Konkreter Vorschlag Neues Oberflächenverkehrskonzept anlässlich der U1-Verlängerung nach Oberlaa
93 Beiträge · Seite 5 von 5
20.07.2016, 17:53#81
Sagen wir so, sie wird vielleicht eines fernen Tages ihre Berechtigung zu haben. Hier wäre es sinnvoll gewesen, erstmal in den Planungen die Trasse und Stationen vorzusehen und Rohbauten zu errichten, aber den Verkehr bis auf weiteres mit - möglicherweise entsprechend verstärkten - Buslinien abzuwickeln. Bei ausreichend großem Einzugsgebiet hätten dann in ein, zwie Jahren die Bauarbeiten in wenigen Wochen abgeschlossen werden können.Wenn die Bevölkerung erst nach ein paar Jahren auf die U-Bahn umgeschult werden muss, kostet dies i.d.R. viel Aufwand. Wie oft wird sich im Forum beschwert, dass bei Umstellungen auf die U-Bahn die Haltestellenabstände zu groß werden? Das würde auch in der Seestadt passieren: Beschwerden, dass die Busstation vor der Tür aufgelassen wird und der Fußweg zur U-Bahn x min beträgt.
Ebenso Beschwerden über Baulärm in einer neuen Wohngegend; bis hin zu Verkehrslärm, den man beim Kauf/Einzug nicht kennen wollte. Dazu gibt's ebenso Beispiele von Bahnanwohnern, die plötzlich vom Bahnstreckenlärm überrascht sind.
Es ist Unsinn, erst Wohnbebauung zu fertigzustellen, fünf+x Jahre zu warten und dann in das inzwischen gewachsene Umfeld eine neue Verkehrsinfrastruktur zu quetschen. In der Zwischenzeit haben die potenziellen Anwohner/Fahrgäste Alternativen:
- Wohnort doch nicht in der Seestadt -> langsameres Wachstum, geringerer ÖPNV-Bedarf, ...
...
- MIV
Umgekehrt: In der Stadt ist ein von Beginn an leistungsfähiger ÖPNV-Anschluss ein schlagkräftiges Argument für eine Ansiedlung.
Wenn im konkreten Fall der Bus trotz nominell längerer Fahrzeit wirklich die Alternative zu längerer Fußweg zur U-Bahn & 10 min-Takt ist, zeigt es, dass deine Rechnung
84A: Tagsüber nur alle 15 Minuten, Seestadt - Aspern zehn Minuten Fahrzeit, Umsteigezwang zur U2, Station weitermind. einen Fehler hat; z.B., dass die Station näher sei. IMHO ist der Einzugsbereich einer U-Bahnstation größer als der einer Bushaltestelle. Folge: Die U-Bahnstation ist im Durchschnitt weiter entfernt als es eine Busstation wäre.
U2: Tagsüber zumindest alle zehn Minuten, Seestadt - Aspern sechs Minuten Fahrzeit, kein Umsteigezwang, Station näher
Entscheidend ist für den Fahrgast die Wegezeit Tür -> Tür. Wenn allein die Wartezeit auf die U2 5 min länger ist, kostet das pro Fahrt fünf min. Das holt die U2 zwischen Seestadt und Aspernstraße nicht auf. Die Wohndichte in unmittelbarem Umfeld der Endstation ist momentan dünn. Die meisten Fahrgäste kommen jetzt aus dem Bereich Arendt-Platz. Von dort fährt der Bus 84A nur sieben min zur Station Aspernstraße. Zur Seestadt kämen nochmals zwei min Busfahrt (oder Fußweg ~ 6 min). Und schon ist die Wegezeit Arendt-Platz -> Aspernstraße mit dem 84A trotz dünnerem Takt nicht länger als die Tour über Seestadt. Dazu das Gefühl, mit dem Bus Ri. Seestadt zunächst in die verkehrte Richtung zu fahren. Kostet wieder etwas Aufwand in der Fahrgastlenkung.
Aber Wien ist anders, da fährt man lieber jahrelang warme Luft spazieren.In nahezu keiner Stadt ist die U-Bahn vom Anfang bis Ende komplett voll. Zu den Endpunkten wird's immer Verdünnung geben; umgekehrt: zur Mitte Verdichtung. Wien ist in dem Punkt nur beim bisherigen Südende der U1anders: Endpunkt mitten in der Stadt mit recht großem, für mich unübersichtlichen Umsteigeknoten.
Wie wäre es eigentlich mit Gelenkbusse am 84A? Wenn nicht jeder Zug zur Seestadt fährt wäre es zu überlegen Gelenkbusse einzusetzen.Temporär u.U. eine Option. Falls irgendwo etwas frei ist. In Zukunft sollte der Zulauf zur Station Seestadt jedoch steigen: Mehr direkte Nachbarn, bessere Anschlüsse zur ÖBB usw. Wenn auch nach Fertigstellung der Seestadt der Bus zur Aspernstraße attraktiver sein sollte

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von kami (21.07.2016, 09:37): Zitatquelle korrekt verlinkt und zugeordnet
20.07.2016, 18:57#82
Wenn die Bevölkerung erst nach ein paar Jahren auf die U-Bahn umgeschult werden muss, kostet dies i.d.R. viel Aufwand.Schmarrn. Wieviel Aufwand war es, die Fahrgäste des 66er und 167er bei der U1-Eröffnung umzuschulen? Wievel bei der U2-Eröffnung, als E2, G2 und H2 der U2 weichen mussten? Wie wurden die Fahrgäste des 8ers umgeschult und wie die in der inneren Mariahilfer Straße und in der Erdbergstraße (und es gäbe noch genug andere Beispiele!)? Es fährt eben keine Bim/kein Bus mehr, und dafür gibt's die U-Bahn. Die ersten paar Tage gibt's vielleicht noch die eine oder andere Verwirrung, aber spätestens nach einem Monat hat man sich daran gwöhnt und denkt an Bim und Bus nicht mehr.
Das war aber in Wien wirklich noch nie ein Problem. Sonst hätten zumindest U1, U3 und der südliche Ast der U6 in dieser Form nie gebaut werden dürfen. Ob die Leuit' länger hatschen müssen, interessiert unsere Politik aber soetwas von überhaupt nicht - da geht's nur darum, zu Jahresende stolz verkünden zu können, dass das U-Bahn-Netz wieder um 9.5 km gewachsen ist.Zitat von kamiWie oft wird sich im Forum beschwert, dass bei Umstellungen auf die U-Bahn die Haltestellenabstände zu groß werden? Das würde auch in der Seestadt passieren: Beschwerden, dass die Busstation vor der Tür aufgelassen wird und der Fußweg zur U-Bahn x min beträgt.
Dafür schmeißt man aber einen Haufen Geld zum Fenster hinaus, indem man zumindest tagsüber leere Züge zur die Gegend schickt.Zitat von kamiEs ist Unsinn, erst Wohnbebauung zu fertigzustellen, fünf+x Jahre zu warten und dann in das inzwischen gewachsene Umfeld eine neue Verkehrsinfrastruktur zu quetschen. In der Zwischenzeit haben die potenziellen Anwohner/Fahrgäste Alternativen:
- Wohnort doch nicht in der Seestadt -> langsameres Wachstum, geringerer ÖPNV-Bedarf, ...
- MIV
Umgekehrt: In der Stadt ist ein von Beginn an leistungsfähiger ÖPNV-Anschluss ein schlagkräftiges Argument für eine Ansiedlung.
Und ich habe auch nicht behauptet, dass man nach Inbetriebnahme der U-Bahn den 84A komplett einstellen hätte müssen. Bei der bis dahin in dichten Intervallen und mit Gelenkbussen betriebenen Linie wäre eben mit der Inbetriebnahme der U-Bahn eine entsprechende Ausdünnung der Intervalle und eine Umstellung auf Normalbusse erfolgt. Das hätte auch den Effekt gehabt, dass man im Störfall nicht erst aufwendig einen Schienenersatzverkehr hätte einrichten müssen - die Linie wäre dann eben wieder verstärkt worden.
20.07.2016, 23:06#83
Eigentlich müsste ich den Beitrag wegen persönlicher Angriffe melden!So einen Schmarrn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Glaubst du eigentlich, was du da schreibst? Zum Vergleich:Vorher gabs noch nix.
Und wie sind sie vorher gefahren?
Aber es geht hier um die Begründung der Bewohner, warum sie lieber die längere Busfahrt zur Aspernstraßeauf sich nehmen, obwohl die Station Seestadt
deutlich näher ist. Daraus schließe ich, dass sie, wenn alle Züge bis Seestadt
fahren, von dort aus in die Stadt fahren würden. Dann hätte die Station Seestadt jetzt schon x-mal mehr Fahrgäste.
84A: Tagsüber nur alle 15 Minuten, Seestadt - Aspern zehn Minuten Fahrzeit, Umsteigezwang zur U2, Station weiter
U2: Tagsüber zumindest alle zehn Minuten, Seestadt - Aspern sechs Minuten Fahrzeit, kein Umsteigezwang, Station näher
Man ist also mit der U-Bahn nicht nur schneller als mit dem Bus, sondern sie kommt auch öfter, der Anmarsch ist kürzer und man erspart sich einmal Umsteigen. Wenn du mir wirklich einreden willst, dass es Fahrgäste gibt, die trotzdem mit dem Bus fahren, nur weil nicht jeder Zug der U2 in die Seestadt führt, dann hältst du mich entweder für sehr blöd oder deine Bekannten können entweder nicht rechnen oder sind Masochisten.
Tu mir einen Gefallen und hör mit dem Blödsinn auf - bei solchen "Argumenten" kann man wirklich nur mehr den Kopf schütteln.
Einfach alles pauschal als "Schmarrn" zu bezeichnen ist eine Frechheit!
Nochmal, es ist einfach so: Ich bin/war an einer Wohnung in einer der Baugruppen in der Seestadt (Hannah-Arendt-Platz) interessiert und zum Thema Verkehrsanbindung haben mir alle Bewohner des Hauses, mit denen ich gesprochen habe, bestätigt, dass sie nur wegen des dichteren Intervalls zur Aspernstraße zur U2 fahren.
Des weiteren fährt der 84A unter der Woche tagsüber (außer Mittags) im 10 Minuten-Takt. Siehe: http://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/downlo…22.pdf?oid=&type=pdf
Vielleich bist du diesbezüglich nicht ganz up-to-date, oder du willst nicht neuere Ansichten zur Verkehrsplanung annehmen. Das wäre dann zwar schade, aber dein Kaffee.

21.07.2016, 00:25#84
Eigentlich müsste ich den Beitrag wegen persönlicher Angriffe melden!So einen Schmarrn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Glaubst du eigentlich, was du da schreibst? Zum Vergleich:Vorher gabs noch nix.
Und wie sind sie vorher gefahren?
Aber es geht hier um die Begründung der Bewohner, warum sie lieber die längere Busfahrt zur Aspernstraßeauf sich nehmen, obwohl die Station Seestadt
deutlich näher ist. Daraus schließe ich, dass sie, wenn alle Züge bis Seestadt
fahren, von dort aus in die Stadt fahren würden. Dann hätte die Station Seestadt jetzt schon x-mal mehr Fahrgäste.
84A: Tagsüber nur alle 15 Minuten, Seestadt - Aspern zehn Minuten Fahrzeit, Umsteigezwang zur U2, Station weiter
U2: Tagsüber zumindest alle zehn Minuten, Seestadt - Aspern sechs Minuten Fahrzeit, kein Umsteigezwang, Station näher
Man ist also mit der U-Bahn nicht nur schneller als mit dem Bus, sondern sie kommt auch öfter, der Anmarsch ist kürzer und man erspart sich einmal Umsteigen. Wenn du mir wirklich einreden willst, dass es Fahrgäste gibt, die trotzdem mit dem Bus fahren, nur weil nicht jeder Zug der U2 in die Seestadt führt, dann hältst du mich entweder für sehr blöd oder deine Bekannten können entweder nicht rechnen oder sind Masochisten.
Tu mir einen Gefallen und hör mit dem Blödsinn auf - bei solchen "Argumenten" kann man wirklich nur mehr den Kopf schütteln.
Einfach alles pauschal als "Schmarrn" zu bezeichnen ist eine Frechheit!
Nochmal, es ist einfach so: Ich bin/war an einer Wohnung in einer der Baugruppen in der Seestadt (Hannah-Arendt-Platz) interessiert und zum Thema Verkehrsanbindung haben mir alle Bewohner des Hauses, mit denen ich gesprochen habe, bestätigt, dass sie nur wegen des dichteren Intervalls zur Aspernstraße zur U2 fahren.
Des weiteren fährt der 84A unter der Woche tagsüber (außer Mittags) im 10 Minuten-Takt. Siehe: http://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/downlo…22.pdf?oid=&type=pdf
Vielleich bist du diesbezüglich nicht ganz up-to-date, oder du willst nicht neuere Ansichten zur Verkehrsplanung annehmen. Das wäre dann zwar schade, aber dein Kaffee.
Eher ist es eine Frechheit, so etwas, wie ein noch dichteres Intervall der U2 zwischen Aspernstraße und Arsch der Welt zu fordern. Es ist ja okay, die Trasse schon zu einem Zeitpunkt fertig gestellt zu haben, zu dem man noch sie wirklich noch nicht braucht, einfach damit man sich die Probleme erspart, die man hätte wenn man die Trasse erst in 15 Jahren bauen würde, aber eine derartige Verschwenudung an Steuergeld einzufordern ist schon massiv ... [ich will es nicht in Worte fassen].
Ob die paar Seestädter jetzt mit dem 84A zur Seestadt oder zur Aspernstraße fahren ist doch wirklich egal, einen nennenswerte Fahrzeitverürzung in die Stadt würde es acuh nicht bedeuten, wnn jeder Zug bis zum Arsch der Welt fahren würde, also bitte lasst doch endlich diese Kindergartendiskussionen, auf die vermutlich nur deshalb kaum jemand antwortet, weil es einfach so abstrus ist in Abschnitten, wie Aspernstraße-Seestadt Intervalle zu fordern, wie sie gerade ein Mal in Abschnitten, wie Westbahnhof-Volkstheater, oder Praterstern-Hauptbahnhof benötigt werden!
Da soll man das Geld lieber indie Ausweitung der Betriebszeiten peripherer Buslinien und in dichtere Intervalle an Sonn- und Feiertagen, sowie in der Nacht stecken, da gäbe es weit mehr Potential zur Fahrzeitverkürzung - und das zu wesentlich weniger Geld!
21.07.2016, 10:33#85
Liebe Leute, ich will ja nicht unhöflich sein, aber die Diskussion über Aspern und die Seestadt sollte in einem anderen thread stattfinden, hier geht es um die U1-Verlängerung nach Oberlaa!
21.07.2016, 10:56#86
Es steht dir frei, das zu tun - ich stehe zu meiner Meinung.
Eigentlich müsste ich den Beitrag wegen persönlicher Angriffe melden!
Ich habe nicht "alles pauschal" als Schmarrn bezeichnet, sondern deine Behauptung, Leute wählen bewusst eine längere und unattraktivere Strecke (auf der i.d.R sie noch auch länger warten und einmal mehr umsteigen müssen), weil die U-Bahn dort nicht alle drei, sondern "nur" alle fünf bis zehn Minuten vorbeikommt. Und an dieser Meinung hat sich nichts geändert.Zitat von SchienenfreakEinfach alles pauschal als "Schmarrn" zu bezeichnen ist eine Frechheit!
Mit welchen und wie vielen Bewohnern hast du denn gesprochen?Zitat von SchienenfreakNochmal, es ist einfach so: Ich bin/war an einer Wohnung in einer der Baugruppen in der Seestadt (Hannah-Arendt-Platz) interessiert und zum Thema Verkehrsanbindung haben mir alle Bewohner des Hauses, mit denen ich gesprochen habe, bestätigt, dass sie nur wegen des dichteren Intervalls zur Aspernstraße zur U2 fahren.
Der 84A fährt nicht "außer Mittags" im 15-Minuten-Takt, sondern wie aus dem Fahrplan, den ich mir natürlich auch genau angesehen habe, zu entnehmen ist, zwischen 9:05 und 15:05 und dann wieder ab 19:05. Anders gesagt, gibt es nur in der HVZ ein dichteres Intervall. Hier von einem "10-Minuten-Intervall (außer Mittag)" zu sprechen, zeigt schon, wie manche Wahrheiten zusammengezimmert werden. Und wenn du dir den U2-Fahrplan ansieht, wirst du erkennen, dass auch die U2 in der HVZ deutlich unter zehn Minuten (5-8 Minuten-Intervall) unterwegs ist. Die Intervalle der U-Bahn sind zu jeder Zeit kürzer als die des 84A.Zitat von SchienenfreakDes weiteren fährt der 84A unter der Woche tagsüber (außer Mittags) im 10 Minuten-Takt. Siehe: http://www.wienerlinien.at/eportal3/ep/downlo…22.pdf?oid=&type=pdf
Von wessen "Ansichten zur Verkehrsplanung" sprichst du da?Zitat von SchienenfreakVielleich bist du diesbezüglich nicht ganz up-to-date, oder du willst nicht neuere Ansichten zur Verkehrsplanung annehmen.
Ich kennen niemanden, der in der gezeigten Situation dem Bus den Vorzug gibt - es sei denn, die Bushaltestelle wäre von seiner Wohnung deutlich kürzer zu erreichen, oder es handelt sich um jemanden, der, wenn er die Möglichkeit hat, das Fahren mit der U-Bahn wegen Tunnelstrecken meidet (wozu er in diesem Fall aber keinen Grund hätte). Jeder andere wird klarerweise die U-Bahn benutzen, schon alleine, weil er sich damit einmal Umsteigen erspart (was besonders bei schlechtem Wetter, alters- oder gesundheitsbedingten Beschwerden oder mit Gepäck ein mehr als triftiger Grund ist).
Und dass du die Unlogik in deiner Argumentation nicht zur Kenntnis nehmen willst, ist ebenfalls schade und dein Kaffee.Zitat von SchienenfreakDas wäre dann zwar schade, aber dein Kaffee
21.07.2016, 11:34#87
Es ist keine Behauptung, sondern die Wahrheit. Die Leute, mit denen ich da gesprochen habe, machen das tatsächlich.
Ich habe nicht "alles pauschal" als Schmarrn bezeichnet, sondern deine Behauptung, Leute wählen bewusst eine längere und unattraktivere Strecke (auf der i.d.R sie noch auch länger warten und einmal mehr umsteigen müssen), weil die U-Bahn dort nicht alle drei, sondern "nur" alle fünf bis zehn Minuten vorbeikommt. Und an dieser Meinung hat sich nichts geändert.
Mit mind. 10 Bewohnern eines Baugruppenhauses am Hannah Arendt-Platz bei mehreren Infoveranstaltungen. Allesamt Erwachsene zwischen wahrscheinlich 20/30 und über 50.
Mit welchen und wie vielen Bewohnern hast du denn gesprochen?
Ganz allgemein, neue Ideen, etc.
Von wessen "Ansichten zur Verkehrsplanung" sprichst du da?
Ich kennen niemanden, der in der gezeigten Situation dem Bus den Vorzug gibt - es sei denn, die Bushaltestelle wäre von seiner Wohnung deutlich kürzer zu erreichen, oder es handelt sich um jemanden, der, wenn er die Möglichkeit hat, das Fahren mit der U-Bahn wegen Tunnelstrecken meidet (wozu er in diesem Fall aber keinen Grund hätte). Jeder andere wird klarerweise die U-Bahn benutzen, schon alleine, weil er sich damit einmal Umsteigen erspart (was besonders bei schlechtem Wetter, alters- oder gesundheitsbedingten Beschwerden oder mit Gepäck ein mehr als triftiger Grund ist).Bei den Baugruppen in der Seestadt wird es aber so gemacht.
Zitat von »Schienenfreak«Es mag seltsam sein, aber es ist die Wahrheit. Ich habs mit eigenen Augen mitbekommen und mich selbst gewundert.
Das wäre dann zwar schade, aber dein Kaffee
Und dass du die Unlogik in deiner Argumentation nicht zur Kenntnis nehmen willst, ist ebenfalls schade und dein Kaffee.

21.07.2016, 14:34#88
Ich bin zwar nicht der Schienenfreak, aber provokante Gegenfrage: Mit wie vielen Seestadtbewohnern hast du schon gesprochen?
Mit welchen und wie vielen Bewohnern hast du denn gesprochen?
Wie ich bereits schrieb, kenne ich mittlerweile einige Menschen dort und sie bevorzugen - paradoxerweise - wirklich lieber die Verbinung 84A --> Aspernstraße anstatt direkt zur Station Seestadt zu gehen.
Schau dir die Fahrgastzahlen am 84A an!
25.07.2016, 12:08#89
Es geht nicht darum, ob jetzt Fahrgäste lieber den 84A benutzen und einmal mehr umsteigen. Es geht darum, dass das - wie Schienenfreak behauptet hat - deshalb geschieht, weil nicht jeder Zug der U2 bis Seestadt fährt. Das habe ich massiv bezweifelt und bezweifle es immer noch. Die Gründe für die Nutzung des Busses anstelle der U-Bahn mögen vielschichtig sein, aber mit dem Intervall auf der U2 haben sie nichts zu tun.Ich bin zwar nicht der Schienenfreak, aber provokante Gegenfrage: Mit wie vielen Seestadtbewohnern hast du schon gesprochen?
Mit welchen und wie vielen Bewohnern hast du denn gesprochen?
Wie ich bereits schrieb, kenne ich mittlerweile einige Menschen dort und sie bevorzugen - paradoxerweise - wirklich lieber die Verbinung 84A --> Aspernstraße anstatt direkt zur Station Seestadt zu gehen.
Schau dir die Fahrgastzahlen am 84A an!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Ferry (25.07.2016, 15:24)
25.07.2016, 14:35#90
So sehr du das auch bezweifelst, genau das wurde mir von ALLEN, mit denen ich bei den Infoabenden bzw. weiteren Veranstaltungen der Baugruppen gesprochen habe, als Grund genannt, warum sie lieber mit dem 84A zur Aspernstraße
Es geht darum, dass das - wie Schienenfreak behauptet hat, deshalb geschieht, weil nicht jeder Zug der U2 bis Seestadt fährt. Das habe ich massiv bezweifelt und bezweifle es immer noch. Die Gründe für die Nutzung des Busses anstelle der U-Bahn mögen vielschichtig sein, aber mit dem Intervall auf der U2 haben sie nichts zu tun.
als zur Seestadt
fahren. Es hat mich selbst sehr gewundert! Aber wieso sollten alle lügen? 25.07.2016, 15:24#91
Schön, ich nehme es zur Kenntnis. Vielleicht könntest du erfragen, ab welchem Intervall der U-Bahn der Vorzug gegeben wird. Wäre nicht uninteressant, das zu erfahren.So sehr du das auch bezweifelst, genau das wurde mir von ALLEN, mit denen ich bei den Infoabenden bzw. weiteren Veranstaltungen der Baugruppen gesprochen habe, als Grund genannt, warum sie lieber mit dem 84A zur Aspernstraße
Es geht darum, dass das - wie Schienenfreak behauptet hat - deshalb geschieht, weil nicht jeder Zug der U2 bis Seestadt fährt. Das habe ich massiv bezweifelt und bezweifle es immer noch. Die Gründe für die Nutzung des Busses anstelle der U-Bahn mögen vielschichtig sein, aber mit dem Intervall auf der U2 haben sie nichts zu tun.als zur Seestadt
fahren. Es hat mich selbst sehr gewundert! Aber wieso sollten alle lügen?
25.07.2016, 15:40#92
Die Diskussion ist momentan eigentlich ziemlich irrelevant, abgesehen davon, dass sie sich im falschen Thread befindet.
Die Seestadt im am Anfang ihrer Entwicklung. Ab 2017 wird der Nordteil bebaut, d.h. die Bevölkerung nimmt zu und verlagert sich auch nach Aspern Nord. Wenn die Seestadt 2028 fertig ist, wird sich niemand über geringen Bedarf oder schlechte Verbindung beklagen. Das wird dann nämlich kein Thema mehr sein. Die Bahnstation Wien Aspern wird dann schon fast 10 Jahre fertig sein, jede U2 wird zur Seestadt fahren, der 25er wird aller Wahrscheinlichkeit nach bis Aspern Nord fahren und innerhalb der Seestadt wird es sicher auch fast ein eigenes Busnetz, oder besser gesagt, bessere/zusätzliche Busverbindungen geben. Dass jetzt nicht alles optimal ist und wie geplant läuft, mag sein. Allerdings wird sich aus dem einfachen Grund (noch) nicht viel ändern, dass bisher nur ein Teil der Seestadt bebaut ist; vielmehr (s.o.) später dann, nach 2017.
Die Seestadt im am Anfang ihrer Entwicklung. Ab 2017 wird der Nordteil bebaut, d.h. die Bevölkerung nimmt zu und verlagert sich auch nach Aspern Nord. Wenn die Seestadt 2028 fertig ist, wird sich niemand über geringen Bedarf oder schlechte Verbindung beklagen. Das wird dann nämlich kein Thema mehr sein. Die Bahnstation Wien Aspern wird dann schon fast 10 Jahre fertig sein, jede U2 wird zur Seestadt fahren, der 25er wird aller Wahrscheinlichkeit nach bis Aspern Nord fahren und innerhalb der Seestadt wird es sicher auch fast ein eigenes Busnetz, oder besser gesagt, bessere/zusätzliche Busverbindungen geben. Dass jetzt nicht alles optimal ist und wie geplant läuft, mag sein. Allerdings wird sich aus dem einfachen Grund (noch) nicht viel ändern, dass bisher nur ein Teil der Seestadt bebaut ist; vielmehr (s.o.) später dann, nach 2017.
25.07.2016, 16:48#93
Kann ich machen, wenn ich wieder einmal zu einer derartigen Veranstaltung gehe. Kann aber jetzt nicht sagen, wann das das nächste Mal sein wird.Schön, ich nehme es zur Kenntnis. Vielleicht könntest du erfragen, ab welchem Intervall der U-Bahn der Vorzug gegeben wird. Wäre nicht uninteressant, das zu erfahren.So sehr du das auch bezweifelst, genau das wurde mir von ALLEN, mit denen ich bei den Infoabenden bzw. weiteren Veranstaltungen der Baugruppen gesprochen habe, als Grund genannt, warum sie lieber mit dem 84A zur Aspernstraße
Es geht darum, dass das - wie Schienenfreak behauptet hat - deshalb geschieht, weil nicht jeder Zug der U2 bis Seestadt fährt. Das habe ich massiv bezweifelt und bezweifle es immer noch. Die Gründe für die Nutzung des Busses anstelle der U-Bahn mögen vielschichtig sein, aber mit dem Intervall auf der U2 haben sie nichts zu tun.als zur Seestadt
fahren. Es hat mich selbst sehr gewundert! Aber wieso sollten alle lügen?
@24A: