22.04.2012, 21:24#8
Beide Vorschläge (Auffangraum mit/ohne Klappsitze) sind gut, allerdings würde ich nicht das Heckmodul nehmen sondern das Bugmodul. Bei dieser Variante würden die beiden ersten Türen zu den Auffangräumen führen während die meisten Sitzplätze wie bei den Ex im mittleren und hinteren Zugteil wären. Im Auffangraum würden vier Einzelklappsitze in den Ecken des Moduls vermutlich ausreichen, wobei ich jene auf der Fensterseite genauso anordnen würde wie die zwei auf der Türseite (also kein Sitz quer zur Fahrtrichtung, sodass andere Fahrgäste über die Beine des Sitzenden stolpern müssen).
Dass man Fahrräder nicht in die Straßenbahn und den Bus mitnehmen darf, Scooter und Kinderwägen aber schon verstehe ich ohnehin nicht. Ein Fahrrad nimmt für meine Begriffe weniger Platz weg als ein Kinderwagen, weil es zwar länger aber deutlich schmäler ist. Eine zeitliche Begrenzung für die Mitnahme von Fahrrädern wie bei der U-Bahn ist ok, allerdings dann auch bitte konsequent für Kinderwägen und andere Transportgeräte bzw. Großgepäck, denn die machen die Benützung der Öffis in den Stoßzeiten genauso anstrengend wie ein Fahrrad.
Dass man Fahrräder nicht in die Straßenbahn und den Bus mitnehmen darf, Scooter und Kinderwägen aber schon verstehe ich ohnehin nicht. Ein Fahrrad nimmt für meine Begriffe weniger Platz weg als ein Kinderwagen, weil es zwar länger aber deutlich schmäler ist. Eine zeitliche Begrenzung für die Mitnahme von Fahrrädern wie bei der U-Bahn ist ok, allerdings dann auch bitte konsequent für Kinderwägen und andere Transportgeräte bzw. Großgepäck, denn die machen die Benützung der Öffis in den Stoßzeiten genauso anstrengend wie ein Fahrrad.
22.04.2012, 21:42#9
Eine zeitliche Begrenzung für die Mitnahme von Fahrrädern wie bei der U-Bahn ist ok, allerdings dann auch bitte konsequent für Kinderwägen und andere Transportgeräte bzw. Großgepäck, denn die machen die Benützung der Öffis in den Stoßzeiten genauso anstrengend wie ein Fahrrad.Die Notwendigkeit einer Kinderwagenmitnahme ist aber im Normalfall deutlich höher als die einer Fahrradmitnahme.
22.04.2012, 21:45#10
Beide Vorschläge (Auffangraum mit/ohne Klappsitze) sind gut, allerdings würde ich nicht das Heckmodul nehmen sondern das Bugmodul.Nicht vorhandene Sitze (außer dem Fahrersitz) im Bugmodul ausbauen?!
23.04.2012, 00:45#11
Die Idee mit der Fahrradmitnahme finde ich gut, daran habe ich nämlich auch gedacht. Da ich das Thema Fahrrad in der Bim für recht kontroversiell gehalten habe, habe ich es vorher nicht erwähnt.
Klappsitze in der hintersten Reihe halte ich für nicht so toll, und zwar aus einem simplen Grund: die Passagiere haben Hemmungen, jemanden von einem Platz zu verscheuchen und stehen dadurch den anderen im Weg. Ich kann mir aber vorstellen, den quer gestellten Sitz im Modul zu belassen oder an anderen Stellen Klappsitze zu montieren. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass Klappsitze womöglich nicht so trivial zu realisieren sind, weil die Befestigungen dafür wahrscheinlich nicht passen. Statt der Sitze der hintersten Reihe sollte man eher Befestigungsmöglichkeiten für Kinderwägen (und evtl. Fahrräder) anbringen.
Darüber, statt des Heckmoduls das erste Modul hinter dem Bugmodul mit einem großen Auffangraum auszustatten, habe ich auch kurz nachgedacht, die Idee dann aber verworfen. Dort haben die Fahrgäste verschiedene Intentionen: Fahrkarten kaufen, wegen einer Auskunft zum Fahrer gehen, vorne aussteigen, um in derselben Ampelphase den Zebrastreifen vor der Straßenbahn zu queren, Fahrkarten entwerten und so weiter. Außerdem steigen viele Fahrgäste beim Bugmodul oder beim der 2. Tür ein. Beim Heckmodul steigen zwar auch die ein, die die Straßenbahn gerade noch erwischen, aber die weiteren Intentionen fallen weg. Kinderwägen und so weiter stehen dort nur in den wenigsten Fällen jemandem im Weg.
Falls man wirklich viel Platz schaffen möchte (so wie in den Talent-Garnituren) könnte man das zweite(!) Modul hinter dem Bugmodul umbauen. Das halte ich persönlich aber für weniger notwendig.
Klappsitze in der hintersten Reihe halte ich für nicht so toll, und zwar aus einem simplen Grund: die Passagiere haben Hemmungen, jemanden von einem Platz zu verscheuchen und stehen dadurch den anderen im Weg. Ich kann mir aber vorstellen, den quer gestellten Sitz im Modul zu belassen oder an anderen Stellen Klappsitze zu montieren. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass Klappsitze womöglich nicht so trivial zu realisieren sind, weil die Befestigungen dafür wahrscheinlich nicht passen. Statt der Sitze der hintersten Reihe sollte man eher Befestigungsmöglichkeiten für Kinderwägen (und evtl. Fahrräder) anbringen.
Darüber, statt des Heckmoduls das erste Modul hinter dem Bugmodul mit einem großen Auffangraum auszustatten, habe ich auch kurz nachgedacht, die Idee dann aber verworfen. Dort haben die Fahrgäste verschiedene Intentionen: Fahrkarten kaufen, wegen einer Auskunft zum Fahrer gehen, vorne aussteigen, um in derselben Ampelphase den Zebrastreifen vor der Straßenbahn zu queren, Fahrkarten entwerten und so weiter. Außerdem steigen viele Fahrgäste beim Bugmodul oder beim der 2. Tür ein. Beim Heckmodul steigen zwar auch die ein, die die Straßenbahn gerade noch erwischen, aber die weiteren Intentionen fallen weg. Kinderwägen und so weiter stehen dort nur in den wenigsten Fällen jemandem im Weg.
Falls man wirklich viel Platz schaffen möchte (so wie in den Talent-Garnituren) könnte man das zweite(!) Modul hinter dem Bugmodul umbauen. Das halte ich persönlich aber für weniger notwendig.
23.04.2012, 01:27#12
Wieso wollt ihr die Sitze ausbauen? Der ULF ist ja Modular, d.h. das sind immer dieselben Abteile außer natürlich Vorne und Hinten. Dazwischen ist eigentlich alles gleich zumindest vom Aufbau (ja, nur jedes zweite Modul hat eine Anzeige, was ich auch schade finde). Man könnte also einfach ein spezielles Modul ranhängen, es gehen keine Plätze verloren und die überfüllten ULF wären erträglicher. Nur gibts so viele verschiedene, dass es nicht mehr möglich ist, da keine A und B hergestellt werden (können), wohl nur noch A1 und B1. Und B1 wäre evtl. dann zu lange, aber der ist ja eh schon lange. Und die Kosten.
Finde die A sowieso sinnlos, hätte man gleich B nehmen sollen dann gäbe es diese Probleme weniger. Dann könnte man wirklich ein Modul zu Verfügung stellen ohne dass es zu viele Sitzplätze wegnimmt. Nur: Würden die Leute ihre Gewohnheiten ändern? Würden Sie das Abteil verwenden? Wohl kaum, solange neben den Türen Platz ist. Dann müsste man zusätzliche Stangen monitieren, ggf. mit Glas wie in Bussen oder U-Bahn, um ein mitfahren im "falschen" Abteil zu verhindern. Das könnte gleichzeitig die Kälte im Winter, wenn die Türen aufgehen, vielleicht etwas mindern, wäre aber platztechnisch auch eine Katastrophe. Oder dann gleich 2-3 Quersitze im alten Kinderwagenbereich montieren, das könnte wiederum die verloren gegangenen Plätze ausgleichen.
Als Fahrgast steige ich NIE da ein wo ein Kinderwagen ist oder wenn einer kommt - weg hier. Die verstellen den ganzen Platz und die werden immer größer. Wenn uns mal jemand in so Luxus-Dingen transportiert hätte... Oder einfach eine Markierung und wenn der Kinderwagen größer ist, einfach verbieten. Dann könnte man diesen unnötigen Trend ein wenig eindämmen und ein paar Strafgelder kassieren.
So oder so, es wird sich nichts ändern, da man nie ein Fahrzeugkonzept (günstig) ändern kann, schon gar nicht, wenn was dazukommen soll, was vorher nicht da war
Das hätte man vor der Auslieferung ändern müssen.
lg
gehtjanx
Finde die A sowieso sinnlos, hätte man gleich B nehmen sollen dann gäbe es diese Probleme weniger. Dann könnte man wirklich ein Modul zu Verfügung stellen ohne dass es zu viele Sitzplätze wegnimmt. Nur: Würden die Leute ihre Gewohnheiten ändern? Würden Sie das Abteil verwenden? Wohl kaum, solange neben den Türen Platz ist. Dann müsste man zusätzliche Stangen monitieren, ggf. mit Glas wie in Bussen oder U-Bahn, um ein mitfahren im "falschen" Abteil zu verhindern. Das könnte gleichzeitig die Kälte im Winter, wenn die Türen aufgehen, vielleicht etwas mindern, wäre aber platztechnisch auch eine Katastrophe. Oder dann gleich 2-3 Quersitze im alten Kinderwagenbereich montieren, das könnte wiederum die verloren gegangenen Plätze ausgleichen.
Als Fahrgast steige ich NIE da ein wo ein Kinderwagen ist oder wenn einer kommt - weg hier. Die verstellen den ganzen Platz und die werden immer größer. Wenn uns mal jemand in so Luxus-Dingen transportiert hätte... Oder einfach eine Markierung und wenn der Kinderwagen größer ist, einfach verbieten. Dann könnte man diesen unnötigen Trend ein wenig eindämmen und ein paar Strafgelder kassieren.
So oder so, es wird sich nichts ändern, da man nie ein Fahrzeugkonzept (günstig) ändern kann, schon gar nicht, wenn was dazukommen soll, was vorher nicht da war
Das hätte man vor der Auslieferung ändern müssen.lg
gehtjanx
23.04.2012, 07:55#13
Auch mir erscheint eine Änderung des Heckmoduls am sinnvollsten, wobei m.M. die 3-er-Bank erhalten und die 2er-Bank und der Länggsitz entfallen sollten. Wesentlich wichtiger wäre aber eine Änderung der Sensibilität der Lichtschranken. Wie ich schon öfter - speziell beim Brunnenmarkt - beobachten konnte, reicht mitunter ein "schlampig gehaltenes" Einkaufssackerl um die Steuerung zu blockieren. Der Verursacher bemerkt das oft gar nicht und hält die (zumeist sowieso schon verspätete) Bim weiter auf. Aber das liegt auch daran, daß die kurzen ULFe am 46er eindeutig unterdimensioniert sind.
23.04.2012, 15:18#14
Auch mir erscheint eine Änderung des Heckmoduls am sinnvollsten, wobei m.M. die 3-er-Bank erhalten und die 2er-Bank und der Länggsitz entfallen sollten. Wesentlich wichtiger wäre aber eine Änderung der Sensibilität der Lichtschranken. Wie ich schon öfter - speziell beim Brunnenmarkt - beobachten konnte, reicht mitunter ein "schlampig gehaltenes" Einkaufssackerl um die Steuerung zu blockieren. Der Verursacher bemerkt das oft gar nicht und hält die (zumeist sowieso schon verspätete) Bim weiter auf. Aber das liegt auch daran, daß die kurzen ULFe am 46er eindeutig unterdimensioniert sind.Die Idee war halt, dass man mit dem Kinderwagen von der Tür aus geradeaus hineinfahren kann, daher würde ich die 3er-Bank wegnehmen. Die Lichtschranken können nicht erkennen, was sich in der Tür befindet, jede Änderung der Programmierung böte ein Sicherheitsrisiko. Man könnte aber ein akustisches Signal einbauen, das aktiviert wird, falls die Türe zu lange am Schließen gehindert wird. Funktioniert bei Aufzügen auch--und Piepser sind ja ohnehin gerade in Mode, oder etwa nicht?
29.05.2012, 10:14#15
Mir stellt sich dabei aber die Frage, ob die maximale Gesammtmasse des Fahrzeuges bzw die Konstruktion es überhaupt möglich macht?
Als Beispiel: Die Rhein-Neckar-Variobahnen der neusten Generation haben sogenannte Energysaver erhalten, um etwa ein Kilometer lange Strecken ohne externe Stromzufuhr durchfahren zu können. Die ganze Technik (Kondensatoren, neue IGBT Stromrichter) haben das Fahrzeuggewicht aber erhöht, weswegen ein paar Sitzplätze eingebaut werden mussten, um die Stehplatzanzahl etwas zu minimieren, sodass das maximale Gewicht nicht zu groß wird...
Viele Grüße,
Daniel
Als Beispiel: Die Rhein-Neckar-Variobahnen der neusten Generation haben sogenannte Energysaver erhalten, um etwa ein Kilometer lange Strecken ohne externe Stromzufuhr durchfahren zu können. Die ganze Technik (Kondensatoren, neue IGBT Stromrichter) haben das Fahrzeuggewicht aber erhöht, weswegen ein paar Sitzplätze eingebaut werden mussten, um die Stehplatzanzahl etwas zu minimieren, sodass das maximale Gewicht nicht zu groß wird...
Viele Grüße,
Daniel
29.05.2012, 11:15#16
Die Rhein-Neckar-Variobahnen der neusten Generation haben sogenannte Energysaver erhalten, um etwa ein Kilometer lange Strecken ohne externe Stromzufuhr durchfahren zu können.
Wurde dieses System bisher "planmäßig" bzw. im Fahrbetrieb angewendet?
29.05.2012, 11:24#17
Beide Vorschläge (Auffangraum mit/ohne Klappsitze) sind gut, allerdings würde ich nicht das Heckmodul nehmen sondern das Bugmodul.Nicht vorhandene Sitze (außer dem Fahrersitz) im Bugmodul ausbauen?!
Es war das erste Modul nach dem Bugmodul gemeint.

@Umweltretter: Dann ist die Notwendigkeit einer Kinderwagenmitnahme vielleicht höher als jene eines Fahrrades, allerdings verstehe ich nicht, wieso man Fahrräder nicht in die Straßenbahn mitnehmen darf, Kinderwägen (und Scooter) aber schon. Zumindest die Kinderwägen nehmen genauso viel bzw. sogar mehr Platz weg als Fahrräder, und wenn man die Fahrräder aussperrt mit der Begründung, sie stünden im Weg, dann kann man genauso gegen Kinderwägen argumentieren ("Sollen die Eltern die Kleinkinder halt am Arm mittragen!"
). Also: entweder beides oder gar nicht, so ist das halt etwas diskriminierend den Radlern gegenüber... 29.05.2012, 13:49#18
Hallo,
Das Mitrac-Energysaver System wurde zum Fahren ohne externe Stromzufuhr bisher im Linienverkehr nicht eingesetzt und ist auch nicht zugelassen.
-> http://www.youtube.com/watch?v=Yh1f4xBVq-A
Zum fahren mit Fahrdraht jedoch steht es bei allen 19 Fahrzeugen, die damit ausgestattet sind, im täglichen Betrieb. Die Wagen speisen bei einer Bremsung nicht mehr in die Fahrleitung zurück, sondern in den Saver, von dem der Strom beim Anfahren wieder entnommen wird.
Viele Grüße,
Daniel
Das Mitrac-Energysaver System wurde zum Fahren ohne externe Stromzufuhr bisher im Linienverkehr nicht eingesetzt und ist auch nicht zugelassen.
-> http://www.youtube.com/watch?v=Yh1f4xBVq-A
Zum fahren mit Fahrdraht jedoch steht es bei allen 19 Fahrzeugen, die damit ausgestattet sind, im täglichen Betrieb. Die Wagen speisen bei einer Bremsung nicht mehr in die Fahrleitung zurück, sondern in den Saver, von dem der Strom beim Anfahren wieder entnommen wird.
Viele Grüße,
Daniel
29.05.2012, 16:38#19
@Umweltretter: Dann ist die Notwendigkeit einer Kinderwagenmitnahme vielleicht höher als jene eines Fahrrades, allerdings verstehe ich nicht, wieso man Fahrräder nicht in die Straßenbahn mitnehmen darf, Kinderwägen (und Scooter) aber schon. Zumindest die Kinderwägen nehmen genauso viel bzw. sogar mehr Platz weg als Fahrräder, und wenn man die Fahrräder aussperrt mit der Begründung, sie stünden im Weg, dann kann man genauso gegen Kinderwägen argumentieren ("Sollen die Eltern die Kleinkinder halt am Arm mittragen!"Schau dir die jeweiligen Alternativen an:). Also: entweder beides oder gar nicht, so ist das halt etwas diskriminierend den Radlern gegenüber...
Fahrradmitnahme nicht möglich: Du fährst stattdessen das Stück mit dem Fahrrad.
Kinderwagenmitnahme nicht möglich: Du musst den Wagen zu Fuß schieben oder das Kind selbst tragen.
(Nicht nur) Aus meiner Sicht sollte die Kinderwagenmitnahme daher deutliche Priorität genießen, da die Alternative hier wesentlich beschwerlicher ist.
Grundsätzlich bin auch ich für Fahrradmitnahme im ULF in verkehrsschwachen Zeiten, wenn ein Mehrzweckabteil eingerichtet wird, die Kinderwagenmitnahme sollte aber jedenfalls immer Vorrang haben.
Edit: In Innsbruck gibt's meines Wissens ein vernünftiges Modell: Fahrradmitnahme erlaubt, sofern Platz vorhanden. Rollstuhl- und Kinderwagenfahrer haben Vorrang!
29.05.2012, 22:48#20
Edit: In Innsbruck gibt's meines Wissens ein vernünftiges Modell: Fahrradmitnahme erlaubt, sofern Platz vorhanden. Rollstuhl- und Kinderwagenfahrer haben Vorrang!Auch in Salzburg darf man seit einigen Jahren Fahrräder im Heck transportieren. Falls nicht ausreichend Platz ist, kann der Lenker die Mitnahme verweigern.