Bäderverkehr Gänsehäufel
182 Beiträge · Seite 2 von 10
01.08.2006, 17:31#21
RE: Straba
ZitatOriginal von Revisor
ZitatOriginal von sebihunter
Aber die Strecke Kaisermühlen-Gänsehäufel währe noch in Betrieb
Noch einmal: Wenn die Reichsbrücke nicht eingestürzt wäre, hätten die Gleise in der Wagramer Straße nach der U-Bahn-Verlängerung nach Kagran weiter existiert, wären aber linienmäßig nicht befahren worden. Die Abzweigstrecke nach Kaisermühlen hätte man auch bei diesem Szenario stillgelegt und abgetragen.
Und dafür die Buslinien ins Leben gerufen. Gleich eine Frage: Gab es schon zu Straßenbahnzeiten in Kaisermühlen die Linien 91A und 92A bzw deren Vorläufer. Eigentlich trat ja nur der 90A das Erbe des B, Bk an, wobei er das jetzt auch nicht mehr tut.
mfg ulf67
01.08.2006, 18:30#22
RE: Straba
ZitatOriginal von ulf67
Gab es schon zu Straßenbahnzeiten in Kaisermühlen die Linien 91A und 92A bzw deren Vorläufer.
Ja, die Linie 22B hatte zwei Äste (Biberhaufen und Lobau), die dem entsprachen, was heute 91A, 92A und 93A bedienen (ab Schüttauplatz), die Linie 23B fuhr ab Schüttauplatz über Kaisermühlendamm und Industriestraße zur Langen Allee. Daher gehört die Konzession bis Schüttauplatz den Wiener Linien und danach dem DR.
01.08.2006, 18:53#23
RE: Straba
ZitatOriginal von schaffnerlos
ZitatOriginal von ulf67
Gab es schon zu Straßenbahnzeiten in Kaisermühlen die Linien 91A und 92A bzw deren Vorläufer.
Ja, die Linie 22B hatte zwei Äste (Biberhaufen und Lobau), die dem entsprachen, was heute 91A, 92A und 93A bedienen (ab Schüttauplatz), die Linie 23B fuhr ab Schüttauplatz über Kaisermühlendamm und Industriestraße zur Langen Allee. Daher gehört die Konzession bis Schüttauplatz den Wiener Linien und danach dem DR.
Danke für die Info!
mfg ulf67
02.08.2006, 15:59#24
ZitatOriginal von Revisor
Ja, freilich. Die Gleise über die Reichsbrücke und in der Wagramer Straße wären als Betriebsstrecke für die Einführungs- und Einziehfahrten vom und in den betriebsführenden Bhf. VRG erhalten geblieben. Aber nix B, BK und nix Strecke nach Kaisermühlen.
D.h. es wäre ohne dem Reichsbrückeneinsturz eine zusätzliche Brücke für die U1 gebaut worden, der Bhf. Kagran wäre endgültig geschlossen worden und der Bhf. Vorgarten wäre als Straßenbahnhof erhalten geblieben.
Ich fürchte nur, wegen der Betriebsstrecke in der Wagramer Straße hätte bald die Autolobby aufgeschrien, die kostet ja sooooo viel Platz, detto in der Lasallestraße.
mfG
Luki
02.08.2006, 17:11#25
Der Erhalt der Gleise hätte sich aber auch postitiv auswirken können, und z.B. in einer Wiedereinführung der Straßenbahn enden können. Warum werden in Wien bei jeder U-Bahnerweiterung die parallel führenden Straßenbahngleise sofort entfernt? Damit dort nachher niemand mehr eine Straßenbahn fordern kann.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Clemens (02.08.2006, 17:11)
02.08.2006, 17:30#26
ZitatOriginal von Clemens
Der Erhalt der Gleise hätte sich aber auch postitiv auswirken können, und z.B. in einer Wiedereinführung der Straßenbahn enden können.
Naja, ich mache mir da nicht viele Hoffnungen. Der 8er könnte z.B. recht leicht wieder hergestellt werden, und dies wäre meiner Meinung nach auch dringend nötig. Dennoch kommt kein Politiker auf die Idee, darüber auch nur ansatzweise nachzudenken.
Es stört offenbar niemanden, dass die U6 im Gürtel-Abschnitt hoffnungslos überlastet ist, und deshalb belässt man es dabei. Oder glaubt man, dass sich das Problem durch den ausschließlichen Einsatz von Neufahrzeugen von selbst lösen wird? Ich kann mir das nicht vorstellen...
02.08.2006, 19:05#27
ZitatOriginal von pascal
Naja, ich mache mir da nicht viele Hoffnungen. Der 8er könnte z.B. recht leicht wieder hergestellt werden, und dies wäre meiner Meinung nach auch dringend nötig. Dennoch kommt kein Politiker auf die Idee, darüber auch nur ansatzweise nachzudenken.
Wunderts dich? In ganz Wien kommt kein Politiker auf die Idee auch nur über einen weiteren Meter Straßenbahn nachzudenken. ALLE derzeitigen Ausbauprojekte liegen aus politischen Gründen auf Eis.
Übrigens kann der 8er nicht so einfach wiederhergestellt werden, wie du denkst. Bis auf die Betriebsgleise zwischen Glatzgasse und Volksoper, die Strecke 42 bis Michelbeuern und die Gleise zwischen Burggasse und Gumpendorfer Straße existiert nichts mehr vom alten 8er.
ZitatEs stört offenbar niemanden, dass die U6 im Gürtel-Abschnitt hoffnungslos überlastet ist, und deshalb belässt man es dabei. Oder glaubt man, dass sich das Problem durch den ausschließlichen Einsatz von Neufahrzeugen von selbst lösen wird? Ich kann mir das nicht vorstellen...
Man will das Problem doch gar nicht lösen!!!

Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Clemens (02.08.2006, 19:07)
02.08.2006, 21:16#28
ZitatOriginal von Clemens
Warum werden in Wien bei jeder U-Bahnerweiterung die parallel führenden Straßenbahngleise sofort entfernt? Damit dort nachher niemand mehr eine Straßenbahn fordern kann.
So ist es, den "Fehler", der ihnen mit der Laxenburger Straße passiert ist, wiederholen sie garantiert nie wieder!

ZitatOriginal von Luki32
. . . . wegen der Betriebsstrecke in der Wagramer Straße hätte bald die Autolobby aufgeschrien, die kostet ja sooooo viel Platz . . . .
Auf der ehmaligen Gleistrasse ist jetzt (fast überall) ein Grünstreifen.
03.08.2006, 08:49#29
ZitatOriginal von Clemens
Warum werden in Wien bei jeder U-Bahnerweiterung die parallel führenden Straßenbahngleise sofort entfernt?
Weil die Einstellung der parallel führenden Straßenbahnlinie(n) im 50:50-Finanzierungsvertrag mit dem Bund festgeschrieben ist (und des woar scho imma so).
03.08.2006, 09:43#30
Allerdings dürfte der Begriff "parallel führend" dabei flexibel interpretiert werden.
Der 21er ist zur U2 parallel, der 25er zur U1, nicht aber 6 und 18 zur U6 oder die Ringlinien zur U2.
Der 21er ist zur U2 parallel, der 25er zur U1, nicht aber 6 und 18 zur U6 oder die Ringlinien zur U2.
03.08.2006, 10:59#31
ZitatOriginal von ibi
Allerdings dürfte der Begriff "parallel führend" dabei flexibel interpretiert werden.
Der 21er ist zur U2 parallel, der 25er zur U1, nicht aber 6 und 18 zur U6 oder die Ringlinien zur U2.
Die Einstellung des Straßenbahnverkehrs am Ring war aber angedacht. Nach dem kläglichen Scheitern der Linie U2/U4 wurde davon glücklicherweise wieder Abstand genommen und ein - bis heute relativ maroder - Ringverkehr beibehalten.
03.08.2006, 11:08#32
ZitatOriginal von ibi
nicht aber 6 und 18 zur U6
Der U6 wurde eh schon der 8er als Opfer dargebracht... ursprünglich hätte auch der 49er in weiten Teilen eingestellt werden sollen. Als die Trasse der U3 nach Süden (unter die MaHü) verschoben wurde, mussten eben die Innenäste von 52 und 58 dran glauben. Ich sehe da doch eine gewisse Kontinuität bei der Begriffsinterpretation.
03.08.2006, 12:36#33
ZitatOriginal von 95B
Der U6 wurde eh schon der 8er als Opfer dargebracht... ursprünglich hätte auch der 49er in weiten Teilen eingestellt werden sollen. Als die Trasse der U3 nach Süden (unter die MaHü) verschoben wurde, mussten eben die Innenäste von 52 und 58 dran glauben. Ich sehe da doch eine gewisse Kontinuität bei der Begriffsinterpretation.
Die Planungen für die Trassierung der U3 durch die Lindengasse sah die Einstellung von 49 zwischen Gürtel und Ring, eventuell sogar zwischen Breitensee und Ring sowie 52 und 58 innerhalb des Gürtels vor.
03.08.2006, 13:02#34
ZitatOriginal von Revisor
Die Planungen für die Trassierung der U3 durch die Lindengasse sah die Einstellung von 49 zwischen Gürtel und Ring, eventuell sogar zwischen Breitensee und Ring [...] vor.
Ursprünglich sollte der 49er zwischen der U3-Station Hütteldorfer Straße und dem Ring eingestellt werden. Allerdings konnte auf Grund von Anrainereinsprüchen die geplante Schleife zur Breitenseer Straße und somit die Umsteigemöglichkeit zur U3 nicht verwirklicht werden. Daraufhin wurde die Einstellung zwischen Urban-Loritz-Platz und Ring überlegt, aber gerade in diesem Abschnitt konnte man nur mehr schwer mit der Parallelführung zur U3 argumentieren. Hätte man die ursprüngliche U3-Variante durch die Lindengasse gebaut, wäre dieses Stück aber sicher eingestellt worden.
03.08.2006, 13:21#35
Es gab auch einmal die Absicht, den 49er einzustellen und den 58er Unter St.Veit - Westbahnhof - Urban Loritz-Platz - Hütteldorf zu führen. 

03.08.2006, 13:26#36
ZitatOriginal von hema
Es gab auch einmal die Absicht, den 49er einzustellen und den 58er Unter St.Veit - Westbahnhof - Urban Loritz-Platz - Hütteldorf zu führen.
Dann hätten wir die nächste V förmige Linie nach dem 67er.
Nur nach der Kosequenz der WL müßte die Linienbezeichnung anders sein:
Aus 167 und 66 wurde 67, also müßte aus 49 und 58 ein 54er entstehen.

mfG
Luki
03.08.2006, 13:32#37
ZitatOriginal von Luki32
Aus 167 und 66 wurde 67, also müßte aus 49 und 58 ein 54er entstehen.
Fast... man wollte die Linie ursprünglich als "154" bezeichnen, wie dieses in Rudolfsheim aufgenommene Bild zeigt.

03.08.2006, 13:36#38
@95B: Ich dachte, Du darfst sowas nicht mehr machen? 

03.08.2006, 13:47#39
ZitatOriginal von Luki32
Dann hätten wir die nächste V förmige Linie nach dem 67er.
mfG
Luki
Wir haben immerhin noch den N und den 63A, den 25er gibt's ja nicht mehr.
03.08.2006, 13:51#40
ZitatOriginal von Zebrasignal
@95B: Ich dachte, Du darfst sowas nicht mehr machen?
Die ist nicht aus Karton!