Konkreter Vorschlag Neues Oberflächenverkehrskonzept anlässlich der U1-Verlängerung nach Oberlaa

93 Beiträge · Seite 3 von 5
14.07.2016, 12:31#41
Auf mich macht das neue Oberflächennetz nach der U1-Verlängerung einen guten Eindruck, da sind doch zahlreiche Verbesserungen dabei wie z.B. die Neuerschließungen von Kledering und der Rosiwalgasse/Blumental :sbahn:. Abzuwarten bleibt wie die Intervalle aussehen, insbesondere der Linien in die Gewerbegebiete. Was fehlt sind natürlich neue Straßenbahnstrecken (15er und 68er), aber da war leider schon klar, dass das bis zur U1-Eröffnung im kommenden Jahr nichts mehr wird. :(

Außerdem, warum lässt man den 17A zur Alaudagasse fahren, wenn er die U1 doch eh schon in Oberlaa und Neulaa erreicht und zu den anderen Linien bereits beim Stockhholmer Platz eine Umsteigmöglichkeit besteht.
Der Umsteigeweg von der Favoritenstraße zur U1-Station Neulaa ist recht lang und außerdem hat man bei der Station Alaudagasse den Vorteil, dass bis dort jeder Zug der U1 fährt.

Es wird auch interessant welche Linien von diesen neuen Linienführungen ausgeschrieben wird und welche die Wiener Linien selbst fahren werden.
Da wird sich wohl nicht viel ändern, die Wiener Linien werden "ihre" Linien behalten (7A, 15A, 65A, 66A) und der Rest wird ausgeschrieben.

Warum werden auch bei der U1 jeder zweiter Zug nach Oberlaa fahren? Bei der U2 & U6 sollten auch alle Züge bis Seestadt bzw. Siebenhirten fahren!
Auf diesen Streckenabschnitten ist das (zumindest im Moment) vollkommen ausreichend. Sollte der U1-Ast nach Rothneusiedl tatsächlich gebaut werden kann sowieso nur mehr jeder zweite Zug nach Oberlaa fahren.
14.07.2016, 13:02#42
Zitat
Warum werden auch bei der U1 jeder zweiter Zug nach Oberlaa fahren? Bei der U2 & U6 sollten auch alle Züge bis Seestadt bzw. Siebenhirten fahren!

Wozu?
Ich finde es sehr gut, dass man nun diese Lösung öfter anwendet-schließlich wird auf den Außenästen eh nur Luft durch die Gegend gekarrt.
14.07.2016, 14:27#43
Nicht schlecht! Besonders gut finde ich, dass Blumental :sbahn: endlich einen Busanschluss bekommt!
67er vorerst noch verkürzt aber, verlängert kann und wird er immer noch werden.
Weiters was auffällt: Doch keine Linie 19B, das war doch auch angedacht. Und der neue 70A, der im Süden den 17A ersetzt, schein bis Kledering :sbahn: verlängert zu werden.


Der 70A würde sich ideal anbieten für eine Verlängerung von Kledering nach Kaiserebersdorf, um die Betriebsgebiete südlich des Zentralfriedhofes ans ÖV-Netz anzubinden. Deren Erschließung wurde ja von der neuen Simmeringer BV (FPÖ) versprochen ... wenns das rote Wien nur erlauben würde ... :rolleyes:
Naja, eigentlich hat vor der Wahl die damals noch rote Simmeringer Bezirksvorsteherin den 70A bis dorthin (Zentralfriedhof 9. Tor) angekündigt (siehe hier mit eigens hingeführtem WL-Bus) - warum der jetzt nicht kommt, ist seltsam. Die FPÖ hat für dieses Gebiet immer nur eine 72A-Verlängerung vorgeschlagen, was aber für Fahrgäste der jetzigen Haltestellen im Hasenleitner Gewerbegebiet eine viel längere Fahrzeit brächte, da die nur in einer Richtung bedient werden. Eine 79A/B-Verlängerung zu den Betriebsgebieten wäre eine dritte Möglichkeit.

Nun, Neulaa und Neuerlaa klingen fast ident.
Ich find das in Ordnung, bei ähnlich klingenden Stadtteilen klingen eben auch die Stationen ähnlich, das gehört zu einer Stadt dazu. Unnötiger finde ich da vermeidbare Ähnlichkeiten, die nicht logisch herleitbar sind, wie "Am Schöpfwerk" und "Schöpfwerk". Aber wir schweifen hier vom Thema ab. ;)
14.07.2016, 16:32#44

Man schafft es ja nicht mal den U-Bahnen leicht zu unterscheidende Endstationen zu geben. Eine U-Bahn von Heiligenstadt nach Hütteldorf ist schon ein Geniestreich. Bei Simmering und Ottakring hab ich auch schon einige Verwirrungen in meinem Bekanntenkreis erlebt.
Alternativen für die Beispiele? Ich find es gut wenn Endstationen nicht nach Straßen/Plätzen, sondern nach Stadtteilen benannt sind, irgendwie gefällt mir das. Nach der Verlängerung bleibt nur mehr der Karlsplatz 8-)

Die Benennung nach Bezirken oder größeren Bezirksteilen wird spätestens bei Verlängerungen problematisch (siehe U1 Kagran) nachdem man bei Endstationen sowieso viel an der Oberfläche umbaut würde es sich anbieten bei Verlängerungen dem Platz einen eindeutigen Namen zu geben und dann auch die U-Bahn Station so zu benennen. Bei der U3 und U4 würden sich Simmeringer Platz und Hütteldorf-Hacking für eindeutigere (aber weniger schöne) Namen anbieten.

Warum werden auch bei der U1 jeder zweiter Zug nach Oberlaa fahren? Bei der U2 & U6 sollten auch alle Züge bis Seestadt bzw. Siebenhirten fahren!

Weil Geld nicht auf Bäumen wächst und der Ast nach Rothneusiedl dann politisch nicht mehr durchsetzbar wäre. Nach Siebenhirten verkraftet die Wendeanlage angeblich kein 2,5 Minuten Intervall.


Naja, eigentlich hat vor der Wahl die damals noch rote Simmeringer Bezirksvorsteherin den 70A bis dorthin (Zentralfriedhof 9. Tor) angekündigt (siehe hier mit eigens hingeführtem WL-Bus) - warum der jetzt nicht kommt, ist seltsam. Die FPÖ hat für dieses Gebiet immer nur eine 72A-Verlängerung vorgeschlagen, was aber für Fahrgäste der jetzigen Haltestellen im Hasenleitner Gewerbegebiet eine viel längere Fahrzeit brächte, da die nur in einer Richtung bedient werden. Eine 79A/B-Verlängerung zu den Betriebsgebieten wäre eine dritte Möglichkeit.

So wie ich das verstanden habe hat die SPÖ eine Anbindung des Gebietes nur über Oberlaa geplant, damit wäre das Gebiet vom Rest von Simmering aus de facto nicht erreichbar (6 - U1 - 70A ist eher ein Scherz als ein ÖPNV Angebot). Wenn man schon das Geld in die Hand nimmt und dort einen Bus hinschickt sollte er mindestens bis Kaiserebersdorf S fahren, dann hat man auch eine Querverbindung Simmering - Favoriten am Stadtrand.
14.07.2016, 17:00#45
Also mit Hütteldorf-Hacking stiftet man mehr Verwirrung als Klarheit. Hacking ist ein eher kleinerer Bezirksteil der auch weit nicht so bekannt ist wie die anderen (Baumgarten, Hadersdorf etc)
15.07.2016, 12:18#46
Warum werden auch bei der U1 jeder zweiter Zug nach Oberlaa fahren? Bei der U2 & U6 sollten auch alle Züge bis Seestadt bzw. Siebenhirten fahren!
Nein, zumindest bei der U6 wäre es vollkommen unnötig, im Zweiminutentakt bis Sienbenhirten zu fahren!
15.07.2016, 17:19#47
Zitat
Nein, zumindest bei der U6 wäre es vollkommen unnötig, im Zweiminutentakt bis Sienbenhirten zu fahren!
Ich bin mit der 4-5 Minuten Intervalle zufrieden (gibs nur an Schultagen), aber in den Schulferien wie jetzt 7-10 Minuten warten finde ich echt extrem :daumenrunter: Da ist sogar das Wochenden mit 5-6 Minuten Intervalle viel attraktiver.
15.07.2016, 19:36#48
Zitat
Nein, zumindest bei der U6 wäre es vollkommen unnötig, im Zweiminutentakt bis Sienbenhirten zu fahren!
Ich bin mit der 4-5 Minuten Intervalle zufrieden (gibs nur an Schultagen), aber in den Schulferien wie jetzt 7-10 Minuten warten finde ich echt extrem :daumenrunter: Da ist sogar das Wochenden mit 5-6 Minuten Intervalle viel attraktiver.
Und in Seestadt kannst du 10 Minuten warten :daumenrunter: :rolleyes:
15.07.2016, 20:23#49
Zitat
Nein, zumindest bei der U6 wäre es vollkommen unnötig, im Zweiminutentakt bis Sienbenhirten zu fahren!
Ich bin mit der 4-5 Minuten Intervalle zufrieden (gibs nur an Schultagen), aber in den Schulferien wie jetzt 7-10 Minuten warten finde ich echt extrem :daumenrunter: Da ist sogar das Wochenden mit 5-6 Minuten Intervalle viel attraktiver.
Und in Seestadt kannst du 10 Minuten warten :daumenrunter: :rolleyes:

Oha wie schlimm, es gibt wohl noch schlimmeres als 10min auf die Ubahn warten zu müssen... :rolleyes:
15.07.2016, 21:13#50
Zitat
Oha wie schlimm, es gibt wohl noch schlimmeres als 10min auf die Ubahn warten zu müssen... :rolleyes:
Sicher, den Busanschluss verpassen und weitere 30 minuten zu warten, ich glaube das macht dann insegsamt schon 40min Wartezeit aus, ich weiß es gibs neben den Beispiel auch was viel schlimmeres :rolleyes:
15.07.2016, 23:33#51
Zitat
Oha wie schlimm, es gibt wohl noch schlimmeres als 10min auf die Ubahn warten zu müssen... :rolleyes:
Sicher, den Busanschluss verpassen und weitere 30 minuten zu warten, ich glaube das macht dann insegsamt schon 40min Wartezeit aus, ich weiß es gibs neben den Beispiel auch was viel schlimmeres :rolleyes:

Das ist ja schön und gut aber wenn man einen Anschluss zu erreichen hat, sollte man sich davor informieren wie man rechtzeitig hinkommt und nicht auf gut Glück in die Ubahnstation gehen und hoffen das es sich ausgeht...
16.07.2016, 11:57#52
Zitat
Oha wie schlimm, es gibt wohl noch schlimmeres als 10min auf die Ubahn warten zu müssen... :rolleyes:
Sicher, den Busanschluss verpassen und weitere 30 minuten zu warten, ich glaube das macht dann insegsamt schon 40min Wartezeit aus, ich weiß es gibs neben den Beispiel auch was viel schlimmeres :rolleyes:

Das ist ja schön und gut aber wenn man einen Anschluss zu erreichen hat, sollte man sich davor informieren wie man rechtzeitig hinkommt und nicht auf gut Glück in die Ubahnstation gehen und hoffen das es sich ausgeht...
Genau.

Ich finde es schon bedenklich, wenn die dichten Intervalle in Wien als selbstverständlich hingenommen werden und man dann sogar allen Ernstes verlangt, beispielsweise die U6 alle 2 Minuten nach Siebenhirten fahren zu lassen! Im Gegenteil, es wäre etwa dringend notwendig, jeden zweiten Zug der U1 (zumindest in der HVZ) nur bis zum Kagraner Platz zu führen!

Und Leute, 10 Minuten Wartezeit sind doch in Wahrheit nix, schaut euch mal in anderen Städten um!
16.07.2016, 12:09#53
Außerdem werden die Leute durch derart kurze Intervalle verwöhnt und die völlig falsche Richtung "erzogen". Gerade beim Umsteigen in Siebenhirten auf Regionalbusse - dort kommt dann auch nicht alle 5 Minuten ein Bus (was für viele Leute dann schon eine Schande ist).
16.07.2016, 12:53#54
In München und Hamburg ist ein 10 Minuten Intervall bei der U-Bahn am Stadtrand zur HVZ ganz normal und beide Städte sind durchaus mit Wien vergleichbar.
16.07.2016, 13:21#55
In München und Hamburg ist ein 10 Minuten Intervall bei der U-Bahn am Stadtrand zur HVZ ganz normal und beide Städte sind durchaus mit Wien vergleichbar.
Eben. Aber in Wien fängt halt gleich das große Raunzen an, wenn man mal mehrere Minuten warten muss oder mehr als eine Rolltreppendistanz als Umsteigeweg zu bewältigen hat (der Hbf. ist mit keiner U-Bahn direkt erschlossen, blablabla... ) :rolleyes:
16.07.2016, 17:37#56
Außerdem werden die Leute durch derart kurze Intervalle verwöhnt und die völlig falsche Richtung "erzogen". Gerade beim Umsteigen in Siebenhirten auf Regionalbusse - dort kommt dann auch nicht alle 5 Minuten ein Bus (was für viele Leute dann schon eine Schande ist).
Es kann nie ein zu dichtes Intervall geben. Nur ein zu langes!
16.07.2016, 17:46#57
Ja genau! Und Geld wächst auf den Bäumen... deine Einstellung kennen wir eh dazu.
16.07.2016, 17:59#58
Ja genau! Und Geld wächst auf den Bäumen...
Quatsch!
Aber so paradox es klingt: so kann man Fahrgäste anlocken, die Öffis zu benutzen. Mit sehr guten Intervallen. Da ist es mir auch wert, wenns anfangs sogar etwas zu gut sein sollte.
16.07.2016, 18:17#59
Ja genau! Und Geld wächst auf den Bäumen...
Quatsch!
Aber so paradox es klingt: so kann man Fahrgäste anlocken, die Öffis zu benutzen. Mit sehr guten Intervallen. Da ist es mir auch wert, wenns anfangs sogar etwas zu gut sein sollte.

Ahja wenn etwas andauernd fährt, dabei teilweise nur heiße Luft transportiert, kommt so ein großer Fahrgastzuwachs dass sich der Betrieb rentiert...
16.07.2016, 18:30#60
Ja genau! Und Geld wächst auf den Bäumen...
Quatsch!
Aber so paradox es klingt: so kann man Fahrgäste anlocken, die Öffis zu benutzen. Mit sehr guten Intervallen. Da ist es mir auch wert, wenns anfangs sogar etwas zu gut sein sollte.

Ahja wenn etwas andauernd fährt, dabei teilweise nur heiße Luft transportiert, kommt so ein großer Fahrgastzuwachs dass sich der Betrieb rentiert...
Nicht sofort, aber mit der Zeit. Überleg mal: Wann würde man am Stadtrand eher auf den ÖV umsteigen: Bei einem Angebot im 30-60 Minuten-Takt oder bei einem mimd. 10 Minuten-Takt?
Auch wenns anfangs schwach ist, man sollte das in Kauf nehmen, längerfristig sollte das in einer Stadt wie Wien funktionieren. Wenn man aber nur stur kurzfristig denkt, dann kann nichts werden.